Ihre Meinung zu: Grüne fordern mehr Tierschutz durch mehr Hofkontrollen

27. Juli 2018 - 4:21 Uhr

Wie Bauern ihre Tiere halten, prüfen einige Bundesländer nur alle 24 bis 48 Jahre. Mängel finden Kontrolleure auf jedem fünften Hof. Ein Plan der Grünen soll den Tierschutz verbessern. Von Ulla Fiebig.

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Kommentare

Ein Wahnsinn

Wenn ich bedenke wo wir alles Fleisch hin exportieren zudem in Ländern, deren manche Bauern um die Existenz bedroht sind, wird es einem schummelig. Wir alle sollten umdenken und mal überlegen, woher wir unser Fleisch beziehen. Ich selber kaufen nur noch Wurst bei einem Bauern der selber schlachtet. Es ist nicht viel teurer, aber ich weiss wo das Fleisch herkommt und wie die Tiere gehalten werden. Vor allem, man schmeckt es. Die Massentierhaltung gehört am Pranger und Hühner nach Afrika geht garnicht. Da sehe ich die Regierung in der Pflicht und nicht Gewinnmaximierung an Lebewesen. Aber solange die Politik von Lobyisten beherrscht wird, passiert da nichts und das in vielen anderen Bereichen auch. Ich bezahle gerne für ein Stück Fleisch oder Wurst mehr beim Bauern um ihn zu unterstützen für seine gute Arbeit. Das Kaufen von Fleisch oder Wurst in Supermärkten kommt bei mir nicht mehr in Frage. Man sollte bedenken, die Tiere leiden qualvoll und das muß nicht sein.
Gruß

Grüne back to the root

Sehr gut, dass die Grünen sich um die Verbesserung des Tierwohls kümmern. Da sind sie zu Hause und stark. Ich wünsche vollen Erfolg. Gelingt ihnen das, werden sie meine Stimme bekommen.

Sommerlloch-Initiative

Gottseidank haben wir die GRÜNEN, denn die kennen sich ja in der landwirtschaftlichen Praxis aus und verfügen darüberhinaus über einen manischen Kontroll- und Bevormundungszwang.
Natürlich gibt es Fälle von Fehlverhalten in der Tierhaltung, wie in allen Branchen wo menschliches Handeln und Überforderung stattfindet. Solche Fälle sprechen sich in einem Dorf schnell herum und rufen den Amtstierarzt auf den Plan. Bei größeren Betrieben st der Hoftierarzt häufig zugegen und würde hier auch einschreiten.
Nicht zuletzt sind die Landwirte von sich aus bemüht, ihre wertvollen Tierbestände zu pflegen und desweiteren gibt es ja die mittlerweile von den GRÜNEN so heissgeliebten Zertifizierungskurse- und Etikittierungs- Kontrollmaßnahmen.
Liebe GRÜNE, diese Initiative ist wieder was für die besorgten Stadtfräcke, die aber keinen blauen Dunst von Tierhaltung haben, außer der artfremden Haltung einer Katze oder eines Wuffi im 4. Stock eines Berliner Altbaus

Bereits jetzt werden die Halter von Rindern

sehr oft vom Reg.-Präsident nach fehlenden Ohrmarken kontrolliert. Jede fehlende Ohrmarke kostet ein Bußgeld. Wie beim Falschparken. Da gibt es keinen Nachlass bei der Menge der Tiere, die eine Marke gerade abgestoßen haben.
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Ob das dem Tierwohl dient?

da der Verbraucher auf

billiges Fleisch steht müssen die Betriebe ja so handeln. Der Staat macht mit indem er so wenig Kontrolliert.

Nur keinen unnützen Aufwand!

Es gab in der Politik eine Zeit (Mrs. Thatcher), als man anfing, alle "unnützen" Kosten des Staates zu reduzieren (Abstoßung von Sozialwohnungen, Reduzierung von Beamten und Behördenpersonal etc.). Und so ließ man die Autofirmen ihre Motoren bei von ihnen selbst finanzierten Laboren so "testen", dass ihre Wunschwerte erreicht wurden, und es nichts nutzte, dass Autofahrer bemerkten, dass z.B. der Verbrauch im Alltag höher lag.
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Aktuell "kann" man weder Schwarzgeld effektiv verfolgen noch die Tierhaltung überprüfen. Rufst du wegen eines merkwürdigen Lebensmittels an, dann wird dir geraten, es auf eigene Kostren im Labor untersuchen zu lassen.
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Und da sich dieser "Trend" z.B. auch bei der "Mietpreisbremse" ungehindert fortsetzt, glaube ich den Politikern kein Wort mehr, dass die Interesse haben, solche Missstände wirklich abzuschaffen. Dafür stecken sie mit ihrem Geld viel zu tief in diesem "System" mit drin, und jede "Maßnahme" würde sie selbst betreffen.

Recht haben die

Grünen, es wird viel zu wenig
kontrolliert, jeder kann machen was er will und das Tierwohl interessiert keinen. Sogar die Umweltminister aus NRW musste zurück treten, weil Sie es mit dem Tierwohl auf Ihrem Hof anscheinend nicht so ernst nahm. Und was macht unsere Landwirtschaftsministerin Klöckner, nichts.

Hofkontrollen

Die Grünen koennen nur fordern. Sollen sie endlich dafür sorgen das es umgesetzt wird und die Tierquälerei ein Ende hat

Politik für die Lobby

Das Problem dürfte wohl eher die Lobbyarbeit der Tierindustrie sein, die von CDU/CSU praktisch 1 zu 1 umgesetzt wird. Der Mangel an Personal für die Hofkontrollen erinnert stark an ähnliche Fälle aus der Steuerprüfung. Was als Problem beschrieben wird, ist elementarer Bestandteil des Systems. Wenn man wollte, ließe sich vieles besser machen. Das Geld ist definitiv da, aber Maßnahmen zum Tierwohl schmälern natürlich die Gewinne.

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