Kommentare

Einfach mal Trump drohen

Trump führt momentan einen Wirtschaftskrieg gegen den Rest der Welt.

Die Russen haben schon ihre Dollars abgestoßen , fehlt noch die EZB ,
China & Japan, die USA ist faktisch pleite.

Und schon wird der EURO die neue Weltwirtschaftswährung

in Deutschland kein einmaliges Ereignis wären. Entscheidungen mit langfristigen dauerhaft zu tragenden Kosten werden getroffen, und die Steuern werden verschwendet als gebe es kein Morgen. Sinnfreie militärische Projekt in Milliardenumfang werden geplant, Lehrer in einzelnen Bundesländern wieder verbeamtet und damit langfristig aus Steuern alimentiert etc. Das alles ist keine nachhaltige verantwortungsbewusste Politik .

"Putzig", will ich da rufen. Trump, für einige scheinbar

die Inkarnation des absolut Bösen, ist nun also auch an den trüberen Aussichten der EU in Wirtschaftsfragen schuld.

Selber schuld, kann ich da nur sagen. Hätten ihn die Europäer halt nicht gewählt. Aber....hoppala.... das haben sie ja gar nicht! Es waren die Amis!

Vielleicht ist deshalb Trump auch mehr für die Wirtschaft der USA zuständig, als fürndie Europäische? Und der US-Wirtschaft geht es ja gut.

Also meine ich: kommt wieder runter. Und sucht die Fehler dort, wo sie gemacht wurden.

Nämlich vor Jahren von u.a. (aber nicht nur) Merkel. Als sie einen Italiener an der Spitze der EZB zuließ. Der scheinbar schlechte Arbeit geleistet haben muss. Wenn die EZB nach den Jahren mit ihm kein Pulver mehr im Köcher hat. Weil sie schon alles verschossen hat.

Kurz gesagt: EU selber schuld. Weil in der Eurozone Länder zusammen sind, die dort nicht so zusammen gehören. Und die EZB schlechte Arbeti leistete.

Aber natürlich ist es einfacher die Schuld für eigene Fehler bei Anderen zu suchen.

Draghi

Die Deutschen Sparer haben durch Draghis Politik die Südländer gerettet, trotzdem stehen dort diverse Banken vor der Pleite.
Europa zerbricht nicht wenn man sich vom Euro verabschiedet, über kurz oder lang verschwindet er sowieso, umso schneller umso kleiner der Schaden bei uns.

Die EZB muss die Zinsen jetzt moderat anheben

Also was die EZB-Geldpolitik angeht, sage ich es so:

die EZB muss jetzt die Zinsen moderat anheben. Warum?? Das liegt hieran:

1. der Wirtschaftsmotor droht heißzulaufen. Das heißt: der Wirtschaftsmotor läuft uebertourig.

2. das zu viele billige Geld ist schädlich fuer die Finanzmärkte und fuer die sonstigen Terminmärkte. Denn das viele billige Geld wird auf die Börsianer wie eine Droge oder wie ein Dopingmittel (vergleichbar mit dem leistungssteigernden Epo oder sowas).

Daher: der Wirtschaftsmotor darf weder zu heiß laufen noch zu weit abkuehlen. Beide Extremen sind gleichermaßen schlecht.

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung

Wenn die EZB und deren Leiter endlich einsehen das es keine Lösung ist, immer nur Geld zu drucken ohne das etwas dahinter steht, könnten sie ja als erstes mal darüber nachdenken wie man das am schnellsten beendet.
Der nächste Schritt wäre, endlich davon abzukommen den Export als goldenes Kalb anzusehen und mehr Investitionen im Inland zu tätigen, das Schafft Arbeit und Beschäftigung und diese wiederrum Steuereinnahmen, damit könnte man Mr. Trump vielleicht aussitzen.

Worüber wundert man sich hier?

Trump macht das, wofür er gewählt wurde - er schafft bessere Rahmenbedingungen für die Unternehmen im eigenen Land. Das ist nicht verwerflich, sondern seine Pflicht.

Der EU ist er hingegen nicht verpflichtet. Wenn die EZB sich auf die nächste Krise nicht vorbereitet hat, dann kann man ihm das nicht anlasten - das versucht aber offensichtlich der Verfasser des Artikels.

Rücktritt

Wann tritt Mario Draghi endlich zurück ? Er hat eine unverantwortliche Finanzpolitik zu verantworten, die südeuropäischen Ländern eine Politik auf Pump ermöglichte, den deutschen Sparern Schäden in Milliardenhöhe zugefügt hat, Banken gefährdet und nun auch noch die EZB in eine Sackgasse geführt. Es reicht.

Macht ruhig weiter so

ihr kriegt den Euro und die EU schon kaputt... jetzt wo Donald Euch hilft.

Aufgabe der EZB

ist, die Stabilität des Euro - Innen- wie Außenwert - sicher zu stellen; sprich die Inflation und den Wechselkurs zu kontrollieren und stabilisieren.
Konjunkturpolitik, insb. Konjunkturförderung ist NICHT Aufgabe der EZB.

Der Euro hat ausgedient,

weil sich die nationalen Volkswirtschaften nicht anpassen können beim künstlich,dank Deutschland,hochgehaltenen Eurokurs.Das Instrument der Währungsanpassungen untereinander,so wie es China gegenüber dem Dollar gerade praktiziert,ist beim künstlichen Euro,der nur durch die rosarote Brille rosig aussieht,nicht möglich.Die einzelnen Euro-Länder repräsentieren eben NICHT wirtschaftlich einen Durchschnitt,sondern systemimmanente reale Verzerrungen an allen Ecken + Enden.
Subventionen via Transfers dienen nur der oberflächlichen Verkleisterung des Euro-Schreckensbildes,denn der gescheiterte Euro-Versuch darf aus ideologischen Gründen nicht sichtbar werden.Also werden wir in trügerischer Hoffnung weiter belogen. Als wenn, nicht mehr Geld tauschen zu müssen,das wahre Glück wäre,wo doch das meiste mit Kreditkarten bezahlt wird,was nicht schon vorher pauschal bezahlt wurde
Eine fremde Währung ist Eintritt in eine andere Welt,und der Unterschied dieser anderen Welt macht doch Reiselust erst aus!

9.11.2016

Wow...Also hat es Trump in knapp 2 Jahren geschafft Europa finanziell vor einen Truemerhaufen zu stellen...?!

Da fragt man sich nicht bei der EZB, ob man haette was anders machen sollen?!
...Die faulen Kredite, Immobilien und sonstige Blasen waren ja wohl schon vorher da...

Es gibt ja keine anderen Absatzmaerkte - oder andere lukrative Laender auf dem Planeten, wo sich Investitionen lohnen?!

...da hatte wohl "die eine Kraehe keine Lust mehr der Anderen nicht das Auge auszupicken"...
und die europaeischen Steuerzahler kann man nicht mehr so einfach ausnehmen...

Tja, was nun liebe Banken-Rettungs-Gemeinschaft?!

EU und EZB nicht konstruktiv

EU und EZB sitzen keineswegs in einer Falle. Die EZB kann angesichts der Inflation von um 2% die Zinsen erhöhen. Dies wäre normal, der Lobbyismus der Südeuropäer in der EZB verhindert dies. Staat und Private können weiter Schulden machen. Durch den Nullzins wird der Euro künstlich verbilligt, was den Export weiter ankurbelt. Diese wahnsinnige Politik erhöht das gewaltige Ungleichgewicht im internationalen Handel. Die USA wollen das Problem angehen durch Erhebung von Zöllen. Dadurch ist nun endlich das wichtige Thema auf dem Tisch. Den Gewählten Repräsentanten der USA und damit eine Nation ständig als Idioten darzustellen ist einfach billige Propaganda mit rassistischer Anti-US Note. Was tun EZB und EU eigentlich gegen das Handelsdefizit ? Müsste die Presse dies nicht problematisieren statt den Wahnsinn zu fördern.

Euroschau:Die EZB sitzt in der Falle.....

Natürlich,jetzt fürchten die üblichen Verdächtigen um ihre Exportüberschüsse.Wie kurzsichtig ist eine wirtschaftliche Strategie bei der das Wohl und Wehe davon abhängt ? Die EZB wird ihre Zinspolitik in dieser Situation nicht verändern.Es bleibt beim "billigem Geld",also fast Null-Zinsen.Um das zu erreichen wird sie wahrscheinlich das QE,den Ankauf von Staatsanleihen fortsetzen.

Verdiente Konsequenzen

Eigentlich geschieht mit der jetzigen Krise allen beteiligten Entscheidungsträgern Recht: denen von der EZB, die aktiv ein Verbrechen an der europäischen Währung und unzähligen Sparern begangen haben, und all den Politikern, die tatenlos dem Treiben des Mafioso Draghi zugeschaut haben. Niemand braucht sich zu wundern, wenn immer mehr Menschen das Vertrauen in das Projekt Europa, für das es sehr viele gute Gründe gäbe, verlieren. Leute wie Draghi sind die Totengräber der Europäischen Union.

EZB am Ende.

Dadurch dass Hr. Draghi die letzten Jahre Geldpolitik mit Politik verwechselt hat und durch seine Nullzinsen und Anleihekäufe die verschuldeten europäischen Staaten unterstützt hat, tritt jetzt erst der volle Schaden seiner Fehleinschätzung zu Tage.

Die Erklärung, dass durch Trumps chaotisches Handeln nicht nur die europäische sondern auch die US Wirtschaft ins straucheln gerät ist offensichtlich. Da hilft nur noch, dass sich endlich die Staatschefs Europas mit Asien und anderen Wirtschaftsblöcken einigen und gemeinsam gegen Trumps Protektionismus vorgehen. Worte und Argumente scheint dieser Mann ja nicht zu verstehen, er muss einfach kalt gestellt werden.

EZB

Seit Jahren pumpt die EZB Geld in "die Märkte" um die Krisenländer zu stützen. Leider bewirkt das dort offensichtlich wenig, das Geld wird verfrühstück und fröhlich weiter Schulden gemacht. Jeder Ansatz einer Reform wird von Politikern gescheut, denn jeder Euro, den der Staat ausgibt kommt ja bei irgendwem an, der sauer wäre, wenn es nicht immer so weiter ginge.
Wenn gespart wird, dann regelhaft bei den Armen, aber irgendwann kann man aus denen nichts mehr herauspressen. Reformen werden dann auch gerne als "Austeritätspolitik" geschmäht. Aber Geld, dass man nicht hat, kann man nicht ewig ausgeben.
War in D nicht anders. Die Einführung von Hartz 4 passierte zeitgleich mit einer Senkung der Vermögens- und der Aussetzung der Erbschaftssteuer. Einkommen aus Kapitalerträgen werden weniger besteuert als andere usw.
Das neoliberale Credo, dass man nur "Leistungsträger" pflegen muss, dann ginge es am Ende allen besser, muss in der Realität erst noch bewiesen werden.

Welche Falle ?

Trump machr das für Amerika richtige. In D und den anderen EU Ländern sehe ich keine Politik zum Wohle der Bevölkerung bzw. des jeweiligen Landes.
Liebe Banker... heult doch noch ein bisschen, es geht euch ja so schlecht.

"Keiner hat dafür ein besseres Gespür als Trump."

Oh was habe ich gelacht, als ich das gelesen habe. Leute, echt jetzt? TRUMP hat das weltbeste Gespür dafür? Hahaha, ich kann bald nicht mehr.

Aber mal im Ernst:
Trump ist nicht der, der sich das ausgedacht hat. Er ist nur der Watschenmann.

Die Folgen der deflationären Abwärtsspirale.

Die von Deutschland gegen alle ökonomische Vernunft gestartete deflationäre Krise fordert ihren Tribut.

Jahrelang wurde in dieser Kolumne der Deflationspolitik das Wort geredet, aber die Folgen möchte man natürlich nicht tragen.

Was es jetzt braucht sind deutlich stärkere Lohnerhöhungen und höhere Verschuldung, vor allem von Seiten des Staatssektors.

Ich dachte immer

in der EZB sitzen nur Experten die alles durch gerechnet haben,und alles eingeplant hätten.Aber irgendwie muß man doch irgendwas vergessen haben.
Und die Wirtschaft fängt jetzt schon an mit jammern.Aber die Menschen nach den fragt niemand.

@Debaser, 15:53h

"Trump macht das, wofür er gewählt wurde - er schafft bessere Rahmenbedingungen für die Unternehmen im eigenen Land"

Wenn dem mal so wäre. Momentan sieht Alles danach aus, dass bis auf eine Handvoll amerikanischer Unternhemen (die zumeist Freunden von Trump gehören) , diverse Wirtschaftszweige in US Probleme durch die trumpsche Abschottung bekommen. Grade gestern musste Trump einlenken und Milliardenhilfen für die amerikanischen Landwirte zugestehen, die auf dem Weltmarkt nun nicht mehr konkurrenzfähig sind. Andere Unternehmen (wie Harley Davidson) entlassen Mitarbeiter und fertigen verstärkt außerhalb der USA. Bei diesem Mann gibt es fast ausschließlich Verlierer, weil er nie an übermorgen denkt.

Man kann eben

auf Dauer schlecht was kitten, wenn einseitig nur von einem kleinen Teil bezahlt wird.
Das dumme ist, die Deutschen Sparen haben den größten Teil wohl bezahlt.
Und Waren werden anders gehandelt als es eigentlich sein sollte ( TARGET2 ), am 23. gab es einen Artikel der das mal schön erklärt hat.
Wir haben ein kleines Problem von dem die Oberen wissen, es möglichst aber nicht benennen wollen.
Ob die Flucht nach vorn sich lohnt werden wir schmerzlich erfahren, wenn es jetzt eine Eintrübung der Wirtschaft geben sollte.

Die EZB hat mehr als einen Fehler gemacht.

Die Situation der EZB ist selbstverschuldet

sie hat die Geldpolitik nicht der verbesserten wirtschaftlichen Lage angepasst. Man kann nicht straflos eine veränderte wirtschaftliche Realität ignorieren, bloß um den bisher erzeugten Benefit noch zu beschleunigen und zu vergrößern. Damit dies folgenlos bleibt, braucht man mehr Glück als oft vorhanden ist. Und Geldpolitik sollte nicht auf Glück setzen. Wirtschaftliche Erholungsprozesse brauchen für eine gesunde Entwicklung angemessene Zeit und kein exzessives Doping.

Nein!

"Mit seiner Handelspolitik provoziert US-Präsident Trump einen Wirtschaftsabschwung in der EU."

Das Ungleichgewicht im Aussenhandel der EU mit anderen Ländern ruiniert die EU.
Der Wirtschaftsabschwung war vor Jahren schon abzusehen.
Aber die EU und vor allem Deutschland haben davon profitiert, aber nicht für die Zukunft geplant.
Veränderungen passen der deutschen Wirtschaftspolitik nicht.
Ganz im Gegenteil, Deutschland wird sich ruinieren, da es immer noch der Meinung ist die Wirtschaft wird ewig blühen.
Hochmut kommt vor dem Fall.
Deutschland:
-kaputte Strassen
-Schulen im desolaten Zustand
-Internet wird nur in Großstädten ausgebaut
-Kleinunternehmer finden in ländlichen Regionen keine Arbeiter weil alle in die Großstädte ziehen
-die Mieten in den Großstädten entsprechen nicht den Realeinkommen
-die Realeinkommen sind in den letzten 20 Jahren rapide gesunken
-sozialarbeit wird höher bezahlt wie Arbeiter in der Produktion
...

Europe first!

Das amerikanische Außenhandelsdefizit ist der europäische Gewinn, und das bezeichnen Draghi und die Tagesschau als "positiv für die Weltwirtschaft". Schon Adam Smith hat es als wirtschaftspolitischen Unfug bezeichnet, "seinen Nachbarn auszurauben" ("Beggar thy Neighbor"). Aber volkswirtschaftliche Grundkenntnisse sind den europäischen Wirtschaftsimperialisten nicht zu vermitteln.

@Elefant, 15:32 Uhr

Sehr treffend formuliert - ich kann Ihren Ausführungen absolut zustimmen. Der Weitblick deutscher und europäischer Politiker reicht maximal bis zum Ende der jeweiligen Legislaturperiode.
Die EZB hat in den letzen jahen einen katastrophalen Job gemacht und sucht nun die Schuld bei anderen, um keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Vielleicht macht es Sinn, mal einen ganz "normalen" Finanzprofi, der noch mit beiden Beiden in der Realität steht (soviele gibt's von denen ohnehin nicht) an die Spitze der EZB zu setzen und somit sachliche und keine politischen Gründe bei der Auswahl dieser Person vorzunehmen. Das wäre mal ein Anfang!

Das Kartenhaus ...

Euro und die schwachsinnige deutsche Politik alles für die Exportwirtschaft zu Lasten anderer Länder zu tun, wird vielleicht früher zusammenbrechen als ich gehofft habe. Es gab genügend Warnungen, z. B. von Prof. Flassbeck und Prof. Otte, vor diesem Irrweg, doch das Nachplappern der Dummheiten der neoliberalen Ideologen war und ist deutscher Mainstream in allen Bereichen. Ich freue mich, wenn dieses neoliberale Kartenhaus zusammenbricht und gleichzeitig tut es mir leid für die "einfachen" Leute in Europa, die das Versagen dieser sogenannten Eliten wieder ausbaden müssen!

Baron von Münchhausen

Wer kennt nicht die Geschichte des Baron von Münchhausen, der sich und sein Pferd am eigenen Haarschopf aus dem Moor herauszog?
.
Die Amerikaner haben haufenweise Schulden im Ausland, das Land ist zudem enorm verschuldet, hat eine veraltete Wirtschaft und enorme Geldausgaben. Und trotzdem "blüht" die US-Wirtschaft auf, so wird zumindest behauptet.
.
Und statt kräftig über Trumps Müchhausen-Geschichte zu lachen, sitzen alle mit hängendem Kiefer da und die Fliegen können sich satt-trinken.
.
Vielleicht sollte man mal DEZENT darauf hinweisen, dass die Lehmann-Pleite (DERIVATE) die Welt 6 Billionen gekostet hat, und man die durchaus als Welt-Subventionen für die marode US-Wirtschaft betrachten kann.

@paule2

Das Instrument der Währungsanpassungen untereinander [...] ist beim künstlichen Euro [...] nicht möglich

Das stimmt, aber das ist völlig egal. Sonst dürften auch BaWü und Berlin nicht dieselbe Währung haben, nicht Luxemburg und Belgien wie vor dem Euro, nicht Kalifornien und Michigan. Es gibt -zig Beispiele auf der Welt, in der Teilregionen mit ganz unterschiedlicher Wirtschaftskraft in einer Währungsunion vereinigt sind, und wo das wunderbar funktioniert.

Dieses Dogma von der Notwendigkeit, die eigene Währung abwerten zu können, wird immer wieder aus den Lehrbüchern abgeschrieben, aber meiner Meinung nach nie empirisch überprüft. Der Euro zeigt ja gerade, dass die Vorteile einer gemeinsamen Währung bei weitem überwiegen.

@paule2

Ach so, noch was.

wo doch das meiste mit Kreditkarten bezahlt wird,was nicht schon vorher pauschal bezahlt wurde

Und wo können Sie im Ausland überall problemlos und ohne Gebühren mit Kreditkarten zahlen? Genau: in der Eurozone. Schon in UK oder der Schweiz ist Bezahlen umständlich und teuer.

Eine fremde Währung ist Eintritt in eine andere Welt

Ich will aber nicht in eine andere Welt, es reicht, wenn ich in meiner bleibe - und das ist Europa. Ich bin mehrmals monatlich in Belgien, Frankreich oder den Niederlanden. Das ist Alltag, aber bestimmt keine fremde Welt!

Und ich bin sicher kein exotischer Fall, so geht es den meisten Menschen um mich herum! Manchmal frage ich mich echt, wie die Leute leben, die allen Ernstes verkünden, der Euro brächte ihnen keine Vorteile.

Lesen Sie mal die aktuellen

Lesen Sie mal die aktuellen Wirtschaftsdaten.
Trump-Antipathie sollte nicht zum Wunschdenken ausarten. Überhaupt haben hier im Forum wenig Leute eine Vorstellung
von der Stärke der US-Ökonomie.

Trump schlägt zurück

Was habt ihr denn sonst erwartet?
Europa hat alles mögliche gemacht, um das Leben Mr. Trump unmöglich zu machen.
So wie es von hier geschildert wird, hat nicht Rußland einen relevanten Einfluß auf die Wahlen in USA gehabt sondern Europa' s Pro Hillary Lager.

Nach den Wahlen ging es sofort los mit "impeachment " Amtsenthebung erst kaum der neue Präsident auf seinen Stuhl saß. Es wurden sogar Wetten abgeschlossen fliegt er oder fliegt er nicht.

Trump wird überall in den Medien als ein Depp dargestellt. Man erinnert sich an Frau Kunz, die in 03/2017 ihn versucht hat als Lügner zu entlarven.

Was habt ihr denn erwartet?
Selbstverständlich wird er mit aller Macht versuchen die EU fertig zu machen.
Diesen Krieg hat Trump gar nicht begonnen sondern EU aber er wird mit aller Härte zurück schlagen und man hätte sich seinen Feind besser aussuchen sollen.

Mehr kann man dazu nicht schreiben.

Das war es wohl.

Guter Bericht von Herrn Jackisch. Sie treffen den Nagel auf dem Kopf. Schon Anfang letzten Jahres wurde die EZB mehrmals gewarnt das die Geldpolitik in einer Sackgasse führt. Mario Draghi hat die Politik des lockeren Geldes weitergeführt ohne das die Politik in Südeuropa wirkliche Reformen durchgeführt hat. Wie naiv anzunehmen das Trump seine Wirtschafts- und Geldpolitik abstimmen würde mit der EZB, im Gegenteil, schon im letzten Jahr hätte es deutlich sein sollen das es einen Wirtschafts- und Finanzkrieg gibt.

Experten

Draghi war schon vor seinem Auftritt in der EZB unstritten - bei Bankrettung/-abwicklung gab es viele Ungereimtheiten. Viel Durchgerechnet wird da nicht, sondern auf Verdacht probiert. Z.B. gibt seit Jahren diese massiven Ankäufe - für das gedruckte Geld hätte man die Schulden von Spanien, Italien, Griechenland und Portugal bezahlen können. Statt dessen zahlt der Steuerzahler/Sparer für marode Banken und korrupte Unternehmen. Warum wird er als Experte bezeichnet? Ich hätte mir nur einige Millionen genommen und damit der EZB viele Geld gespart...

raus aus dem Euro

Die EZB hat den Euro schon lange ruiniert. Die Bürger merken es, die Banken und Firmen merken es... Nur die Draghis und Co. interessiert das nicht.

Gut so

Jetzt muss die Chance genutzt werden.

Europa muss eigenständig werden. Wie die USA muss Europa mehr Egoismus entwickeln, und eigene Wege gehen.

Das heißt auch, dass die größten Konzerne der Welt ihre Gewinne in Europa versteuern müssen. Und sollte sich zeigen, dass hier versucht wird zu täuschen, müssen die Strafen drakonisch ausfallen.

Europäische Firmen hatten in der Vergangenheit Milliarden in den USA investiert, und dort Arbeitsplätze geschaffen. Nachdem dort Produktionskapazitäten auch für Europa ausreichend waren, wurden und werden Waren von europäischen Firmen in den USA produziert, und nach Europa eingeführt. Weil das Arbeitsplätze in Europa gekostet hat, wurden Zölle darauf erhoben. Na, wem fällt da etwas auf?

Und welche US-Firmen haben in Europa neue Produktionsstätten geschaffen?

Prognose: Es wird weitere Zölle der USA geben. Und wir müssen mit Zöllen antworten. Solange, bis es einem zuviel wird. Und das ist nicht Europa.

Die Gewinner sitzen im fernen Osten.

EU Draghi vs Logik

Tja, nun hat Draghi jahrelang die Sparer, Rentner "bluten" lassen und jetzt ist Trump daran Schuld? Interessante Logik!

Viele Blogger möchten gerne

Viele Blogger möchten gerne der EU und der EZB einen auswischen, "Sie sitzt in einer Falle". Nein, die EZB hat alles richtig gemacht, sie bewahrt die EU Bürger vor weiterem Schaden. Und Ja, vor dem was Trump anrichtet, das hat sich niemand vorstellen können. Und Nein, Trump ist auch nicht für die USA gut. Siehe Farmer! Trump ist nur für Trump gut, da steckt faschistisches Gedankengut drin, kaputt machen, die EU, und dann mit einzelnen Ländern Verträge abschließen. Natürlich zu weit schlechteten Bedingungen. Die Russen waren begeistert von Trumps Wahl, wieso wohl? Die wussten haargenau was Trump vorhat, deshalb die Freunde. Ich mache mir nichts vor, sinkende Löhne, Gehälter und Renten. Dann ist die AFD auch kein Problem mehr.

Trump macht sein eigen Ding und kennt die Schwächen

der EU. Das ist die EZB mit der Niedrigzinspolitik die von zuwenig sinnvollen Reformen der Länder begleitet wurden. Mehr wie Niedrigzins gibt es nicht. Die Südländer können nicht abwerten. Wenn man sich die Targetsalden ansieht und von welchen Ländern die gemacht wurden ... Bei diesen ausgestellten "Wechseln" wird einem schwindlig. Auf solche Überschüsse kann Deutschland nicht stolz sein. Das ist wie wenn ich einen Kühlschränke verkaufe an Firmen die das mehrfache Ihres Umsatzes an Schulden haben und hoffe das das Geld irgendwann kommt ( Es gibt keinen Termin bis wann Targetsalden ausgeglichen werden müssen). Von faulen Krediten bestimmter Banken in Italien udn Spanien ganz zu schweigen und der EZB Lösungsansatz dazu. Wenn jetzt noch ein weiterer Baustein dazu kommt, Trumps Zölle ,wird es eng werden. Iich sehe bei der EZB nirgends einen sinnvollenPlan B.
Zinssenkungen lösen das Problem der unterschiedlichen Produktivität im Euroraum nicht. Prof. Sinn stellt das immer klar.

@ um 17:06 von BWilaschek

Die Leute, von denen Sie glauben, sie würden sich auskennen, haben unser Steuergeld in den letzten Jahren haufenweise an die Finanzindustrie verschenkt.
Und sie betrügen uns ebenfalls seit Jahren bei unseren jämmerlichen Spareinlagen.
Wenn diese Leute tatsächlich etwas verstanden hätten, würden sie erst die Verantwortlichen der Finanzindustrie verhaften lassen und dann zurücktreten.

Das ist einfach nur ...

... Kapitalismus in Reinform, mehr nicht. Die Macht des Stärkeren. Und stärker ist der, der mehr Kapital besitzt. Und normalerweise (wenn man nicht grobe Fehler macht) nimmt solche Macht systembedingt zu.

Wenn es wohlwollende Mitmenschen gibt, können sie versuchen das System so zu gestalten, dass die daraus entstehenden Härten etwas abgemildert werden. Das Grundprinzip wird dabei jedoch nicht angetastet. Der Egoismus des Einzelnen steht im Vordergrund und dient nur sekundär und in sozialer ausgerichteten kapitalistischen Systemen (indirekt) auch der Allgemeinheit.

Das funktioniert aber nur, insofern ein gewisser Konsens zwischen den Akteuren herrscht. Wenn dem jedoch nicht so ist, passiert das, was wir jetzt sehen ...

Trump ist der €kraten Rettung

Haben die doch jetzt jemanden außerhalb des finanziell-repressiven Weltwachstumsschlusslichts, dem man nach alter Väter Sitte die Schuld in die Schuhe schieben kann.

Einfach nur zum Lachen ...

... was man hier an geballter Wirtschafts- und Finanzkompetenz zu lesen bekommt. Fast wie bei der Fußball-Nationalmannschaft, wo auch jeder Sesselpfurzer meint, er sei der bessere Trainer. Warum machen die Leute, die hier reihenweise psydoklug daherreden eigentlich nicht einen anderen Job, wo sie diese Fähigkeiten zum Wohle der Allgemeinheit einsetzen könnten? Aber es ist wohl eher unser Glück, daß dies unterbleibt, denn sonst wären wir bald auf Grund gelaufen.

2 Prozent Wachstum = volkswirtschaftlicher Niedergang?

Aha! Bei allem Respekt, Herr Volkswirt ... aber Wachstumsraten von 2 Prozent als schon anwesende oder bald über "uns" hereinbrechende Krise zu interpretieren, kommt schon reichlich bemüht, depressiv und ängstlich sowie offensichtlich politisch motiviert daher. Mit diesem grauschwarzen Szenario (das seit Jahrzehnten so von bestimmten Wirtschaftsforschungsinstituten und Sinn-orientierten Volkswirten mit großer Energie versucht wird, der Bevölkerung beizubiegen, jenseits der Frage wie hoch die aktuellen Wachstumsraten sind), tutet Herr Jackisch in das Horn euroskeptisch-nationaler Populisten, die nur nach "Belegen" suchen, dass weder die EU und ihre Institutionen, noch die soziale Marktwirtschaft und auch die Demokratie nicht funktioniert.
Ich hätte mehr und vor allem Konstruktiveres von einem Fachmann erwartet. Schade!

Unvermeidbar

"Keiner hat dafür ein besseres Gespür als Trump." Schöner Satz, natürlich weiß der Amerikanische Präsident darüber bescheid, wie auch alle anderen mit halbwegs logischem Denkvermögen.

Die Politik hat über Jahrzehnte Mißwirtschaft betrieben und darüber gelogen: Beginn der Konsumschulden durch die erste große Koalition, Aufgabe der Goldbindung der DM, politisch motivierte Einführung des Euro, "Eurorettung" = Bankenrettung = Rettung von Kapitalvermögenden.

Bewußtes Handeln wie in den zwanziger Jahren, was durch das knallharte Vorgehen von Donald J. Trump nun auffliegt. Ich hoffe, daß wir ohne neuen Weltkrieg da durchkommen, für die Billionenschäden sollten jedoch alle Verantwortlichen bis auf die Pfändungsfreigrenze mit ihrem gesamten Vermögen haften.

Pulver verschossen?

Die EZB kann immer noch Kredite direkt an Unternehmen vergeben und den Banken damit Konkurrenz machen. Die Zinsen die für Kredite bei Banken gezahlt werden müssen können so gesenkt werden.

Inflationsbefürworter

Es rächt sich jetzt, dass ein Inflationsbefürworter an der Spitze der EZB steht. Der europäische Gesamt-Schuldenberg ist gestiegen, die Geldinstitute verlieren täglich Geld aber es gibt trotzdem nur eine geringfügige Inflation, weil die Firmen besser haushalten als die Staaten. Ob der große crash noch vermieden werden kann? Wir haben in Deutschland gelernt, dass die Inflation das wirtschaftliche Grundübel ist. Andere sehen das lockerer, aber mit welchem Erfolg?

die EZB-Politik war das Schlimmste überhaupt

Praktisch eine Enteignung kleiner Bürger und ihrer Sparguthaben, praktisch eine gigantische Vermögensumverteilung, praktisch eine Privatisierung von Schulden, praktisch eine Entertung des Euros zugunsten der Exportwirtschaft und zuungunsten insbesondere der deutschen arbeitenden Bevölkerung, praktisch ...
Und ja, um es deutlich zu sagen: Merkel ist politisch verantwortlich, denn sie hat die Politik der EZB geduldet, welche ihr einen einfachen, halbillegalen Weg aus der Finanzkrise angeboten hat, der stillschweigend akzeptiert wurde, auf dem Rücken der Bevölkerung. Ich halte sie deshalb wohlbegründet, wegen gerade dieser innerdeutschen und europäischen Vermögensumverteilung zulasten breiter Schichten der Bevölkerung, für die mit Abstand asozialste Bundeskanzlerin der Geschicht der Bundesrepublik.

@18:16 von morquai

Die EZB kann immer noch Kredite direkt an Unternehmen vergeben und den Banken damit Konkurrenz machen

....

und dabei viele kleine €kraten einstellen, die die Risiken des Kredites bewerten.

Ach, was schreibe ich. Risiken zu EZB Zeiten ist ja so was von retro. Virtuell gedrucktes Geld kriegt jeder mit richtiger Gesinnung - dient ja einem guten Zweck.
Zahlen tun's die Sparer. Aber diese Geldsäcke mit ihrem geraubten Geld haben's ja nicht anders verdient.

//Ironie: AUS

@ Karl Klammer 15:31 Uhr

"Die Russen haben schon ihre Dollars abgestoßen , fehlt noch die EZB ,
China & Japan, die USA ist faktisch pleite."
Genau das hatte ich vor einiger Zeit als Mittel gegen "Straf" Zölle prognostiziert.
Ich wurde regelrecht zerrissen.
Sich global auf eine andere Leitwährung zu verständigen, es muss nicht der EURO sein, ist zudem die logische Konsequenz auf die US Politik.
Ja; aber die USA sind keineswegs alleine, wären sie ein Wirtschaftsunternehmen, das sich wegen Konkursvergehen verantworten müsste.

Ich habe von bwl und vwl

Ich habe von bwl und vwl nicht so viel Ahnung. Aber als Ingi weis ich, dass es kein ewiges wachstum geben kann. Und alles, was daraufhin angelegt ist, muss irgendwann einbrechen. Ob nun Export oder Rente. Dieses Schneeball System kann nicht funktionieren.
Aber im Falle der Wirtschaft könnte man sich nach neuen Märkten umsehen. Usa will nicht mehr? Ja hallo, herr Putin. Und hallo China. Hallo indien und Brasilien. Vor allem sollte man sich mal der von usa gedemütigten länder annehmen. Die usa sind nicht der Nabel der Welt.

Zwingende Frage ..? ...!

Bip-Prognose negativ ?

Ja und ? wo ist d. Problem ?
Ich fahre meinen Porsche
u. labe an meinen Cocktail, vom Hausdiener serviert .
Wo ist das Problem ?
Kohle ist trozdem genug da ,
Die Frage ist doch ausschließlich: Wer hat d. Kohle !
Und, wie holt man sich diese Kohle zurück u. gibt sie Denjenigen, die d.Kohle
erwirtschaftet haben ?

Das ist d. zwingende
Frage,BIP u.d. ganze Wirtschaftskokolores ist doch
f.d. gemeinen Bürger total uninteressant-
Das GUTE daran: Vielleicht wacht d. Dt. Michel bei 9-10 Mio Alosen endlich auf u. erinnert sich an d. grandiose franz.Revolution !!
Das ist d. alles entscheidende Punkt !.
Der Rest ist sekundär !

Natürlich ist nur Trump ...

schuld, weil der deutsche Experte der dies sagt eben ein deutscher Experte ist.
Der deutsche Experte ist halt auf beiden Augen blind. Der Abschwung der europäischen Wirtschaft hat garantiert nichts mit dem AußenhandelsUNgleichgewicht Deutschlands zutun.
Letztes Jahr betrug dieses ca 280Mrd €. Dieses Geld muss irgendwoher kommen und zu einem großen Teil kommt dies aus den anderen Euro-Ländern. Diese erleiden dadurch steuerliche Einbußen, da die Unternehmen ihr Geld in Richtung Deutschland verlieren.
Gleichzeitig sieht sich die deutsche Bundesregierung nicht gewillt zu investieren, man pocht mit Hilfe einer roten Null (Scholz) die schwarze Null zu halten. Obwohl es eine Pflicht für die wirtschaftliche Führungsnation der Euro-Zone wäre hier für neue Impulse einzustehen z.B. durch Lohnsteigerungen und nicht durch Rentenaltererhöhungen.

Die Experten sollen ihre Sachen packen und mal was ordentliches lernen z.B. Altenpfleger.

Inflation bei 5%

Jeder der einkauft, wird es merken, alles aber wirklich alles wird teurer.
Wasser, Mieten, Strom, Lebensmittel, Benzin usw.
Wer glaubt an das Märchen an einer Inflation von 2%? Ich nicht, weil mein Portemonnaie immer leichter wird.
Der Herr Mario Draghi hat uns um unsere Ersparnisse gebracht.
Das Kartenhaus wird und da bin ich mir sicher, wie das Amen in der Kirche, zusammen brechen.
Deutschland ist mit einem Schlag tot.
Danach fangen die Probleme an, die uns diese Politkaste aufgehalst haben.
Geld drucken kann jeder aber Schulden zurückzuzahlen kann nicht jeder.

Richtig. Die EZB hätte schon

Richtig. Die EZB hätte schon viel früher Anleihenkäufe einstellen und Zinsen erhöhen sollen.

Systemwechsel erforderlich

Quickelquack. Das Geld selbst (in seiner heutigen Form) muss weg. Mitsamt dem ganzen Kladderadatsch, der „dranhängt“ - und durch den keiner wirklich „durchblickt“.

So, wie unser Wirtschaftssystem derzeit strukturiert ist, haben einige wenige Mächtige (z.Zt. v.a. Trump) jede Menge „Hebel“ in der Hand, um alle, die sich nicht ihrem Willen unterwerfen wollen dafür „büßen“ zu lassen. Kurz: Viel zu viel Macht.

Es muss also zügig eine funktionsfähige und schlagkräftige „Gegenmacht“ her.

Das kann aber nur funktionieren, wenn möglichst viele Menschen die Perfidie des jetzigen Geldsystems erkennen und aufhören, sich gegeneinander ausspielen zu lassen. Und ihre Zeit und Energie stattdessen in (internationale) Zusammenarbeit „investieren“.

Tipp:
Die Urlaubsausgabe des ARD-Weltspiegels vom 22.7. ansehen. Alle Beiträge machen deutlich klar, dass die Wertmaßstäbe in unserer globalen Wirtschaft völlig „verrückt“ sind (NB: der „Wert“ eines jeden Wirtschaftsguts bemisst sich bekanntlich in Geld).

Die AfD warnt schon seit Jahren und wird ausgelacht

Zitat: "Weidmann machte in der Kabinettssitzung denn auch schonungslos klar, dass man bei einem Abschwung nicht mehr auf die EZB setzen könne. Sie müsste dem Hineinschliddern in eine neue Krise tatenlos zusehen, weil sie keine Munition mehr habe - allen gegensätzlichen Beteuerungen der Währungshüter zum Trotz"

Trump

sieht sein Amerika durch die ungleichen Zölle in USA und Europa ungerecht behandelt..wer könnte es ihm verdenken! Europa hat sich viel zu lange darauf verlassen, dass die USA schon alle Güter importieren werden, die wir produzieren. Das war wohl eine dramatische Fehleinschätzung..."Management-Fehler" würde man in der Privatwirtschaftliche dazu sagen.

Trump nutzt nur....

...was Draghi verzapft hat. Den Leuten das Geld hinterherschmeißen und dabei die Alten um ihre Rücklagen bringen. Jetzt dreht Trump den Hahn zu und die Rechnung geht auch für Draghi nicht auf. Wann nimmt man endlich die Zocker aus der Bank und führt wieder vernünftige Geldpolitik ein, bei der sich Sparen lohnt?

Mich wundert nur, dass die Leute so ruhig bleiben.

Eigentlich habe ich immer angenommen, dass
für den Michel der Spass zu Ende ist, wenn es an seinen Geldbeutel geht. Keine Zinsen, Lebensversicherung nichts mehr Wert, Rente unsicher. Es wird interessant sein zu beobachten, wann das Fass überläuft. Aber dass es passiert, ist so sicher, wie das berühmte Amen in der Kirche. Ok, es mag sein, dass es die Kirchen, wie wir sie kennen, bis dahin nicht mehr gibt.

Am 25. Juli 2018 um 21:14 von Sparer

Am 25. Juli 2018 um 21:14 von Sparer

Trump-sieht sein Amerika durch die ungleichen Zölle in USA und Europa ungerecht behandelt..

Ja es giebt ungleiche Zölle in verschiedenen bereichen,die sich aber im gesamten ziemlich die waage halten,aber dafuer muss man seine Hausaugaben machen,und die macht Trump und Seine Gefolgschaft leider NIE!

Ich finds gut,...

... und viele Millionen kleine Häuslebauer auch.
2022 brauche ich Anschlusskredite...

Hätte nicht gedacht dass ich diesem Idioten Trump für irgendetwas dankbar sein könnte...

"Hineinschliddern in eine neue Krise"...

Rein orthographisch gesehen euer Ernst?

@Debaser

"Trump macht das, wofür er gewählt wurde - er schafft bessere Rahmenbedingungen für die Unternehmen im eigenen Land. Das ist nicht verwerflich, sondern seine Pflicht."

So ein Blödsinn, das sehen die Unternehmen dort ziemlich anders. Er zerstört deren mittelfristige Grundlagen nur wegen eines kleinen kurzfristigen Gewinns (wenn überhaupt).

@Weltbürger2015

"
Aufgabe der EZB ist, die Stabilität des Euro - Innen- wie Außenwert - sicher zu stellen; sprich die Inflation und den Wechselkurs zu kontrollieren und stabilisieren
"

RICHTIG und das hat sie ziemlich gut gemacht- an den nackten Zahlen gemessen wesentlich besser als die Bundesbank jemals zuvor mit der DM...

Draghi hat alles richtig gemacht!

Was soll dieses dumpfe Draghi-Bashing?

Ohne die Niedrigzinspolitik, die Herr Draghi seit Jahren erfolgt, käme die Krise nicht in diesem Jahr (durch Trump), sondern wäre schon längst angekommen. Und zwar nicht nur in den südlichen Mitgliedstaaten, sondern in ganz Europa.

Draghi hat es also geschafft, das Ganze hinauszuzögern und nun (zugegeben) sein Pulver verschossen.

Wo ist da genau sein Fehler?

Man muß Trump ja nicht mögen,

aber wenn die EZB nicht in der Lage ist, auf die neue Wirtschaftspolitik der USA zu reagieren, dann hat die EZB entweder keine sinnvollen Abwehrmechanismen oder ihre Verantwortlichen sind nicht fähig, die Mechanismen richtig zu bedienen.

Wenn allerdings der derzeitige EZB-Präsident monatlich riesige Milliardensummen in den Geldumlauf pumpt, ohne dafür Gegenwerte zu haben, dann ist das, vorsichtig formuliert, fragwürdig. Weshalb starke Volkswirtschaften - und noch zähle ich Deutschland dazu - sich so etwas bieten lassen, erschließt sich mir nicht einmal ansatzweise.

Für die eigene staatliche Unfähigkeit und für die Unfähigkeit der EZB jetzt den Sündenbock in Trump zu suchen, ist einfach nur schwach. Dadurch wird überhaupt kein Problem gelöst, nicht einmal ein Problemchen.

@Skywalker 21.34: Nun ja

@Skywalker 21.34:
Nun ja diejenigen die das gleiche Problem haben aber bis dahin ggf. arbeitslos sind dürften davon dann weniger haben als mit Arbeit und etwas höheren Zinsen.
Insofern.bleibt abzuwarten ob es alle am Ende wirklich “gut“ finden.

@MatthiasS

"nun hat Draghi jahrelang die Sparer, Rentner "bluten" lassen "

Das ist doch ein Märchen. Früher gab es zwar auf sichere Anlagen höhere nominelle Renditen, aber die wurden von der Inflation gefressen und der Rest über die Steuerschuld...

Auch früher konnte man nur mit Aktien und Fonds gute reale Renditen erzielen. Und auch genau das hat die letzten Jahre immer noch wunderbar funktioniert.

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