Ihre Meinung zu: Pressestimmen: "Özil hinterlässt einen Scherbenhaufen"

23. Juli 2018 - 6:07 Uhr

"Übers Ziel hinausgeschossen", "eine Art umgekehrter Chauvinismus" - viele Kommentare deutscher Medien kritisieren die Rücktrittserklärung von Özil. Doch sie weisen auch auf seine "Zerrissenheit" hin.

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Kommentare

Mir tut sein Rücktritt nicht leid

Hat er für die Nationalmannschaft jemals ein Tor geschossen?
Die Zerrissenheit zeigte sich jedenfalls auch oft genug vor dem Tor des deutschen Fußballgegners.
Warum spielt er nicht für die türkische Nationalmannschaft? Das wird wahrscheinlich noch kommen.
Erdogan wird den verwaisten Spieler sicher dabei unterstützen.

Das Einzige

was heute zählt und von allen Seiten vorgelebt wird ist Egoismus. So langsam bricht in Deutschland alles zusammen. Ob jetzt die Fußballnationalmannschaft spielt ist eher zweitrangig. Ob Özil jetzt aufhört oder nicht ist nicht von Bedeutung, da es scheinbar in der Mannschaft nicht mehr den berühmten Teamspirit gibt. Vielleicht auch deshalb, weil es sich auch nicht schickt "Führungsspieler" zu haben, da ja dann andere Spieler benachteiligt werden. So wird es jetzt im Alltag immer wieder kommuniziert.

Danke

Für diese ausführlichen Darlegungen.
Dies alles ist doch sehr aufschlussreich.
Mit meiner Meinung stehe ich nicht alleine da.

Beide Spieler waren mit dem

Beide Spieler waren mit dem Tag des Erscheinens dieser Promo-Fotos nicht mehr tragbar. Unfassbar, dass nicht binnen kürzester Frist gehandelt wurde. Nein, man konnte da noch nicht wissen, welches Desaster sich daraus entwickelt - aber jeder Kreisligatrainer hätte voraussagen können, dass die Sache soviel Unruhe in den NM-Kader tragen dürfte, dass merkliche Konsequenzen für die sportl. Leistungen nicht ausbleiben. Grindel, Bierhoff, Löw & Co hätten vor 14 Tagen zurücktreten müssen!! - stattdessen wurde das "Management" immer noch katastrophaler. Mit Özils Rückzug war zu rechnen - nicht mehr jedoch mit einer Erklärung. Wobei das, was nun als persönliche Einlassung veröffentlicht wurde, im Duktus wiederum nicht überrascht. Ein Ellaborat, durch und durch gemäß den Standards der AKP-Demagogik. Es appelliert in erster Linie an die Ressentiments der Sultan-treuen Deutschtürken und stößt die allermeisten echten 'Die Mannschaft'- u. Özil-Fans - welcher Herkunft auch immer - brutal vor den Kopf.

Die Kampagne findet ihren Abschluss !

Nun hat die deutsche Pressemeute Herrn Özil "endlich" zur Strecke gebracht.
Ein Armutszeugnis !!!

Gruß Hador

beschränktes Bewußtsein

Wenn Özil zu Erdogan nichts weiter einfällt als "Er ist ein Präsident wie jeder andere..." und die ganzen Menschen, die ungerechtfertigt im Gefängnis sind, nicht sieht.....
Na ja. Als Fussballer sieht man halt nur auf den Ball und auf das nähere Umfeld.

Das Mitsingen unserer Nationalhymne

ist m.M. schon lange allen, auch den "deutschen" Spielern, eigentlich nur lästig. Schauen Sie sich die Spieler an während der Hymne. Wenn die TV-Kameras an ihren Gesichtern vorbeischwenken sehen Sie, dass sie kaum den Mund aufbekommen. Schwamm drüber.
Das Özil jetzt zurücktritt, ist nicht nur der Kausa "Erdogan" geschuldet. Er selbst weiss, dass seine Leistungen in den Jahren nach der WM 2014 meistens dürftig waren. Er ist 29 Jahre alt und wird wohl 2022 sowieso nicht mehr unbedingt
zum Kader gehören. Die Rassismusvorwürfe Özils sind schon harter Tobak. Er verdankt schliesslich auch dem DFB, dass er eine solche Kariere machen konnte. Man hat ihn lange Zeit unterstützt und er wurde zum Top-Spieler unseres Teams.
Ich denke er weiss selber, dass er mit der Erdogan-Aktion
etwas losgetreten hat, was er wohl eigentlich nicht wollte.
Damit muss er leben. Sein Rücktritt ändert nichts daran.
Das Grindel nicht der richtige Mann für den DFB ist, weiss man seit langem,auch ohne Özil.

Ein Glück...

Dass dieser Mann selbst seinen Rückzug aus der deutschen Nationalmannschaft verkündet. Die einzige vernünftige Lösung für ihn. Für mich hat er sich durch seine "Stellungnahme" dazu noch weder in deutscher- noch in türkischer- in einer 3. Sprache, endgültig disqualifiziert.
Ich denke Deutschland hat mehr als einen adäquaten Ersatz für ihn.

In Zukunft kann er dann ja meinetwegen für die Türkei und "seinen" Präsidenten Erdogan auflaufen.

Und immer noch herrscht bei

Und immer noch herrscht bei den Medien kaum Selbstkritik. Wenn ueberhaupt wird meistens nur die Kritik Oezils am DFB genannt, aber kaum die an den Medien.

dass den beiden Sportlern das

dass den beiden Sportlern das "Deutschsein" abgesprochen wurde.
Was für eine Anmaßung." so Spiegel Online
wieso Anmaßung,
wundert man sich wenn einer den türkischen Staatspräsidenten als seinen Präsidenten bezeichnet / dort türkisch spricht und schreibt und dann so (als Türke) gesehen wird

Trotzreaktion ist der falsche Weg

Was Mesut Özil nun tut, ist eine Trotzreaktion. Die Rheinische Post hat gut erfasst, was an dem bewussten Foto stört und was Mesut Özil nicht verstanden hat: Man kann es so interpretieren, als stünde er nicht mehr zu den demokratischen Grundregeln, deren Freiheiten auch er mit seinem deutschen Pass genießt. Er hat sich jedoch mit einem Mann ablichten lassen, der diese Grundregeln nicht in gleicher Weise achtet und ein solches Foto für Wahlkampfzwecke missbraucht. Als Nationalspieler ist er damit seiner Vorbildfunktion nicht gerecht geworden. Das hat meines Erachtens mit Rassismus oder mangelnder Akzeptanz eines Spielers mit türkischen Wurzeln nichts zu tun.

Rücktritt

Er soll schnellstens aus dem Fußballrampenlicht entschwinden.Wir brauchen solche Spieler nicht, die auf Grund ihrer Überheblichkeit nicht erkennen, dass sie sich selbst durch ihre Sympathie zu Erdogan nichts mehr in der Nationalmannschaft zu suchen haben.Eine große Mehrheit der Deutschen wird ihm keine Träne nachweinen.

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