Ihre Meinung zu: Spanien rettet Hunderte Flüchtlinge an einem Wochenende

22. Juli 2018 - 19:45 Uhr

Spanien hat erneut Hunderte Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Seit Freitag nahm das Land damit insgesamt 1100 Menschen auf. Spanien ist das neue Hauptziel der Migranten.

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Kommentare

Die Kommunikation funktioniert bestens,

die Migranten wissen jetzt, daß das beste Primärziel zur Zeit Spanien ist. Es ist wohl eine "wohlgeordnete Flucht".....

Wo bleiben die Flüchtlinge?

Werden alle Flüchtlinge in Spanien registriert, oder reisen sie direkt weiter?

"Spanien rettet erneut Hunderte Flüchtlinge"

Spanien nimmt erneut hunderte Flüchtlinge auf.

Die Behauptung, dass Spanien die Flüchtlinge rettet ist in jedem Falle falsch, wie man es auch dreht und wendet.

Da soll noch jemand sagen

die Flüchtlingskrise ist vorbei

Retteung

Spanien: Rettung und Weiterschleusung nach Deutschland oder Frankreich. So sieht die Wahrheit aus, denn Spanien kann diese Menschen ja nicht kontrollieren oder festhalten. Das wissen die Spanier auch.

Nachdem Italien ausgeschöpft wurde, konzentrieren sich die Schlepper jetzt auf Spanien, danach folgt Portugal.

Falsches Signal

Es ist grundfalsch, die illegalen Migranten mit einer Fahrt nach Europa zu belohnen. Dies setzt bekanntermaßen falsche Anreize und ist DER Pull Faktor.

"Gerettete" Afrikaner sind nach Afrika zu bringen - ohne den Umweg über Europa.

Aus 2015 nichts gelernt

Nachdem der neue spanische Ministerpräsident Sanchez die Migranten quasi eingeladen hat, als er eine neue Politik Spaniens ankündigte, braucht er sich nicht zu wundern, wenn die Schlepper ihr Geschäftsmodell sofort umgestellt haben. Zumindest ist Italien dadurch entlastet und eine fairere Verteilung in Europa erfolgt. Bis es den Spaniern auch zu viel wird.

Und dies ist nur der Anfang....

Spanien, Europa benötigt europäische Lösungen.
Vielleicht wacht Brüssel endlich auf.
Die am Wochenende veröffentlichte Studie der Weltbank über kommende Migrationsbewegungen sollte doch Weckruf genug sein, siehe auch FAZ vom 21.07.18, "Ohne Festung kein Europa".

Wie sagte Herr Meuthen?

Festung Europa ist die einzige Antwort.
Das ZDF hat mal Weitblick unter dem alten Intendanten bewiesen. Das war vor einigen Jahren und der Film hieß: "2075".
In diesem Film wird auch die Festung Europa 2075 gezeigt. Dagegen war die "Mauer" ein Zaun. Wenn man es heute sieht ist klar,wo der Weg hingeht. Da können sich viele drehen und wenden wie sie wollen. Man hat es in Schweden gesehen wo eine Grüne sagt:" Es geht nicht mehr,wir sind für mehr Aufnahme nicht mehr fähig."
Aber die Sozialisten in Spanien können gerne weiter Anreize schaffen in Gummiboote zu steigen. Die nächste Wahl wird das knallhart beenden. Wie war das eigentlich mit Rückführung? Ist Spanien da nicht führend in Europa und hat dazu Abkommen ausgehandelt mit den Afrikanern? Wieviele werden zurückgeschoben? Zahlen? Unter den Konservativen klappte das reibungslos.

Schweden, Vorzeigenation in Sachen Asyl

hat eine 180° Kehrtwende vollzogen
wann realisiert man das hierzulande ?

akzeptiert dass es nicht geht, der ganzen Welt Schutz zu bieten

Kaum fahren die Rettungsschiffe nicht mehr...

Kaum fahren die "Rettungsschiffe" nicht mehr und bringen Flüchtlinge nach Italien, schon steigt dort auch keiner mehr in ein Boot. Sehr interessant.

20:28 von Ladon

wenn sie Flüchtling wären
hätten die ganzen Strapazen auf sich genommen,beenden sie dann ein paar Kilometer vor dem Land, wo man doppelt so viel Geld kriegt, vom Rest ganz zu schweigen, ihre Reise ?

Hm...

...na da werden die spanischen Sozialisten richtig in die
Problemzone kommen bei der nächsten Wahl...oder sich
selbst in ihren Behauptungen und Ankündigungen lügen
strafen lassen müssen.

So oder so, nur ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg
zur Wahrheit was aktuell so alles los ist und beschönigt wird.

@Donidon - Kaum fahren die Rettungsschiffe nicht mehr...

Kaum fahren die "Rettungsschiffe" nicht mehr und bringen Flüchtlinge nach Italien, schon steigt dort auch keiner mehr in ein Boot. Sehr interessant.

Sind Sie das sicher !
Die kleinen Boote sind zu klein für Radar,Satelittenbilder um ihnen zu belegen,
was unterwegs mit Mann,Frau,Kind & Maus untergeht.

@Karl Klammer

In einem Bericht über die Lifeline im Hafen hat einer der Helfer aber gesagt, dass sie genau mit ihrem Schiffsradar nach Booten suchen. Weil es ja sonst keine andere Möglichkeit gibt.

Zum Fremdschämen

Viele der Kommentare in diesem Forum sind einfach nur zum Fremdschämen. Dort wird von der gemütlichen Couch aus mit einer Menschenverachtung Häme über Menschen ausgeschüttet, die unter Lebensgefahr versuchen, ihre Gesundheit und ihr Leben zu retten bzw. größter Not zu entgehen, dass es einfach nur noch peinlich ist.
Und die Theorie vom armen Opfer—Deutschland wurde auch schon früher bemüht und hat damals ebenso wenig mit den Tatsachen zu tun gehabt, wie heute.
Jeder, der noch behauptet, wir hätten die Hauptlast getragen, soll doch mal die Zeit investieren, sich die pro—Kopf—Verteilung der Flüchtlinge in den europäischen Ländern ansehen ...
Aber Fakten stören ja nur ... also besser weiter hilflose Menschen verunglimpfen und darauf hoffen, dass die Alterpyramiden auch nur Fake News sind ...

Spanien ist das neue Hauptziel der Migranten

Die Schlepperbanden sind halt modern organisiert können auf sich ändernde Marktsituationen schnell und flexibel reagieren. Das Boot Italien ist voll, jedenfalls sehen die Italiener und deren Regierung das so. Spanien wird es über kurz oder lang genauso ergehen. Echte Solidarität aus Nordeuropa geschweige denn Osteuropa ist wie bei Italien und Griechenland nicht zu erwarten. Jetzt ist mit Spanien das nächste Land dran.

Jetzt ist Spanien die undichte Stelle in Europa !

Ja ja, heute in Spanien, morgen in Deutschland. Man kennt das ja. Europa ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied und da es in Spanien nur ein paar Monate Sozialleistungen gibt und danach nichts mehr, ist doch klar wohin die Reise geht...

Todesstrafe

Welchen Effekt hat es in den USA, dass auf Mord die Todesstrafe steht?

Keinen.

Welchen Effekt hätte es, wenn niemand Menschen aus Booten rettet, nachdem sie in Libyen zu Tausenden in Lagern gesessen haben, in denen sie gefoltert und vergewaltigt oder zu Zwangsarbeiten gezwungen wurden und die einfach nur endlich ihre Reise zum Abschluss bringen wollen?

Glaubt irgendjemand, auch nur eine Person fährt wieder heim?

Ohnmacht sollte uns nicht zu Zynikern machen und auch nicht zu Personen, die sinnlosen Haltungen kalter Menschen (ertrinken lassen) am Ende sogar noch wirklich glauben, was sie sagen.

Auch hier wird die Abschreckung mit dem Tode nichts bringen. Deshalb: Kein Jubel, wenn der Kapitän der lifeline erschüttert ist, dass Europa in seinen Augen seinen Glauben verloren hat.

Er scheint der gewesen zu sein, das die Menschen in München heute am meisten bewegt hat.

hunderte Schiffbrüchige an einem Wochenende

so viele Schiffbrüchige gibt es ja weltweit nicht wie in diesem Mittelmeer(abschnitt)
gefährlicher fast wie das Bermudadreieck
schon merkwürdig

22:19 von Realist10

Zum Fremdschämen

Viele der Kommentare in diesem Forum sind einfach nur zum Fremdschämen. Dort wird von der gemütlichen Couch aus mit einer Menschenverachtung Häme über Menschen ausgeschüttet, die unter Lebensgefahr versuchen, ihre Gesundheit und ihr Leben zu retten bzw. größter Not zu entgehen, dass es einfach nur noch peinlich ist.
Und die Theorie vom armen Opfer—Deutschland wurde auch schon früher bemüht u..tun gehabt, wie heute.
Jeder, der noch behauptet, wir hätten die Hauptlast getragen, soll doch mal die Zeit investieren, sich die pro—Kopf—Verteilung der Flüchtlinge in den europäischen Ländern ansehen ...
Aber Fakten stören ja nur ... also besser weiter hilflose Menschen verunglimpfen und darauf hoffen, dass die Alterpyramiden auch nur Fake News sind ...
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Wenn die letzten Fluchtländer ohne Reisewarnung Urlaubsziel für deutsche Rentner sein können, dann wir Ihr Artikel zu Farce wennn die Geretteten anschließend Heimaturlauub nehmen.
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Aber Fakten stören ja nur.

re einfach unglaublich

""Gerettete" Afrikaner sind nach Afrika zu bringen - ohne den Umweg über Europa."

Drehtür-Effekt. Wer zurückgebracht wird steigt in das nächste Boot.

Worauf Sie setzen ist dass je Umdrehung möglichst viele ertrinken.

21:56 von Karl Klammer

"Die kleinen Boote sind zu klein für Radar,Satelittenbilder"

Jetzt machen sie aber mal halblang und verbreiten keine Fakenews. Im Antidrogenkampf können die kleinsten Paddelboote aufgespürt werden, und nur weil anstatt Drogen Menschen transportiert werden soll das auf einmal nicht mehr gehen. Und was die Satelitten angeht: wir können von hier aus den Rover auf dem Mond sehen, Sie unterschätzen die technischen Möglichkeiten bei weitem.

Realität x 10

>(...) Menschen (...), die unter Lebensgefahr versuchen, ihre Gesundheit und ihr Leben zu retten bzw. größter Not zu entgehen (...)<

Sg Realist10,

mit Verlaub, ich halte Ihre Sichtweise für reichlich unrealistisch. Habe mich heute mit einem guten Freund aus Ghana über dieses Thema unterhalten, der fast selber vor 20 Jahren, im Alter von 12 oder 13 (!), auf die Reise gegangen wäre, was seine Mutter gerade noch verhindern konnte.

Beim Großteil der Migranten dürfte es sich um ungebildete „Glücksritter“ handeln, denen von den Schleppern erzählt wird, die Reise sei ungefährlich und in Europa erwarte sie ein leichtes Leben mit viel Geld. Hier wird ja gerne über die „dummen Amis“ gespottet, die angeblich denken, dass Belgien eine Stadt ist. Glaubt man denn wirklich, ein tatsächlich völlig ungebildeter Afrikaner hat eine Ahnung von den Gefahren einer Mittelmeerüberquerung?

Und wer 10.000 $ oder so für die Reise aufbringen kann, ist in Afrika nicht „in größter Not“.

MfG A.

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