Ihre Meinung zu: Wirkstoff Valsartan: Krebsgefahr durch Blutdrucksenker

21. Juli 2018 - 12:01 Uhr

In den vergangenen Wochen sind zahlreiche Blutdrucksenker zurückgerufen worden, weil sie mit potenziell krebserregenden Substanzen verunreinigt sein könnten. 900.000 Patienten nahmen diese Mittel.

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Kommentare

Das blinde Vertrauen

auf Pharmaka ist nicht mehr zeitgemäß und entspricht schon lange nicht mehr dem medizinischen Anspruch eine Heilung herbeizuführen. Symptomverwaltung und Bekämpfung ist ein Geschäftsmodel mit Perpetuum mobille Charakter. Die Ursachen vieler Erkrankungen gehen mit den Veränderungen der äußeren Umstände einher und entsprechen in vielen Teilen schon lange nicht mehr dem was universitär gelehrt und in der Breite umgesetzt wird. Medikamente waren und sind keine Lösung der gesundheitlichen Probleme und dienen meist nur der Linderung. Solche Berichte wie dieser zeigen nur die Spitze des Eisberges der Nachteile der medikamentösen Grundtherapie, denn es gilt nach wie vor das Prinzip "Alles was nicht unmittelbar zum Tode führt kann so schlimm nicht sein".

Mit was wurde das Medikament denn verunreinigt?

Schade, dass die Substanz nicht genannt wird. Das wären 100 Zeichen mehr, die die Kosten für den Beitrag nicht aus dem Ruder laufen lassen würden. Und mich (vielleicht auch andere) interessiert es sehr, was denn in der Fertigung von Medikamenten so alles passieren oder daneben gehen kann.

Vielleicht war es nur ein Precursor, der nicht sauber entfernt wurde, vielleicht war es eine falsche Prozesstemperatur, die einen falschen Syntheseweg eröffnet hat oder vielleicht wurden Chemikalien für die Synthese im Müllauto angeliefert? Find ich spannend.

Was man dazu noch sagen kann: „potenziell krebserregend“ heißt normalerweise: Die fragliche Substanz könnte krebserregend sein, dabei ist man sich aber gar nicht so sicher. Beispielsweise könnte Waldmeisterextrakt zur Aromatisierung der Pillen verwendet worden sein. Das enthaltene Cumarin ist nach o.g. Definiton potenziell krebserregend, beweisen kann man's nicht.

Schön wenn die Redaktion das alles noch etwas ausdeutschen könnte.

Geheimhaltung?

Als Kind hab' ich immer gefragt: "Wallum" - Also jetzt mal naiv gefragt: "Wallum" werden hier nicht die Arzneimittel und die Hersteller bekannt gegeben? - Wird hier wieder Rücksicht auf die Aktienkurse von manchen Pharmakonzernen genommen?

Gibt es einen Link

zur Liste der zurückgerufenen Medikamente??

Dimethylnitrosamin ist der fragliche Stoff.

Diesen Stoff nimmt ein normal lebender Mensch allerdings auch so auf. Hersteller und Behörden sind laut CNN der Meinung, dass die natürlich aufgenommene Menge (z.B. mit Pökelfleisch und alkoholischen Getränken) weit höher ist als die Menge, die durch das Medikament zugeführt werden

Zitat "The amounts of NDMA found in Valsartan API are much lower than the cumulative endogenous production and usual external exposure of NDMA," (Novartis Spokesman)

Das ist an dieser Stelle sehr wichtig, weil der Schaden ungleich größer sein kann, wenn ein Bluthochdruckpatient ohne seinen Arzt zu konsultieren das Medikament absetzt, nachdem er diese Schlagzeile gelesen hat.

Na schön!

"Kein unmittelbares Risiko" bedeutet auch nur, daß man nach der Einnahme nicht sofort tot umfällt oder wenigstens Vergiftungserscheinungen zeigt.

Ich frage mich, wie ein versautes active igredient aus China bei 20 Pharmaherstellern unbeanstandet durch die Eingangskontrolle kommt!

TS....

Hörensagen,
Das Wort China kommt Vor!
Mein Medikament ist von 1 a pharma
Bin ich betroffen?
Könnte hätte Fahrradkette danke

Recht in D

Wir haben eine rechtliche Lage, die geändert gehört....

In D und der gesamten EU werden die Verbraucher in die Irre geführt. Es gibt generell drei wichtige Schritte:
1. API (Wirkstoff) Herstellung
2. Produktionsprozess (der Wirkstoff wird mit anderen Stoffen z.B. Zucker vermengt, damit man ihn hier zur Tablette pressen kann und in die Blister)
3. die Qualitätsfeigabe gemäß der zugelassenen Dokumentationen & Studien

Für eine Zulassung kann die Pharmafirma nun das API in Indien/China kaufen, die Produktion in Indien/China erfolgen lassen. Dann wird eine kleine Menge davon in ein Labor für den 3. Schritt nach z.B. Irland, die Schweiz, Deutschland geschickt. Dort erfolgt dann die sog. Freigabe. Damit kan man dann sagen man hat ein Made in EU/Germany Produkt. Totale Irreführung der Verbraucher.

In vielen anderen Staaten der Welt müssen pflichtgemäß der API und/oder der Produktionsstandort auf jede Packung gedrückt werden.

Schaut mal nach auf Euren Packungen. Der Gesetzgeber ist gefragt

Natürlich besteht kein Risiko, was sollten sie auch sonst...

...sagen?
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Denn würde sie die Wahrheit sagen, dann würden Köpfe rollen.

Die Wahrheit ist nämlich, daß die ganze Medikamentenproduktion nur noch einem Zweck dienlich ist.
Den größtmöglichen Gewinn einzustreichen.
Patientensicherheit steht da ganz weit unten.

Über 90% der Medikamente werden in Indien und China hergestellt und importiert.
Meistens sind die hygienischen Standards für Abfüllung miserabel.
Und auch die Menge des Wirkstoffes ist nicht immer gewährleistet.
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Also warum soll man sich noch aufregen wenn ein Medikament, daß eigentlich helfen soll, ggf. Krebs auslösen könnte?!

Recht in D (2)

Sorry, der Platz reichte nicht aus....

Was man in D verhindern will ist, dass man vor allem bei den Generika (Nachahmerprodukten) die Verbraucher verunsichert und ihnen sagt, dass sie gleich gute Qualität wie das Original bekommen. Das stimmt oft, auch in Indien etc. wird nicht nur schlecht gearbeitet, aber es ist oft leider auch nicht so.

Man hat aber mit Ausschreibungen der Generika die Preise auch so weit nach unten getrieben, dass selbst Billighersteller absolut keine Qualität mehr bieten können und bankrott gehen. Das totale extrem zu den Originalpreisen.

Und in unserem Fall eine absolute Frechheit von Novartis die als Originalhersteller nun sogar ihren Wirkstoff nicht mehr selbst herstellen, sonder auch in China zukaufen, und ihn dann zu den gleiche extrem hohen Preisen an die Verbraucher (Kassen) hier verkaufen.

Ein komplettes System das hier versagt, Industrie, Lobby, Krankenkassen, Gesundheitsämter, Politiker. Der Verbraucher wird gelinde gesagt verar....

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