Ihre Meinung zu: Spahn: Pflegeversicherung könnte noch teurer werden

21. Juli 2018 - 7:08 Uhr

Der Beitrag zur Pflegeversicherung könnte im nächsten Jahr stärker als geplant steigen. Gesundheitsminister Spahn hält entsprechende Forderungen der Pflegekassen für realistisch. Gesellschaftlich sei dies akzeptiert.

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Kommentare

Die Pflege wird definitiv teurer

Denn dieses Land hat sich dankenswerterweise vorgenommen mehr Pflegekräfte einzustellen und diese auch deutlich besser zu bezahlen. Und woher sollte das Geld dafür denn kommen, wenn nicht von den Beitragszahlern. Unfair ist nur, dass von Hartz-IV-Empfängern kein Anteil zu erwarten ist.

Pflegeversicherung könnte ...

Ja, ja, die "Pflegeversicherung" es könnte ja auch einfach die Pflege an sich sein, die teurer wird, weil Löhne steigen, weil der Personalbedarf steigt, weil die Qualitätsanforderungen steigen, weil die Zahl der Bedürftigen steigt.
Unter all diesen "steigenden" Anforderungen, wäre es ja nahezu unglaublich, wenn die Versicherung, die all das abdecken soll nicht stärker in Anspruch genommen würde.
Wie bei den übrigen Sozialversicherungen auch, wäre uns allen vermutlich geholfen, wenn die Kollegen vorerst die Finanzierung auf praktische Art umstellen würden.
Wenn alle Sozialabgaben die Arbeit belasten endlich nicht nach dem individuellen Einkommen, sondern nach dem Durchschnittseinkommen berechnet würden. Das wäre für die abführende Stelle einfacher, für den Arbeitnehmer schmerzfreier und für das System entlastend. Subsistenzrenten wären wieder Subsistenzrenten, Pflegebeiträge und Gesundheitskosten wären ebenfalls passabel gedeckt.

Die Anstalt: Pflegenotstand

Zu diesem Thema kann ich nur Die Anstalt (ZDF) vom 5. Dezember empfehlen. Dort wird dargelegt, an welchen Stellen die eingezahlten Gelder versickern.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=NdfaNJZRGag
(Pflegenotstand - Die Anstalt vom 5. Dezember 2017 | ZDF)

Wir Deutschen haben zu wenig Kinder!

Die Alterspyramide steht auf dem Kopf. Nur 1,5 Kinder kommen pro Frau zur Welt. Die wenigen jungen Menschen müssen das Heer von unsterblichen Alten versorgen.

Wann wird Kinder-Großziehen endlich ordentlich belohnt? Steuerlich und bei der Anrechnung auf die Rente? Heute sind Kinder leider nur ein Armutsrisiko für Eltern.

Unterschied

Dann sollte man mal beginnen den Unterschied zwischen Menschen mit und Menschen ohne Kinder zu erhöhen.
Bisher 0,25%
Man sollte das so gestalten dass man bei einer Erhöhung diesen Unterschied auch automatisch immer mit erhöht.
0,25% mehr wenn es um 0,5 oder eben 0,75 % geht ist viel.
Wenn es dann aber um 4,5 oder 4,75% geht ist es ein Witz!

Was ist eigentlich

aus den Prozessen gegen die Betrüger geworden, fällt mir da ein? Und welche Maßnahmen sind ergriffen worden, um die Kontrollen wirksamer zu gestalten?
9 Verurteilungen, kann man z.B. nachlesen. Aber auch:
"Es werde wohl nicht gelingen, den am System beteiligten Ärzten den Prozess zu machen, sagte Staatsanwältin Petra Szczeponik am Rande des Verfahrens. "Wir sind auf eine Mauer des Schweigens gestoßen."... "Bundesweit standen zuletzt 230 ambulante Pflegedienste unter Verdacht, betrügerisch abgerechnet zu haben. Nach einer älteren Schätzung des Bundeskriminalamts könnte der Schaden für die Sozialkassen bei mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr liegen."

Hier sollte der Hebel angesetzt werden, anstatt den Beitragszahler einfach nur weiter zu belasten.

Siehe https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/prozess-
gegen-pflegemafia-in-duesseldorf-haftstrafen-fuer-
angeklagte_aid-18892369

Ja Super, da werden wieder 2

Ja Super, da werden wieder 2 Sozial-Resorts gegeneinander ausgespielt. Natürlich wollen wir das in der Pflege Verbesserung umgesetzt werden. Aber so gehts auch nicht! Denn wir wissen alle, das Geld an anderen Stellen grosszügig verbrannt wird. Beispiel Flughäfen und Bahnhofsbau in Berlin und Stuttgart... Die schwarze Null haben wir ja! Das komplette Sozialsystem muss auf den Prüfstand! Pflege, Rente, Bildung und Arbeit! Da muss investiert werden und nicht gespart! Schnelleres Internet .... in vielen Themen liegen wir international zurück!

Gesellschaftlich sei dies akzeptiert.

Wer hat das denn akzeptiert?
Niemand ist gefragt worden.
Natürlich müssen mehr und besser bezahlte Pfleger auf die Stationen.
Die Mehrkosten hat der Bund zu tragen denn schon heute kann kaum jemand die Pflegekosten die über die Versicherung hinausgehen bezahlen.
Der Bund gab 40 Milliarden in 2 Jahren für humanitäre Zwecke aus, da wird es doch möglich sein die zu unterstützen die Deutschland wiederaufgebaut haben!!

Klar

Erst alles schleifen lassen,und dann alles mit einmal.
Die Krankenkassen werden immer fetter,und der Bürger kann ja zahlen.

Rechte Tasche, linke

Rechte Tasche, linke Tasche...

Mal sehen wann diejenigen, die geschrien haben, dass wir mehr in die Pflege stecken müssen sich aufregen, dass die Sozialabgaben steigen?!

Gute Pflege kostet Geld

das muss jedem klar sein - ebenso das jeder einmal darauf angewiesen sein kann. Deshalb ist in der Pflegeversicherung eine Erhöhung der Beiträge auch nachvollziehbar.

Wird es dadurch besser?

Höhere Beiträge sollen die Qualität der Altenpflege verbessern?
Nach den bisherigen Erfahrungen wird es nur die Taschen der Träger füllen, aber nicht die Pflege verbessern. Die Privatisierung in diesem Bereich muss rückgängig gemacht werden.

Die Erhöhung der Pflegekostenversicherung

wird nur dann gesellschaftlich akzeptiert, wenn die Pflegeheime nicht gewinnorientiert sondern im Interesse der zu Pflegenden arbeiten und ihren Mitarbeitern ein vernüftiges Gehalt zahlen.

Krankenhäuser

Alle reden nun nur noch von der Pflege. Was ist mit den Krankenhäusern bzw. den Pflegekräften dort? Auch der Krankenkassenbeitrag muss steigen, um diese unmöglichen Zustände zu beenden. Aber auch die Privatisierung muss gestoppt werden.

@freier Welthandel - Pflege als Geschäftsmodell

08:24 von freier Welthandel:
"Und woher sollte das Geld dafür denn kommen, wenn nicht von den Beitragszahlern."
> Man könnte die Pflege verstaatlichen und müsste somit weder die Verwaltungsapparate der über 100 Pflegekassen, noch die Gewinne der privaten Pflegewirtschaft finanzieren.

"Unfair ist nur, dass von Hartz-IV-Empfängern kein Anteil zu erwarten ist."
> Halten Sie es für "fair", denen Geld abzuverlangen, die keins haben?!

Pflegeversicherung gehört verstaatlicht

damit die Bereicherung der Privaten aufhört.
Ich hoffe inständig dass ich sterben kann wenn ich pflegebedürftig werde. Auch das versagt mir dieser Staat. Ich will meinen Kindern nicht antun dass sie für meine Pflege zur Kasse gebeten werden. Vor 30 Jahren war die Pflege kostenlos, alles zahlte die Krankenkasse, den Rest der Staat... so bei meinem Vater.
Der Pflegeaufenthalt ist ja teurer als ein gutes 4 Sternehotel mit allen Extras, da stimmt doch was nicht, denn die Medizin ist ja nicht enthalten, die zahlt die Krankenkasse.

Mehr Geld, mehr, mehr .....

Was unsereiner in diese offenen Abgründe hineinzuwerfen hat, lässt allmählich am Begriff "Solidarität" Zweifel aufkommen.
Man kommt auf die ketzerische Idee, von "Ungerechtigkeit" zu sprechen.

160 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungen pro Jahr!

Überhaupt nichts müsste teurer werden, wenn sich diese Bundesregierung um die Steuerhinterziehungen in Höhe von 160 Milliarden Euro pro Jahr(!) kümmern würde!
Aber die bekommen noch nicht einmal eine anständige Finanztransaktionssteuer hin.
Stattdessen streiten sie sich um Nebensächlichkeiten wie Sozialversicherungsbeiträge.

08:51 von Harald Friedrich

Die Alterspyramide steht auf dem Kopf. Nur 1,5 Kinder kommen pro Frau zur Welt. Die wenigen jungen Menschen müssen das Heer von unsterblichen Alten versorgen.
Re
Grünes Argument wo nicht stimmt die Gelder sind nicht zweckgebunden und es gibt Gruppen die nie Einzahlen und toll versorgt werden .Die Produktivität ist höher ,Roboter ,da müssen sie die Einrechnen.Aber so passt halt zu One Wordl wir müssen den Jugendüberhang in Afrika aufnehmen .Am ende muss die Deutsche Frau ein neuen Nebenjob annehmen und kann sich noch weniger Kinder leisten wenn sie die 2 ,3 Frau mitfinanzieren muss von ... Ist Falsch damit wird eine komische grüne Merkel Ideologie als richtig begründet wo einer Überprüfung nicht standhält.

08:55 von Trumpeltier

aus den Prozessen gegen die Betrüger geworden, fällt mir da ein? Und welche Maßnahmen sind ergriffen worden, um die Kontrollen wirksamer zu gestalten?
9 Verurteilungen, kann man z.B. nachlesen.

Re Es wird nicht mehr geprüft und wenn was rauskommt nicht mehr bestraft nur rückzahlen .Zur Zeit sind über 50 % Krankenhaus und Arzrechnungen falsch dazu Pharma zockt auch noch ab und es werden sehr viele Mitversorgt wo nie eingezahlt haben .Kann nur mit höheren Beiträgen ausgeglichen werden.Dein denken ist in die richtige Richtung.

Wo soll dass Enden

Familien sind ohnehin die benachteiligten. Da wundert man sich warum wir kein Nachwuchs haben, obwohl die Regierung mehr Finanzielle Unterstützung siehe Eltetngeld gibt. Lieber halten wir Haustiere. Es sollte mal langsam aber sicher in die andere Richtung gehen. Die Regierung sollte aufhören uns die Zahlen zu vertuschen.

prima Idee

Jupp, jeder Hartz-IV-Empfänger zahlt monatlich 20 EUR ein, dafür wird dann der Hartz-IV-Satz um 20 EUR erhöht. Nein, wir machen das noch besser: 50 EUR!!!

@Felina2 8:58 Uhr

Hundert Prozent Zustimmung! Warum ist für die, die unser Land aufgebaut haben, kein Geld da? Zudem wird nicht jeder durch sinkende ALV-Beiträge entlastet, da nicht alle in die ALV einzahlen.

Ich weis ja nicht

wen der Herr Spahn gefragt, Rentner und Mindestlöhner sicher nicht.
Das rechte Tasche linke Tasche muss mal aufhören, und in TV gab es eine gute Doku über einen Pfleger.
Der war sehr zufrieden mit seiner Arbeit und auch der Lohn war gut, das Problem sind die jeweiligen Betreiber die Milliarden Gewinne einfahren.
Meint Herr Spahn das sich das bei den Menschen nicht schon herumgesprochen hat.
Auf der einen Seite verwehrt man den Menschen das Recht auf Sterben, auf der anderen Seite hält man die Menschen mit alle Macht für angeblich viel Geld am Leben.
Und füllt die Taschen von irgendwelchen Firmen.

Ist das Absicht Herr Spahn ?, oder ist man der Meinung alle Alten und Jungen sind langsam Demenz geworden.
Und merken nichts mehr ?.
Was heute Pflege angeblich kostet, kann niemand mehr verdienen als Lohn.

Der Staat hat eine Pflicht für seine Bürger, die 45 und mehr Jahre Steuern gezahlt haben.

Für Andere und Andere Dinge hat ja auch reichlich Geld, jetzt sollte mal gut.

Das erhöht nur die Gewinne

Das erhöht nur die Gewinne der privaten Betreiber.

Arbeitsbevölkerung völlig überlastet

Kinderarmut, mehrere Jobs für eine Person, Hartz IV trotz Arbeit....die arbeitende Bevölkerung ist völlig überlastet während sich die Nachkriegsgeneration zum überwiegenden Teil in Renten sonnt, welche der heutigenden Arbeitergeneration völlig verwehrt bleibt und das mit einem Renteneintrittsalter, welches gerade diese Generation für ihre Nachfolger nach oben geschraubt hat.

Das unverschämteste daran ist, dass Herr Spahn einer der wenigen Vertreter der "jungen" Generation an Politikern ist und immer in Anspruch nimmt zu wissen, was wir wollen. "Gesellschaftlich akzeptiert sei das" - das mag auf die Gesellschaft zutreffen, mit der sich Herr Spahn umgibt. Aber der Rest von uns buckelt sich die Seele aus dem Leib um alles unter einen Hut zu bringen.

Die Pflegeversicherung sollte den Generationenvertrag entlasten und ihr Geld primär dort holen, wo auch die Kosten entstehen - dabei sollte kein Rentner in die Armut fallen. Den Rest schultert Generation Arbeit gerne.

Natürlich ist Pflege wichtig

Was mich sehr ärgert ist das die Unternehmen die die Pflege anbieten sich dumm und dusselig verdienen, die Mitarbeiter aber arme Hunde sind. Dann noch die Unternehmen die kriminell sind, Stichwort Russische Firmen. Wenn die auffliegen kommen die mit lächerlichen Strafen davon. Abschreckung gleich null. Viele Schwerstkranke werden mit durchgezogen bis zum letzten Atemzug. Da sind viele Staaten sozialer. Lässt diese Menschen gehen wenn sie wollen.

Spahn:Pflegeversicherung könnte noch teurer werden...

Spahn sollte sich ein Beispiel nehmen an so manchen europäischen Ländern:Während in Deutschland 1,3 Prozent des BIP für Pflege ausgegeben werden,sind es in den Niederlanden,Schweden,Dänemark,Norwegen,Belgien,Schweiz zwischen 3,7 und 1,8 Prozent vom BIP.Übrigens auch mit besseren Relationen Pfleger zu Patienten(1: 4,2 bis 5,3).Gegenüber 1: 10,5 in Deutschland.
Hierzulande aber erhöht man den Wehretat und die Beiträge zur Pflegeversicherung.Für noch so kleine Verbesserungen wird nach unten getreten.

@ Harald Friedrich

Wann wird Kinder-Großziehen endlich ordentlich belohnt? Steuerlich und bei der Anrechnung auf die Rente? Heute sind Kinder leider nur ein Armutsrisiko für Eltern.

Das sollte zu denken geben. Ich mag keine Kinder und werde nie welche haben, definitiv. Es ist nicht fair, Menschen ohne Kinder zu benachteiligen. Hier ist gute Lobbyarbeit gefragt. Ich bin bereit.

Was ist qualifizierte Pflege Wert?

Die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern und in unseren Pflegeheimen sind vorallem Gewinn orientiert verursacht! Mehr Gewinn heisst ganz einfach , weniger Personal !!
Es muss dringend ein verbindlicher Personalschlüssel in Pflegeheimen und Krankenhäuser von der Politik eingeführt werden! Der Pfegeberuf muss attraktiver werden! Unsere Politiker sind jetzt in der Pflicht dies umzusetzen!

Spahn ist ein Lobbyknecht

Im deutschen Gesundheitswesen versickern jedes Jahr hunderte Millionen Euro, damit Pharmaindustrie, Ärzteverbände, usw. noch besser leben können. Seit Jahren hat sich kein Gesundheitsminister mehr getraut, sich ernsthaft mit den mächtigen Lobbys anzulegen. Statt dessen lässt man die Bürger einfach immer mehr zahlen, da ist schließlich kein Widerstand zu erwarten. Deutschland ist zur Lobbykratie verkommen.

@ 08:52 von FFpetra44

Genau, eine Berechnung des Pflegebeitrags anhand der Kinder halte ich für gerechter als sich nur auf die Höhe des Einkommens zu beziehen. Ab 3 Kindern pro Paar bzw. 1,5 Kindern pro Elternteil sollte sich die Pflegeversicherung spürbar verringern und im Umkehrschluss um den gleichen Faktor erhöhen. Dies wäre dann zwar eine Nullsumme, aber doch ein deutliches Signal, oder?!

Wir haben doch

Jetzt ca 2-4 Mio potenzielle Pflegekräfte seit 2015. Diese sind doch hoch gebildet und kassieren H4, fürs nichts tun. Warum bedient man sich hier nicht? Gilt hier nicht die Maxime fördern und fordern so wie bei den Ureinwohner?

@ Felina2

Natürlich müssen mehr und besser bezahlte Pfleger auf die Stationen.
Die Mehrkosten hat der Bund zu tragen denn schon heute kann kaum jemand die Pflegekosten die über die Versicherung hinausgehen bezahlen.

Ich bin strikt gegen eine Finanzierung durch den Bund. Es gibt die Pflegeversicherung und gut is. Die soll das zahlen. Es ist doch nicht Aufgabe des Bundes. Da muss man sich nicht wundern, dass die Leute AFD wählen.

das System der Pflege läuft aus dem Ruder.

Wie soll das bei der Bevölkerungsentwicklung erst mal in 20 Jahren aus sehen.
Will Herr Spahn jetzt hier ein Rennpferd züchten. Die Häusliche / Angehörigenpflege wird in Zukunft unumgänglich sein.

nie wieder spd

Bitte legen Sie mal eine neue Platte auf ! Es sind doch längst nicht alle Foristen hier bei der Steuerfahndung tätig. Darum sind wir auch für Ihre - sicherlich berechtigten ! - Vorschläge die falsche Adresse. Unser Finanzminister ist vermutlich nicht hier im Forum unterwegs.

Pflege als Geschäft

Zuallererst sollte verboten werden mit der Pflege von Menschen im großen Stil Gewinn zu erwirtschaften.

Das müsst ihr mit der

Das müsst ihr mit der schwarzen Null finanzieren. Nicht immer zu Lasten der Bürger. Wir zahlen sowieso zu viel Arbeitslosenversicherung..die ist im Überschuss. Und weniger verschwenden, meistens kriegen sowieso die Nichtverdienenden.

Zu 09:02 von dirkcoe "Gute Pflege kostet Geld"

das muss jedem klar sein - ebenso das jeder einmal darauf angewiesen sein kann. Deshalb ist in der Pflegeversicherung eine Erhöhung der Beiträge auch nachvollziehbar.

Nichts ist klar. Der bekannte Werbespruch einer Heimstiftung ist hier eher ein Ärgernis.
u.a.:"Gute Pflege hat einen Namen". Es gibt noch mehr davon.

Hier wird der Eindruck erweckt, die Pflegeversicherung würde für eine "Gute Pflege" reichen. Einfach mal recherchieren, was ein Vollzeitpflege in einem Pflegeheim kostet. Da reicht keine Rente, selten die angesparte Eigenvorsorge. Wer kein Vermögen hat und nicht vorgesorgt hat für den zahlt der Staat, die Allgemeinheit. Gegebenenfalls werden die Kinder in Haftung genommen, deren Vorsorge dann kassiert wird.
Was wird nicht alles zwangsversichert und zwangsgeregelt? Das Risiko "Pflegefall", es kann auch schon Kinder und Jugendliche treffen, ist in unserem Sozial-und Rechtsstaat immer noch zuerst eine Privatsache. Das System ist unsozial! Es ist ein Armutszeugnis!

Es hilft manchmal

einfach über den Tellerrand hinauszuschauen, nämlich nach Dänemark, wo das Pflegesystem
nachweislich besser läuft. Ist natürlich auf D nicht übertragbar werden unsere weisen Politiker sagen, da man hier natürlich das Rad neu erfinden möchte . Und natürlich dürfen die Invetoren nicht brüskiert werden, da sonst deren Lobby wieder im Bka vorstellig wird, nicht wahr.

09:20 von Felina2

Pflegeversicherung gehört verstaatlicht

damit die Bereicherung der Privaten aufhört.
Ich hoffe inständig dass ich sterben kann wenn ich pflegebedürftig werde. Auch das versagt mir dieser Staat. Ich will meinen Kindern nicht antun dass sie für meine Pflege zur Kasse gebeten werden. Vor 30 Jahren war die Pflege kostenlos, alles zahlte die Krankenkasse, den Rest der Staat... so bei meinem Vater.
Der Pflegeaufenthalt ist ja teurer als ein gutes 4 Sternehotel mit allen Extras, da stimmt doch was nicht, denn die Medizin ist ja nicht enthalten, die zahlt die Krankenkasse.
///
*
*
Früher hatten ja auch nicht die 68er alles* für Ihre Wertschätzung umgewidmet.
*
Wer jetzt die Bedarfe unserer Verwaltungen hört, der muss befürchten, das für reelle Arbeit keiner mehr übrig bleibt.
*
Aber wir schaffen das?
*
(*Geschiedenenunterhalt, Lohnfortzahlung, Ökosteuern)

50 Mrd

für Soziales wurde seit 2015 ausgegeben, um das Elend in der Welt zu mindern aber unsere Alten können ruhig dahindarben. Danke Merkel und Konsorten.
Aber es gibt ja wieder eine Wahl

@ holistic

Die Pflegeversicherung ist letztlich eine indirekte Steuer, die in erster Linie von Menschen in Anspruch genommen wird, die wenig auf ihre Gesundheit geachtet haben.

Falsch. Es ist genau anders herum. Raucher sterben zum Beispiel früher und nehmen die Pflegeversicherung daher weniger in Anspruch.

Gesundheitsversorgung

Ich bin der Meinung, dass die gesamte Gesundheitsversorgung in die Hände des Staates gehört und nicht in die Hände von profitorientierten Unternehmern.

Phobie gegen Erfolg?

@ Harpie:
Pflege als Geschäft. Zuallererst sollte verboten werden mit der Pflege von Menschen im großen Stil Gewinn zu erwirtschaften.

Soll das jetzt eine Neid-Debatte werden? Wer erfolgreich und gut arbeitet, soll auch etwas verdienen können. Warum muss man gegen den Erfolg anderer Menschen sein? Mit Bevormundung und Gewinnverboten erreicht man nur Gleichmacherei und Bürokratie.

Spahn sollte sich ein Beispiel nehmen an so manchen europäischen Ländern:Während in Deutschland 1,3 Prozent des BIP für Pflege ausgegeben werden,sind es in den Niederlanden,Schweden,Dänemark,Norwegen,Belgien,Schweiz zwischen 3,7 und 1,8 Prozent vom BIP.Übrigens auch mit besseren Relationen Pfleger zu Patienten(1: 4,2 bis 5,3).Gegenüber 1: 10,5 in Deutschland.
Hierzulande aber erhöht man den Wehretat und die Beiträge zur Pflegeversicherung.Für noch so kleine Verbesserungen wird nach unten getreten.

Was die Betroffenen für die Pflege aufwenden müssen wird dabei ausgeblendet.
Vergleichen müsste man das gesamte System, die gesamte Finanzierung.
-Wo wird faktisch mehr Geld ausgeben?
-Für was genau?
-Wer wird dafür jeweils zur Kasse gebeten?
-Wer profitiert in diesem völlig undurchsichtigen System?

Ein Vergleich mit dem Wehretat ist unzulässig. Was dort notwendig ist steht an anderer Stelle.

@ Harald Friedrich

"Wir Deutschen haben zu wenig Kinder"

Weltweit gesehen gibt es aber eindeutig genug Menschen im Allgemeinen und Kinder im Besonderen. "Wir Deutschen" müssten nur mal einen Teil davon kommen lassen und einbeziehen. Nennt sich "Immigration". Ist zwar gerade nicht so angesagt, ist aber trotzdem die Zukunft

Übrigens: mehr Kinder bedeuten nicht automatisch mehr Beitragszahler.

Ich gebe notgedrungen zu

dass ich Herrn Spahn einmal gut fand.
Dafür entschuldige ich mich.

@ 08:55 von Trumpeltier

Der Staat ermittelt selbstverständlich gegen Betrüger. Man muss die Ermittler natürlich auch unterstützen und alles melden, was einem Seltsam vorkommt. Allein hier in der Kernstadt wurden 2 Pflegedienste dicht gemacht, weil die betrogen haben.

Leider gibt es auch hier schwarze Schafe - aber dem Staat vorwerfen, sie würden nichts dagegen machen ist Unsinn, sonst würden die immer noch die Sozialversicherungen abzocken.

Und ja, es macht Sinn den ohnehin kleinen Beitrag zu erhöhen. Für Geringverdiener würde eine Erhöhung sowieso nicht ins Gewicht fallen, wenn man den Beitrag nochmal um 0,5% erhöht, das sind für den AN nur 0,25%. Vielleicht kann man den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung entsprechend reduzieren, dann wäre es für den AN ein 0.

@ Ferkelchen

Es hilft manchmal einfach über den Tellerrand hinauszuschauen, nämlich nach Dänemark, wo das Pflegesystem nachweislich besser läuft.

Die Rechten in Dänemark stellen es genau umgekehrt da. Und jetzt?

@Das XXL-Mädchen - Generationenvertrag

10:09 von Das XXL-Mädchen:
"Es ist nicht fair, Menschen ohne Kinder zu benachteiligen."

Aber Sie halten es für fair, dass andere Mitbürger sich in allen Lebensbereichen zurücknehmen, um die Kinder großzuziehen, die später auch Ihre Altersversorgung mitfinanzieren werden, nicht wahr?

Das einzige was diese Superpolitiker können..

Steuern erhöhen, Abgabenerhöhungen von Lobbyisten zustimmen und sich an der schwarzen Null hochziehen. An Unterstützung für sozial Schwächere denkt keiner. An Diätenerhöhung und Erhöhung der Parteiengelder schon.

ungerechtes System

Solange es jede Menge Ausschlußgründe und Nichtzahler gibt, ist dieses System ungerecht und beleidigend.
Gutverdiener zahlen anteilmäßig weniger oder gar nicht. Außerdem kommen jetzt viele Migranten in die Pflege die nie was eingezahlt haben.

Zu 10:29 von Boris.1945 "Hotel und Kreuzfahrtschiff"

Ich hoffe inständig dass ich sterben kann wenn ich pflegebedürftig werde. Auch das versagt mir dieser Staat. Ich will meinen Kindern nicht antun dass sie für meine Pflege zur Kasse gebeten werden. Vor 30 Jahren war die Pflege kostenlos, alles zahlte die Krankenkasse, den Rest der Staat... so bei meinem Vater.
-
Der Pflegeaufenthalt ist ja teurer als ein gutes 4 Sternehotel mit allen Extras, da stimmt doch was nicht, ...

Ihr Beitrag zeigt wie unrund und wie schief sich das deutsche Solidar- und Sozialrad in der Zwischenzeit dreht. Der Fokus liegt auf der geschaffenen und zugelassenen Sozialindustrie, diese wird organisiert, das Pflegerisiko nicht.

Zunehmend machen sich Angehörige die Rechnung und suchen sich ein Pfelgeheim im Ausland für ihre Pflegebedürftigen. Ein Armutszeugnis im angeblichen Sozialstaat!
Es kursieren schon Kostenvergleiche zwischen Kurzzeitpflege und dem Aufenthalt auf Kreuzfahrtschiffen. Die Betreuung und ärztlich Versorgung sei dort auch noch besser.

Ihr seid der größte Kostenfaktor

Das müssen sich Pflegende immer wieder vom Arbeitgeber anhören, so als müssten wir uns entschuldigen, ein Gehalt haben zu wollen. Seit der Fehlentscheidung, Gesundheitseinrichtungen zu privatisieren und mit Krankheit Geld zu verdienen, war der Tod der personellen Mindestschichtbesetzung besiegelt. Seitdem verdienen die Arbeitgeber auf dem Rücken der Pflege, in dem man die Pflege kaputt gespart hat. Es wird Zeit für eine adäquate Entlohnung, denn die Pflegenden sind bisher dafür in Vorleistung getreten.

@ Ferkelchen

Wir haben doch Jetzt ca 2-4 Mio potenzielle Pflegekräfte seit 2015. Diese sind doch hoch gebildet und kassieren H4, fürs nichts tun. Warum bedient man sich hier nicht?

Unterschwellige Fremdenfeindlichkeit bringt uns nicht weiter (auch nicht, wenn sie pseudo-witzig verpackt ist).
Es sind die Rechten Kräfte, die den Flüchtlingen immer mehr verbieten wollen, zu arbeiten.

Arbeitsbedingungen - Arbeitgeber sollten flexibler werden!

Pflege ist unterbezahlt, das ist Fakt; doch das ist es nicht allein: Die Arbeitsbedingungen sollten geändert werden! Ich habe seit 1993 mein Examen zur Pflege-Fachkraft. Ich liebe die Arbeit am/mit den Menschen, doch liebe ich auch meine Frau und meine Hobbys. Die Ehe wäre beinahe, wegen der stetigen pflegerischen Unterbesetzung zerbrochen, weil wir unsere Hobbys gemeinsam ausüben.
Inzwischen hat mich die Pflege verloren, bin ausgestiegen. Mein Sohn ist ebenfalls Examinierter (27J.), schafft es, kaum noch. Auch er hat sein Hobby "auf Eis gelegt" - der Arbeitgeber verlangt es, wegen pflegerischer Unterbesetzung. Er überlegt ebenfalls den Ausstieg aus der Pflege.
Viele Pflegeeinrichtungen fordern "den absolut flexiblen Arbeitnehmer" ... ein Umdenken der Arbeitgeber, bezüglich der Arbeitsausgestaltung, findet, wenn überhaupt nur sehr zögerlich statt.
Verantwortliche, wie die Kanzlerin, sollten endlich handeln und nicht nur reden.

Super, ich freu mir

Die Pflege wird teurer? Na sowas. Gibt es denn noch freie Gelder, die wir nicht in Migranten investieren? Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? Ach wir, die abgezockten Steuerzahler. Na, dann ist ja alles gut!

@Ferkelchen

"50 Mrd. für Soziales wurde seit 2015 ausgegeben, um das Elend in der Welt zu mindern aber unsere Alten können ruhig dahindarben. Danke Merkel und Konsorten."

Was ist das denn für ein Unsinn, diese beiden Punkte miteinander zu verknüpfen?
Sie gehören doch bestimmt zu denen, die sich über die vielen Asylbewerber beschweren. Diese 50 Mrd., falls die Zahl stimmen sollte, ist bestens angelegtes Geld, weil es zur Fluchtursachenbekämpfung beiträgt.
Aber das hat mit dem Thema hier nun wirklich gar nichts zu tun.

Bei der guten Konjunktur

mir vollkommen unverständlich, was soll das werden, wenn der Wachstum zurück geht?
Oder glaubt jemand an das Märchen vom ewigen Bergauf, ich nicht.
Es ist der Anfang von Steigerung oder denkt jemand, das Migranten kein Geld kosten.
50 Milliarden sind jedes Jahr vorhanden aber uns will man noch mehr aus der Tasche ziehen.
54,3% Abgaben reichen wo immer noch nicht, Schluss damit, wenn für andere Geld da ist, sind wir zuerst einmal dran.
Wir deutsche sollen uns das nicht mehr gefallen lassen, immer nur für andere Dasein zu müssen.

1 Monat Pflegeheim kostet 5000 + X

Für 1 Bett in einem min. Doppelzimmer wenn nicht mehr Betten drin stehen.
Einem Teil zahlt die PV dann wird kassiert.
Normal ist dass min. 500-1000€ mon. fehlen, nach Abzug der Zahlung durch die PV.
Dann geht's ans Eingemachte. Bis hin zum Vermögen der erwachsenen Kinder.

Unterm Strich- selbst wenn die pPflegekrafte anständig bezahlt würden und es genug gäbe, damit dir Leute nicht zusammen klappen - frage ich mich, wohin dieses Geld versickert.

es wäre genug Geld da!

Beitragsbemessungsgrenze muss fallen.
egal ob:
-Arbeitslosenversicherung
-Rentenversicherung
-Krankenversicherung
-Pflegeversicherung

Leistungsträger ? Von wegen!
staatlich gesicherte Leistungsverweigerer !

Wieso trägt einer,der 30.000 € im Jahr verdient,anteilig zur Allgemeinheit mehr bei,als einer der 100.000 € oder 100 Mio. im Jahr verdient ?

Wieso können Firmen,die 1 Mio. Gewinn erwirtschaften, sich vom Bundesfinanzamt ihre "Steueroptimierung" absegnen lassen,Kleinbetriebe allerdings für eine identische Praxis in Grund & Boden gerichtet werden,weil die eben nicht diesen Freifahrtsschein aus finanziellen Gründen beim Bundesfinanzamt kaufen können ?

& wieso ist es steuerlich besser,statt selbst zu arbeiten, auf der faulen Haut zu liegen & Geld für sich arbeiten zu lassen ?

Es wäre ja schon ein Anfang einfach Klein- & Großbetriebe identisch zu behandeln.
Einkommensstarke & -schwache gleich zu behandeln.
Arbeiten & Geld für sich arbeiten lassen identisch zu behandeln.

Abzüge gibt es schon genug!

Natürlich muss mehr für die Pflege getan werden, allerdings sollte dies aus anderen "Töpfen" bezahlt werden. Immerhin hat der Staat dieses Jahr offensichtlich gut verdient, da müsste es ja ohne Weiteres möglich sein, dem Steuerzahler unterm Strich keine weiteren Belastungen zuzumuten.

@ Harald Friedrich am 21. Juli 2018 um 08:51 Uhr
"Wir Deutschen haben zu wenig Kinder! ..."

Das stimmt, allerdings handelt der Staat im Moment diesbezgl. ja sogar kontraproduktiv, in dem er inzwischen sogar gleichgeschlechtliche Ehen/Partnerschaften steuerlich unterstützt, die auf natürliche/übliche Weise gar keine Kinder bekommen werden bzw. können.

Allerdings dürfte das Hauptproblem auch der medizinische Fortschritt sein, der die Menschen einfach immer älter werden lässt. Ich könnte mir vorstellen, dass in ein paar Jahren ein nahezu vollständiges menschliches "Ersatzteillager" existiert, bei dem "verbrauchte" Körperteile einfach ersetzt werden -> Sterben unmöglich gemacht ;-)

@08:51 von Harald Friedrich: zu wenige Kinder

"Die Alterspyramide steht auf dem Kopf. Nur 1,5 Kinder kommen pro Frau zur Welt. Die wenigen jungen Menschen müssen das Heer von unsterblichen Alten versorgen"

Warten Sie mal 5 bis 10 Jahre ab. Durch die Industrie 4.0 werden so viele Menschen arbeitslos werden, dass wir Pflegekräfte in Hülle und Fülle einstellen können.

Wir können nur froh sein über jedes Kind das heute nicht geboren wird, um später als Arbeitsloser herumzusitzen.

Falls wirklich Arbeitskräfte fehlen sollten, gibt es reichlich in der EU und und in der Welt.

Gute Pflege kostet Geld

das stimmt, aber dann auch richtig. Den Lobyismus kann man da nicht gebrauchen. Äh, wo war Herr Spahn vorher beschäftigt? Gestern kam in den Nachrichten das über 10 Mill. Steuereinahmen mehr sind. Was machen die alle mit dem Geld? Wie einige hier schon geschrieben haben wurde früher schon geschludert in allen soz. Berreichen, jetzt fällt ihnen alles auf die Füße und das ist erst der Anfang. Meine Meinug ist, das man erst andere Recourcen ausschöpfen sollte. Was der Staat monatlich an Gelder verschleudert geht unter keine Kuhhaut mehr. Es gehört ein Umdenken, auch der Kassen, denn es geht nicht an, das die Vorstände abkassieren und alles andere auf der Strecke bleibt und der kleine Mann soll es ausbaden. Was ist alles in die Banken gesteckt worden?
Es graut mir schon wieder und die reichen können alles geniessen auf kosten der kleinen.
Gruß

@holistic

"Die Pflegeversicherung ist letztlich eine indirekte Steuer, die in erster Linie von Menschen in Anspruch genommen wird, die wenig auf ihre Gesundheit geachtet haben."

Ein Schlag in das Gesicht derjenigen, die jahrzehntelang körperlich schwer gearbeitet haben.

Zum Artikel
Es ist das Übliche: rechte Tasche / linke Tasche. Man lässt dem Bürger mehr in Bezug auf die Arbeitslosenversicherung und nimmt es ihm für die Pflegeversicherung.

@ Icke 1

Die Pflege wird teurer? Na sowas. Gibt es denn noch freie Gelder, die wir nicht in Migranten investieren?

Als Tochter von Migranten kann ich dazu nur sagen: Danke und tschüss.

Glaube ich nicht

Ich glaube nicht, dass diese Erhöhung etwas mit dem medienträchtigen Thema der neugeschaffenen und besser bezahlten Pflegekräfte zu tun hat. Nebenbei ist auch das Blendwerk- 8.000 neue Pflegekräfte, obwohl ohnehin schon 50.000 fehlen und die tolle Bezahlung ist dann Tariflohn für diejenigen, die derzeit noch unter Tarif bezahlt werden und so viele sind das gar nicht mehr. Wow das ist mal ein großer Wurf Herr Spahn.
Aber zurück zur Pflegeversicherung- diese leert sich derzeit eher deshalb, weil die Bundesregierung die Folgen des Pflegestärkungsgesetz unterschätzt hat. Die Mehrausgaben sind sehr sicher gravierend und daher muss da was gemacht werden. Das die Bezahlung der Mitarbeiter/innen und die Qualität der Pflegeheime dadurch jetzt verbessert werden, ist Interpretation einiger Foristen, aber vermutlich eine falsche Hoffnung.

@Icke 1

"Die Pflege wird teurer? Na sowas. Gibt es denn noch freie Gelder, die wir nicht in Migranten investieren?"

Ich glaube, etwas mehr Sachlichkeit hätte Ihr Beitrag gut vertragen.

Was haben nur die Migranten mit der Pflegeversicherung zu tun? Beides sind Posten, die wir bezahlen müssen.

Jede Generation hat ihre eigenen Probleme zu lösen. Vor 70 Jahren z.B. galt es ein Land wieder aufzubauen und einige Millionen (!) Vertriebene zu integrieren.

Wir müssen jetzt nun einmal mit vielen Asylbewerbern und steigenden Pflegekosten klarkommen.
Und dabei hilft es uns kein bisschen, diese beiden gegeneinander auszuspielen!

re von gman

Zunächst mal,wer den Wehretat erhöht,kann weniger für soziales ausgeben.
Und prinzipiell ist es so,daß Länder die Pflege mehr als öffentliche Aufgabe wahrnehmen,bessere Verhältnisse haben,als Länder die Pflege primär als private Verantwortung sehen.Der Betreuungsschlüssel Pflegepersonal zu Patienten ist ein Indiz dafür.
In diesem Zusammenhang zeigte der vor einiger Zeit der WDR eine Sendung über den Pflegebereich in den Niederlanden.Ein Fazit:Weniger Stress und mehr Gehalt für Pflegekräfte.

@ derkleineBürger

Beitragsbemessungsgrenze muss fallen.
egal ob:
-Arbeitslosenversicherung
-Rentenversicherung ...

Wenn die Beitragsbemessungsgrenze der RV gestrichen wird, ist auch die spätere Rente von Spitzenzahlern spitzenmäßig hoch. Diese Spitzenrenten können dann nicht gekappt werden, das verbietet das Gleichbehabdlungsgebot, das Grundgesetz und die Fairness. Mit anderen Worten: Ihnen nützt das gar nichts.

@08:51 von Harald Friedrich: Familienförderung

Deutschland gibt pro Jahr ca. 200 Milliarden Euro für Familienförderung aus. Dieses Geld fließt in ca. 160 verschiedene Förderprogramme.

Bei ca. 13,5 Mio Kindern unter 18 sind das ca. 14.800 Euro pro Kind und Jahr bzw. 1233 Euro pro Monat.
Was erwartet man denn noch, um mehr Kindern (die keiner braucht) in die Welt zu setzen?

@ morquai

Die Privatisierung in diesem Bereich muss rückgängig gemacht werden.

Falsch. Der Staat hat in der Pflege nichts zu suchen. Es besteht die Gefahr, dass uns das nur in einen bürokratischen Pflegewust führt. Da ist es ja kein Wunder, wenn die Leute ... wählen.

"Der Beitrag zur

"Der Beitrag zur Pflegeversicherung könnte im nächsten Jahr stärker als geplant steigen. Gesundheitsminister Spahn hält entsprechende Forderungen der Pflegekassen für realistisch. Gesellschaftlich sei dies akzeptiert. „ Da kratzt man sich an den (Holz)Kopf …...! Reduzierung auf 3 - 6 Krankenkassen, eine Pflegekasse, das wäre zielführend.

Mehr Beiträge - Höhere Entlohnung

Bin gerne bereit höhere Beiträge in die Pflegeversicherung zu zahlen. Auch eine Erhöhung um 1 Prozentpunkt würde ich mittragen. Aber im gleichen Umfang müssen auch die Gehälter der Pflegekräfte steigen.
Und die Unternehmer sollen nicht immer gleich jammern. Die Gewinne steigen von Jahr zu Jahr.

@Kay 523 um 10:15

Darüber kann man reden. Aber dann sollten wir auch über die Verpflichtung der Kinder reden, einen Teil der Pflege in Eigenarbeit zu erledigen.

11:04 von Lyn

>"..... 500-1000€ mon. fehlen, nach Abzug der Zahlung durch die PV.
Dann geht's ans Eingemachte. Bis hin zum Vermögen der erwachsenen Kinder. "<

Zusätzlich wird eine vorhandene Sterbeversicherung angerechnet (einbehalten) und im (bedauerlichen) Sterbefall müssen die Angehörigen doch wieder für die Beerdigung aufkommen. Soziale Gerechtigkeit?

Krankenkassen ?

Pflegeversicherung hat mit Krankenkassen nichts zu tun. Dafür sind die Pflegekassen zuständig. Pflegekassen sind eine extra Säule in der Sozialversicherung.

@ Herr Mann

Ich bin der Meinung, dass die gesamte Gesundheitsversorgung in die Hände des Staates gehört und nicht in die Hände von profitorientierten Unternehmern.

Eine unreflektierte Haltung, die gegen den individuellen unternehmerischen Erfolg und Gewinn gerichtet ist, bringt uns nicht weiter. Wo kommt das her?
Nur zum Beispiel: Die gesamte Brotversorgung dieses Landes liegt in den Händen profitorientierter Unternehmen, nämlich der Bäckereien.

Die Erbringung der Pflege ist Aufgabe von Vereinen oder Unternehmen. Die Unternehmen dürfen sehr wohl Profit erwirtschaften. Darauf basiert unser Gemeinwesen.

10:32 von Ferkelchen

50 Mrd

für Soziales wurde seit 2015 ausgegeben, um das Elend in der Welt zu mindern aber unsere Alten können ruhig dahindarben. Danke Merkel und Konsorten.
Aber es gibt ja wieder eine Wahl
///
*
*
Welchen Figuren unseres Mainstreams trauen Sie, als Politiker in eine aussterbende Wählerschicht zu investieren.
*
Rein rechnerisch.
*
(denn betrügen kann man nur wer einzahlt und spart)

08:51 von Harald Friedrich

Wir Deutschen haben zu wenig Kinder!

Die Alterspyramide steht auf dem Kopf. Nur 1,5 Kinder kommen pro Frau zur Welt. Die wenigen jungen Menschen müssen das Heer von unsterblichen Alten versorgen.

Wann wird Kinder-Großziehen endlich ordentlich belohnt? Steuerlich und bei der Anrechnung auf die Rente? Heute sind Kinder leider nur ein Armutsrisiko für Eltern.
///
*
*
Dieser unsterbliche Kostenfaktor hat Sie und Ihresgleichen gezeugt und ohne Hilfen kostenträchtig unterhalten.
*
Diese haben die jetzt, zu Gunsten heutiger Familien und den von der heutigen Gesellschaft Wertgeschätzten, verlotterte Infrastruktur in Deutschland geschaffen.
*

@ Bernd Kevesligeti

Zunächst mal,wer den Wehretat erhöht,kann weniger für soziales ausgeben.

Braucht er ja auch nicht. Den Wehretat sollten wir alle mit unseren Steuern finanzieren. Die Absicherung der Pflege sollte über die Pflegeversicherung gehen.

@derkleineBürger

Gut, dass es Kommentare wie von @derkleineBürger gibt. Da muss man keinen eigenen mehr schreiben!

@Bernd Kevesligeti, 10.08h

Die von Ihnen aufgezählten Länder haben z.T. einen deutlich höheren Wehretat )prozentual).
Sie stecken zugegebenermaßen mehr Geld in die Pflege, als es Deutschland tut.

Sie geben allerdings auch nicht zigMilliarden für Menschen aus, die z.t. gar nicht hier sein dürften und alimentieren alle geringer.

@ Bernd Kevesligeti

Außerdem ist es denke ich unsachlich und hier thematisch nicht angebracht, die Verteidigung gegen die Pflege aufrechten zu wollen.

Der eine ist gegen die Verteidigung, der andere ist gegen Migranten, aber das hat bei dem Thema Pflege nicht wirklich was verloren.

11:23 von Hirschauer

mW ist genau dies der Fall, weshalb die unterschiedlichen Beitragshöhen für Einzahler mit und ohne Kindern gerechtfertig sind.

re Das XXL-Mädchen

Braucht er nicht,wird er aber leider.Und die bloße Absicherung der Pflege über die Pflegeversicherung würde in der Zukunft die Beiträge für Viele unbezahlbar machen.

Pflegekosten / Kinderlose

Alles schön und gut. Aber ich kann diese alte Leier nicht mehr hören, kinderlose Bürger stärker zu belasten. Nicht jeder Kinderlose ist dies freiwillig aus Egoismus oder anderen Gründen. Ich kann wegen einer potentiell tödlichen Krankheit (Krebs) keine Kinder zeugen. Und als ob diese verschissene Krankheit nicht schon schlimm genug wäre, darf ich auch noch extra mehr zahlen und Jahr für Jahr hören: Ihr egoistischen Schweine müsst mehr zahlen !
Herr wirf Hirn und Empathie vom Himmel !!!

@Harald Friedrich, 08.51h

Das geschieht doch alles schon.
Wer drei Kinder hat muss schon ordentlich verdienen, damit er noch Steuern zahlen muss.
Kindererziehungszeiten werden schon lange auf die Rente angerechnet.

Kinder sind ein Armutsrisiko?

Dann definieren Sie mal Ihre Vorstellung von Armut.

Wir waren vier Kinder, wir hatten keinen Luxus, waren aber nicht arm.

So kenne ich auch heute noch einige Familien mit drei und mehr Kindern, die sind alle nicht arm, leisten sich allerdings keine zwei Autos, keine zwei oder mehr Urlaube (möglichst Fernreisen) im Jahr und betrachten Arbeit vor allen Dingen nicht als Ausbeutung.

Und dann gibt es noch diejenigen, die aus mannigfaltigen Gründen keine Kinder bekommen können.

Blaues Wunder

Wir werden in der Pflege noch das blaue Wunder erleben. Um das alles refinanzieren zu können, müsste nämlich der Beitrag jährlich massiv steigen. Irgendwann bleibt nichts mehr vom Lohn. Wieso brauchen wir eigentlich zig verschiedene Pflegekassen?

@Kay523, 10.15h

Das ist eine Milchmädchenrechnung.

Viele Kinder sind keine Garantie für viele Beitragszahler (häufig sind gerade die Transferleistungsempfänger in Erbdynastie).

Was machen Sie mit denen, die Kinder wollen, aber keine bekommen können?

Zusätzlich bestrafen?

@Walter2929 11:23

Ups. Das wusste ich noch gar nicht.
Ich dachte, die Sterbeversicherung wäre rein zweckgebunden.
Wundervoll.
Herrlich!

Alles wird teuerer

Schon jetzt können sich viel die Pflege nicht mehr leisten ohne Geld vom Staat zu bekommen, wer zu Hause pflegt kommt früher oder später an seine Grenzen, so das er selbst Hilfe braucht welche auch nicht immer verfügbar ist, so dreht sich das Rad immer weiter und immer schneller.Da werden dann schnell die Befürworter der besseren Bezahlung stumm wenn sie ein Pflegeheim suchen müssen. Schon jetzt wird vielfach die Pflege im Ausland z.B Bulgarien empfohlen da es in Deutschland für viele unbezahlbar wird. Die Politik muß aufpassen positive Veränderungen zu erziehlen nicht nur allgemeine Verteuerungen.

@ XXL-Mädchen

Sie mögen keine Kinder? Waren Sie nicht auch mal ein Kind? Wenn Ihre Eltern so gedacht hätten, wie Sie, könnten Sie heute diesen tollen Kommentar nicht schreiben. Für mich ist das Egoismus pur. Sie lassen sich dann von unseren Kindern pflegen.

Das ist

offenbar Spahns Kernkompetenz: Lohnnebenkosten erhöhen.

Bezahlbar? Kommt auf die Seite an, auf der man steht!

Erinnern wir uns, 1995 Abschaffung des Buß- und Bettages als gesetzlicher Feiertag zur Finanzierung der PV.
Aktuell laut DE.STATIS für 2017 alleine nur aus den Beiträgen der "Arbeitnehmer" im BIP etwa 8,3 Md. € Einnahmen.
Dazu kämen, wenn es solidarisch! finanziert wäre, der gleiche Beitrag der "Arbeitgeber", was aber nicht passiert, weil viele sich diese "Abgaben" steuerlich als absetzbar rechnen lassen. Der "Fachwirt" weiß was ich meine ... gab es ja schon Kommentare hierzu ...
Das Doppelte an Beiträgen aus privaten Pflegepolicen dazu - wenn man Beiträge der Beamten, Selbständigen ... dazu kämen, wäre es nach grober Schätzung etwa 35-40 Md. € jährlich Einnahmen.
Weiter: der 6. Plegebericht der Regierung (2016) listete auf: Einnahmen 30 Md. € ---Ausgaben 29 Md. € = also ein Plus! Und das, obwohl die Profite der "Pflegeindustrie" schon eingepreist sind!
Jetzt sollen die via Spahn nochmal erhöht werden. Wessen Brot ich ess ... dessen Lied ich sing ... Spahn ist entlarvt!

@xxl-Mädchen, 11.16h

Völlig richtig.
Das gilt auch für die Forderung, Beamte und Selbständige einzahlen zu lassen.

Jeder Einzahler ist auch ein potentieller Leistungsempfänger, also ein Nullsummenspiel.

@ eltomek

@ XXL-Mädchen: Sie mögen keine Kinder? Waren Sie nicht auch mal ein Kind?

Danke, aber ich möchte hier nicht bekehrt werden.

Zusatzgelder für Kinderlosigkeit

Schon mal darüber nachgedacht das es Frauen gibt die nicht freiwillig Kinderlos sind und ein Leben lang dafür abgestraft werden und immer wieder daran erinnert werden das sie unfähig sind

Ohne Moos nix los!

Ja, lieber Jens, wir haben es schon geahnt, dass die 0,3%-Senkung der Arbeitslosenversicherung an anderer Stelle mehr als wettgemacht werden würde. Wie sehr Geld inzwischen die Welt regiert, ist auf dem Foto deutlich zu sehen.

Alternative

Wäre dann wohl ein Pflegeheim in Tschechien oder Polen.
Einen unterm Strich bleibenden Eigenanteil von ca. 500 € können die meisten Rentner zahlen.
Unterkunft, Essen, Wäsche waschen und Pflege sind wohl incl.
Darüber ist nachzudenken.

@DerVaihinger - DINK

11:55 von DerVaihinger:
"Was machen Sie mit denen, die Kinder wollen, aber keine bekommen können? Zusätzlich bestrafen?"

Ein Kind kostet monatlich weit mehr, als der Staat den Eltern an Unterstützung gewährt. Von einer Bestrafung der kinderlosen kann hier also keine Rede sein, denn denen bleibt trotz höherer Abgaben für die Pflegeversicherung mehr vom Einkommen.

Die Null

Hauptsache die schwarze Null steht.. trotz Milliarden an Steuerüberschüssen soll nun abermals der Bürger für die Versäumnisse der Berliner Republik zahlen. Aber Generation Dschungelcamp lässt es ja mit sich machen.

um 11:16 von Das

um 11:16 von Das XXL-Mädchen:
"
Wenn die Beitragsbemessungsgrenze der RV gestrichen wird, ist auch die spätere Rente von Spitzenzahlern spitzenmäßig hoch. Diese Spitzenrenten können dann nicht gekappt werden, das verbietet das Gleichbehabdlungsgebot, das Grundgesetz und die Fairness. Mit anderen Worten: Ihnen nützt das gar nichts.
"
->
Falsch.
Es ist eben nicht so,dass die RV die Beiträge sich unter das Kopfkissen packt & wartet,bis jemand in Rente geht & dann Monat für Monat Geld unter dem Kopfkissen hervorkramt & überweist,sondern mit diesem Geld passiert ja was bei der RV in all den Jahren zwischen Eingang & Ausgang - & je mehr Geld hierfür zur Verfügung steht,umso besser.

da kommt die Rechnung

für ungezügeltes Geldausgeben! Leute, zieht Euch warm an, da kommt noch so mach Überraschung. Das ist höchstwahrscheinlich Pipifax, von dem, was die heutigen Politeliten verballern!

Irrtum

Spahn irrt, wenn er über die gesellschaftliche Akzeptanz phantasiert.Die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze ist die einzige gesellschaftlich akzeptierte Variante. Natürlich gibt es einen Teil in der Gesellschaft, der davon unfairerweise profitiert und der deshalb anderer Ansicht ist.
Man kann es drehen und wenden und noch lange hinauszögern, aber bei der Pflege und der Krankenversicherung wird über kurz oder lang das bestehende Modell nicht durch Nebenschauplatzkämpfen gerettet werden können. Man kann vielleicht bestimmte Wählerschichten durch Privatvorsorge und Steuerentlastung zeitweise vor der grauen Wirklichkeit schützen, aber nachdem der Grundtenor von "Werten" und "Gerechtigkeit" in der letzten Wahlschlacht gesamtgesellschaftlich positioniert wurde wird sich der Geist nicht mehr in die Flasche stopfen lassen.

re von DerVaihinger

In Ihrer Aufzählung fehlt noch was:Vielfach ist in diesen Ländern der Pflegebereich weniger vermarktlich als hierzulande.

Werter Guy_Fawkes (um 11:36)

Eigene Erfahrungen und Beobachtung der Umgebung sprechen eher dagegen.
Solange der Pflegebürftige bei eines der Kinder untergebracht werden kann, kümmert sich dieses Kind (was die unterschiedlichen Beiträge rechtfertigt). Bleibt der Pflegebedürtige in seiner eigenen Wohnung, schrumpft der aktive Pflegebeitrag deutlich.
Sobald aber der Pflegebedürftige in ein Pflegeheim kommt, ist der Pflegebeitrag auf gelegentliche Besuche beschränkt. Sprechen Sie mal mit Pflegern aus einem Pflegeheim.
Dann ist für mich eine Spreizung der Beiträge nicht mehr gerechtfertigt.

Der Herr Spahn...

...will die Deutschen für dumm verkaufen!

...und erstaunlicher Weise gelingt es Ihm zum Teil, wie man an verschiedenen Kommentaren erkennen kann.

Die alte Weisheit stimmt also, dass gegen Dummheit kein Kraut gewachsen ist.

08:51 von Harald Friedrich ... dem möchte man ...

widersprechen …"Wir Deutschen haben zu wenig …." Im Gegenteil möchte man ausrufen, beim Stand der derzeitigen Bevölkerungsdichte sind es all die anderen, die viel zu viel Kinder bekommen - es ist die Finanzierung und die Verteilung der Einkommen, wo der Hase im Pfeffer steckt. Ansonsten ist es Aufgabe Geld in die Gesunderhaltung der Bevölkerung zu stecken, statt in die Pflege ihrer Krankheiten.
Wie sagte die über 80 Jährige japanische Schwammtaucherin doch ganz richtig, "irgend wann werde ich nicht wieder auftauchen" das hat sie in die Tat umgesetzt, aber bis es so weit war, ist sie getaucht.

Frage: warum ist der Satz bei kinderlosen höher??

Also im Prinzip sehe ich es ja auch so, dass wir fuer die Pflege deutlich mehr tun muessen und die Pflegeversicherung etwas teurer wird werden muessen.

Nur eine Frage habe ich zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/pflegeversicherung-spahn-101.html

Diese Größenordnung sei realistisch, so Spahn. Derzeit liegt der Beitrag bei 2,55 Prozent des Bruttoeinkommens, bei Kinderlosen bei 2,8 Prozent.

Warum ist der Satz bei kinderlosen um 0,25% höher als bei Familien?? Denn Familien bekommen doch schon:

a) Kindergeld
b) Elterngeld
c) Muetterrente

Wenn schon, dann muessten fuer beide Seiten die Sätze gleich hoch sein oder??

re von Das XXL-Mädchen

Es gibt doch den alten Spruch "Kanonen statt Butter".Geschichte und Gegenwart zeigen,daß es "Kanonen und Butter" zusammen,nicht geben kann.

Argusaugen auf Spahn richten!

Ich kann nur raten die bevorstehende Verteilungsschlacht genau zu beobachten. Hier geht es um enorm viel Geld.
Da wird die Politik sicherlich von vielen Interessenten belagert. Die Regierung hat zwar neue Köpfe aber es sind die gleichen Parteien. Eine plötzliche altruistische Wende ist nicht wirklich glaubwürdig.
Wenn berechnet wird, warum wer mehr oder unbedingt nicht mehr belastet werden muss, bietet es sich an zu beobachten, welche Fragen nicht gestellt werden und auf welche sich die Debatte reduziert.
Es ist ein florierender Markt entstanden, um die existenzbedrohlichen Lücken in der Pflegelandschaft für eine wenige zu schließen. Einige werden denken, dass ist nicht zugunsten aller umzukehren. Andere wollen den Zugang zu diesem Kapital nicht verlieren.
Unsere Gesellschaft verdient es endlich über den Tellerrand zu blicken. Wenn der Versorgungsnotstand dann erfolgreich korrigiert wurde, bleibt noch genug für andere Geschäftsmodelle und Fondverwalter, da bin ich mir sicher.

@olavo dos santos, 12.08h

Ich weiß nicht, ob ich Sie richtig verstanden habe.

Beamte zahlen genau so in die Pflegeversicherung wie andere Arbeitnehmer auch.

Bei Selbständign weiß ich das nicht.

Am 21. Juli 2018 um 12:05 von Sparer

Das ist offenbar Spahns Kernkompetenz: Lohnnebenkosten erhöhen.
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Und überflüssige Tabletten kostenlos zu verteilen.
Siehe gestern

SPD hat doch die schlechteren Ministerien bekommen

Ich muss zugeben, ich hab es völlig verpasst. Als man auf Seiten der SPD feierte die besseren Ministerien bekommen zu haben, fiel Spahn im Gesundheitsministerium zwar auf, aber begriffen hatte ich es nicht.
Es war eine kluge Entscheidung der konservativen und Seeheimer Allianz. Kein anderes Ministerium bietet soviel Potential für Neuverteilung. Da werden Weichen für Jahre gestellt. Es wird viel Sand herbeigeschafft, um es in möglichst viele Augen zu streuen.

Spahn versucht genau das vor unser aller Augen. Die Defizite der Versorgung waren allgemein erkennbar. Sie betreffen die Interessen aller und jeder sah die Notwendigkeit zur Nachbesserung. Parteiübergreifend und gesellschaftübergreifend.
Jetzt tritt Spahn vor die Presse, definiert um und dehnt Interesse und Akzeptanz dahin wo er es benötigt. Die gesellschaftliche Diskussion wird völlig umgangen.

Jetzt sollte Nahles zeigen, was sie angeblich kann. Wetten, sie tut es nicht? Sie wird sicher laut, aber sie bleibt sicher ergebnislos.

freier Welthandel

ja woher könnte das Geld wohl kommen ? Erbschaftssteuer,Einzahlungen aller in die Sozialkassen,Vermögenssteuer,die diesen Namen verdient ,Geld für die Rüstung massiv kürzen usw.Das wäre der richtige Weg,und nicht ein Angriff auf Hartz IV-Bezieher.

Wenn wir die Milliarden, die

Wenn wir die Milliarden, die uns die Migranten kosten, erst einmal für die einheimische Bevölkerung zur Verfügung stellen würden, sprich denjenigen, die mit ihren Steuern den Staat alimentieren, dann könnte wohl auch auf eine Erhöhung der Pflegeversicherung verzichtet werden.

Ich habe auch keine Kinder, die Gründe spielen hier keine Rolle.

"Für mich ist das Egoismus pur. Sie lassen sich dann von unseren Kindern pflegen."

Dafür zahle ich Kindergärten, Schulen, die Krankenversicherung und jede Menge Steuern, mit denen die Kinder fremder Leute finanziert werden.

Weiterhin finanziere ich junge Hartz IV Empfänger, die es nicht hinbekommen eine Ausbildung abzuschließen und einen Arbeitsplatz zu finden und sich mit Hartz IV eingerichtet haben. (Auch in meinem Umfeld)

Alles Kinder anderer Leute, die auf meine Kosten finanziert werden.

Ich zahle gerne meine Beiträge in die Solidargemeinschaft, weil diese aus Geben und Nehmen besteht. Wenn ich dann später einmal Rentner und vielleicht Pflegefall werde, zahlen andere für mich.

Wer sich beklagt sind immer wieder diejenigen, die Kinder haben. Die Kinder bekommen sie ja laut eigener Aussage nur, weil sie vom Staat gebraucht werden. Daher soll der Staat ja auch für alle Kosten der Kinder aufkommen.

re olavo dos santos

"Aktuell laut DE.STATIS für 2017 alleine nur aus den Beiträgen der "Arbeitnehmer" im BIP etwa 8,3 Md. € Einnahmen.
Dazu kämen, wenn es solidarisch! finanziert wäre, der gleiche Beitrag der "Arbeitgeber", was aber nicht passiert, weil viele sich diese "Abgaben" steuerlich als absetzbar rechnen lassen."

Das war ja wohl gar nix!

Egal, wie und wo SV-Beiträge steuerlich wirksam werden - abgeführt werden sie auf jeden Fall.

Demokratieschue

Hi, an Ihrer Frage merkt man, dass Sie keine Kinder haben. Ein Kind großzuziehen kostet nach unterschiedlichen Einschätzungen 130.000- 230.000 Euro. Glauben Sie, dass das durch Kinder- und Elterngeld auch nur annähernd beglichen wird? Im übrigen bekommen Eltern unabhängig vom Kostenfaktor einfach aus Liebe Kinder ....

@ Caligula19 um 10:52

Ihre Worte: "Außerdem kommen jetzt viele Migranten in die Pflege die nie was eingezahlt haben."

Dafür fehlt jetzt aber die Begründung.

Sonst wird hier immer beklagt, dass es sich um "Millionen junger Männer" handelt bzw. darum, dass wir in Kürze mit Nachwuchs rechnen müssten, der in die "Millionen" geht.

Ernsthaft: Es kommen so bald keine Migranten in die Pflege. Das ist absurd. Ich finde es schlimm, wie hier jedes, aber auch wirklich jedes, Thema dazu genutzt wird, um Stimmung gegen Ausländer/Flüchtlinge/Migranten zu machen.

Oder meinen Sie die Mitbürger, die vor Jahrzehnten aus der Türkei u.a. Ländern zu uns kamen, um hier zu arbeiten? Die haben in unsere Sozialsysteme eingezahlt und ein Recht darauf erworben.

es ist eine Scheindebatte...

Politiker hierzulande brauchen immer mehr Geld, egal wieviel mehr schon vorhanden ist. Herr Spahn sollte sich erst mal mit seinen Kabinettskollegen austauschen, wenn man will kann man durch Umverteilung der unglaublichen Steuereinnahmen vieles erreichen.

Vielleicht sollte sich die deutsche Regierung ja einmal mal anschauen wie sich die Steuer- und Abgabenlast in anderen modernen Ländern mit einer ähnlichen Struktur wie in D #verhält. Bitte mal Neuseeland, Chile oder Mexiko genauer betrachten.

Anmerkung: wenn man anscheinend neue Finanzierungsquellen (also Geld vom Bürger) sucht und dies in Zeiten des Reichtums, nahezu Vollbeschäftigung, extrem niedrige Arbeitslosigkeit, hohes Belastungsniveau bei der Pflege, relativ kleine Renten und sehr wenig Ausgaben für Hartz4 - wie soll das erst werden wenn sich alle günstigen Parameter umdrehen und negativ werden....?? Vielleicht sieht es dann so aus: Abgabenquote vom Brutto steigt auf 65% - die Rente sinkt auf 35% ....MWST dann 30% und...

@14:56 von Leseratte28: Milliarden für Migranten

"Wenn wir die Milliarden, die uns die Migranten kosten, erst einmal für die einheimische Bevölkerung zur Verfügung stellen würden, .."

Wieviele Milliarden werden denn an die Migranten pro Monat überwiesen?

Wenn jeder Flüchtling monatlich das maximale Taschengeld von 143 Euro (siehe dazu Asylbewerberleistungsgesetz) ausgezahlt wird, dann kostet das ca. 230 Miio Euro pro Monat. Ebenso wie das Geld, das für Unterkunft, Verpflegung, Kleidung usw. für Flüchtlinge ausgegeben wird, landet von den 143 Euro Taschengeld der allergrößte Teil in den Taschen von deutschen Arbeitnehmern, Vermietern, Hoteliers, Caterern usw.

Das Geld das die Flüchtlinge kosten, steht bereits der einheimischen Bevölkerung zur Verfügung. Nur über den Umweg, dass es zuvor für Flüchtlinge augegeben wird.

Wären die Flüchtlinge nicht da, dann würde nicht ein Cent davon in der Pflege- oder Rentenkasse oder bei einem Hartz IV Empfänger landen. Warum auch?

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