Ihre Meinung zu: Treffen in Washington: Trump überrascht mit Putin-Einladung

20. Juli 2018 - 10:00 Uhr

Nach dem Trump-Putin-Gipfel arbeiten Politiker aller Parteien in den USA daran, den entstandenen Schaden zu begrenzen. Umso überraschender ist es, dass Trump Putin nun nach Washington eingeladen hat. Von Katrin Brand.

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Kommentare

Angst vor Kontrollverlust!

Die westlichen Eliten sehen ihre Felle davon schwimmen.
Sie hassen die Tatsache die Kontrolle zu verlieren. Kontrolle bedeutet auch Macht. Und Machtverlust geht gar nicht in diesen Kreisen. CIA, NSA und all die anderen „ehrwürdigen“ Institutionen sind für die Machthaber, vor allem in den USA Instrumente Ihrer Macht. Damit teilen sie gerne aus und haben alles unter Kontrolle. Manipulationen jeglicher Art ist für sie ein „Stil“-Mittel unter vielen, wie z.B. Folter, Erpressung, Entführung und „Beseitigung“. Ihre Machtgier kennt keine Grenzen.

Und eine der schlimmste „Erfahrungen“ vor Allem scheint zu sein, dass sie ihren eigenen Präsidenten nicht zu 100% kontrollieren. Ihre Macht haben die Eliten häufig zu schau gestellt bis hin zu Beseitigung Derjenigen die an oberste Stelle, nicht vollständig kontrollierbar waren (JFK).

Soso, amerikanische Ermittler

Soso, amerikanische Ermittler dürfen russische Spione interviewen aber andersrum kriegt man in Washington kalte Füsse ?

Was hat man da zu verbergen ? Das riecht doch nach Panik das irgendwas ans Tageslicht kommt was man auf jeden Fall vermeiden möchte.

Was erlauben Trump ?

"... Und dann lädt Trump den Mann, den viele für einen Feind der USA halten, in seine Hauptstadt ein."

Das ist der eigentliche Punkt.
Nicht auszudenken, man kommt seinem "Feind " näher - das bringt die ganze Bedrohungslage - und damit das gesamte amerikanische System - zum Wanken.

Vorauseilender Gehorsam?

Beweise sind da natürlich nicht zu bekommen, aber vom Verhaltensmuster handelt Trump doch schon sehr so, als ob er den Verdacht habe, Putin könnte etwas gegen ihn in der Hand haben. Dazu muss er ja noch nicht einmal tatsächlich erpresst werden. Es reicht schon, wenn Trump vor langer Zeit einmal, lange vor seiner Präsidentschaftskandidatur, in Moskau mit Prostituierten zusammen war und nun das Gefühl hat, da könnten Kameras dabei gewesen sein. Und mal ehrlich, wenn einer der Typ ist, der sich in Moskau mit Edelprostituierten herumtreibt, dann sicher Trump.

So jedenfalls verhält er sich, denn er könnte ja mit harten Worten gegen Putin innenpolitisch unheimlich Punkte sammeln, was ihm ja sonst sehr wichtig ist.

Kein Wunder, dass da viele in den USA gerade ausflippen. Aber: Wenn man schon beim Spekulieren ist, sollte man auch nicht unseren Ex-Kanzler Gerhard Schröder vergessen....

Eine Blamage für die USA!

Warum ist das eine Blamage für Trump oder Russland (oder Deutschland)?
Dass "amerikanische Funktionsträger nicht von ausländischen Regierungen befragt" werden sollen, müssten die USA - demokratische Gesinnung vorausgesetzt - auch den Anderen zubilligen.

Wiederholungsspiel

Ich wusste, dass das Treffen ungültig ist und wiederholt werden muss, Trump hat sich einfach zu oft versprochen.

Welcher Schaden ist denn entstanden?

"Nach dem Trump-Putin-Gipfel arbeiten Politiker aller Parteien in den USA daran, den entstandenen Schaden zu begrenzen."

Seit vier Tagen wird mir der Eindruck vermittelt, dass dieses Treffen den Untergang der westliche Welt eingeläutet hätte. Da hier schon wieder von irgendeinem "Schaden" geschrieben wird, ist es mehr als überfällig, diesen Schaden zu benennen!

Wem hat dieses Treffen geschadet? Oder wird es lediglich instrumentalisiert, um Trump zu schaden?

Hat Putin sich auch versprochen?

Möglicherweise hat sich ja auch Putin versprochen und der russ. Geheimdienst hat sich doch in die Wahl eingemischt.

wirklich super

Was kann der Welt besseres passieren, wenn sich die beiden mächtigsten Machthaber der Welt (mit dicken roten Knöpfen) treffen und versuchen sich zu verstehen.
Mal gespannt, von welche pervers und missgünstig veranlagten Eliten bei den Amerikanern wieder versuchen das Begraben alter Vorbehalte und Feindschaften zu verhindern. Man hat den Eindruck, dass allein "Ein sich Vertragen mit den Russen" schon ein Verbrechen ansich ist.
Was geht in den Köpfen Jener vor?
Wie würde unser Verhältnis zu Russland aussehen, wenn unser Bundeskanzler noch "Gerhard Schröder" heißen würde.

der nächste Schritt auf dem Weg der Deeskalation...

ist folgerichtig und versetzt das amerikanische Establishment in Angst und Schrecken!
Alle denken Trump kann nur in Kategorie Deal oder No Deal!
Falsch! Er sieht folgendes: Wenn Russland und China weiterhin und enger kooperieren wird es für Amerika schwer!
Das schafft finanziell nicht mal die USA!
Deshalb versucht er ein geopolitisches Gleichgewicht aufrechtzuerhalten! Wer das nicht erkennt ist blind!
Insbesondere fällt auf das Europa zu diesem Thema außen vor ist! Trump läßt das unsere Politiker sehr direkt spüren, wie auch den Klüngel in Amerika!
Der ist auch nicht wichtig, und glauben Sie der Wähler in den USA ist dumm? Definitiv nicht! Herr Trump sichert sich damit die 2. Amtszeit, sehr zum Leidwesen der s.g. Verbündeten!

@ krittkritt

Dass "amerikanische Funktionsträger nicht von ausländischen Regierungen befragt" werden sollen, müssten die USA - demokratische Gesinnung vorausgesetzt - auch den Anderen zubilligen.

Wozu? Die russ. Vorwürfen an die amerikanischen Bürger sind frei erfunden und nur Show.

respekt @ 10:04 von erga omnes

einer der treffsichersten beiträge die ich bisher zum thema gelesen habe. sie haben in allen punkten recht. besten dank und viele grüße an sie!

In einem Satz...

Zitat:
Trump hingegen machte gestern nicht sich, sondern die Medien für die jüngste Krise verantwortlich. "Sie hassen die Tatsache, dass ich vielleicht eine gute Beziehung zu Russland haben werde", schrieb er auf Twitter.

Genau in diesem Satz, sind 90% des aktuellen Heckmeck
perfekt zusammengefasst.
Das Trump Fehler gemacht hat sollte man nicht bestreiten,
aber die machen andere auch.
Das große Problem ist jedoch, dass auf allem rumgehackt wird nach dem Motto: "Was ein Typ...kann ja garnix".

Alles positive wird gekonnt und gewollt ausgeblendet.
Und in den deutschen Medien ist man da ganz, ganz, ganz vorne mit dabei.

Getreu dem Motto:
"Obama war immer gut, egal was er machte. Frau Clinton hätte bestimmt alles super gemacht, unterstellen wir einfach mal so. Trump ist immer schlecht, egal was er macht. Andere Artikel will ich nicht geschrieben und veröffentlicht sehen."

Äusserst bedenkliches Verhalten.

Am 20. Juli 2018 um 10:04 von erga omnes

Zitat:
"...Die westlichen Eliten sehen ihre Felle davon schwimmen..."

Dem kann ich nur zustimmen und der Beitrag regt zum Nachdenken an.

wie es scheint, will man sich gegenseitig sein

wohnzimmer vorstellen.

mehr ist bis jetzt nicht zu erwarten.

Der US-Amerikanische...

...Tiefe Staat (Geheimdienste und militärische Industrie und so) dreht gerade durch wegen Trumps Handlungen.... hahaha...

Europa verliert weiter

Man stelle sich vor, das Verhältnis USA - Russland verbessert sich!
Was wird dann mit Europa? Die Brücken zu Russland sind abgebrochen, auch dank der Geschehnisse in der Ukraine. Und da waren die USA mit ihren 5Mrd auch nicht so ganz unbeteiligt. Den Konflikt hält man zur Zeit am Kochen.
Man darf gespannt sein, wie Trump die Beziehungen zu China verbessert.
Dann ist Europa isoliert. Super Strategie! Aber Europa hat dann echte Probleme!
Es wir Zeit gegenzusteuern.

Super, Herr Trump!

Auch wenn es mit Ihnen meistens holter die polter geht ist es richtig gute Beziehungen zu Russland aufzubauen und den kalten Krieg zu beenden.
Gerade wenn die EU ihre Vermittlerrolle nicht mehr wahr nimmt sondern nur noch auf Konfrontation mit Russland setzt ist die Vermittlerrolle der USA mehr denn je gefragt.
Super, Herr Präsident.

"um den entstandenen Schaden zu begrenzen"

Welcher Schaden sollte das sein? Tump und Putin haben miteinander geredet, sonst ist nichts passiert. Will Tagesschau in die US-Hysterien einstimmen?

Am 20. Juli 2018 um 10:37 von Görlitzer Görl

Zitat:
"...Wozu? Die russ. Vorwürfen an die amerikanischen Bürger sind frei erfunden und nur Show..."

Glauben ist nicht Wissen und ein schwarz - weiß Schema hilft dabei auch nicht.

Der Zahltag rückt offensichtlich näher...

Wer Donald Trump in der letzten Zeit beobachtet hat, wie er die Verbündeten runtergeputzt hat, mit welcher unsinnigkeit er Bündnisse zerstört oder mindestens aufs Spiel setzt, um im Gegenzug sich von Putin am Nasenring durch die Arena führen zu lassen, dem muss einfach klar sein, das der Präsident der vereinigten Staaten nicht selbstbestimmt handeln kann.
Nach der Wahl, wegen der Manipulaionen, konnte man nicht sofort in diese marschrichtung gehen.
Aber auch Putins gedult scheint ein Ende zu haben.
Der Zahltag für Dienstleistungen (und / oder Dokumentation unerfreulicher Lebensumstände und Geschäfte des Präsidenten der USA) russischer Geheimdienste scheint gekommen...
Und wie sehr sich russische Geheimdienste in der Meinungsmache auch hierzulande einmischen, kann man ebenso an den Kommentaren vor mir ablesen wie auch aus der mehr oder weniger offensichtlichen Unterstützung für spaltende Kräfte wie die AFD aus dieser Richtung...

Wie sagte früher meine Großmutter immer

"...Der Rest ging in ungläubigem Gelächter unter...."

lache einfach wenn dir heulen zu peinlich ist.

Präsident Trump sollte sich wirklich langsam Gedanken um seine Gesundheit machen. Er tritt einigen Leuten vor das Schienbein die so gar keinen Spaß verstehen wenn es um ihre Deutungshoheit geht.

@erga omnes 10:04
Genau in das Schwarze getroffen.

Trump überrascht mit Putin-Einladung nach Washington

Trump will wohl seinen "Versprecher" wieder gut machen.
Da werden sich die Trump-Anhänger aber sehr freuen.

um 10:04 von erga omnes

>>
Und eine der schlimmste „Erfahrungen“ vor Allem scheint zu sein, dass sie ihren eigenen Präsidenten nicht zu 100% kontrollieren. Ihre Macht haben die Eliten häufig zu schau gestellt bis hin zu Beseitigung Derjenigen die an oberste Stelle, nicht vollständig kontrollierbar waren (JFK).
<<

Da lobt man sich doch Zustände wie in Russland oder gar Nordkorea, wo es ja überhaupt keine Eliten gibt, sondern auch die kleinsten Probleme basisdemokratisch entschieden werden. Man weiß nur noch nicht, ob man Herrn Gauland oder Frau von Storch auf Lebenszeit zum Alleinherrscher bestimmen soll.

Besorgt

Besorgt blickt die Welt auf diese beiden Staatenlenker, einer schlau, der andere ... ?

@pfitch

"...und glauben Sie der Wähler in den USA ist dumm?..."
Ja, absolut. Hier doch auch.
Alle glauben, wer die etablierten Parteien nicht wählen will, hat nur eine Möglichkeit...

Trump und Putin verstehen

Trump und Putin verstehen sich immer besser. Die EU und Deutschland schäumen. Hoch amüsant!

re krittkritt: Blamage?

„Warum ist das eine Blamage für Trump oder Russland (oder Deutschland)?
Dass "amerikanische Funktionsträger nicht von ausländischen Regierungen befragt" werden sollen, müssten die USA - demokratische Gesinnung vorausgesetzt - auch den Anderen zubilligen.“

Erlauben Sie mir eine kleine Korrektur Ihres Gedankens:
Dass "amerikanische Funktionsträger nicht von ausländischen Regierungen befragt" werden sollen, müssten die USA - demokratische Gesinnung vorausgesetzt - auch den Anderen - demokratische Gesinnung vorausgesetzt - zubilligen.“

Dann passt der Satz zumindest logisch. Politisch ist es natürlich die Frage, ob eine solche Verpflichtung überhaupt praktikabel wäre, geschweige denn einen Sinn ergeben würde.

Im aktuellen Fall kann man die Strategie hinter solchen Forderungen erkennen:
Schlichte Ablenkung von dem zugrunde liegenden Fall durch Eröffnung einer neuen „Baustelle“. Dies nennt man neudeutsch „whataboutism“ und der wird nicht nur von hiesigen Kommentatoren beherrscht.

Die Feindschaft zu Russland

Die Feindschaft zu Russland scheint ja für etliche Eliten existentiell zu sein. Anders kann ich mir diese Aufregung nicht erklären. Dass die deutschen öffentlich-rechtlichen Medien da mitmachen, ist beschämend.

"Nach dem Trump-Putin-Gipfel

"Nach dem Trump-Putin-Gipfel arbeiten Politiker aller Parteien in den USA daran, den entstandenen Schaden zu begrenzen. Umso überraschender ist es, dass der US-Präsident Russlands Staatschef nun nach Washington eingeladen hat. "
Welcher Schaden soll das sein? Was der Mainstream hier so verklickert kann man in die Tonne kloppen. Thomas Fasbender hat kürzlich im Interview mit Jasmin Kosubek :
„Die Angst vor einer neuen Weltordnung: Trump, Putin und die deutsche Presse“ diskutiert. Da konnte man einige interessante Sachargumente zur Kenntnis nehmen.

Am 20. Juli 2018 um 10:33 von blubber2

......Wie würde unser Verhältnis zu Russland aussehen, wenn unser Bundeskanzler noch "Gerhard Schröder" heißen würde.....
......
Wir haetten nun die Agenda 2030 mit Rente ab 75...
...
aber die deutsche Wirtschaft wuerde in noch phantastischeren Verhaeltnissen leben...
...

@10:17 von mm0815

Soso, amerikanische Ermittler dürfen russische Spione interviewen aber andersrum kriegt man in Washington kalte Füsse ?

Ach Quatsch. Mueller wirft den angeklagten Russen vor, direkt vom Kreml angewiesen zu sein. Da ist doch Putins Angebot, dass US Ermittler zusehen dürfen, wie sich der russische Geheimdiens quasi selbst befragt, purer Hohn.

Was hat man da zu verbergen ?

Gar nicht hat man da zu verbergen. Es dreht sich hier um den ehemaligen Botschafter in Moskau Michael McFaul. Der war während seiner Amtszeit immer wieder negativ aufgefallen, weil er sich öfters mit oppositionellen und andern Quertreibern traf. Außerdem hat er ein Buch geschrieben ("From Cold War to Hot Peace"), das im Kreml nicht gut ankam - um es diplomatisch auszudrücken. Die Russen wollen nichts weiter, als ihn ein bißchen zu drangsalieren und ein paar nette Szenen fürs Fernsehen zu drehen.

Was

"Nach dem Trump-Putin-Gipfel arbeiten Politiker aller Parteien in den USA daran, den entstandenen Schaden zu begrenzen."

Lächerlich,was denn für ein Schaden.Für die Falken und Medien vielleicht,aber sonst.

@Murkel123 - Erpressung mit offenem Geheimnis?!

10:21 von Murkel123:
"Und mal ehrlich, wenn einer der Typ ist, der sich in Moskau mit Edelprostituierten herumtreibt, dann sicher Trump. [...] Kein Wunder, dass da viele in den USA gerade ausflippen."

Es mag sein, dass da irgendwelche konservativen Moralvorstellungen mit hineinspielen, aber ein offenes Geheimnis ohne jede politische Relevanz ist denkbar ungeeignet, um politischen Druck aufzubauen.

Das Problem ist ein anderes: Trumps Schmusekurs mit Putin und seine Skepsis gegenüber den eigenen Geheimdiensten gefährdet die auf Feindbildern basierende US-amerikanische Weltordnung.

Seid ihr auch alle noch da, fragte das Kasperle

Die US-Politik hat mit Trump jedenfalls eine erfrischend heitere, fast schon komödiantische Note bekommen. Ich kann inzwischen seinem täglichen Staatstheater sogar etwas abgewinnen. Großen Unterhaltungswert hat das allemal. Man muss nicht alles so verbissen ernst sehen, was er tut, und auch nicht alles für bare Münze halten, was er sagt. Dann kommt man mit dem US-Präsidenten doch eigentlich ganz gut zurecht, oder?

Ich halte Putin für einen

Ich halte Putin für einen sehr intelligenten Menschen, der bei dem was er für richtig hält notfalls auch über Leichen geht. Ich will ihm keine Böswilligkeit unterstellen, trotzdem glaube ich, dass er jemanden wie Trump zum Frühstück frisst, wenn er will...Trump ist ihm nicht gewachsen und das dürften viele ebenso sehen, daher die "Hysterie", schließlich weiß keiner so genau was der russische Staatschef eigentlich will.
Vertrauliche Gespräche hinter verschlossenen Türen tragen so auch nicht dazu bei die Leute zu beruhigen.

Warum nicht? Vielleicht hört

Warum nicht?
Vielleicht hört dann auch mal die russischen Medien-Propanganda mit dem "bösen Westen", "bösen Amerikanern" und "Bedrohung durch die Nato" auf?

11:00 von ostfreund

Die Feindschaft zu Russland scheint ja für etliche Eliten existentiell zu sein. Anders kann ich mir diese Aufregung nicht erklären. Dass die deutschen öffentlich-rechtlichen Medien da mitmachen, ist beschämend.
///
*
*
Aber dem Gerd machen Sie keine ernsten Vorwürfe für die Wahrung seiner Ostsee-Pipeline-Pfründe.
*
Hätte sicher jeder gerne?

Bitte lasst

Trump noch eine zweite Amtszeit. Es gibt keine bessere Unterhaltung.

Eigentlich vernünftig und normal

Es ist doch eigentlich sehr vernünftig und normal, dass sich die Staatenlenker verschiedener Länder treffen. Es ist auch hochwichtig, wenn es sich dabei um diejenigen handelt, die die größten Atomarsenale befehligen. Ich verstehe unsere Presse nicht, die darin bislang vor allem einen Skandal sieht. Angeblich hat Putin Trump einen Vorschlag für die Weiterführung der Start-Abkommen zur atomaren Abrüstung gemacht, dazu habe ich bislang nichts Genaues gehört. Das wäre vielleicht eine Aufgabe für die ARD, das mal zu recherchieren und zu berichten, oder .....

@ 10:30 von Nachfragerin

Der Schaden ist kaum zu übersehen. Der enorme Vertrauensverlust der engsten Bündnispartner wird auf Jahre nicht zu reparieren sein. Trump hat Merkel und May wie dumme Schulkinder herabgewürdigt. Gleichzeitig wird sein oberster Wahlhelfer Putin hofiert. Der eigene Geheimdienst wird als unfähig abgestempelt, und das Außenministerium wird völlig ingnoriert. Kann Trump noch mehr Schaden anrichten? Er wirkt wie eine Marionette des Kreml. Ist er wohl auch.

um 10:59 von quer.denker

"Die EU und Deutschland schäumen. Hoch amüsant!"
Wie kommen Sie denn auf diesen Unsinn. Die Meldung ist doch erst ganz neu. Aber die AfD-Anhänger oder die Putin-Anhänger freuen sich eben über alles.

Lieber miteinander reden als Sanktionen

Gut, dass die USA und die Russische Föderation miteinander reden. Besser als nur übereinander zu reden. So sehr ich Trumps Stil schlecht finde, mit Nordkorea hat er eine Verständigung gefunden. Das muss man Trump lassen. Wenn Putin und Trump ein gutes Verhältnis finden und womöglich für immer behalten, dann wäre das für die ganze Welt super.

re patzie: Falken

>"Nach dem Trump-Putin-Gipfel arbeiten Politiker aller Parteien in den USA daran, den entstandenen Schaden zu begrenzen."

Lächerlich,was denn für ein Schaden.Für die Falken und Medien vielleicht,aber sonst.<

Merkwürdig: Die „Falken“ sitzen in der Regierung und die „Medien“ sind deren erklärte Gegner. Damit wirkt Ihre Aussage seltsam widersprüchlich.

@10:30 von Nachfragerin

Da hier schon wieder von irgendeinem "Schaden" geschrieben wird, ist es mehr als überfällig, diesen Schaden zu benennen!

Hat man. Mehrfach.

Nochmal extra für Sie in so einfachen Worten wie möglich: Trump hat in Helsinki vor aller Welt die Glaubwürdigkeit seiner eigenen Geheimdienste untergraben. Ein einfaches "Nö, ich wars nicht" Putins reichte ihm aus, um sämtliche Ermittlungsergebnisse aller seiner 16 Geheimdienste zu verwerfen. Das finden die Amis natürlich nicht so gut, weil sie sich damit lächerlich gemacht vorkommen.

Das ist natürlich aus Ihrer Perspektive kein Schaden, der begrenzt werden müsste. Deswegen verstehen Sie es wahrscheinlich nicht.

Langsam wird es lustig

Ich kann und will gar nicht beurteilen, wer in dem Theater Recht hat. Aber offensichtlich führt Trump das Präsidentenamt so, wie er es von seinen Firmen gewohnt ist. Er bestimmt alleine, heute so und morgen anders. Und in einer Firma hat er eben Leute, die hinter ihm das Chaos beseitigen und die Öffentlichkeit bekommt das nicht mit, weil es firmenintern ist und niemanden interessiert. Und wenn es nicht mehr klappt geht er Pleite und fängt wieder von vorn an.
Als Präsident funktioniert das eben nicht. Da gibt es diesen bösen Medien, seine täglichen Meinungsänderungen und Bauchentscheidungen fallen auf und den Schnack von "Fake-News" und Versprechern kaufen ihm nur die treuesten Fans ab.
Als Präsident ist vermutlich gut, einen Plan zu haben, den abzustimmen und erst dann loszutwittern. Aber das lernt er nicht mehr.

Jo

"Sie hassen die Tatsache, dass ich vielleicht eine gute Beziehung zu Russland haben werde", schrieb er auf Twitter.

Da hat er recht.

Wem wurde geschadet?

Sehr geehrte Redaktion,
ich beziehe meine Informationen gern aus ÖR-Medien, da ich seriöse und wahre Informationen schätze.
Was ich hier erlebe seit Trump, wird meinem Anspruch nicht gerecht.
Ich möchte erläuternd zu dieser Meldung jetzt genau wissen, wem durch Trumps Besuch in Russland geschadet wurde. Ich sehe das Gespräch als einzige Möglichkeit friedlicher Konfliktlösung, habe das so gelernt und gebe das so meinen Kindern weiter...
Also wo ist das Problem konkret, welches seit dem Besuch zu so großer Erschütterung der Berichterstatter führt?
Besten Dank und freundliche Grüße

@ 11:05 von Nachfragerin

"Trumps Schmusekurs mit Putin und seine Skepsis gegenüber den eigenen Geheimdiensten gefährdet die auf Feindbildern basierende US-amerikanische Weltordnung."

Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Das Feindbild USA ist in diesem Forum völlig intakt.

@ 11:00 von ostfreund

"Die Feindschaft zu Russland scheint ja für etliche Eliten existentiell zu sein."
.
Ich weiß nicht, wie es die Amerikaner sehen, aber ich glaube nicht, dass Europäische Länder eine "Feindschaft" gegen das russische Volk haben. Schließlich leben hier ja genug. Auch mit doppelten Staatsbürgerschaften. In Baden-Baden, London, Paris.
.
Wenn man zu den Tatsachen zurück möchte, geht es um Einmischung, Unterstützung Rechter Grupierungen, Manipulation durch Falschmeldungen (Lisa), Cyber-Angriffe und kriegerisches Eingreifen in souveräne Staaten bis hin zur Annektion.
.
Und das hat sich bestimmt nicht das russische Volk ausgedacht (auch wenn man versucht es durch eine staatlich gelenkte Berichterstattung zu manipulieren).
Sondern: Ihr Präsident auf Lebenzeit.

Alle Blätter und Kanäle ...

... des Wertewestens in heller Aufregung.
Und durchgängig alle Programme der ÖR.
Trump und Putin setzen auf Dialog.
Das Gegenteil von dunklen Feindbildern und von aggressiver Konfrontation.
Damit wird aber das jahrelang geschaffene Bild vom Dunkel-Russland zerstört.
Das geht doch gleich gar nicht, denn Dunkel-Russland war die unstrittig gemsame Arbeitsgrundlage der Blätter und Kanäle in Deutschland und im gesamten Westen.

Ist das nicht unfassbar?

Ein westlicher, ein US-Präsident verbessert die Beziehungen zwischen USA und Rußland - und die ganze Presse, die Regierungen, die Geheimdienste im Westen sind nur entsetzt? Zeigt sich jetzt das wahre Gesicht der Kriegspolitik betreibenden Hintermänner? Darf nicht sein, was nicht sein soll?
Ich bin mir sicher, dass die allermeisten - wenn auch nicht alle - Menschen auf der Welt nach wie vor Frieden und Verständigung wollen. Trump bringt mich, was das angeht, wirklich zum Staunen. Sollte sein einfaches Gemüt dazu wirklich gut sein - wir wollen es gut haben, wir wollen Ruhe haben, wir wollen Frieden haben?
Ich freue mich über alle Maßen!

Doppelkopf

Trump hat auf diesem Planeten drei gute Freunde: Putin, Netanjahu und Kim Jong-un. Das reicht genau für Doppelkopf. Was braucht man mehr?

10:59, quer.denker

>>Trump und Putin verstehen sich immer besser. Die EU und Deutschland schäumen. Hoch amüsant.<<

Im hier diskutierten Artikel steht kein einziges Wort über Deutschland oder die EU.

Und nein, mit "verstehen sich immer besser" kann man das Verhältnis der beiden Protagonisten nicht beschreiben.

Natürlich versteht Herr Putin Herrn Trump sehr gut. Herr Trump hingegen versteht gar nichts.

Wirklich ein sehr, sehr ungleiches Paar.

30 Jahre

Hey, Ihre Weltanschauung war vor 30 Jahren, im Kalten Krieg modern. Hoffentlich sind wir heute nicht mehr so verbohrt.

Welchen Schaden?

"Nach dem Trump-Putin-Gipfel arbeiten Politiker aller Parteien in den USA daran, den entstandenen Schaden zu begrenzen."
.
Welchen Schaden?
.
Endlich reden Trump und Putin von Mann zu Mann, doch das Bashing geht weiter - aus Prinzip. Schaden entsteht daher eher für die Karrieren der Trump-Kritiker, und so langsam bin ich davon überzeugt, dass das auch gut so ist.

erga omnes, 10:04

||Die westlichen Eliten||

Wer ist das? Ist Trump da nicht Mitglied?

Mueller hat bis jetzt nichts Handfestes vorgelegt.

@11:00 von teachers voice
Das ist das Problem einiger US-Kreise. Ex-CIA-Mitarbeiter haben die technische Untersuchung der gehackten Festplatte untersuchen lassen: Aus technischen Gründen kommt nur eine Hardwareüberspielung in Frage.

Das FBI lehnte forensische Untersuchungen ab, obwohl der „russische Hackerangriff“ als „Krieghandlung“ bezeichnet wurde.

Also: Mueller hat die Hardware überhaupt nicht untersuchen lassen, und will von den Ergebnissen nichts wissen.

Wieso wird eigentlich über

Wieso wird eigentlich über Putin und Trump immer als Präsident geredet, während man von Erdogan, Assad und Kim Jong Un gerne von Machthabern spricht? Sind das nicht alles Präsidenten?

Spekulationen, Pseudoskandale und perception management

Medien produzieren Wirklichkeit, auch dann wenn sie versuchen, möglichst objektiv zu sein. Insofern sollte man die Berichterstattung nicht allzu ernst nehmen und immer mehrere Informationsquellen nutzen. Was aber unerträglich ist, wenn Medien wie PR-Agenturen agieren.

Wenn Trump Putin einladen möchte, was ist schlecht daran? Muss er dann erst Martin Ganslmeier oder andere Journalisten um Erlaubnis fragen? M. Ganslmeier hatte nach Trumps Sieg (Hillary Clinton wird ganz sicher US-Präsidentin) ehrenwerterweise ja Selbstkritik geäußert. Offensichtlich hat der Augenblick der Selbsterkenntnis nicht nachhaltig für eine Verhaltensänderung gesorgt, auch nicht bei seinen KollegInnen.

Stattdessen werden platte Geschichten aus Spekulationen und Vorverurteilungen gestrickt, als hätte man die Philosophie der Neokonservativen begründet von Leo Strauss auswendig gelernt: USA=moralische Supermacht, die das Schicksal der Welt gut gegen das Böse (UdSSR, islamistischer Terror, wieder RUS) verwaltet.

@Kamminer

Trump hat Merkel und May wie dumme Schulkinder herabgewürdigt.

Das Schlimme daran ist, dass die es über sich ergehen haben lassen.

Deep State? Nicht wirklich. Sondern was anderes.

Das amerikanische Baugeschäft ist eng mit der Mafia verbandelt. Das ist keine bloße Behauptung von mir, dazu gibt es viele Bücher, Zeitungsartikel u.ä. aus den letzten Jahrzehnten.

Trump ist ein führender Exponent des amerikanischen Baugeschäftes.

Es gibt bekanntermaßen auch eine russische Mafia, mit guten Kontakten zur amerikanischen.

Putin ist ein hochrangiger Geheimdienstmann.

Dies alles sollte man bedenken, wenn man darüber spekuliert, was Putin so alles wissen könnte, womit er Trump unter Druck setzen kann.

Krass...

...wenn man betrachtet, dass die meisten Kommentare hier auf Verschwörungstheorien basieren. Der Versuch etwas zu erklären das man nicht versteht?

Gut für den Frieden

Gut für den Frieden

Wäre es angesichts dieser Einladung nicht...

...langsam mal an der Zeit auch die
völlig Fehleinschätzung westlicher
Medien zum Putin-Trump-Treffen
zu attestieren...?!?
Warum eigentlich wird dieses Treffen
im Westen unisono so derart durch
den Kakao gezogen?!?
Ich denke, wenn die Beiden Führer der
zwei größten Atommächten der Welt sich
zu Gesprächen Treffen, so ist dies doch
erst einmal grundsätzlich zu begrüßen!
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren,
dass es vor allem militärische Kreise wie
die Nato und auch in den USA sind, die
wohl "ängstlich" sind, dass das Vorgehen
beider Mächte nicht mehr in weltweiten
Stellvertreterkriegen stattfinden könnte!!

@ Erny

Der US-Amerikanische Tiefe Staat (Geheimdienste und militärische Industrie und so) dreht gerade durch wegen Trumps Handlungen.... hahaha...

Aha, toll, dass Sie so geheime Dinge wissen. Und was macht der russ. Tiefe Staat?

11:11, b.bisam

>>Es ist doch eigentlich sehr vernünftig und normal, dass sich die Staatenlenker verschiedener Länder treffen. Es ist auch hochwichtig, wenn es sich dabei um diejenigen handelt, die die größten Atomarsenale befehligen. Ich verstehe unsere Presse nicht, die darin bislang vor allem einen Skandal sieht.<<

Es ist eigentlich ganz, ganz einfach zu verstehen.

Es geht nicht um das ob, sondern um das wie.

Es ist noch gar nicht lange her, da haben sich Angela Merkel und Herr Putin unter vier Augen getroffen.

Das wurde überhaupt nicht kontrovers diskutiert.

Warum wohl nicht?

Antwort: siehe oben.

Aber wer das nicht verstehen will, der wird es auch nicht verstehen.

Putin-Einladung

Der Warenhandel mit Russland ist vernachlässigbar gering. Die USA haben 2017 Waren im Wert von 7 Milliarden Dollar nach Russland exportiert. Wenn zum Beispiel der US-Export so hoch wäre wie nach China, 130 Milliarden Dollar, dann würde der Kongress den Trump nicht kritisieren. Keine Kritik, als der Trump den Xi Jinping nach Mar-a-Lago eingeladen hat. Was die Beiden dort besprochen haben, dafür haben sich weder die Senatoren noch die Abgeordneten interessiert. Im Vergleich mit der Nummer, die der Xi im südchinesischen Meer abzieht, ist der Putin ein Chorknabe.

Elefanten ...

...lässt man doch auch nicht zweimal in einen Porzellaladen. Warum darf dann Trump den Putin zu einem zweiten Treffen bitten?

Trump / Putin => Frieden Syrien

Dass 2 Atommächte miteinander sprechen ist nicht verwerflich sondern wichtig für den Weltfrieden. Entscheidend sind doch nicht Versprecher oder Trumps Seltsames Vethalten, sondern das was hinten rauskommt.

Ein Ergebnis der neuen Russlandpolitik ist schonmal Frieden in Syrien. Nicht schön mit Assad als Sieger aber besser als das Patt unter Obama mit weitgehender Zerstörung und Millionen Flüchtlingen

Der Artikel unterstellt Trump Abhängigkeit von Putin. Es sind aber doch faktisch die Europäer, die trotz Ukraine Milliarden-Deals mit Putin machen (Gas). Das finanziert die Putinsche Militärmaschinerie.

Bitte realistisch und bei den Fakten bleiben

Die Positionen zur Einschätzung des Verhältnisses Trump-Putin könnten ja kaum gegensätzlicher sein.
Was liegt denn jetzt auf dem Tisch?

Sie reden - prinzipiell gut. Aber: kaum einer weiß, worüber, mit welchen Zielen und mit welcher Haltbarkeit der Ergebnisse, siehe der „Versprecher“.
Welche Pläne Putin hat (Trump zum Frühstück, Erpressung...), welche Strategie Trump verfolgt, was andere einflussreiche Personen davon halten (Geheimdienste etc.), wir wissen das nicht.

Was ich verstehen kann, ist, dass bei Trump bemängelt wird, er gehe zu lax mit dem allen um. Selbst wenn ich Verständigung wollte, müsste ich doch bei der Lage und Geschichte der letzten paar Jahre mich auch als US-Präsident vorsehen. Davon kann ich aber nichts erkennen.

Was ich nicht verstehe, ist, wie Trump jetzt von manchen zum Friedensengel gemacht wird. Sein z.B. im Umgang mit der EU, Mexiko oder allgemein immer wieder auf Twitter gezeigtes aggressives Auftreten hat mit Verständigung & Frieden nun mal nichts zu tun.

Einladung ins Weiße Haus

Damit dürfte ein Kindheitstraum von Herrn Putin in Erfüllung gehen...

Wenn sich einer mit Edelprostituierten herumtreibt ...

... dann sollte das gerade mal egal sein.
Denn Ausbeutung liegt nicht vor.

wäre Trump eine Marionette

wäre Trump eine Marionette Putins, hätte er die Sanktionen doch längst beendet. Auch hätte er den Engländern gesagt, wer das Zeugs da verschmiert hat. Novitschok wars ja wohl nicht.

re 11:05 nachfragerin: Feindbild

„Das Problem ist ein anderes:
Trumps Schmusekurs mit Putin und seine Skepsis gegenüber den eigenen Geheimdiensten gefährdet die auf Feindbildern basierende US-amerikanische Weltordnung“

Der Punkt ist ein anderer: Wenn Trump tatsächlich mit der „US-amerikanischen Weltordnung“ kollidieren sollte (Was ja sonst immer bestritten wird), dann hat die zunächst verdeckte, dann zugebene und offene Unterstützung dieser Administration durch den Kreml genau die Dimension, die ihr jetzt zugeschrieben wird. Dass nämlich Putin Trump benutzt, um gegen das „Feindbild“ USA vorzugehen.

Konkret: Wenn ich von einer liberalen Demokratie nicts hielte oder als Autokrat Angst hätte vordemokratischer Gewaltenteilung, dann würde ich genauso vorgehen wie Putin und Trump und wie die anderen alle heißen.

Treffen Putin Trump

Vielleicht bin ich etwas uninformiert. Aber warum um Himmels Willen darf Trump sich nicht mit Putin treffen wollen? In D heißt es immer Diplomatie, reden bis es nicht mehr geht, bloß keine Konfrontation. Nun versucht man zu reden, es ist immer noch nicht gut genug, nein, wir müssen weiter auf Konfrontationskurs bleiben. Lächerlich. Ich bin zwar selber eine Kriegerin des Kalten Krieges und danach, habe wenig Vertrauen in die russischen Absichten, aber zum Spektrum der Diplomatie gehört neben Krieg nun mal auch die Diplomatie. Ich finde die Versuche Spannung abzubauen und Beziehungen zu verbessern sinnvoll. Alles andere kann ich derzeit nicht verstehen.

Toll! Es geht voran!

Das Obama-Clinton-Establishment wird erfolgreich abgedrängt.
Merkel baut immer noch starrsinnig auf diesem Establishment, statt Deutschland endlich davon zu befreien. Das geht nur mit einem anderen Kanzler. Merkel sieht alt und vorgestrig aus und sollte abtreten. Zum Wohle des deutschen Volkes.

10:04 von erga omnes "Angst

10:04 von erga omnes
"Angst vor Kontrollverlust!
Die westlichen Eliten sehen ihre Felle davon schwimmen."

Ich bin keine westliche Elite. Ich bin eine Frau die ihr Rechte davonschwimmen sieht!

Trump hat zwar den Filter der mittelbaren Äusserung ...

... der Präsidenten durch Abstimmung des zu Verlautbarenden in Gremien mit seiner Twitterei ausgeschaltet, aber er handelt wie er es im Wahlkampf versprochen hat.
Natürlich, sind da wirtschaftliche Nachteile durch seinen Protektionismus. Sein Bemühen, die in der Vorgängerregierung aufgeschaukelten militärischen Konfrontationen zu mindern, auch gegen Widerstände, stimmt optimistisch.

@erga omnes, 10:04

Hier muss man unterscheiden. Fürchten die "westlichen Eliten" tatsächlich nur ihren eigenen Machtverlust und sind sie nur deshalb entsetzt (und weil ihnen ihr Lieblingsfeindbild abhanden kommt)?

Das mag einen Teil der Entrüstung über Trump erklären. Aber bitte vergessen Sie doch nicht, wer auf der anderen Seite steht. Putin macht nicht unbedingt den Eindruck, als sei ihn am Weltfrieden und an einem geordneten, gedeihlichen Zusammenwirken der Staaten viel gelegen. Auch sein Verständnis von Kontrolle und Strafe des eigenen Volkes deckt sich nicht wirklich mit unserem Demokratieverständnis.

Kurz und gut: Entspannung und Annäherung: Ja bitte. Trump macht daraus aber Anbiederung und Preisgabe seiner eigenen Leute, kombiniert mit einer permanenten Brüskierung der Bündnispartner. Das kanns doch wirklich nicht sein.

Der zu diesem Thema schon oft bemühte Willy Brandt hat die Öffnung nach Osten möglich gemacht, ohne dabei ein Speichellecker zu sein, der die eigenen Leute verrät.

@FP - Stichwort: Eigeninitiative

10:49 von FP:
"[...] dem muss einfach klar sein, das der Präsident der vereinigten Staaten nicht selbstbestimmt handeln kann."

Dass Trump ein Dickkopf mit eigenen Vorstellungen ist, sollte Ihnen inzwischen aufgefallen sein. Aber offensichtlich lässt es ihr Denkweise nicht zu, in Trumps Eigeninitiative etwas anderes als eine Fremdbestimmung durch Russland zu sehen. Sie scheinen sich auch nicht an dem Widerspruch zu stören, dass es keinen Interessenkonflikt mit Russland gäbe, wenn Putin die Interessen im Westen lenken könnte. Dazu passt es natürlich auch, andere - deutlich differenziertere - Meinungen als Trollpropaganda zu verunglimpfen.

Trump will offensichtlich keine zweite Amtszeit

Es sieht ganz so aus als ob es Donald Trump völlig egal ist ob er wiedergewählt wird oder nicht. Diese Nähe zu Russland kommt beim amerikanischen Wahlvolk überhaupt nicht gut an. Damit mag er vielleicht hier bei den ganzen Putinfans und Unterstützern der Russischen Regierung in diesem Forum punkten aber die wählen in den USA nicht.
Je mehr er sich dieser russischen Regierung annähern wird, desto negativer wird es für ihn innenpolitisch und in der Wählergunst werden. Einige Foristen hier scheinen offensichtlich nicht die Denkensweise der Menschen in den USA zu verstehen, ander ist diese positive Stimmungsmache für ihn nicht zu begreifen. Er ist nicht der Präsident dieses Forums hier sondern der Präsident der USA und dort kommen solche Vorgehensweisen nicht gut an.

@Jim456 11:10

"Bitte lasst Trump noch eine zweite Amtszeit. Es gibt keine bessere Unterhaltung."

Ich hoffe, wir überstehen seine aktuelle Amtszeit unbeschadet. Der Mann ist zu gefährlich, als dass ich seinen Unterhaltungswert würdigen könnte.

Boris 1945, es ist doch

Boris 1945, es ist doch besser von Freundschaft zu profitieren und nicht von Feindschaft. Oder?

Putin ist ein intelligenter,

Putin ist ein intelligenter, kühl denkender Stratege, dem Trump nicht das Wasser reichen kann. Trump handelt aus dem Bauch heraus und weiß offenbar auch nicht so recht, was er will. Mal ist Rußland der Gegner der westlichen Welt, vor dem Trump/die USA/die Nato Deutschland angeblich "beschützen" soll und mit dem Deutschland keinesfalls Geschäfte machen darf. Dann behandelt er ihn wie seinen besten Freund und irritiert damit die halbe Welt. Putin hat Trump durchschaut und versucht, ihn "über den Tisch zu ziehen". Der einzige, der das nicht bemerkt, ist Trump. Er hält sich weiterhin für großartig. Und in den USA weiß man nicht, was man machen kann, um den Schaden zu begrenzen, ohne das Gesicht zu verlieren.
Unverständlich ist mir, dass es Menschen in Deutschland gibt, die das alles nicht durchschauen und die Gespräche dieser beiden machthungrigen Männer für das "Normalste der Welt" halten. Die Menschen in Europa werden ganz sicher nicht davon profitieren.

@erga omnes 10:04

Tut mir Leid aber Sie haben schon eine sehr eigenwillige und spezielle Sicht und dies gilt für den Rest der Trump verteidigt. Der Einzige dem die Fälle davon schwimmen werden ist Trump selbst. Jedes Kleinkind welches sich ein wenig mit den USA beschäftigt weis, dass jegliche Annäherung an Russland jedem US Präsident bis jetzt kolossal geschadet hat. Dies wird bei Trump nicht anders sein sooft hier auch gejubelt wird von einigen und vom großen Kampf des Donald gegen die Eliten gefaselt wird. In Wahrheit ist Trump selbst viel elitärer und machtbesessener als der Rest in Washington.

Warum eigentlich das Gewese?

Das der aktuelle Präsident der USA sein eigenes Süppchen kocht und mit mehr oder weniger nachvollziehbaren populistischen Aussagen würzt ohne einen Blick auf Rezepte zu werfen ist ja inzwischen bekannt und sollte doch absehbar sein.
Nur warum so ein Umstand um das Treffen mit dem Bahnhofsvorsteher dieser Bananenrepublik Russland gemacht wird ist mir nicht ganz klar. Welche besondere Bedeutung ist denn dort zugegen? Ein wenig Erdgas, ein bisschen Autokratie, putzige internationale Ambitionen mit veralteten Atomwaffen aus einem längst vergangenen Konflikt...man sollte Russland doch erlauben in der Senke vergangener Zeiten zu verschwinden, denn weder relevante Bedeutung noch Bedrohung sind von diesem Relikt in absehbaren Dekaden zu erwarten. Lasst Herrn Putin Staatenlenker spielen wenn er es möchte, wirklich international bedeutend sollte das doch nicht gemacht werden.

Bin nur noch

fassungslos wie dieser US Präsident in rasender Geschwindigkeit so ziemlich alles
ins Chaos stürzt.
Der Mann ist hoffnungslos überfordert und völlig ungeeignet um die politischen Gegebenheiten auf unserem Planeten auch nur zu erkennen, geschweige denn, ihnen angemessen zu begegnen.
Nichts als "disfunktionales vor sich hin trudeln" (Quelle: Markus Kaim).
Putin nach Washington einzuladen ist in seiner jetzigen Situation wohl der letzte
Nagel an seinem Untergang.
Es zeigt doch deutlich, wie er die Haltung seiner Landsleute gegenüber Russland mit Füssen tritt. Wenn das noch 2 1/2 Jahre
so weiter geht, dann bleibt kein Stein mehr auf dem anderen.
Was treibt diesen Mann in die Arme von Putin - seine Selbstüberschätzung oder
eine nicht bekannte Abhängigkeit?

Noch ein Schaden, der an

Noch ein Schaden, der an erster Stelle steht ist für Europa der Verlust des wichtigsten Bündnispartners, um unser System und Infrastruktur gegen Imperialusten wie Putin zu schützen, der in Europa eine postdemokratische Weltordnung anstrebt.

Ich möchte in keinem neo-kapitalistischen Kommunismus leben, mit einer medizinischen Gesundheitsversorgung, die auf dem Stand der 70er Jahre ist!

um 12:00 von meta1960

"Putin ist ein intelligenter, kühl denkender Stratege, dem Trump nicht das Wasser reichen kann."
Das mag ja sein, aber dafür regiert Trump ein viel wirtschaftstärkeres Land und kann somit der Welt einen viel größeren Schaden zufügen.

11:58 von Magfrad "Trump will

11:58 von Magfrad
"Trump will offensichtlich keine zweite Amtszeit
Es sieht ganz so aus als ob es Donald Trump völlig egal ist ob er wiedergewählt wird oder nicht. "

Jedenfalls darf es keine Online-Wahlmöglichkeit geben, sonst hab ich da so meine Zweifel.

All in one president

Wie macht er das nur? Watschen und Bonbons verteilen in so raschem Wechsel, dass niemand mehr kalkulieren kann, was als nächstes kommt.

@blubber2 10:33

Niemand wirklich niemand erzählt hier, dass ein Vertragen mit Russland ein Verbrechen ist. Allerdings ist es jetzt nicht so dass ein Krieg zwischen beiden Nationen herrscht und das Verhältnis ist doch gut so wie es ist. Ich finde diese in den Hintern kriecherei von Trump albern. Gerhard Schröder ist in meinen Augen ein Verbrecher. Diesen Mann hätte man vor Gericht stellen müssen weil er unser Land und unsere wirtschaftlichen Möglichkeiten für ein Apfel und ein Ei an Putin verscherbelt hat. Dank diesem Mann sind wir was das Thema Gas angeht von Putin abhängig. Toll ist was anderes, auch wenn sich hier einige Foristen am liebsten in eine totale Abhängigkeit gegenüber Putin begeben würden!

Tja,

hat Trump wirklich Pläne mit den russischen Oligarchen Geschäfte abzuschliessen, damit sein Immobilien-Imperium wächst oder will er der Welt Putin vorgeführt sehen.
Dann lässt sich nur noch der Schluss aufbauen, Trump baut seine privaten Geschäfte auf dem Rücken anderer weiter aus.
Das ist doch unschwer zu erkennen. Wer etwas anderes erwartet, muss sich einmal mit der asymmetrischen Informationsverteilung auseinandersetzen, welches die Szenarien einschliesse, dass derjenige einen Wissensvorsprung ergatterte den Anderen (Prinzipla) überlegen ist. Prinzipal-Agenten-Theorie.
Vielleicht lässt sich das Verhalten von Trump besser hinterfragen.

11:56, Nachfragerin

>>Aber offensichtlich lässt es ihr Denkweise nicht zu, in Trumps Eigeninitiative etwas anderes als eine Fremdbestimmung durch Russland zu sehen. Sie scheinen sich auch nicht an dem Widerspruch zu stören, dass es keinen Interessenkonflikt mit Russland gäbe, wenn Putin die Interessen im Westen lenken könnte.<<

Ihnen kommt gar nicht in den Sinn, daß dies genau das ist, was Putin möchte?

Der Mann ist alter Geheimdienster, und zwar alles andere als ein unterer Dienstgrad.

Was ist Trump, bzw. was war er, bevor er Präsident wurde?

Ein Baulöwe, berühmt in der Regenbogenpresse, hauptsächlich wegen seiner Affären und Rosenkriege.

Ein sehr, sehr ungleiches Paar. Finden Sie nicht auch?

@ostfreund 11:59

Davon profitiert nur Putin und ganz sicher nicht Trump (der verliert durch sowas Wähler) und die EU und damit wir schon mal gar nicht. Trump und Putin sind der EU gegenüber feindlich eingestellt. Daher ist es auch absolut merkwürdig wie hier ernsthaft Foristen auch noch gutfinden was diese beiden Machtpolitiker da tun. Denen geht es nur um die eigene Macht und nicht um das eigene Volk. Unglaublich wie man hier rücksichtslosen Egoisten wie diesen beiden irgendetwas positives abgewinnen kann.

@Der Mann ist zu gefährlich, 11:59 von Ganzbaf

" als dass ich seinen Unterhaltungswert würdigen könnte."

So sah ich dass schon immer und jedenTag mehr.
Denn man kann nicht genug würdigen,
was die letzten Worte von Trump zu Putin in dem 'Vieraugen-Gespräch' war,
bevor die jeweiligen Teams und Presse dazu kam:
“Vladimir, we’re still good, right? You and me, we’re still good?”
And that Putin answered: “Donald, you have nothing to worry about.
Just keep being yourself. We’re still good.”

Kurz und knapp auf den deutschen Punkt übersetzt:
'Trump zu Putin: Wir sind doch noch OK miteinander?
Putins Antwort:
Donald mach dir keinen Kopf, bleib einfach wie Du bist, dann ist alles gut.'

Also, man braucht kein Historiker zu sein.
Aber Chamberlain war ein Waisenknabe dagegen.
Man glaubt einem Kind zuzuhören..

Der Wahnsinn

ist nicht, dass zwei Politiker miteinander reden und dadurch vielleicht das Verhältnis zwischen zwei Ländern zu verbessern und eventuell sogar die Aufrüstungsspirale zu verlangsamen (wishful thinking...), sondern dass alle europäischen Politiker (und unsere ÖR) keinerlei Chancen darin erkennen und nur schmollend danebenstehen oder schäumend äußern. Sowenig ich Trump mag und wie sprunghaft und imkompetent er auch immer sein mag - dass Verhalten "unserer" eigenen Vertreter finde ich auch einfach armselig und kontraproduktiv!

Überrascht? Trump?

Trump überrascht keinen mehr, es sei den wenn jemand die letzten 2 Jahre im Koma gelegen hat. Überraschen kann nur jemand, von dem man ein bestimmtes Verhalten erwartet. Das ist bei Trump nicht mehr der Fall.

Meine Erklärung für den 2. Besuch ist, daß Putin beim letzten Treffen beim Diktieren der Pressemitteilungen zu schnell war oder vielleicht undeutlich sprach. Vor allem bei dem Teil, wo die beiden Dolmetscher zum Kaffee holen geschickt wurden.
Das soll jetzt einfach nochmal klar und undeutlich mit unsichtbarer Tinte festgeschrieben werden. Das haben wir als kleine Jungs doch auch gemacht! Na, damals mit Zwiebelsaft. Richtig schön verschwörerisch.

Beim ersten Mal lautete der Text „ kein Geheimdienst hat recht, wenn er nicht russisch ist“
Nicht verwirren lassen, sogar Trump hat nach einem Tag die doppelte Verneinung bemerkt.
OK, man kann an der Formulierung noch arbeiten. Das ist keine Überraschung!

@ 10:18 von HSchmidt

Ich würde Ihnen ja zustimmen, wenn Trump ein Präsident wäre, dem man vertrauen könnte. Dessen Worte die Wahrheit sind und noch morgen und übermorgen Bestand haben. Aber bei Trump besteht ja die Gefahr, dass er den Westen verrät und verkauft. Und genau das ist das Problem.
Ich vertrete seit Jahren die Ansicht, dass beim "Haus Europa", wie es Gorbatschow beschrieb, endlich die Grundmauern gebaut werden sollten. Darüber zu sprechen, wäre erste Pflicht europäischer Politik und nicht Sanktionen verhängen aufgrund von diffusen Werten, während im Mittelmeer Menschen ertrinken.

Ganz ehrlich: Wer all diesen

Ganz ehrlich:

Wer all diesen Umständen und Zusammenhängen noch etwas Positives abgewinnen kann, der hat entweder nicht mehr alle Gurken im Glas, oder es ist trolliger Mutwille, so ein böses Spiel auch noch gut zu heißen ...

jfk @ 10:04 von erga omnes

nochmals danke für ihren beitrag, die resonanz der – üblichen verdächtigen – bestätigt selbstverständlich ihre aussagen.

@Görlitzer Görl

das selbe was andere parallel Eliten auch tun... Ihre Goldtaler zählen und über Leichen gehen um diese zu bekommen...

Trump kommt es nicht auf

Trump kommt es nicht auf Inhalte und Ergebnisse an, sondern nur auf Show. Hat er im TV gelernt.

frauenrechte @ 11:53 von StöRschall

das hat aber sicherlich mehr mit merkels "einwanderungspolitik" zu tun als mit trumps brückenbau richtung russland nicht wahr.

@B. Pfluger 12:04

Sie sehen es genau richtig, allerdings wollen einige Unbelehrbare die Trump und Putin wohlgesonnen sind dies nicht sehen. Lieber bezichtigt man Menschen wie mich und Sie die diese beiden Chaoten kritisieren als Basher, Hater, Russophobe und vieles mehr.
Der Besuch von Putin ist völlig daneben im aktuellen Zeitpunkt. Trump isoliert sich damit weiter im eigenen Land. Er ignoriert die große Mehrheit in seiner Bevölkerung die nichts mit Putins Russland zu tun haben will und fährt weiter seinen Stiefel. Die Quittung für dieses ignorante Verhalten wird er bei den Midterm Elections im November bekommen. Ein besseres Geschenk konnte er den politischen Gegnern von der Demokratischen Partei nicht machen.

@Erny 10:45

Falsch Trump schaufelt sich gerade immer weiter sein eigenes Grab und entfernt sich Zentimeter um Zentimeter von der eigenen Bevölkerung. Wenn er ein bisschen Gefühl für die Stimmung im Land hätte, dann würde er ganz sicher auf dieses Treffen verzichten. Lieber ignoriert er aber was ein Großteil seiner Landsleute denken und macht sich im eigenen Land unbeliebter als er ohnehin schon ist.

11:19, wolf 666

>>Alle Blätter und Kanäle des Wertewestens in heller Aufregung.
Und durchgängig alle Programme der ÖRTrump und Putin setzen auf Dialog.
Das Gegenteil von dunklen Feindbildern und von aggressiver Konfrontation.
Damit wird aber das jahrelang geschaffene Bild vom Dunkel-Russland zerstört.
Das geht doch gleich gar nicht, denn Dunkel-Russland war die unstrittig gemsame Arbeitsgrundlage der Blätter und Kanäle in Deutschland und im gesamten Westen.<<

Es mag ja sein, daß für Sie Russland das allerwichtigste auf der ganzen Welt ist.

Ich glaube aber nicht, daß das dem "Wertewesten und seinen Blättern und Kanälen", wie Sie sich auszudrücken belieben, ebenso geht.

Und Sie tun ja grad so, als ob Trump der einzige Staatsmann des "Wertewestens" wäre, der mit Putin redet.

Das ist natürlich ganz, ganz großer Unsinn. Wie ein Blick in die letzten ein, zwei Jahre mühelos offenbart.

@ tagonist

Warum man diese zwei
Despoten nicht einfach machen lassen soll? Weil sie Kriege führen, Flüchtlingsströme auslösen die dann bei uns ankommen, weil sie alles dafür tun ihre Macht zu behaupten und die freie Welt bedrohen. Aber schauen Sie ruhig weiter in ihren Vorgarten...

Wer ist intelligenter?

@ meta1960:
Putin ist ein intelligenter, kühl denkender Stratege, dem Trump nicht das Wasser reichen kann.

Dafür ist Trump ein erfolgreicher Geschäftsmann, dem der Geheimdienst-Mann Putin aus dem bürokratischen KGB Millieu nicht das Wasser reichen kann.
Aber Spaß beiseite, ich denke, dass beide Polit-Senioren intellektuell absolut auf einem Niveau liegen. Wenn beide abtreten würden, wäre es kein Schaden für die Welt. Beide sind im Rentenalter.

@ 12:00 von meta1960

Zitat: Und in den USA weiß man nicht, was man machen kann, um den Schaden zu begrenzen, ohne das Gesicht zu verlieren. Zitat Ende
Ich wage mal ein Prognose und sage, dass es nicht zu diesem Treffen kommt, weil Trump im Herbst nicht mehr Präsident sein wird. Wie anders kann Schadensbegrenzung aussehen?

@Ganzbaf 11:55

So sieht es aus. Brandt hat gezeigt wie man sich nach Osten öffnet ohne Speichellecker zu sein und sich in einer penentranten Art und Weise anzubieder wie es Trump tut. Öffnung nach Osten schön und gut aber er brüskiert gleichzeitig ein Bündnis welches jahrelang gut funktioniert hat und für die USA wichtiger ist als das Verhältnis zu Russland. Was mit Russland ist kann den USA so egal sein, ganz anders sieht es hingegen mit der EU und mit UK aus. Dies werden immer die historischen Partner sein, auch wenn Trump einen noch hundert Mal vor den Kopf stößt.

@ergo omnes 10:04

"Und eine der schlimmste „Erfahrungen“ vor Allem scheint zu sein, dass sie ihren eigenen Präsidenten nicht zu 100% kontrollieren."

Ich glaube sie verkennen hier die politische Gesamtlage.
Erst im April haben die Usa weitere Sanktionen zu den bereits seit der Krimannektion und Ukraine Krieg bestehenden beschlossen.
In dieser Situation Nato und Eu verbündeten vor den Kopf zu stossen, Putin aber von Beginn an kritiklos als treuen Freund zu behandeln wird darum zumindest in der US- Politik fast als Landesverrat betrachtet, was ich durchaus nachvollziehen kann.
Insofern sehe ich auch einen Vergleich mit JFK als abwegig an.

Clinton

Ach wie schön wäre es auf unserem Planet wenn Hillary gewonnen hätte, da hätten wir noch den kalten Krieg, Krieg in Syrien und vielleicht noch weitere Einmärsche in Staaten die der Achse des Bösen angehören.

Pfui Trump, du willst Frieden mit dem bösen Russen!

@FP 10:49

So sieht es aus. Einige feiern Trump hier immer noch, aber dies sind diejenigen die am liebsten Deutschland und die ganze Welt spalten wollen und nur an Krach, Konfrontation, Provokation und Unruhe interessiert sind.
Wenn Trump nicht die Kurve bekommt (und dies bezweifel ich), dann wird er schneller weg sein als einige es glauben.

Zu Beginn hat man sich über

Zu Beginn hat man sich über ihn amüsiert. Ein ahnungsloser Präsident auf der Weltpolitikbühne. Inzwischen muss man das bezweifeln.

Er quatscht seine Sätze und dreht sie später wieder um. Wer genau drauf achtet, merkt, dass er sie sogar gelegentlich doppelt umdreht.
Sich nur versprochen haben zu wollen, ist ein Zeichen dafür, wie er über seine eigenen Leute und die Bündnispartner der USA lacht. Sie sind ihm egal. Deutlicher kann er es gar nicht zeigen.

Wichtig ist ihm, ersteinmal seine Ansichten losgeworden zu sein.

Warum löst eine übliche

Warum löst eine übliche diplomatische Geste, nämlich die Einladung eines Präsidenten durch einen anderen Präsidenten, eine derartige Hysterie oder Angst in gewissen Kreisen aus ?

Es ist unangebracht Trump für diese Einladung zu kritisieren.
Es wird nicht darauf ankommen wie Trump mit Putin zurecht kommt. Viel wichtiger wäre die Frage, ob er diese 'gewissen Kreise' an die Leine bekommt.

Wunderbare Nachricht!

Ich entsinne mich noch gut, wie unsere Medien gegen die Willy Brandt'sche Entspannungspolitik mit der Sowjetunion gekämpft haben. Die heutige Betreuung durch die Medien nimmt exakt die gleiche Richtung.

Dabei ist es zu begrüßen, wenn Putin und Trump möglichst viel miteinander reden. Dass das einigen Branchen - vorsichtigst ausgedrückt - zu Umsatzminderungen gereichen könnte, nehme ich gerne zur Kenntnis.

Das habe ich nicht so gemeint

Die taktischen Fehler die Trump bei seinem Treffen mit Putin angerichtet hat müssen ja irgendwie ausgebügelt werden. Im eigenen Land hat Trump wohl Rückendeckung, doch auch da wird er wieder Äußerungen tätigen die er dann gar nicht so gemeint hat. Es wird Zeit für die USA endlich einen richtigen Präsidenten zu wählen der internationale Schadensbegrenzung führt.

@Nachfragerin 11:56

Können Sie auch noch etwas anderes als immer nur wieder andere Foristen zu belehren? Dieses oberlehrerhafte Verhalten weil man nicht verträgt, dass es Menschen gibt die nun einmal Putin kritisch sehen ist schon peinlich. Offensichtlich lässt es Ihre Denkensweise nicht zu die Meinungen von denjenigen zu respektieren die keine Lust auf diese einseitige Sichtweise die Sie und andere anwenden haben. Zum Thema Trollpropaganda. Ich halte es für Blödsinn Menschen die positiv von Putin oder der russischen Regierung schreiben als Propagandisten und Trolle zu bezeichnen. Komischerweise kommen solche Ausdrücke nur von denen die keinerlei Kritik an Putin vertragen und jeden der Putin kritisiert als Russlandhasser und Russophoben verunglimpfen.

@ paule2

Toll! Es geht voran! Das Obama-Clinton-Establishment wird erfolgreich abgedrängt.

Quatsch. Obama und Clinton kommen aus ganz einfachen Verhältnissen und haben sich bewundernswert nach ganz oben gearbeitet. Bill Clinton hat sich z. B. Sein Studium selbst finanziert. Hier von Establishment zu reden ist schon perfide.

Umgekehrt wurde Trump schon als Milliardar geboren. Er kennt alle Schönen und Reichen und ihn würde ich im Establishment verorten. Trump hat übrigens für den ersten und den zweiten Wahlkampf von Bill Clinton gespendet (nur nebenbei).

Ich habe mich auch in die Wahlder US kanditaten eingemischt .

Meine Einmischung war positiv ,Trump hat die Wahl gewonnen .Eigentlich verfolgt er alle Ziele die er vor der Wahl versprochen hat .
Ich bewundere meinen Wunschsieger .
Er ist offen nicht hinterhältig und hält seine Versprechen .

Trump will Putin vorführen

Trump wurde in Helsinki von Putin vorgeführt. Putins Staatsmedien konnten den großen Führer feiern und Trump stand da wie ein begossener Pudel mit seinen vielen Versprechen und Missverständnissen.

Jetzt beabsichtigt Trump bei der Gegeneinladung vermutlich seinen Gast am Nasenring durch die Manege zu führen. Sonst macht es ja keinen Sinn.

@ paule2

Das geht nur mit einem anderen Kanzler. Merkel sieht alt und vorgestrig aus und sollte abtreten. Zum Wohle des deutschen Volkes.

Merkel ist deutlich jünger als Putin und genießt wesentlich besser Popularitätswerte als er.

12:59 von DeHahn "All in one

12:59 von DeHahn
"All in one president
Wie macht er das nur? Watschen und Bonbons verteilen in so raschem Wechsel, dass niemand mehr kalkulieren kann, was als nächstes kommt"

Wie er das macht?
Ganz einfach:
Er pfeift auf die Beziehung zu Europa
Und wendet sich lieber dem Diktator Putin zu.

Auf Trump ist für Europa jedenfalls kein Verlass. Soviel steht mal fest.

Ganzbaf, also Verrat und

Ganzbaf, also Verrat und Speichellecken sehen wohl noch etwas anders aus.
Trump probiert die Annnäherung an Russland. Ob das zu irgendeinem Schaden für die USA und EU-Europa führt, werden wir sehen. Für mich ist die ganze Aufgeregtheit viel Lärm um sehr wenig.

13:27 von HSchmid "Warum löst

13:27 von HSchmid
"Warum löst eine übliche diplomatische Geste, nämlich die Einladung eines Präsidenten durch einen anderen Präsidenten, eine derartige Hysterie oder Angst in gewissen Kreisen aus ?"

Weil Trump kurz zuvor seine bisherigen Partner verraten hat.

Aber das scheit Ihnen ja offenbar nichts auszumachen.

@Kamminer - Schaden durch das Treffen

11:13 von Kamminer:
"Der Schaden ist kaum zu übersehen. Der enorme Vertrauensverlust der engsten Bündnispartner wird auf Jahre nicht zu reparieren sein."
> Das ist doch Unsinn. Der Wirtschaftskrieg gegen Europa wurde bereits mit den ersten Sanktionen gegen Russland begonnen. Und auch wenn wir diesen erst seit einigen Wochen wahrnehmen, liegt das weit vor diesem Treffen vom Montag.

Außerdem ist die politische und mediale Abneigung gegen Trump schon zwei Mal spurlos verschwunden, nachdem er Syrien bombardieren ließ. Sehr nachhaltig können die angeblich angerichteten Schäden also nicht sein.

"Er wirkt wie eine Marionette des Kreml. Ist er wohl auch."
> Wer in Lagern denkt, muss das natürlich so sehen. Tatsächlich ist Trump nichts anderes als ein Fremdkörper in einem etablierten System. Dass der Kreml seinen Nutzen daraus ziehen möchte, sollte jedem selbstverständlich sein. Die aktiven Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei aber sehr beschränkt.

@ber kaus 13:29

Trump ist nicht hinterhältig?Man muss schon sehr blind sein, wenn man sowas behauptet. Ein positives hat alles am Ende. Inzwischen hat Trump so viele Nichtwähler verärgert, dass diese ganz sicher 2020 wählen gehen um den Fehler von 2016 nicht zu wiederholen.

13:22, hofer andreas

>>Clinton
Ach wie schön wäre es auf unserem Planet wenn Hillary gewonnen hätte, da hätten wir noch den kalten Krieg, Krieg in Syrien und vielleicht noch weitere Einmärsche in Staaten die der Achse des Bösen angehören.

Pfui Trump, du willst Frieden mit dem bösen Russen!<<

Und immer wieder wird Hillary Clinton exhumiert, die seit langem politisch Tote.

Sie scheint ja wohl für die Freunde Trumps und Putins nach wie vor unverzichtbar zu sein.

Friede mit Russland?

Stand denn bei irgendwem jemals Krieg mit Russland auf der Agenda?

Frieden in Syrien?

Verzeihung, aber Frieden hat wenig mit Friedhof zu tun.

Einmärsche in andere Staaten gab es eigentlich immer dann, wenn die Partei, auf deren Ticket Trump fährt, an der Macht war. Beschäftigen Sie sich doch bitte mit seinem Sicherheitsberater John Bolton oder Außenminister Mike Pompeo, zwei Falken par excellence, und nicht die einzigen in seiner Administration.

Die exorbitante Erhöhung der Militärausgaben nicht zu vergessen.

Augen auf!

@hofer andreas 13:22

Ach wie schön, dass Sie wissen was passiert wäre. Kein Mensch weis ob es so gekommen wäre wie Sie es sagen. In 2 einhalb Jahren ist sowieso diese ganze Posse vorbei und Trump kann sich wieder um sein marodes Unternehmen kümmern und es noch ein paar Mal Pleite gehen lassen, so wie in der Vergangenheit.

13:29, Magfrad

Bitte verfallen Sie nicht in den Fehler, andere Foristen, auch wenn sie meinungsstark sind, als oberlehrerhaft zu titulieren. Damit begeben Sie sich auf das Niveau derer, gegen die Sie eigentlich positionieren wollen.

Daumen hoch

Trump scheint der einzige zu sein, der gegen das Muster "Russland ist der Feind" aktiv etwas macht. Warum ist Russland immer der Feind? Er war es. Und in manchen Bereichen der Außenpolitik ist er es noch, ja. Ist nicht alles toll, was Russland macht. Aber wir brauchen Russland am gemeinsamen Tisch. Und wir müssen die Beziehungen verbessern. Wieviele Milliarden werden ausgegeben, um eine NATO Zu finanzieren, die überwiegend zur Abreckung gegen Russland ist, das ist ja völlig krank. Raus aus dem Teufelskreis. Mal mit einem anderen Ansatz kommen. Du hast immer mehr Einfluss auf diejenigen, mit denen Du zumindest reden kannst. Es wird sich auch nicht auf einmal alles ändern, aber man muß mal damit anfangen. Russland ist kein Feind. Es ist ein Land mit ein paar Besonderheiten und einer besonderen Geschichte. Deutschland auch. Uns müssten auch alle hassen, glücklicherweise ist dem nicht so.

@cowboy8 - Geschichten mit unklarem Wahrheitsgehalt

11:17 von cowboy8:
"Ein einfaches 'Nö, ich wars nicht' Putins reichte ihm aus, um sämtliche Ermittlungsergebnisse aller seiner 16 Geheimdienste zu verwerfen."

Und ein einfacher Blick in die Vergangenheit reicht aus um zu sehen, dass die US-Geheimdienste die Welt lieber aktiv mitgestalten, als sich auf die Analyse bestehender Gegebenheiten zu beschränken. Man sollte daher nicht von Ermittlungsergebnissen, sondern von Geschichten mit unklarem Wahrheitsgehalt sprechen. Trumps Zweifel daran sind sicherlich persönlich motiviert, aber dennoch berechtigt.

Die Aufregung darüber ist es jedoch nicht. Uns sollte schließlich egal sein, welches Verhältnis zwischen dem US-Präsidenten und seinen Geheimdiensten besteht. Aber die Interessen der US-Geheimdienste scheinen auch unsere eigenen zu sein, denn wenn wieder Geschichten über Russland erzählt werden, sind alle mit dabei.

@ StöRschall

"Er pfeift auf die Beziehung zu Europa. Und wendet sich lieber dem Diktator Putin zu."

Ähm... Putin ist nach allem kein Diktator. Es mag Ihnen zwar nicht gefallen, aber immer noch wurde und wird er von einer Mehrheit der russischen Bevölkerung unterstützt und ist damit also demokratisch legitimiert. Ein Diktator wäre er erst dann, wenn er sich gegen die Mehrheit wenden würde. Ob er das jedoch tun wird, dass wird man wohl erst bei den übernächsten Parlamentswahlen feststellen können. Bis dahin ist er nunmal ein demokratisch gewählter Präsident.

Übrigens: Das Präsidialsystem in Russland ist dem in den USA sehr ähnlich. Warum also der Aufschrei?

Und nicht vergessen: Die europäischen Nationen teilen eine mehr als 600-jährige Geschichte mit Russland. Russland ist damit historisch ein wesentlich europäischeres Land als es die USA jemals sein können. Deswegen wird man von RU unter anderem auch nie sowas hören, wie: "Die EU ist der Feind". Das sollte zu denken geben.

13:28, pankratius

>>
Ich entsinne mich noch gut, wie unsere Medien gegen die Willy Brandt'sche Entspannungspolitik mit der Sowjetunion gekämpft haben. Die heutige Betreuung durch die Medien nimmt exakt die gleiche Richtung.<<

Ich hingegen entsinne mich sehr genau, daß "unsere Medien" bis auf Springer und FAZ sehr wohlwollend Brandt gegenüber waren.

Ich finde es mehr als unfassbar, wie hier immer wieder Trump mit Willy Brandt verglichen wird.

>>Dabei ist es zu begrüßen, wenn Putin und Trump möglichst viel miteinander reden. Dass das einigen Branchen - vorsichtigst ausgedrückt - zu Umsatzminderungen gereichen könnte, nehme ich gerne zur Kenntnis.<<

Sie meinen die Rüstungsbranche.

Sie haben aber schon mitbekommen, daß Trump das Rüstungsbudget der USA exorbitant erhöht und den NATO-Verbündeten ähnliches abzupressen versucht?

Vor diesem Hintergrund ist es einigermaßen bizarr, der Rüstungsindustrie zu unterstellen, sie wäre mit Trump nicht zufrieden.

Umsatzminderungen?

Wo sehen Sie die?

re ostfreund: Annäherung?!

„Trump probiert die Annnäherung an Russland.“
Falsch, mit Russland und den USA hat das interessanterweise nahezu überhaupt nichts zu tun. Denn dann müsste man sich ja mit gemeinsamen Konfliktfeldern beschäftigen.

Diese interessieren Trump aber gar nicht (Putin übrigens auch nicht). Er sucht den Schulterschluss mit einem aus seiner Sicht bewunderten Mächtigen dieser Welt. Vertreter von Demokratien interessieren ihn überhaupt nicht. Denn diese vertreten Institutionen und Verhandlungen mit Institutionen hasst er geradezu.

Warum? Weil die seinen Alleinherrschaftsanspruch einfach nicht anerkennen wollen und überhaupt vor allem intellektuell überaus anstrengend sind. Nicht sein Ding.

Aber pompöse Treffen mit Gleichgesinnten - da braucht man keine anstrengende Politik zu machen. Da macht man deals. Am besten auch noch ohne Dolmetscher.

@Kamminer - Wer profitiert vom Feindbild?

11:18 von Kamminer:
"Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Das Feindbild USA ist in diesem Forum völlig intakt."

Das ist in vielerlei Hinsicht falsch. Zum einen bin ich mir sicher, dass die hier vertretenen Foristen weder durch die USA benachteiligt werden, noch davon profitieren könnten, ein Feindbild erschaffen. Feindbilder dienen dem Machterhalt - sei es politischer oder wirtschaftlicher Natur.

Zum anderen wissen Sie, dass dieses Forum keinesfalls den Gegenpart zur US-Politik darstellt. Dieser wird eher durch Putin vertreten, der sich mit dem Ziel, die Sanktionen zu beenden, schon mehrfach für eine Annäherung - also gegen das Feindbild! - aussprach. Diese Annäherung wäre natürlich nicht im Interesse jener Akteure, die die Sanktionen gegen Russland aus strategischen Gründen einführten. Kritik aus dieser Gruppe wäre völlig nachvollziehbar, wird aber öffentlich nicht kommuniziert. Stattdessen regen sich andere praktisch grundlos über Trump auf.

"Trump überrascht..." ist

"Trump überrascht..." ist eine harmlose Formulierung für die völlige Orientierungslosigkeit und Unberechenbarkeit des Mannes im Weißen Haus. Die Schäden für Außen-, Handels-, Sicherheits- wie Innenpolitik sind immens.

@NeutraleWelt - Bitte alle Tatsachen benennen!

11:19 von NeutraleWelt:
"Wenn man zu den Tatsachen zurück möchte, geht es um Einmischung, Unterstützung Rechter Grupierungen, Manipulation durch Falschmeldungen (Lisa), Cyber-Angriffe und kriegerisches Eingreifen in souveräne Staaten bis hin zur Annektion."

Vergessen Sie bitte nicht die weitere Tatsache, dass sich der Wertewesten keinesfalls an den "regime changes", der Unterstützung russischer Rechtspopulisten, den Medienkriegen zur Ukraine, Syrien, US-Wahl, Skripal, usw., den Angriffen der US-Geheimdienste und der offenen und verdeckten Kriegführung im nahen und mittleren Osten stört.

Eine sachlich-neutrale Bewertung oder Gegenüberstellung dieser Tatsachen wird aktiv vermieden. Warum? - Um die strategisch wichtige Feindschaft gegenüber Russland aufrechterhalten zu können!
Oder haben Sie eine bessere Erklärung?

@ Görlitzer Görl

"Wozu? Die russ. Vorwürfen an die amerik. Bürger sind frei erfunden und nur Show."

Nicht falsch verstehen: Ich denke auch, dass es eher eine Revanche-Attacke RUs ist. ABER bislang gibt es auch keine wirklich stichhaltigen Beweise, für eine staatl. Einmischung russischerseits in den US-amerik. Wahlkampf. Es haben zwar einige Russen vehement in Trumps Wahlkampf interveniert, aber warum sollten russischstämmige Amerikaner nicht auch Trump unterstützen dürfen, so wie z.B. spanischstämmige Amerikaner Clinton unterstützt haben. Da käme doch auch keiner auf die Idee, Hillary Clinton vorzuwerfen, sie wäre im Wahlkampf durch staatl. Intervention Mexikos unterstützt worden.

Was die USA veranstalten ist daher ebenfalls eine reine Showveranstaltung, um den Menschen immer noch die alte Weltordnung des Kalten Kriegs vorzugaukeln, in der die RU immer die Bösen sind, da sonst das ganze System in eine Legitimationskrise gerät. Leider ist die US-Haltung eine zunehmende Gefahr für den Weltfrieden.

Auf gar keinen Fall!

Ich hoffe doch mal, dass die Leute, die für die Sicherheit des Präsidenten zuständig sind, verhindern, dass er in die USA reist.

Ausserdem nutzen Gespräche mit dem US Regime nichts, da heute etwas gesagt wird, morgen folgt das Dementi und übermorgen macht man dann was ganz anderes. Da muss man nicht hin.
Wenn die was wollen, dann sollen sie nach Russland fahren - wie andere auch.

Schaden

Um es nochmal deutlich zu sagen:

Der Schaden für Trump ist enorm. Sogar vom Haus- und Hofsender Fox News wurde Trump bescheinigt, dass sein Auftritt widerlich (wörtlich "disgusting") war.

Die Lobhuddelei Putin gegenüber war vor dem Hintergrund, wie er nur Tage vorher mit den Verbündeten der USA umgesprungen war, parteiübergreifend schlicht nicht nachvollziehbar. Trumps Benehmen beim NATO-Gipfel muss daheim so schlecht angekommen sein, dass der Senat direkt einen Brief verfasste, in dem dieser fast geschlossen (97:2) der NATO die uneingeschränkte Treue aussprach.

Als Belohnung für

die nachgewiesene Einmischung in den Wahlkampf und Cyberattacken, also jetzt eine freundliche Einladung in die Höhle des Löwen.
Ob die Vertreter beider Parteien damit einverstanden sind darf bezweifelt werden.
Zumindest werden sie vorher noch die geheimen Gesprächsinhalte wissen wollen.
Trump wird weiterhin unter Druck stehen.

13:05, artist22

>>Denn man kann nicht genug würdigen,
was die letzten Worte von Trump zu Putin in dem 'Vieraugen-Gespräch' war,
bevor die jeweiligen Teams und Presse dazu kam:
“Vladimir, we’re still good, right? You and me, we’re still good?”
And that Putin answered: “Donald, you have nothing to worry about.
Just keep being yourself. We’re still good.”

Kurz und knapp auf den deutschen Punkt übersetzt:
'Trump zu Putin: Wir sind doch noch OK miteinander?
Putins Antwort:
Donald mach dir keinen Kopf, bleib einfach wie Du bist, dann ist alles gut.'<<

Sind diese Worte wirklich gefallen?

Woher wissen Sie das?

Stammen die wirklich nicht von einem Kabarettisten, der das Treffen persiflierte?

Sollte das wirklich stimmen, dann wäre das echt bitter.

Dann hätte ich die Persönlichkeit Trumps wohl immer noch überschätzt.

Und so was ist der Führer der mächtigsten Nation der Welt.

Beängstigend.

Aber eigentlich kann ich das nicht glauben.

Trump Putin

Was ist bloß an Gesprächen zwischen diesen beiden Ländern so schlecht? Früher hatten wir einen Ost- und einen Westblock und bilateral ging fast gar nichts. Heute haben wir nur noch einen Westblock und Russland ist der böse Feind, den man wohl ( z.B. für die Rüstungsindustrie )braucht und natürlich , um von den eigenen Problemen abzulenken. Wenn ich schon höre, dass man in den USA jetzt nach dem Treffen von Trump und Putin um Schadensbegrenzung bemüht ist. Was für ein Schaden? Dass im Zuge der Klimaerwärmung dort zu viel heiße Luft fabriziert wurde?

14:38 royaltrump

"Übrigens: Das Präsidialsystem in Russland ist dem in den USA sehr ähnlich. Warum also der Aufschrei?"

Deshalb larviert, Putins autokrates Regim lässt eine Opposition doch gar nicht zu!

Es herrscht in Russland keine Parteienvielfalt, es herrscht ein Ein-Parteiensystem, das Oppositionelle aus dem Verkehr zieht, durch Haft oder mysteriöse Todesumstände...

Wirklich furchtbar demokratisch solche Methoden :D!!!

14:50, Nachfragerin

Unterstützung russischer Rechtspopulisten?

Der oberste russische Rechtspopulist heißt Wladimir Putin.

Und sein inoffizieller Hofideologe ist Alexander Dugin. Sozusagen Putins Bannon. Oder eher sein Stephen Miller.

Bitte mal nachschlagen.

Aufgrund Ihrer Rückfrage habe ich die bereits kurz
angelesene Quelle nochmal geprüft
- Ich hatte mehrere Meta-Suchmaschinen, die diesen Text auswiesen.
Nun stelle ich fest, dass der Autor hier tatsächlich am Schluss
von seiner 'Zitatkennzeichnung' abgewichen ist.

Er hat dieses scheinbare Zitat mit dem Satz eingeleitet:
: ich würde mich nicht wundern, wenn ...
Das habe nun ich übersehen. Mea culpa.

Allerdings teile ich des Autors Analyse dahingehend.
Ich würde mich auch nicht wundern.

Quelle:
www.smh.com.au/world/north-america/trump-in-sucking-up-to-putin-betrays-...
kurz: https://is.gd/68nKnJ

14:56, populist57

>>Was ist bloß an Gesprächen zwischen diesen beiden Ländern so schlecht?<<

Überhaupt nichts. Kontakte und Gespräche zwischen Repräsentanten der beiden Länder laufen auf den verschiedensten Ebenen. Außerdem trifft sich Putin immer wieder mit Regierungschefs der so genannten westlichen Welt, unter anderem mit Angela Merkel, vor gar nicht langer Zeit.

Das Problem ist ein ganz anderes, wie jeder weiß, der nicht zu 100% die Interessen Wladimir Putins vertritt.

Worum es geht, wurde hier oft genug ausgeführt, deswegen spare ich es mir.

Treffen in Washington:Trump überrascht mit Putin-Einladung....

Und wenn es dazu kommt,dann wird es wieder erquickend sein zu sehen,wie die Bellizisten,die Eliten und die meisten Medien,besonders hierzulande,in Wallung kommen.
Sie haben Angst um ihre Bedeutung(Jalta-Syndrom),ihre "Weltordnung",die sich schon seit einigen Jahren im verändern begriffen ist.Durch die Konsolidierung Russlands,den Aufstieg Chinas,neue Zusammenschlüsse wie die Shanghai-Kooperation und Brics.

@fathaland slim

Mit Frieden meinte ich die Beendigung des kalten Krieges.

Ich gebe Ihnen recht dass die Republikaner Kriegstreiber waren aber auch Clinton hat den Einmarsch in Libyen durchgesetzt.

Zumindest hat Trump noch keinen Krieg begonnen und wird von den eigenen Leuten an der Annäherung zu Russland behindert.

Trump ist Trump und eigentlich kein Republikaner, er sollte eine eigene Partei gründen.

Was ist besser?

Bomben oder reden?
Für die Rüstungsindustrie ist es schlecht aber für die Menschheit ist es zu 100% besser.
Aber die NATO rüstet auf, der Irrsinn auf kosten der Steuerzahler.
Wo bleibt der Protest unser Regierung?
Wo ist eigentlich Herr Maas?

Ich bin richtig froh,...

...wenn Donald und Wladimir jetzt echte Männerfreunde werden. Denn dann brauchen diese unsägliche Erhöhung der Militärhaushalte nicht mehr. Das Geld können wir echt woanders besser gebrauchen.
Wer soll uns denn dann noch angreifen? So ein paar kleine Auslandseinsätze werden mit dem vorhandenen Budget ja wohl drin sein.

@fathaland slim 14:31

Danke Sie haben absolut recht. Irgendwann platzt aber auch mir mal die Hutschnur und ich finde man muss Dinge so ansprechen wie sie sind. Das Niveau derer die Putin und Trump pausenlos pauschal verteidigen kann ich gar nicht erreichen im negativen Sinne, denn dies befindet sich so weit unten dass es da ganz schwer ist hinzukommen.

@TS

"während Politiker aller Parteien daran arbeiten, den Schaden zu begrenzen. "

Na dann erläutern sie uns was den die Kommunistisch Partei der USA unternimmt den Schaden zu begrenzen. Oder ist "aller Parteien" nur so eine Floskel?

@Nachfragerin 14:44

Ich sage Ihnen wer vom Feindbild profitiert. Was glauben Sie wie Wladimir Putin wiedergewählt wurde dieses Jahr? In den russischen Medien und von der russischen Regierung wird ein Antiamerikanismus der übelsten Sorte vollzogen. Es ist auch schlichtweg gelogen zu behaupten, dass Putin eine Annäherung will. Er verlangt das Ende der Sanktionen und sieht sich und sein Land als Opfer. Solange Putin so denkt kann er jede Annäherung vergessen. Da bringt es auch nichts zu diskutieren und sinnlose Treffen mit Trump zu veranstalten. Putin ist das Problem und eine wirkliche Annäherung ist nur dann realisierbar wenn Putin in Russland nicht mehr an der Macht ist.

Na weiss nicht

was man so ein Theater drum macht ,man sollte froh sein das sie miteinander sprechen oder nicht ? Oder haben hier besonders europäische Politker da besonders die in Deutschland wie Merkel & co da auch besonders der Aussenminister Angst die beiden könnten sich zu gut verstehen?
Besonders Herr Maas hat ein besonderes Feindbild aufgebaut gegen Russland ,staune da sowieso das dies ein Aussenminister so machen darf.
Na ich bin froh das es weitergeht ,könnte auch gut für die übrige Welt sein

re nachfragerin: Wertewesten?

Sie sind nicht die Einzige, aber Sie tragen ausdauernd zu diesem neuen Narrativ bei: Wertewesten!
Wertewesten? Eigentlich ein schöner Begriff. Der Westen, der sich tatsächlich universellen Werten verpflichtet fühlt.
Aber was ist dann der Osten? Beginnt und endet der in Russland? Und welche Werte zählen dort? Gibt es dort keine universellen Rechte? Nur „russische“ Rechte? Und welche wären das?

Vielleicht aber meinen Sie auch, dass im „Westen“ zwar Werte beschworen, aber de facto nicht eingehalten werden. Da könnten wir uns treffen. Aber was ist dann wieder mit dem „Osten“. Gibt es dort gar keine Werte, die man nicht nicht einhalten kann?

Fragen über Fragen. Nur durch die Kreierung eines scheinpopulistischen Begriffs.

Royal Trump

"Und nicht vergessen: Die europäischen Nationen teilen eine mehr als 600-jährige Geschichte mit Russland. Russland ist damit historisch ein wesentlich europäischeres Land als es die USA jemals sein können. Deswegen wird man von RU unter anderem auch nie sowas hören, wie: "Die EU ist der Feind". Das sollte zu denken geben."

Wir liegen auf einem Kontinent.

Ansonsten sind unsere politischen Systeme so unterschiedlich, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Das schlagendste Argument, sich Russland strukturell vom Hals zu halten, ist,

dass Putin gedenkt sein pseudodemokratisches autokratisches System über Europa auszubreiten.

Das gab er selbst zu!

14:52 von

14:52 von cowboy8
"Schaden
Trumps Benehmen beim NATO-Gipfel muss daheim so schlecht angekommen sein, dass der Senat direkt einen Brief verfasste, in dem dieser fast geschlossen (97:2) der NATO die uneingeschränkte Treue aussprach."

Die Frage ist:
Könnte die USA im Falle des Falles sich an dieses Bündnis halten, wenn sich Trump dagegen stellt?

Trump ist der faule Apfel,

Trump ist der faule Apfel, den Putin der USA in den Korb gelegt hat.

Das wird jedenfalls immer ersichtlicher.

Krieg in Syrien, Ukraine, Opposition etc. alles vergessen?

Es ist wirklich schon erstaunlich, was alles ignoriert und Putin vergeben wird.
Stimmungsmache und Beeinflussung gehört schon zu den normalen Instrumenten der Außenpolitik sehr vieler Länder. Eventuell wollen wir es nur nicht wahrhaben.
Es ist ja schön, dass Trump mit Putin spricht, eventuell sollten sie aber auch über einige Probleme miteinander sprechen.
Putin ist doch so großartig, hat er da nicht die Möglichkeit in der Ukraine etwas zu bewirken oder Assad zu weniger Kriegsverbrechen anhalten. Trump hat versäumt seinen Freund Putin um ein paar klitzekleine Gefallen zu bitten, die viele Menschenleben retten könnten.
Herr Putin bitte bewegen Sie sich zumindest in irgendeinem Punkt.
Meinetwegen können sie dies sogar Trump als Erfolg des geheimen Gesprächs gönnen. Sie können den amerikanischen Präsidenten vor Freude tanzen lassen, mir egal, wenn dies z.B. in Syrien viele Menschenleben rettet.

re royaltramp: Diktator

„Ein Diktator wäre er erst dann, wenn er sich gegen die Mehrheit wenden würde.“
Entschuldigung, aber das ist einfach Quatsch. Ein Diktator ist schlicht ein Alleinherrscher, ganz egal, ob er mit oder gegen eine Mehrheit regiert.

„Ob er das jedoch tun wird, dass wird man wohl erst bei den übernächsten Parlamentswahlen feststellen können. Bis dahin ist er nunmal ein demokratisch gewählter Präsident.“

Sehen Sie, genau das ist der Punkt. Der Kreml hat viel zu viele administrative Möglichkeiten, eine ernst zu nehmende Opposition gar nicht erst wirksam werden zu lassen. Die Wahlen sind da nur noch ein demokratisches Feigenblatt. Von dem nicht nur Sie sich offensichtlich gerne täuschen lassen.

„Übrigens: Das Präsidialsystem in Russland ist dem in den USA sehr ähnlich.“
Mr. Trump würde dies gerne sehr ähnlich sehen. Deshalb der „Aufschrei“ in den USA.

Aber in Einem haben Sie Recht: Putin ist kein Diktator. Dafü gibt es noch viel zu viele andere Mächtige. Und die können alle gut mit Trump.

@fathaland slim

Putin ein Rechtspopulist.
Ausgerechnet er.

Er der ständig betont, dass Russland mulitethnisch, mulitkonfessionell und multkulturell ist.

Was Dugin macht - das weiss eigentlich keiner so genau. Und man geht davon aus, dass er Kontakt zu "wichtigen Politikern" hat.
Ob und wie er den zu Putin hat - das entnimmt man der Kreml-Kristallkugel.

Das Ding mit "Putin - der Rechtspopulist" ist wohl eher dem westlichen Bedürfnis, mit einfachsten Phrasen, leicht verständlich (so kann sich jeder Tom, Dick und Harry als politisch informiert fühlen) Putin einzusortieren und das Feindbild zu befeuern.

Putin ist Pragmatiker.
Als solchem ist ihm alles wurscht, so lange der Laden läuft. Für Fanatiker und Dogmen hat er nicht viel übrig. Die machen nämlich die Politik kompliziert.

@pkeszler um 12:56 Uhr

Ich glaube auch, dass Trump größeren Schaden anrichten kann und zwar in nahezu jeder Hinsicht - wirtschaftlich, politisch, militärisch - auch innerhalb der amerikanischen Gesellschaft.
Ohne explizit auf den Grad seiner intellektuellen Fähigkeiten einzugehen, denke ich, dass er absolut kein Konzept hat und er hat nicht den nötigen Weitblick, um einzuschätzen, was aus seinen diversen Aktionen werden kann.
Zu Selbstreflexion ist er ebenfalls nicht fähig.

Zu Putin: Intelligenz ist an sich weder gut noch böse, wenn andere Charaktereigenschaften fehlen, können intelligente Menschen böse und sehr gefährlich sein.
Vor allem können sie die weniger Intelligenten um den kleinen Finger wickeln, ohne dass diese das bemerken.

Alternative ?

Ich verstehe nicht, wie hier einige Foristen ebenso empört über das angekündigte Treffen sind wie politische Kreise in den USA ?

Was wäre denn die Alternative zum Reden ?
Kalter Krieg reloaded ?
Weiteres Aufrüsten und Beschimpfen ?
Neue Militärbasen rund um Russland ?
Neue Stellvertreterkriege im Nahen Osten oder in Afrika - und damit neues Elend und neue Flüchtlingsströme ?

@ 15:00 von fathaland slim

Traurig genug, aber Danke für den Kommentar. Hier sind wir mal einer Meinung ;-)

@ Görlitzer Görl um 13:17

Ihre Worte: "Dafür ist Trump ein erfolgreicher Geschäftsmann, dem der Geheimdienst-Mann Putin aus dem bürokratischen KGB Millieu nicht das Wasser reichen kann."

Ob Trump tatsächlich ein erfolgreicher Geschäftsmann ist? Ich bezweifle das. Wer weiß, wie er zu seinem Geld gekommen ist. Und warum macht er seine Steuererklärung nicht öffentlich? Vielleicht ist es um sein Vermögen auch gar nicht so gut bestellt? Ist natürlich alles Spekulation - aber das können andere hier auch ganz gut.

Wenn ich sage, dass ich Putin für intelligent halte, heißt das nicht, dass ich ihn sympathisch finde.

Ich hätte auch nichts dagegen, wenn beide abtreten würden.

Am 20. Juli 2018 um 10:52 von pkeszler

Zitat:
"...Da werden sich die Trump-Anhänger aber sehr freuen..."

Schauen sie mal CNN oder Bloomberg Television an, ohne Sie bevormunden zu wollen, aber dann erscheinen mir die deutschen Medien als gute Nacht Sender.

Die USA ist in Aufruhr, die Weltherrschaft ist angekratzt, die Eliten sehen ihre Felle davon schwimmen und Trump hat soviel Bewegung oder auch Unruhe auf nationalen als auch internationalen Parkett gebracht, was man von seinen Vorgängern [außer kriegerischer Handlungen] nicht behaupten kann.

Mir kommt ES so vor, wie 1989 in Deutschland, wo keiner ahnte was 1990 dort geschieht.

Nachfragerin

"Das Problem ist ein anderes: Trumps Schmusekurs mit Putin und seine Skepsis gegenüber den eigenen Geheimdiensten gefährdet die auf Feindbildern basierende US-amerikanische Weltordnung."

Wow. Dass Sie zu dieser Erkenntnis fähig sind !

Zu den Herren Trump und Putin

Auf dem Foto sieht man genau, wer Koch und wer Kellner ist !

Gruß Hador

Am 20. Juli 2018 um 11:08 von NeutraleWelt

Zitat:
"...Vielleicht hört dann auch mal die russischen Medien-Propanganda mit dem "bösen Westen", "bösen Amerikanern" und "Bedrohung durch die Nato" auf?..."

Glaube ich kaum, denn Free Europa sendete bevor Nowosty Rai auf dem Schirm kam.

Ach noch was, wäre ES eine Bedrohung der NATO, wenn russische Raketen in Lateinamerika stationiert würden? ES wäre ja dann auch nur eine freie Entscheidung des jeweiligen Landes, oder?

Tipp:
2007 die Rede Putins auf der Münchner Sicherheitskonferenz und was ist heute davon eingetreten?

Ich möchte nicht wissen

welches Geschrei hier gemacht würde, wenn wir immer noch die wirtschaftlichen Bedingungen wie bei Schröder 2005 hätten: 10% Erwebslosenrate, statt heute 5,von 100% Staatsverschuldung auf unter 65 was jahrzehnrelang auch unter Kohl, nicht möglich schien. Jährliche Wachstumsraten bei. soliden 2% und mässig steigenden Preisen. Hinzu kommen trotz zig mrd. Ausgaben für Flüchtlinge jedes jahr Mrd. Überschüsse. Was alerdings nicht genug ist für eigentlich notwendige ZukunftsInvestitonen wie Bildung, Infrastruktur, Kindergärten, Umweltschutz, Energiewende, zu niedrige Renten etc.
Sollte Merkel plötzlich abtreten könnte es genau so schnell vorbei sein mit der guten Konjunktur. Immerhin ist bekanntlich 50% davon auf pschologische faktoren begründet...

Am 20. Juli 2018 um 13:01 von Magfrad

Zitat:
"...Gerhard Schröder ist in meinen Augen ein Verbrecher. Diesen Mann hätte man vor Gericht stellen müssen weil er unser Land und unsere wirtschaftlichen Möglichkeiten für ein Apfel und ein Ei an Putin verscherbelt hat..."

Aber ich meine jetzt sind Sie dran, was die Entscheidung eines Gerichts über ihre öffentliche Äußerung zur Person Schröder betrifft.

Sie hassen Diktaturen und jetzt haben Sie die Möglichkeit, sich in einem Rechtsstaat öffentlich darzustellen oder gar zu verantworten.

16:27 von Bernd

16:27 von Bernd Kevesligeti
Treffen in "Washington:Trump überrascht mit Putin-Einladung....
Und wenn es dazu kommt,dann wird es wieder erquickend sein zu sehen,wie die Bellizisten,die Eliten und die meisten Medien,besonders hierzulande,in Wallung kommen.
Sie haben Angst um ihre Bedeutung(Jalta-Syndrom),ihre "Weltordnung",die sich schon seit einigen Jahren im verändern begriffen ist.Durch die Konsolidierung Russlands,den Aufstieg Chinas,neue Zusammenschlüsse wie die Shanghai-Kooperation und Brics."

Genau.
Und ich als Nicht-Elite bange am allermeisten um diese Weltordnung, die für die Menschheit das hervorgebracht hat, was zu Rechtssicherheit und Frieden führt .. nämlich Demokratie.

Die Demokratie ist gefährdet.

@teachers voice - Werte & Moral

16:40 von teachers voice:
"Vielleicht aber meinen Sie auch, dass im ,Westen' zwar Werte beschworen, aber de facto nicht eingehalten werden."
> Ja, genau das meine ich. Es freut mich, dass Sie das erkannt haben.

"Aber was ist dann wieder mit dem ,Osten'. Gibt es dort gar keine Werte, die man nicht nicht einhalten kann?"
> Das kann ich Ihnen nicht sagen. Aber ich gehe davon aus, dass den außenpolitischen Zielen auch dort ein moralischer Anstrich verpasst wird, der den tatsächlichen Interessen keinesfalls gerecht wird.

Letztendlich nehmen sich die USA und Russland herzlich wenig. Aber das wird niemand zugeben wollen, der sich einer Seite verpflichtet fühlt.

Nachfragerin

Das Feindbild einer Demokratie ist übrigens ihr Gegenteil.

Nachfragerin Die Angst vor

Nachfragerin

Die Angst vor dem Feindbild "Antidemokratie"

ist übrigensin diesem Zusammenhang mehr alsberechtigt !

Trump ist der Retter des Westens

Es hat nur noch keiner gemerkt! Trump hat erkannt das die Zeit für China und Russland arbeitet. Seine „merkantilistische“ Politik erscheint als ein letztes Aufbäumen der Wirtschafts-Supermacht USA. Sobald China (mit Hilfe russischer und afrikanischer Ressourcen) den Rivalen wirtschaftlich in die Knie gezwungen hat, wird sich Washington sein aufgeblähtes Militärbudget nicht mehr leisten können - oder untergehen wie einstmals die Sowjetunion, die am Ende 20% (!!!) ihres BNP für die Rüstung ausgeben musste! Mir kommt es manchmal vor, das einige Politiker in Berlin wohl glauben auf einem eigenen Planeten zu leben auf dem alle Probleme durch Mülltrennung, Glühbirnenverbot, Dosenpfand und Fahrradfahren mit Helm gelöst werden können ! In Russland macht man sich nicht erst seit dem Migrantenzustrom lustig über die deutsche Lust an der Reglementierung des Alltags bei gleichzeitiger Vernachlässigkeit wichtiger Lebensfragen.

@StöRschall - Warum so überrascht?

"Das Problem ist ein anderes: Trumps Schmusekurs mit Putin und seine Skepsis gegenüber den eigenen Geheimdiensten gefährdet die auf Feindbildern basierende US-amerikanische Weltordnung."

17:17 von StöRschall:
"Wow. Dass Sie zu dieser Erkenntnis fähig sind !"

Ich bin erstaunt, dass Sie das so sehen. Schließlich bedienen Sie in Ihren Beiträgen selbst das Feindbild Russland.

Demoktatische Staaten

Demoktatische Staaten mitihren demokratzischen Bürgern
sollten sich vor Antidrmokrazen hüten , die wirklich jedes Mittel, auch kriminelle und verbrecherische, nutzen, um die Demokratie auszuhöhlen, zu korrumpieren und zunichte machen, um ihrer Vorteile willen.

Ist ein demokratisch aufgebautes System erst mal hin wird es kein neues vergleichbares System mehr geben, in dem jederzu gleichen Teilen Rechte und Pflichten zugesprochen bekommt.

@16:47 von StöRschall

Könnte die USA im Falle des Falles sich an dieses Bündnis halten, wenn sich Trump dagegen stellt?

Schwer zu sagen. Der Präsident ist der Commander in Chief, aber alleine sich gegen alle zu stellen, ob er das machen würde? Die Frage würde sich aber sowieso nur dann stellen, wenn die Amerikaner komplett aus Europa abziehen würden, weil sie sonst zwangsläufig selbst betroffen wären. Das machen sie aber nicht, weil sie Europa als Nachschubstützpunkt für den Mittleren Osten brauchen.

Am 20. Juli 2018 um 16:50 von babohe

Ehe Sie sich in der Propaganda und eigener Russophobie verlaufen ein paar Fakten.
Der wissenschaftliche Dienst des deutschen Bundestages hat feststellen müssen, das die Handlungen Russlands in Syrien völkerrechtskonform und die der USA und ihrer Verbündeten völkerrechtswidrig sind.
In der Ukraine ist bekannt, wie der Maidan, der als eine Bewegung gegen Korruption begann von ausländischen und ukrainischen Trittbrettfahrern grnutzt wurde und ziemlich unerfreulichen Gruppierungen mit Unterstützung der USA und der EU an die Macht kamen.... so das die Krim, die sich nicht von diesem neuen Regime in Kiew unterjochen lassen wollte und auch die überwiegend ethnisch-russische Bevölkerung im Donbass handelten.

17:04 von tisiphone

«Putin ein Rechtspopulist. Ausgerechnet er.
Er der ständig betont, dass RUS mulitethnisch, mulitkonfessionell & multkulturell ist.»

Es wäre auch extrem dämlich von Putin, zu bestreiten, RUS wäre "multi-ethnisch, multi-konfessionell & multi-kulturell". Was sollte ein derart riesig großes Land (das sich über 11 Zeitzonen von St. Petersburg bis nach Wladiwostok erstreckt) auch anderes sein?

Das von orthodoxen Christen in Moskau, über Muslime im Kaukasus, indigene Völker (Chanten, Mansen, Nensen) & Mongolen in Sibirien, bis hin zu Buddhisten auf Kamtschatka beherbergt.

Die alleinige Anwesenheit dieser multi-kulturellen Existenzen sagt aber rein gar nichts aus über die Tatsache, "wie frei" diese ausgelebt werden können, und wie gleichberechtigt sie in den Institutionen des Staates verteten sind.
In China ist es nicht anders: "Multikulti-Einparteien-Einheits-Staat".

"Wie Putin mit unerwünschtem religiösem Ethinizismus umgeht":
Siehe Tschetschenien & "den Staathalter" Ramzan Kadyrow …

@RoyalTramp 14:38

Putin ist kein Diktator? Wie nennt man dann jemanden der bei Präsidentschaftswahlen vorher festlegen lässt gegen wen er antritt. Mit Demokratie hat dies nichts zu tun!
Ach so von Putin wird man sowas nie hören? Mag sein, weil Putin sowas niemals in der Öffentlichkeit raushaut. Im Inneren führen er und die russische Regierung aber eine Anti-EU Politik, Anti-Europa Politik indem sie Anti-EU Parteien wie den Front National, UKIP, AfD und FPÖ finanziell unterstützen. Gleiches gilt für Trump der Wahlkampfauftritte mit seinem Freund Nigel Farage hatte bekanntlich EX-Chef von UKIP. Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen Putin und Trump sind unsere Feinde und es ist überhaupt nicht dienlich wenn man hier diesen zwei Selbstdarstellern auch noch applaudiert für ihr dummes Verhalten.

@teachers voice - Werte & Moral

Die Art... wie Sie Putin zum Diktator erklären.. hat einen Schönheitsfehler. Es gibt die Duma und den Senat.

Man sollte beide nicht unterschätzen. Fragen Sie die Parteigänger von Boris Jelzin.

tendenziell positiv

Tendenziell finde ich es positiv, wenn Trump in absehbarer Zeit Putin nach Washington einlädt. Vielleicht wird Trump dadurch etwas realistischer und lernt auch das etablierte Politiksystem zu schätzen. Immerhin versucht er ja schon auch jetzt, der Kritik entgegen zu kommen und der etablierten Meinung seinen Tribut zu zollen, etwa wenn er von einem Versprecher in Helsinki redet.

Am 20. Juli 2018 um 18:16 von schabernack

Ihre Äußerungen sind Mutmaßungen, basierend auf Propaganda.
Allein die in Russland geltenden Gesetze zum Schutz von ethnischen Minderheiten wären es wert, in Deutschland mal vorgestellt zu werden...

17:56 von

17:56 von Nachfragerin
@StöRschall - Warum so überrascht?
"Das Problem ist ein anderes: Trumps Schmusekurs mit Putin und seine Skepsis gegenüber den eigenen Geheimdiensten gefährdet die auf Feindbildern basierende US-amerikanische Weltordnung."

17:17 von StöRschall:
"Wow. Dass Sie zu dieser Erkenntnis fähig sind !"

"Ich bin erstaunt, dass Sie das so sehen. Schließlich bedienen Sie in Ihren Beiträgen selbst das Feindbild Russland."

Mein persönliches Feindbild heißt Anti-Demokratie/Diktatur
nicht "Russland"

@tisiphone 17:04

Warum sind Sie denn so aufgebracht? fathaland slim hat nur die Wahrheit gesagt. Putin macht seit 2014 gemeinsame Sache mit schlimmsten Rechtspopulisten in Russland. Er hat zugelassen dass in den russischen Staatsmedien ein Fanatismus und ein Feindbild und ein Nationalismus gegenüber dem Westen, den USA, der Ukraine gefahren wird welches an schlimmste Propagandazeiten unter Stalin erinnert.
Wenn Sie schon das Thema Feindbild benutzen, dann geben Sie einmal zu, dass es auch in Russland und speziell beim Kreml und Putin ein Feindbild gegenüber dem Westen gibt. Dies wäre wenigstens ehrlich.

@StöRschall - Kann eine Demokratie ein Feindbild haben?

17:50 von StöRschall:
"Das Feindbild einer Demokratie ist übrigens ihr Gegenteil."

Bei wikipedia sind 15 verschiedene Staatsformen gelistet. Welche der verbleibenden 14 soll nun das Gegenteil und Feindbild der Demokratie sein?

Und soll der Zusammenschluss vieler verschiedener Meinungen überhaupt in ein Feindbild münden - per demokratischer Abstimmung?

@Möbius 17:55

Ja sicher, tut mir Leid aber Sie denken extrem abstrus. In einem gebe ich Ihnen recht, die USA machen ein letztes Aufbäumen und werden wirtschaftlich baden gehen. Der Vergleich mit der Sowjetunion ist allerdings absolut lächerlich. In der USA herrscht kein Kommunismus mit Planwirtschaft sondern Kapitalismus. Darum wird die USA auch nicht wie die Sowjetunion enden. Soso in Russland macht man sich über Deutschland lustig? Ich glaube kaum, dass der 0815 Einwohner in Russland der bis vor kurzem in seiner total heruntergekommenen Chruschtschowka lebte sich über Deutschland lustig machen kann. Die hätten dort gerne die Häuser welche es bei uns gibt. Außerdem wird auch unser Land von lauter russischsprachigen Menschen überflutet. Kaum eine Straßenbahn wo nicht russisch gesprochen wird. Aber ja klar, die Russen finden uns alle ganz blöde und wollen überhaupt nicht nach Deutschland wo alles schlimm ist. Tut mir Leid aber Sie scheinen recht weit von der Realität in Deutschland weg zu sein.

@Magfrad

16:38 von Magfrad:
"Was glauben Sie wie Wladimir Putin wiedergewählt wurde dieses Jahr?"
> So wie auch Merkel wiedergewählt wurde: alternativlos.

"In den russischen Medien und von der russischen Regierung wird ein Antiamerikanismus der übelsten Sorte vollzogen."
> Es ist kein Antiamerikanismus, diese Flut aus willkürlichen Anschuldigungen immer und immer wieder zu dementieren.

"Es ist auch schlichtweg gelogen zu behaupten, dass Putin eine Annäherung will."
> Das wollen Sie woran erkannt haben? An seinen Angeboten, die immer wieder abgelehnt wurden?

"Putin ist das Problem [...]"
> Nein. Das Problem ist das Verlangen, die westlichen Interessen gegen Russland durchsetzen zu wollen. Mit etwas Kompromissbereitschaft wäre Putin ein zuverlässiger Partner.

Darstellung: