Ihre Meinung zu: Libyen lehnt EU-Flüchtlingszentren ab

20. Juli 2018 - 3:43 Uhr

Im Ringen um Lösungen in der Flüchtlingspolitik spielt die EU auch mit dem Gedanken von Auffanglagern außerhalb ihrer eigenen Grenzen - etwa in Libyen. Doch dessen Regierungschef Sarradsch lehnt die Idee ab.

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Kommentare

Komisch das da kein Geld da ist aber Erdogan Milliarden bekommt.

Ich kann Lybien verstehen & weiss auch das es in der Herrkunfst Laendern Anker Zentren geben muss.

Ausserdem Hilfen fuer Menschen welche tatsaechlich Asyl brauchen.
Diese koennten ja in die Botschaften der Laender gehen & dort kann abgeklaert werden ob es wirklich Asyl oder Wirtschafts Fluechtlinge sind.

Diese Botschaften muessen sowieso bezahlt werden & brauchten nur in einer Stadt ausgebaut sowie ausgestattet werden.

Dann brauchen wir keine grosse Schuetzung der Aussengrenze wie jetzt verlangt wird was Milliarden koestet.

Dann koennen die Grenzen in Europa offen bleiben.

Es keine Probleme mit den anderen EU Staaten & wir wuerden nicht mehr obwohl wir Milliarden zahlen als Barbaren beschuldigt.

Laender welche sich in der EU nicht an die Rechtsgesetze halten & nur kassieren sollten aus der EU raus.

Auch wenn sie dann eventuelle zu Russland
ueberlaufen denn das wuerden diese Staaten sowieso machen.

Nur die EU hat dann fuer diese Staaten die Infrastruktur bezahlt & profitieren

Wer hätte das gedacht ???

Man kann Libyen als failed State bezeichnen,doch dumm ist diese Regierung sicherlich nicht.Meine Befürchtung liegt jetzt darin dass man in der EU jetzt solche "Zentren" installieren wird.Vorrangig in Deutschland,damit wir,die hier --gut und gerne Leben-- der ganzen Welt zeigen können wie Humanität definiert und ausgelebt wird.Die Libyer aber sind jetzt alles Unmenschen,da sie es nicht als ihre Passion ansehen die Migrations-Ströme in ihrem Land als willkommen anzuerkennen.Sind ja auch nicht so reich wie jeder Deutsche (2,2 Billionen Euro Gesamtverschuldung).Wir jedoch, die guten und aufrechten Deutschen werden es allen zeigen.Wie heisst es so schön:" Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen".Viel Spass beim weiter träumen.Muss jetzt zur Arbeit.Von Nichts kommt nichts.Den Hamster erwartet das Rad.

Migrationsbewegungen

Diese Migrationsbewegungen werden erst gestoppt, wenn sich herumspricht, dass es in Europa nichts zu holen gibt. Deshalb:
1. Unterbringung der illegalen Migranten in geschlossenen und bewachten Lagern.
2. Keinerlei Geldleistungen, sondern nur noch Sachleistungen an die illegalen Migranten.
Und falls das mit den bisherigen Gesetzen nicht geht, dann müssen diese Gesetze eben geändert werden!
Desweiteren war ich im Winter 5 Monate mit dem Rucksack in Afrika unterwegs und weiß, dass die meisten Menschen dort gar kein Geld für eine Migration nach Europa haben. Das erarbeitete Geld reicht gerade für Essen, Unterkunft und Bekleidung.

Das ganze System ist so hirnverbrannt!

... mal genau betrachtet läuft's doch grade so: ...

D versucht sich seit Jahren über Abkommen wie Schengen oder - NEU - durch Rückführungsabkommen der Verantwortung für die Aufnahme von Flüchtlingen zu entziehen! Dafür fließt dann Geld an EU-Staaten, bei denen sich die Flüchtlinge letztendlich stauen. Nun wollen diese Staaten, wie Italien nicht mehr, so daß nun die EU versucht diese urspr. deutsche Idee auf Länder wie die Türkei, Libyen, etc. auszuweiten. Also noch mehr Geld für Zäune und Auffanglager! ...

Nur geht nun scheinbar diese Rechnung nicht auf! EU-Anrainer sind ja nicht Blind und offensichtlich (im positiven Sinne gesprochen) auch nicht blöd genug dafür sich für Geld kaufen zu lassen!

Bevor nun wiederum EU-Anrainer mit deren Anrainern und die mit deren ... usw. ... neue Flüchtlingsabkommen gegen Geld aushandeln, könnte man das viele Geld doch vielleicht auch einfach direkt an Fluchtländer überweisen!? ... Wäre schon irgendwie menschlicher, schneller und effizienter!

Wen wundert das

Hat in Europa denn wirklich jemand geglaubt, das wir unsere Probleme in der Wüste abladen können. So wie wir unseren Müll nach Afrika und Asien verschiffen.
Hat ja bisher immer so gut geklappt.
Nur geht das nicht ewig so weiter.
Es bleibt uns nichts weiter übrig als Probleme zu lösen.
Nein Menschen sind kein Müll,
auch wenn es oft so scheint. Betrachtet man die Retorik von manch einem Populisten.
Nein Deutschland kann nicht die Probleme der Welt lösen. Doch es kann einen, seinen Beitrag leisten. Mit Respekt für alle Anderen.

Als Libyer

würde ich auch keine Deals mit den Ländern machen wollen, die meine Heimat ins Chaos gestürzt haben.

Herr Sarradsch hat absolut Recht, wenn er sagt, daß man in den Heimatländern der Flüchtlinge ansetzen muß. Damit vermindert man nicht nur die Zahl der Toten im Mittelmeer, sondern auch die der Toten in der Sahara, von denen bei uns nie gesprochen wird, und für die keine Rettungsorganisation aktiv wird.

Die Vorwürfe an die

Die Vorwürfe an die Küstenwache sind in der Tat etwas schräg, man rettet über 200 Menschen, lässt aber die beiden Frauen und das Kind böswillig zurück? Andere berichten zufolge haben sie sich geweigert gerettet zu werden, was soll die Küstenwache in so einem Fall machen? Mit Waffengewalt die Menschen auf Ihr Boot zwingen? Ertrinken zu lassen ist definitiv keine Lösung aber ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht was ich machen würde wenn Menschen meine Hilfe ablehnen und ich wusste das es vielleicht zu Ihrem tot führt.
Das Libyen keine EU Lager möchte ist verständlich, zeigt uns aber auch das wir schnell andere realitätsnahe Lösungsansätze brauchen, ich gehe davon aus das auch die Maghrebstaaten keine EU Lager möchten.

Libyen hat jetzt schon Probleme

Eigentlich bräuchten die Libyer selbst Hilfe, schon im die Hinterlassenschaften des IS zu beseitigen. Und nicht nur deren.

Flüchtlingszentren außerhalb

Flüchtlingszentren außerhalb der EU wären überhaupt nicht notwendig ohne die Sogwirkung für einen Transport nach Europa. Also ohne "Sophia", NOG -Schiffen vor der libyschen Küste und Stärkung der Küstenwache. Nebeneffekt: Keine Toten mehr im Mittelmeer und in der Sahara.

Gibt es dort etwa keine

Gibt es dort etwa keine Journalisten und Politiker, welche die Bevölkerung über den Vorteil und die moralische Notwendigkeit einer Massenmigration aufklären können?

Warum nicht "einfach" die Fluchtursachen bekämpfen, was wohl genauso realistisch ist, wie den Weltfrieden herbeizuführen....

04:57 von brigitte-barbados

in den Botschaften den Status abklären
.
geht das nicht komplett am Problem vorbei ?

was macht ein abgelehnter Asylbewerber,
hierzulande taucht er ab - wenn er gelegentlich abgeschoben werden soll
in dem Herkunftsland macht er sich auf den üblichen Weg zu uns
weil akzeptieren werden die Menschen die gefällte Entscheinung ohnehin nicht

Völlig überfordert

Nachdem die Wertegemeinschaft Lybien in das Chaos gestürzt hat,ist es wohl so das die Lybier mit sich selbst zu tun haben-keiner weißwer wo regiert und das sagen hat.
Bei den Bürgern der EU schwindet jeden Tag mehr das Vertrauen in die EU und deren Fähigkeit das Problem zu lösen.
Gut gemacht liebe „EU Steuergeldempfänger“-
so kann man eine eigentlich gutes Projekt auch an die Wand fahren.

06:41 von riewekooche

sondern auch die der Toten in der Sahara, von denen bei uns nie gesprochen wird,
.
damit läßt sich schwieriger ins Gewissen reden, weil die "vermeintliche "Verantwortung
für deren Tod nicht so leicht zuordenbar ist

Zitat : "bei uns nie gesprochen wird"
da sehen sie recht anschaulich, wer die Macht in unserer Gesellschaft hat
wenn
Kleber, Reschke und Co um 19:00/20:00 ihre Sicht der Welt zum Besten geben

@Brigitte Barbados

...aber Sie wissen, dass die Visegrad Staaten schon bereits grosse Roma Ghettos verfügt (von deren Regierungen gab es dazu schon keine integrations-Lösungen); Ein Arbiter auf dem Land verdient ca. € 3/ Std. - Lebensmittel teurer als in D.; Gesetzl. Krankenversicherung ein Witz - z.B.:Gestern Frau mit mittelschweren Schlaganfall am naechsten Tag aus derKlinik: offiziell: Keine Platz ; Mafia teilt sich EU Subventionen mit hohen Politikern....Dann frage ich mich, wer das alles vorher bei der EU kontrolliert, bzw. mit drin steckt - die einheimischen Menschen dort haben echte Probleme... Vor Ort mal anschauen und Verstehen lohnt sich ;-)

Es ist schwierig

Mit den Flüchtlingszentren wir schwer sein (die Idee umzusetzen), da sicher mal wieder nicht alle europäischen Staaten zustimmen werden. Ich hoffe nur dass Europa an diesem
"Never-ending-Problem" nicht zerbricht.

Ich frage mich allerdings, wieso muss Europa die meiste Arbeit leisten?

Was ist mit den Saudi Arabien, Katar, Kanada, USA- all die großen Länder (die auch Geld haben und Platz) die bis jetzt einer wirklich lächerlichen, erbärmlichen Zahl an Flüchtlingen überhaupt kein Asyl gegeben haben oder erst gar keine aufgenommen haben?

Ich finde das eine Zumutung, dass sie alle Verantwortung und Humanität von sich weisen und die anderen Ländern "mal machen lassen" und die Hauptbelastung auf Europa liegt- was an diesem Thema droht zu zerbrechen schlimmstenfalls- Anfänge sind ja schon zu sehen.

Unverschämt und unverantwortlich von den oben aufgezählten- und wahrscheinlich noch mehr Staaten.

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