Ihre Meinung zu: Italien will keine Migranten von "Sophia"-Schiffen mehr aufnehmen

20. Juli 2018 - 2:38 Uhr

Italien schottet sich in seiner Flüchtlingspolitik weiter ab. Einem Zeitungsbericht zufolge hat das Land angekündigt, künftig auch keine Flüchtlinge von Schiffen der EU-Rettungsmission "Sophia" aufzunehmen.

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Kommentare

eine klare Ansage

wer weiß, dass dieser Weg nach Europa versperrt ist,
macht sich auch nicht dahin auf
so wenig wie wenn dort die gleich Zustände herrschen würden,
wie in ihrem Heimatland

Konsequenz und berechenbar

Diese Entscheidung haben die meisten wohl erwartet.

Wann?

Wann wird es den SPD, Gruenen und linken Waehlern genug sein. Nach noch einer Million? Vielleicht nach zwei oder drei oder vier Millionen? Bei den bereits anwesenden Migranten und Fluechtlingen hat die deutsche Bevoelkerung erhebliche Probleme. Es sitzen noch Millionen Afrikaner auf gepackten Koffern(Redewendung). Wenn besagte Parteien die Grenzen dicht haben wollen, wird es zu spaet sein. Ich kann die Italiener verstehen. Es ist bereits fuenf nach zwoelf.
L.G. Wolf

Kann ich verstehen. Die Italiener haben mit Griechenland viele

Fluechtlinge aufgenommen. Was haben sie dafuer bekommen. Nicht viel & durch den Unfrieden sowie die Armut der Bewohner kamen jetzt Populisten an die Macht.

Das hat die EU & Frau Merkel zu verantworten.

Seit Jahren sollten diese Laender mehr Geld bekommen um nicht noch selbst zuschiessen zu muessen.
Alle EU Staaten sollten Geld bekommen bzw. bezahlen.

Wer keine Fluechtlinge nimmt sollte anteilig die Kosten zahlen muessen.

Aber in der EU wird nur abkassiert, geben tun die wenigsten Laender.

So kann das nicht weitergehen. Im Ausland muessen Anker Zentren eingerichtet werden. Die Staaten welche keine Fluechtlinge nehmen anteilsmaessig zur Kasse gebeten werden.

Streit deswegen tut der EU nicht gut. Es passiert genau das was von bestimmten reichen Menschen unterstuetzt wird.

EU soll geschwaecht werden & am Besten auseinander brechen.

Europa als Einheit ist vielen ein Dorn im Auge.

Zuviel Macht hat eine vereinte EU.

Laender wie Ungarn usw. raus aus der EU oder die Gesetze befolgen.

Das Land achtet seine

Das Land achtet seine Souveränität. In Australien wird auch kein "Flüchtling" mehr eingelassen. Ein Vorbild für Europa

auch Einfahrt der eigenen Küstenwache behindert

Hallo ts: Zuletzt wurden doch auch Schiffe der italienischen Küstenwache nicht in die eigenen Häfen gelassen. Spätestens da zeigte sich, dass es eine Mär ist, das nur die NGO-Seenotretter Geflüchtete retten und nach der Rettung nach Europa bringen. Das sollte im Text korrigiert werden.

Mal davon abgesehen, dass es

Mal davon abgesehen, dass es sich um widerlichen, menschenfeindlichen Populismus handelt: ist das rechtlich überhaupt so einfach möglich? Immerhin hat Italien auch für die Mission gestimmt.

Richtig

So wie es jetzt abläuft ist es auch nicht richtig.
Die Politik ist gefordert endlich eine Lösung vorzulegen. Den Schlepper darf man es nicht so leucht machen. Ein Einwandergesetz EUweit muss her.
Das ewige Gelaber muss ein Ende haben.

Abschottung? Auf die Perspektive kommt es an...

Seit mehr sls 15 Jahren ist die Situation der Bootsflüchtlinge und illegaler Einwanderung über das Mittelmeer nach Italien bekannt. Italien hat wiederholt um die Hilfe seiner EU-Partner gebeten. Es kam etwas das aber wenig mehr als Symbolpolitik war/ist. Es war vielmehr so, dass Italien von der EU abgeschottet wurde in dieser Frage. Die momentane Politik Italiens hingegen fordert die gesamte EU heraus sich zu einem europäischen Partner gegenüber, in diesem Falle Italien, solidarisch zu zeigen, das Problem gemeinsam anzugehen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Aus dieser Sicht versucht die italienische Regierung eine Integration Europas in Bezug auf eine gemeinsame Flüchtlings- und Einwanderungspolitik zu fördern.

EU-Außengrenzschutz beginnt auf dem Mittelmeer

Wenn die EU und Merkel es mit dem Schutz der EU-Außengrenzen Ernst meinen, dann sollten sie damit auf dem Mittelmeer beginnen und die Sophia-Mission nicht als verlängerter Arm der Schlepper fungieren. Die notwendige Seenotrettung mit anschließender Rückfahrt ins Land der Abreise ist auf Dauer alternativlos. Mit diesen Ländern sind Abkommen zu schliessen, die die sichere Rückkehr sicherstellen.

Nächstenliebe ist teuer

Und Italien ist nicht mehr bereit den Preis zu zahlen. Genauso wie die meisten Menschen, die zwar möchten, das Flüchtlingen geholfen wird, aber selbst keinerlei finanziellen Beitrag dazu leisten.

Italien zeigt den einig richtigen Weg auf...

... in meiner Heimat Australien hat, es sich als richtige Vorgehensweise gegen Wirtschaftsflüchtlinge gezeigt.

Konsequent

Am Ende des Tages spielt es keine Rolle ob Migranten von einem NGO Schiff oder einem der Mission "Sophia" von Bord gehen. Die Passage nach Europa wäre erfolgt. Daher ist die Entscheidung nur sinnvoll.
Offiziellen Berichten zufolge "warten" etwa 700.000 auf eine Überfahrt. Wenn nicht jetzt eindeutige Signale und Maßnahmen erfolgen, wann dann?
Ich kann nur immer wieder auf das australische Modell verweisen. Warum lernt man nichts daraus?

03:48 von Wolfgang

03:48 von Wolfgang Teiner

"Wann?
Wann wird es den SPD, Gruenen und linken Waehlern genug sein. Nach noch einer Million? Vielleicht nach zwei oder drei oder vier Millionen? Bei den bereits anwesenden Migranten und Fluechtlingen hat die deutsche Bevoelkerung erhebliche Probleme."

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Diejenigen, die heute die Abschottung Europas kritisieren (obwohl sie dafür mitverantwortlich sind) werden uns auch zukünftig für die misslungene aufgezwungene Zwangsintegration verantwortlich machen....
Es liegt in der Natur der Sache, dass immer andere für Missstände verantwortlich sind!
Einsicht oder Weitsicht Fehlanzeige, man ist heute wie morgen der moralisch bessere Mensch...

richtig so

da gibt es nur einen Kommentar: Richtig so

@ 06:12 àmonavis

Wieiebung viele Abschottungsideolog*innen verschweigen (oder verdrängen) auch Sie meiner Meinung nach die Situation in Ländern wie Libyen: Dort gibt es massenhaft und systematisch Folter, Gewalt, Vergewaltigung, Versklavung und andere massivste Menschenrechtsverletzungen. Dorthin kann und darf man nach international gültigem Recht keinen einzigen Menschen zurückbringen.

Populismus-Keule - wer und was steckt dahinter?

Italien handelt kollegial und vernünftig, indem es die EU-Organe korrekt vorab informiert.
Von "drohen", wie im tagesschau.de Bericht gesagt, ist keine Spur.

Mir fällt in den Veröffentlichungen von tagesschau.de befremdend auf, dass ein und dieselbe Partei (hier am Beispiel der italienischen Lega) beliebig wechselnd mit negativ aufgeladenen Begriflichkeiten wie "populistisch", "rechtskonservativ" oder etwa "rechtsnational" versehen wird.
Bei politisch anders gelagerten Parteien oder Regierungen, z.B. der neuen sozialistischen spanischen Regierung, entfällt jegliche Kategorisierung.

Generell ist der Begriff Populismus inflationär verwendet. Er trifft oft nicht zu, da die entsprechenden Parteien längst mit fundierten (zumindest nicht weniger als andere Parteien des Spektrums) Programmen in Regierungen und/oder Parlamenten demokratisch legitimiert arbeiten.

@04:47 Klausewitz

Das Land missachtet geltendes Recht übrigens italienisches wie europäisches. Und der Vergleich mit Australien ist absurd, wie jeder Blick auf die Landkarte wie auf die Liste der EU-Mitgliedsstaaten zeigt.

@Brigitte-barbados 04:33 Uhr

"Seit Jahren sollten diese Laender mehr Geld bekommen um nicht noch selbst zuschiessen zu muessen."

Die Situation der Migration an den Außengrenzen ist nicht erst seit gestern so.
Dass Länder wie Griechenland und Italien vollkommen überlastet sind und Migranten ungeregelt in andere EU-Staaten weiterreisen ließen und lassen hätte durch eine stringente Politik nach australischem Modell verhindert werden können. Mehr Geld wäre mMn nach nicht erforderlich (gewesen), aber mehr Standvermögen und und politischer Willen die EU vor Massenmigration aus Armutsländern zu schützen.

Nichts vermischen!

Guten Morgen,
Italien ist kein Land,von dem man nur sagen kann,dass es unter der neoliberalen Agenda der EG Kommission gelitten hat.
Im uebrigen machen es sich die Regierungsvertreter zu einfach,denn sie haben nie den Mut gehabt Merkel zu kontern,und haben alles unterschrieben im Ministerrat.Italien ist auch das Land der Mafia und der Korruption,des Berlusconismus und der Mussoliniverehrung.
Europa muss sich aendern,und existiert irgendwie schon nicht mehr,aber Salviani ist ein menschenverachtender rechtsradikaler,der außer Spruechen nicht kann und weiß.
Auch in den EG Institutionen sind Italiener oft Karrieristen und unseriöse Gesellen.
Deswegen,nicht alles vermischen .Europa ist am Scheideweg,aber bitte nicht so!!

Wer aus Seenot gerettet wird,

Wer aus Seenot gerettet wird, freut sich sicher sehr, so schnell wie möglich an Land gebracht zu werden. Gerettete sollten an die nächstgelegene Küste gebracht werden. Das gilt erst recht, wenn diese nächste Küste noch in Sichtweite ist

@um 04:33 von brigitte-barbados

So sehe ich das auch! Das oportunistische Beharren auf dem Dublin-Abkommen hat Italien und Griechenland total hängenlassen. Ich bin zwar mit der daraus, vor allem bei vielen Griechen und Italienern, entstandenen Denkweise nicht einverstanden, kann andererseits die Entwicklung nachvollziehen. Die EU hat in diesem Punkt keine Solidarität gezeigt. Das Kippen der Stimmung war vorauszusehen.

Zukunft

@seagull
„Nächstenliebe ist teuer“

Wenn die jetzt auch noch zu einer Geldfrage geworden ist, wird‘s allerhöchste Zeit umzusteuern, wenn die Menschheit überleben will. Und Mitmenschlichkeit ist dafür die Grundvoraussetzung.

Am 20. Juli 2018 um 06:19 von seagull

Und Italien ist nicht mehr bereit den Preis zu zahlen. Genauso wie die meisten Menschen, die zwar möchten, das Flüchtlingen geholfen wird, aber selbst keinerlei finanziellen Beitrag dazu leisten.
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Und die millionenfache Sozialversorgung in Dtl. ist kostenlos? Jeder Steuerzahler ist mit einem erheblichen Anteil dabei. Jeden Tag werden Angehörigenvisa, Charterflüge und ill. Grenzübertritte ausgeführt. Die schleichende Einwanderung geht weiter und kostet Milliarden.

Die Farce der Rettung muss auch aufhören!

Je mehr Schiffe Afrikaner aufs offene Meer hinaus locken, um so mehr Menschen sterben. Von 2015, wo insgesamt 4000 Afrikaner ertranken, stieg die Zahl auf 1 Ertrunkenen pro 47 Schlepperkunden. Eine Verzwanzigfachung der Opferzahlen durch mehr Lockwirkung durch mehr "Rettungs"schiffe im afrikanischen Flachwasser! Die C-Star hatte ja der Welt bewiesen, dass Schlepper, NGO-Schiffe und Hafenmafia kriminell zusammenarbeiten. Schiffe, die den Schleusern helfen, sollten versenkt werden, auch wenn das NATO-Schiffe sind. Nach der ersten Versenkung wäre wohl Ruhe und es bräuchten keine Afrikaner mehr ertrinken, da kein Schiffs-Irrlicht sie mehr anlockt. Rettung macht die Küstenwache in Afrika und rettet zur afrikanischen Küste hin. Dort muss die Rückführung in Herkunftsländer organisiert werden! Dazu sollte auch die BRD Mittel beisteuern!

Italien

Ist zur Vernunft gekommen. Endlich

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