Ihre Meinung zu: Einkommen in Deutschland: Wohlstand unterschiedlich verteilt

19. Juli 2018 - 15:31 Uhr

Auch wenn in Deutschland das Wirtschaftswachstum steigt, stagniert das Wohlstandsniveau - so das Ergebnis einer Studie der Böckler-Stiftung. Hauptgrund sei, dass sich die Einkommen immer weiter auseinander entwickelten.

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Kommentare

Wenn irgendwann die Einkommen

Wenn irgendwann die Einkommen so niedrig sind, daß sich keiner mehr was anderes als Essen leisten kann, werden die reichen Bonzen ganz schön gelackmeiert sein. Außer ihnen gehört dann die gesamte Nahrungsmittelindustrie. Wie wollen sie dann noch reicher werden, wenn keiner mehr unnützes Zeug kauft? Dann ist die Wirtschaft zusammengebrochen. Wir sind nämlich nicht nur der Produzent, auf den gerne verzichtet würde, wir sind auch der Markt, der anvisiert wird. Das kapiert aber keiner, der nur BWL im Schädel hat.

So ist das

einmal Arm immer Arm, wobei immer Ausnahmen gibt.
Wer den richtigen Job am richtigen Ort erwischt hat, hat eben Glück, dazu noch den nötigen Familienhintergrund und das Leben ist gut.
Wer eben in einer Familie auf die Welt kommt wo der Großvater das Haus mit Grundstück schon dem Ihren Vater hinterlassen hat, und Sie jetzt in der dritten Generation auch in der Firma arbeiten.
Ist der Start ins Leben eben anders, als beim Start in der Platte und H4.
Dazu noch die Herrn von EZB, damit sind die Groschen für Ersparte auch noch tabu.

Wo ist da was neues an Erkenntnis ?, das Deutschland mehr tun muss für Arme und Rentner, ist auch nicht Neu.

Schere

Solange es prozentuale Lohnerhöhungen gibt geht die Schere auch immer weiter auseinander. 3% von 1.000€ sind eben 30€, bei 10.000€ dann 300€. Das betrifft Rentner und Arbeitnehmer gleich.

Wie oft denn noch?

Jedes Jahr wird uns offenbart das die Schere zwischen reich und arm immer weiter auseinander geht (mittlerweile müsste diese bewusste Schere einmal rum sein!)...es ändert sich nichts, da kann rumlamentiert werden soviel man will! Die Kapitaleigner sind mittlerweile so unantastbar wie die Blaublüter früherer Jahrhunderte, und irgendwie fühle ich mich auch wieder zu einem Lakai degradiert (abhängig Beschäftigt - kein Erbe zu erwarten...). Das einzige was viele über Wasser hält und ein wenig Luxus zukommen lässt ist die aktuelle und zukünftige Erbengeneration, da werden hundertausende Euros verschoben und dieEmpfänger sind dann für eine gewisse Zeit ruhig und gelassen! Dies beobachte ich schon längere Zeit, wenn diese Menschen mit Ihrem Einkommen bisher jeden Monat klarkommen mussten, war nach dem Erbe alles anders, man war nun gutbürgerlich! Die Solidarität mit den Mitmenschen hört auf wenn einem eine gehörige Summe auf's Konto überwiesen wurde!

Sind deutsche Wähler demokratiefähig?

Wir werden schlecht regiert, und das seit mindestens 30 Jahren. Wenn es den Menschen (scheinbar) schlechter ging, haben sie vermehrt rechts gewählt. Geholfen hat es nie. Wie wäre ein Versuch in die andere Richtung? Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient.

Am 19. Juli 2018 um 15:47 von TURBOM

"Solange es prozentuale Lohnerhöhungen gibt geht die Schere auch immer weiter auseinander. 3% von 1.000€ sind eben 30€, bei 10.000€ dann 300€. Das betrifft Rentner und Arbeitnehmer gleich."

Nun sind wir schon zwei, die dies erkennen .... aber die Leute, welche die Entscheidungen treffen, zählen zu denen, die viel verdienen. Also haben sie kein Interesse daran, Löhne und Gehälter um feste Beträge zu erhöhen.

Versteckte Fakten

"Hauptgrund für das relativ schwache Abschneiden bei der langfristigen Entwicklung war nach Angaben der beauftragen Wissenschaftler des Instituts für Interdisziplinäre Forschung Heidelberg der "deutliche Anstieg" der Einkommensungleichheit vor allem in den 2000er-Jahren. Damals stagnierten die Reallöhne vieler Beschäftigter, während Kapital- und Unternehmenseinkommen stark zunahmen. Der Gini-Koeffizient, der die Ungleichheit der Einkommen misst, habe sich in dieser Zeit signifikant erhöht."

Wann wurde Euro in Deutschland eingeführt?
01/1999.
Die Ungleichheit nahm seinen freien Lauf nach Eintritt Deutschland' s zu der EU. Das darf natürlich so nicht dargestellt werden.
Das liest sich so an als wäre das ganz zufällig mal im Jahr 2000 passiert.

Nein, wirklich?

Und lustig wird es vor allem wenn man sieht das die Leute welche auf der Verliererseite stehen weiterhin Parteien wählen die genau das immer forcieren (CDU/CSU/FDP & Co.).

Mir fällt außer Krieg oder

Mir fällt außer Krieg oder sozialistischer Enteignung auch kein Weg ein, die Reichen ärmer zu bekommen.
Vielleicht führen wir ein Höchstvermögen ein. Alles über 3Mio muß abgegeben werden? Geht auch irgendwie nicht.
Es geht nur über exorbitant hohe Steuern. Bis zu 90% auf unflätig hohe Beträge fänd ich gerecht.
Wenn zB ein Ronaldo 1% von seinen 30mio im jahr behält, sind das immer noch 3mio. reicht ja wohl für alles. Und so ein Winterkorn hat mehr bekommen. Leistung bei beiden fast nicht messbar.

Sind deutsche Wähler demokratiefähig?

Ja denke ich, nur haben die Bürger oft eine andere Demokratieauffassung als unserer Führungskräfte.
Und es muss immer erst schlimmer werden, bis es besser wird.
Die Andere Richtung wäre gut, aber die hat ein paar Punkte die in den Ruin führen würden.
80 Prozent gut und 20 Prozent schlecht klingt zwar gut, aber die 20 Prozent haben es in sich.

Wohngeld ...

Manche Arbeitnehmer lehnen Lohnerhöhungen seit Jahren ab, weil sie überzeugt wurden, dass sie Steuern sparen und mit Wohngeld und anderen staatlichen Subventionen netto mehr in der Tasche haben und dadurch ihren Arbeitsplatz sichern. Allerdings funktioniert das nicht ewig so weiter. Im Maschinenbau kann der Bruttostundenlohn für die gleiche Tätigkeit zw. 9 und über 30 Euro liegen. Das verursacht nicht nur heftige Wettbewerbsverzerrungen, sondern schreckt Bewerber und auch den Nachwuchs ab.

@Orfee: schlechtes Gedächtnis oder Fake News?

Ganz abgesehen davon, dass der Euro zum 1.1.2002 eingeführt wurde: Worin genau besteht der kausale Zusammenhang, der hier als so selbstverständlich hingestellt wird? Nur, weil es grad so schön passt?

Das Desaster hat System!

Die kapitalistische Lebensweise ist wie das Rauchen. Alle wissen, dass das Rauchen schädlich ist, aber die Allermeisten machen weiter. Weil sie süchtig danach sind.
Die Superreichen leben auf unser aller Kosten und die Armen beneiden die Reichen.

Wir müssen dieses ungerechte, uneffieziende und völlig ungesunde System überwinden.
Es produziert soziale Ungerechtigkeit, Klimakatastrophen und Krieg.

seit Jahren tut Merkel und ihre Union alles

um Deutschland in einen Billigarbeitsmarkt zu verwandeln. Der Mechanismus ist im Grunde einfach: je billiger die Währung und je niedriger die Zinsen, umso geringer die Löhne und die Möglichkeit zu Zinseinkommen und also umso höher die Exportgewinne. So funktioniert seit Jahren die asoziale Politik Merkels und der CDU/CSU in Deutschland.

@ Orfee "Wann wurde Euro in

@ Orfee "Wann wurde Euro in Deutschland eingeführt?
01/1999.
Die Ungleichheit nahm seinen freien Lauf nach Eintritt Deutschland' s zu der EU. Das darf natürlich so nicht dargestellt werden.
Das liest sich so an als wäre das ganz zufällig mal im Jahr 2000 passiert."

Der Euro wurde am 01.01.2002 eingeführt.

unterschiedliche Einkommen

hängen nicht zwingend von unterschiedlichen Leistungen ab. Die Schere öffnet sich dort am weitesten wo diejenigen, die über das meiste Geld verfügen, dieses zusätzlich noch für sich arbeiten lassen können. So lange Geld Geld generieren kann (siehe "Heuschrecken-Verhalten" in der Wirtschaft) wird sich nichts ändern. Dies könnte man unterbinden, wenn es denn politischer Wille wäre...

Lohngerechtigkeit

Philosophen prangern schon sehr lange an, dass es keine Lohngerechtigkeit gibt und dies die Ursache für ARM und REICH ist. Wann wird sich eine Partei in Deutschland diesem Thema annehmen? Weise Räte in der Schweiz schlagen vor, Einkommen in ein Korsett zu zwängen. Sprich, eine Unter- und eine Obergrenze für Gehälter innerhalb einer 40-Stunden-Woche. Denkbar wäre eine Untergrenze von 3000 Euro und eine Obergrenze von 7000 Euro. Niemand, egal welchen Beruf er ausübt, würde für 40 Stunden Arbeit weniger oder mehr bekommen. Das würde langfristig zu einer Gesellschaft führen, die keine Superreichen und auch keine Armen mehr kennt. Es gibt viele Politiker, die diesem Vorschlag absolut zustimmen. Was fehlt, ist eine Mehrheit innerhalb bestehender Regierungen. Fazit: Die Regierung ist Schuld, wenn die Schere ARM gegen REICH immer weiter auseinander geht. Dazu zählen natürlich auch Merkel und Co...

das das negativ geschrieben wird

liegt daran , daß die hanz böckler stiftung der gewerkschaft gehört. soviel sollte auch unsere anstalt mitteilen, daß diese aussage nicht objektiv ist

Der Finanzkommunismus hat

Der Finanzkommunismus hat nicht nur die USA im Griff.

Seitdem ich denken kann, höre ich, dass die Schere zwischen Arm und Reich auseinander geht, aber niemals zusammen. Und wahrscheinlich wurde den Leuten das schon während der Industriellen Revolution erzählt.
Daraus schließe ich: Vor 200 Jahren muss es so eine Art echten Sozialismus gegeben haben.

Die untersten

Die untersten Einkommensgruppen profitieren stark von staatlichen Sozialleistungen. Nicht umsonst zahlen die obersten 20% der Einkommensbezieher 80% der Einkommensteuer. Eine riesige Umverteilung von oben nach unten.

Der Altersarmut könnte man

Der Altersarmut könnte man begegnen in dem eine bedingungslose Mindestrente von etwa 1000 Euro eingeführt wird.
Und das jede Rentenerhöhung auch zu einer
Erhöhung dieser Mindestrente führt.
Ohne wenn und aber...für jeden Menschen im Rentenalter.

um 16:01 von Hanno1984

>>"Wir werden schlecht regiert, und das seit mindestens 30 Jahren. Wenn es den Menschen (scheinbar) schlechter ging, haben sie vermehrt rechts gewählt. Geholfen hat es nie. Wie wäre ein Versuch in die andere Richtung? Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient."<<

Ich würde das eher anders sehen und zwar haben hier ganz klar die Linksparteien SPD, Linke und Grüne (wobei letztere überhaupt keine einigermaßen brauchbare Sozialpolitik verfolgen) versagt und zwar mächtig. Rechts wird doch erst so richtig ab 2015 mit aufkommen unserer bürgernahen AfD gewählt und das ist und war überfällig. Wenn ich mir dann beispielsweise anschaue das die SPD in Ihrem Wahlprogramm einem unsinnigen weil unlogischen Familiennachzug für sowieso zeitlich befristete Gäste einen größtmöglichen Rahmen einräumt und die realen Armutsprobleme unserer deutschen Gesellschaft einfach nicht beachtet, kann man den freien Fall dieser Partei nachvollziehen. Von der Agenda 2010 ganz zu schweigen.

Gerechtigkeit???

Altes deutsches Sprichwort:" Das Pferd, dass den Hafer einbringt, bekommt ihn nicht." Neu von mir formuliert: "Die Gier ist größer als das Universum"

Harz 4 tat und tut seine Wirkung

Nicht die Einführung des Euros sondern die Harz "Reformen" sorgten und sorgen weiter für eine Stagnation der Einkommen aus abhängiger Beschäftigung gegenüber denen aus Kapital. Nicht einmal die 0-Zinspolitik der letzten Jahre konnte das ändern, denn wer richtig reich ist hat sein Geld nicht bei der Sparkasse nebenan, sondern dort wo es mehr abwirft und evtl. sogar vor dem Fiskus verborgen bleibt. Der nahezu bodenlose Fall der unteren Löhne hat doch auch die scheinbar mittleren Einkommen mit nach unten gezogen und einen niedrigen ALG 2 Satz gefördert (Lohnabstandsgebot: wenig Lohn -> wenig ALG). In der Zeit bis zur Einführung des (viel zu niedrigen) Mindestlohnes haben sich einige auf Kosten der Allgemeinheit die Taschen gefüllt. Arbeitseinkommen sind viel zu stark belastet, auf mittleren Einkommen lasten schon 35-40% Steuern und Sozialabgaben. Einkommen ohne eigenes Zutun wie Erbschaften und Kapitalerträge gehören deutlich stärker belastet.

16:33 von Werner40

Dafür tragen die oberen 10% weniger zu allen anderen Steuerarten bei.
Während ein Niedriglöhner 100% seines Einkommens für den Lebensunterhalt bezahlen muss und damit entsprechend (gemittelt) 13% seines Einkommens so der Steuer zur Verfügung stellen muss, können Besserverdienende, die nur die Hälfte des Einkommens für den Konsum brauchen, somit nur 7,5% zusätzlich an Mehrwertsteuer zahlen. Die Steuerlast sink also proportional zum Einkommen. Gleiches gilt für diverse andere Steuern, bspw. Kfz + Mineralölsteuer.

16:31 von Bikky-kun

Was ist denn Finanzkommunismus für eine tolle Wortkreation?

Was ist gute Politik?

In den letzten 20/30 Jahren haben zahlenmäßig unbedeutende Gruppen monetär stark profitiert. Die Majorität hat demgegenüber an Kaufkraft und Arbeitsplatzsicherheit deutlich verloren. Welche politischen Farben an diesen Aspekten prosoziale Änderungen vornehmen ist ohne Bedeutung, aber die Lebensqualität und -zufriedenheit würde sich spürbar verbessern. Ende der Utopie.

@16:31 von Bikky-kun

Was ist bitteschön Finanzkommunismus? Lesen Sie mal das Kapital, dann wissen Sie wie der Kommunismus zum Kapital steht.

Armut wird vererbt.

Der Prozentsatz der Bundesbürger die unterhalb oder am Rande der Armutsgrenze leben hat sich in den letzten 25 Jahren ständig erhöht. Dies trotz alle Versprechungen aller Parteien. Die Chancengleichheit, im Grundgesetz verankert, ist nicht gegeben. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ist es eine traurige Angelegenheit zu wissen, man ist arm und bleibt arm.

Ach was

würde Loriot sagen. Welch grandiose Erkenntnis. Aber um das zu ändern, brauchte es Regierungen, die nicht von den Bossen abhängig sind und deren Credo verkünden. Gibt es nicht? Na dann

@16:08 von BoMbY

"Und lustig wird es vor allem wenn man sieht das die Leute welche auf der Verliererseite stehen weiterhin Parteien wählen die genau das immer forcieren (CDU/CSU/FDP & Co.)."

Das Problem auf der linken Seite ist allerdings häufig, dass die "sozialen Lösungen" völlig Banane sind.
Ich bin für soziale Politik wirklich offen, sofern sie sinnvoll ist. Wenn dann aber ein Herr Heil ankommt und bei der Rente das Blaue vom Himmel verspricht ohne eine vernünftige Gegenfinanzierung zu präsentieren kann ich mir nur an den Kopf fassen.

Selbst die Linke kommt nicht auf den Trichter, dass man z.B. bei der Rente verstärkt auch Kapitalerträge heranziehen könnte anstelle alles nur über Lohnabgaben zu finanzieren und die Fehlbeträge dann über Steuern zu decken.
Das heißt nicht, dass man die Reichen endlos schröpfen soll. Aber so würde man auch dafür sorgen, dass der Gini-Koeffizient sich nicht weiter in die falsche Richtung bewegt.

@ Yashem

User @ Orfee möchte darauf hinaus, dass quasi über Nacht das ersparte Vermögen der meisten Bundesbürger bezogen auf die Kaufkraft beinahe nur noch die Hälfte wert war.

Denn fast alle Geschäfte hatten die alten DM-Preise mit einem Faktor 1,6 auf Euro umgerechnet. So kostete z.B. das Brot, dass am Tag zuvor noch 80 Pfennig kostete, plötzlich 50 Cent, weil die Zahlen außerdem viel schöner aussahen.

Die meisten Preise für Produkte des täglichen Bedarfs wurden mit diesem Faktor 1,6 verrechnet, obwohl der faktorelle Umtauschkurs seitens der Bundesbank auf ca. 1,9 veranschlagt und entsprechend alle Bankvermögen transformiert wurden.

Demnach hätte also der Preis für Brot z.B. nur 42 Cent betragen dürfen. Kurz: Die kleinen Sparer wurden bei der EURO-Umstellung massiv geschröpft. Sowas nennt man eigentlich "Betrug", und alles mit dem Segen unser damaligen Spitzenpolitiker.

Einkommen in Deutschland:Wohlstand unterschiedlich verteilt....

Das ist zurückhaltend formuliert.Die Gründe dafür sind die Fiskalpolitik,die große Einkommen in den letzten Jahren entlastet hat(Spitzensteuer von einst 56 Prozent auf 42 Prozent).Dann wachsen Vermögen mehr als Löhne,Gehälter und Renten/Pensionen.Das ist auch der unverständlichen Zurückhaltung der Gewerkschaften geschuldet.

Einführung Euro

Der Euro wurde wirklich 99 als Verrechnungswährung eingeführt. 2002 dann als Bargeld.

Natürlich hat dies nichts mir dem Thema zu tun.

MfG

15:47 von TURBOM

Höhere Einkünfte werden primär aus leistungslosen Kapitaleinkünften erzielt. Diese Einkünfte sind überproportional im Vergleich zu den Löhnen gewachsen.
Ein Beispiel hierfür ist die Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte. Diese beträgt 25%.
Wenn Sie 70000 zu versteuerndes Jahreseinkommen aus nichtselbständiger Arbeit haben, zahlen Sie rund 20.800 Euro Steuern. Erzielen Sie diese Einnahmen aus Kapitalvermögen, sind es 17.000 Euro. Diese Diskrepanz wächst mit jedem Euro Einnahme.
Die Abgeltungssteuer war ein(!) Beispiel für die Umverteilung von unten nach oben.

Halb so wild

Ich habe mir mal den Gini.Koeffizient angesehen und festgestellt, dass Deutschland weltweit sehr gut dasteht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gini-Koeffizient
Zudem beträgt die Rate der armutsgefährdeten Teil der Bevölkerung nur 15,7% und das bei relativ guter sozialer Absicherung.

Kurzum, den Menschen in Deutschland geht es im Vergleich zu den größten Teilen der Welt ziemlich gut.

Wo das ganze Geld landet

Wo das ganze Geld landet ist die Frage.
Eine positive BSP Entwicklung ist eine Sache, aber die EZB steigert jedes Jahr die Geldmenge um 500-700 Milliarden EUR. Das sind unglaubliche Mengen, jedes Jahr. Das Geld bleibt bei den top 0.1%, das ist Irrsinn. Jemand der 50 Mio. hat denkt nur noch daran 100 Mio. zu haben und wer 100 Mio. hat will 250 Mio. haben. Wem haben wir das zu verdanken? Einer Politik die in D und EU nur noch von grossen Konzernen gesteuert ist. Die Regierung in D und EU ist nicht weniger korrupt und volksfern wie die Regierungen auf die unsere gerne mit dem Finger deutet.

Zitat von Superschlau :

"...Wenn zB ein Ronaldo 1% von seinen 30mio im jahr behält, sind das immer noch 3mio. reicht ja wohl für alles..."

1% von 30 Millionen sind 300.000 ;)

Aber da ja nach Statiskiken knapp 60% der Deutschen ( von 82 Mio sind das dann ca. 49,2 Mio ) kein Prozentrechnen können ist das nicht so wild ...

Der EURO als BARGELD wurde übrigens tatsächlich am 01.01.2002 eingeführt, als WÄHRUNG ( z.B. Online sehr wohl schon 1999 ) ;)

Verbesserung

Es muss natürlich 10% heissen.
Obwohl mir 1% von 30mio auch reichen würde.

@15:47 von TURBOM

"Solange es prozentuale Lohnerhöhungen gibt geht die Schere auch immer weiter auseinander. 3% von 1.000€ sind eben 30€, bei 10.000€ dann 300€. Das betrifft Rentner und Arbeitnehmer gleich."

Ist nicht völlig falsch, aber Sie denken in zu kleinen Maßstäben. Die Einkommen setzen sich ja nicht nur aus Löhnen zusammen. Löhne sind begrenzt.
Richtig Geld verdienen Sie, wenn Ihr Geld Geld für Sie verdient. Das lässt sich endlos skalieren und es gibt Zinseszinseffekte durch die ihr Einkommen exponenziell steigen kann.
Schon allein aus diesem Grund wird das Wohlstandsgefälle weiterhin steigen.

Dadurch, dass abhängige Beschäftigung stärker besteuert wird als Erträge aus Kapitalanlagen verstärkt sich dieser Effekt noch.

Immer wieder wichtig darauf hinzuweisen

Dennoch ist das über Jahrzehnte bekannt.
Und dennoch wird es in der Politik ignoriert, wenn nicht sogar noch gefördert.
Und dennoch werden diese Politiker immer wieder gewählt,
da dennoch immer noch Wähler das nicht erkennen oder es an ihnen vorbei geht?
Und dennoch erschienen sogar neue Parteien, die angeblich eine Alternative sein wollen und noch einen härteren Kurs beabsichtigen.

Was geschah hier im Detail?
Wann gab es den Wendepunkt? (Gab es einen?)
Warum passiert das?
Wer hat hier die Finger im Spiel?
Wo werden Entscheidungen, die das betreffen wirklich getroffen?
Wie schafft man es immer wieder die Allgemeinheit zu täuschen oder zu "beruhigen"?

um 15:44 von wenigfahrer

"einmal Arm immer Arm, wobei immer Ausnahmen gibt."
Das ist immer so. Wer studiert hat oder einen Facharbeiterberuf vorweisen kann, hat immer größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Und dann spielt natürlich auch der Wohnort des Arbeitnehmers eine große Rolle. Ruhiges Landleben und hektische Großstadt lassen sich oft nicht miteinander vereinbaren. Man muss natürlich wissen, was man lieber hat. Und dann muss man auch die richtige Bank wählen und das freie Geld richtig anlegen. Dann wird das auch etwas mit dem Vermögen.

16:33 von Werner40

das wird nur anders gesehen …
und wenn es um Steuerentlastung geht,
wer keine Steuern zahlt kann auch keine sparen

@16:15 von Superschlau

"Mir fällt außer Krieg oder sozialistischer Enteignung auch kein Weg ein, die Reichen ärmer zu bekommen."

Falscher Denkansatz. Niemand hat etwas davon Leute ärmer zu machen. Den Gini-Koeffizienten können Sie auch verschieben, indem Sie die Armen reicher machen. Damit profitiert dann sogar die Gesellschaft als Ganzes.

"Bis zu 90% auf unflätig hohe Beträge fänd ich gerecht."
Bei so hohen Steuern sinken tatsächlich die Steuereinnahmen des Staates. Da hat auch keiner was davon - das ist rein destruktiv.

Für einen Winterkorn kann

Für einen Winterkorn kann man 1111 Arbeiter zu 3000€/Mon springen lassen. manager werden überbezahlt, weil sie sonst wo anders wären Arbeiter müssen gedrückt werden, weil sonst das Produkt zu teuer wird. Wie viele ausweichmöglichkeiten hat so ein Winterkorn? Es würde bestimmt auch jemand für die Hälfte machen. Oder für 25%. Oder für 10%. Mit 4 mio im Jahr könnte man immer noch feudal leben. Zu viel geld fließt nach oben. Das rächt sich irgendwann. Und dann werden die leute bestimmt keinen kuchen essen.
Dann werden sich die leute auf etwas ur-französisches besinnen. Egalite. Fraternite. Liberte.

Wohlstand unterschiedlich verteilt?

Was für eine komische Überschrift. Um einen Wohlstand unterschiedlich zu verteilen heißt für mich das alle im Wohlstand Leben nur eben unterschiedlich. Will diese Überschrift suggerieren das Deutschland immer noch ein Wohlstandsland ist? Oder eher sagen das alle Millionen Armen ( und die sind dem Reichtumsstand weit überlegen) sich doch gefälligst wohl zu " fühlen" haben?

Komm, hört auf...

...mich zu langweilen.

Man merkt es ist Sommerloch.

Ich halte mich da eher an den alten, sauerländischen SPD Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales, wie er einst posaunte:
„Wir (er meinte seine Partei) müssen uns wieder mehr an die Leistungsträger dieser Gesellschaft orientieren“.

Was soll daran falsch sein, alte Grande Dame SPD.

@16:29 von KaiausderKiste

„.unterschiedliche Einkommen
hängen nicht zwingend von unterschiedlichen Leistungen ab“
Das ist leider so. Ich würde sogar noch weitergehen und behaupten, dass Leistung heute - im Gegensatz zu früher - in vielen Bereichen allenfalls eine untergeordnete Rolle spielt.
Und: W E R definiert W I E Leistung??? Viele Reiche bilden sich ein, sie seien nur aufgrund ihrer eigenen Leistung reich (@Werner40) und wollen nicht (ein)sehen, dass man immer nur reich auf Kosten anderer sein kann. Das gilt für Staaten ebenso wie für jeden Einzelnen.
Dass man z.B. als Krankenpfleger(in) nicht so viel verdient, wie ein Arzt, leuchtet jedem ein. Wenn aber die Ausbildungsvoraussetzungen gleich sind, wer entscheidet, dass die Leistung eines KFZ-Mechanikers größer ist, als die einer Pflegefachkraft? Am Ausmaß der Verantwortung kann es kaum liegen. Auch eine Reinigungskraft erbringt Leistung von der wir a l l e profitieren. Auch sie hat einen Lohn verdient(!), von dem sie leben kann. Dies war ja auch einmal

@16:29 von KaiausderKiste

"So lange Geld Geld generieren kann (siehe "Heuschrecken-Verhalten" in der Wirtschaft) wird sich nichts ändern. Dies könnte man unterbinden, wenn es denn politischer Wille wäre..."
Frau Wagenknecht hat in einem sehr interessanten Vortrag „Der Niedergang der Volksparteien“ (YouTube) aufgezeigt, wie das politisch machbar wäre. Wenn wir wieder einen gesunden gesellschaftlichen Zusammenhalt haben wollen, dann ist es an der Zeit diese Ideen umzusetzen – zum Wohle a l l e r.
Rein prophylaktisch für die LINKEN-Hasser: Mit Kommunismus oder Geldverteilung nach dem Gießkannenprinzip hat das nichts zu tun. Nur mit klarem Menschenverstand.
(Meine alte Tante SPD hat ja leider ihr Gedächtnis verloren, aber ich hoffe immer noch auf ein Wunder.)

@werner40, 16:33

Die untersten Einkommensgruppen profitieren stark von staatlichen Sozialleistungen. Nicht umsonst zahlen die obersten 20% der Einkommensbezieher 80% der Einkommensteuer. Eine riesige Umverteilung von oben nach unten.

Diese Klage haben Sie schon in vielen Posts geführt. Ich weise Sie regelmäßig darauf hin, dass die obersten 20% der Einkommensbezieher auch deutlich mehr als 80% der Einkommen erzielen, und folglich zu wenig besteuert werden, und ebenso regelmäßig ignorieren Sie das. Vielleicht nehmen Sie ja heute einmal dazu Stellung.

Ich verstehe ohnehin nicht, wie man angesichts der eigentlichen Meldung - dass die Vermögen und Einkommen ungerecht verteilt sind zu Gunsten der Reichen und zu Lasten der Armen - sich über eine "riesige Umverteilung von oben nach unten" ereifern kann. Ist Gerechtigkeit für Sie erreicht, wenn es Einkommen ausschließlich für die Reichen gibt?

ist halt so wenn man politik gegen die Arbeiter macht..

Politik lässt es zu das Arbeiter ausgenutzt werden und schutzlos sind.
Im Herr heil möchte jetzt Arbeiter an Firmen vermitteln diesen Firmen die ersten 2 jahre 100% lohn bezahlen danach 90,80,70.
Das freut Arbeitgeber das er leute für umsonst bekommt,da kann er gaanz wettbewerbsfähig sein und andere aus der gleichen Branche verdrängen ,so das diese das auch so machen müssen.
Nach 5 jahren holt man sich neue leute für fast umsonst.
Auf solche intelligente Ideen muss man erstmal kommen,wenn es nur komunal wäre könnte es man verstehen,aber an privatfirmen?
Irgendwann kann auch die beste Statistik vor der realität nicht mehr bestehen.
Das was schön auf dem Papier steht ist real ganz anders und es wird immer schlimmer werden,weil immer mehr gerade soviel verdienen um über den monat zu kommen,an urlaub gar nicht zu denken.
Wenn die Niedriglöhner in rente gehen kommt das böse erwachen.
Eigentlich muss man sich schämen eine miese Leistung,so reich das Land so arm viele Menschen.

@Superschlau

"Mir fällt außer Krieg oder sozialistischer Enteignung auch kein Weg ein, die Reichen ärmer zu bekommen" Am 19. Juli 2018 um 16:15 von Superschlau

Ähm...
Steuer?

Das die Löhne nicht so

Das die Löhne nicht so gestiegen sind, wie das Wachstum der deutschen Wirtschaft ist nicht von der Hand zu weisen. Das viele Unternehmer gieriger geworden, und mehr für sich selbst beanspruchen, ist eine Tatsache.
Das Manager großer AG mehr als das 40 fache eines Facharbeiters bekommen, ist eine Beleidigung für alle Facharbeiter. Das in Ostdeutschland nach wie vor, der Niedriglohnsektor im weiten Umfelde existiert ist eine Tatsache, und das noch mit den seit Jahren abgesenkten Tariflöhnen. Und warum, weil man vielleicht dachte die da drüben könnten nicht so gut arbeiten. Wie lange hat das angehalten, teils bis heute gibt es immer noch
Einkommensunterschiede zwischen OST / West. Das Zeitarbeit und befristete Arbeitsverträge meist unter Tarif der Industrie oder Handel liegen, ist blanker Hohn. Ja, Deutschland hat ein Problem, die am Drücker sitzen, gönnen ihren Mitarbeitern meist nicht das Schwarze unter dem Fingernagel. Ja, da kommt bei nur bei wenigen Arbeitnehmern mehr an.

@16:40 von fraka

"Der Altersarmut könnte man begegnen in dem eine bedingungslose Mindestrente von etwa 1000 Euro eingeführt wird.
Und das jede Rentenerhöhung auch zu einer
Erhöhung dieser Mindestrente führt."

In einer Großstadt wird das ohne Mietzuschuss auch für ein 10qm-Wohnklo nicht reichen.

Chancengleichheit

Jeder Mensch sollte das, was er mit seiner Lebenszeit und Hände Arbeit erwirtschaftet, relativ frei von Steuern behalten können, und so ein Anreiz bleiben, seine Kraft einzusetzen, und gleiche Chancen für alle zu bieten. Alle indirekten Einnahmen durch Kapitalertrag, Beteiligung, Automation etc sollten sich dagegen über hohe Steuern deutlich an der Finanzierung des Staates beteiligen. Aktuell ist es leider umgekehrt, und ab einem bestimmten Vermögen kann man nur noch reicher werden.

Einkommensunterschiede

Finde diese Artikel sagen nicht viel aus. Die Menschen, an denen der Wohlstand vorrüber geht, da weiß man hier nicht, warum. Es gibt immer ein Gros von Beschäftigen, die niedrig bezahlt sind. Die Gründe müssten mal genannt werden. Viele Ungelernte, oft noch ohne Schulabschluss, viele mit Gelgenheitsjobs und dann H4 Empfänger.
Meine Devise guter Schulabschluss, gute Ausbildung, zuverläaasig im Job, da hat man auch sein gutes Auskommen.

Für mich kommt es so vor, ...

... als ob es seit dem Niedergang der DDR es nicht mehr von nöten ist zu beweisen, das der Kapitalismus auch sozial sein könnte, wenn es denn sein muss.

Außerdem ist IMHO ein Problem der Marktwirtschaft, dass es immer weniger Wettbewerb bei Groß- und Mittelunternehmen gibt, da es dort immer weniger eigenständige Unternehmen gibt.
Der Zusammenschluß von Unternehmen müßte ab einer best. Unternehmensgröße stark erschwert werden, damit die Marktwirtschaft erhalten bleibt.

Armutszeugnis

Für ein reiches und wirtschaftlich starkes Land wie Deutschland ist dies schon ein Armutszeugnis.
Und ein Ende der schlechten Noten für die Politik ist weiterhin nicht zu erwarten. Die mächtigen Herrschaften in Berlin arbeiten lieber an anderen - weniger kritischen und dringlicheren - Themen.

Die Bevölkerung wird immer mehr zum Spielball für die Politik.
Wie war das nochmals mit der Volkssouveranität????

@schaunwamal

"Wenn die Niedriglöhner in rente gehen kommt das böse erwachen."

Jeder Niedriglöhner sollte absofort aufhören zuarbeiten. Denn ob er arbeitet oder nicht ist für die Rente egal. Er/Sie (häufiger Sie) muss danach eh zum Amt und um das Überleben betteln.
Wer 45 Jahre nicht wenigstens 12,63 €/h verdient wird in die Altersarmut kommen und unsere Mindestlohn liegt bei unter 9€.

Die Erosion der Demokratie beginnt hier und wird weiterverschleppt durch mediale Missachtung und Fehlberichterstattung (Stichwort: private Vorsorge).

@Frosthorn

Sie sprechen mir aus der Seele. Scheinbar kriegen einige Menschen, obgleich sie ohnehin mehr im Portemonnaie haben als der Rest der Bevölkerung, den Hals nicht voll.

Reichtum scheint mit Blick

Reichtum scheint mit Blick auf die Armut erst richtig schön zu werden. Weiter so bis endlich mal ein Ruck durchs Land geht, oder anhaltend ruckelt.

21:00 von Shantuma

Jeder Niedriglöhner sollte absofort aufhören zuarbeiten.
.
damit die Last der Arbeitenden noch größer wird ?

15:47 von TURBOM

prozentuale Lohnerhöhungen … geht die Schere auch immer weiter auseinander
.
verstehe ich nicht !
wenn die Lohnerhöhung der Preissteigerung entspricht
wird der Arme sich von seinem Gehalt 100 Laib Brot kaufen können
der Reiche eben 1.000 Laib
bei jeder Lohnerhöhung … das wird immer so bleiben
das Problem ist aber, dass der Gehalt sich bei Reichen eben prozentual stärker erhöht
darin liegt die Ungerechtigkeit
Beispiel Gehälter von DAX Vorständen, in den 70ern 23 mal der Durchschnittsgehalt,
heute der 100 bis 200 fache

@23:07 von FritzF

"Reichtum scheint mit Blick auf die Armut erst richtig schön zu werden."

Den Eindruck habe ich auch. Es sind aber in der Regel sehr kleine Geister, die immer jemanden brauchen, auf den sie herabgucken können. Auch wenn ich mir, wie viele andere auch, z.B. keine Urlaubsreise mehr leisten kann, möchte ich ums Verrecken nicht mit diesen Menschen tauschen.

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