Kommentare

"Proactiva geht davon aus,

"Proactiva geht davon aus, dass die libysche Küstenwache die drei Flüchtlinge nach einer Rettung im Meer zurückgelassen hat, weil sie sich geweigert hatten, nach Libyen zurückgebracht zu werden. "
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Das ist genau das, was bislang nur als Spekulation im Raum stand; es geht den Flüchtlingen nicht um Rettung aus Seenot, sondern um eine Passage nach Europa.
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Somit sind die "Rettungsschiffe" als Helfershelfer der Schlepperbanden der eigentliche Grund dafür, dass so viele Menschen nach wie vor ihr Leben riskieren, weil sie auf die "richtige" Seenotrettung vertrauen.
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Würde man diese Schiffe an die Leine legen und dies publik machen, dann würde die wahrscheinlich hunderten Menschen das Leben retten, so absurd das klingen mag.

Handwerk legen

Wann wird diesen Schleppern endlich mal das Handwerk gelegt? Italien ist jetzt richtigerweise etwas härter. Aber jetzt wird sich Spanien ausgesucht, wo plötzlich eine linke Regierung am Ruder ist. Na, die wird dann auch bald wieder fallen. Die Humanität für illegale Migranten, muss beendet werden, sonst geht Europa unter.

Rettung

heisst eben nicht, dass man an den Ort des Grauens zurückgebracht wird, sondern einen mutmaßliche sicheren Ort erreicht. Genau deswegen sind Rettungsschiffe eben genau das, was sie sein wollen und sollen.

Marc Gasol - ich habe eher andere Vorbilder.

Als Millionär aus einem Land mit extrem hoher Arbeitslosigkeit, der privat versichert ist, sein Geld in einer Steueroase parkt und privat versichert ist, ist es bestimmt einfach, mal so frei zu nehmen, auf ein Boot zu steigen und Menschen zu retten, die sich selbst auf die gefährliche Überfahrt begeben haben, und dann darüber zu urteilen, was ihn so alles „wütend“ macht.

Warum sollte Lybien Zeugen

zurücklassen? Wenn denen der Tot der drei Menschen egal war warum hätten die nicht kürzen Prozess machen sollen? Ich bin erstaunt das diesmal nicht von in Seenot befundenen Personen die Rede war. Seenot ist es nicht wenn man sich in einem Schlauchboot aufs Meer wagt. Das gilt auch für Holzboote. Noch vor wenigen Jahrzehnten wäre kein Mensch auf den Gedanken gekommen von einer Notlage wegen des Materials Holz zu sprechen. Es gab gar keine anderen Materialien als Holz für Boote und Schiffe. Die Wickinger haben damit Amerika entdeckt. Es ist schon absonderlich was Laien für eine Notlage erklären.

Absurde Tatsachenverdrehung in Kommentaren

Wenn ich die Kommentare hier lese, hat das schon absurden Charakter. Wer sich ein bisschen über die Verhältnisse in Afrika informiert, von denen jeder Europäer profitiert - sei es durch Müllexport, sei es durch Agrarexporte, sei es durch die Steuern aus den Waffenverkäufen, sei es allein durch die Umweltverschmutzung, die wir uns leisten und die zuerst in Afrika Auswirkungen zeigt (und jetzt erst langsam bei uns), der könnte niemals von „Pistole auf die Brust setzen“ sprechen und den Hilfsorganisationen Profitgier vorwerfen. Wir missachten grundlegende christlich fundierte Menschenrechte - und verschließen vor dieser Katastrophe die Augen.

14:54, Dr.Hans

>>Was echt nervt sind diese permanenten Darstellungen, dass die NGO-Schlepper die Guten sind. Das ist nicht der Fall. Das sind lediglich Kriminelle und wie jeder Krimimelle haben auch die NGOs für sich eine rechtfertigende Entschuldigung ihres Tuns.<<

Kriminelle?

Auf welcher gesetzlichen Grundlage fußt Ihre Behauptung?

Langsam werden die Flüchtlingsthreads surrealistisch.

Ich bin fassungslos, traurig

Ich bin fassungslos, traurig und sehr besorgt, wenn ich lese, welch zynischen Kommentare hier abgegeben werden zu einem Bericht, in dem über eine humanitäre Rettungsaktion berichtet wird: Weil Josephine (ja, sie hat einen Namen), eine Frau aus Kamerun, nicht aufdas libysche Schiff steigen wollte, haben die Libyer sie mit zwei anderen (inzwischen tatsächlich verstorbenen) Flüchtlingen, darunter ein Kind, zum Sterben zurückgelassen und das Boot zerstört. Jeder, der noch einigermaßen Hintergrundberichte wahrnimmt, weiß, dass Geflüchteten in libyschen Lagern Folter, Vergewaltigung, Versklavung und andere massivste Menschenrechtsverletzungen drohen
Wer setzt hier wem die Pistole auf die Brust, Icke1?
Welche anderen Vorbilder als die ehrenamtlich engagierten Rettungskräfte haben Sie, 1 A Polyglott?
Was ist kriminell an der Aktion, eine Frau zu retten und 2 Leichen zu bergen, Dr. Hans?
Welche Humanität wollen Sie beenden, ablehnervonallem?
Zum erstenmal habe ich beim Kommentarlesen Tränen.

Menschenverachtende Kommentare

Es ist kaum zu ertragen, bei meta.tagesschau.de Tag ein Tag aus mit diesen menschenverachtenden Kommentaren konfrontiert zu werden.

Digitaler Fußabdruck schrieb: "es geht den Flüchtlingen nicht um Rettung aus Seenot, sondern um eine Passage nach Europa." - Natürlich geht es Flüchtlingen um ihre Flucht!

Icke 1 schrieb: "Ich habe so langsam das Gefühl, dass uns die Flüchtlinge ziemlich brutal die Pistole auf die Brust setzen." - Als ob diese Menschen uns nur ein Bisschen ärgern würden wollen. Vielmehr ist doch die Frage: Wie verzweifelt müssen Menschen sein, dass sie ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, von dem sie nun mal nur eins haben?

14:55, Icke 1

>>Tatsache ist ...
Ich habe so langsam das Gefühl, dass uns die Flüchtlinge ziemlich brutal die Pistole auf die Brust setzen. Rettet uns oder wir ertrinken, und dann seid ihr Schuld. Das nenne ich hinterlistig und absurd. Wie lange will sich Europa noch wie ein Ochse am Nasenring zur Schlachtbank führen lassen?<<

Aha. Die Flüchtlinge erpressen uns also mit ihrem Tod und führen uns so am Nasenring zur Schlachtbank.

Wer stirbt hier eigentlich?

14:54, 1A Polyglott

>>Als Millionär aus einem Land mit extrem hoher Arbeitslosigkeit, der privat versichert ist, sein Geld in einer Steueroase parkt und privat versichert ist, ist es bestimmt einfach, mal so frei zu nehmen, auf ein Boot zu steigen und Menschen zu retten, die sich selbst auf die gefährliche Überfahrt begeben haben, und dann darüber zu urteilen, was ihn so alles „wütend“ macht.<<

Andere Millionäre sitzen zu Hause, genießen ihr Geld, feiern wüste Feten und kümmern sich nicht die Bohne um die Elenden dieser Welt.

Die sind Ihnen lieber?

@ 14:55 Icke1

Sie halten es wirklich für angemessen, in einem Bericht über die Bergung einer lebenden und zweier toter Flüchtlinge zu behaupten, dass sich "Europa wie ein Ochse am Nasenring zur Schlachtbank" führen lässt? Das ist in meinen Augen nicht nur mehr die bekannte ideologie- und algorithmengesteuerte Filterblase, das ist eine unglaublich zynische Entgleisung - aber anscheinend noch durch Meinungsfreiheit gedeckt. Ich bin fassungslos.

Die bösen Flüchtlinge

sind auch nur Menschen, die leben wollen.
Und welcher Deutsche würde sich nur aus Lust Laune auf's Meer raustreiben lassen und hoffen, das gehe gut aus?

Menschen

Migranten, Flüchtlinge, wie auch immer, es sind in erster Hinsicht Menschen. Menschen wie du und ich. Mütter, Väter, Kinder.... Die Welt von oben betrachtet hat keine Grenzen, es ist eine Welt, wir haben uns an diese Grenzen leider gewöhnt... Ich wünsche mir das wir alle zusammen halten und jeder einzelne versucht die Welt ein bisschen besser zu machen. Wenn jemand Hilfe braucht sollte es selbstverständlich sein zu helfen.

Open Arms

Ich finde diese Rettungsaktionen grundsätzlich gut, wenn andere Schiffe nicht in der Nähe sind oder auch nicht helfen wollen! Aber die dicke Aufschrift "Open Arms" schreit ja geradezu nach Flüchtlingen, die aufgenommen werden sollen.

Geht es der Organisation nun in erster Linie um Rettung von Personen in Seenot oder geht es um Unterstützung bei der Flucht nach Europa? Der Organisationsname weckt da Zweifel in mir!

@ Digitaler Fußabdruck: Es klingt nicht nur absurd es ist absurd

Zitat: "Somit sind die "Rettungsschiffe" als Helfershelfer der Schlepperbanden der eigentliche Grund dafür, dass so viele Menschen nach wie vor ihr Leben riskieren, weil sie auf die "richtige" Seenotrettung vertrauen..
Würde man diese Schiffe an die Leine legen und dies publik machen, dann würde die wahrscheinlich hunderten Menschen das Leben retten, so absurd das klingen mag."

Menschen, die andere Menschen retten
kriminalisieren zu wollen ist zynisch und infam. Sollten Sie irgendwelche Beweise haben, daß die Retter kriminell sind, können Sie Anzeige erstatten, ansonsten ist es nur eine infame Verdächtigung. Würden Sie einen Notarzt, der einen verunfallten Raser rettet auch als kriminell bezeichnen? Denn nach Ihrer Logik fördert er durch die Rettung das Rasen, oder wären Sie der Meinung er soll den Raser liegen lassen, als abschreckendes Beispiel? Auch das wäre Ihre Logik. Menschenrechte sind nicht diskutabel.

@ 16:11 sprachloser

Eine Frau (Josephine) wird aus Seenot gerettet, eine andere Frau und ein Kind werden tot geborgen - und Sie fabulieren über die Wickinger, die in Holzbooten Amerika entdecken? Das ist schon mehr als absonderlich und macht mich sprachlos.

Medienwirksam!

Wenn man sich die vielen toll aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln aufgenommenen professionellen Fotos zu diesem Artikel hier und in anderen Medien betrachtet, wird man das Gefühl nicht Los dass diese arme Frau auch noch von interessierter Seite instrumentalisiert wird.

Hoffentlich geht es ihr jetzt gut.

Kein Urlaub am Stammtisch

Private Reisen nach Italien habe ich (leider) abgesagt. Fällt mir nicht leicht, hat auch Storno gekostet, irgendwo ist dann aber auch mal Schluss. Politische Positionen sind das eine, die Kommunikationsweise das andere. Dito übrigens auch Österreich. In anderen Ländern gibt es auch restriktive Politik, gepaart allerdings mit zivilisierten Umgangsformen der Politiker.

16:31 von Butterfly13

Wenn jemand Hilfe braucht sollte es selbstverständlich sein zu helfen.
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klar nur in wie weit, bis zur Selbstverleugnung ?
auch wenn der andere sich vorsätzlich in Not bringt und ähnlichem

14:55 von Icke 1

Ich habe so langsam das Gefühl
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das Gefühl habe ich schon lange
dass wir erpresst werden

Es ist in meinen Augen

Es ist in meinen Augen durchaus unanständig, dass ein Basketballprofi in der NBA rund 20 Millionen Euro im Jahr verdient, genau wie ich die horrenden Summen der Fussballprofis für amoralisch und unmoralisch halte. Aber dass der Basketballer Marc Gasol sich auf einem Boot zur Rettung schiffbrüchiger geflüchteter Menschen engagiert, anerkenne ich in vollem Maße. Und leider ist es wohl so, dass manche erst nachdenklich werden, wenn "Ihre Stars" ihnen die Augen öffnen. Gasol schreibt: "Ich fühle Frust, Wut und Hilflosigkeit. Es ist unglaublich, wie viele schutzbedürftige Menschen auf dem offenen Meer dem Tod überlassen werden. Ich spüre tiefe Bewunderung für die Menschen, die ich meine Teamkollegen nenne."

@Am 19. Juli 2018 um 13:35 von Digitaler Fußabdruck

"Würde man diese Schiffe an die Leine legen und dies publik machen, dann würde die wahrscheinlich hunderten Menschen das Leben retten, so absurd das klingen mag."

Ich höre das Argument immer wieder, aber ist halt überhaupt nicht belegt. Ich bin auch dafür das mal auszuprobieren, zumal die Marine der europäischen Länder inkl. Frontex verpflichtet sind jede Person in Seenot zu retten, sonst machen Sie sich strafbar.

Laut Wikipedia ("https://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderung_%C3%BCber_das_Mittelmeer_in_die_EU") pendeln sich die Zahlen dieses Jahr bereits auf das Niveau von vor der Flüchtlingskrise ein.

@anderes 1961

Dann schnappen Sie sich doch mal einen Transporter und holen einfach mal ein paar Migranten von der Türkei oder von Lybien hierher nach Deutschland! Mal sehen wie lange Sie das machen. Schleppertum ist STRAFBAR und wir haben Gesetze, an die wir uns halten sollten, ansonsten gibt's hier Chaos! Und ja, unter keiner Flagge einfach so in fremden Gewässern sein eigenes Recht auszuleben ist noch lange kein Freischein für Schlepperbeihilfen!

Nichts ist selbstverständlich!

Da ja nun über viele Schiffe gesprochen wird, die in Italien nicht anlegen dürfen, kann man sich endlich mal ein Bild davon machen, wie viele Schiffe in den letzten Jahren, unbemerkt von der Öffentlichkeit, mit der grössten Selbstverständlichkeit in Italien angelegt haben.

Und dazu kommen noch die Schiffe, der italienischen Küstenwache.

Keinen hat es gekratzt!
Niemanden hat es interessiert!

Man sah es als selbstverständlich an, dass Italiens Küstenwache überlastet ist, dass die Küstenstädte nicht mehr weiter wissen, dass die Friedhöfe in den betroffenen Regionen die Toten nicht mehr beherbergen können (denn für die herzlosen Italiener, über die man sich so gerne auslässt, wollten die Ertrunkenen anständig begraben) etc etc.

Aber jetzt, da Italien auf dem einzigen Weg der geblieben ist - der Weigerung - um eine Lösung einzufordern, da schreibt man über jedes Schiff.

Und es beginnt eine anti-italienische Stimmung zu wachsen (s. Spiegel-Fleischhauer).

Das macht mich sauer!

@ um 16:43 von Anderes1961

Zitat: "Würden Sie einen Notarzt, der einen verunfallten Raser rettet auch als kriminell bezeichnen?"
Sorry, aber ihr Beispiel hinkt. Ihr Notarzt sagt nicht: "Kommt, ihr Raser und rast mal drauflos was das Zeug hält. Ich bin ja da, um euch wieder zusammen zu flicken..."

Für alle, die die private

Für alle, die die private Seenotrettung aus - durchsichtigen politischen Gründen - kriminalisieren wollen: Man kann private Seenotrettung nicht verurteilen in einer Zeit, in der es bei der staatlichen Seenotrettung politisch gewollte Lücken gibt. Wer seine Abschottungsideologie, seine Nationalismen und leider immer öfter auch seinen Fremdenhass einerseits auf dem Rücken von Helfer*innen andererseits auf Kosten der vor Krieg, Verfolgung, Dürre und Perspektivlosikeit fliehenden Menschen austrägt, hat in meinen Augen jeglichen moralischen Anspruch verwirkt.

Diskutabel?

>Menschenrechte sind nicht diskutabel.<
Sie haben recht - aber die Art, wie man sie erhalten will muss es sein! Der aktuell beschrittene Weg tötet Menschen, weil sie darauf hoffen, dass draußen irgendwo schon ein Boot ist, dass sie rettet. NGO's müssen endlich aufhören mit der Lüge, dass sie retten - sie tun das Gegenteil.

13:35 von Digitaler Fußabdruck

Ich finde Ihr Posting wirklich anmaßend. Sie schreiben: "... es geht den Flüchtlingen nicht um Rettung aus Seenot, sondern um eine Passage nach Europa."
Um was denn sonst? Sehr viele der Geflüchteten hat Schlimmes erlebt, hat gehungert, Durst gelitten, wurde gequält und gefoltert, ausgenommen und ausgestoßen, hat wohl alles hinter sich gelassen in der Hoffnung auf ein würdiges Leben in Europa.
Natürlich geht es um die Passage, worum sonst? Mein Gott, ich finde es wirklich herzlos, wie manche hier schreiben.

Traurige Welt

Ich danke den Kommentatoren „andererseits“, „fatherland slim“ und „karwandler“, sowie allen anderen mitmenschlich und mit Verstand argumentierenden MENSCHEN, für ihr Durchhaltevermögen in diesem Forum gegenüber der unglaublichen Anzahl an Kommentaren deren Innhalt über die Grenze des Erträglichen hinaus gestürzt ist.

16:59, Sisyphos3

>>14:55 von Icke 1
Ich habe so langsam das Gefühl
.
das Gefühl habe ich schon lange
dass wir erpresst werden.<<

Ja sicher.

Die bösen Fremden erpressen uns mit ihrem Elend.

Mein Respekt

Ich kann Ihnen nur voll und ganz zustimmen

17:08, klasube

>>@ um 16:43 von Anderes1961
Zitat: "Würden Sie einen Notarzt, der einen verunfallten Raser rettet auch als kriminell bezeichnen?"
Sorry, aber ihr Beispiel hinkt. Ihr Notarzt sagt nicht: "Kommt, ihr Raser und rast mal drauflos was das Zeug hält. Ich bin ja da, um euch wieder zusammen zu flicken..."<<

Das Beispiel hinkt nicht im mindesten.

Genausowenig wie der Notarzt sagt, daß die Raser ruhig drauflosrasen sollten, sagt der Seenotretter, daß die Menschen sich in untauglichen Booten auf die Reise machen sollten.

Trotzdem sind beide, der Notarzt und der Seenotretter, da, um zu retten.

Oft ohne Erfolg.

Denn viele sterben trotzdem.

@17:06 Germano

Sie schreiben: "Wir haben Gesetze, an die wir uns halten sollten" - ich stimme Ihnen ausdrücklich zu! Dazu gehört das Verbot, in libysche Gewässer einzudringen, dazu gehört das Verbot, Menschen in Länder zu bringen, in denen ihnen Folter und Gewalt droht (z.B. Libyen), dazu gehört das internationale Seenotrecht, die Genfer Konvention, das europäische und deutsche Asylrecht und vieles mehr.

17:07, tisiphone

Nur zur Klarstellung:

Ich setze niemals die Menschen eines Landes mit seiner Regierung gleich.

Und daß Italien vom übrigen Europa mit Verweis auf Dublin komplett alleingelassen wurde, halte ich für einen Skandal.

Den momentanen Innenminister und heimlichen Regierungschef Italiens allerdings auch.

um 20:09 von fathaland slim

>>"...Die bösen Fremden erpressen uns mit ihrem Elend."<<

Mal eine ganz persönliche Anmerkung von eine_anmerkung. Unterlassen Sie bitte endlich mal Ihre pauschalisierende Aussage von den "bösen Fremden". Niemand auf der Welt und oder hier im Forum hat jemals behauptet das Fremde grundsätzlich böse sind, aber sorry, das ist die typisch Linke aus dem Hinterhalt unterschwellig suggerierende Argumentationsform die ich persönlich verabscheue.

um 16:19 von fathaland slim

>>"...Auf welcher gesetzlichen Grundlage fußt Ihre Behauptung?...

Langsam werden die Flüchtlingsthreads surrealistisch."<<

Seit wann beruhen die Träumereien der Linken auf gesetzlichen Grundlagen womit auch die Aussage mit dem Surrealismus ad absurdum geführt wird. Beschäftigen Sie sich mal mit dem Surrealismus? Etwas Kenntnis hinüber kann auch einem Linken nichts Schaden denke ich?

@17:09 Hanna S.

Ich verstehe Sie nicht: Sie sehen Bilder von Rettung, auch Bilder der Bergung ertrunkener Kinder und Erwachsener; die Rettung - egal ob durch Handelsschiffe, Frachter oder NGO-Boote - oder die Bergung ist dokumentiert: Und Sie sprechen von "Lüge, dass sie retten"? Wie erklären Sie das denkenden (und fühlenden) Menschen?

Potzblitz!

Hat man der Frau doch tatsächlich einfach das Leben gerettet!

Und ist nicht einfach mit sanftem Gruß an der im Wasser Strampelnden und Hustenden vorbei getuckert!

Oder hätte sie zwar an Bord genommen, und sich dann auf schnellstem Wege in das Kreuzfeuer der libyschen Küstenwache begeben!

Es ist schon skandalös.

Hoffnung stärker als Furcht vor Tod

@ Icke 1 & Co
Für die Menschen, die sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben auf den Weg machen, ist eben diese Hoffnung grösser als die Furcht vor dem Tod. Deshalb spielt es für sie letztlich auch keine Rolle, ob es Rettungsschiffe gibt oder nicht. Auch wenn es keine gibt, werden sie sich auf den Weg machen. Auch wenn es keiner überleben würde, immer getragen von der Hoffnung vielleicht doch der oder die Eine zu sein, die das Unmögliche schafft.

Das Beispiel verdeutlicht auch, was für eine Hölle Lybien sein muss, da manche der Geflüchteten den Tod im Meer dem Leben in Lybien vorziehen.

Folgendes -

zur Verinnerung:

"Man redet umsonst von Gerechtigkeit, solange das größte der Schlachtschiffe nicht an der Stirn eines Ertrunkenen zerschellt ist."

Paul Celan, 23. 11. 1920 bis (vermutlich) 20.04.1970; Dichter

@13:35 von Digitaler Fußabdruck

"Somit sind die "Rettungsschiffe" … der eigentliche Grund dafür, dass so viele Menschen nach wie vor ihr Leben riskieren"

unsinn. sie kennen sich offensichtlich nicht mit den mechanismen aus, die zur flucht über die zentrale mittelmeerroute führen. es macht bezüglich der versuchten überfahrten keinen unterschied, ob 2%, 5% oder 10% der menschen sterben. abgesehen von dem zynischen ansatz: "ertrinken lassen, bis keine mehr kommen" ist das alleine statistisch schon längst widerlegt.

da stecken ganz andere faktoren hinter, als die anzahl der menschen, die sterben. das tun sie schon auf ihrem weg vor und in libyen. was wohl schonmal klar macht, welcher druck hinter dem fluchtgrund und der erzwungenen migration steckt.

und was auch klarmacht, dass der "ansatz": "du ertrinkst jetzt, du wusstest ja, dass es gefährlich ist und außerdem hast du bei uns nichts zu suchen“, aus humanitären gründen mehr als eine katastrophe ist.

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