Ihre Meinung zu: Umtausch: Ikea nimmt nur noch Neuware zurück

19. Juli 2018 - 7:50 Uhr

Produkte zurückbringen, auch wenn sie benutzt sind - das geht bei Ikea bald nicht mehr. Künftig soll es eine Erstattung nur noch bei neuer Ware geben. Offenbar war der Missbrauch zu groß.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.666665
Durchschnitt: 3.7 (3 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wie so oft

Es kam wie es kommen musst. Ein überdurchschnittliches Entgegenkommen wird von einigen wenigen Individuen bis zum Exzess ausgenutzt und missbraucht und am Ende leiden dann alle darunter...

Als wäre das nicht von

Als wäre das nicht von vornherein klar gewesen.
Alle 2 Jahre ein neues Billy.

Wenn es immer die gleichen

Wenn es immer die gleichen bekannten Kunden sind, warum gibt man dann den Mitarbeitern nicht einfach den nötigen Handlungsspielraum um bekannte Betrüger ganz einfach anders zu behandeln. Bei einem freiwillig gewährten Umtauschrecht ist es auch gesetzlich kein Problem dieses von den individuellen Fallumständen einzuräumen. Stand jetzt bestraft Ikea alle seine Kunden und das ist wirklich keine gute Öffentlichkeitsarbeit. So als verbietet man Eis am Stiel im Park weil eine Gruppe von bekannten Individuen ihren Müll dann da liegen lässt.

Da könnten Amazon, Zalando oder Otto folgen

Wie teuer ist der Missbrauch, welchen Nutzen bringt die extreme Kundenfreundlichkeit ?
Das werden die Ökonomen der Versender wahrscheinlich berechnen.
Schade, wenn Schnorrer das bisherige Konzept zerstören.
Also z. B. Studenten, die eine Küche und Möbel für die "Bude" kaufen und nach einem Jahr wieder abgeben.
Oder jene Menschen, die zum Fest einen Luxusanzug plus Hemd und Schuhwerk online bestellen, sich bewundern lassen und nach dem Fest alles (verfleckt und verraucht) wieder zurückschicken.

...

Es ist halt wie immer. Einige wenige V...i.... schaden der breiten Masse.
Die Maßnahme seitens Ikea ist vollkommen nachvollziehbar.

Umtausch

Es wird immer obskurer.
Warum soll ich ein Produkt, welches ich lange und zufriedenstellend genutzt habe, nicht kurz vor Toresschluss gegen volles Geld wieder zurückgeben.
Das ist doch vollkommen normales Geschäftsgebahren.
So funktioniert doch die Wirtschaft.
Der Verbraucher kauft etwas, bezahlt, nutzt es und gibt es anschließend gegen Barerstattung wieder an den Händler zurück.
So funktioniert der Handel doch schon seit es Handel gibt.
Ich kann da nichts Mißbräuchliches sehen.

War abzusehen

"...., dass Jahr für Jahr kurz vor dem Ablauf der Umtauschfrist immer die gleichen Leute auftauchen und ihr Geld zurückverlangen"...

Das Verhalten war abzusehen. Es sind immer die gleichen, die ohne ein Fünkchen Anstand alles aunutzen, was geht.

Das gilt sowohl für einige Kunden als auch für einige Unternehmen.

Selbst schuld

Da ist ein Weltkonzern kulant zu seinen Kunden, weil er es sich leisten kann, und diese danken es durch Missbrauch. Mit der "Ich-ich-ich,-dann-lange-nichts-und dann-die anderen" Einstellung ist das kein Wunder und von Seiten des Unternehmens vollkommen nachvollziehbar.

Ja und? Was ist ?

Ja und? Was ist ?

Missbrauch?

Wer hätte das gedacht, dass diese Idee missbraucht werden wird?
Ob kostenlose Getränke oder uneingeschränkte Rückgabe:

Da den Menschen ja Tag für Tag erklärt wird, wie sie "das meiste" für sich herausholen können, war mir der Missbrauch von Anfang an klar.

Aber es war schön, dass man wenigstens bisher bei IKEA an das Gute im Menschen geglaubt hat.

Bisschen naiv das Ganze

Der Service war gut. Klar, dass es mal wieder einige Abzocker gibt, die das überstrapazieren und sich dabei noch unheimlich schlau vorkommen. Ich hatte aber vermutet, Ikea preist das mit ein. Die Rückgabemöglichkeit jetzt ganz abzuschaffen (wenn schon benutzt) ist nicht schön. Bei einem oder zwei Monaten hätten die es ruhig lassen können.

Überfällig

Dieses Geschäftsmodell war vollkommen umweltschädlich und zum Glück wird es zeitnah enden. Die Menschen müssen endlich Verantwortung übernehmen, über ihre Einkäufe nachdenken und Produkte benutzen bis sie kaputt gehen. Diese Wegwerfgesellschaft schadet unserem Planeten!

Autos

Ikea hätte auch Autos verkaufen sollen. Jedes Jahr ein neues Auto für lau;-)

Kleidung wäre auch nicht schlecht. Und galt das Rückgaberecht auch für die Hot Dogs?

Unbefristete Rücknahme war wohl ein Flop

Ikea hat das nicht aus purer Selbstlosigkeit, sondern aus knallharten Werbestrategie getan. Damit sollten Mitbewerber, die auf normalen Umtauschmöglichkeiten bestehen, ein Nachteil zukommen.
Nur, unbefristete Rückgabe wird in Deutschland knallhart ausgenutzt, die Geiz ist geil Werbestrategie hat Wirkung gezeigt.
Und damit wurde Ikea zur Gebrauchtwarenannahme gegen Frischgelderstattung.
Jetzt schlägt es auf die Gewinne nieder, aber ist auch kein Problem. Die werden eh nicht an den Standorten, sondern in Oasen versteuert. Man beschränkt sich lieber auf die kostenlose Ausnutzung örtlicher Infrastrukturen, ist doch mal wieder eine typische „Win Win“? Situation.

aus Umweltschutzgründen

Wegen der Kinder, für die Umwelt und zum Erhalt sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen, dass sind die gängigen Floskeln der Manager.

Dabei ist die wesentliche Aussage im Artikel auch genannt. Es sind immer die gleichen, die kurz vor Ablauf der Frist ihren Kaufgegenstand zurückgeben wollen.

Und wie immer im Leben muss die große Mehrheit unter dem Egoismus weniger leiden.

Naja, aber es war auch absehbar, dass diese großzügige Rücknahmeregelung keinen Bestand haben kann. Und ob die derzeitige Frist von 365 Tagen nicht auch geändert wird, ist derzeit noch offen.

Nichts desto trotz bleibt das schwedische Unternehmen eine große Nummer im Wettbewerb.

Dann nimmt Ikea gar nichts mehr zurück

Es geht ja nur einmal zum zusammen Schrauben, dann ist es Schrott.

IKEA sagt nicht die (ganze) Wahrheit

Das Küchengeräte-Sortiment eine überteuerte, veraltete Mängelgrube.
Unfähige Monteure, die von den IKEA Filialen vollmundig als Experten-Teams vermittelt werden.
Rabattaktionen, die keine sind.
Produktqualität mit Sollbruchstellen schon bei Montage und pfleglicher Nutzung.
Heimbedarf-Ramsch aus Fernost wie bei Tedi, nur völlig überteuert.
Alles aus eigener Erfahrung.

IKEA hat ein substanzielles Qualitäts- und Konkurrenzproblem.

Mich hat der Laden schon lange als Kunden verloren.
Ich bin doch nicht blöd.

Stimmt!

Irgendwie scheint das bei einige Menschen sehr tief verwurzelt zu sein, solche Angebote gnadenlos auszunutzen! Schade, eigentlich!

@09:40 von hansaviertel

> Warum soll ich ein Produkt, welches ich lange und zufriedenstellend genutzt habe, nicht kurz vor Toresschluss gegen volles Geld wieder zurückgeben.

ist das ihr ernst? man zahlt für die nutzung des gegenstands, weshalb er an wert verliert. irgendwann ist der wert bei null angelangt. weshalb sollte ein konzern einen gegenstand, der erheblich an wert verloren hat, gegen "volles geld" zurücknehmen?

ansonsten gebe ich user barthelmus recht. ein konzern wird ökonomisch durchrechnen, ab wann der gewinn durch kundenzufriedenheit den verlust durch nutzen von darauf ausgelegten regelungen unterschreitet. eine völlig normale kosten-nutzen rechnung.

Ikea

Völlig vernünftig ich würde gegen Missbrauch auch ein Riegel vorschieben. Schlimm das es solche Leute gibt die den Wert des Produktes nicht anerkennen

Eine unheilbare Krankheit ist....

daß sich auch unzählige Online-Käufer z.B. bei Textilien den gleichen Artikel in 3 Größen und evtl. auch 3 verschiedenen Farben zuschicken lassen und dann 4 Teile - und manchmal sogar ALLE wieder zurückschicken. Wie lange lassen die Lieferanten sich das noch gefallen?

Ist ja alles nett gemeint

Ist ja alles nett gemeint aber was soll das bringen sich etwas zu kaufen und 365 Tage später zurück zu bringen ? wenn ich etwas kaufe merk ich eigentlich recht schnell ob es doch nicht gefällt spätestens wenn es in der Bude steht und nicht zum Rest passt. Oder vielleicht gar nicht Passt von der Größe her. Bei IKEA kann man eigentlich alle Produkte im Laden begutachten das sollte reichen

Beim Versandhandel ist das noch schlimmer mit den Ganzen Retouren genau so schwachsinnig. Eine reisen Verschwendung von Rohstoffen. Benzin Verpackung teils die Produkte und die Kosten werden auf die „Normalen“ Kunden die ihre Produkte behalten abgewälzt.

Umtausch nur bei absoluter Neuwertigkeit und die Versandkosten müssen vom Kunden getragen werden und vom Gesetz her so 3-5 Euro pro Artikel betragen. Die Produkte würden billiger und die Umwelt geschont.

@09:40 von hansaviertel

Sie Verwechseln Kauf mit Miete - und selbst bei Mietgegenständen wird es Ihnen ggf. in Rechnung gestellt, wenn die Dinger hinterher völlig abgenutzt sind.

Wäre Handel das was Sie beschrieben haben, würden Obst- und Gemüsehändler dumm aus der Wäsche gucken.

Schade, dass Menschen

Schade, dass Menschen großzügige Regelungen so schamlos ausnützen, dass Unternehmen gezwungen sind die Regeln wieder abzuschaffen.

Wundert mich sowieso

Man hört das ja vor allem beim Onlinehandel. Versand umsonst, also jede Menge Zeug bestellen, ein Wochenende verwenden und versifft zurück schicken. Und der Händler muss das Zeug dann entsorgen. Diese Schmarotzerhaltung scheint für viele normal zu sein.
Da aber Amazon und Co. nicht zu deren Gunsten auf Gewinne verzichten werden, bezahlen die anderen Kunden dieses Verhalten mit. Nennt sich Kalkulation.
Ich wusste gar nicht, dass Ikea so ein (in meinen Augen) absurdes Kulanzangebot hat.

@AfroDieter 09:11

Es erscheint in der Tat so, als wäre das eine negative Öffentlichkeitsarbeit. Dem ist mitnichten so. Nur das grundsätzliche Rückgaberecht gebrauchter Ware wird eingeschränkt. Die Mitarbeiter bei IKEA werden sicher auch weiterhin noch Handlungsspielraum haben, diese Ware zurück zu nehmen, wenn es einen nachvollziehbaren Grund dafür gibt.
Mit der derzeitigen Situation aber wäre es sehr schwer, einen Umtausch abzulehnen, auch wenn es in einem individuellen Fall um einen offensichtlichen Missbrauch der Kulanzregel geht. Denn gerade ein solcher “Kunde“ würde sofort nach “Verbraucherschutz“ schreien wenn ihm das beworbene Umtauschrecht versagt würde. Und dies hätte eine weit negativere PR zur Folge als jetzt einmal das Umtauschrecht einzuschränken.
Es ist übrigens nicht einfach, den "gleichen bekannten Kunden" individuell zu identifizieren. Das geschieht nur über typische Einkaufsmuster, die diese Kundengruppe ausmacht.

@Barthelmus 09:19

Amazon, Zalando und Co können da nicht folgen, da dies Versandhändler sind und dementsprechend der Gesetzgebung zum Fernabsatz unterliegen. Da muss ein Kunde die Möglichkeit haben, Ware wie im stationären Handel begutachten zu können. Daher ist dabei meistens auch eine Öffnung von Verkaufsverpackungen als normal zu akzeptieren.
Die Kosten für den Anteil an zurückgesendeter Ware ist schon in den Verkaufspreis eingepreist, aber das ist halt das Problem mit den Schnorrern. Sie missbrauchen alle Angebote bis zum Äußersten und wir zahlen drauf.
Wie Sie schon schrieben: Schade!

Ich kenne sogar Fälle in

Ich kenne sogar Fälle in denen sich Personen gebrauchte Möbel über die Kleinanzeige gekauft haben und anschließend mit dem gebrauchten Möbestück zu IKEA gefahren sind um es dort für den vollen Kaufpreis zurückzugeben. Dreistheit kennt halt keine Grenzen...

Völlig richtig so

Mit Nachhaltigkeit hatte das nichts mehr zu tun, und Kunden, die nach 364 Tagen ihr Produkt zurückgeben, weil sie mit der Qualität unzufrieden sind, sind m.E. nach völlig unglaubwürdig. Bleibt zu hoffen, dass der Personalbestand in den zuständigen Abteilungen nicht allzusehr abgeholzt wird. IKEA gehört zu den Unternehmen, in denen der Personalbestand auf Kante oder auch darunter geplant wird.

Zu erwarten

Generell ist dieses Verhalten schade, jedoch zu erwarten. Für die ausführenden Leute wahrscheinlich genauso "in Ordnung" wie eine Entschädigung über die Haftplichtversicherung des guten Freundes, wenn man sein Handy hat fallen lassen.

Ob es mit IKEA allerdings den Falschen traf, kann man mit Blick auf die Steuervermeidungen der letzten Jahre aber wohl so oder so sehen...

OlliH, 15:03

||Die von Ihnen zitierten „Steuervermeider“ gehen mit Sicherheit nicht zu IKEA zum einkaufen !!!||

"Haarsträubend" (Ihre eigenen Worte) ist nur Ihr Unverständnis - der gemeinte Steuervermeider ist IKEA.

Darstellung: