Ihre Meinung zu: Trumps Aussagen in Helsinki: Versuch einer Schadensbegrenzung

18. Juli 2018 - 7:39 Uhr

Trump will sich nur versprochen haben in Helsinki - das beteuert er nach heftiger Kritik an seinen Aussagen zur russischen Einmischung in den US-Wahlkampf. Die Rolle rückwärts überzeugt selbst nicht alle Republikaner. Von Katrin Brand.

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Kommentare

Es ist mir unverständlich, ....

dass Europa nicht heilfroh ist, wenn die USA und Russland miteinander sprechen. Ich würde erwarten, dass die Europäer Trump für diesen großen staatsmännischen Schritt bejubeln. Dass er in den USA von Reaktionären und Kriegstreibern gejagt wird, ist klar, bei uns müßte man ihn aber feiern. Die Situation erinnert an den Haß, der einst Willy Brandt begegnete, als er seine Ostpolitik startete. Am Ende bekam Brandt zu recht den Friedensnobelpreis.

Bloß versprochen...?

Aha. Da hat er also ein Wort "vergessen" zu sagen. Und das fällt ihm just dann auf wenn er von zuhause Prügel bezieht für seine "Politik", die nichts anderes ist als alles abzureißen was seine Vorgänger in Jahrzehnten mühevoller Arbeit aufgebaut haben. Ein einziges Wort, welches den ganzen Satz in seiner Bedeutung umkehrt. Das nenne ich lügen auf Kommando.
Dieser Trottel ist eine Schande für sein Amt und für sein Land.

Pures Fremdschämen angesagt

Dieser Mann wird in die unliebsame Geschichte der USA und der Welt eingehen,
denn was sich die Amerikaner da in´s weiße Haus geholt haben, sucht seinesgleichen.
Dass dieser Inbegriff an Unfähigkeit, Selbstsucht, Intoleranz, Boshaftigkeit und Verschlagenheit der mächtigste Mann der Welt sein soll ist doch nichts anderes,
als gelebte Satire.
Die gute Nachricht dabei lautet - er zerstört sich selbst, weil er einfältig ist.
Ihm fehlt einfach die Intelligenz, Dinge von einer übergeordneten Warte aus zu betrachten, denn er ist vollkommen in seiner illusionären Selbstverliebtheit gefangen.
Und das wird ihm auf Dauer das Amt kosten.

Passiert mal ...

Versprecher können in der Tat immer einmal passieren. Auch mir ist das schon, selbst in wichtigen Momenten, passiert.

Doch diesem Präsidenten zu glauben, dass es sich wirklich um einen Versprecher handelte, kann ich irgendwie nicht. Erst recht nicht, wenn er direkt wieder einschränkt, dass es ja auch jemand ganz anderes hätte sein können.

Eigentlich würde ich mich ja freuen, dass ein Staatspräsident versucht die Macht von Geheimdiensten, einzuschränken. Allerdings die Macht der US-Geheimdienste einzuschränken, bzw. hier das Vertrauen in diese zu untergraben, und stattdessen dem Ex-KGB-Agenten auf die Schulter klopfen und diesem Recht zu geben ... macht es nicht besser.

Peinlich

Wer es bis jetzt noch nicht geglaubt hat, weiß es nun: Donald Trump ist peinlich. Er tut mir fast schon leid. Der Big Gambler, der Macher, the one and only... schlimm.
Entweder es sind fake news oder er wurde falsch interpretiert/verstanden oder er hat ein kleines Wort "vergessen".
Unglaublich!

"Versprecher": Will Trump ein Clown oder ein Präsident sein ?

Die Öffentlichkeit hat sich längst daran gewöhnt, dass der Mann auf der Lächerlichkeitsskala keine Grenzen kennt, bei Sprach- und Textkompetenz aber schon.

Seinen Anhängern nötigt er damit eine tagesszeitabhängige Flexibilität ab, die herausfordernd ist, weil sie am Nachmittag das Gegenteil dessen behaupten müssen, was am Vormittag gesagt wurde.

John McCain sprach von der "Selbsterniedrigung" des Präsidenten. Was müssen seine politischen Follower dann erst alles hinbekommen.

Ach was,

Trump hat sich versprochen. Dann ist ja alles klar…
Ich kann nur sagen: Es wird immer peinlicher, mit diesem Präsidenten. Dreht sein Fähnlein im Wind, wie es gerade passt. Hoffentlich flüstert ihm nicht mal jemand, du musst den roten Knopf drücken…

Trumps Versprecher

Der "stable genius" hat sich versprochen!?
Wer's glaubt wird selig.
Mittlerweile weiß man schon gar nicht mehr, was peinlicher ist: Trumps Auftreten und "Versprecher", oder die Verrenkungen der Republikaner.

Amerikanische Geheimdienste

Wie kann Trump die Erkenntnisse der amerikanischen Geheimdienste bezweifeln? Ohne ihre Bemühungen wäre eine Existenz von Massenvernichtungsmitteln im Irak nie aufgedeckt worden. Der zweite Irak-Krieg hätte gar nicht stattgefunden. Und es waren die amerikanischen Geheimdienste, denen neue Befragungsmethoden von Häftlingen wie das "waterboarding" zu verdanken sind.

Reißleine

Ich verstehe nicht warum die Mächtigen in den USA nicht langsam mal die Reißleine ziehen um Trump zu stoppen.
Der arme Präsident der irgendwann einmal das alles wieder aufbauen soll was Trump gerade so nebenbei einreißt!

Angst vor Annäherung in Dauerschleife

Nichts scheint man im Westen mehr zu fürchten, als eine Annäherung zwischen Russland und den USA. Aus Mangel an rationalen Gründen bzw. dem fehlenden Mut, diese offen zu benennen, verlieren sich die Kritiker in irgendwelchen unwichtigen Details, die uns nun in Dauerschleife vorgetragen werden. Warum macht man sich diese Mühe, wenn das Treffen laut den eigenen Darstellungen doch so schlecht gewesen sein soll?

Die Antwort ist einfach: Das alte Feindbild muss mit aller Macht am Leben gehalten werden. Darin sind sich Politik und die angeblich unabhängigen Medien wieder einmal einig. Sie scheuen nicht einmal "Shitstorm" gegen den eigenen Präsidenten, damit dieser seine Meinung ändert - immerhin mit Erfolg, wie man sieht. Letztendlich ist dasselbe Schauspiel wie mit der angeblichen Wahlbeeinflussung: Es ist ein Zeichen der Angst, dass sich irgendetwas ändern könnte.

Geschwafel eines Überforderten

Einmal mehr hat Trump bewiesen, dass er den Anforderungen des Amtes nicht genügt, er charakterlich für dieses Amt ungeeignet ist. Wenn der Gegenwind zu heftig wird, kommen die abstrusesten Erklärungen zu Stande: Frau von Storch rutscht beim Twitter-Verunglimpfen von der Tatstatur ab, Trump hat nur ein Wort vergessen und damit das Gegenteil dessen gesagt, was er angeblich meint. Und wer drauf hinweist, gehört der fake-news-fraktion an.
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Man mag mit einer solchen Einstellung vom bayerischen Ministerpräsidenten zum Bundesinnenminister aufsteigen, wenn der vermeintlich mächtigste Mann der Welt solcherlei Charakterzüge aufweist, ist Vorsicht geboten. Immer noch. Aber hoffentlich nicht mehr lange.

Was sagt uns dieser Artikel?

Und nicht nur dieser, wer sich heute einmal eine Presseschau antut.
"Er sehe keinen Grund, warum es Russland nicht gewesen sein sollte. Und damit sind die Hackerangriffe auf die demokratische Partei vor der Wahl 2016 gemeint."
Das ist DAS bestimmende Thema, wenn es um Helsinki geht. Deshalb die Gegenfrage:
- Wo sind die Kommentare, daß sich in den Gesprächen die Lösung des syrischen Golanproblems andeutete?
- Wo sind die Berichte darüber, daß sich die USA und Russland zusammentun wollen, humanitäre Hilfe für GANZ Syrien zu leisten? (Putin bot sogar schon seine Lufttransporter an. Die sich bekanntlich ja selbst die NATO bei Russland mieten muß.)
Schon allein diese beiden Themen hätten das Potential für seitenweise Artikel.
Die Antwort ist ganz einfach.
Zum Golan fragt die EU einfach niemand mehr. Das kann eben nur zwischen USA,Russland und Israel gelöst werden.
Zu Syrien wurde doch in Den Haag gerade beschlossen, keinen Cent für Syrien unter Assad! Alles unwichtig?

Ist das Politik oder Entertainment, Chaos oder Kalkül ?

Der Vorgang war einmalig in der Geschichte der USA. Daniel Ray Coats, Director of National Intelligence mit Kabinettsrang und verantwortlich für die Community der 16 Intelligence Services der USA, erklärt seinem Chef, dass alle Ermittlungsergebnisse der involvierten Dienste eine unbestreitbare Einmischung russischer Ressourcen in die Wahl 2016 aufzeigen. Mit klaren Beweisen. Donald Trump stellte auf seiner Presse-Konferenz in Helsinki lapidar fest, dass ihm die bloße Versicherung des mit langjähriger Erfahrung als Geheimdienst-Offizier ausgestatteten Putins, es nicht getan zu haben, ausreiche.

Aber Entwarnung: es war ein "Versprecher". Nun hat er "es" getan. Kann Putin den ernst nehmen?

Es ist nicht verwunderlich, dass sich in den USA nun beiderseits der politischen Lager massiver Widerspruch erhebt. Darunter von republikanischen Schwergewichten wie der Paul Ryan, John McCain und Graham Lindsey.

Diese Story ist den Wählern der Midterms in den Wahlrkreisen nur schwer zu verkaufen.

Was soll's,

ein "nicht" mehr oder weniger bedeutet doch auf so hoher Ebene nichts, oder nicht? Ist ja eh alles nur covfefe.

So einfach

Mein Vorschlag: die europäischen Regierungschefs sagen Trump zu, dass sie 4% in die Rüstung investieren werden.
Und sobald Trump über irgendeine innenpolitische Dummheit stolpert, schauen sie durch ihre Gesprächsaufzeichnung, und stellen fest, dass sie +nicht+ 4% investieren wollen... Sorry, kleiner Versprecher.
Politik kann so einfach sein.

Ungeschickt

Es mutet sehr ungeschickt an, nach dem Treffen in praktisch allen Themenbereichen zurück rudern zu müssen, während Putin sich feiern lässt.

Jämmerlich!

Jetzt rudert er zurück. Steht nicht einmal zu dem, was er gesagt hat. Trump ist einfach völlig ungeeignet.

Trump sollte Lieberman noch twittern

Trump ist wohl mündlich die Maus verrutscht. Vielleicht sollte er sich ganz darauf beschränken, mit seiner Umwelt über Twitter zu kommunizieren - 140 Zeichen hat man besser im Blick :-)

Es ist schon erstaunlich, für wie bescheuert Politiker wie Trump, von Storch, Seehofer usw. die Bürger ihrer Länder halten. Aber der Erfolg gibt ihnen recht. Sie werden in zunehmenden Maße gewählt. Das sagt auch einiges über die Bürger selbst aus.

sollte / sollte nicht

man sollte schon bei der Sache sein und sollte nicht unachtsam auf weltpolitischer Bühne agieren.. Vielleicht sollte sich Mr. Trump einmal ein Beispiel an Mrs. Merkel nehmen, da könnte er einiges darüber lernen was man als Präsident eines Landes nicht tun sollte.

Falsche Aussagen und Wortwahl des amerikanischen Präsidenten

Wenn Mitch MC Connell, Chef der Republikaner sagt ´Wir glauben, die Länder der europäischen Union sind unsere Freunde und nicht die Russen´, dann wir es höchste Zeit das der amerikanische Präsident seine Aussagen und Wortwahl in Bezug zu den Ländern der europäischen Union öffentlich revidiert und sich entschuldigt. Ebenso sind weitere solche Aussagen nicht mehr zu treffen. Republikaner wie Demokraten möchten ihren Präsidenten entsprechend unterrichten.

Realpolitik von Helmut Schmidt im Vergleich zum Chaos bei Trump

Die Realpolitik von Helmut Schmidt hatte immer zwei Säulen: ein festes Standbein im westlichen Bündnis und auf dieser Plattform die Gesprächs- und Kooperationsbereitschaft mit der Sowjetunion. Ziel war eine stabile Architektur für Sicherheit und Frieden in Europa. Reden und kooperieren, aber Festigkeit in der Verteidigung von Demokratie und Freiheit.

Die Annexion der Krim und die Infiltration der Ostukraine durch russisches Militär hätte Schmidt niemals einfach „um des lieben Friedens“ willen durchgewunken, sondern mutig zur Sprache gebracht. Mit dem Ziel, das Thema friedlich, aber nicht durch Totschweigen zu lösen. Das historische Scheitern einer reinen Appeasement-Strategie gegenüber einer Diktatur, die dann erst richtig zum Krieg geführt hat, hatte die Welt aus der NS-Zeit noch noch vor Augen.

Trump’s erratische, strategisch undurchdachten Alleingänge bringen keine Friedensordnung sondern das Risiko von Instabilität und anhaltenden Konflikten.
Sicherheit braucht ein Fundament

Anbiederung ist keine gute Politik

Putin durfte auf Augenhöhe mit dem US-Präsidenten auftreten, ein großer propagandistischer Sieg für den Kremlmann. Niemand hat sich getraut, ihn in der Frage der Annexion der Krim, in der Frage des Stellvertreterkrieges in der Ostukraine, in der Frage MH17, in der Frage Assad-Regime, in der Frage Chemiewaffen auf die syrische Zivilbevölkerung, usw. zur Rede zu stellen.

Unglaublich

Trumps Ruderbewegungen in der Frage der russischen Einmischung in die US-Wahl sind absolut unglaubwürdig. In den USA nimmt ihn niemand mehr ernst.

Da sich jede

Regierung, die mächtig genug sein darf, in Wahlkämpfe Anderer einmischt ist eine Dikussion darüber hinfällig- solange diese nicht ein generelles weltweites Verbot der Wahlkampfeinmischungen zum Ziel hat. Immerhin ist es US Tradition , Wahlkampf nicht nur per Bots zu beeinflussen, sondern gleich ganze Regierungen wegzubomben!!

Ein Präsident der sich in

Ein Präsident der sich in solch wichtigen Themen - und dann noch bei einer Pressekonferenz - "verspricht", stellt sich ein Armutszeugnis aus.
Und dieser Präsident repräsentiert die USA?!
Es ist nicht zu fassen.

Halbwertszeit von Aussagen

Trumps Aussagen, Zusagen, überschwängliche Komplimente, Lob, Kritik, Meinungen, ... alles hat bei diesem Mann nur eine Halbwertszeit von wenigen Stunden oder maximal Tagen. Das macht ihn keinesfalls zu einem verlässlichen Partner. Alle wissen das zwar, aber entweder sie nutzen es aus a la Russland ofer Nord Korea oder sie kuschen, weil man ihm noch Schlimmeres zutraut.
Was ist der Grund für der so schnellen Verfall seiner Aussagen? Exzessive Egomanie, Altersdemenz, Unwissenheit oder ein genialer Plan? In seinen Augen sicher der beste Plan, den ein Präsident je hatte.

Wann tritt denn Herr Trump zurück?

Da er jetzt wenn auch nur eingeschränkt, zugibt, dass die Russen sich in den Wahlkampf eingemischt haben, ist es doch seine Pflicht, wenn er ein Kerl ist, zurückzutreten und Neuwahlen zu veranlassen.
Auch darf ein Präsident sich nicht so massiv versprechen.
Was ist, wenn er den Befehl zum Atomkrieg gibt, sagt er dann auch, wenn alles in Schutt und Asche liegt,"Ich habe mich leider versprochen"?

Darf nicht sein

Es ist sehr diskussionswürdig, dass bei tagesschau.de oft bereits nach wenigen Kommentaren die Kommentarfunktion geschlossen wird. Das konterkariert das Recht auf Meinungsfreiheit, das doch gerade ein öffentlich-rechtlicher Sender auf seine Fahnen schreiben sollte !!!!

friedensnobelpreis ...

... jedenfalls wird immer offensichtlicher weshalb die obama-clinton-administration mit einem friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde und herr trump eine gefahr für den weltfrieden ist. ironie aus.

Ich ergänze meinen Beitrag:

Ich ergänze meinen Beitrag: Einer, der mal im Ameisenhaufen stochert... Das ist doch besser als ein neuer (richtig kalter) Krieg in Europa. Finde ich zumindest. Und ja, die Ukraine habe ich nicht vergessen. Da bin ich nämlich gerade und besuche meine Frau. Die könnte Einiges über die jetzigen Zustände in diesem Land erzählen, weil sie einige Zeit beim SBU gearbeitet hat.
SBU=inlandsgeheimdienst der Ukraine

Einfach nur noch lächerlich

Unfassbar peinlich und dumm. Eine Frechheit obendrein sich so versuchen aus der Situation zu retten. Er war ja vorher schon nur noch peinlich.

Wachen vielleicht doch noch wenigstens ein paar amerikanische Wähler auf und versuchen Schlimmeres zu verhindern?

Kaum zu fassen....

Jemand der öffentlich so offensichtlich, dümmlich und dreist lügt, ist Präsident der mächtigsten Nation der Welt....

Deutsche Presse

conform mit den US Demokraten,
scheinbar habt ihr alle kein Interesse an Frieden, das Einzige was ich an Trump gut fand, dass er im Wahlkampf schon gesagt hatte er wolle auf Russland zugehen.

Alles nur Versprecher !

Vielleicht auch beim Amtseid ?

Versprecher

Da verspricht oder verwittert sich ein Präsident? Nahezu wöchentlich? Widerruft sich dann wieder? Wie billig sind denn diese Ausreden! Die nimmt man im Alltag doch niemals den eigenen Kindern ab. Auffallend ist aber schon, dass man diese ständigen schlechten Ausflüchte und Lügen nach zu forschen Attacken oder Fehlern dem Trump abnimmt. Dieses Hin und Her fällt doch allen auf. Warum erlaubt das der Trumpanhänger?

Putin hat ihn in der Tasche

"Versprochen" hat sich der Mann sicher nicht. Sein Verhalten ist pro-Kreml. Ganz eindeutig. Und da kommen Fragen auf. Immerhin hat Trump nach eigener Aussage am meisten mit Russenmafia un russischen Oligarchen gedealt. Da wird der Kreml noch so manche Leiche von Donald Trump im Keller haben.
.
Trump ist ein Sicherheitsrisiko.

“Der Rettungsversuch...

...überzeugt selbst nicht alle Republikaner.“
Da gibt es also einen größeren Anteil der Reps, die ihrem großartigen Abgott eines Präsidenten dieses Gefasel tatsächlich abnehmen? Die würden auch sofort glauben, der Mond sei eckig, wenn Trump das verkündet und nachher behauptet, er habe lediglich ein “nicht“ vergessen.
Es kommt der Tag, an dem sich auch die Republikaner unisono für Ihren Präsidenten schämen werden, eine Eigenschaft, die dem Genannten vollkommen abgeht.

Sensation!

Herr Trump schließt also nicht aus, dass seine Wahl auf Hackertätigkeiten Russlands (oder wem auch immer) zurückzuführen sein könnte. Prima! Dann steht ja einer Annullierung seiner Wahl und somit Rücknahme aller seitdem von ihm unterzeichneten Dekrete sowie die Ernennung von Bundesrichtern als auch Neuwahlen nichts mehr im Wege!

Folgejob

Er kann ja so später bei Gazprom anfangen...
@Bernd39: der Golan gehört zu Syrien und basta.

Mein Gott ist der schlecht.

Das haben die Amerikaner nicht verdient. Ein elendes Aushängeschild.

Die Glaubwürdigkeit der Kritiker aus der GOP

Es gibt Trump-Kritiker in der GOP wie John McCain und Lindsey Graham, die mit einer gewissen Gradlinigkeit bei ihrer Linie gegenüber dem erratischen Naturell von Trump's Volten und Zickzack bleiben.

Andere, wie der Speaker Paul Ryan (Wisconsin) und die Senatoren Flake (Arizona) und Corker (Tennessee) wagen sich erst angesichts des Chaos' aus der Deckung und selbst ein Trump-Anhänger der ersten Stunde wie Newt Gingrich wird deutlich. Auch einzelne Kommentatoren vom Trump Haus-und Hof-Sender "Fox" gehen auf Distanz.

Die genannten Senatoren hätten es auf der Hand, Trump mit mehr als nur Appellen zur Disziplin in der Politik zu rufen. Der Präsident braucht sie, um seine Berufung für den Supreme Court durch den Senat, in welchem die GOP nur eine knappe Mehrheit hat, zu bringen.

Es wäre an der Zeit, das politische Gewicht auch substanziell einzusetzen um Glaubwürdigkeit zu unterstreichen.

Trump die Lachnummer

Dieser Mann ist doch lächerlich mit seinem Verhalten. Er konnte genau wissen, dass sowas nicht gut ankommt in den USA. Bei vielen Amerikanern ist er nun komplett unten durch. Die US Bürger sind nunmal nicht mit den putintreuen und trumptreuen TS Foristen vergleichbar. Trump hat seinem Gegenkandidat in 2020 das Präsidentschaftsamt auf dem Silbertablett serviert!

08:08 von Bernd39 - nichts neues

Diese Absichtserklärungen sind nicht neu, und gleichbleibend substanzlos, wie selbst der Kreml einräumte. Und nun?
.
Russland agiert aggressiv, neoimperialistisch gegenüber allen Nachbarn, destruktiv und versucht, Deutschland und alle anderen in der freien Welt nachweislich zu destabilisieren. Und das ist hier das Problem. Trump aber scheint aus irgend einem Grund Angst vor Putin zu haben. Vielleicht persönliche Gründe?

... ist unglaubwürdig. So gibt er sich ständig: unüberlegte Statements absondern und hinterher rechtfertigen. Mit noch unglaubwürdigeren Argumenten. Wie kann es nur so einen Clown an der Spitze einer Weltmacht geben!?

Nachfragerin, 08:07

Sie treffen exakt den Nagel auf den Kopf.
Wenn man gestern in den Fernsehausschnitten sah, wie sich sowohl die Republikaner als auch die Demokraten darin einig waren, dass Russland (fast traditionell) der Gegner der USA war, ist und bleiben muss, kann keine andere Folgerung ziehen.

das schlimme dran: es gibt

das schlimme dran: es gibt nicht nur Trump-wähler, sondern sogar noch senatoren und abgeordnete, die ihm diese lügen abkaufen. oh USA, wie tief bist du gefallen!

Versprecher

Versprecher haben schon Kriege ausgelöst!

Wäre euch Krieg lieber?

@PaulPuma, sehe ich genau so. Ich habe sehr viele seiner Wahlkampfreden im Netz gesehen und fand damals schon das Meiste von ihm sehr vernünftig. Sein Job als Präsident ist es der Bevölkerung zu dienen und das Beste für sie zu erreichen, ebenso wie Putin es tut und Feindschaft zwischen ihnen kann nichts Gutes bedeuten. Aber gewisse Kreise, die rein egoistisch handeln sehen ihre gewohnten Vorteile schwinden, also werden solche Politiker von Ihnen bekämpft. All die Kritiker mit ihren veröffentlichten Meinungen sollen doch mal erklären was vor Putin so toll gewesen ist und ob Trumps Vorgänger ihr Land lebenswerter gemacht haben. Die USA sind für mich schon lange kein "1. Welt- Land", wenn man sich die Massenarmut und Verschuldung ansieht! Das ist für mich ein Kampf zwischen der alten Sorte Politiker und einer neuen Sorte.

Unverschämtheit

um 07:52 von Paul Puma... Die Situation erinnert an den Haß, der einst Willy Brandt begegnete, als er seine Ostpolitik startete. Am Ende bekam Brandt zu recht den Friedensnobelpreis.

Trump mit Brand zu vergleichen ist schon eine Unverschämtheit. Nur die Naivsten unter uns sehen nicht, dass es Trump ausschließlich um sich selbst geht. Da ist ihm jedes Mittel recht.

Indem

die Presse den Fokus auf dieses unsinnige Thema lenkt, soll von den Erfolgen dieses Treffens abgelenkt werden. Es entsteht der Eindruck, dass eine Annäherung Amerikas und Russlands um jeden Preis verhindert werden soll. In keinem einzigen Beitrag unserer Mainstream Medien, habe ich detaillierte Informationen zum Treffen der beiden Supermächte gefunden. Lediglich die Live Übertragung der Pressekonferenz auf Phönix lieferte Infos.

Politiker unter sich

Ouch! Das war eine harte Landung für Trump. Mr. President. In den USA. Nach Helsinki. Politik ist offensichtlich etwas anderes, als ein Unternehmen zu führen. Jedes Wort verändert - dank der Medien - landesweit, weltweit politische Konstellationen und Mehrheitsverhältnisse. Und jeder Politiker versucht daraus Nutzen zu ziehen.
Es sollte daher allen klar sein, dass Politiker selbst der eigenen Partei sich untereinander bekämpfen. Das ist in den USA so, weltweit und auch in Deutschland.
Im Übrigen hat Trump sehrwohl im Interesse seines Landes gehandelt. Eine friedliche Koexistenz zweier "verfeinderter" Staaten ist, wie im Kalten Krieg auf jeden Fall erstrebenswert. Für Lobbyisten der Öl- und Gasindustrie ist hingegen Russland der "natürliche Feind", den es aktiv zu bekämpfen gilt. Und wenn Trump nicht mitspielt, werden eben andere Politiker aktiviert.

Trump ist wirklich eine tolle Unterhaltung!

Leider führt dieser Mann eine Atommacht und das ist weniger schön. Man sollte einen Clown halt nicht zum Präsidenten wählen ;-)

in Moskau sitzt Putin und hat

in Moskau sitzt Putin und hat schon knallrote schenkel und krämpfe in der gesichtsmuskulatur vor lauter amusement

@Paul Puma 07:52

Sie sollten sich schämen Brandt und diesen Selbstdarsteller Trump in einem Satz zu erwähnen. Brandt würde sich im Grab umdrehen wenn er sehen würde was Trump treibt.
Die Europäer sollen also einen Mann feiern und bejubeln, de der EU und damit extrem vielen Europäern indirekt den Krieg erklärt mit seiner Handelspolitik?
Den Jubel kann Trump zurecht vergessen!

Herr Trump ist ja nicht in

Herr Trump ist ja nicht in sein Amt gelost, sondern gewählt worden. Letztendlich spiegelt er den Willen des amerikanischen Volkes (ja, auch ohne Mehrheit kann man Präsident werden - ist aber nunmal das Wahlsystem in den USA) wieder. Und wenn man jetzt das Gefühl hat, Mr Trump ist nicht der hellste und hat keinerlei Qualifikationen, dann lässt das aber auch tief in die Köpfe der Amerikaner schauen. Jedes Land bekommt den Präsidenten, welches es verdient und jeder gewählte Präsident ist ein Spiegelbild der Gesellschaft, die ihn wählt.

Seine Anhänger...

... werden ihm auch dies glauben. Dabei wird doch immer deutlicher, wie unstrukturiert und weltfremd Trump gegen alles, was ihm persönlich nicht passt, vorgeht. Ein Elefant in der Porzellanfabrik ist dagegen als harmlos einzustufen.

@TKM - Trump und das Feindbild

07:53 von TKM:
"Und das fällt ihm just dann auf wenn er von zuhause Prügel bezieht für seine 'Politik', die nichts anderes ist als alles abzureißen was seine Vorgänger in Jahrzehnten mühevoller Arbeit aufgebaut haben."

Was genau wurde gegenüber Russland denn in mühevoller Arbeit aufgebaut? Das Feindbild Russland besteht seit vielen Jahrzehnten und ist äußerst resistent gegenüber Veränderung, wie man derzeit sehen kann. Wer daran rüttelt, wird ebenfalls verteufelt, wie man an Trump sehen kann. Das ist eine Art Tradition in den USA, denn rational lässt sich dieses Verhalten nicht begründen.

um 08:08 von Bernd39

100% Zustimmung. Diese Punkte würden mich viel mehr interessieren als die Frage, was Trump denn NUN schon wieder gesagt oder nicht gesagt hat. Das ist eigentlich auch meine Hauptmotivation, warum ich hier auf TS lese und nicht bei der Bild. -_-

Was der da jetzt wieder

Was der da jetzt wieder abliefert, bestätigt mir immer mehr meinen Verdacht, dass der bestimmt nicht ganz richtig im Kopf ist, den ich von Anfang an hatte. Da kann's einem schon Angst und Bange werden, zu wissen, dass dieser Kasper an den wichtigsten Knöpfen sitzt. Hoffentlich tun sich die amis bald selber den Gefallen und knipsen den bald ab, bevor der noch ganz durch dreht. Vielleicht findet sich da auch mal wieder so ein Mister Oswald, oder ähnliches. Manchmal wiederholt sich ja Geschichte. Wäre dann ja auch sehr interessant, was die Idee betrifft, die Russen hätten da überall die Finger mitdrinne.

Schalk01, 08:05

||Ich verstehe nicht warum die Mächtigen in den USA nicht langsam mal die Reißleine ziehen um Trump zu stoppen.||

Er nutzt ihnen, ist ihr U-Boot.
Trump ist "die Elite", die er zu bekämpfen vorgibt.

08:08 von Bernd39

Vollkommen niveaulos, die Statements hier, außer:
08:08 von Bernd39. Danke dafür, daß es noch selbständige Denker hier gibt. Es kann einem Angst und Bange werden bei dieser aufgeputschten, von den Mainstrem -Medien geförderten- Stimmung, wo sogar die amerikanischen Geheimdienste aufs eifrigste verteidigt werden.

07:52 von Paul Puma

Für mich ist es durchaus verständlich, warum Europa Trump nicht bejubelt. Trump und die USA haben in der Ukraine Frage gefälligst Zurückhaltung zu üben, denn es berührt europäische Interessen und spielt man die Annektion der Krim und der Ost-Ukraine herunter, tritt man die Souveränität der Ukraine mit Füßen. Das Land hat seine Atomwaffen an Russland abgegeben, im Glauben Russland akzeptiert deen Grenzen! Die NATO und insbesondere Deutschland hat er vor den Kopf gestoßen, soll man das bejubeln?? Nein Europa ist intelligent genug dies nicht zu tun. Merkel und die Bundesregierung spricht auch mit Putin, allerdings mit Herz und Verstand!!

Trump Putin Helsinki

"""Paul Ryan etwa, Republikaner und Sprecher des Abgeordnetenhauses, stellt klar, Putin teile weder die Interessen noch die Werte Amerikas."""
Den Worten des Rep Ryan ist nichts hinzuzufügen.

Trump setzt die nächste

Trump setzt die nächste Peinlichkeit oben drauf: In einer so zentralen Frage will er sich "versprochen" haben. Das toppt ja noch das "Maus-abrutschen" anderer Rechtspopulist*innen.
Dieser Mann ist als Präsident nicht (er)tragbar. Gut, dass die Absetzbewegungen von Trump auch in den republikanischen Reihen deutlich zunehmen.
Und um es nocheinmal klar zu sagen: Es ist keine Kritik daran, DASS die beiden Präsidenten sich getroffen haben, es ist eine Kritik daran, WIE Trump sich verhalten hat.

Wahres Gesicht

Trum muss in die Pötte kommen. Denn das was damals schon Bannon gesagt hat über die Neuordnung der Welt, genau das macht Trump jetzt wahr. Und genau dafür ist Trump der nützliche Idiot am richtigen Platz. Es ist Zeit, das die demokratische Welt diesem Gedanke etwas wirksames entgegen setzt. Nämlich Einigkeit und Allianzen. Die EU muss such zusammen setzen und verstärkt auftreten. Zumindest die demokratischen Länder. Denn auch Polen und Co. muss man in die Schranken weisen. Erst dann ist humanistische Weiterentwicklung wieder möglich.

07:52, Paul Puma

>>Die Situation erinnert an den Haß, der einst Willy Brandt begegnete, als er seine Ostpolitik startete. Am Ende bekam Brandt zu recht den Friedensnobelpreis.<<

Sie wollen Donald Trump wirklich mit Willy Brandt vergleichen?

Ich bin sprachlos.

Puppet on a string

Ich möchte nur zu gern wissen, was Putin gegen Trump in der Hand hat.

Wir werden es wohl nie erfahren ...

Ein Versuch

Wer die Doku über ihn kennt - die sicher nicht alle Fassetten zeigt und bestimmt auch eingefärbt ist - kann sich aber aus den gezeigten Momentaufnahmen dennoch vorstellen, dass bei ihm so etwas wie eine Prägung aufautoritäre Menschen -wie sein Vater scheint gewesen zu sein- vorhanden ist und sein Handeln bestimmt.
Eine Mischung aus Auflehnung, sich dennoch angezogen fühlen, Bewunderung und dem Wunsch es ihnen gleichtun zu wollen.
Von einer gefestigten Persönlichkeit mit integrativen und ausgleichenden Charaktereigenschaften kann kaum die Rede sein.
Das erklärt sich sicher sein durch die Medien und seine Tweets vermitteltes allgemeines und spezielles Auftreten und Verhalten, u.a. diejenigen wegzuschubsen um sich selber in der Pose des Alpha nach vorn zu stellen, die er für schwach hält und sicherlich verachtet.
Das er jetzt auf massiven Widerstand aus allen Richtungen stößt, dürfte ihn kurzfristig verunsichern. Schaun wir mal wie lange das vorhält.

@Paul Puma, 7:52

Donald Trump mit Willy Brandt vergleichen, ist das nicht ein bisschen gewagt?
Letzterer wäre wohl alles andere als begeistert, mit Trump in einem Atemzug genannt zu werden.

Und was Trumps „Erklärung“ mit dem „nicht“ angeht, ist das ja wohl wenig glaubhaft im Gesamtkontext und für ihn eher peinlich, selbst wenn es stimmen sollte.
Dafür waren der Anlass und die inhaltliche Stelle einfach zu wichtig.

Am 18. Juli 2018 um 08:08 von Bernd39

"Wo sind die Berichte darüber, daß sich die USA und Russland zusammentun wollen, humanitäre Hilfe für GANZ Syrien zu leisten? (Putin bot sogar schon seine Lufttransporter an. Die sich bekanntlich ja selbst die NATO bei Russland mieten muß.)…
….Zu Syrien wurde doch in Den Haag gerade beschlossen, keinen Cent für Syrien unter Assad! Alles unwichtig?"
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Das passt halt nicht in das vorgezeichnete Bild über Trump & Putin.
Die EU steht halt zu Ihren westlichen Werten, egal wie weh es tut, für das syrische Volk.

Eine Bühne für Putin

Trump hat Putin nur eine Bühne geboten, mehr hat er nicht erreicht. Putin kann sich in der Propaganda als Staatsmann darstellen. Nach Krim-Annexion, illegaler Unterstützung von Rebellen, MH17, Chemiewaffen auf Syrien hat ihn niemand gefragt.

Lächerliche Berichterstattung

Es ist doch gut, wenn er mit Russland über Atomwaffenabbau und überhaupt spricht! Die Berichterstattung in Deutschland, ja in Europa sowie in den USA ist langsam lächerlich. Jedes Wort wird rumgedreht und nur, um ein Haar in der Suppe zu finden. Warum? Die Medien stellen sich ein Bein und berichten so populistisch, obwohl sie genau das ankreiden. Die Öffentlichkeit nimmt das längst wahr und zieht ihre Schlüsse. Sie wählt gegen das Establishment der liberalen Parteien und sympathisiert mit den Underdogs, die von den Medien niedergemacht werden. Vorschlag: man kehre zurück zu sachlicher und gut recherchierter Berichterstattung!

@ 08:39 neuverschuldung

Nehmen Sie denn nicht zur Kenntnis, dass die Kritik an Trumps unwürdigem Auftritt bis tief in die Reihen seiner bisherigen republikanischen Befürworter geht? Es wäre dienlich, wenn Sie unterscheiden, dass es hier nicht um Kritik daran geht, DAS die beiden sich getroffen haben: Kritisiert wird das WIE, und damit zu recht, dass Trump nicht auf Augenhöhe war, wesentliche Dinge verschwiegen hat, in wesentlichen Punkten nichts vorangebracht hat und sich dann auch noch peinlich "versprochen" haben will. Das stabilisiert keinen Weltfrieden, das stellt ihn und sein Land ins Abseits durch selbst verschuldete Lächerlichkeit.

Die usa-Neurotiker

Bloß nicht das Gesicht verlieren. Es könnte ja sein, dass Putin den Usa-Präsidenten ausgetrickst hat. "Schrecklich" Und Trump hat auch noch eine leichte Versöhnungsandeutung (keine Einmischung) gemacht. "Katastrophe"
...
Ich bin erstaunt, wie gut und diplomatisch fair Trump die Gespräche mit Kim und Putin hingekriegt hat.
Ich meine, einige Leute in usa sollten versuchen, die "Somalia -, Guantanamo - Methoden, ... sowie das Gut-Böse-Denken aus dem kalten Krieg zu vergessen.

@ um 08:07 von Nachfragerin

"Nichts scheint man im Westen mehr zu fürchten, als eine Annäherung zwischen Russland und den USA."

Genau!
Aber warum nur?
Sollten sich doch alle mal ein Beispiel an G. Schröder nehmen. Der weiß wie man sich Russland nähert und noch ein Geschäft dabei macht.

Opposition verschaukelt

Wie mag das denn bei der russischen Opposition ankommen, die im Reich von Zar Putin für Demokratie kämpft? Die muss sich doch von Trump verraten und verschaukeln vorkommen.

Was heißt da

Was heißt da Schadensbegrenzung? Es zeigt sich doch immer deutlicher, dass den Schaden den der Mann hat nicht mehr begrenzt ist. Auf welche weiteren eindeutigen Zeichen dieser Art will die Welt denn noch warten? Vielleicht darauf, dass er immer weiter mit Putin versucht, eine weitere Destabilisierung in Europa zu erreichen, in dem er durch gemeinsame Kriegs- und Krisenpolitik im mittleren, nahen Osten und Nordafrika immer mehr Flüchtlingszuströme erzeugt, die dann in Richtung Europa ziehen und hier immer mehr Destabilisierung in die EU-Staaten allen voran dem verhassten Germany bringen? Wie lange will man da noch tatenlos zu sehen, bzw. weg sehen?

Geschäftsfähigkeit prüfen

Wenn eine der mächtigsten Personen dieser Welt in einem so wichtigen Gespräch mit einer anderen sehr mächtigen Person das genaue Gegenteil von dem sagt, was er meint, dann müsste man eigentlich mal die Geschäftsfähigkeit durch ein psychiatrisches Gutachten prüfen lassen.
Es ist ja nun nicht das erste Mal, dass Trump das genaue Gegenteil von dem sagt, was er zuvor gesagt hatte.
Menschen, die desöfteren versehentlich das gegenteil von dem sagen oder tun, was sie eigentlich wollen dürfen nicht dieses Amt bekleiden, sondern gehören in Behandlung.

Hexenjagd

Warum sollte sich Russland 2016 in den US-Wahlkampf eingemischt haben? Zu dem Zeitpunkt war überhaupt nicht abzusehen wie ein Präsident Donald Trump zu Russland und Präsident Putin stehen wird?
- Wieder mal nichte weiter als reine Polemik!

08:05, Robert1221

>>Wie kann Trump die Erkenntnisse der amerikanischen Geheimdienste bezweifeln? Ohne ihre Bemühungen wäre eine Existenz von Massenvernichtungsmitteln im Irak nie aufgedeckt worden. Der zweite Irakkrieg hätte gar nicht stattgefunden.<<

Das haben Sie falsch verstanden. Richtig ist: ohne die Bemühungen des damaligen Präsidenten bzw. seiner Berater, die den zweiten Irakkrieg unbedingt wollten, hätte die CIA diese Beweise nicht produziert. Der US-Präsident ist ja der oberste Dienstherr der Dienste. Nur er hat umfassenden Einblick in alles was sie tun und was sie betrifft und ist ihnen gegenüber weisungsbefugt.

>>Und es waren die amerikanischen Geheimdienste, denen neue Befragungsmethoden von Häftlingen wie das "waterboarding" zu verdanken sind.<<

Auch da haben Sie etwas falsch verstanden. Die Aufweichung des Folterverbotes geschah nicht auf Betreiben der Dienste, sondern auf Intitiative von Cheney, Rumsfeld und Wolfowitz. Es war eine politische Entscheidung.

Es gibt eine Karrikatur, in

Es gibt eine Karrikatur, in der ein bis auf die Unterhose ausgezogener Trump von einem Reporter gefragt wird, wie das Pokerspiel mit Putin gelaufen ist. Ziemlich präzise dargestellt, wie verheerend die Bilanz ist - und Putin darf sich nun wieder "reingewaschen" fühlen: Krim, Ukraine, Wahlbeeinflussung, Menschenrechtssituation in Russland für Minderheiten etc. - "war da was?"

@ Nachfragerin und harry_up

Sie ignorieren wohl komplett jede Tatsache wie eine Annexion der Krim etc.

Etwas mehr Ratilnalität wäre vielleicht angebracht....

Weshalb hat man sich

Weshalb hat man sich eigentlich in Helsinki getroffen? Nur um zu klären, wo drin die Wahlkampfhilfe bestand,ob sie statt fand ?
Eigentlich glaubt man es nicht, wie hier wieder eine Sau durch´s Dorf getrieben wird.
Apropos,vielleicht hätte man das Versagen der Russen,beim Wahlkampf in Frankreich,zur Sprache bringen können.Da wurde ja Le Pen von den Russen favorisiert.

Geisel den Geheimdienstes und diverser Sponsoren

Trump ist eine Geisel seiner "Leichen im Keller". Damit wird er von den Geheimdiensten nach belieben gelenkt, muss ihnen brav folgen...seine laute Gosche kaschiert diesen Umstand nur. Die US-Geheimdienste dienen den bekannten Kräften. Ziel ist der Machterhalt der USA und die Schwächung bzw. Destabilisierung anderer Staaten inklusive "Partnern". Es wird Zeit, dass sich Europa emanzipiert. Wenn man schon Sanktionen verhängt, sollte man seine eigenen Werte als Massstab nehmen. Die gelebten und praktizierten, nicht die vorgegaukelten..bitte schön. Was die USA in Sachen Einmischung in die Politik & Wahlen anderer Länder routinemässig und ganz selbstgefällig praktizieren, sollte/kann man anderen nicht vorwerfen.

Frage

Man muss sich fragen ob die Welt keine anderen Probleme hat?
Bei allen Gegensätzen ist es doch besser, das sich Russen und Amerikaner verstehen.
Oder wollen wir keine friedliche Welt?

@Bernd39

"Wo sind die Kommentare, daß sich in den Gesprächen die Lösung des syrischen Golanproblems andeutete?"

"Putin bot sogar schon seine Lufttransporter an. Die sich bekanntlich ja selbst die NATO bei Russland mieten muß."

Es gibt wohl keine Kommentare weil das "Golanproblem" kein großes Problem ist.
Warum man Hilfe mit Flugzeugen bringen soll, wo man über Land ein Vielfaches billiger transportieren könnte ist ein Rätsel. Außer man will dezent die eigenen Fähigkeiten anbringen und gleichzeitig die USA mit einer Pflicht zur Hilfe unter Druck setzen, während man selbst den Schaden verursacht, der die Hilfe erst nötig macht.

Es wäre auch gut gewesen, wenn sie erwähnt hätten, dass sie die angemahnten Themen 1:1 von Sputnik abgeschrieben haben.

Die spinnen, die Römer

Rußland ist unser Freund. Deshalb beziehen wir unser Erdgas von da.

Trump ist eine Gefahr für den Weltfrieden, weil er Putin zu nahe steht.

Entweder wir plappern es nach oder wir fangen selber mal zu denken an.

@ 08:07 von Nachfragerin

"Die Antwort ist einfach: Das alte Feindbild muss mit aller Macht am Leben gehalten werden."
.
Da liegen Sie aber ganz schön falsch!
Das "alte Feindbild" war bereits abgebaut. Mit vernünftigen Politikern auf russischer Seite. Wie etwa Gorbatschow (ob auch der tanzende Jelzin mag dahingestellt sein). Das hat zur Wiedervereinigung und zur Abrüstung geführt. Unter anderem auch zu freien Staaten, wie sogar Polen.
.
Überlegen Sie mal, warum es zu Sanktionen gekommen ist. Nein, auch wenn eine verklärte Frau Krone-Schmalz (war tätig für eine Gasprom-Tochter) meint es sei wegen der Nato-Osterweiterung.
Überlegen Sie mal die ganzen Schlagzeilen in der Amtsperiode von Herrn Putin. Krim, Ostukraine, Novitschok, Journalismus, Litvinenko, Cyber-Angriffe, Lisa, und, und, und.
Mit dem Mann wollen Sie auf Augenhöhe reden? Lesen Sie mal russische Nachrichten, dann wissen Sie wer da ein Feindbild aufbaut.

Nur peinlich und jämmerlich genügt jetzt nicht mehr

Die USA verfügen über das größte Potential um die Welt zum Guten oder zum Schlechten zu verändern. Das bedeuted eine erdrückende Verantwortung für alle Politiker dort. Wenn der mächtigste Entscheider nach so einem kapitalen Bock sich nun wie ein kleines Kind hinsetzt und sagt „ich hab mich doch nur versprochen“, und das war‘s dann sollten doch einige Alarmglocken schrillen.
Ich hoffe, daß Trump‘s Atomkoffer schon entschärft ist wie bei Nixon. Und eine potentielle Nachfolge sollte auch schon mal neu geregelt werden.
Noch vertraut die Welt auf die Stärke der Demokratie in den USA. Man sollte wenigstens das nicht auch noch auf‘s Spiel setzen! Der Spaß mit Trump sollte kontrolliert und rechtsstaatlich beendet werden

Defender411, 08:57

||Man sollte einen Clown halt nicht zum Präsidenten wählen ;-)||

Clown ist ein Beruf, der hart erarbeitet werden muss und auf großem Können beruht.
Beides trifft auf Trumps Darstellungs"künste" nicht zu.

07:52 von Paul Puma

"Es ist mir unverständlich, ....
dass Europa nicht heilfroh ist, wenn die USA und Russland miteinander sprechen. Ich würde erwarten, dass die Europäer Trump für diesen großen staatsmännischen Schritt bejubeln. Dass er in den USA von Reaktionären und Kriegstreibern gejagt wird, ist klar, bei uns müßte man ihn aber feiern. Die Situation erinnert an den Haß, der einst Willy Brandt begegnete, als er seine Ostpolitik startete. Am Ende bekam Brandt zu recht den Friedensnobelpreis."
Mir ist eher unverständlich, dass Europa nicht heilfroh ist, wenn die USA sich mit immer schnellerem Tempo selbst zerlegen (dafür könnte man Trump tatsächlich 'bejubeln').
Klar, selbständig zu agieren ist aufwändiger und unbequemer.
Aber die amerikanische Welt-Hegemonie hat der Welt deutlich mehr geschadet als genützt.

Trauriger Versuch

Putin dürfte sich die Hände darüber reiben.
Über Reagan wurde einst geschrieben, dieser sei ein zweitklassiger Schauspieler, der einen drittklassigen Präsidenten erstklassig spielt.
Offenbar haben die USA nun noch eine Steigerung erhalten und den wahrscheinlich schlechtesten Präsidenten seit der Unabhängigkeit. Dabei hat dieser noch einen riesigen Abstand zu seinen 44 Vorgängern.
Es ist einfach traurig, was der Typ abliefert und die Amerikaner haben diese Parodie tatsächlich zu einem der mächtigsten Männern dieses Planeten gemacht. Vor 85 Jahren war die politische Konstellation gefährlich und die folgen sind hinlänglich bekannt. Heute jedoch ist sie ein Pulverfass und es bleibt zu hoffen, dass die Welt diese Episode einigermaßen heil übersteht.

Man stelle sich vor

das durch einen angeblichen Versprecher der Feind Nummer 1 verloren ginge, das geht gar nicht.
Wie sollte dann die USA Ihre Schutzfunktion wahrnehmen für die der Präsident ja von Deutschland am liebsten Geld hätte.
Und wenn es Trump nicht gäbe, über was sollte dann berichtet werden, der künstliche Sturm passt prima ins Sommerloch.

Die Beiden haben geredet, aber nichts verabredet oder unterschrieben.
Also nur Sommertheater, es wird sich nichts aber auch gar nichts ändern auf der Welt.
Zahlen werden dafür Menschen mit Ihrem Leben oder mit Ihrem Geld als Bürger.

Bei all dem Medialen Hype, merkt keiner das sich nichts bewegt, Deutschland hat doch sicher noch reichlich Probleme zu klären.
Als unseren täglichen Trump.

Politik

Schon irre oder? Treffen sich zwei Staatschefs und schon brüskireren sich die USA, die EU fürchtet und Rußland guckt mal.

Warum soviel Aufregung nur wegen Trump?

Deutschland muß endlich mal SEINE eigenen Positionen überdenken und klarstellen, sich mit seinem eigenen souveränen Weg beschäftigen und nicht auf irgendwelche "Vormünder" aus Übersee und EU schauen, immer wieder Rücksicht nehmen, denn das führt zu (Denk-)Blockaden.
Diese sich selbst auferlegte Abhängigkeit hat sich nun zu einem massiven alles beherrschenden krankhaften Komplex manifestiert, den wir endlich mal abschütteln müssen, ohne immer wiederkehrende Rückblicle auf die Geschichte.
Trump, oder allgemein das Ausland, nehmen sich spontane Freiheiten, die eher den Denkprozeß erweitern. Das gleich als "Schreckensmoment" gebannt anzustarren, zeigt unser fehlendes Selbstbewußtsein.

08:00 von grübelgrübel

"... Dreht sein Fähnlein im Wind, wie es gerade passt. ..."
Genau so ist es.
Mal sehen, was passiert, wenn ein Wirbelwind kommt ;-)

@07:52 von Paul Puma

ch würde erwarten, dass die Europäer Trump für diesen großen staatsmännischen Schritt bejubeln.

Der Auftritt Trumps in Helsinki war alles andere als staatsmännisch. Es hat regelrecht danach ausgesehen, als hätte Putin ihm vorher diktiert, was er zu sagen hat.

08:07, Nachfragerin

>>Nichts scheint man im Westen mehr zu fürchten, als eine Annäherung zwischen Russland und den USA. Aus Mangel an rationalen Gründen bzw. dem fehlenden Mut, diese offen zu benennen, verlieren sich die Kritiker in irgendwelchen unwichtigen Details, die uns nun in Dauerschleife vorgetragen werden.<<

Die Dauerschleife erkenne ich eher bei den Freunden des heiligen St. Wladimir.

Die Annäherung an Russland findet auf vielen Ebenen statt. Die Tatsache, daß der US-Präsident sich wie ein naiver Depp über den Tisch ziehen lässt und dem russischen Präsidenten einen Propagandasieg beschert, den dieser auf all seinen Kanälen weidlich feiert, gehört nicht dazu.

Ich weiß, wie Entspannungspolitik funktioniert. Ich bin wegen Willy Brandt in die SPD eingetreten (und wegen Helmut Schmidts Nachrüstungsbeschluss wieder ausgetreten). Das, was Trump aufführt, hat damit nicht das geringste zu tun.

08:57 von Defender411

Trump ist wirklich eine tolle Unterhaltung!

Leider führt dieser Mann eine Atommacht und das ist weniger schön. Man sollte einen Clown halt nicht zum Präsidenten wählen ;-)
///
*
*
Richtig Clowns sind nur für den Verkauf einer möglichen, erfolgreichen Umsetzung des Sozialismus nötig.
*
(es gab keinen Handelsbilanzüberschuss und Freihandel mit Japan verzichtet auf 10%?)

@ GegenVerdummung

Das konterkariert das Recht auf Meinungsfreiheit, das doch gerade ein öffentlich-rechtlicher Sender auf seine Fahnen schreiben sollte !!!!

Warum sollte er das?

Mir fällt auf ...

dass auch in diesem Bericht wieder über die Persönlichkeit des Präsidenten, statt über die Inhalte des Treffens berichtet wird.

Als Willy Brandt auf Breschnews Initiative zur Neuen Ostpolitik einging, war die ganze Welt froh, heute wird in der Berichterstattung fast nie erwähnt, dass Putin dem US-Präsidenten Vorschläge zur atomaren Abrüstung überreicht hat.

So haben sich die Zeiten geändert, die Falken haben das Sagen.

Statt dessen ellenlange Spekulationen über russische Einmischung in den US-Wahlkampf, ohne jede substantielle Aussage, was diese denn konkret bewirkt haben soll.

Als ob die USA und die NATO nicht versuchten, über NGOs in Russland Einfluss auf die dortige Politik auszuüben.

Diese Diskussion erinnert mich manchmal an intellektuell dünne Kost für geistig Arme.

Und täglich

Grüsst das Trumpeltier.
Eigentlich sollten wir wissen,was wir an Trash TV von diesem Schmierendarsteller erwarten dürfen.
Ernstzunehmen sind nur mehr seine Wähler und die machtgierigen republicans.
Pöbelnd, spaltend und ausgrenzend,rassistisch und wütend rückwärtsgewandt haben sie diesen unerträglichen Clown ermöglicht, wie die ihn wieder loswerden,steht in den Sternen.
Armes Amerika.
Pardon, wie steht es bei und in der Innenpolitik,sprich Zuwanderungsverhinderer auch mit rechtswidrigen Mitteln im Amte?
Hier gilt das oben gesagte!!

Korell, 09:18

||Die Berichterstattung in Deutschland, ja in Europa sowie in den USA ist langsam lächerlich. Jedes Wort wird rumgedreht und nur, um ein Haar in der Suppe zu finden.||

Unfug, der einzige, der Wörter umdreht, ist Trump selbst. Und natürlich Sie in seiner Gefolgschaft.

08:37 von Dieter S.

"Kaum zu fassen....

Jemand der öffentlich so offensichtlich, dümmlich und dreist lügt, ist Präsident der mächtigsten Nation der Welt...."

Noch schlimmer: Er ist es gerade DESWEGEN!

Aber die gute Nachricht: Es ist bald nicht mehr die mächtigste Nation ...

Anführer der freien westlichen Welt

Wenn das der Anführer der freien westlichen Welt mit den vielbeschworenen gemeinsamen Werten sein soll, dann bleibt mir persönlich nur übrig aus dem Verein auszutreten. Auch wenn ein großer Teil der US-Amerikaner anders denkt und wohl auch handelt, sind wir leider ihrem scheinbar dementen Anführer ausgeliefert, wenn wir nicht umgehend konträre Position beziehen.

@ andererseits

“Das toppt ja noch das "Maus-abrutschen" anderer Rechtspopulist*innen.“

Dieser Artikel beinhaltet ausschließlich das Treffen Trump / Putin und den Wahlkampf in den USA.
Wie Sie da schon wieder auf Rechtspopulisten als Vergleich kommen, erschließt sich hier niemanden.
Ist das eine Sucht / ein Zwang bei Ihnen?

@Nachfragerin @Paul Puma wg. "Angst" vor Annäherung

Vermutlich hat kaum jemand etwas gegen echte und angemessene Annäherung. Nur: Trump kann das gar nicht! Er nähert sich den Menschen nicht an, da es ihm immer nur um sich geht. Scheinbare Annäherung soll seinem Ego dienen "Seht mal, was ich geschafft habe! Wir hatten ein fantastisches Treffen!" etc. Und angemessen kann er schon gar nicht. Entweder schlägt (twittert) er wild um sich oder er biedert sich Despoten an. Um ehrlich zu sein: ich weiß gar nicht, wie man das nicht sehen kann, wie narzistisch und sozial inkompetent dieser Mensch ist! Wortwahl, die Art zu reden, sein ganzer Habitus...

08:07, Nachfragerin

>>Die Antwort ist einfach: Das alte Feindbild muss mit aller Macht am Leben gehalten werden. Darin sind sich Politik und die angeblich unabhängigen Medien wieder einmal einig. Sie scheuen nicht einmal "Shitstorm" gegen den eigenen Präsidenten, damit dieser seine Meinung ändert - immerhin mit Erfolg, wie man sieht. Letztendlich ist dasselbe Schauspiel wie mit der angeblichen Wahlbeeinflussung: Es ist ein Zeichen der Angst, dass sich irgendetwas ändern könnte.<<

Ihnen ist, glaube ich, nicht klar, wie konservative, wenig gebildete Amerikaner, eine Wählergruppe, die für Trump essentiell ist, ticken.

Die sind nämlich Russland gegenüber, nun ja, in hohem Maße mißtrauisch eingestellt. Bei denen wirkt McCarthy noch nach, die halten Putin für einen Kommunisten. Allerdings ohne zu wissen, was das ist.

Ich gebe zu, das ist etwas überspitzt dargestellt, trifft aber den Kern der Sache.

Dies ist genau der Grund, warum selbst Fox News sich gegen Trump stellt. Es ist deren Stammpublikum.

09:03 von Nachfragerin

"Was genau wurde gegenüber Russland denn in mühevoller Arbeit aufgebaut? Das Feindbild Russland besteht seit vielen Jahrzehnten und ist äußerst resistent gegenüber Veränderung, wie man derzeit sehen kann. Wer daran rüttelt, wird ebenfalls verteufelt, wie man an Trump sehen kann."

Ich finde, dass Ihre Meinungsäußerung einen Ordnungsruf wert ist.

1. Jedem wohlmeinenden Leser ist klar, dass TKM nicht von den amerikanisch-russischen, sondern von den amerikanisch-europäischen Beziehungen spricht, wenn er Trumps destruktive Aktionen anprangert.
2. Das miserable Verhältnis zwischen den USA und Russland ist ein Resultat der Putin-Ära. Vorher sah es anders aus.
3. In Diskussionsbeiträgen hier im Forum wird nirgendwo behauptet, dass es eine schlechte Idee sei, mit der russischen Regierung zu reden. Es geht immer nur um die Frage, was bei solchen Gesprächen wie zur Sprache kommen sollte.

Unterstellen Sie bitte niemandem Behauptungen, die er nicht aufgestellt hat.

Ich habe die PK life verfolgt und mein

Englisch hat ausgereicht, Herrn Trump wortwörtlich zu
verstehen. Es ging ja nicht nur um das eine "vergessene" Wort, sondern um sein Herumgeeiere bei den Fragen
der Journalisten. Auch da hat er kläglich versagt, denn er stellte seinen eigenen Geheimdiensten ein schlechtes Zeugnis aus. Ich habe ehrlich nur darauf gewartet, dass Putin ihm vor lauer Dankbarkeit um den Hals fällt und ihm die Ehrenbürgerschaft Russlands anträgt.
Diese Aussagen, die Trump machte, bleiben trotz seiner fadenscheinigen Erklärung, bestehen und die kann er auch nachträglich nicht mehr abstreiten. Hoffentlich sind die Republikaner und Demokraten endlich soweit, dass sie Herrn Trump baldigst in den Ruhestand schicken.

...

Also ich glaube diesem Präsidenten.

...

Verzeihung! Es sollte heißen:
Also ich glaube diesem Präsidenten nicht.

ohne Worte

nicht nur in den USA: der gesamten "neuen" Politik fehlt der Anstand:

Trump haette bereits mehr als ausreichend Gruende gehabt "sein" Amt wieder zur Verfuegung zu stellen.

Aber ist es in der (kompletten) Regierungsmannschaft der Bundesrepublik Deutschland denn anders?!? Und das seit gut einem Jahrzehnt!

Es fehlt der Anstand; ist wohl zu "old school"...

Es ist schon interessant zu sehen ...

wie viele Kommentatorinnen und Kommentatoren sich hier über die Persönlichkeit des US-Präsidenten und von Putin in personam auslassen, statt sich damit zu beschäftigen, was inhaltlich in Helsinki herausgekommen ist.

Aber diese Art von"Stöckchenwerfen" ist ja wohl das Ziel solcher Berichterstattung.

"Alternative facts" ...

... werfen ein ganz anderes Bild auf das, was man zu sehen oder zu hören glaubte. Darauf muss man erst mal kommen!
Versehentlich fehlte ein Wörtchen. Ein paar Buchstaben nur, - und andere Bemerkungen drum herum mögen zwar irritierend klingen, aber eindeutig unpassend erscheinen sie noch nicht.
Hauptsache, Herr Trump schlägt nicht eines Tages beim Klimaschutzabkommen freudig zustimmend auf den Tisch und trifft ein paar Zentimeter daneben den roten Knopf für den Einsatz von Atomwaffen. Shit happens, - eher bei großen Dealmakern als bei kleinen Bevölkerungsbestandteilen.

09:18 von Korell

"Lächerliche Berichterstattung
Es ist doch gut, wenn er mit Russland über Atomwaffenabbau und überhaupt spricht! Die Berichterstattung in Deutschland, ja in Europa sowie in den USA ist langsam lächerlich. Jedes Wort wird rumgedreht und nur, um ein Haar in der Suppe zu finden. Warum? Die Medien stellen sich ein Bein und berichten so populistisch, obwohl sie genau das ankreiden. Die Öffentlichkeit nimmt das längst wahr und zieht ihre Schlüsse. Sie wählt gegen das Establishment der liberalen Parteien und sympathisiert mit den Underdogs, die von den Medien niedergemacht werden. Vorschlag: man kehre zurück zu sachlicher und gut recherchierter Berichterstattung!"

Es ist schon erstaunlich, dass es hier im Forum immer wieder jemanden gibt, der auch die allergrößte Dummheit noch zu einer positiven Sache hinzudrehen versucht.
Das ist zwar ganz nett, aber es bleibt ein Versuch ...
(Ich bin sicher, Sie werden weiter üben!)

Weltbürger2015, 09:35

||Aber die amerikanische Welt-Hegemonie hat der Welt deutlich mehr geschadet als genützt.||

Und Trump versucht sie nun noch weiter auszubauen. Ob seine Mittel geeignet sind oder nicht, ändert nichts an seinen Absichten. Welche genau die des "Establishment" sind, das er zu bekämpfen vorgibt.

Da ist ja meine tägliche Dosis Trump..

Was würde ich nur ohne euch machen Tagesschau?!

Gesprächsbereitschaft

Die EU und auch Spitzenpolitiker aller Parteien in Deutschland haben immer wieder Gesprächsbereitschaft signalisiert. Grundsätzlich werden auch Gespräche zwischen Den USA und RUS unterstützt.
Bei dem POTUS ist allerdings bes. Vorsicht geboten.
Die Vergangenheit hat gezeigt, Trump ist nicht in der Lage sich auf derartige Treffen vorzubereiten. Er ignoriert die ausdrücklichen Empfehlungen seiner Berater, weicht von Redemanuskripten ab und vergaloppiert sich völlig. Er meint mit seiner Verhandlungsstrategie aus dem Bauch klappt das schon.
Der Mann ist untragbar.

@07:58 von Rochhardo

Doch diesem Präsidenten zu glauben, dass es sich wirklich um einen Versprecher handelte, kann ich irgendwie nicht.

Brauchen Sie auch nicht. Kein Mensch glaubt das. Es war ja nicht nur dieser eine Satz, mit dem sich Trump über die Hackerangriffe geäußert hat. Er wurde dazu mehrfach gefragt und hat ganz deutlich zum Ausdruck gebracht, dass er Putins Darstellung (dass er damit nichts zu tun hat) glaubt.

Und dann hat Trump in seiner "Erklärung" dieselbe ja schon wieder torpediert. Er las von einem Blatt ab, dass er seinen Geheimdiensten glaubt, dass die glauben, dass es die Russen waren (ohje) und fuhr dann ohne Skript fort: "...aber es hätten auch andere gewesen sein können. Es gibt eine Menge Leute da draußen."

@ saharawind - Nicht auf aktuellem Stand

Hexenjagd. Warum sollte sich Russland 2016 in den US-Wahlkampf eingemischt haben?

Kleines Update. Die Frage ist mittlerweile nicht mehr warum "sollte"? Die Beweise des US-Geheimdienstes sind erdrückend. Die Grad Jury hat das Verfahren eröffnet.

09:32 von Rothenburg

"Die spinnen, die Römer

Rußland ist unser Freund. Deshalb beziehen wir unser Erdgas von da.

Trump ist eine Gefahr für den Weltfrieden, weil er Putin zu nahe steht.

Entweder wir plappern es nach oder wir fangen selber mal zu denken an."

Wenn ich Ihnen eine Semmel abkaufe bin ich noch lange nicht Ihr Freund.
Und wenn Trump mit Putin spricht, dann geht es ihm um seine persönlichen Interessen. Der Weltfrieden ist ihm egal - und genau da liegt das Problem.

Schadensbegrenzung ?

sollten wir nicht ausnahmsweise mal über die Vorgehensweise / Politik
von diesem Trump glücklich sein
dass er mit dem Putin spricht, vielleicht auch Spannungen abbaut
das wäre doch unser Vorteil

Nun

Alle haben getrommelt wegen der angeblichen Wahlbeeinflussung durch Russland.Medien und Politiker,alle durch die Bank.Jetzt kann man nicht dulden das Trump eine andere Geschichte erzählt,logisch oder.

@saharawind 09:26

Falsch. Trump hat vor der Wahl immer wieder betont wie er Putin bewundert und die russische Regierung dazu aufgefordert ihm zu helfen. Polemisch ist wie immer wieder Foristen Trump verteidigen obwohl er ein Politamateur ist.

Nicht zu fassen...

... dass man auch diese Aktion noch verteidigen kann!

Ja, natürlich ist es gut, wenn die USA und Russland auf höchster politischer Ebene miteinander sprechen. Aber es kommt schon auch sehr darauf an, was dabei gesprochen wird. Anbiedern und die eigenen Dienste verraten und dann zu Hause schnell die „oh, ich hab mich versprochen“-Notbremse ziehen ist weder souverän noch hilfreich.
Was für eine peinliche Gestalt.

@ 09:26 von saharawind

"Warum sollte sich Russland 2016 in den US-Wahlkampf eingemischt haben? Zu dem Zeitpunkt war überhaupt nicht abzusehen wie ein Präsident Donald Trump zu Russland und Präsident Putin stehen wird?"
.
War es. Lesen Sie auch Nachrichten, oder posten Sie nur?
Mit wem hat sich sein Sohn und Schwiegersohn noch mal vor der Wahl getroffen, um angeblich belastende Dinge über Clinton zu erfahren?
Wer wollte einen Trump-Tower in Moskau bauen?
Was war mit Paul Manafort nochmal?
Warum gibt es einen Untersuchungsausschuß?
Warum wurden denn 12 russische "Diplomaten" ausgewiesen?
.
Viel Spaß beim lesen!

@Nachfragerin

Ach, würden Sie doch mal nachfragen.

Entgeht Ihnen wirklich, was hier passiert?
Dass Trump die Sicherheitsordnung Europas zerstört? Und Putin ihn offenbar in der Hand hat?

Wirklich?

Warum fragen Sie dann nicht mal nach?

09:31 von Knorlo

"Frage

Man muss sich fragen ob die Welt keine anderen Probleme hat?
Bei allen Gegensätzen ist es doch besser, das sich Russen und Amerikaner verstehen.
Oder wollen wir keine friedliche Welt?"

Sie haben also den Eindruck, die beiden hätten sich verstanden?
Warum muss der Eine dann kurz darauf dementieren und sagen, er habe das Gegenteil gemeint.
Verstehen sieht anders aus!

Auch ich kann überhaupt

nicht verstehen, wieso eine Annäherung der beiden Supermächte bei Einigen auf Unverständnis stößt. Was haben diese Menschen eigentlich für Vorstellungen, unsere Zukunft betreffend?

Glasklare Einmischung

Putin hat bisher nicht erklärt, warum er die Mailkonten der Demokraten hat hacken und veröffentlichen lassen? In der US-Öffentlichkeit zweifelt daran niemand mehr. Die Beweise sind eindeutig.

08:25, ophorus

>>Regierung, die mächtig genug sein darf, in Wahlkämpfe Anderer einmischt ist eine Dikussion darüber hinfällig- solange diese nicht ein generelles weltweites Verbot der Wahlkampfeinmischungen zum Ziel hat.<<

Sich einzumischen ist eine Sache, diese Einmischung beharrlich und gegen jede Evidenz abzustreiten eine andere.

@08:05 von Robert1221

Wie kann Trump die Erkenntnisse der amerikanischen Geheimdienste bezweifeln?

Trump ist nicht "man". Er ist der Präsident und hat allen Einblick. Und selbst dann, wenn er den Ergebnissen nicht traut, kann er sich als Präsident der USA nicht neben Putin stellen und die in aller Öffentlichkeit so abschießen.

Und es waren die amerikanischen Geheimdienste, denen neue Befragungsmethoden von Häftlingen wie das "waterboarding" zu verdanken sind.

Trump befürwortet waterboarding.

seine Wähler

Ich frage mich immer mehr, wie es Breitbart und fox news schaffen, ihn glorreich darzustellen, sodass seine Anhängerschaft unverbrüchlich hinter ihm steht. Trump ist doch bei all seinen Wahlversprechen nicht einen Schritt weiter gekommen. Nichts als heiße Luft...
Haben die amerikanischen Gründungsväter keine Möglichkeit in der Verfassung eingeräumt, einen völlig unfähigen Präsidenten abzusetzen?

Der US-Präsident wird von

Der US-Präsident wird von vielen Foristen hier als eine Art Schießbudenfigur wahrgenommen, an der man sich abarbeiten kann mit Kritik und Besserwisserei. Ich bin kein Fan der USA und habe nach Trumps erfolgreicher Wahl die Hoffnung geäußert, daß Europa sich fortan von den USA emanzipieren würde. Diese Chance besteht jetzt - und wenn Trump sogar mit Putin spricht und bestehende Gräben beseitigt, sollte Europa dasselbe tun. Sanktionen abbauen und die gestörten Handelswege wieder herstellen. Da ist es nicht zielführend, Trump noch zu verteufeln. Immerhin hat er das Kriegsbeil mit Nordkorea begraben (das hat noch keiner seiner Vorgänger geschafft !) , und wenn es mit Russland auch so gut liefe, hätte Trump den Friedensnobelpreis wirklich verdient (im Gegensatz zu Obama).

"Paul Ryan etwa, Republikaner

"Paul Ryan etwa, Republikaner und Sprecher des Abgeordnetenhauses, stellt klar, Putin teile weder die Interessen noch die Werte Amerikas."

Kein Land außer den USA selbst teilt der deren Interessen.

"Wir glauben, die Länder der europäischen Union sind unsere Freunde und nicht die Russen."

Wenn man 'Freunde' durch 'Vasallen' ersetzt, mag es stimmen.

Auch ein blindes Huhn...?

Ich finde, Trump ist eine tumbe, unsympathische, gefährliche, bisweilen lächerliche Person. Je früher er aus dem Amt gejagt wird, desto besser.

Trotzdem: Er hat schon schlimmere Fehler begangen, als mit Putin zu reden. Ich wünsche mir aus den USA den Satz: "Er sollte wissen, dass die NATO unser Freund ist ... und die Russen es mittelfristig auch sein sollten." Und die Chinesen und der Rest der Welt möglichst auch. Nur gemeinsam können wir unsere globalen Probleme lösen.

Das traditionelle Feindbild-Denken zu überwinden, könnte groteskerweise eine positive Auswirkung von diesem politischen Irrlicht werden. Auch wenn er das eigentlich gar nicht will.

08:30, MK Ultra Slim

>>friedensnobelpreis ...
... jedenfalls wird immer offensichtlicher weshalb die obama-clinton-administration mit einem friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde und herr trump eine gefahr für den weltfrieden ist. ironie aus.<<

Vizepräsident war damals Joe Biden. Es war also die Obama-Biden-Administration.

Den Nobelpreis hat die Person Obama bekommen, nicht seine Administration. Er stand ganz am Anfang seiner Präsidentschaft und erhielt den Preis nicht dafür, was er tat, sondern dafür, was er war. Nämlich der erste "nichtweiße" Präsident der USA. Ein Symbol der Hoffnung.

Obama war über diesen Preis alles andere als glücklich.

@Korell 09:18

Wer ist für Sie bitte die Öffentlichkeit? Die Öffentlichkeit besteht aus mehr als nur Pegida und AfD. Keiner von beiden repräsentiert irgendwie die gesamt deutsche Öffentlichkeit.
Niemand wird niedergemacht. Trump wird zurecht kritisiert und dies hat nichts mit niedermachen zu tun.
Für Sie und einige andere ist doch jeder populistisch und unsachlich der nicht wiedergibt was Sie gerne hören wollen

@ gaddafifan - wie jetzt?

Indem die Presse den Fokus auf dieses unsinnige Thema lenkt, soll von den Erfolgen dieses Treffens abgelenkt werden.

Erfolge ???
Hab ich da was verpasst?

So oder so, Trump ist für die

So oder so, Trump ist für die USA zum Sicherheitsrisiko geworden. Wer nicht einmal fehlerfrei ablesen kann, sollte keine Atomwaffen bedienen können.
"Wir starten Heute einen Angriff auf Nordkorea" oder
"Wir starten heute Keinen Angriff auf Nordkorea" Kann Milliarden Tote mehr oder weniger bedeuten.

09:42, berelsbutze

>>@ andererseits
“Das toppt ja noch das "Maus-abrutschen" anderer Rechtspopulist*innen.“

Dieser Artikel beinhaltet ausschließlich das Treffen Trump / Putin und den Wahlkampf in den USA.
Wie Sie da schon wieder auf Rechtspopulisten als Vergleich kommen, erschließt sich hier niemanden.
Ist das eine Sucht / ein Zwang bei Ihnen?<<

Donald Trump ist Teil der rechtspopulistischen Internationale.

Das wissen Sie natürlich.

Und bitte unterlassen Sie es doch, für die anderen Foristen hier zu sprechen.

Am 18. Juli 2018 um 09:19 von andererseits

"Nehmen Sie denn nicht zur Kenntnis, dass die Kritik an Trumps unwürdigem Auftritt bis tief in die Reihen seiner bisherigen republikanischen Befürworter geht?"
#
#
Und das erkennen Sie, weil Sie ein paar Interviewsätze in einem 30 Sekunden Bericht gesehen haben?

von Nachfragerin

Ja, die Falken sind so stark wie seit Langem nicht mehr - leider.
Aber das Bedauerlichste an der Geschichte ist, dass der gemeine Bürger die aggressive Seite Amerikas nicht sieht.

Das Trump nicht echt ist ist ein

offenes Geheimnis. Das er als Präsident der USA sich für deren Interessen einsetzt ist sein Job. Das er Verbündete verprellt ist gelinde gesagt Saublöde. Braucht er die für einen Krieg werden die sicher nicht folgen wie ein treues Hündchen noch wie ein geprügelte Köter. Das er versucht das Verhältnis zu Russland zu entspannen ist positiv zu bewerten nicht aber sich anzubiedern. Ich denke die wissen etwas was ihm erheblich Schaden könnte. Er ist in einer Position um in der Welt vieles zu verbessern, ich fürchte das auch er wie seine Vorgänger diese Chance ungenutzt lassen wird.

09:39 von KowaIski

Warum sollte er das?

Nichts Anderes habe ich von ihnen erwartet.

Eitelkeit

Trump hat seine Glaubwürdigkeit völlig verspielt. Und das aus Eitelkeit. Für den Rest seine Amtszeit bezeichnen die Amerikaner seinen Status etwas respektlos als "lame duck".

Hohe Politik im Hohen Hause

Die Reaktion des Repräsentantenhauses auf Herrn Trumps Gespräche ist aber auch seltsam.

Da verurteilen die meisten Republikaner, eingeschlossen den Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Herrn Ryan, den Präsidenten, die Demokraten lassen im Hohen Hause darüber abstimmen, Herrn Ryan zu unterstützen, und scheitern an der Republikanermehrheit.
Das ist so ziemlich das krasseste. Ich stimme gegen meine eigene Meinung, weil der Antrag vom Gegner kommt.

FakeNews

Vermutlich war die Live-Übertragung der Pressekonferenz einfach FakeNews.

@um 08:07 von Nachfragerin

"Nichts scheint man im Westen mehr zu fürchten, als eine Annäherung zwischen Russland und den USA."

Annähern wäre ja gut, aber das hatte doch nichts mit Annäherung zu tun. Trump hat Putin in allem bestätigt und über den grünen Klee gelobt. Es war fast so, als wäre Trump Putins Außenminister.

Trumps Aussagen zu Helsinki:Versuch einer Schadensbegr....

Der "Schaden"-und da sind sich fast alle Medien einig,besteht darin,daß es zu einer Art
Entspannungspolitik kommen könnte.Da sind sich deutsche und amerikanische Medien durch die Bank einig.Es ist auch unverkennbar,daß die bellizistischen Eliten von McCain bis Özdemir den eigenen Bedeutungsverlust fürchten(Jalta-Syndrom).

Historisch kann man das höchstens vergleichen mit den Kampagnen gegen die Ostverträge der Brandt/Scheel-Regierung Anfang der 1970er Jahre.

Wieso Schadensbegrenzung ?

Wenn die Spannungen zwischen USA/Russland noch mehr eskalieren entsteht doch erst weiterer Schaden. Es ist mir unklar, was das US-Establishment eigentlich erreichen will. Einerseits nehmen sie gerne Dienstleistungen der Russen in Anspruch, andererseits hypen sie den Konflikt , ohne eine belastbare Grundlage zu haben. Haben diese Leute eigentlich eine Agenda für die nähere Zukunft, oder agieren sie nur Adhock, denken nur bis zum Tellerrand ? So etwas nenne ich verantwortungslos, das ist schlimmer als im Sandkasten.

Am 18. Juli 2018 um 07:53 von TKM

Zitat:
"...Dieser Trottel ist eine Schande für sein Amt und für sein Land...seine "Politik", die nichts anderes ist als alles abzureißen was seine Vorgänger in Jahrzehnten mühevoller Arbeit aufgebaut haben..."

ES tut mir leid, alle Verbrechen seiner Vorgänger hier immer wieder auf zu zählen.
Wenn man dies aber ignoriert und nur das Schlechte in Trump sieht, kann man sich an seinen fünf Fingern abzählen, welches Lager man die BILD-DIR-EINE-MEINUNG zuordnen darf.

@Oktober17 09:39

Kann man mal bitte aufhören Trump und Brandt zu vergleichen? Wie geistig arm und respektlos muss man bitte sein um Brandt mit diesem Dampfplauderer zu vergleichen der politisch 0 geliefert hat, wo wir uns fast bei der Hälfte seiner Amtszeit befinden?

09:50, Boesser

>>Da ist ja meine tägliche Dosis Trump..
Was würde ich nur ohne euch machen Tagesschau?!<<

Trotzdem Ihre tägliche Dosis Trump bekommen.

Der Mann dominiert die Meldungen sämtlicher Presseerzeugnisse, überall.

Am 18. Juli 2018 um 09:37 von fathaland slim

"Die Annäherung an Russland findet auf vielen Ebenen statt."
#
#
Und jeden Tag einen Witz machen, bringt jedem ein lächeln ins Gesicht.
Regierungspolitiker sagen "die wollen sogar mit Russland reden".
Es werden Diplomaten ausgewiesen nur durch Behauptungen von GB.
Sanktionen werden verlängert, weil die Ukraine null Interesse hat Minsk umzusetzen.
Wenn das für Sie Annäherung ist, dann ist ja alles OK.

das ganze ist ein Desaster....

meiner Meinung nach ist die Show ein Desaster.
Das Establishment in den USA aber auch in Europa möchte den Hauptfeind Russland nicht von der Leine lassen, das Feindbild hat zementiert täglich neu in den Köpfen der Menschen zu erscheinen.
Die Kommentare auch unserer Medien sind mit vermutlich, man munkelt, eventuell treffend formuliert. Niemand weiß etwas genaues und man kommentiert genau das!
Hinterfragen unerwünscht!
Es kann nicht sein was nicht sein darf!
Russland ist der Feind, daran hat sich gefälligst auch Herr Trump zu halten!
Doch es bleibt einiges offen:
1. was will man erreichen?
2. wer profitiert davon?
3. Brauchen wir eine neue globale Krise?
4. Clausewitz sagte Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln! Sind wir wieder soweit?
Politik und Medien sind nicht bereit das zu hinterfragen und uns Ihren Bürgern die Antworten zu liefern!
Vielleicht sind Sie dazu nicht in der Lage?
mit freundlichen Grüßen

Am 18. Juli 2018 um 08:07 von Nachfragerin

Zitat:
"...Das alte Feindbild muss mit aller Macht am Leben gehalten werden. Darin sind sich Politik und die angeblich unabhängigen Medien wieder einmal einig..."

>>Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter<<

"ich möchte keinen Krieg"

könnte er morgen sagen, und übermorgen versichern, er habe sich nur versprochen und hätte statt "keinen Krieg" in Wirklichkeit "einen Krieg" gemeint.

Ich kann nicht verstehen, warum hier den Foristen, die Donald Trump für die unsäglichste Peinlichkeit halten, die den USA je passiert ist, unterstellt wird, sie hätten ja nur kein Interesse am Weltfrieden und wollten gerne alte Russland-Feindbilder pflegen. Welche Logik, @Paul Puma oder @Nachfragerin, steckt denn da dahinter? Bitte um Antwort.

@fathaland slim um 09:13Uhr

Ich hoffe, ich werde jetzt nicht "ehrabschneidend", wenn versuche, klärend einzuwirken! Ich teile zwar überhaupt nicht die Meinung von @Paul Puma, sehe aber auch nicht, daß er Trump mit Willy Brandt gleichsetzen oder vergleichen würde. Ich verstehe seinen Kommentar dahingehend, daß er die Situationen ähnlich einstuft - aber auch darüber kann man geteilter Meinung sein.

Trump hat sich versprochen.... na und?

selbst wenn nicht geht die Welt nicht unter!
Das Establishment im Westen ist gereizt weil es demontiert wird, täglich mehr!
Die unverhohlene Angst auch hier zeugt doch von Handlungsunfähigkeit!
Versuchen Sie doch mal es dialektisch zu betrachten!

09:47 von NonServiam

"Also ich glaube diesem Präsidenten.
...
Verzeihung! Es sollte heißen:
Also ich glaube diesem Präsidenten nicht."

Verzeihung, wenn ich mich einmische:
Sie wollten wohl sagen, 'Sie glauben diesem Präsidenten nicht nicht'.

@Barbarossa 09:55

Niemand hat was gegen eine Annäherung. Trump hat jedoch den eigenen Geheimdienst in den Dreck gezogen und sich antiamerikanisch verhalten.
Er hat sein Land verraten und dies wird ihm bei den Midterm Elections im November sehr weh tun und 2020 haben die Demokraten sehr gute Karten. Einen russlandhörigen Präsident will nämlich niemanf in den USA!

@Paul Puma: "Es ist mir

@Paul Puma: "Es ist mir unverständlich, ....
dass Europa nicht heilfroh ist, wenn die USA und Russland miteinander sprechen. ..."

Leider machen Sie es sich hier sehr einfach. Selbstverständlich ist es richtig, wenn Putin und Trump miteinander sprechen, doch macht halt der Ton die Musik. Bei einem solchen Treffen sollte doch klar sein, dass beide völlig unterschiedliche Gesellschafts- und Wertesysteme vertreten. Dies wird aber nicht deutlich, wenn Trump im Vorfeld mit einem Austritt aus der Nato droht, einzelne westliche Staaten zu Feinden erklärt, sich dagegen Diktatoren in Korea oder auch Russland an den Hals wirft. Das untergräbt nicht nur seine Glaubwürdigkeit, sondern gefährdet letztlich demokratische Grundwerte wie Pressefreiheit, Schutz von Minderheiten, Gültigkeit von Rechtsnormen, Gewaltenteilung etc., für die wir alle einstehen sollten, gerade weil sie zunehmend bedroht werden.

Fazit: Gespräche ja, aber nicht zum Preis der Selbstaufgabe eigener Werte.

eingemischt oder nicht ...

Also ganz ehrlich, dieses 'hat sich in die Wahl eingemischt' - Getöse geht einem langsam auf den Nerv. Als wenn es nichts Wichtigeres gäbe.
Und selbst wenn - das gehört zum Geschäft von Geheimdiensten. Obama und sein Team haben halb Europa ausspioniert - wo war da die Empörung in Amerika ?

Ich...

...glaube Trump kein Wort mehr, punkt.

Fortschritt

Immerhin haben Verprecher schon der deutschen Einheit auf die Sprünge geholfen. Und immerhin behauptet Mr. President nicht, dass es fake news waren und das entscheidende „nicht“ rausgeschnitten wurde. Das ist ein Fortschritt. Meinen Sie nicht nicht nicht?

Fassungslos....

bleibt einem der Mund offen stehen. Wer jetzt immer noch nicht bemerkt hat, das dieser Mann ein mentales Problem und eine offen zutage tretende Persoenlichkeitsstoerung hat , dem ist nicht zu helfen. Der Mann ist eine Gefahr fuer den Weltfrieden(soweit vorhanden) und einfach untragbar. Offenbar birgt er 2 Persoenlichkeiten, die sich regelmaessig in kurzen Abstaenden widersprechen. Das zieht sich ja bereits durch seine ganze Amtszeit und gilt nicht nur seit gestern. WEG MIT IHM bevor Schlimmeres passiert.

Am 18. Juli 2018 um 08:22 von Trumputin

Zitat:
"...Putin durfte auf Augenhöhe mit dem US-Präsidenten auftreten, ein großer propagandistischer Sieg für den Kremlmann..."

>>Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter<<

re magfrad: Jubel

„Die Europäer sollen also einen Mann feiern und bejubeln, de der EU und damit extrem vielen Europäern indirekt den Krieg erklärt mit seiner Handelspolitik?“

Ein wenig untergegangen scheint mir die Aussage von Putin zu sein, dass Russland („die russische Gesellschaft“) genau diesen Präsidenten im Amt sehen wollte und genau deshalb wird genau die von Ihnen richtig beschriebene Politik verfolgt und genau deshalb kann man mit dieser Regierung eben keine Partnerschaft betreiben.
Aus Sicht Putins und Trumps ist EU-Europa der Gegner und das Bindeglied dieser „Friedenspartnerschaft“. Weitere Partner sind die europäischen Nationalisten, denen eine plurale, aufgeklärte und weltoffene Gesellschaft ein Graus ist.

Diese Koalitionen sind hier im thread exemplarisch zu erkennen. Deshalb ist diese Kommentarfunktion auch so wichtig und aufschlussreich. Danke an alle Kommentatoren!

Weitsicht

Mit der Weitsicht von Donald Trump scheint etwas begrenzt zu sein. Das die Ermittlungen in Sachen Wahlbeeinflussung durch Russland im vollen Gange sind, sollte ihm klar sein das eine Annäherung, so Wünschenswert diese auch ist, durch ihn selber nicht durchführbar ist. Seine Handlungsfähigkeit in dieser Frage ist also eher "sehr klein" bis "nicht vorhanden".
Die jetzigen Konflikte können ohne die USA und Russland nicht befriedet werden. Es war also ein gewaltiger Fehler von Obama Russland als Regionalmacht zu bezeichnen.
Das der Unterschied der Fähigkeiten von Donald Trump und Wladimir Putin Sichtbar wurde zeigt sich ja auch allein in der Ausrede die D. Trump nun für seine Sichtweise zum besten gab.
Auch sind die beiden Fototermine (Treffen mit Kim Jong Un und Wladimir Putin) derart Substanzlos, mangels diplomatischer Vorbereitung macht es unmöglich ihn noch lange in diesem Amt zu belassen.
Durch die amerikanische Schwarz-weiß Denkweise behindert Konfliktlösungen.

Liebe Nachfragerin...

Sie haben so etwas von Recht,
bloß wenn man die Show und die Medien der westlichen Welt betrachtet wird einem durchaus schlecht.
Ein öffentlicher Diskurs ist nicht erwünscht, die Russen sind an allem schuld!
und warum: Europa braucht sowas von dringend amerikanisches Gas, 2 mal so teuer als bisher und ohne Liefergarantie! oder
Die Waffenlobby braucht die großen Aufträge von der Nato
und....
die Verlierer stehen schon fest:
Europa und die dritte Welt

berelsbutze, 09:42

||andererseits:
Das toppt ja noch das "Maus-abrutschen" anderer Rechtspopulist*innen.

berelsbutze:
Dieser Artikel beinhaltet ausschließlich das Treffen Trump / Putin und den Wahlkampf in den USA.
Wie Sie da schon wieder auf Rechtspopulisten als Vergleich kommen, erschließt sich hier niemanden.
||

Doch, mir erschließt sich das unmittelbar.
Sie sollten nicht von sich auf andere schließen.
Hören Sie auf ihr Unverständnis zu verallgemeinern.

@ 09:55 von Barbarossa 2

"Auch ich kann überhaupt
nicht verstehen, wieso eine Annäherung der beiden Supermächte bei Einigen auf Unverständnis stößt. Was haben diese Menschen eigentlich für Vorstellungen, unsere Zukunft betreffend?"
.
Was haben Sie denn für Vorstellungen, was bei dem Treffen rausgekommen ist?
Trump hat sich als Idiot präsentiert, Putin gelobt und seine Verbündeten und seinen eigenen Geheimdienst als Verräter dargestellt.
Putin läßt sich, wie Un, in seinen Staatsmedien als Held und großer Diplomat feiern.
Annäherung? Wobei? Syrien, Ostukraine, Krim, Menschenrechte, freier Journalismus, Cyber-Angriffe, Destabilisierungsversuche?
.
Gelöst wurde gar nichts. Statt dessen versuchen sich jetzt beide als Staatsmänner zu präsentieren. Dem einen gelingt das bei einer staatlichen Kontrolle der Medien besser, dem anderen bei einer freien Presse eher schlechter.

Am 18. Juli 2018 um 08:51 von Demokratisch

Zitat:
"...Russland agiert aggressiv, neoimperialistisch gegenüber allen Nachbarn, destruktiv und versucht, Deutschland und alle anderen in der freien Welt nachweislich zu destabilisieren..."

Glauben ist nicht Wissen!

Mit Trump haben wir die

Mit Trump haben wir die Witzfigur des 21 Jahrhunderts. Wenn er doch nur ein klitzekleines Wörtchen vergessen hätte, aber seine weiteren Sätze zielten genau in die Richtung, der er jetzt widerspricht. Typisch für Populisten, AFD macht es genauso, das ist ein Konzept, von dem man glaubt, dass Wähler dumm sind. Geht nur leider nicht auf. Die aufblasbare Puppe der Briten war das Sinnbild. Trump hasst Merkel, weil er alles das nicht hat, was Merkel vorzuweisen hat, sie ist In und Ausland anerkannt.

10:23 von Magfrad

Damit haben sie aber nicht meine Frage beantwortet. Was wäre denn die Alternative?

@ fathaland slim „“Ihnen

@ fathaland slim

„“Ihnen ist, glaube ich, nicht klar, wie konservative, wenig gebildete Amerikaner, eine Wählergruppe, die für Trump essentiell ist, ticken.“

Sie wissen es natürlich, weil Sie jeden davon persönlich kennen. Verallgemeinern Sie da nicht etwas, obwohl sie keine 0,001% dieser Menschen persönlich kennen.

@ 10:23 von HSchmidt

"eingemischt oder nicht ...
Also ganz ehrlich, dieses 'hat sich in die Wahl eingemischt' - Getöse geht einem langsam auf den Nerv. Als wenn es nichts Wichtigeres gäbe.
Und selbst wenn - das gehört zum Geschäft von Geheimdiensten. Obama und sein Team haben halb Europa ausspioniert - wo war da die Empörung in Amerika ?"
.
Das gehört zu der Arbeit von Geheimdiensten. Deutschland hat auch Österreich ausspioniert.
.
Der feine Unterschied ist der gezielte Eingriff in die Politik und die Verbreitung von Falschmeldungen. Nicht einzeln, sondern staatlich organisiert, um eine Regierung zu destabilisieren.

@10:03 von fathaland slim

Obama (...) erhielt den Preis nicht dafür, was er tat, sondern dafür, was er war. Nämlich der erste "nichtweiße" Präsident der USA. Ein Symbol der Hoffnung.

Doch nicht weil er schwarz ist. Hier die Begründung:
https://www.nobelprize.org/nobel_prizes
/peace/laureates/2009/press.html

Gegenverdummung...

Da scheint derweil eine genaue Planung dahinter zu stehen. Die Intervalle der Kommentarmoeglichkeit werden kuerzer und die Moderation bestimmt wann es ausdiskutiert ist. Meisstens dann wenn die Masse der Kommentare nicht TS stimmig ist. Oder es wird sofort geschlossen. Der Trend ist klar erkennbar! Gab es vor wenigen Jahren noch 100+ Kommentare , sieht das heute fanz anders aus. Bei heiklen "alternate news" geht gar nix mehr. Sieht man deutlich an den "bevorzugten" Kommentatoren rechts aussen. Ich dokumentiere und beobachte. Das net vergisst nix. Ich auch nicht.

Wohl ein etwas hinkender Vergleich

Zum Zitat von Paul Puma: "Die Situation erinnert an den Haß, der einst Willy Brandt begegnete, als er seine Ostpolitik startete. Am Ende bekam Brandt zu recht den Friedensnobelpreis." (Z.E.)
Brandt ging es bei seinen Gesprächen wirklich um Frieden und dieses Ziel war von vornherein klar gestellt. Worum es Trump bei seinen Gesprächen mit Putin ging weiss niemand so recht. Und weil die Schlusserklärung so reichlich merkwürdig ist entsteht jede Menge Raum für Spekulationen. Ein Politiker, der klare Ziele verfolgt, wie Willy Brandt, wird jedenfalls nie so agieren, wie Trump das tut. Insofern hinkt dieser Vergleich ziemlich!

re paul puma: Unverständlich?

„...Europäer Trump für diesen großen staatsmännischen Schritt bejubeln. Dass er in den USA von Reaktionären und Kriegstreibern gejagt wird, ist klar, bei uns müßte man ihn aber feiern.“

Also die politischen Gegner von Trump als „Reaktionäre und Kriegstreiber“ zu bezeichnen, zeugt doch von einem politischen Kompass, bei dem die Nadel hartnäckig immer auf Süden zeigt. Wenn Sie verstehen, was ich meine.

Und gefeiert wird Trump doch schon in Moskau. Es sei ihm gegönnt, dass er damit die Ernte seiner Politikversuche endlich einfahren kann.

@Bernd Kevesligeti 10:12

Mit Trump gibt es keine Entspannungspolitik. Der hat mit mehr als der Hälfte der Wirtschaftswelt einen Handelskrieg entfacht.
Jaja die bösen bösen Eliten die nicht zulassen dass die USA und die EU für einen Apfel und ein Ei an Putins Kremlregime verscherbelt werde.
McCain und Özdemir besitzen mehr Intelligenz als 3 Trumos.

Es war nur ein Vesprecher

Trump hat sich nur versprochen und er hat überhaupt nicht gemeint, was er gesagt hat.
Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor...
Beatrix von Storch ist auch nur mit der Maus ausgerutscht und hat gar nicht das gemeint, was sie geschrieben hat. Ebrnso wurden Gauland und Höcke natürlich völlig falsch verstanden.
Interessant, dass Menschen aus diesem Lager immer dieselbe Masche benutzen: erst provozieren und hinterher dementieren.

@fathaland slim um 09:37Uhr

Ich lese wirklich gerne Ihre Kommentare und bin immer wieder beeindruckt vom unübersehbarem Selbstbewußtsein! In dem o.a. Kommentar schreiben Sie wörtlich:"Ich weiß, wie Entspannungspolitik funktioniert"! Ich bin zwar älter als Sie und verfolge das politische Geschehen demzufolge schon länger, aber so eine Äußerung würde ich mir nicht zutrauen! Ich glaube, daß sogar die meisten aktiven Politiker nicht erklären könnten, wie Entspannungspolitik funktioniert. Ob ein Parteiein- und wieder Austritt da sehr viel erklärt?

Trump hat Russland die Hand gereicht

- Die US Geheimdienste haben Kanzlerin Merkels Handy abgehört und treiben in seinen Trump's Augen eine Hexenjagd auf ihn. Warum sollte vor diesem Hintergrund er nicht skeptisch sein gegenüber seinem Geheimdiensten, genau so wie im Russland.

- Die USA nehmen nachweislich auch Einfluss auf Wahlen in anderen Ländern aus. z.B. zeigt das ein Tonband, auf dem Fr. Victoria Nuland in Funktion als Assistant Secretary of State mit mit dem US-Botschafter für die Ukraine darüber reden, wer von den ukrainischen Politikern unterstützt werden sollte. Dabei fällt auch der Satz "Fuck the EU" für den sich Nuland schon entschuldigt hat. Warum sollte Trump nicht etwas nachsichtiger sein, wenn die russische Regierung auch die US Wahlen beinflusst hätte?

- Nahezu alle dt. Politiker und Leitmedien reden von Annexion der Krim aber bisher hat kein internationales Gericht trotz ukrainischem Bestreben hin ein Urteil ausgesprochen, das dies bestätigt. Dies erlaubt also keinen UN legalen Krieg gegen Russland

An Weltbürger2015, Ich gehe mit Ihnen mit, man kehre

zurück zu sachlicher Berichterstattung. In Deutschland gibt es seit Monaten 2 Hauptthemen, Trumps unmögliche Weltpolitik und die Asylantenpolitik der Regierenden in Berlin. Doch die wahren großen Probleme in Deutschland werden bewusst ausgegrenzt. Kein Wort zu den ca. 18 Millionen deutsche Mitbürger, die im Monat weitaus weniger als 1 056 Euro für Mietzahlung und zum Leben zur Verfügung haben. Kein Wort zu den 100 000 deutschen Wohnungslosen, s. Quelle: "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Keine Diskussionen, dass ca. 1,5 Mitbürger die Tafeln aufsuchen müssen um nicht zu verhungern. Keine Auswertung zu der Feststellung von Bochumer Wissenschaftlern s. Quelle: "Studie mit präziseren Kriterien: Arme Familien sind ärmer als gedacht." Kein Wort zu Fakten wie s. Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Sowie "Länder - Vergleich: Arme deutsche Rentner - Handelsblatt." 8,6 Millionen Rentner haben weniger als 800 Euro zum Leben und Mietzah.

10:27 von pfitch

Vielen Dank. Besser gehts nicht.

09:53 von Sisyphos3

«Schadensbegrenzung ? sollten wir nicht ausnahmsweise mal über die Vorgehensweise / Politik von diesem Trump glücklich sein dass er mit dem Putin spricht, vielleicht auch Spannungen abbaut das wäre doch unser Vorteil»

Hätten Trump & Putin z.B. über die Situation in Syrien, in der Ost-Ukraine, in Nord-Korea gesprochen, und dort "eine gemeinsame Strategie und ernsthafte Bemühungen" vereinbart, die herrschenden Spannungen zu verringern, "dann hätte das etwas Konkretes sein können".

Hatte dieser Trump aber gar nicht vor.
Stand bei dem Putin auch nicht auf dem Zettel.
Bei dem Putin nicht, weil er nicht wollte.
Bei diesem Trump nicht, weil er davon sowieso keinen Plan hat.

Nun sitzt der Putin grinsend in Moskau, und feiert einen Propaganderfolg in Dauerschleife. Dieser Trump sitzt im White House, und erklärt, was er in Helsinki eigentlich hätte sagen wollen, dann aber nicht sagte, weil er wohl nicht in der Lage war, sich mal für mehr als 15 min. auf seine Worte zu konzentrieren …

Magfrad, 09:54

||Polemisch ist, wie immer wieder Foristen Trump verteidigen, obwohl er ein Politamateur ist.||

Weshalb beleidigen Sie Amateure? Es gibt so viele Amateure, die hervorragende Arbeit leisten - z.B. die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, des THW, etc., Mütter und Väter die Kinder großziehen, Menschen die für sich und ihre Familie/Freunde kochen, ...

Ich lese immer wieder

das es eine Annäherung gegeben hat! Welche Annäherung?
Sie haben sich die Hände geschüttel OK, was sagt das aus, nichts. Selbst ich schüttle, rein aus Höflichkeit, meinem Gegenüber, auch wenn ich ihn überhaupt nicht ab kann, die Hand.
Ansonsten war alles nicht einmal ein Blah, Blah, es wurde öffentlich nichts vereinbart, nichts beschlossen, nichts wichtiges angesprochen(Menscherechte, Krim usw. usf.).

Kowalski, 09:56

||Putin hat bisher nicht erklärt, warum er die Mailkonten der Demokraten hat hacken und veröffentlichen lassen? In der US-Öffentlichkeit zweifelt daran niemand mehr. Die Beweise sind eindeutig.||

Ich habe noch keinen einzigen Beweis gesehen. Sie? Dann bitte präsentieren. Danke.

Schlimm für Trump

Das Drama für Trump ist, dass er wohl kaum zugegeben kann, dass die Wahlen vom Ausland (von wem auch immer) beeinflusst waren. Schließlich war er der Profiteur dieser Beeinflussung (so es sie gab). Wenn Clinton profitiert hätte würde er nicht eine Sekunde zögern, darauf herumzutrumpeln.
Sein ständiges Zurückrudern nach nahezu jeder Aussage trägt auch nicht gerade zur Vertrauensbildung bei. Welcher seiner Aussagen soll man denn auch aktuell glauben? Aber bei seinen Fans scheint das nur sehr langsam eine Änderung zu bewirken.
Und als Deutsche verstehen wir vermutlich auch nicht so ganz, was in Amerika der Zweifel an einer Institution wie dem Geheimdienst bedeutet. Wäre bei uns nicht so schlimm, wenn einer sagte, er zweifle an einer Erkenntnis des BND.

cowboy8, 09:56

||Trump befürwortet waterboarding.||

Vermutlich nicht für sich selbst.
Das sollte mal getestet werden, auf ein "nicht" mehr oder weniger kommt es ja nicht an.

Am 18. Juli 2018 um 09:45 von fathaland slim

"Ihnen ist, glaube ich, nicht klar, wie konservative, wenig gebildete Amerikaner, eine Wählergruppe, die für Trump essentiell ist, ticken."
#
#
Herrlich, wenn die verblödeten Frau Clinton gewählt hätten, wäre alles bestens für Sie?
Das es in den USA scheinbar viele ungebildete gibt können Sie jetzt nicht Trump anlasten.
Über diese Menschen hat man nur gelacht beim überfliegen.

@Biocreature 10:24

An dem Punkt bin ich schon vor seinem Wahlsieg gewesen. Der Mann war nie glaubwürdig.

re pfitch: Dialektik

„Trump hat sich versprochen.... na und?
selbst wenn nicht geht die Welt nicht unter!“

Merkwürdig nur, dass der gesamte Text komplett nur zu der „versprochenen“ Version passt. Finden Sie nicht?

„Das Establishment im Westen ist gereizt weil es demontiert wird, täglich mehr!“
Wer gehört denn nach Ihrer Ansicht eigentlich nicht (!) zum „Establishment im Westen“. Oder meinen Sie den Westen an sich. Das würde mich jetzt wirklich sehr interessieren.

„Versuchen Sie doch mal es dialektisch zu betrachten!“
Ja, ja, die gute alte Dialektik. Sie half und hilft einfach immer, wenn man Widersprüche als Harmonie darstellen will.

Ich möchte allen Putinhassern

und Trumpgegnern eines klar und deutlich erklären. Das Volk will in Frieden leben und ist für jede Aktion, die in diese Richtung läuft, dankbar. Wir brauchen keine sich immer wiederholenden Kommentare, wie schlecht doch allesin Helsinki gelaufen ist.

Trumps Anfang vom Ende

Ich schätze es läuft so ab: Die vor wenigen Tagen festgenommene Russische Spionin über die Ihr letztens berichtet habt wird mit dem Versuch Trump und Putin zu connecten in Verbindung gebracht: Sie kriegt einen Deal, muss nicht Ihr Leben lang ins Gefängnis und Trump wird endlich überführt.

Putins Handlanger

Was die Welt in Helsinki gesehen hat, war nicht mehr und nicht weniger als einen US-Präsidenten, der sich bei einem massiven Angriff, der vom russischen Militärgeheimdienst (!) auf sein Land ausgeübt wurde, auf die Seite des Aggressors stellt. Auf Deutsch nennt man das Landesverrat resp. Kollaboration, indem man dem Angreifer dabei hilft, unbehelligt seine Operationen fortführen zu können.
Vielen ist offenbar nicht klar, dass staatlich gesteuerte Cyber-Angriffe nichts anderes sind, als moderne Formen der Kriegsführung.
Trump ist ein Sicherheitsrisiko für die USA und damit auch für Europa und andere Länder. Auch in Europa versucht Putin Wahlen und Referenden zu beeinflussen und Parteien zu unterstützen, die unsere Demokratien gefährden (siehe z.B. Brexit)

Quakbüdel, 10:00

||Immerhin hat er das Kriegsbeil mit Nordkorea begraben||

Hat er? Es gibt nicht einmal einen Fahrplan zum Abbau der nuklearen Rüstung Nordkoreas.

fathaland slim, 10:03

||Obama war über diesen Preis alles andere als glücklich.||

Weshalb hat er ihn denn dann angenommen?

Was passiert in den USA, was

Was passiert in den USA, was passiert in Europa, wenn Russland nicht mehr "Feind" ist? Ein rieseges Feindbild wäre abgeschafft, worauf seit Jahrhunderten fast alles aufgebaut ist: Weltvorherrschaft, Militarisierungsindustrie, Reichtum und Rechtfertigung aller Sünden, aller Kriege.
Schade, dass auch Trump sich von der Lobby so einschüchtern lässt, wie die Präsidenten vor ihm. Würde ihm der Durchbruch gelingen, würden er und Putin einen sehr wichtigen Schritt in Richtung Weltfrieden schaffen.
Gab es Unterschied zw. CIA und KGB? Sicherlich keinen. Die Ziele der Staatspolitik unterscheiden sich.

Herr Trump ist Milliardär, er hat ganz andere Vorstellungen als die meisten Menschen. Er ist auch unberechenbar, nicht umsonst trägt er den besagten Koffer um zu reagieren wie ein "Staatsmann". Hü und Hott sind nicht nur wir von ihm gewohnt, vor allem die Politiker der USA und auch anderer Nationen. Nur 2 Beispiele, wer anordnet Flüchtlinge zu trennen um die Eltern zu inhaftieren zeigt seinen wahren Charakter. Das Elend vor allem für die Kinder ist einem "Präsidenten" egal, Menschlichkeit steht bei ihm hintenan. Wer für Millionen von Armen in der USA die Krankenversicherung abschaffen will, egal wie, hat auch kein Mitleidsgefühl mit den Betroffenen im eigenem Volk. In meinen Augen ist er kein Präsident für das ganze amerikanische Volk, Obama war genau das Gegenteil.

Standhaft sein

Gerade in dieser dunkelsten Stunde dürfen wir unsere amerikanischen Freunde nicht im Stich lassen und sollen für unser Transatlantisches Bündnis kämpfen. Ich sehe es nicht ein es von Donald zerstören zu lassen - doch nicht von so jemanden.

@Demokratisch - 08:51

"Russland agiert aggressiv, neoimperialistisch gegenüber allen Nachbarn, destruktiv und versucht, Deutschland und alle anderen in der freien Welt nachweislich zu destabilisieren."

Mich wundert bei solchen Feststellungen, dass solche Absichten ausschließlich nur von der russischen Regierung ausgehen.

Gerade, was die Destabilisierung Europas angeht, kommen bei mir durchaus noch andere Kandidaten innerhalb und außerhalb der EU in Betracht, die ebenfalls deutliche Anteile daran erkennen lassen.
Dieser Diskurs wird leider durch die Dauerberieselung ausgeklammert, dass es hier nur einen Verursacher geben darf.

@09:51 von KowaIski

Kleines Update. Die Frage ist mittlerweile nicht mehr warum "sollte"? Die Beweise des US-Geheimdienstes sind erdrückend. Die Grad Jury hat das Verfahren eröffnet.

Die Grand Jury hat gar nicht die fachliche Kompetenz die "Beweise" zu verstehen! Außerdem hat Comey verhindert, dass wirklich alle Beweise, auch die der "Gegenseite", in das Verfahren eingebracht wurden. Über die Möglichkeiten der NSA könnte ich mich auch nur mit einem Informatiker-Kollegen unterhalten. Sind Sie das?

10:28 von NeutraleWelt

" ...
Gelöst wurde gar nichts. Statt dessen versuchen sich jetzt beide als Staatsmänner zu präsentieren. Dem einen gelingt das bei einer staatlichen Kontrolle der Medien besser, dem anderen bei einer freien Presse eher schlechter."
Es war wohl nicht die freie Presse, warum es dem EINEN nicht gelungen ist!

@09:46 von Poliós

... 2. Das miserable Verhältnis zwischen den USA und Russland ist ein Resultat der Putin-Ära. Vorher sah es anders aus. ...

Sie haben Recht, das "gute Verhältnis" vorher war, als Jelzin dem Amerikanern Russland quasi zum Ausrauben überlassen hat. Das hat Putin geändert und die Russen sind ihm dankbar dafür!

@ 09:05 SirBananaPie

Sehr aufschlussreich: Sie lesen also einerseits Tagesschau und nicht Bild und wollen andererseits aber gar nicht wissen, was Trump gesagt oder nicht gesagt hat? Bring ich irgendwie nicht zusammen, außer mit einem bestimmten Verdacht...

pfitch, 10:21

||Das Establishment im Westen ist gereizt weil es demontiert wird, täglich mehr!||

Von Donald Trump, dem "Godfather of Establishment", dem Herrn der goldenen Badezimmerarmaturen und unterbezahlten "illegalen" Arbeiter?

Wer Willy Brandt mit Putin

Wer Willy Brandt mit Putin und Trump vergleicht, könnte genauso die Mafia mit funktionierenden Demokratien vergleichen.
Und außerdem: Eine "bessere" Welt, geformt nach den Vorstellungen von Putin und Trump, wie soll die denn aussehen? Welche Vorstellungen Putin hat, kann ja jeder sehen. Ebenso, welche Vorstellungen Trump hat, den Putin ohnehin vollständig in der Hand hat, da er ausreichend kompromittierendes Material über ihn besitzt (z.B. über seine Mitwirkung bei der Unterwanderung der US-Wahlen in 2016).
Also ich sage nur: Eine von Trump und Putin geschaffene "bessere" Welt - nein, danke!

re von Magfrad

Nein,es soll auf keinen Fall Entspannungspolitik geben,darum geht es.Und die Eliten stemmen sich gegen eine Entwicklung von einer unipolaren,one world,wo sie bisher ohne Widerstand alles machen konnten,hin zu einer multipolaren Ordnung.
Mc Cain und Özdemir besitzen Intelligenz,natürlich,sie sind gerissen.Für Militäreinsätze.

@ 08:56 gaddafifan

Es gibt eine ziemlich naheliegene und treffende Antwort auf Ihre Frage, warum es nicht mehr detaillierte Informationen zum Treffen der beiden gab: Es gab nichts... Und das ist bei Trumps "Politik"-Stil auch nicht außergewöhnlich: Dieser Mann scheint sich für nichts zu interessieren außer für sein Ego, für FOX und für Golf. Wirklich gefährlich.

10:40 von rainerka

Also ich gebe meinem Feind nicht die Hand. Und die Nato-Manöver in der Ukraine belegen doch, daß das Gerede über die Krim nutzlos ist.

Welche CIA-Leute lügen?

"Er sehe keinen Grund, warum es Russland nicht gewesen sein sollte. Und damit sind die Hackerangriffe auf die demokratische Partei vor der Wahl 2016 gemeint."

Diejenigen, die bisher die Beweise schuldig bleiben.
Die den angeblichen "Hack" nicht mal an der Hardware untersucht haben.

Oder doch die CIA-Veteranen z.B. um den früher bei Präsidenten den Lagebericht vortragenden Ray McGovern, die allein aus technischen Gründen zu dem Schluss kamen, dass es Überspielung von Hardware, z.B. einem Stick, gewesen sein muss.

Trump gegen Fracking-Öl und -Erdgas?

In meiner Wahrnehmung haben Präsidenten, im Rahmen ihrer gesetzlichen Möglichkeiten, quasi "Narrenfreiheit". Demnach ist es unwichtig, ob Behörden oder Minister öffentlich gerügt, oder andere Präsidenten gelobt werden.
Wichtig sind die Interessen der Partei. Sollte ihr "Showman" gegen die Interessen der parteiunterstützenden Lobbyisten vorgehen, hagelt es seitens der Parteienverteter Kritik.
Diese Erfahrung macht gerade Trump.
Sanktionen des Kongress gegen Russland haben sicherlich politische Anlässe. Doch wenn damit die Erdgasversorgung Europas abgeschnitten werden soll, sind wirtschaftliche Interessen der US-Öl-Konzerne überdeutlich. Zuvor wurde übrigens Katar (ein Konkurrent) mit Erdgas-Export-Sanktionen verhängt.
Trumps klarer Auftrag lautet offensichtlich: Russland "kalt" stellen, damit Europa von den USA Flüssiggas bezieht.
Diesen Auftrag hat Trump vergeigt.
Jetzt hat Trump ein Problem mehr ...

Rechtfertigung und Vergessen

Es ist für die EU und die NATO unerheblich ob Herr Trump "may" oder "may not" gesagt hat oder sagen wollte.
NATO und EU Mitglieder sollten über sein Verhalten in den Konferenzen urteilen. Das Treffen mit Herrn Putin sehe ich als positiv an, auch wenn es für Herrn Trump nicht so positiv aussieht. Die Reaktion der USA Politiker ist paranoid.

@Barbarossa 2 10:29

Die Alternative wäre alles so zu belassen wie es ist. Es gibt doch kein Krieg und man kriecht Putin nicht ins Hinterteil. Ist doch perfekt. Putin hinterherzudackeln ist jedenfalls die falsche Lösung

Tom 62, 10:23

||Selbstverständlich ist es richtig, wenn Putin und Trump miteinander sprechen, doch macht halt der Ton die Musik. Bei einem solchen Treffen sollte doch klar sein, dass beide völlig unterschiedliche Gesellschafts- und Wertesysteme vertreten.||

Tatsächlich? Bitte die "völligen Unterschiede" der beiden Systeme einmal auflisten. Danke.

Was muss eigentlich

noch geschehen bis Mr. Trump aus dem Ver-
kehr gezogen wird?
Für NATO, EU und besonders Deutschland nur Hass und Verachtung, aber vor Putin kriechen.
"Hass ist der Zorn des Schwachen" sagt schon Alphonse Daudet ("Briefe aus meiner Mühle") und dass Mr. Trump schwach ist bezweifelt nach Helsinki wohl niemand mehr. Und seine Anhänger treibt der selbe Hass an, verantwortlich für deren private Misere sind nur die Anderen.
Dank Trump wird die USA mit Pauken und Trompeten untergehen, wenn die Republikaner ihn gewähren lassen.
Was treibt diesen Mann nur, dass er wie ein wütender Stier durch die Welt zieht und
alle und jeden nieder macht?

Schadensbegrenzung

Schadensbegrenzung heißt:

Die Schadensquelle (Trump) entfernen.

Damit ist der Schaden aber auch noch nicht behoben.

Desweiteren muss nach DEM GESAmTSCHADEN
aufgetßäumt und repariert werden.

„Mit Russland reden“ – ein Euphemismus ist kein Ersatz …

… für Realpolitik.

In der Frage des Umgangs mit Russland stehen sich nicht die Fragen „Krieg oder Frieden“ oder „Reden oder Nicht-Reden“ gegenüber. Reden als Wert per se ist ein Pappkamerad, wenn der Bezug zu den Inhalten nicht in den Mittelpunkt rückt.

Trump hat „das Reden“ mit Putin nicht erfunden. Das haben Obama, Merkel, Hollande, Macron und andere Staatslenker immer wieder getan. Es geht darum, ob Einigung in wesentlichen Punkten von Zusammenarbeit und Sicherheit zu erzielen ist. Dazu ist „Reden“ nur ein Medium. Ausschlaggebend ist der Wille, sich an Vereinbarungen und Regeln zu halten. Sonst hilft auch Reden nicht.

@Realist70 - Realität akzeptieren

09:28 von Realist70:
"Sie ignorieren wohl komplett jede Tatsache wie eine Annexion der Krim etc. Etwas mehr Ratilnalität wäre vielleicht angebracht...."

Die Realität ist, dass dieses Feindbild schon existierte, bevor sich die Bevölkerung der Krim in einem Referendum für den Anschluss an Russland aussprach. Diese Sicherung der russischen Einflusssphäre lief übrigens demokratischer ab, als der US-amerikanische Gegenpart und Auslöser des Ganzen: Die Osterweiterung der NATO. Diese wurde in lediglich drei von 13 Fällen direkt von der Bevölkerung beschlossen.

Unabhängig davon muss sich die Politik immer an den aktuellen Gegebenheiten orientieren. Im Bezug auf Russland scheint man dazu aber nicht Willens zu sein.

@ 10:45 von Barbarossa 2

"Ich möchte allen Putinhassern und Trumpgegnern eines klar und deutlich erklären. Das Volk will in Frieden leben und ist für jede Aktion, die in diese Richtung läuft, dankbar."
.
Also ich als Teil des Volkes fühle mich durch diese hirnlose Aktion nicht sicherer. Eher das Gegenteil. Und dafür bin ich nicht dankbar!
.
Oder meinten Sie mit Volk die Menschen im Osten der Ukraine oder Syrien?

@kommentator_02 10:39

Ich wollte sicher keine Amateure beleidigen, sondern explizit Trump als Politamateur. Dabei bleibe ich auch. Der Mann ist seinem Job nicht gewachsen. In jedem anderen Unternehmen hätte man ihn lägst gefeuert.

Camaro 07.57

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können - hoffen wir, dass dieser Mann demnächst über sich selbst stolpert.
Was er in Helsinki abgeliefert hat ist eine
Bankrott Erklärung der USA insgesamt.

10:18 von pfitch

«… meiner Meinung nach ist die Show ein Desaster.»

Ja tatsächlich - ein weiterer desaströser Show-Auftritt des minderbegabten Präsidentendarstellers D. Trump. Diesmal derart desaströs, dass er das Desaster von Helsinki in einem zweiten Akt im White House fortsetzt. Besser wird dadurch aber nichts.

«Die Kommentare auch unserer Medien sind mit vermutlich, man munkelt, eventuell treffend formuliert. Niemand weiß etwas genaues und man kommentiert genau das!»

Man munkelt, niemand verstünde diesen Satz …

«Russland ist der Feind, daran hat sich gefälligst auch Herr Trump zu halten!»

Russland ist Feind von wem?
Wer befiehlt Trump, er habe sich an dieses Feindbild zu halten?

«Doch es bleibt einiges offen:
3. Brauchen wir eine neue globale Krise?»

Was ist denn daran offen?
Selbstverständlich brauchen wir keine neue globale Krise!

«Politik & Medien sind nicht bereit das zu hinterfragen & uns Ihren Bürgern die Antworten zu liefern!»

Denken müssen wir alle schon selbst.

10:44 von

10:44 von tagesschlau2012

"Herrlich, wenn die verblödeten Frau Clinton gewählt hätten, wäre alles bestens für Sie?"

DAS was der Typ hier abzieht, wollen Sie doch wohl nicht ernsthaft mit Clinton vergleichen!

Ist das jetzt wirklich Ihr Ernst???

Man...

Kann ein Land wie die USA nicht so regieren mal rein in die Kartoffeln mal raus aus den Kartoffeln warum lässt der US Kongress dies zu wann kommt das Amtsenthebungs Verfahren.

Ich frage mich immer

Wie würde die Wertegemeinschaft reagieren wenn Kuba Guantanamo zurück verlangt? Einfach den Völkerrechtlich fragwürdigen Vertrag zerreißen. Dann noch,zur Abschreckung,russische Truppen einladen. Gibt es da Ähnlichkeiten zur Osterweiterung und Krim (Sewastopol). Würde man diese Westerweiterung bekämpfen? Für Russland kann man auch China nehmen.

08:07 von Nachfragerin "Angst

08:07 von Nachfragerin
"Angst vor Annäherung in Dauerschleife
Nichts scheint man im Westen mehr zu fürchten, als eine Annäherung zwischen Russland"

Flasch! Es ist die Angst vor Putins Imperium, das er auch über Eurpa auszubreiren gedenkt!

Das hat er selbst so verkündet!

Und in Trump hat Europa einen wesentlichen Schutz gegen das diktatorische Großreich Putin VERLOREN!

Wäre echt toll wenn sie endlich den Tatsachen ins Auge sehen statt sie ständig zu verharmlosen!

Trump wird Europa gegen Russlands Postdemokratisierung NICHT verteidigen !!!

Trump wird Europa gegen

Trump wird Europa gegen Russlands Postdemokratisierung NICHT verteidigen !!!

@Gegenverdummung... 10:34 von agent apple

"Die Intervalle der Kommentarmoeglichkeit werden kuerzer
und die Moderation bestimmt wann es ausdiskutiert ist."

Sie sehen das m.M. nach etwas zu hart.
'Heikle Themen' können auch ausufern, das ist leider so im Netz.
Und dafür sind die Kommentatoren da, da einzugreifen.
Es sind zu wenige, um jedes Thema lange aufzulassen. Meine Analyse.
Aber das wäre dann eine Kritik an der 'Leitung'.

Und ihre beobachtete Erfahrung der 'Bevorzugung' von
rechtsaussen Stimmen, ist einfach dem Herdentrieb dieser geschuldet
(Bots/Smombies, wie Sie wollen) - bei speziellen Themen ;)

Da die diskussionserfahrenen Teilnehmer dabei zunehmend nicht mehr teilnehmen,
wie auch ich, - Thema: Diskutieren sinnlos
kann dieser Eindruck entstehen.

Nachfolgerin 08.07

Gegen eine Annäherung zwischen den USA
und Russland dürfte kaum jemand sein, aber darum geht es hier gar nicht,
Es ist das Schaukelpferd Verhalten eines
US Präsidenten, der mit seinem "heute dies und morgen das" den Weltfrieden gefährdet.

10:08, Barbarossa 2

Gut, daß ich Sie hier treffe.

Es ist zwar komplett OT, aber ich hoffe, die Moderation erlaubt mir diese Klärung.

Sie schrieben gestern, im Pussy Riot Thread:

>>17. Juli 2018 um 19:33 von Barbarossa 2
19:16 von fathaland slim
Was mich am meisten ärgert ist, daß ich für sie und die ARD auch noch Gebühren zahlen muß. Inzwischen hat ja nun jeder User ihre Funktion in diesem Forum durchschaut.<<

Es ist eine schwere persönliche Beleidigung, mir zu unterstellen, ich sei Tagesschau-Lohnschreiber. Im Lichte solcher Kommentare wundert es mich nicht, daß Sie hier oft gerötet werden, worüber Sie sich ja gern beklagen. Aber bitte fassen Sie sich da doch mal an die eigene Nase.

Ich bin Bluespianist und verdiene damit meinen Lebensunterhalt. Wenn Sie zu dem nicht beitragen wollen, dann gehen Sie nicht in Blueskonzerte. Ich könnte am Klavier sitzen.

Christian Rannenberg

@NeutraleWelt

09:33 von NeutraleWelt:
"Da liegen Sie aber ganz schön falsch! Das 'alte Feindbild' war bereits abgebaut."
> Nein. Es wurde lediglich weniger stark bedient als es heute oder zu Zeiten des Kalten Krieges der Fall ist bzw. war.

"Überlegen Sie mal, warum es zu Sanktionen gekommen ist."
> Die Antwort ist einfach: Weil ein eurasischer Wirtschaftsraum aus EU und Russland von Seiten der USA verhindert werden muss. Das würde nämlich nicht nur den Einfluss der USA in Europa einschränken, sondern auch dem Machtapparat der USA (NATO) die offizielle Existenzgrundlage ("Verteidigung") rauben.

Bevor Sie mir widersprechen, sollten Sie bitte erklären, warum (pro-)westliche Länder bei zweifelsfreien(!) Verstößen gegen das Völkerrecht nicht sanktioniert werden.

"Überlegen Sie mal die ganzen Schlagzeilen in der Amtsperiode von Herrn Putin."
> Der Westen führt mit Russland einen Medienkrieg und Sie reden von Schlagzeilen? Die sind auf beiden Seiten wertlos.

von Tramputin um 08.20

Wie viel wissen Sie darüber, was gefragt wurde? Und wenn, dann hätte Putin lakonische, adäquate Antworten darauf, die schwer zu kippen wären, aber die Vorwürfe infrage stellen würden. Sie haben wohl mehrere Interviews mit ihm versäumt oder nicht aufmerksam verfolgt.

großes theater in mehreren akten-good cop-bad cop

schon mal was von "paradoxer intervention" gehört ?
auf alle fälle lohnt es sich, mal ausführlicher drüber nachzudenken.
die eu rückt zusammen,das amerikanische volk rückt zusammen,alle fühlen sich bedroht und rücken zusammen.
wie in den usa "support our troops"-wag da mal was gegen zu sagen ?
fehler bei eu,geheimdiensten,etc.- nimmt man jetzt anhand der "bedrohung" halt hin.
"jetzt muss man zusammenhalten"!

Oh weia.

fakten,sinnvolle ziele,hartnäckige arbeit,langfristiges denken,bürgerrechte,überfällige reformen z.b. angesichts der künstlichen intelligenz,der automation,dem wegfall von arbeitsplätzen,der mulitlateralen weltentwicklung?

alles ausgeblendet ?

trump ist ein testballon,dannach kommen die tester als "retter"

dreckiges spiel

an fathaland/schabernak:wenn Sie domscheid berg anführen ist Ihnen nun wirklich nicht mehr zu helfen.
dieser narzist hat das bedrohte boot "wikileaks"unter unrühmlichen umständen verlassen.
dazu mehr zu schreiben wäre juristisch unvorsichtig.

10:45 von Barbarossa 2

«Ich möchte allen Putinhassern und Trumpgegnern eines klar und deutlich erklären. Das Volk will in Frieden leben und ist für jede Aktion, die in diese Richtung läuft, dankbar. Wir brauchen keine sich immer wiederholenden Kommentare, wie schlecht doch allesin Helsinki gelaufen ist.»

Brauchen wir Welterklärer, die Kritiker von Putin zu "Hassern" umrubeln? Aber immerhin ein sprachlich-stilistischer Fortschritt, sie nicht "Hater" zu nennen.

Das Treffen Putin-Trump ist aber nicht annähernd in eine Richtung gelaufen, die irgendwo irgendwie irgendwen dem Frieden näher bringen würde.

Aber gar so sehr will ich das Treffen in Helsinki auch nicht kritisieren.
Schlimmer geht immer. Vor allem dann, wenn D. Trump beteiligt ist.
Sozusagen auf der nach unten offenen Richter-Skala …

@ 09:13 fathaland slim

Trump selber würde sich nicht mit Willy Brandt vergleichen - ihm sind alle Vergleiche eine Nummer zu klein. Trump first, make Trump great (ohne auf den Preis zu schauen) ... Für Trump ist richtig blöd, dass der Satz "I'm the greatest" schon klar Muhammad Ali zugeordnet ist... Und natürlich ist das eine Despektierlichkeit sonder gleichen, einen Mann wie Willy Brandt zu entehren durch einen Vergleich mit Trump.

@die_reine_Wahrheit - 11:10

"Demokratisch" hat nirgends behauptet, dass ausschließlich Russland so agiert! Das wollen Sie ihm/ihr anscheinend in den Mund legen ..... sehr unschön!"

Und weil er das vergessen hat, habe ich das in meinem Beitrag durch persönliche Meinung ergänzt - so entsteht Meinungsvielfalt ohne die Absicht, dies jemand anderes in den Mund legen zu wollen.

"Mit dieser Aussage kritisieren Sie den Beitrag von "Demokratisch 8:51" auf unzulässige Art und Weise!"

Das dürfen Sie dann gerne mit der TS-Moderation ausdiskutieren.

10:49, kommentator_02

>>fathaland slim, 10:03
||Obama war über diesen Preis alles andere als glücklich.||

Weshalb hat er ihn denn dann angenommen?<<

Ist Ihnen irgendjemand bekannt, der jemals einen Nobelpreis abgelehnt hätte?

10:35, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 09:37Uhr
Ich lese wirklich gerne Ihre Kommentare und bin immer wieder beeindruckt vom unübersehbarem Selbstbewußtsein! In dem o.a. Kommentar schreiben Sie wörtlich:"Ich weiß, wie Entspannungspolitik funktioniert"! Ich bin zwar älter als Sie und verfolge das politische Geschehen demzufolge schon länger, aber so eine Äußerung würde ich mir nicht zutrauen! Ich glaube, daß sogar die meisten aktiven Politiker nicht erklären könnten, wie Entspannungspolitik funktioniert. Ob ein Parteiein- und wieder Austritt da sehr viel erklärt.<<

Sie wissen genauso gut wie ich, wie Entspannungspolitik funktioniert, denn Sie haben die Politik Willy Brandts, genau wie ich, miterlebt. Ob Sie sie damals gut fanden oder nicht, das tut in diesem Zusammenhang nichts zur Sache.

Sie erinnern sich aber gewiss, wie viele Personen auf den verschiedensten Ebenen beteiligt waren.

Brandt, Scheel, Bahr, Wischnewski usw.

Brandt hat nicht mal eben einfach so Breschnew getroffen.

Das Problem...

... scheint mir doch hier in Helsinki eher Folgendes gewesen zu sein:

Natürlich wäre es schön, wenn die Staatsführungen von USA und Rußland konstruktiv miteinander Gespräche führen. Auf der einen Seite hatten wir den russischen Präsidenten, auf der anderen Seite... naja, äh, Trump.

Super wäre natürlich auch, wenn dabei Fortschritte bei wichtigen globalen Themen im Sinne der Menschheit, der Umwelt und des Planeten gemacht werden. Auf der einen Seite hatten wir den russischen Präsidenten, auf der anderen Seite... naja, äh, Trump.

Und richtig toll wäre es, wenn das Ganze dann auch noch in belastbare Verträge gegossen würde, die dann auch langfristig von allen Vertragsparteien eingehalten würden. So eventuell möglicherweise. Auf der einen Seite hatten wir den russischen Präsidenten, auf der anderen Seite... naja, äh, Trump.

Und da haben wir das Problem... naja, äh, Trump... ;-)

11:34 von peter graf

«… an fathaland/schabernak: wenn Sie domscheid berg anführen ist Ihnen nun wirklich nicht mehr zu helfen.»

Auch das ist komplett OT, aber auch ich hoffe es wird ganz kurz von der Moderation erlaubt:

Ich hatte Ihnen gestern mit dem Verweis auf Daniel Domscheidt-Berg geantwortet. Nur ich, nicht "fathaland slim".

Unterlassen Sie es doch bitte, Ihre Antworten beständig an "fathaland/schabernack" zu adressieren, wenn nur einer von uns beiden tatsächlich etwas zum Thema geschrieben hat.

Meine Meinung:

"... die Macht der US-Geheimdienste einzuschränken, bzw. hier das Vertrauen in diese zu untergraben, und stattdessen dem Ex-KGB-Agenten auf die Schulter klopfen und diesem Recht zu geben ...
-----------------------------------------------------------

Was soll dieses Herumgeklopfe auf der Tatsache, das Putin ein KGB-Agent war? Bush Senior war Direktor des CIA, jetzige Chefin ist Gina Haspel, die ein Geheimgefängnis in Polen leitete. Störte und stört doch auch niemanden wirklich. Und Vertrauen zu den US-Geheimdienste...? So naiv muss man erst sein.

Die Aussage, da gibt es nachweisliche Ermittlungen, diese jedoch werden nicht vorgelegt, reicht nicht aus. Mit dieser Art kann man einfach alles behaupten.

@11:20 von StöRschall

"Flasch! Es ist die Angst vor Putins Imperium, das er auch über Eurpa auszubreiren gedenkt!"

Jetzt müssen sie uns nur erklären was Putin und Russland mit uns wollen, sollten sie uns angreifen. Ein Volk ohne Raum ist es nicht gerade. Anders herum muss ich nicht lange nachdenken, unsere Wirtschaft hätte unermessliche Bodenschätze. Also was wollen die ihrer Meinung nach mit uns?

PS: Putins "Imperium" ist auf ca. einen drittel von Europa schauen sie mal auf eine Landkarte.

@fathaland slim - Welche Entspannung?

09:37 von fathaland slim:
"Die Dauerschleife erkenne ich eher bei den Freunden des heiligen St. Wladimir."
> Und wessen Freunde sind es, die ausschließlich die negativen Aspekte dieses Treffens betonen und das Wort "Annäherung" nicht einmal erwähnen?

"Die Annäherung an Russland findet auf vielen Ebenen statt."
> Auf welchen denn? Es wird doch stets verkündet, dass die Beziehungen nie schlechter waren.

"Ich weiß, wie Entspannungspolitik funktioniert. [...] Das, was Trump aufführt, hat damit nicht das geringste zu tun."
> Die Vertreter zweier verfeindeter Lager trafen sich. Das Treffen verlief zwar ergebnislos, aber durchweg friedlich.

Meine Frage an Sie: Warum gönnt man im Westen weder Trump, noch Putin einen Erfolg, wenn man sich doch - wie Sie es behaupten - auf vielen Ebenen um eine Annäherung bemüht?
Oder anders gefragt: Wer oder was sieht sich durch dieses Treffen derart gefährdet, dass eine solch heftige Reaktion gerechtfertigt wäre?

11:34, peter graf

>>Trump ist ein testballon,dannach kommen die tester als "retter"

dreckiges spiel<<

Sie glauben offensichtlich wirklich, daß das, was wir hier erleben, eine minutiös geplante, ausgeklügelte Inszenierung ist. Sie mögen mir bitte verzeihen, wenn ich Ihnen da nicht ansatzweise zu folgen bereit bin.

>> an fathaland/schabernak:wenn Sie domscheid berg anführen ist Ihnen nun wirklich nicht mehr zu helfen.
dieser narzist hat das bedrohte boot "wikileaks"unter unrühmlichen umständen verlassen.
dazu mehr zu schreiben wäre juristisch unvorsichtig.<<

Ich habe Daniel Domscheidt-Berg hier nie erwähnt, und in den Rosenkrieg zwischen ihm und Assange werde ich den Deubel tun mich einzumischen.

Alles, was man dazu wissen will, lässt sich im Netz recherchieren.

Wenn man es denn wirklich wissen will.

@11:12 von Nachfragerin

Die Realität ist, dass dieses Feindbild schon existierte, bevor sich die Bevölkerung der Krim in einem Referendum für den Anschluss an Russland aussprach.

Wir reden hier von der Annexion. Die war mit der Besetzung der Krim 2 Wochen vor dem "Referendum" bereits vollzogen.

Diese Sicherung der russischen Einflusssphäre

Die Annexion eines fremden Staatgebietes als "Sicherung der Einflusssphäre" zu bezeichnen, ist ein Euphemismus, auf den man erstmal kommen muss.

...lief übrigens demokratischer ab, als der US-amerikanische Gegenpart und Auslöser des Ganzen: Die Osterweiterung der NATO. Diese wurde in lediglich drei von 13 Fällen direkt von der Bevölkerung beschlossen.

Die Änderung der Zugehörigkeit zu einem Staat und die Mitgliedschaft in einem Bündnis ist ja wohl kaum vergleichbar.

Nochmals: "Gaslighting" der Schafherde

In einem berühmten Theaterstück "Gaslighting" sieht man exemplarisch, was passiert, wenn man einen menschen wie einen Idioten behaldelt, benehmen sich nicht nur er, sondern auch die anderen genauso: als Opportunisten ;)
hut en Lukas: immer feste druff!
Während man (die Medien ganz allgemein...) Obama und Hilary Clinton geradezu verherrlicht, wird vergessen, was diese im Nahen Osten (Syrien, Libyen, Irak usw usf) und Europa (Ukraine...) angerichtet haben: Guantanamo? zu? vonwegen! Totaler Krieg, Drohnenmorde, Millionen auf der Flucht.... Dreifach mehr Schuld, aber großspurig wieder wettrüsten: zum Dritten Weltkrieg reicht es eben nicht - noch nicht...???

Eine wundersame Welt der Widersprüche …

… im Kosmos der Trump-Astrologie.

(1) Die „Falken“ in Politik und Medien torpedieren Trump’s Willen zum Deal mit Putin, weil sie als Vertreter des dunklen „industriell-militärischen Komplexes“ die Hochrüstung nur durch das Feindbild „Russland“ betreiben können …

… aber kein Präsident hat die Rüstungsbudgets in Friedenszeiten jemals höher getrieben als Trump

… hat die NATO-Partner dazu gedrängt, ihre Rüstungsbudget möglichst auf 4 % Anteil vom BIP zu treiben.

Wenn Trump das schon betreibt, wozu brauchen besagte "Falken" dann noch das „Feindbild“ Moskau ?

(2) Der „Deep State“, die andere „dunkle Seite der Macht“ (aus der VT-Kiste) will Trump daran hindern, segensreich für die Menschheit zu wirken. Seine eigenen Sicherheitsinstitutionen wie FBI und CIA betreiben eine „Hexenjagd“ … aber dann liest er vom Zettel, dass die doch richtig lagen.

Wieviel an Dosis von dieser skurrilen Show brauchen seine Apologeten eigentlich noch, damit Bauch und Kopf wieder harmonieren ?

Liste der Schandtaten

Es gibt und gab in den letzten 70 Jahren keinen US Präsidenten an dessen Händen kein Blut klebt. Die Liste der Schandtaten ist lang, von angezettelten Kriegen bis Folter. Und diese Liste ist ebenso viel größer als die von den Russen wie die höhe der Militärausgaben. Und das alles im Namen der Demokratie und den Westlichen Werten.

10:32, berelsbutze

>>@ fathaland slim

„“Ihnen ist, glaube ich, nicht klar, wie konservative, wenig gebildete Amerikaner, eine Wählergruppe, die für Trump essentiell ist, ticken.“

Sie wissen es natürlich, weil Sie jeden davon persönlich kennen. Verallgemeinern Sie da nicht etwas, obwohl sie keine 0,001% dieser Menschen persönlich kennen.<<

Ich bin mit den USA sehr, sehr gut vertraut, speziell mit dem ärmeren, weniger gebildeten Teil ihrer Bevölkerung.

@fathaland slim um 13:51Uhr

Ich bezweifle, obwohl ich damals die Schriftenreihe des AA bekommen habe, die übrigens für jedermann zugänglich war, ob ich Entspannungspolitik und besonders deren Voraussetzungen voll umfänglich verstanden habe. Vermutlich fehlten und fehlen mir dafür zuviele, nicht zugängliche Grundlagen. Aber auch als Laie war mir zumindest klar, daß die entsprechende wirtschaftliche Situation vorhanden sein muß. Es ist müßig zu überlegen, ob z.B. Polen, die DDR und die damalige UdSSR die wirtschaftlichen Belastungen noch länger ausgehalten hätten, denn der Niedergang, der dann unter Gorbatschow offiziös anerkannt wurde, zeichnete sich damals schon ab. Es war auch nicht klar, ob die damalige Politik von Brandt später mit der Zustimmung zum 2+4-Vertrag "belohnt" würde. Zumindest hatte Brandt, wohl eher aber Bahr, den Mut, das "eingefahrene Gleis" zu verlassen - oder es fiel ihnen auch keine andere, bessere Alternative ein!

@14.01fatha:warum muß es denn immer gleich"minutiös"..

oder"bis ins Kleinste geplant sein ?
Habe ich nie behauptet.
Es gibt allerdings unzweifelhaft grosse Synergismen und deckungsgleiche Interessen von bestimmten sehr wichtigen Playern.
Daß diese vielgestaltig offen&verdeckt agieren hat mit"DER grossen Verschwörung",die man so gerne unterstellt um lächerlich zu machen,erstmal gar nix zu tun.

Sie weigern sich offensichtlich auch mal über Ihren zweifelosl weiten Horizont hinauszugehen?

Bsp NSA/BND/Geheimdienste(NSU):
Es ist leider tatsächliche tägliche Praxis,daß die Dienste mit Aussageblockierung bzw "Erkenntnissen befreundeter Dienst"-mögen die wahr sein oder verlogen-unsere Executive,leider auch vermehrt unsre Judicative über das erträgliche Maß hinaus beeinflussen.
Wenn man Lebenläufe von Leuten wie Fritsche oder auch die Bushs sich mal genau anschaut,stellt man fest,daß die Macht dieser Gestalten/Institutionen wächst&wächst&man sich durchaus fragen kann,wer da Herr im Hause ist.
Daß die Macht vom Volke ausgeht,daran glauben Sie?

@frosthorn - Warum so ein Medienecho?

10:19 von frosthorn:
"Ich kann nicht verstehen, warum hier den Foristen, die Donald Trump für die unsäglichste Peinlichkeit halten, die den USA je passiert ist, unterstellt wird, sie hätten ja nur kein Interesse am Weltfrieden und wollten gerne alte Russland-Feindbilder pflegen."

Es steht außer Frage, dass Trump ein narzisstischer Selbstdarsteller ist. Aber darum geht es hier nicht, denn ein peinlicher Auftritt wird wohl kaum der Grund sein, warum man Trump nach dem Treffen mit Putin öffentlich als "Verräter" öffentlich brandmarkte.

Haben Sie eine Idee, warum ein praktisch ergebnisloses Treffen ein derartiges Echo auslöst?

Kommentator_02, fathaland slim

Den Nobelpreis abzulehnen wäre eine massive Brüskierung des Nobelpreiskomitees. Wenn Obama das Gefühl hatte, ihn unverdient oder zu früh erhalten zu haben, konnte er nur versuchen, sich des Preises würdig zu verhalten.

Trump jedenfalls, der im Nordkoreakonflikt die Situation zuerst massiv verschlechtert hat, um im Anschluss beim Gruppenkuscheln die Lorbeeren des südkoreanischen Präsidenten einzuheimsen, der seine Verbündeten vor den Kopf stößt, aber sich bei Putin anbiedert, der scheint mir wirklich kein geeigneter Kandidat für den Friedensnobelpreis zu sein.
Disee Mann ist seinem Amt in keiner Hinsicht gewachsen.
Seine peinliche Ausrede, er habe sich versprochen, würde ich keinem Zehnjährigen durchgehen lassen.

13:57, Nachfragerin

>>"Die Annäherung an Russland findet auf vielen Ebenen statt."

>Auf welchen denn? Es wird doch stets verkündet, dass die Beziehungen nie schlechter waren.<<

Die Beziehungen zwischen Russland und der westlichen Welt sind nun wirklich vielfältig. Daß sie nie schlechter waren, kann sich nur auf die letzten 30 Jahre beziehen, und das betrifft allein die Themenkomplexe Ukraine und Syrien.

>>Meine Frage an Sie: Warum gönnt man im Westen weder Trump, noch Putin einen Erfolg, wenn man sich doch - wie Sie es behaupten - auf vielen Ebenen um eine Annäherung bemüht?<<

Wen meinen Sie mit "man"?

Daß Herr Trump einen Erfolg vorzuweisen hätte, das sieht man in seinem eigenen Lande überhaupt nicht. Während Putin in seinem Lande auf allen Kanälen seinen Propagandaerfolg zelebriert.

Bei echter Entspannungspolitik gibt es immer zwei Gewinner.

Das ist hier nicht so.

Was wir hier sehen, ist Sieg ohne Krieg.

Für Putin.

Wer ihn verehrt, und das tun hier im Forum viele, findet das natürlich toll.

daß die macht vom volke ausgeht,dafür muß man mehr

daß die macht vom volke ausgeht,dafür muss man mehr tun,als hier schreiben&diskutieren.
nicht daß ich die macht des wortes&der gedanken&argumente klein reden will.
auch ohne die"ganz große Verschwörung" läuft derzeit einiges ziemlich schief.
wie ich bereits schreib,-kann schon sein daß frau merkel klüger ist als es auf den ersten blick scheint.
vlt.agiert sie ganz bewußt schlau dosiert um uns einerseits nicht auf die abschußliste des derzeitig noch starken imperiums zu bringen;andererseits kontakthaltend um mit den aufstrebenden mächten zusehens zukunfträchtiges aufzubauen(bsp."seidenstraße" etc.)
wäre wünschenswert,denn wir als exportnation kämen möglicherweise sonst ganz schön ins schleudern.
oder...?
dennoch darf man auch die"kleinigkeiten"(?) nicht außer acht laßen wie
die zunehmende schere arm-reich,
die zunehmende macht des"tiefen staates"(?)
die verwässerung der gewaltenteilung.

es könnt nämlich auch anders sein.
siehe ungerechtfertigte razzien bei ccc,netzorg ganz aktuel.

Danke Bernd39

Am 18. Juli 2018 um 08:08 von Bernd39
Was sagt uns dieser Artikel?

Alles was sie in ihrem Kommentar sagen,
spricht mir zutiefst aus der Seele,
vielen Dank dafür.

Es wurde so vieles das wirklich wichtig ist auf dieser
Pressekonferenz von beiden Seiten gesagt und man
haut hier auf solchem Quatsch rum.
Die Art und Weise der Artikel die in der deutschen Presse
und vor allem hier auf der Seite der TS zu lesen sind,
kann man nur als parteiisch und beschämend bezeichen.
Ich habe in weiten Teilen den Eindruck,
weder die schreibenden Journalisten und vor allen
Dingen 99% der Kommentarschreiber haben sich die
Pressekonferenz nie angesehen, wissen aber über
ALLES immer und ÜBERALL bescheid.

Wirklich unterirdische Qualität die hier in weiten Teilen
abgeliefert wird.

@cowboy8 - Völkerrecht & Machtbereiche

14:02 von cowboy8:
"Wir reden hier von der Annexion."
> Das tun Sie. Für mich bleibt es ein Referendum, welches in mehreren unabhängigen Umfragen bestätigt wurde und im Einklang mit dem Begriff Demokratie und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker steht. Über den Widerspruch zur ukrainischen Verfassung kann man genauso hinwegsehen, wie man es beim Völkerrecht sonst auch so gern tut.

"Die Änderung der Zugehörigkeit zu einem Staat und die Mitgliedschaft in einem Bündnis ist ja wohl kaum vergleichbar."
> Das eine ist ein Machtbereich, das andere auch. Der Vergleich drängt sich geradezu auf.

Zum Kern des Artikels: "Schadensbegrenzung" mit Blick ...

... auf die Resonanz bei seinen Huldigungsveranstaltungen ist das Primär-Motiv für Trump. Es gibt keinen Anlass, staatspolitische Einsichten dahinter zu vermuten.

Insofern wird das Schauspiel bis zum Ende der verfassungsrechtlich begrenzten "Spielsaison" weitergehen.

Dennoch: einen schönen Nachmittag.

@14:24 von fathaland slim

"Die Beziehungen zwischen Russland und der westlichen Welt sind nun wirklich vielfältig. Daß sie nie schlechter waren, kann sich nur auf die letzten 30 Jahre beziehen, und das betrifft allein die Themenkomplexe Ukraine und Syrien.

Jetzt müssen sie uns nur noch erklären warum alleine bei den Themenkomplexen Irakkrieg, Folter, Guantanamo es keine Sanktionen gab, nicht einmal eine Politische Verurteilung.
Kann es sein das Westliche Demokratien mit zweierlei Maß messen?

14:14, karlheinzfaltermeier

>>Ich bezweifle, obwohl ich damals die Schriftenreihe des AA bekommen habe, die übrigens für jedermann zugänglich war, ob ich Entspannungspolitik und besonders deren Voraussetzungen voll umfänglich verstanden habe.<<

Ich natürlich erst recht nicht, aber ich meinte mit "verstehen" offensichtlich auch etwas anderes als Sie. Ich meinte eher den für mich als nicht mal Zwanzigjährigen faszinierenden diplomatischen Prozess, die ungeheure Regelhaftigkeit dessen, was da passierte.

Davon erkenne ich bei Trump nicht einmal Ansätze.

Die falsche Frage

Russland hat bestenfalls die Meinung in den USA beeinflusst, nicht die Wahlen. Oder behauptet jemand ernsthaft russische „Hacker“ hätten Wahlmaschinen manipuliert ? Meinungsmanipulation ist aber im Westen bei Wahlen und auch sonst Gang und gebe: Regierungen tun es, Konzerne tun es - warum also diese Ermittlungen gegen Trump? Ich denke, dass die wahrgenommene Unwahrscheinlichkeit eines Trump Sieges und die „kognitive Dissonanz“ nachdem es dann doch passierte zu völlig irrationalen Reaktionen geführt hat. Richtig ist zwar das der US Wahlkampf per Gesetz nicht aus dem Ausland finanziert und gesteuert werden darf. Aber deckt dies wirklich in einer Globalisierten Welt das Schalten von Internet Anzeigen ab? Dann könnte ich ja auch mal die nächste US Wahl beeinflussen wollen durch einen Twitter Post. Und wenn „mein“ Kandidat nicht gewinnt, hätte ich keinen Einfluss gehabt - und wenn doch, rückt mir dann das FBI auf die Pelle ?

14:20, peter graf

>>Daß die Macht vom Volke ausgeht,daran glauben Sie?<<

Alle Macht gewiss nicht.

Wir leben schließlich im Zeitalter des Spätkapitalismus.

Alles weitere würde hier zu weit führen.

@14:21 von Nachfragerin

...denn ein peinlicher Auftritt wird wohl kaum der Grund sein, warum man Trump nach dem Treffen mit Putin öffentlich als "Verräter" öffentlich brandmarkte.

Zentral war die Aussage, dass Trump nicht glaube, dass Russland die DNC Server gehackt hat, weil Putin es ihm so versichert hat. Das ist aus amerikanischer Perspektive insofern bedeutsam, weil er damit vor Putin in aller Öffenlichkeit die Glaubwürdigkeit seines eigenen Geheimdienstes untergräbt. Das kann er als Privatmann machen, aber nicht als Commander in Chief. Und es schlägt auch deswegen so hohe Wellen, weil in den USA praktisch niemand anzweifelt, dass es die Russen waren. Die Republikaner bestreiten lediglich die Auswirkungen, aber nicht die Tat.

Und dass er in einem Satz "wouldn't" sagen wollte, aber "would" rauskam, glaubt kein Mensch, weil er mehrfach deutlich nach seiner Haltung gefragt wurde.

@Henoch - Sicherheitsordnung oder Blockdenken?

09:55 von Henoch:
"Entgeht Ihnen wirklich, was hier passiert? Dass Trump die Sicherheitsordnung Europas zerstört?"

Lösen Sie sich bitte für einen Moment von dem Gedanken, dass die Welt einzementiert wäre und für immer so bliebe, wie sie es zu irgendeinem Zeitpunkt war. Sie werden feststellen, dass wir Prozesse durchlaufen und der Wandel allgegenwärtig ist.

Die NATO (ich vermute die meinen Sie mit "Sicherheitsordnung") ist seit der Auflösung des Warschauer Paktes aus militärischer Sicht überflüssig geworden. Als geopolitischer Machtapparat ist sie den USA natürlich weiterhin nützlich und muss am Leben gehalten werden. Das dafür geschaffene Feindbild dient jedoch nicht dem Wohl der EU. Das verhindern nämlich die von Russland gewünschte politische und wirtschaftliche Kooperation, mit der sich ganz nebenbei auch die letzten Sicherheitsbedenken in Europa problemlos beseitigen ließen. Aber das wäre nicht im Interesse der USA, also fördert man weiterhin das Blockdenken.

@14:34 von Nachfragerin

cowboy8: "Die Änderung der Zugehörigkeit zu einem Staat und die Mitgliedschaft in einem Bündnis ist ja wohl kaum vergleichbar."

Das eine ist ein Machtbereich, das andere auch. Der Vergleich drängt sich geradezu auf.

Ihnen wäre es also egal, ob Deutschland nur NATO-Partner ist oder Sie gleichzeitig auch Amerikanerin werden würden. Aha.

Ansehen

Was mich am meisten an der Klientel wundert, die Herrn Trump weiterhin so euphorisch lobt, ist die Tatsache, dass er doch bei etwas Gegenwind sofort umgefallen ist und damit doch deren Überzeugungen mit nur einem Wort verraten hat. Damit müsste er doch für sie von einem Moment zum nächsten zu einem ziemlichen Schwächling geworden sein. Oder???

@ 14:10 von sprutz

"Liste der Schandtaten
Es gibt und gab in den letzten 70 Jahren keinen US Präsidenten an dessen Händen kein Blut klebt. Die Liste der Schandtaten ist lang, von angezettelten Kriegen bis Folter."
.
Stimmt! Zu Soviet-Zeiten war man Präsident, bis man tot umfiel......
Und Putin hat ja auch das Gesetz geändert, damit er Präsident auf Lebenszeit bleibt.
.
Das macht die Zahl russischer Präsidenten natürlich um einiges kleiner. Fangen Sie mal bei Schandttaten und Folter bei Lenin an und zählen Sie durch!

10:53 "Wanderfalke" - Beitrag?

was Ihnen sonst noch so einfällt, ist thematisch relativ irrelevant, denn jetzt und hier gehts um Trump und Putin. Das auch Trump ein Interesse an der Destabilisierung der EU hat, ist nicht neue und wurde von mir oft beschrieben. Diese Gründe sind aber begründet in wirtschaftlicher Natur, nicht in militärischer oder "Groß/Neu-Russland"-vergleichbarer Natur. Ihr Beitrag relativiert das feindseelige russische Verhalten gegenüber Europa und der freien Welt ja auch in keiner Weise. Zumindest dafür mal vielen Dank!

13:57 von sprutz / @stöRschall, 11:20

stöRschall:
«Flasch! Es ist die Angst vor Putins Imperium, das er auch über Eurpa auszubreiren gedenkt!»

sprutz:
«PS: Putins "Imperium" ist auf ca. einen drittel von Europa schauen sie mal auf eine Landkarte.»

Russland hat eine Gesamtfläche von ≈ 17 Mio. qkm.
Davon liegen knapp 4 Mio. qkm in Europa.
Das ist weniger als ein Viertel.

sprutz:
«Jetzt müssen sie uns nur erklären was Putin & Russland mit uns wollen, sollten sie uns angreifen. Ein Volk ohne Raum ist es nicht gerade.»

Es ist geradezu absurd, anzunehmen, Putin würde Europa angreifen wollen.
Die Ausbreitung "der Putin'schen Denkweise" ist nicht auf Territorial-, sondern auf Ideologieausbreitung, und auf das Säen von nicht-militärischem Unfrieden & Uneinigkeit innerhalb der EU ausgelegt.

sprutz:
«Anders herum muss ich nicht lange nachdenken, unsere Wirtschaft hätte unermessliche Bodenschätze.»

Die "unsere Wirtschaft" dann wie mit wie vielen Millionen von Soldaten in der Weite Sibiriens verteidigen will …?

14:38, sprutz

>>Jetzt müssen sie uns nur noch erklären warum alleine bei den Themenkomplexen Irakkrieg, Folter, Guantanamo es keine Sanktionen gab, nicht einmal eine Politische Verurteilung.
Kann es sein das Westliche Demokratien mit zweierlei Maß messen?<<

Sanktionen innerhalb des eigenen Bündnisses sind eher unüblich, und von außerhalb desselben gab es ja auch keine.

Und es wird natürlich immer, überall und von jedem mit dem Maß gemessen, das gerade passt.

@fathaland slim - Warum soll so bleiben, wie es ist?

09:45 von fathaland slim:
"Ihnen ist, glaube ich, nicht klar, wie konservative, wenig gebildete Amerikaner, eine Wählergruppe, die für Trump essentiell ist, ticken."
> Wie die US-Amerikaner ticken, ließ sich am letzten Wahlergebnis recht gut ablesen.

"Die sind nämlich Russland gegenüber, nun ja, in hohem Maße mißtrauisch eingestellt."
> Das macht nichts. Denn wenn Politik und Medien daran etwas ändern wollen würden, dann hätten sie das den meisten Bürgern schon vermittelt.
Im hier vorliegenden Fall möchte man aber keine Annäherung. Andernfalls hätte man auch schreiben können, dass das Treffen gut verlief, weil sie immerhin miteinander redetetn. Und weiter hätte man behaupten können, dass Trump Putin "unter Druck gesetzt" hätte, weil er ein Konfliktthema angesprochen hat. (Bei Frau Merkel geht sowas ja auch.)

@sprutz, 14:38 re @fathaland slim

Jetzt müssen sie uns nur noch erklären warum alleine bei den Themenkomplexen Irakkrieg, Folter, Guantanamo es keine Sanktionen gab, nicht einmal eine Politische Verurteilung.
Kann es sein das Westliche Demokratien mit zweierlei Maß messen?

Es kann nicht nur sein, sondern es ist so, dass jeder, Menschen wie Staaten und Staatsformen, jederzeit mit zweierlei Maß messen. Ich könnte jedem, der sich beschwert, dass andere mit zweierlei Maß messen, nachweisen, dass er dabei mit zweierlei Maß misst.

Hat auch enge Verwandtschaft mit dem "Whataboutism".

@fathaland slim um 14:40Uhr

Bei der Einschätzung von Trump gebe ich Ihnen natürlich Recht, bitte aber zu bedenken, daß Brandt damals zumindest innenpolitisch nicht unter vergleichbarem Druck stand. Trump ist nunmal seinen Wählern im rustbelt oder cornbelt usw. und der NRA verpflichtet. IIm Gegensatz dazu konnte sich Brandt und seine Mannschaft weitaus ungestörter dem Gebiet der Aussenpolitik widmen. Dabei muß auch anerkannt werden, daß es eines der wenigen Gebiete war, auf dem Änderungen möglich waren und die Bereitschaft des größten Teils der Medien und der Bevölkerung vorhanden war. Den Springer-Konzern und manche Vertriebenenverbände nehme ich dabei ausdrücklich aus!

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