Ihre Meinung zu: Abkommen: EU und Japan setzen auf freien Handel

17. Juli 2018 - 11:59 Uhr

Weniger Zölle und dadurch langfristig mehr Wachstum und Jobs: Das erwarten Japan und die EU von ihrem neuen Freihandelsabkommen. Jetzt wurde es unterzeichnet - es soll auch ein Signal an die USA sein.

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Kommentare

Ja schön, was konkret es für

Ja schön, was konkret es für die Menschen in Deutschland bedeutet, das wäre eine ausführlichere Erwähnung wert, denn um die geht es und die sollen von der ARD informiert werden.
Schön das es Herrn Juncker wieder besser geht.

Japan als neuen verlässlichen Partner

Halte ich für sehr sinnvoll. Zumal man sich auf andere Staaten wie die USA nicht mehr verlassen kann. Ich begrüße JEFTA und hoffe auf ein eine gute Zusammenarbeit mit Japan

Nicht nur mit Japan sollte man solche

Verträge machen, sondern auch mit China, Indien, Australien, Kanada, Brasilien, Südafrika und anderen aufstrebenden Ländern. Das würde Trump unter Druck setzen.
Mit Russland gilt das Gleiche. Lockert endlich mal die Sanktionen, man muss sie ja nicht gleich ganz abschaffen.

Jipee! JEFTA!

Natürlich begrüßt “die Wirtschaft“ das Abkommen, winken doch gar zweistellige Steigerungsraten.
Nachdenklich sollten die Einwände der Kritiker stimmen, die sich um die Qualität der Umwelt- und Verbraucherstandards sorgen.
Doch ist nach bisheriger Erfahrung zu befürchten, dass diese angesichts der winkenden Gewinne hintan gestellt werden.

JEFTA...

bedeutet noch mehr Handel mit allen negativen Auswirkungen für die Umwelt und Gesundheit aller Menschen auf diesem Planeten. Niemand brauch so viele japanische Autos in der Eu und niemand brauch so viele europäische Autos in Japan. Das gleiche gilt auch für Stahl, Elektronik, Chemie ect.
Wir brauchen endlich Politiker, die wissen was Lobbyismus anrichtet.

Ich finde es nicht in Ordnung, wenn ein EU-Mitglied wie Deutschland seine Moral verkauft und ein Konsument sagt: Mit meiner veganen oder vegetarischen Ernährung will ich die Fleischindustrie nicht stützen. Gleichzeitig geben aber viele dieser Person das Mandat an jene ab, die es veranlassen, dieses nun in Deutschland unverkaufte Fleisch ins Ausland zu verkaufen.

An vielen Stellen der Welt fehlen im Umkehrschluss diese Ressourcen, wodurch sich Menschen in jenen Regionen ein besseres Leben wünschen. Wenn die Kleptokratie so weiter geht, werden wirklich noch massenweise Menschen zu uns kommen. Während ärme Menschen mit Millionen Flüchtlingen sich den knappen Wohnraum dann hier teilen, leben Auto- und Fleischinvestoren in den Villen am Wasser.

Der Freihandel läuft zu kopflos ab - nur Produkte, die lange halten oder eine gute Energiebillanz haben, sollten in den freien Handel gelangen!

Weniger Zölle, Zölle sind

Weniger Zölle, Zölle sind eine Art von Steuern, wer gleicht das aus?

Beispiel:
Auto aus Japan 20.000€ plus 10% Zoll (Gewinn lassen wir weck) plus 19% Umsatzsteuer = 26.180€ also 6.180 für den Staat.
Beispiel:
Auto aus Japan 20.000€ kein Zoll (Gewinn lassen wir weck) plus 19% Umsatzsteuer = 3.800€ also 3.800 für den Staat.
Somit fehlen unserem Staat bei diesem Beispiel 2.380€ die von wem ausgeglichen werden?
Weiter hat D keine Einkommensteuer aus der Produktion dieses PKW usw.
Denkt mal darüber nach wer hier vera… wird?
Woher die Renten kommen sollen?
Die Sozialabgaben....
Für wen wird hier Politik gemacht und auf wessen Knochen?
Wer Applaudiert hier an falscher Stelle?

durch die Hintertür

Das scheinen ja mittlerweile die üblichen Verfahrensweisen zu sein, dass man in irgendwelchen Hinterzimmern etwas ausklügelt und nach der Unterzeichnung an die Öffentlichkeit geht.
Kein Wort in dem Beitrag, was das für den Normalbürger zur Folge hat. Hauptsache der Wirtschaft geht's gut.

Setzen auf freien Handel und auf Null Demokratie.

Das ist wieder ein unsägliches Abkommen was schlecht für die Bürger ist, und es wurde vollkommen unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt.

Und die wundern sich warum immer mehr Leute den Ausstieg aus der EU wollen?

Was für ein völlig unkritischer Beitrag!

Aber das ist ja auch kein Wunder hier. Da schlagen wir doch lieber auf Oberbösewicht Putin ein und befleißigen uns eifrig der Nutzung von vagen Spekulationen wie zum Beispiel Udo Lielischkis.

@ harry_up

Gut erkannt!
Wenn die Wirtschaft jubelt, kann es für den Normalbürger nichts Gutes bedeuten.
Die Globalistenelite möchte alles privatisieren.
Trinkwasser ist nur ein Beispiel. Da bin ich total dagegen, denn Grundbedarfsartikel gehören nicht in private Hände. Ebenso darf man Kranken und Alten keine Gewinnmaximierung betrieben werden.

Privatisierte Wasserwerke

Privatisierte Wasserwerke gelten dann als Erfolg?

Fairness?

Bleibt abzuwarten, ob die Wirtschaft dieses üppige Geschenk mit den Bevölkerungen der jeweiligen Staaten teilt und z.B. die Preise senkt - spätestens beim Wegfall der Autozölle in 8 Jahren sollte das dann eminent spürbar werden. Glauben Sie daran ? ....ich eher nicht !!!

"und dadurch langfristig mehr Wachstum und Jobs"

Und ebenfalls dadurch ebenso langfristig mehr Spaltung zwischen Arm und Reich.

Die alte Mär des Freihandels

Für alle mehr! Kann jedoch nicht nicht sein in einer politischen Ökonomie, die auf Ausbeutung beruht. Also was stimmt hier nicht? Richtig: Die daran glauben und die daran glauben müssen. Zu wem gehören Sie?

JEFTA

Das nennt man wohl eine Punktlandung. Die richtige Maßnahme zum exakt richtigen Zeitpunkt. Zeigt einen guten möglichen Weg, um sowohl in der EU nach innen zu zeigen daß es sich lohnt dazu zu gehören, als auch nach außen daß die EU kein verschreckter Hühnerhaufen, mit dem man so umspringen kann.
Kritik im Detail mag wichtig sein, aber nicht gleich heute!

Nicht zu vergessen die

Nicht zu vergessen die Fleischexporte. Selbst die absoluten Dumpingpreise in Deutschland (200g Jagdwurst für 0,89 €) können den Konsum nicht ins Unendliche treiben. Da freut man sich über den neuen Absatzmarkt für die professionellen Tierquäler, die unser Wasser vergiften und uns mit multiresistenten Keimen krank machen.

Tja, während der eine poltert ...

... orientieren sich die anderen schon neu. Da entstehen viele neue Achsen - alles außerhalb des Einflusses der USA. Noch weitere 2 Jahre Trump und die Nachkriegs-Ordnung ist auf den Kopf gestellt. So weit das Gute. Schlecht bei diesen Abkommen ist immer die fehlende Weitsicht der Verhandler bzw deren Brille. Vielfach sind sie von der Industrie getriggert, womöglich bezahlt. Das Allgemeinwohl fällt zwischen die Ritzen. Hoffentlich wissen die Kommunen, wie sch... zB der Wassernetz-Verkauf in Stgt war und wie teuer man das wieder zurückkaufen und erst mal sanieren musste.

ist herr juncker

denn gesund?

Undemokratisch

Das Abkommen ist nicht diskutiert worden und aller erfolgreicher Widerstand gegen TIPP wird umgangen.
Hauptsache, die Menschen in Japan und Europa müssen noch mehr arbeiten, während andere keine Arbeit haben und nicht reingelassen werden, wenn sie hier arbeiten wollen.
Und was bedeutet mehr Handel mit Japan für den Klimawandel?

Abkommen:EU und Japan setzen auf freien Handel....

Das Abkommen Jefta ist ein EU-Only-Abkommen,daß heißt,das die einzelnen Parlamente nicht gefragt werden(Demokratie in der EU).Nur die EU entscheidet.Auch soll noch eine parallele Justiz kommen,sogenannte Investorenschiedsgerichte mit deren Hilfe Unternehmen Staaten auf entgangene Profite verklagen können.

Das CETA-Abkommen mit Kanada,daß bereits in der vorläufigen Anwendung ist,muß von den Parlamenten der einzelnen Länder ratifiziert werden(gemischtes Abkommen).Italien hat erklärt,daß es wegen des mangelhaften Schutzes von italienischen Produktmarken nicht zustimmen will,damit könnte CETA grundsätzlich scheitern.
Grotesk ist in diesem Zusammenhang,daß eine eher rechte Regierung in dem Fall mehr für Arbeitsplätze und ein Land tut,als die vorangegangene eher linke Regierung.Die sich als Brüssel-hörig positioniert hat.

Handelshemmnisse abbauen

Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Die Japaner sind die empfindlichsten Kunden, die es weltweit gibt. Auf der anderen Seite nehmen sie es mit der Qualität der eigenen Produkte, die ins Ausland gehen, gelegentlich nicht so genau. Verglichen mit den Japaner sind die Chinesen, die Südkoreaner, die Taiwanesen und die Indonesier pflegeleichtere Geschäftspartner.

Die andere Seite der Medaille:

Ist der Handel noch so klein,
bringt er doch das meiste ein.

Da bleiben noch viele Fragen offen: Für wen, wenn man am Ende am kürzeren Hebel...
Die Amis werden sich schon was dabei gedacht haben, die Zölle anzuheben.

In der Natur, gibt es doch auch gewisse Gesetzmässigkeiten, da gibt es auch kein Wachstum ohne Grenzen.

BRAVO

Gottseidank lässt sich der Rest der Welt nicht von Herrn Trump auf der Nase herumtanzen - und machen ihr eigenes Ding mit Japan - ohne die USA. Die langfristigen Folgen der Abschottung, Strafzölle und America first werden sich für die USA als desaströs erweisen. Hoffentlich kriegt das noch ein Herr Trump zu spüren!

TTIP durch die Hintertür?

Kein Wort in dem Artikel zu den kritischen Stimmen zu diesem Abkommen! Nur zwei Beispiele: Zukünftig sind Lebensmittel, die in Japan zugelassen sind, laut Abkommen damit automatisch auch in der EU zugelassen - ein offenes Scheunentor für Unsäglichkeiten wie zum Beispiel gentechnisch veränderte Nahrungsmittel und eine große Gefahr für europäische Standards. Zudem droht die Privatisierung etwa der öffentlichen Wasserversorgung. Die Konzernlobbyisten haben leider wieder einmal zu erfolgreich gearbeitet. Einiges von dem, was im höchst umstrittenen TTIP-Abkommen niedergelegt werden sollte, kommt nun durch die JEFTA-Hintertür. Warum wird das alles in Ihrem Artikel nicht erwähnt? Leider ein Armutszeugnis für die Tagesschau!

13:50 von R. Schmid

TTIP durch die Hintertür?

Kein Wort in dem Artikel zu den kritischen Stimmen zu diesem Abkommen! Nur zwei Beispiele: Zukünftig sind Lebensmittel, die in Japan zugelassen sind, laut Abkommen damit automatisch auch in der EU zugelassen - ein offenes Scheunentor für Unsäglichkeiten wie zum Beispiel gentechnisch veränderte Nahrungsmittel und eine große Gefahr für europäische Standards. Zudem droht die Privatisierung etwa der öffentlichen Wasserversorgung. Die Konzernlobbyisten haben leider wieder einmal zu erfolgreich gearbeitet. Einiges von dem, was im höchst umstrittenen TTIP-Abkommen niedergelegt werden sollte, kommt nun durch die JEFTA-Hintertür. Warum wird das alles in Ihrem Artikel nicht erwähnt? Leider ein Armutszeugnis für die Tagesschau!
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Egal, gegen Trump ist alles ein Erfolg, für die Politiker und Ihre EU.
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Glückwunsch Japan, 10 % Gewinn für Ihre Autos.

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