Ihre Meinung zu: Kommentar zu Helsinki: Trumps bizarre Selbstinszenierung

17. Juli 2018 - 7:52 Uhr

Trump hat seinen Anhängern im Wahlkampf "Amerika zuerst" versprochen. Aber was der US-Präsident liefert, ist "Trump zuerst": Außenpolitik betreibt er nur als Selbstinszenierung, kommentiert Jan Bösche.

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Kommentare

Gut, dass jetzt bis in die

Gut, dass jetzt bis in die bisherigen Unterstützerreihen der Republikaner hinein der Protest, die Empörung und das Entsetzen über Trumps gefährliche Naivität und seinen überbordenden Narzissmus wächst. Ob das allerdings auch zu einer Nachdenklichkeit bei europäischen und bundesdeutschen Rechtspopulist*innen führt - da bin ich noch skeptisch.

Sehr guter und treffender Kommentar

Trump ging es nie um Amerika, sondern um möglichst viele Vorteile für sich, seine Familie und sein Firmenimperium herauszuholen. „Trump first „ ist seine Devise, dazu ist er bereit sein Land und seine Verbündeten durch verbale Attacken zu erniedrigen und auszuquetschen ( Steuererleichterungen für Firmen).

schon etwas mehr.....

Ich stimme der Analyse von Hrn. Bösche zu, was die Wahlen und andere Themen angeht. Doch die gesuchte Nähe zu Putin hat IMO einen tieferen Hintergrund, als nur den, Fotos zu produzieren. Trump will etwas beweisen, sich und der Welt. Er macht dabei alles anders, als es die Konventionen vorschreiben. Er will zeigen, dass er es kann. Dass er Probleme lösen kann, die keiner vor ihm lösen konnte. Außerdem glaube ich, dass er tatsächlich Parallelen sieht zwischen sich und Typen wie Putin.
Wie dem auch sei: Es ist gut, dass Trump auf Entspannung macht, nachdem seit Längerem versucht wird, die Lage zwischen dem Westen und RUS eskalieren zu lassen, mit vielen unbewiesenen Vorwürfen und einer Rhetorik aus dem kalten Krieg.
Und auch, wenn Trump eine einzige Katastrophe ist, so helfen radikale immanente Veränderungen oftmals, ein starres System weiter zu entwickeln. Sehen wir diese Krise als Chance!

Dumpf

Der Herr Trump ist sicher mit dumpf nicht allzu falsch umschrieben. Auch wenn sich ein erneuter Shitstorm über ihn ergießt: Diesmal hat er sich zumindest äußerlich nicht von dem ausufernden Russland- und Puuutin- Bashing beeinflussen lassen. Wer den Unfug von einer auch noch erfolgreichen Einflussnahme übler russischer Hacker auf die amerikanischen Präsidentschaftswahlen nicht nur glaubt sondern auch noch verbreitet, muss schon derart gehirngewaschen sein...-ich lass es lieber.
Und dann noch so zu tun, als würde sich Russland ununterbrochen aggressiv ausdehnen, dem ist angesichts der NATO-Ausbreitung mit dem Zwischenziel Ukraine nach Jugoland und Osteuropa kaum noch zu helfen.
Ach ja, und deshalb müssen "wir" ja auch viel rüsten (und in den USA kaufen?), weil natürlich zehnfache Überrüstung gegenüber den bösen Russen immer noch nicht reichen?
Vielleicht hat der Herr Trump in einem lichten Moment mal darüber nachgedacht, dass der eigentliche Konkurrent China ist und eine geneigtere RF..

Gerade Linie

09:15
Trump ist Unternehmer. So führt er die USA. Die grösste wirtschaftliche Gefahr für Trump geht von der EU und von China aus. Rußland hingegen stellt für Trump keine wirtschafliche Gefahr dar. Ein Krieg zwischen den Grossmächten ist im Zeitalter der Atomwaffen unwahrscheinlich.
Der EU wurde mit dem Krim-Putsch ein Stöckchen hingeworfen, der bereitwillig aufgenommen wurde: Man hat die Beziehungen zu Russland gekappt, der eigenen Wirtschaft geschadet. In diese Lücke stösst nun Trump (übrigens steigen der Handel USA-Rußland seit langem!!)
Interessant wird noch, wie er die Beziehungen zu China verbessert.
Dann stünde die EU alleine dar - er hätte sein Ziel erreicht.
Die EU täte gut daran, diese Strategie zu durchkreuzen!

Die Welt

hat Trump schon längst durchschaut. Doch wann wird der amerikanische Wähler aufwachen?

Ich begrüße es, dass ...

Ich begrüße es sehr, dass nun auch Leute seines eigentlich eigenen Lagers erkennen (Mr. McCain hat das schon lange getan), dass alles, was D.T. von sich gibt, nichts anderes ist als leere Luft, Selbstinszenierung, Show.
Die USA hatten ja schon einmal einen "Filmschauspieler" als Präsidenten; aber dieser nun zeigt, dass auch dumme Leute es zu etwas bringen können, wenn sie nur den dummen Wählern mit genügend populistischen Ansprachen weismachen, dass es gut wäre, einen Dummen als Präsidenten zu haben.
Ich befürchte, dass das Ende dieses Präsidenten noch lange auf sich warten lässt.

Warum?

Trump steht seit seiner Nominierung auf der Liste der zu bashenden Personen, und hier wird diese Tradition weiter zelebriert.
.
Bei Obama hätte man jedes Treffen mit Putin über den grünen Klee gelobt, selbst wenn er mit leeren Händen in die USA zurück gekommen wäre und noch ein ganzes Bündel Zusagen in Moskau gelassen hätte.
.
Warum wird mit zweierlei Maß gemessen? Warum reduziert dieser Kommentar das Treffen auf eine oberflächliche Fotosession, wenn der Kommentator sicherlich keine belastbaren detaillierten Fakten dazu hat, was wirklich hinter verschlossenen Türen gelaufen ist?
.
Miteinander zu reden, ist wunderbar. Das ist Diplomatie. Das ist echtes politisches Tagesgeschäft. Daran ändert sich nichts, nur weil einer der Gesprächspartner Donald Trump ist.

Abwarten

und Tee trinken.
Das die ganzen Transatlantiker entsetzt sind kann ich verstehen, würde ja der Feind den man 70 Jahre gepflegt hat , verloren gehen.
Wer immer anderen hinterherläuft ist am Ende der Dumme, die anderen 3 Großen der Welt machen was Sie denken, geben ab und an ein paar Brotkrumen ab.

Zu abgehoben?

Inzwischen haben wir einen Stand erreicht, daß Medien nicht mehr zu seriösen Analysen fähig sind.
Das Beste (in positivem Sinn!), was man zu diesem Treffen hörte, kam ausgerechnet von einem Mann, der als starker Vertreter der transatlantischen Freundschaft gilt, von Norbert Röttgen!
Wenn, wie in den Hauptsendungen vom ZDF als Aufhänger die Wahleinmischung (2x!) kommt, weiß man, daß die Maßstäbe in den Medien verschoben sind.
Was hat denn Herr Bösche von diesem Treffen, gegen das so viel Schmutz ausgeschüttet wurde, eigentlich erwartet? Das sich am Tiefpunkt der Beziehungen beide an den Tisch setzen, und Dutzende Verträge unterzeichnen? Welchen Vertrag hätte denn Trump überhaupt unterschreiben DÜRFEN? Das Gespräch war der Erfolg!
Am besten demonstriert N. Annen diese Arroganz. Trump hat sich nicht mit seinen Verbündeten (meint Deutschland) abgestimmt. Welche Selbstüberschätzung.
Nicht einmal Merkel macht das doch (siehe 2015)!

Prekäre Lage

Die Hoffnung auf einen Weltfrieden darf man nicht aufgeben. Was die unsachlich gefűhrte Kampagne gegen die Person Trump und Putin (angekündigt und maßgeblich geführt durch Neocons und deren Freunde) ... Well, das spricht eher gegen die Trump- und Putin-Gegner.
Dank nuklearer Abschreckung leben wir noch. Dass die heutige Lage so prekär ist, haben wir den Vorgängern von Trump zu verdanken. Das wissen die Neocons selber.

Der

Mann wirbelt die Welt weit nachhaltiger um als sein überschätzter Vorgänger.
Bis jetzt hat der Präsident der USA viel erreicht.
Die EU steht kurz davor den Zoll auf Fahrzeuge aus den USA zurückzufahren. Mit dem Handelskrieg zwischen China und den USA hat er den längeren Atem; auch hier wird es zum Schluß Zugeständnisse geben.
Nordkorea hat sich unter dem Streit mit den USA (zwangsweise)angenähert.
Zur Zeit übernimmt er unsere ehemals guten Beziehungen zu Rußland, dem werden unsere Handelsbeziehungen folgen.
Die Europäer erhöhen ihre finanziellen Militäranstrenungen, also gibt es eine Entlastung in diesem Bereich in den USA.
Illegale Einwanderung ist zurückgedrängt. Fazit: Die US Wirtschaft wurde gestärkt, Europa zurückgestutzt, USA ist die Supermacht um die sich alles dreht. Das war auch die letzte Chance mit China auf Augenhöhe zu kommen.

Nornalisierung

Beides zwei sehr gute Politiker! Beide schauen nach vorne und suchen den Konsens. Alles andere hat auf dieser Welt keinen Zweck.

Wenn Politiker miteinander nicht reden,
wer soll das sonst machen?

alles, was der us präsident bei rückankunft

fassbar dem kongress und dem repräsentantenhaus greifbar präsentieren kann, ist ... ein kinderspielzeug ! ein fussball !

empfangen aus der hand des russischen präsidenten.

nicht mehr und nicht weniger.

insofern kehrt er nicht mit leeren händen zurück.

was für ein 'big deal' für die usa ...

Jetzt bin ich ratlos

09:06 von andererseits
"Ob das allerdings auch zu einer Nachdenklichkeit bei europäischen und bundesdeutschen Rechtspopulist*innen führt - da bin ich noch skeptisch"
Ich überlege jetzt, ob Sie meinten, Trump hätte Putin einbestellen sollen, und ihm die Forderungen der westlichen Wertegemeinschaft übermitteln sollen? Meinten Sie damit auch, Die NATO sollte, wie USA, GB und F in Syrien, auf die 'mutmaßliche' Einmischung in die US-Wahlen mal vorsorglich russische Stellungen in Syrien, Armenien, Ossetien oder Kalingrad bombardieren?
Man hat den Eindruck, die Demos in Helsinki und anderswo fanden nicht statt. Oder warum erfahren diese weniger Aufmerksamkeit, als 4 Pussys im Lushniki?
Für mich in Helsinki der bemerkenswerteste Transparentsatz:
"Wenn ihr es nicht packt, werden wir sterben!"
Stellt sich eine einfache Frage. Wer will, und warum, daß diese beiden es NICHT packen? Mal darüber nachdenken!

DSM 5 301.81

Wer sich nicht erklären kann, warum Donald Trump häufig anders reagiert, als man dies in Vernunft von einem Präsidenten, der für sein LAND arbeitet, erwarten würde, kann sich ja mal über das Krankheitsbild der narzisstischen Persönlichkeitsstörung informieren.
Wer es sich erklären kann (z.B. mit der Intelligenz eines Herrn Putin), hat ein leichtes Spiel mit ihm.
Armes Amerika!

09:42 von Martin1789

Vollste Zustimmung. Es muß doch jedem daran gelegen sein, daß sich das Verhältnis USA-Russland entspannt. Ich verstehe manche User nicht, die solch eine Entspannung anprangern. Ich würde mich richtig sicher fühlen,wenn Putin und Trump zusammen Angeln gehen würden.

komplizierter als es scheint...

Das Verhalten von Herrn Trump nur auf seinen zweifellos blühenden Narzissmus zurückzuführen, könnte sich leicht als unzulässige Vereinfachung seiner Motive entpuppen. Eine Reihe von Beiträgen (z.B. Quereinwerfer, hbacch, Denkerist) hat ja schon erweiterte durchaus mögliche Denkmodelle angeboten. Was davon wirklich eine Rolle spielt, wird sich wohl erst im Laufe der Zeit zeigen. Trump dürfte aber sehr wohl klar sein, dass seine Präsidentschaft letztendlich nicht danach beurteilt werden wird, was er für sich selbst sondern was er für das Land erreicht hat. Die Intelligenz, so weit zu denken, traue ich ihm durchaus zu.
Putin mag tatsächlich etwas gegen ihn in der Hand haben, doch scheint es bei Trump auch so etwas wie eine aufrichtige Bewunderung für den russischen Präsidenten zu geben, und vielleicht auch ein gewisser Neid, dass Putin so autokratisch regieren kann ohne zu viele zu mächtige demokratische Institutionen.

So richtig.....

der Kommentar von Herrn Bösche auch ist, an der logischen und realen Umsetzung der Konsequenzen hapert es wie immer. Es ist eine Illusion zu glauben oder zu fordern, daß sich die EU auf "eigene Beine stellt". Dazu sind die Differenzen in der wirtschaftlichen Leistungsstärke, den innenpolitischen Egoismen und/oder den wirtschafts- und außenpolitischen Schwerpunkten und Problemen viel zu groß! Hinzu kommt, daß fast jedes EU-Mitglied irgendwie korrumpierbar ist und sei es auch nur, daß es angeblich für wichtiger erachtet wird. Es hat schon seinen Grund, warum es nur "starke Männer" in den USA, Russland und China gibt, während sich die EU zu einem Debattierklub reduziert hat, unfähig der alten Erfahrung zu folgen: wer zahlt, schafft nicht nur die Musik an!

@Mein Blauer Engel solche

@Mein Blauer Engel

solche ansichten hätte ich einem der erzkonservativen Trump-wähler aus dem rustbelt zugetraut, dessen mangelhafte allgemeinbildung nur ein Homer Simpson'isches "USA USA USA" zutage fördert, aber niemals einem wenigstens halbwegs in der realität lebenden europäer. war ihr beitrag satirischer art, bitte ich um entschuldigung

09:40 von Mein blauer Engel

Der Mann wirbelt die Welt weit nachhaltiger um als sein von manchen unterschätzter Vorgänger. Bis jetzt hat der Präsident der USA aber wenig erreicht.
Ob die EU kurz davor steht, den Zoll auf Fahrzeuge aus den USA zurückzufahren, weiß keiner. Im Handelskrieg zwischen China und den USA steht es 1:1.
Nordkorea hat Trump an der Nase herumgeführt.
Zur Zeit lässt er sich von Putin über den Tisch ziehen; eventuelle Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen sind nicht abzuschätzen.
Die Europäer erhöhen ihre finanziellen Militäranstrengungen. Ob die USA ihre Militärausgaben verringern, weiß niemand.
Die illegale Einwanderung ist zurückgedrängt. Fazit: Die US Wirtschaft wurde mittelfristig eher geschwächt. Die Folgen für Europa bleiben unabsehbar. Trump ist der Selbstdarsteller, der glaubt, dass sich alles um ihn dreht.
Das wäre vielleicht die letzte Chance gewesen, mit China auf Augenhöhe zu kommen.

Unerträglich

Ich als ausgesprochener Trump-Gegner sage: Diese Art der Berichterstattung zu diesem Thema ist unerträglich, da undifferenziert, eindimensional und ewiggestrig.

Es gibt auch andere begründete Meinungen, als diejenige, die hier gebetsmühlenartig wiederholt wird. Das ist keine neutrale Berichterstattung mehr, sondern grenzt an Gehirnwäsche.

Liebes tagesschau-Team, denkt einmal bitte darüber nach, ob das so Sinn macht und Ihrem Auftrag gerecht wird. Ich denke nicht!

Ein Kommentar, der einmal eine andere Einschätzung liefert, wäre wünschenswert.

Claudia Bauer meint ....

ich hoffe Herr Trump gewinnt auch die nächsten Wahlen in den USA.
Endlich mal jemand der tacheles redet und sich nicht von jedem Hansel in seine Politik rein reden läßt.
Generell wird ja in den deutschen Qualitätsmedien alles schlecht geredet was Präsident Trump sagt oder twittert, das gleiche gilt für den russischen Präsidenten.
Muller hat null Beweise gegen Trump oder Rußland, die Stöhrfeuer einer alten, verbitterten HC wird verpuffen.
Die Welt kann den Amerikanern dankbar sein für die Wahl von Mr.Trump, HC wollte einen Konflikt mit Rußland. Mit Trump und Putin kann die Welt beruhigt in eine friedliche Zukunft schauen.

Wer zum Teufel hindert die EU?

Wer hindert die EU seit Jahrzehnten, endlich mehr und effizienter in die eigenen Militärausgaben zu investieren? Denn nur ein starkes Europa wird in dieser Welt ernst genommen.

Wer hindert die EU seit Jahrzehnten, ihre eigene Grenzen zu schützen? Wer hindert die EU daran, auf Konsens zu schauen, anstatt mit schäbigen juristischen Tricks etliche Länder dazu bringen zu wollen, Flüchtlinge gegen ihren Willen aufzunehmen. Um so eine Gesellschaft zu werden, die ihnen Brüssel vorschreibt, die dieBevölkerung dieser Länder aber nicht werden will.

Wenn die EU erst jetzt drauf kommt, dass sie sich nicht mehr auf die USA verlassen können, dann sage ich: danke an Trump. Dass unsere Politiker das nun wegen ihm endlich verstehen.

Denn in Wirklichkeit konnte man sich schon seit Obama nicht mehr auf die USA verlassen!

Aber wir alle hängen ja so sehr an Worten der Politiker und nicht derer Taten. Dass wir ganz blind und Merkel gerührt wurden, als Obama rethorisch brillierte.

Und politisch versagte

Wie immer, diejenigen die

Wie immer, diejenigen die selbstherrliche, Antidemokaten und Lügner bevorzugen, werden zu Putin und Trump halten. Alle anderen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, und fragen sich wie man dieses Zeug wieder los wird. Wo Argumente nicht mehr zählen, die Lüge das Gespräch ist.

Erst zuschauen, dann rumheulen

Die EU, allen voran Deutschland, hat - u.a. dank Maas-scher Rhetorik - nicht nur die Chance nicht genutzt, sich Russland anzunähern, sondern die Tür zugeschlagen. Es gab jüngst ausreichend Gelegenheiten für eine Annäherung.

Stattdessen zeigt man sich "stark", stellt an den Pranger, verlängert Sanktionen und begnügt sich ansonsten mit der Zuschauerrolle, anstatt Politik konstruktiv mitzugestalten.

Und dann ist man empört, wenn jemand anders - aus welchen Beweggründen auch immer, und auch wenn es Trump ist - vorprescht.

Ich sage nur: selber Schuld! Dieses Rumgeheule - leider auch bekräftigt durch die Medien - ist unerträglich.

Fortsetzung

Dass sich Trump nicht, wie viele seiner Vorgänger, über Putins Menschenrechtsverletzungen den Mund zerreißt, finde ich eher sympathisch. Denn die Menschenrechte haben die Amerikaner seit jeher vor allem als Mittel zum Zweck betrachtet, um damit die eigenen Gräueltaten in anderen Ländern rechtfertigen und übertünchen zu können. Nicht umsonst hat es in Südamerika als Reaktion auf 9/11 vor allem Freudenfeste gegeben.
Das Erfrischendste, was bisher aus Tumps Mund kam, war immer noch seine Reaktion, als man ihn darauf ansprach, ob er denn die Verbrechen Putins gar nicht sähe. Ach, sagte er da sinngemäß, es gibt viele Schurken auf dieser Welt, wir selbst waren ja auch keine Engel.
Dieses Fehlen einer oft stickigen Political Correctness war es ja vor allem, was ihm zum Wahlsieg verholfen hat. Es gab schon vor Trump narzisstische Präsidenten, wenn auch nicht so offenbar. Ob seine Amtszeit eher positiv oder negativ zu beurteilen sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt alles andere als klar.

Warum wird durch unsere

Warum wird durch unsere Politiker und einige Medien eine Annäherung zwischen Russland und den USA nicht gewünscht? Gereicht es nicht uns allen zum Vorteil, wenn die Welt sicherer wird? Und warum sind es in den USA gerade die Demokraten, die gegen diese Entspannungspolitik sind? Trump setzt das fort, was ein Ronald Reagan (Republikaner) auch schon praktizierte - Entspannungspolitik. Ausgerechnet die Partei des Friedensnobelpreisträgers Obama läuft dagegen Sturm - verstehe das wer will!

09:28, Digitaler Fußabdruck

>>Trump steht seit seiner Nominierung auf der Liste der zu bashenden Personen, und hier wird diese Tradition weiter zelebriert.<<

Was meinen Sie mit "hier"?

In den USA?

In Europa?

In Deutschland?

Es wird übrigens weder gebasht (was für ein eintsetzlicher Anglizismus) noch zelebriert, sondern analysiert und kritisiert.

>>Bei Obama hätte man jedes Treffen mit Putin über den grünen Klee gelobt, selbst wenn er mit leeren Händen in die USA zurück gekommen wäre und noch ein ganzes Bündel Zusagen in Moskau gelassen hätte.<<

Können Sie oder wollen Sie nicht verstehen, warum auch die eigenen Parteifreunde dieses Herrn mittlerweile heillos entsetzt sind?

>>Miteinander zu reden, ist wunderbar. Das ist Diplomatie. Das ist echtes politisches Tagesgeschäft. Daran ändert sich nichts, nur weil einer der Gesprächspartner Donald Trump ist.<<

Zur Diplomatie gehört entschieden mehr als miteinander zu reden. Diplomatie folgt Regeln, und Trump ignoriert jede davon. Weil er sie nicht versteht.

09:32, wenigfahrer

>>Das die ganzen Transatlantiker entsetzt sind kann ich verstehen, würde ja der Feind den man 70 Jahre gepflegt hat , verloren gehen.<<

Sie meinen, die US-Amerikaner, die Putin kritisch gegenüberstehen, und das ist die erdrückende Mehrheit der Menschen dort, seien Transatlantiker?

Seltsames Gefühl...

...beschleicht mich beim Lesen vieler Kommentare! Irgendwie haben die Meisten wohl vergessen welches Land seit Jahrzehnten andere Länder beliebig bombardiert und Regierungen gewaltsam beseitigt. Russland ist es nicht! Und wer den Regimechange in der Ukraine herbeigeführt hat, sollte schon langsam jedem bekannt sein. Das sich Russland bei dem Chaos vor der Tür den Schwarzmeerzugang gesichert hat, übrigens unblutig, ist wohl mehr als verständlich! Die Propaganda das nur ein Land auf der Welt eine Gefahr ist - Russland - ist bei vielen offenbar tief eingedrungen. Es gab mal eine Zeit da wurde von Verständigung, Abrüstung u.a. Dinge gesprochen die den Völkern gut tun. Was glauben die meisten Kommentatoren eigentlich was die derzeitige Russlandhetze und Aufrüstung bewirken soll? NICHTS? Ich jedenfalls bin froh wenn sich Staatslenker unterhalten statt in Kriegsretorik zu verfallen. Das die Wirtschaft dahinter steckt mag so sein, aber wichtig für uns alle ist das keiner auf den Knopf drückt!

09:38 von Bernd39

>Inzwischen haben wir einen Stand erreicht, daß Medien nicht mehr zu seriösen Analysen fähig sind.
Das Beste (in positivem Sinn!), was man zu diesem Treffen hörte, kam ausgerechnet von einem Mann, der als starker Vertreter der transatlantischen Freundschaft gilt, von Norbert Röttgen!<

Hört, hört. Meine volle Zustimmung zu dieser Fallanalyse. Trifft zwar nicht unbedingt meine Meinung aber sicher meine Einstellung zu den selbsternannten Analytikern die unsere Medien da aufbieten.

@hbacc

"Wer den Unfug von einer auch noch erfolgreichen Einflussnahme übler russischer Hacker auf die amerikanischen Präsidentschaftswahlen nicht nur glaubt sondern auch noch verbreitet, muss schon derart gehirngewaschen sein...-ich lass es lieber.
Und dann noch so zu tun, als würde sich Russland ununterbrochen aggressiv ausdehnen, dem ist angesichts der NATO-Ausbreitung mit dem Zwischenziel Ukraine nach Jugoland und Osteuropa kaum noch zu helfen."

Gehirngewaschen? Ihre Aussage ist ideologisch verblendet. Dass es diese Einflussnahme gab ist hinlänglich unbestritten. Wie der Einfluss gewirkt hat ist niemals zu beweisen- und auch nicht ermittelbar.

Und die Natoerweiterung ist keine territoriale Ausdehnung. Natomitglieder sind freiwillig Part des Bündnisses und unabhängig davon souveräne Staaten. Russland HAT sich dagegen tatsächlich aggressiv ausgedehnt.

Auch wenn Trump jetzt von allen Seiten in den USA

kritisiert wird, und das mehr als heftig, wird ihn das nicht stören. Er macht eh was er will und das ist für ihn das Wichtigste. Putin kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus, als Trump in der PK seine eigenen Geheimdienste als unfähig darstelle. Was muss eigentlich noch passieren, damit Trump wenigstens von seinen Republikanern zur Ordnung gerufen wird. Er kommt mir vor wie ein kleiner König, der tun und lassen kann was er will. Sein Hofstaat existiert für ihn so gut wie nicht. Wir oft haben Republikaner schon mit geballter Faust in der Tasche auf Trumps Eskapaden regaiert. Aber irgendwie traut man sich nicht, ihn zur Ordnung zu rufen. Putin kann es recht sein und der EU übrigens auch, denn in Helsinki gab es nichts zu hören, was die EU-Länder unruhig werden lässt.
Eigentor Trump!

09:48, Bernd39

>>Stellt sich eine einfache Frage. Wer will, und warum, daß diese beiden es NICHT packen? Mal darüber nachdenken!<<

Sie als glühender Anhänger Putins, als der Sie sich hier im Forum in nahezu jedem Ihrer Kommentare präsentieren, finden es nachvollziehbarerweise toll, daß sich Herr Trump, der Herrn Putin ja intellektuell nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen kann, derart gekonnt über den Tisch ziehen lässt. Heißt es doch für Putin siegen, ohne Krieg zu führen. Eleganter geht es kaum.

Aber glauben Sie wirklich, das berüchtigte US-Establishment, also diejenigen, die von Diplomatie und internationaler Politik Ahnung haben, wird das noch lange mitmachen?

Selbstinszenierung und finanzielles Eigeninteresse.

Guter Kommentar. Die Selbstinszenierung ist mehr als krankhaft. Das Parlament in Amerika täte gut daran Trump von unabhängigen Ärzten untersuchen zu lassen. Es wäre nicht der erste Fall in der Politik.

Eine weitere Rolle könnte das finanzielles Eigeninteresse spielen. Es gab immer schon finanzielle Verbindungen vor der Präsidentschaft Trumps nach Russland. Diese waren indirekt auch in zweifelhafte Kreisen. Hierüber gibt es ausführliche Publikationen in Amerika. Diese sind nie eindeutig geklärt worden aber wurden gestoppt nachdem er Präsident wurde.

@Digitaler Fußabdruck

"Bei Obama hätte man jedes Treffen mit Putin über den grünen Klee gelobt, selbst wenn er mit leeren Händen in die USA zurück gekommen wäre und noch ein ganzes Bündel Zusagen in Moskau gelassen hätte.
.
Warum wird mit zweierlei Maß gemessen? Warum reduziert dieser Kommentar das Treffen auf eine oberflächliche Fotosession, wenn der Kommentator sicherlich keine belastbaren detaillierten Fakten dazu hat, was wirklich hinter verschlossenen Türen gelaufen ist?"

Blödsinn: Nehmen Sie jedes x-beliebige Treffen Obamas das tatsächlich stattgefunden hat und legen Sie gerne den selben Massstab an. Und wer ist MAN? Die Kritik kommt überwiegend IN DEN USA bei den EIGENEN LEUTEN auf...

@Martin1789 -2 Politiker? Nein!

Ein Politiker und ein Selbstdarsteller, der niemals Politiker werden wird, haben miteinander geredet. Der Eine hat
eindeutig gewonnen, der andere hat, ohne Manuskript, wieder mal Dinge in die Welt posaunt, für die er anderswo gefeuert worden wäre.

10:23, someman

>>Die EU, allen voran Deutschland, hat - u.a. dank Maas-scher Rhetorik - nicht nur die Chance nicht genutzt, sich Russland anzunähern, sondern die Tür zugeschlagen. Es gab jüngst ausreichend Gelegenheiten für eine Annäherung.<<

Angela Merkel und Wladimir Putin sind in ständigem Kontakt. Das hängen beide nicht an die große Glocke, aber wer die Nachrichten aufmerksam verfolgt, weiß das. Die beiden brauchen auch, im Gegensatz zu Trump, keinen Dolmetscher, sie sprechen jeweils die Sprache des anderen.

>>Stattdessen zeigt man sich "stark", stellt an den Pranger, verlängert Sanktionen und begnügt sich ansonsten mit der Zuschauerrolle, anstatt Politik konstruktiv mitzugestalten.<<

Man baut, unter anderem, eine Erdgasleitung. Was Herrn Trump überhaupt nicht passt.

>>Ich sage nur: selber Schuld! Dieses Rumgeheule - leider auch bekräftigt durch die Medien - ist unerträglich.<<

Wer heult rum?

An fathaland slim,

ja, ich weiß, sie rechtfertigen jeden Artikel der TS.
Aber wenn sie Trump vorwerfen nichts von Diplomatie zu verstehen, wie werten sie dann die "Erfolge" eines Friedensnobelpreisträgers Obama, der der Welt versprach, das Christentum mit dem Islam zu versöhnen. Was hat Obama überhaupt erreicht, außer tausende Tote?

Aktuell hat Trump mit seiner

Aktuell hat Trump mit seiner Methodik der ganzen Welt vor den Kopf zu stossen augenscheinlich einen kurzfristigen Erfolg. Die Welt zeigt sich entsetzt Angesichts des Egos was er an den Tag legt und verharrt in Schockstarre, ausgenommen mal die Chinesen die ihm postwendend Kontra gegeben haben.

Die große Frage ist nur wie lange das anhält. "Freunde" hat er bald nicht mehr viele und durch seinen Handelskrieg treibt er unweigerlich Europa in die Arme Chinas. Die Europäer werden das verkraften, der amerikanischen Wirtschaft wird es einen immensen Schaden zufügen und dann bin ich mal gespannt wieviel Trump Wähler, die ihn wegen seiner witschaftlichen Versprechen gewählt hatten, ihm noch den Rücken stärken werden.

@9:28 Digitaler

Hier geht's nicht um bashing - der Begriff wird viel zu oft benutzt, wenn man inhaltlich blank ist; hier geht es um eine katastrophale inhaltliche Bilanz und die Unfähigkeit und Unwilligkeit Trumps, substantielle Politik statt Selbstdarstellung zu betreiben. Es müsste doch auch Sie nachdenklich machen, dass deutliche Kritik selbst von Republikanern kommt, die bisher fast vasallenhaft zu Trump hielten.

10:51, KarlderKühne

>>An fathaland slim,
ja, ich weiß, sie rechtfertigen jeden Artikel der TS.
Aber wenn sie Trump vorwerfen nichts von Diplomatie zu verstehen, wie werten sie dann die "Erfolge" eines Friedensnobelpreisträgers Obama, der der Welt versprach, das Christentum mit dem Islam zu versöhnen. Was hat Obama überhaupt erreicht, außer tausende Tote?<<

Ich rechtfertige nicht die Artikel der Tagesschau, sondern diskutiere das Thema und positioniere mich gegen Rechte und Querfrontler.

Zu Ihrer Frage: Politik ist das Bohren dicker Bretter mit kleinen Bohrern, nicht das betrunkene Hantieren mit Bulldozern.

Obama hat nicht versprochen, was Sie ihm unterstellen, er ist nicht der Papst. Er hat außerdem weniger Tote auf dem Gewissen als die meisten Führer seines Landes und dieser Erde.

seit ihr alle so blind ???

World WAR 2.0 sag ich da nur.
Viele Amerikaner schimpfen jetzt auf Trump, weil sie es nicht anders kennen. Seit fast drei Generationen wird Ihnen eingebläut, dass Russland und der Kommunismus der Feind ist, dabei waren sie mal gemeinsame Alliierte gegen Deutschland (Europa). Aber dass Wissen schon viele Amerikaner gar nicht mehr. Zumal sie ein Riesen problem damit haben, da ja ein riesen loch entsteht da wo ihr Feindbild bisher war. Deshalb ist das Amerikanische Volk eher "Confused" als sauer.

Dabei ist Trump einfach nur dabei neue Alliierte einzuschwören gegen Deutschland.

Zieht doch einfach mal ein Resümee wie seine Reise bis jetzt verlief.
In england machte er Stimmung gegen die EU und versuchte May auf seine Seite zu ziehen. Beim NATO Gipfeltreffen sagte er offen wer seiner Ansicht nach, seine wahrenFeinde sind. Ganz genau "Deutschland". Er weis auch dass ein einseitiger Angriff aussehen würde wie der D-Day nur schlimmer also muss von vielen Seiten Front gemacht werden, oder ??

@ 09:48 Bernd39

Sehen Sie: Genau das meinte ich; bei bestimmten Leuten gibt es eine Unfähigkeit und Unwilligkeit, Trump zu kritisieren, die dann durch absurde Behauptungen und Unterstellungen kaschiert wird - wie zum Beispiel mit ihrer wirren unsinnigen Unterstellung, ich (oder jemand anders) würde vorschlagen, "vorsorglich russische Stellungen in ... zu bombardieren."

Meine Bewunderung gehört eindeutig Putin,...

...weil er es geschafft hat, sich die Selbstbeweihräucherung Trumps anzuhören, ohne in Lachkrämpfe zu verfallen; so viel Selbstbeherrschung musst du erst mal aufbringen.

Transatlantische Verschwörungstheoretiker

Was ist denn Nachteiliges für die USA bei dem Treffen herausgekommen? NICHTS!

Das Trump den eigenen Geheimdiensten nicht glaubt ist nicht dem mangelnden Patriotismus geschuldet, sondern gesundem Menschenverstand. Der letzte Präsident der den Geheimdiensten uneingeschränkt vertraut hat ist für den Irakkrieg 2003 verantwortlich und 1 Million Tote in der Folge. Sogar Obama hat den eigenen Geheimdiensten nicht uneingeschränkt vertraut, dies aber rhetorisch immer besser dargestellt.

Die Transatlantiker kochen vor Wut, weil sie die reale Gefahr sehen, dass Ihnen ein Feindbild abhanden kommt und noch keines Neues erschaffen wurde. Es braucht noch ein paar Jahre bis China als "Weltgefahr" etabliert ist.

Ungeheuerlich wenn auch nur ein paar Milliarden der über 1 Billion US-Dollar für Rüstung in den USA etwa in die Infrastruktur oder andere Bereiche gesteckt würden. Um nur Terroristen zu jagen braucht man keine F-22, F-35, Zumwalt-Class und Co, da braucht es schon den bösen Russen als Feind!

wow...es geht immer tiefer

Ich mag Trump nicht, aber was hier geboten wird, lässt mich wieder Sympathien für ihn empfinden. Warum? Weil der Mann sich nicht von dem Shitstormmedien unterkriegen lässt. Er hat gutes Verhältnis zu Russland gesucht und war dabei erfolgreich. Das ist gut, auch wenn uns die Medien gehirnwäscheartig vom Gegenteil überzeugen wollen.
Wenn ich schon von dem sog. Russland-Experten Lielischkies höre: "Putin hat schon gewonnen, weil man ihm auf Augenhöhe begegnete"... WOW...der Satz lässt tief blicken, wo man Russland zu sehen hat.

Es muss sich noch einiges ändern hier im Lande und es tut sich langsam was.

Herr Bösche hat hier SEINE

Herr Bösche hat hier SEINE Gedanken geäussert, wie er imstande ist, das Treffen zweier aussergewöhnlichen Staatsmänner zu bewerten. Diese Männer haben ein enormes, schweres Erbe zu bewältigen und daraus das beste zu machen - für die Welt, aber vor allem für jeweils sein eigenes Land. Ob sie es schaffen? Versucht haben sie es. Herr Bösche war nicht beim Gespräch dabei, die Probleme liegen tief, es gibt zu viele Widersacher. Es war gewohnt leichter, Obama "zu verstehen", der den Friedensnobelpreis angenommen hat ohne etwas für den Frieden in der Welt gemacht zu haben, in keiner Ecke der Erde in acht Jahren, sondern umgekehrt. War Obama gut für die Welt? Für die westliche - wohl ja. Trump verfolgt andere Ziele, ist komplexer. Putin dürfen wir hier im Westen weder verstehen noch positiv bewerten. Schade eigentlich. Den Horizont zu erweitern, neues Denken zu entwickeln, ein Stück weg vom Festgefahrenen täte dem Westen samt Journalismus gut.

Von einem gewissen Peter Strzok&Co? Nie ... gehört?

Das kommt davon, liebe TS!
Jan Bösche vom MDR hört zwar die Glocke, aber weiß offenbar nicht wo der Klöppel hängt.
Trump brüskierte seine eigenen Geheimdienste und Ermittlungsbehörden eben nicht, aber bezweifelt ihre Ermittlungsergebnisse über den russischen Einfluss auf die Präsidentenwahl:
Dafür hat er leider genügend gute Gründe ;)
Und darüber hätte TS/TT längst berichten müssen!
Bitte besser recherchieren!

@10:50 von fathaland slim

Nord Stream 2 begrüße ich, auch begrüße ich die diplomatischere Haltung unserer Kanzlerin im Gegensatz zu unserem Außenminister, der jedoch zumindest ein wenig gemäßigter zu werden scheint. Insgesamt ist es jedoch unbefriedigend, dass keine klare Linie der Annäherung unserer Regierung erkennbar ist. Wenn unsere Kanzlerin eher im Hintergrund das Gespräch sucht, aber unser Außenminister öffentlichkeitswirksam in ein anderes Rohr bläst, dann hat das eine entsprechende Wirkung auf die Menschen.

"Wer heult rum?"
Berechtigte Frage. Ich gebe zu, nachdem ich in den letzten Tagen gefühlt die hundertste Schlagzeile à la "Trump und Putin wollen Europa spalten – die EU muss tatenlos zusehen", "Schöner kann's für Putin kaum kommen", "Maas warnt Trump vor Deals mit Putin", "Trump-Putin-Treffen: Der Gipfel der Unwägbarkeiten", usw., fällt es mir schwer zu erkennen, was die reale Haltung der Akteure ist. Das Bild, das hier vermittelt wird, ist jedoch für meine Begriffe "Rumgeheule".

muss ich dir recht geben...

ja das ist wirklich wahnsinnig interessant wie feindbilder geschaffen werden.
galt ja auch für Assad bestes beispiel, vor 10-15 jahren hat kein schwein in europa gesusst werd as eigentlich ist oder dass in syrien etwas falsch läuft... heute der top terrorist und bösewicht der seines gleichen sucht ;) lächerlich... Bin gespannt was aus Kim wird. in paar Jahren.

oder Trump der so tut als wäre er mächtiger als putin, Kim etc. Die sind in zwei jahren noch an der Macht.. du auch Trump ?

ein hervorragender Kommentar....

der Trump in die Schranken verweist - was täten wir nur ohne die Qualitätsmedien

@09:40 von Mein blauer Engel

Ich greif mal 2 Sachen raus:

Mit dem Handelskrieg zwischen China und den USA hat er den längeren Atem;

Kann ich mir nicht vorstellen. In den USA stehen im November Wahlen an, in China überhaupt keine. Die Zölle wirken sich schon jetzt negativ auf die Arbeitsplätze in den USA aus. Normalerweise haben gerade Mittelständler keinen langen Atem. Da kann das Aus bereits nach wenigen Monaten drohen. Und der Posten "Gehälter" ist häufig der einzige Posten, an dem ein Unternehmer kurzfristig drehen kann.

Die Europäer erhöhen ihre finanziellen Militäranstrenungen, also gibt es eine Entlastung in diesem Bereich in den USA.

Die USA werden ihre Verteidigungsausgaben nicht um einen Cent kürzen. Mag sein, dass dann weniger US-Soldaten im Baltikum eingesetzt werden, aber das ist doch nur eine Handvoll. Und die werden dann auch nur versetzt und nicht entlassen. Die USA verteidigen hier nicht Europa, sie wickeln hier den Nachschub für den Mittleren Osten ab.

10:22 von Träumerhabenverloren

"Wie immer, diejenigen die selbstherrliche, Antidemokaten und Lügner bevorzugen, werden zu Putin und Trump halten. Alle anderen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, und fragen sich wie man dieses Zeug wieder los wird. Wo Argumente nicht mehr zählen, die Lüge das Gespräch ist."
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Ihre Ausführungen sind reichlich sonderbar, inklusive der von Ihnen gewählten Formulierungen. Trump und Putin sind weder "Zeugs" noch "selbstherrliche Antidemokraten".
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Zugegeben, beide machen recht rüpelhafte Politik zugunsten ihres eigenen Volkes, das ist ihr demokratischer Auftrag. Sie sind nicht daran Schuld, dass sich Europa gerade selbst zerfleischt und auf den hintersten Plätze der weltpolitischen Bühne Platz genommen hat. Das haben wir ganz alleine geschafft.
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Antidemokratisch ist hingegen Ihre Forderung, gewählte Politiker als "Zeugs" zu entsorgen.

Trump hat nix gepostet?

Ich glaube Trump versucht weiterhin eine Krieg gegen die EU zu führen, vor allem gegen Deutschland.

Hierzu benötigt er auch Russland und andere angrenzende Länder zu Deutschland bzw. der EU.

Nur Schade das wir solche Absprachen von Russland nur schwer erfahren werden.

Hier sollte man vorsichtig sein, wer letztlich als Sündenbock dasteht !

11:15, Azichan

>>Das Trump den eigenen Geheimdiensten nicht glaubt ist nicht dem mangelnden Patriotismus geschuldet, sondern gesundem Menschenverstand. Der letzte Präsident der den Geheimdiensten uneingeschränkt vertraut hat ist für den Irakkrieg 2003 verantwortlich und 1 Million Tote in der Folge. Sogar Obama hat den eigenen Geheimdiensten nicht uneingeschränkt vertraut, dies aber rhetorisch immer besser dargestellt.<<

Der amerikanische Präsident ist der einzige Mensch auf dieser Erde, der 100%igen Einblick in die Arbeit der Geheimdienste genießt.

George Bush Jr. hat den Geheimdiensten nicht vertraut, sondern von ihnen gefordert, ihm "Beweise" zu fabrizieren, die seine Kriegsagenda stützten. Der Wille zum Krieg war zuerst da, dann erst kamen die sog. Beweise.

Sie werden es nicht glauben, aber auch manche Geheimdienstler haben so etwas wie eine Ethik. Was im Vorfeld des Irakkrieges passiert ist, war der Supergau für die CIA. Sie hat sich für die Agenda der Neocons instrumentalisieren lassen.

11:15, Azichan

>>Die Transatlantiker kochen vor Wut, weil sie die reale Gefahr sehen, dass Ihnen ein Feindbild abhanden kommt und noch keines Neues erschaffen wurde. Es braucht noch ein paar Jahre bis China als "Weltgefahr" etabliert ist.<<

Ich bin praktizierender Transatlantiker, da ich Bluespianist bin, also amerikanische Musik spiele, und dies oft mit amerikanischen Bluesmusikern. Gerade noch letztes Wochenende in Vilagarcia de Arousa, in Galizien. Zusammen mit Gordon Beadle, Leon Beal und anderen. Wir unterhielten uns natürlich über die weltpolitische Lage und waren uns einig, daß unser Feindbild die weltweite nationalistische, rechte, autoritäre Bewegung ist. Eine Bewegung, die sowohl Trump als auch Putin nach Kräften unterstützen, in aller Offenheit.

Feindbild China?

Seit ich denken kann, höre und lese ich von der so genannten "gelben Gefahr".

Kommentar zu Helsinki:Trumps bizarre Selbstinsze....

"Bizarr" ist es also nicht,wenn Trump zwei Prozent vom BIP für Rüstung verlangt."Bizarr" ist es nicht,wenn er Marschflugkörper losschickt.

"Bizarr" wird es für Journalisten erst,wenn er sich mit Putin trifft,wenn Entspannung im Raum stehen könnte.Da ist sie wieder,die Angst der hiesigen Eliten vor dem Bedeutungsverlust.
Jan Bösche kritisiert Trump faktisch von rechts.Und da kann sich der Autor einig sehen,mit den meisten deutschen Politikern bis hin zu dem grünen Cem Özdemir.

Ein brillanter Kommentar. Es

Ein brillanter Kommentar. Es gibt nichts hinzuzufügen.

Bizarr?

Alles, was gegenwärtig bizarr an der ganzen Geschichte ist, ist die mediale Bewertung. Da lobe ich mir solche Politiker und Experten, die ihr Hirn noch NICHT ausgeschaltet haben, wie Norbert Röttgen oder Harald Kujat.
Um das journalistische Niveau mal zu verdeutlichen:
"Eklats in Großbritannien: zeremonieller Art bei der Queen, politischer Art bei Theresa May."
Als G.W. Bush (jun!) der Queen den Rücken tätschelte, Michelle Obama die Queen sogar umarmte. Waren eben nur "kulturelle Unterschiede". Selbst die Parkbäume hinter dem Palast mußten dem Heli Number one weichen. (Bush jun.)
Bei Trump bricht gleich eine Welt zusammen.
Mein Gott, kann man im Niveau noch tiefer sinken?

11:15 von Azichan

>>…. wenn auch nur ein paar Milliarden der über 1 Billion US-Dollar für Rüstung in den USA etwa in die Infrastruktur...…<<

Na, es waren "nur" 630 Milliarden. Jede Übertreibung diskreditiert die Aussage.

11:15 von Azichan

"Was ist denn Nachteiliges für die USA bei dem Treffen herausgekommen? NICHTS!"
Genau - kann uns doch egal sein, wenn Trump die Interessen Amerikas - aus ebenso verständlichen wie eigennützgen Gründen - verrät.
Um so schneller wird der Niedergang der USA voranschreiten und deren Einfluss in der Welt sinken - war ja wohl nicht immer zum Besten dieser Welt.

Vergleich

Vor allen Dingen ist Trump Putin intellektuell nicht gewachsen und an staatsmännischer Schläue, politischer Erfahrung und Durchtriebenheit meilenweit abgeschlagen. Er war für diese Inszenierung bestenfalls der Steigbügelhalter.

Knapp daneben ist auch vorbei.

Und während T. Sich inszeniert orientieren sich die anderen schon neu. Da entstehen viele neue Achsen - alles außerhalb des Einflusses der USA. Noch weitere 2 Jahre Trump und die Nachkriegs-Ordnung ist auf den Kopf gestellt. So weit das Gute. ... orientieren sich die anderen schon neu. Da entstehen viele neue Achsen - alles außerhalb des Einflusses der USA. Noch weitere 2 Jahre Trump und die Nachkriegs-Ordnung ist auf den Kopf gestellt. Und es scheint, dass die Am. Das gar nicht bemerken: Sie jammern um ihre Geheindienste. Zirkusreif ist das. Die merken nicht, dass die Felle längst davon schwimmen!

Trump lebt und agiert

in seinem eigenen Paralleluniversum. Völlig frei von Ahnung und echten Fakten dillitiert er durch die Politik. Ich bin sicher, er merkt nicht einmal dass die gesamte Welt ihn für einen kompletten Idioten hällt. In seinem Universum ist dieser grenzdebile alte Mann der beste Politiker aller Zeiten.

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