Ihre Meinung zu: Spahn für höhere Löhne in der Pflegebranche

16. Juli 2018 - 10:52 Uhr

Gesundheitsminister Spahn hat höhere Löhne für die Beschäftigten in der Pflegebranche angemahnt. Um den Beruf attraktiver zu machen, solle es künftig Tarifverträge für alle Pflegekräfte geben.

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Kommentare

Endlich anfangen

Es ist genug geredet worden in vielen Talkshows. Jetzt sollte der Minister endlich anfangen zu liefern. 2.500 - 3000€. Eine große Spannweite. Meiner Meinung nach sollte es bei 3.000€ nach der Ausbildung beginnen. Platz nach oben ist da aber noch reichlich.

2500-3000€ sind zu wenig

€3000 für einen Job im Schichtdienst, mit Nacht-, Feiertags- und Sonntagsdiensten sind deutlich zu wenig (davon bleiben Netto nicht einmal €2000). Wir benötigen hier einen verbindlichen Tarifvertrag mit Zuschlägen für die erwähnten Arbeitszeiten, gutem Urlaubsanspruch und zusätzlichen sozialen Leistungen. Der Dienst am Menschen darf nicht weniger Wert sein als z.B. das Zusammenbauen von Autos in einer Fabrik. Nur ein anständiges "Schmerzensgeld" wird junge Leute dazu bringen, anstrengende soziale Berufe zu ergreifen und damit dafür zu sorgen, das es Menschen auch im Alter gut gehen kann.

Und wo nimmt er das Geld her?

Und wo nimmt er das Geld her? Einfach mal wieder ne neue Pflegesteuer einführen? Oder Aufschlag bei der Krankenkasse? Hauptsache, er schadet der Wirtschaft nicht mit irgendwelchen Beiträgen. Bitte nicht die arme Wirtschaft belasten.

Da dass alles privatisiert

Da dass alles privatisiert wurde, kann der Spahn Garnichts machen.
Alles nur Gewäsch.
Politiker können keine Tarife festlegen.
Was möchte dieser Her uns denn jetzt wieder weißmachen?
Hat die GroKo doch erst die Möglichkeiten erschaffen für dieses Lohndumping.
Oder sehe ich da was falsch?

Selbstverständlich Netto!

2500 bis 3000 Netto selbstverständlich!
Denn sonst wird es für das Pflegepersonal auch nichts mit einer Rente oberhalb der Grundsicherung!

Höherer Lohn? - Dann ist am Ende ein Pfleger für 25 Patienten ..

.... zuständig, anstatt für 20.
---
Da das aber nicht geht, steigen die Beiträge, landen mittelfristig mehr Leute in den Heimen wo der Beitrag vom Sozialamt kommt, dann steigen die ...
----
Hauptsache Tätigkeit vortäuschen.
Ein Prinzip der aktuellen Regierung.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Wir haben viel zu wenige Pflegekräfte und die, die wie haben, verdienen zu wenig in Relation zu Ihrer wichtigen und anstrengenden Aufgabe. Hinzu kommt das unsere Gesellschaft überaltert. Deshalb sollten wir lernen unsere Prioritäten richtig zu setzen und anstatt unqualifizierte Migranten in unbegrenzter Zahl weiterhin ins Land zu lassen die dann teilweise ein Leben lang ohne einen Handschlag tun zu müssen alimentiert werden, dieses Geld für die gezielte Anwerbung und Bezahlung von Pflegekräften nutzen. Unsere Bevölkerung und besonders unsere alten Menschen die der Pflege bedürfen und unseren Wohlstand aufgebaut haben, werden uns das danken.

Nicht so klein denken Herr Spahn!

Bei uns in der Gegend bieten VERLEIHER mindestens 3200€ für eine ausgebildete Pflegekraft. D.h. der Betrieb, der diese Mitarbeiter dann ausleiht, zahlt da nochmal ca. 15-20% drauf.

Herr Spahn sollte nicht von 2500€ sondern von mindestens 3000€ ausgehen, wenn er mit dieser Massnahme tatsächlich irgend etwas verbessern will.

Gesundheitsminister Spahn

hat höhere Löhne für die Beschäftigten in der Pflegebranche angemahnt
.
ned schwätza, oifach macha

Ob das aufgeht ?

"In mehr Verstaatlichung im Pflegebereich sieht Spahn keine Lösung. Er setze vielmehr auf eine Vielfalt von Trägern."
Nur in einer Verstaatlichung liegt die Lösung! Auch als konservativ denkender Mensch muss man erkennen, dass die Privatisierung genau zu diesen Missständen geführt hat. Solange es den Trägern der Pflegeanstalten um Gewinnerzielung geht, solange haben diese Einrichtungen kein Interesse daran, die Löhne auf Kosten der Gewinnmarge zu erhöhen. Dieses Effizienz- und Gewinnstreben ist der Nährboden für Zeitarbeit und Unterwanderung der Mindestlöhne. Erst wenn die Einrichtungen als gemeinnützige Einrichtungen ohne Gewinnerziehung nach der Abgabenordnung geführt werden, wird sich das ändern. In der Struktur, auch bei wachsenden Löhnen, werden diese Kostenerhöhungen auf die Versicherungen abgewälzt und wieder auf die Einzahler als Beitragserhöhung. Nur wird es bald keine Beitragszahler mehr geben bei diesem sinkendem Lohnniveau. Manches darf einfach nicht privatisiert werden!

Erstaunlich.

Guten Morgen,
die europäischen Laender ,welche Tarifbindungen fuer alle Arbeitnehmer haben-meines Wissens Belgien ,Oesterreich und Luxembourg stehen sich am wenigsten schlecht in Europa-was die Verteilung von Einkommen betrifft-(Gini Koeffizient.)
Verteilung von Besitz haengt von steuerlichen Parametern ab!
Herr Spahn macht es geschickt,weil er sich nicht fuer die Allgemeinverbindlichkeit ausspricht ,aber doch in Richtung Tarifvertrag lenkt.
Es ist schlimm,dass SPD und Leute wie Lauman diese Richtung nicht klar und verbindlich einschlagen,und somit eigentlich unwaehlbar geworden sind!!
Ich hoffe den pflegenden ist dies wirklich eine Hilfe.Und wenn ausgerechnet Spahn die SPD links ueberholt ,so ist dies eben so.

2500-3000Euro

Lieber Herr Spahn,
um einen vergleichbaren Wert zu schaffen gehe ich bei Ihrer Vorderung von 2500- 3000 Euro von einem Bruttolohn bei 100% von einer Pflegefachkraft (3jägrig) aus. (Vollzeitbeschäftigung)
Leider sind Sie mit Ihren Aussagen nicht aktuell. Diese Gehälter werden bereits flächendeckend bezahlt und das oft schon bei frisch ausgelernten Kräften. Ich leite als Angestellter zwei Pflegeheime und ich sage Ihnen - die Bedingungen in der Pflege ist der Schlüssel zum Glück und nicht (nur) das Geld. Nicht nur der Pflegekräfte wegen - auch unseren Patienten/Bewohnern zu liebe. Ein regulärer Plan mit 12 Tagen Arbeit und 2 Tagen frei wird schnell durchkreuzt wenn ein PK auf Grund von Ausfällen einspringen muss. Der PK - Mangel hat zusammen mit der teilweise Überforderung - die Moral der Kräfte schwinden lassen. Vorstellungsgespräche werden oft ohne Rückmeldung nicht wahrgenommen...

ieder mal wird durch Herrn Spahn eine Luftblase in die Welt ges

Die Aussagen dieses Berufspolitkers zeugen wieder mal von seinem Bestreben sich in den Vordergrund zu spielen, um den Besuch der Kanzlerin im Altenheim zu unterlaufen.Es ist wieder mal reiner Populismus.

Mehr Lohn für Pflegekräfte

Endlich!

Ich denke die Dienstleistung am Menschen wird nämlich schlechter entlohnt, als die Dienstleistung am Auto. Gilt natürlich nicht für alle Dienstleistungsberufe wie beispielsweise Notare, Juristen, Architekten, Ärzte usw.

Brutto oder Netto -wer zahlt?

Unterstellen wir
Bruttolohn von 3000,00 Euro, Steuerklasse IV, Kassendurchschnitt, inclusive. Kirchensteuer, dann erhält der Mitarbeiter einen Nettolohn von 1809,46 Euro (Modellrechnung) der Arbeitgeber hat dann, bezogen auf den einzelnen Mitarbeiter, Bruttolohnkosten von 3583, 00 Euro.
Nettolohn von 3000,00 Euro,Steuerklasse IV, Kassendurchschnitt, inclusive. Kirchensteuer, dann erhielte der Mitarbeiter einen Bruttolohn von 5318,7 Euro und der Arbeitgeber hätte Bruttolohnkosten von 6301,45 Euro im Monat. Wie ist es nun gemeint. Brutto- oder Nettolohn? Das kurze beispielhafte Zahlenspiel verdeutlicht die Auswirkungen auf die Lohngestaltung und damit auch auf die Betriebskosten einer Pflegeeinrichtung.
Schlußendlich stellen die Pflegebedürftigen, die eigentlich Betroffenen, nicht zu unrecht die Frage: „Wer soll das bezahlen?“.

Die Arbeitgeber werden aus dem Verband austreten

und schon bleibt es wieder beim Mindestlohn :-)

Privatisierung

Das es in der Pflege jetzt so desaströse Zustände gibt,liegt an der Privatisierung. Noch mehr davon,macht es noch schlimmer.Gesundheit gehört in die öffentliche Hand !Geld allein,schafft keine besseren Arbeitsbedingungen,und somit auch keine Anreize. Außerdem hat Herr Spahn auf die privaten Firmen tariflich keinen Einfluss,es lässt sich so also leicht etwas fordern. Ich war selbst mehr als 30 Jahre in der Pflege.

Wieder mal ne Luftblase des Profilierungssüchtigen Hr. Spahn

Die Aussagen dieses Berufspolitikers zeugen wieder mal von seinem Bestreben sich in den Vordergrund zu spielen, um den Besuch der Kanzlerin im Altenheim zu unterlaufen.Es ist wieder mal reiner Populismus.
Dieser Mensch ist als Minister für mich unerträglich.

Vielfalt in der Pflege....

ist auch Vielfalt (Betrug, Abzocke, Demütigung, Vernachlässigung etc.)
Das haben wir schon. Was wir brauchen ist ein ehrliches System für UNSERE ALTEN, und keine Abzocke durch Investoren.
Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg bei dieser Aufgabe,
Herr Spahn.

Die Politiker können

Die Politiker können Tarifverträge für Allgmeinverbindlich erklären und fest legen wieviel Pflegekräfte für 10 Pflegebedürftige da sein müssen.
Spahn soll nicht planen er soll machen.

Wer von den werten Vorrednern hat schon mal eine Klinik erlebt?

Herrn Spahn möchte ich sagen, die Kliniken sind jetzt schon pleite - wie sollen die mehr zahlen?
Für Olli H: Was haben die Abgeordnetendiäten damit zu tun? Immer die gleiche Politikerschelte! Selbst in die Politik gehen und besser machen - lieber mehr(!) Geld für die Abgeordneten und dafür mehr Transparenz in der Politik!
Für Emil 66: Sie sehen es immer wieder falsch und kritisieren immer wieder die Groko, dabei ist das Problem so alt wie ich denken kann... wollen Sie höhere Kassenbeiträge (Lohnnebenkosten, die Arbeitsplätze kosten)? Es gibt keine einfachen Lösungen für komplexe Probleme, wie uns hier immer einige von links und rechts weiß machen wollen!
Für „nie wieder SPD“: Hey warum nicht 10000 Euro netto pro Monat für die Pflege? Deswegen scheitern alle linken Experimente, da irgendeiner das Geld dafür auch verdienen muss...
Die Lösung ist viel komplexer, teils mehr Lohn, bessere Arbeitsbedingungen, mehr Qualifizierungs- und Aufstiegschancen...Ich wünsche allen einen schönen Tag!

3000,- Euro....?

....das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die eine ähnlich bedeutungsvolle Arbeit machen wie Pflegekräfte zu ähnlichen Arbeitsbedingungen und deutlich weniger bekommen!

2500€ - 3000€ Verdienst

Das meint er sicher NETTO, der Herr Spahn.

Wo sind nur die Pfleger...

Ja, wo sind sie nur? Natürlich im Ausland! Dort wo man anständige Arbeitsbedingungen und gute Löhne bekommt...Wie z.b. Dänemark, Norwegen, Schweden und natürlich in der kleinen Schweiz.. Anstatt auch hier gute Löhne zu zahlen, holt man doch lieber erst die billig pflegefachkraft aus Osteuropa!

Herr Spahn formuliert eine

Herr Spahn formuliert eine Selbstverständlichkeit - und die Vermutung vieler ist, er tut es, um nicht ganz aus den Schlagzeilen zu verschwinden. Es ist doch allzu bekannt, dass er seine Tätigkeit als Gesundheitsminister eher als unangenehme "Warteposition" für andere Aufgaben empfindet.

Vergleich Tarifvertrag Metall-Industrie . . .

nach 3,5 Jahren Ausbildung Brutto 2700-2800€

@Karl Klammer Die Arbeitgeber werden...

Deswegen muss es einen für verbindlich erklärten Tarifvertrag geben, der regelt dann nämlich auch das Einkommen derjenigen deren AG die Flucht aus der Tarifbindung sucht. Weiterhin muss es klare gesetzliche Regelungen geben, die einen bundessweiten Betreuungsschlüsssel festlegen. Dann kommen wir auch ohne Wiederverstaatlichung der sozialen Sektoren aus. Gleiche Grundbedingungen für alle, dann können die Betreiber zeigen wie fähig sie sind und über gute Arbeits- und Pflegebedingungen sowohl gute motivierte Arbeitskräfte und auch zufriedene Kundschaft binden. So funktioniert Wettbewerb ohne dies auf dem Rücken der Arbeitnehmer und Pflegebedürftigen auszutragen.

@KW-Real um 12:02

Sehr gut argumentiert.

Hier wurde seitens Hr. Spahn aber auch nicht zu Ende gedacht. 3.000€ entsprechen einem Stundenlohn von ca. 17,32€ (bei Vollzeit), aber das sollte/muss dann für ganz DTL.gelten,(im Osten verdienen die PK in Durchschn.etwas mehr als die Hälfte für die gleiche Arbeit). Ein weiteres Problem ist doch,wenn man sich die Doku dazu im TV ansieht,dass im Pflegedienst die Stellen rigoros gestrichen werden(Bsp. Brandenburg, was früher 9 PK geleistet haben müssen nun 4 PK bewerkstelligen,PK die in den Ruhestand gingen wurden einfach nicht mehr ersetzt).Der Beruf muss auch attraktiver gemacht werden,anständige Bezahlung und geregelte Arbeitszeiten,etc.Das Problem ist auch eher, dass kein junger Mensch mehr körperl.schwere Arbeit ausführen möchte,da wird ein Studium nach dem anderen angefangen um später einen gut dotierten Managerjob zu bekommen,irgendwann haben wir"nur noch Häuptlinge, aber keine Indianer mehr".Aber so wird es ja auch von unserer Wirtschaft/Politik vorgelebt.

Geld ist da !

die Privaten Pflegeheime schießen wie Pilze aus dem Boden, das scheint eine sehr lukrative Einnahmequelle zu sein, es ist also Geld vorhanden, es muß nur richtig verteilt werden.

160 Milliarden Euro an jährlichen Steuerhinterziehungen

Wir haben soviel Geld, dass wir schon nicht mehr darauf aufpassen können! Solange sich unsere Regierung jedes Jahr 160 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen stehlen lässt, kann von zu wenig Geld keinerlei Rede sein!
Egal ob für Pflegekräfte oder für Rentner!
Oder für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Mal auf dem Teppich bleiben....

Ich bin ja auch der Meinung, dass die Pflegeberufe hoffnungslos unterbezahlt sind, aber 3000 netto finde ich jetzt etwas hoch gegriffen. Wenn man bedenkt, dass studierte Leute ein Eingangsgehalt von nichtmal 3000 Euro haben müssten die ja auch angehoben werden. Das kann sich niemand leisten. Brutto hingegen als Einstiegsgehalt gar nicht so schlecht mit Nachtzuschlägen kommt da auf jeden Fall genug rum.

Wenn dann für alle.

Sich einen Beruf heraus zu suchen und zu sagen da sollen alle nach Tarif bezahlt werden, geht nicht. Entweder Tarif für alle oder alles beim alten lassen. Denn sonst wäre das eine Aussage, du bist ein besserer Mensch als der andere. Zum anderen Patientendaten per Smartphone. Dann aber nur wenn man es will. Ich möchte das nicht, denn da zu sind die Smartphones zu unsicher. Man weiß nie ob jemand mit liest.

blue reff um 12:10

Gehälter/Löhne werden immer Brutto benannt.
Die Kostenfrage bzw. wo das Geld herkommen soll hat Herr Spahn meines Erachtens überhaupt nicht beantwortet. Kann er auch nicht, denn er weiß ja auch nicht woher!!
Vorschlag: Unsere Abgeordneten und Politiker sollten mit gutem Bsp. voran gehen und ebenfalls entsprechend Ihrem gesamten Einkommen (d.h. inkl. den steuerfreien Zuwendungen) ebenfalls die Abgaben in die Pflegekasse einzahlen(ohne dann gleich wieder aus diesem Grund ihre Bezüge zu erhöhen, hier sollte es dann eine Obergrenze geben). Gleichlautend sollten die Wirtschaftsbosse entsprechend zur Kasse gebeten werden, denn die meisten Pflegebedürftigen haben mit ihrer jahrzehntelangen Arbeit erst den Wohlstand der Industriemagnaten erarbeitet/ermöglicht. Aber das ist sicherlich nur ein Wunschdenken meinerseits.

@ um 12:29 von Armagedon

Da müsste sich für den Pflegebereich doch locker das Doppelte machen lassen.
Als Einstiegsgehalt!

solange

das nicht dazu führt, dass Pflegeplätze unbezahlbar werden (außerordentlich teuer sind sie schon jetzt), bin ich sehr für eine Erhöhung der Löhne in diesem Sektor, genauso wie für alle, die für lächerliche Gehälter am Menschen arbeiten.
Allerdings muss dann auch dringend schärfer gegen Pflege' Unternehmen vorgegangen werden, die sich als reine Abzocker betätigen.

Spahn für höhere Löhne in der Pflegebranche....

Das sagt Minister Spahn,während in den Tarifverhandlungen die eine Seite-Tvöd es ablehnt über Personaluntergrenzen zu verhandeln.Dann gibt es viele private Pflegeunternehmen(von der Politik so gewollt),die keine Tarifbindung haben.Der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist vielfach gering.Somit gibt es auch kaum eine Durchsetzungskraft.
Spahn weiß das und gibt sich generös.

Die erste richtige Entscheidung von Herrn Spahn, doch

das kann nur der erste Schritt gewesen sein. Er und sämtliche Politiker der GroKo müssen an die Menschen denken, die in den Pflegeheimen in der Regel die letzten Tage ihres Lebens verbringen müssen, Unbezahlbar für viele Menschen, die im Monat durch eine sozial ungerechte Politik bis zu 2 400 Euro im Monat berappen müssen. Kein Blick unserer Politiker, leider auch vieler Wähler der CDU/CSU und der SPD, gehen in die westlichen Nachbarländer. Dort sind wahre Solidarversicherungen installiert, wie z.B. in Österreich. Siehe Beweis Quelle: "Pflege in Österreich gesetzlich geregelt." Auszug Zitat: "Die Leistungen sind für alle Versicherten gleich, unabhängig vom Einkommen und Vermögen." Zitatende. Jeder Pflegeheimbewohner zahlt laut Gesetz lediglich 80% von seiner Rente für den Platz, 20% stehen gesetzlich als Taschengeld dem Heimbewohner zur Verfügung. Sämtliche Kosten werden aus Steuermitteln zusätzlich bezahlt, nicht wie in D. wo Familienangehörige mit zur Kasse gebeten werden. Unsozial?

Pflege darf kein Investitionsobjekt sein

So lange deutsche und europäische Investoren mit der Pflege Geld verdienen können, haben wir aus meiner Sicht ein Problem. Da helfen auch Löhne von 3000€ für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nichts.
Alten- und Krankenpflege sollte daher aus einer Gemeinnützigkeit erfolgen. Leider ist dies durch die Kirchen nicht möglich, da mit den Einnahmen aus Alten- und Krankenpflege der Verwaltungsapparat eben dieser Kirchen subventioniert wird.
Somit bleibt an sich nur der Staat. Solange wir aber auch zwei verschiedene Systeme (Kranken- und Pflegeversicherung) vorhalten, fließt hier unnötiges Geld in die Verwaltungsapparate.
Um steigende Beiträge zu verhindern, wäre eine "Bürgerversicherung", in die alle Bürgerinnen und Bürger einzahlen, wünschenswert. Aber ich befürchte dies bleibt ein Traum der nicht erfüllt wird.

Mann der Spahn ...

... scheint echt gut zu sein.

Wird nur Probleme mit den DGB Gewerkschaften bekommen. Die pochen ja auf Lohnzurückhaltung.

Sonntagsreden...

Solange die Pflege - politisch gewollt und forciert - gewinnwirtschaftlich organisiert wird, werden auch maximale Gewinne erwirtschaftet.
Pflege gehört für mich zur Daseinsvorsorge, und die ist hoheitliche Aufgabe unseres Staates. Die sollte kostendeckend sein und eine angemessene Qualität bieten. Mehr nicht. Auf keinen Fall Gewinne.
Es sind ja überall die selben Probleme, egal ob privatisierter Autobahnbau, privatisiertes Studium oder - in der Dritten Welt schon zu bestaunen - privatisierte Trinkwasserversorgung.

Höhere Löhne! Wie soll das gehen?

Möglich nur, wenn der Staat über die Lohnsteuer bezuschusst oder der freie Markt durch staatlichen Eingriff gezwungen wird. Freiwillig wird der Markt die Löhne nicht bezahlen. Aber das wirkliche Übel ist doch die Personaloptimierung in der Pflege. Ich weiß wovon ich rede, da ich seit 30 Jahren als Krankenpfleger arbeite. Personalkosten werden über die Anzahl der Arbeitsstunden des Personals kompensiert. Und da hängt das System. Sollte es keinen verbindlichen und kontrollierbaren Pflegeschlüssel geben, wird es weiter Mangel an Pflegekräften geben. Die Antwort würde dann bedeuten PK aus dem Ausland zu holen. 2. Stellschraube sind die Gewinne in der Pflegebranche durch die Anbieter. Wird ein Pflegeheim von einer Investorengruppe aufgebaut erwarten die Investoren eine definierte Rendite. Und genau die bekommen sie dann auch, auf Kosten des Personals, der Qualität und der Pflegebedürftigen

..erfüllt. Die Bezahlung stimmt in der Regel, der Rest nicht. Das System ist eine Blackbox. Eben stand noch der Pflege-Millionenbetrug im Fokus. Was passiert? -jetzt! Auch der Profit und das "Verdienen" im Übermaß an den Betroffenen ist nicht in Ordnung. Die ganze Branche ist intransparent. Es ist ein Milliardengeschäft - wo ist dafür mehr Geld im Spiel?!

Es ist politisches Versagen, wenn Krankheit und Pflege allen nutzt nur nicht den Betroffenen. Es ist ein Unding wenn Arznei mit dem höchsten MWSt.-Satz belegt ist. Hier wäre nur die NULL richtig!

Wer hilft den Angehörigen? Hat Herr Spahn schon mal versucht einen adäquaten und bezahlbaren Heimplatz zu finden. Was eine Vollzeitpflege in Deutschland kostet? Arzt, Arznei etc. kommen dazu. Welche Ersparnis, welche Rente reicht dafür? Kinder haften am Ende. Wer keine Kinder hat, nichts gespart, den versorgt der Staat. Oft besser als es der Eigenvorsorger und seine Angehörigen können. So sieht die "Gerechtigkeit" im Sozialstaat aus!

Viel zu hoch

3000 Euro sind eine absolute Frechheit gegenüber jedem anderen Arbeitnehmer. Die Pfleger sollten mal zurück auf den Teppich kommen und sich mal überlegen in welchen Jobs überhaupt derartig viel verdient wird! Nur weil die sich um kranke Leute kümmern rechtfertigt das noch lange nicht eine derartig hohe Bezahlung.

Nur mal zum Vergleich: Mir geht es auch schlecht, wenn ich sehe, dass ich meinen Papierstapel bis Freitagabend nicht abgearbeitet habe. Mein Chef drückt mir auch als mehr Arbeit auf. Habe ich jetzt auch ein Recht auf 3000 Euro im Monat? Nein, eben nicht. Das Arbeitsleben ist kein Wunschkonzert.

Ich finde das permanente Hervorheben gerade dieser Berufsgruppe als absolute Frechheit mir gegenüber, den ich und viele andere arbeiten auch sehr hart für ihr Geld.

TVöD-P

"Vergleich Tarifvertrag Metall-Industrie . . .

nach 3,5 Jahren Ausbildung Brutto 2700-2800€"

TVöD-P Entgelttabelle, Entgeltgruppe P7, Stufe 2 (Eingruppierung einer GuKP direkt nach Ausbildung bei Arbeit auf einer Station):

2719,60 Euro brutto (gültig seit 03/2018 bis 03/2019)

Reden wir von brutto oder netto?

Ich hoffe er redet hier vom Nettoverdienst! Ansonsten ist das ja wohl ein schlechter Scherz!

Immer wieder: wo kommt das Geld her

Ich kann es nicht mehr hören.

Worauf wollen Sie denn alle sparen?
Aber machen wir es mal ganz einfach:
durch die Privatisierungswelle sind die meisten Pflegeeinrichtungen inzwischen gewinnorientierte Unternehmen.

Höhere Löhne bedeutet: geringere Gewinnspanne (nicht gleich Verlust, sondern erst mal die Gewinne werden reduziert).

Keine Bange - keiner nimmt Ihnen was weg - es sei denn, Ihnen gehört eine Pflegeeinrichtung.
Aber dann - nun ja - ist es ja auch in Ordnung, wenn jene, die die Arbeit leisten, jene, die die Gewinne erwirtschaften mittels Gehalt daran partizipieren.

Was ebenfalls thematisiert werden muss: Arbeitszeit!
Pflegekräfte können nicht arbeiten bis 67! Das ist körperlich nicht drin. Aber auch mental ist die Leistung von Pflegekräften nicht unbegrenzt zu erbringen!

Wer will selbst von unterbezahlten überlasteten Pflegern betreut werden, hm? Ungewaschen und vernachlässigt

Wer meint, die Leute wären mit 3000 Euro überbezahlt: ab ins freiwillige soziale Jahr!

@Sparer - 14:43

"Allerdings muss dann auch dringend schärfer gegen Pflege' Unternehmen vorgegangen werden, die sich als reine Abzocker betätigen."

Sie brauchen nur mal die inhaltliche Zweckbestimmung einer Pflegeeinrichtung der einer Aktiengesellschaft - wo viele dieser Betriebe mittlerweile angesiedelt sind - gegenüber zu stellen. Da reifen ganz merkwürdige Erkenntnisse.

In der Sendung "Hart aber fair" wurde berichtet, dass Private und Konzerngeführte Einrichtungen im Vergleich zu kommunalen Betrieben 10 - 15% weniger für Personal ausgeben.

Solange das die bestimmenden Zielfaktoren sind, werden die Pflegeberufe auf keinen grünen Zweig kommen. Die Qualität dieser Berufe ist auf das Wissen, Können und Vorhalten der menschlichen Arbeitskraft ausgelegt.
Diese im Sinne kaufmännischen Denkens immer weiter zu optimieren und in die Effizienz von unrealistischen Zeitmodulen zu pressen, waren die Wegbereiter zu dem jetzt beklagten Dilemma.

Deutsches Denken über sogen. Assistenzberufe

Ein grosses Problem stellt die Akzeptanz der sogenannten Assistenzberufe hier in D dar wie man auch aus den hier vielschichtigen Kommentaren herauslesen kann. Es gibt in der Rettung eben den Sani bzw. Krankenwagenfahrer und den NOTARZT, im Spital die Pflege und den Arzt, am besten, wenn man privat versichert ist den Chefarzt. Ich arbeite seit mehreren Jahren als diplomierter Rettungssanitäter in der Schweiz. Es gibt in unserem Kanton überhaupt keinen Notarzt, die Patienten werden durch studiertes und eben diplomiertes Fachpersonal adäquat versorgt. Gleiches gilt für die Kliniken, die hochqualifiziertes dipl. Fachpersonal ausbilden und beschäftigen. Wir alle dürfen uns über ein extrem hohes Ansehen und Monatsgehälter von weit über € 8000 (nicht SFR) freuen. Solange in D ein Heilberufsgesetz aus den 30iger Jahren herrscht wird sich nichts ändern. Aber diverse Lobbyverbände werden schon dafür sorgen das alles so bleibt.

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