Ihre Meinung zu: EU-China-Gipfel: Kein Interesse an einem Handelskrieg

16. Juli 2018 - 8:17 Uhr

Die EU und China haben in Peking eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit vereinbart. Beide Seiten bemühen sich, die USA zu beschwichtigen: Man habe kein Interesse an einem Handelskrieg. Von Benjamin Eyssel.

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Kommentare

Europäisch-Chinesische Kooperation

Die Schritte, welche zur Zeit von der Europäischen Union und der Volksrepublik China begangen werden, sind sicherlich ein erster Schritt auf dem Weg zu einer tiefergehenden Kooperation. Diese Kooperation muss weiter ausgebaut werden. Ich sehe zwei Projekte, welche langfristig verfolgt und zum Abschluss gebracht werden müssen. Erstens: Das Projekt "Neue Seidenstraße; ein angestrebtes eurasisches und weit verpflechtetes Handelsnetz ,welches den Handel mit Europa vereinfachen und weiter ausbauen soll.
Zweitens sollte als flankierende Maßnahme ein faires Freihandelsabkommen mit der Volksrepublik China verhandelt werden. Voraussetzung für Letzteres ist allerdings, dass die Volksrepublik China auf unfaire Habdelspraktiken verzichtet.
Ich bin überzeugt, dass durch diese Projekte auf fairer und solider Grundbasis die europäische und die chinesische Wirtachaft weiter prosperieren können und der Wohlstand in China und Europa erhalten werden können.
Auf gute Zusammenarbeit!

Lieber China als die USA

Es wäre besser den Handel mit China zu intensivieren und auch die Beziehungen zu stärken. Im Gegenzug dazu wird der Handel mit den USA reduziert. Die EU Deutschland und niemand sonst sollte sich vom US Präsidenten beleidigen lassen. Das einige seiner Behauptung stimmen ist logisch aber das er mit anderen Behauptungen wie dem russischen Gas so agressive Töne spuckt ist unverschämt . Dieser Mann ist nicht in der Lage eine diplomatische Politik zu führen und ich hoffe er bekommt irgendwann einen Denkzettel den diese Beleidigungen sind wirklich nur noch erbärmlich.

...Kein Interesse an einem Handelskrieg

Mit Sicherheit haben die EU und China kein Interesse an einem Handelskrieg mit den USA, aber das nützt nichts, wenn Herr Trump Interesse daran hat.

China soll dann bitte fair sein

China soll seine Importbeschränkungen aufheben.
China soll Europäische Patente und Gebrauchsmusterschutz akzeptieren.
China soll die Subventionen für Schlüsselindustrien zurückfahren und faire Preise anbieten.
Es darf nicht sein, daß China ganze Industriezweige in Europa mit Dumping und illegalen Praktiken in den Ruin treibt.
Nein, Danke!

Am 16. Juli 2018 um 09:46 von Puqio

"China soll Europäische Patente und Gebrauchsmusterschutz akzeptieren."

Es sollte auch nicht sein, dass die US-Geheimdienste unter Mithilfe der deutschen Geheimdienste hier Industriespionage zulasten deutscher Unternehmen betreiben, oder ist alles gut, was den Interessen der USA dient?

Weniger als 5% aller Menschen sind US-Amerikaner

Die Welt würde in absehbarer Zeit auch ohne die USA klar kommen. Man sollte den Amerikanern immer wieder klar machen, dass sie nicht der Nabel der Welt sind, als den sie sich immer sehen. Militärisch sind sie das zwar, aber im Grunde sind es „lediglich“ die Atomwaffen, die sie dazu machen. Wirtschaftlich profitieren die USA vom Militär, aber auch das muss nicht in Stein gemeißelt sein.

Jede Großmacht findet irgendwann ihr Ende. Ich denke die USA sind nahe am oder schon über den Zenith hinaus. Trump beschleunigt nur den Abstieg, auch wenn es auf kurze Sicht scheinbar aufwärts geht.

Verbünden

Mit Russland, China und Indien einen wirtschaftlichen Vertrag bilden, Trump fällt die Kinnlade runter.
Die Welt wäre auf einen Schlag friedlicher.

Wortspiel

Warum nutzen westliche Medien eigentlich immer die Wörter "Krieg" und "Straf"zölle?

Ein bankrottes System (USA) versucht doch lediglich, sich über Wasser zu halten, bevor alles wie ein Kartenhaus zusammenbricht.

Einfach Links liegen lassen. Deutschland braucht keine Verluste zu fürchten als Exportweltmeister. Die USA zahlen doch sowieso nicht und lassen zeit Jahrzehnten nur anschreiben.

So what....

die EU

hat Trump beschwichtigt in dem man die Gegenzölle so ausgewählt hat dass man Trump Wähler treffen will.

Das ist natürlich sehr beschwichtigend.

Wirtschaft ist King, auch mit China!

Ok, wir schmiegen uns immer näher an China heran! An ein Land, dass seine Menschen miserabel behandelt und jegliche Kritik brutal unterdrückt. Nebensache... Unmerklich sind wir in eine Welt abgerutscht, in der sich fast alles um "die Wirtschaft" dreht. Alles andere, Ethik, Kultur, Grundrechte etc. wird dem "Wohlergehen der Wirtschaft" untergeordnet, "optimale Investorenbedingungen" sind zum Totschlagargument geworden. Gerne wird die angebliche Kausalkette: Brummende Wirtschaft- Arbeit für alle- Wohlstand für alle bemüht.
Doch für eine Partei (CDU/CSU), die sich in erster Linie den Unternehmern, der Wirtschaft verpflichtet fühlt, braucht es solche "Argumente". Die mitreisenden Delegationen werden ihre Wünsche dargelegt haben.
Aus der geschürten Angst, Europa könnte "abgehängt" werden, macht man als auf gute Handelspartner, spricht alibimäßig, aber gesichtswahrend ein paar Menschenrechtserletzungen an- und gut ist.
Selbst die krummen Methoden der chin. Regierung werden akzeptiert. Krass

Größere Gerahr als die USA!

Trump mag für 4-8 Jahre etwas Radau machen, aber langfristig sind die europäischen und US-amerikanischen Wirtschaftsinteressen sehr ähnlich.

China hingegen ist eine richtige Gefahr, sie kaufen unsere Technologiekonzerne, stehlen Technologie, booten westliche Firmen in China aus und subventionieren massiv Produkte, die dann auf dem internationalen Markt landen.

Die USA sind eigentlich ein Partner, China ein Konkurrent und wenn der Trump weg ist, dann wird das auch allgemein wieder so wahrgenommen.

Handel

mit der Musterdemokratie China kann man treiben. Russland überzieht man mit Sanktionen. Doppelmoral ist wohl das richtige Wort.

Niemand hat ein Interesse an einen Handelskrieg..

der davon profitiert bzw einen Handelsüberschuss erwirtschaftet.

Für den der ein Handelsdefizit jedes Jahr macht,dem dürfte es egal sein,er ist schon ein loser.

Nun könnte man sich so dermassen flexibilisieren dass man "wettbewerbsfähig "wird.
Aber warum,warum dieses andauernde mehr und mehr ,warum kein es reicht mir ,es ist gut wie es ist.

Dieser dauernde wettbewerbsdruck hat seinen preis Gesellschaftlich,politisch.

Man darf nicht zulassen das von aussen indirekt man vorgeschrieben bekommt wie man zu leben hat,denn nichts anderes passiert und wer dass grössere opfer bringt gewinnt,bis ein anderer ein grösseres opfer bring und so weiter.

Der Mensch bleibt dabei auf der strecke,die Famile auch,die Gesundheit leidet,ist es das wert?

Weil wenige ganz viel haben wollen weil sie denken dass sie das glücklicher macht gibt es diese probleme.

Zeit den Menschen,die Familie an erster stelle zu stellen.

11:26 von

11:26 von schaunwamal
"Niemand hat ein Interesse an einen Handelskrieg..
der davon profitiert bzw einen Handelsüberschuss erwirtschaftet."

Ein Handelskrieg erzeugt außerdem zu wenig Verschleiß von Schusswaffen.

@ bene, 09:41

Da bin ich Ihrer Meinung.
Allerdings würde Trump Augen machen, wenn es vom dortigen Gipfel geheißen hätte:
“Handelskrieg? Der schreckt uns nicht, wir haben keine Angst davor!“
Beschwichtigung und diplomatisches Verhandeln wertet Trump als Schwäche, und die verachtet er.
Ich warte auf den ersten Staatsmann, der diesen weltgrößten Vertikutierer selbstbewusst und angstfrei entgegentritt.
Ach ja, den gibt's ja bereits in Nordkorea...

Zoll auf Waren, um den USA Vorteile zu verschaffen. Das Resultat war eine Welt-Wirtschafts-Krise die viele Völker ökonomisch, sozial schadeten, einschließlich den USA. Vielleicht ist das der Auftakt nun für die nächste Welt-Wirtschaftskrise und dann mal sehen wie es den Völkern geht. Aber vielleicht besser ein Handelskrieg als ein militär-strategischer Krieg, der ja auch schon mal ins Bewußtsein der Menschen aufsteigt. Wenn die USA ihre zivile Industrie schützen will, dann braucht es Absprache mit Handelspartnern die mittelfristig Wirkungen zeigen soll. Trump wählt die Hau ruck Methode und das ist nicht die beste Art ein Problem zu lösen, sondern erscheint überfallartig und nicht rücksichtsvoll.

Ich hatte sowieso vor...

Mandarin zu lernen.
Und mein Russisch werde ich auch ein wenig aufpolieren.

Ich hatte sowieso vor...

Mandarin zu lernen.
Und mein Russisch werde ich auch ein wenig aufpolieren.

na geht doch

trump hat wieder einmal gezeigt dass ohne amerika nichts geht und jetzt spüren es auch die chinesen und europäer.
wo chinesen und europäer vorher mit gegenmassnahmen und zöllerhöhungen gedroht haben, wo europäer dachten dass sie selber ihre wirtschaft aufrecht erhalten könnten ohne die amerikaner, wo chinesen sich mit anderen verbünden wollten usw.
auch die arroganten argumente von wegen niemand baucht amerika von der deutschen seite war dumm. der grösste une freiste markt bleibt und heisst amerika, ob andere aufgeholt haben oder nicht spielt keine rolle.
die meissten chinesen können sich die konsumgesellschaft nicht leisten, Inder auch nicht und in europa geht es sozial bergab. amerika tickt anders reich spenderisch und ohne limits. was in europa zensiert wird ist frei in amerika. freies land und wer sich nicht anpasst ist der verlierer.

Ich auch mal eines zu

bedenken geben. China hat sich in den letzten Jahren einen großen Teil seltener Bodenschätze in Afrika gesichert. Ohne Geschrei und Getöse. Es wurden die Infrastruktur und die Lebensbedingungen der betreffenden Länder verbessert und alle sind zufrieden. Geht also auch so.

Haben ist besser als brauchen

Ich denke, es schadet nicht, mehr Alternativen in Sachen Wirtschaftspartner zu haben.

Bei einem Präsi der nach belieben Verträge kündigt, ändert, schließt und nur auf sein eigenes Geld Rücksicht nimmt, ist die nächsten Jahre auf die Beziehungen zu den USA kein Verlass mehr.

Wenn Müller zudem nicht beweisen kann, dass ein Deal von Trump und Putin zu russischer Wahlkampfhilfe - und damit den denkbar knappen Wahlsieg den Russen verdankt - wird Trump m. E. wohl wiedergewählt werden.

Deutschland sollte sein Now

Deutschland sollte sein Now How allerdings nicht nach China verscherbeln. Das ist das einzige wo wir die Nase noch vorn haben.

putin trump narzisten

so geht man mit trump um: freien handel zwischen eu, china, japan usw...
sollte er sich mit putin ins benehmen setzen? so what, sind halt 2 narzistische persönlichkeiten - das geht nicht lange gut, dann fühlt sich der eine vom anderen übervorteilt und es knallt in der beziehung.

@10:41 von Palma

die EU hat Trump beschwichtigt in dem man die Gegenzölle so ausgewählt hat dass man Trump Wähler treffen will.

Das ist natürlich sehr beschwichtigend.

Das ist natürlich NICHT beschwichtigend und sollte es auch nicht sein.

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