Ihre Meinung zu: NATO-General: "Deutschland ist ein exzellenter Alliierter"

13. Juli 2018 - 10:39 Uhr

Mehrfach hatte US-Präsident Trump Deutschland auf dem NATO-Gipfel attackiert. Berlin gebe zu wenig Geld für Verteidigung aus. Nun nimmt der NATO-Oberbefehlshaber - ein US-General - Deutschland in Schutz.

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Kommentare

"Exzellenter Alliierter"

.. der ganz nebenbei nicht in der Lage ist seine Bündnispflichten zu erfüllen und militärisch versagt.

Ob Besenstiele als Kanonenrohre, Schützenpanzer die wg. fehlender Schwangerentauglichkeit nicht ausgeliefert werden, Ersatzteile, die es nicht gibt, Flugzeuge und Hubschrauber am Boden und Schiffe am Kai.
All das ist das Trauerspiel Bundeswehr heute.

Dafür gibt es aber Generalinspekteure mit Bücklingstalent, Hirnwäsche für "sexuelle Vielfalt", Gleichstellungsoffizier*Innen, umweltgerechte Munition, Umstandsuniformen, Drohnen, die nicht schießen können, usw, usf.

Scaparrotti sollte sich Sorgen um seine Wahrnehmungsfähigkeit machen.

Ach wie drollig, in Schutz nehmen ??!

Ja D ist ein (excellenter) vasallentreuer Alliierter und Frau Merkel ihr bester Vertreter. Eine Attacke wird mit Erklärungen und Entschuldigungen gekontert, ein souveräner Staat lässt sich eine derartige Einmischung nicht gefallen. Und dann diese offiziellen (Main-Stream?!) Kommentare dazu: "im Stil furchtbar aber irgendwie hat er recht...". Nein umgekehrt wird der Schuh draus: die USA lässt sich über IHRE Nato IHRE Interessen finanzieren. Und der Trump will eben, ganz Dealer, noch einen extra Cash. Raus aus diesem Unsicherheitsbündnis und Europa stärken.

Ein exzellenter Alliierter - in der Tat

Kanzlerin Angela Merkel hat bis 2024 nur 1,5 Prozent in Aussicht gestellt.
Mehr hat sie auch nicht drin, denn da steht halb Afrika und der Nahe und Mittler Osten mit Millionen Flüchtlingen vor Deutschlands Türen!
Das kostet und ist allemal edler als Kriege zu führen, zumal Deutschlands Bedarf an Kriegen sicher gedeckt ist.
Kann man Trump nicht klarmachen, dass Deutschland ein verläßlicher Partner und exzellenter Alliierter ist, da er alle die Menschen aufnimmt, die durch die Stellvertreterkriege einer entarteten, globalen Wirtschaft in dessen Schlepptau der Klimawandel kommt, vertrieben werden- sei es mit Waffen, künstlicher Armut oder Klimawandel - quasi die Kriegsfolgekosten der Großmächte voll übernimmt, ja sogar bereit ist einen kulturell gesellschaftlichen Wandel zu vollziehen?

Zahlung erhöhen

ist gut und schön, und momentan wohl auch wichtig (wenn der Zustand der Technik tatsächlich so Marode ist) aber ein fester Prozentsatz kann maximal von Verfügbarem Geld (also Haushalt) gerechnet werden.

Bad Boy - Good Boy! This game we know!

"Nun nimmt der NATO-Oberbefehlshaber - ein US-General - Deutschland in Schutz."
Wer ist da wohl länger im Amt ist? -
Der US-General oder der US-Präsident?
Allerdings könnte man diese in Schutz nehmen auch zu dem Spiel "Böser Junge" - "Guter Junge" gehören, um Europa und Deutschland weich zu kochen.
Wer weiß dass schon, wo doch "1 Trump" als die neuste SI-Einheit für Abriss und Kündigung von Beziehungen aus heiterem Himmel steht.

Wo steht unser Beitrag denn

wenn man die Ausgaben für Flüchtlinge aus von den USA mittelbar oder unmittelbar destabilisierten Staaten dazu zählt?

"Zuckerbrot und

"Zuckerbrot und Peitsche."
Frau von der Leyen und Frau Merkel kennen sich damit gut aus.
Mehr ist dem nicht hinzuzufügen.

Helfer

Ja wir sind ein williger Helfer, bei verstößten gegen das Völkerrecht. Dieses hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages gerade wieder festgestellt. TS berichtete vor 3 Tagen. Nur leider ist auf diesen Auge unser Rechtsstaat blind und es bleibt ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen Politiker.

Deutschland ist ein exzellenter ...

... besetzter, unfreier, devoter, finanzstarker und in zunehmenden Maße undemokratischer Partner, der den USA in den A* kriecht.

Raus aus der NATO!

Zwischen den Zeile!

Er kann ja seinen Oberbefehlshaber schlecht als Vollidiot bezeichnen, aber das kann man zwischen den Zeilen lesen. Genauso wie bei der entnervten Reaktion des US-Nato-Botschafter, zu sehen bei CNN. Dem Herrn sind einfach die Gesichtszüge entglitten

Zuckerbrot und Peitsche

Insgeheim können die Wichtigter der NATO froh sein, dass es Trump gibt. Denn der fordert lautstark ein, was letztendlich der NATO (und damit den USA) zugutekommt: Noch höhere Ausgaben, um die westlichen Interessen in dieser Welt militärisch durchsetzen zu können.

Und während alle den eigentlich verhassten Trump mit Zugeständnissen überhäufen, fragt sich keiner, ob dieser Weg überhaupt der richtige sein kann.

Braucht diese Welt denn noch mehr Waffen, Kriege und Konflikte?

"Deutschland ist ein exzellenter Alliierter"

Da hat aber Trump eine ganz andere Meinung. Er will doch am liebsten die NATO-Staaten nach seiner Meinung gefügig machen und die EU spalten.

NATO Ausgaben USA?

Wenn man sich schlau googlet, dann lässt sich auch finden, das nicht die gesamten amerikanischen Militärausgaben in die NATO fließen.
Stichworte: Vietnam, Grenada, Panama, Irak, Venezuela (nein, die noch nicht), Stützpunkt auf Guam, in Japan, UAE, Weltraumarmee.
Ob Afghanistan ein Bündnisfall ist, kann man mal diskutieren. Die Twin-Towers sind nicht von der afghanischen Regierung angegriffen worden, sondern von einer privat finanzierten Terrororganisation.
Als die deutsche RAF in Berlin eine amerikanische Disko gebomt hat, haben uns die USA ja auch nicht angegriffen.
Nach auffindbaren Statistiken landen nur ca. 4-5% amerikanischer Gelder bei der NATO. Zumindest nicht die viel zitierten 2% vom BIP.
Nicht wahrhaben wollen ist ja auch eine Form der Erkenntnis.
Ich denke, dass wir Europäer hier sehr viel selbstbewußter auftreten können.

Jetzt sollen wir wohl stolz sein über dieses Lob?

Für mich hätte die Auflösung der Nato Priorität, nicht nur der Ausgaben wegen.
Da wird doch immer von europäischen "Werten" schöngeredet, aber daß zu diesen Werten auch eine ständige Richtung hin zum Pazifismus, statt krampfhaftem Suchen nach daseinsbegründenden "Feindbildern", gehört, daß kommt diesen Politikern leider nicht in den Sinn.
Schweiz, Österreich, Deutschland, Skandinavier könnten und sollten ein neutrales Kerneuropa bilden.
Einer muß doch mal anfangen. Laßt es uns sein!

Teile und Herrsche

Hallo,

die Weisheit ist uralt (divide et impera) und wurde schon von den alten Römern praktiziert.
Wenn die Europäer so blöd sind sich "teilen zu lassen" müssen sie sich nicht wundern.

Ich hätte nicht gedacht, dass Trump den "Fürsten" von Niccolò Machiavelli gelesen hat... so kann man sich vertun.

Wie kommt man zu so einem Kommentar ?

"...nicht in der Lage ist seine Bündnispflichten zu erfüllen..."
Kriegerische und feindselige Außenpolitik sollte keine Bündnispflicht sein.
"Ob Besenstiele als Kanonenrohre, Schützenpanzer die wg. fehlender Schwangerentauglichkeit nicht ausgeliefert werden, Ersatzteile, die es nicht gibt, Flugzeuge und Hubschrauber am Boden und Schiffe am Kai.
All das ist das Trauerspiel Bundeswehr heute."
Nach der USA und den Gewinnern des 2ten Weltkrieg dürft Deutschland gar keine Bundeswehr besitzen. Die auch völlig unnötig ist, dies beweist nicht nur das sie bisher noch nie Gebraucht wurde, da es nie zur Landesverteidigung gekommen ist, selbst Experten der Bundeswehr selber, haben ganz klar festgestellt das Landesverteidigung in Deutschland unnötig ist und deswegen auch die Aufgaben der Bundeswehr vor ein paar Jahren abgeändert wurden auf Terrorbekämpfung u.s.w.

"....Drohnen, die nicht schießen können..."
Kampfdrohnen haben sich als sehr ineffektiv herausgestellt, zu viele zivile Opfer.

Substanzloses Geschwätz von Trump

Außer Trump selbst weis niemand wirklich, ob er selber glaubt was er da faselt oder ob da gar irgendeine "Geschäftstrategie" dahinter steckt. Das die meisten Medien das immer noch nicht entprechend Darstellen spricht leider eher gegen sie und für Trump. Man bekommt das Gefühl man hat es mit einer lustigen Witzfigur zu tun. Das ist aber mitnichten der Fall. Es ist der Präsident einer der mächtigststen Industrie- und Atommächte der Erde und ist schon alleine deswegen grundsätzlich ein ziemlich gefährlicher Mensch. Eine zusätzliche Gefahr liegt nicht in seiner "Dummheit", sondern in seinem fragwürdiges Welt- und Menschenbild und gleichzeitig der Fähigkeit exzellent in dieser Welt mit Dreistigkeit und Lügen durch die Ohnmacht anderer an Macht zu kommen.

Aus der Sicht eines amerikanischen Nationalisten ist Trumps "Kritik" an der Nato nachvollziehbar. Man denke nur daran wie Nato-Mitgliedstaaten die USA unter Bush jrs. Irak-Abenteuer (mit Folgen) "im Stich gelassen" hat.

@12:06 von Schalk01

...aber ein fester Prozentsatz kann maximal von Verfügbarem Geld (also Haushalt) gerechnet werden.

Man hat sich auf einen Prozentsatz vom BIP geeinigt, weil das die einzige international vergleichbare Zahl ist. Den Haushalt organisiert ja jedes Land höchst unterschiedlich.

Weshalb werden nicht alle Ausgaben angerechnet?????

Weshalb wird immer eine Erhöhung des deutschen Rüstungsetats gefordert? Gegen wen müssen wir uns denn verteidigen? Gegen Rußland, das Militärausgaben von 66 Milliarden aufwendet, während die NATO jährlich 900 Milliarden für Aufrüstung ausgibt?

Daß Trump verlangt, daß diese NATO-Aufrüstungs-Ausgaben extrem gesteigert werden müssen, beunruhigt mich, denn hierdurch werden Erpressung, Drohung und Sanktionen durch Trump wahrscheinlicher.

Weshalb sollen wir einen höheren Beitrag zu den Kriegsvorbereitungskosten zahlen, während die die USA sich vor den Kriegsfolgekosten drückt. Weshalb werden nicht auch die Kriegsfolgekosten der US-Kriege für Flüchtlinge in dieser Bilanz angerechnet?

Eben nicht: Die BRD ist kein

Eben nicht: Die BRD ist kein exzellenter NATO-Partner.

Jeder kennt doch den desaströsen Zustand der Bundeswehr.

Wenn Trump anmahnt, dass die BRD die bei der NATO vereinbarten 2% des Haushaltes für die Truppe ausgeben soll, dann ermahnt er die untätige Bundesregierung, endlich ihren Job zu machen. Und das ist gut so.

I

Putzig, jetzt heißt es nicht

Putzig, jetzt heißt es nicht mehr "mit Zuckerbrot und Peitsche", sondern erst die Abrissbirne, dann der Schalmeienklang.

Wird Zeit, dass wir uns selbständig machen, dieser Trump-Regierungsstil - "Hau drauf und Schluss" und dann kommt ein Tatortreiniger - kostet den Rest der Welt zu viel Zeit und Energie.
Gibt wichtigere Probleme, als es Herrn Trump recht machen zu wollen.

Prozentrechnung

so ein Unsinn: man legt doch auch nicht fest wieviel Prozent eines Gehalts für z.B. die Haftpflichtversicherung ausgegeben wird. Man überlegt was abgesichert werden soll, wie hoch ggf. der Eigenbehalt ist und dann werden Angebote verglichen. Dann wird entschieden und bezahlt. Nichts davon lässt sich über eine Prozent Festlegung kalkulieren.

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