Ihre Meinung zu: 20 Jahre Kopftuchstreit: Nur ein Stück Stoff?

13. Juli 2018 - 5:42 Uhr

Wegen ihres Kopftuchs wurde Fereshta Ludin am 13.7.1998 die Einstellung in den Schuldienst verweigert. Sie klagte dagegen und stieß eine Debatte an, die bis heute andauert. Von Caro Wenzel.

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Kommentare

Es ist aber so, dass der Arbeitgeber...

... das letzte Wort im Punkt Kleidungsstil hat.
Ich kann mir auch keine Lehrerin im Minirock oder Bauchfrei vorstellen - ob diese Kleidung nun Unterdrückung oder Befreiung wäre ist echt egal.

"Kein politisches Statement"

Man nennt das Taqiyya.

Symbol der Abgrenzung

Das Kopftuch ist ein wichtiges Symbol für die Muslime. Nicht immer ist es ein Symbol der Unterdrückung. Aber es ist immer ein Symbol der Abgrenzung. Seht her, ich bin Muslima, ich verzichte bewusst darauf, attraktiv/hübsch in den Augen Mehrheitsbevölkerung zu sein. Warum? Weil die Integration in Form einer Heirat mit einem Nichtmuslim für die Kopftuchträgerin ohnehin undenkbar ist.

Warum wird diese Debatte

Warum wird diese Debatte immer wieder in die Öffentlichkeit lanciert ? Ein Glaube, der Männer so verklemmt werden läßt, daß sie offen getragenes Frauenhaar sexistisch deuten, darf keinen Einfluß auf unser europäisches Leben bekommen und gehört nicht hier her - Punkt.

Seit wann muß der Arbeitgeber jeden

einstellen.
.
Es muß ihm doch die Möglichkeit gegeben werden, nach seinen Kriterien die Bewerber auszuwählen.
.
Er kann nicht gezwungen werden, Bewerber mit vielen Fehlzeiten einzustellen. Ausnahme sind der Anteil der Schwerbehinderten. Eine Zeitung als Tendenzbetrieb und muß keinen Bewerber mit unpassender Ansicht einstellen.
.
Das Kopftuch ist eben auch ein politisches Signal.

Was ist es denn jetzt

dieses Kopftuch?
Frau Ludin macht auch keine klare Aussage darüber, was nun ein Kopftuch bedeutet.

Für mich persönlich, ist es ein religiöses Symbol und hat somit nichts bei staatlichen Arbeitgebern zu suchen, ebensowenig wie Kruzifixe usw.

Mich würde mal gern interessieren, warum sie nun ihr Kopftuch während der Arbeit tragen muss? Ich würde bei der Arbeit auch gern andere Kleidung tragen, aber es geht nun mal nicht alles was man möchte.

Wenn Kopftücher kein Statement und auch kein Symbol sind, wo ist das Problem, während der Arbeit darauf zu verzichten?

Es scheint aber so immens wichtig zu sein, dass sie dort nicht arbeiten kann/will.
Da wäre mal ein klares Statement immens wichtig.

Frau Ludin hat recht

Es ist wirklich schade, dass wir immer noch über dieses Thema reden müssen. Der Koran, der ja immer sehr weitläufig ausgelegt wird, wenn es um negative Aussagen geht , schreibt ein Kopftuch doch nirgends explizit vor.
Das Kopftuch ist sehr wohl ein kulturell-gesellschftliches Objekt, das die Unterdrückung der Frau in patrialistischen Gesellschaften fundamentiert.
Wo, bitteschön, auf der Welt, existiert denn eine friedliche, islamisch dominierte Gesellschaftsform? Richtig. Nirgends!!!
Unter Umständen in Resten Exjugoslawiens wo westliche Einflüsse den Islam moderat und modern erscheinen lassen.
Liebe Frau Ludin. Sie disqualifizieren sich nicht wegen des Kopftuchs für den Schuldienst, sondern wegen fehlender gesellschaftlicher Orientierung. Mit dieser Einstellung wollen sie Gesellschaftskunde unterrichten? Lächerlich.
Islamische Gesellschaften sind generell erfolglos. Lediglich getragen von Ölerträgen. Warum sollten die westliche Gesellschaft das erlauben?

Nur ein Stück Stoff?

nein, wenn es so wäre könnte Sie es ja einfach ausziehen!

Es ist die Proklamation einer Religion - deren Urheber durch Gewalt und Krieg Menschen unterdrückte - und ein paar seiner Nachfolger das bis heute tun! Das muss man dazu sagen denn dies ist aus meiner persönlichen Sicht das Problem mit dem "religös getragenen" Kopftuch!
Wer jetzt wieder auf die Kreuzzüge verweist, der vergisst wohl dass der Urheber des Christetums was völlig anderes gepredigt hat als seine Nachfolger getan hatten!

Interessant

Es herrscht Religionsfreiheit in Deutschland.

Es bedeutet aber nicht, das jeder sofort erkennen muss welcher Religion man angehört. Da das Kopftuch laut Koran getragen wird, um Männer nicht zu reizen, steht es für mich eindeutig für Unterdrückung. Wenn Männer es auch tragen würden, um Frauen nicht zu reizen, so wie in Saudi-Arabien teilweise, wäre es kein Zeichen für Unterdrückung.

Nur ein Stück Stoff?

Demnach wäre die Hakenkreuz-Armbinde ja auch "nur ein Stück Stoff"?

Ob Kopftuchsalafisten die besseren Nazis sind?

Sämtliche Symbole dieser Art zeigen die Gesinnung bereits von weitem.

Wer Kopftuch tragen möchte

Wer Kopftuch tragen möchte gehe in ein Land in dem er damit willkommen ist

Gewohnheitssache

Nicht das Kopftuch selbst ist nach meiner Auffassung störend, sondern der Hintergrund einer religiösen Äußerlichkeit. Der Islam ist in Deutschland immer noch fremd und wird im Grunde von den meisten nicht geduldet. Daher wird auch das Kopftuch nicht geduldet.

Es gibt ja viele Menschen, die Kopfbedeckungen verschiedener Art tragen, auch christliche Frauen tragen Kopftücher, aber als Kopf- oder Haarschutz.

Aber bei den Behördenbediensteten, darunter fallen auch Lehrkräfte, gibt es eine Kleiderordnung, und wenn diese besagt, dass in geschlossenen Räumen keine Kopfbedeckungen zu tragen sind, dann sollte sich der Bedienstete auch danach richten. Im Umkehrschluss sind ja auch Schutzhelme, welche ja auch Kopfbedeckungen sind, bei Ausführung gefährlicher Tätigkeiten Vorschrift.

Und wenn eine Behördenbedienstete meint, aus Sturheit oder religösem Hintergrund ein Kopftuch tragen zu müssen, dann sollte sie sich fragen, ob sie den richtigen Job gewählt hat.

Wer hat oder macht dies überhaupt zum Thema ?

Solche Themen dürfte es gar nicht geben, wie kann man nur versuchen ein Kleidungsstück zu verbieten ?
Dazu auch noch eins was in Deutschland schon immer getragen wurde und nicht nur von Nonnen.
Auch wie man dies als Zeichen der Unterdrückung der Frau sehen kann, ist völlig unverständlich, es gibt genügend Frauen die dies freiwillig tragen und das Kopftuch ist auch schon in der Mode zu einem großen Thema geworden.
Dazu sollte man Kleidung allgemein nicht verbieten, auch diese blöde Kultur das mein seine Kopfbedeckung abnimmt, ist alles andere als höflich, man kann nie von einen Menschen verlangen das er sich auszieht / entblößt, dies wäre unhöflich und nicht anders.
Schon das es Arbeitgeber gibt die dies verbieten können, darf es nicht geben, ich würde für solche nicht arbeiten.
Und gerade in Zeiten der Überwachungsstaaten und Kontrolle müssten eigentlich alle Menschen sich was unkenntlicher in der Öffentlichkeit geben, da man nur wirklich so noch ein freier und anonymer Mensch ist.

Emanzipiert mit Kopftuch

Es ist traurig, dass in unserem 21. Jahrhundert, in einem progressiven, offenen, europäischen Land immer noch so viel Intoleranz und Ignoranz herrscht. Und das alles hinter einem hochmoralischen und liberalen Getöse. Wieso lässt sich Emanzipation und der Wille zur Freiheit auf das Fehlen einer religiösen Kopfbedeckung begrenzen? Wir, als nicht Muslime, sehen hinter dem Kopftuch ausschließlich ein Symbol der Rückständigkeit und Unterdrückung der Frau, ohne sich mit dem wahren religiösen Zweck und Notwendigkeit einer Kopfbedeckung auseinander zu setzen. Frau Ludin beweist mit ihrem zähen Handeln, dass sie eine moderne, emanzipierte Frau ist, die für ihre Rechte kämpft, ihre Religion im vollen Maße in einem freien demokratischen Land ausleben zu dürfen.
Ich finde, ein demokratischer Staat sollte sich nicht in Religion einmischen, insbesondere wenn man nicht die geringste Ahnung davon hat. Es schürt nur Entfremdung statt Annäherung, und einen Zwang zur Assimilation.

Emanzipiert mit Kopftuch

Es ist traurig, dass in unserem 21. Jahrhundert, in einem progressiven, offenen, europäischen Land immer noch so viel Intoleranz und Ignoranz herrscht. Und das alles hinter einem hochmoralischen und liberalen Getöse. Wieso lässt sich Emanzipation und der Wille zur Freiheit auf das Fehlen einer religiösen Kopfbedeckung begrenzen? Wir, als nicht Muslime, sehen hinter dem Kopftuch ausschließlich ein Symbol der Rückständigkeit und Unterdrückung der Frau, ohne sich mit dem wahren religiösen Zweck und Notwendigkeit einer Kopfbedeckung auseinander zu setzen. Frau Ludin beweist mit ihrem zähen Handeln, dass sie eine moderne, emanzipierte Frau ist, die für ihre Rechte kämpft, ihre Religion im vollen Maße in einem freien demokratischen Land ausleben zu dürfen.
Ich finde, ein demokratischer Staat sollte sich nicht in Religion einmischen, insbesondere wenn man nicht die geringste Ahnung davon hat. Es schürt nur Entfremdung statt Annäherung, und einen Zwang zur Assimilation.

Gut, dass die Leute nichts

Gut, dass die Leute nichts besseres zu tun haben.
Wenn ich jetzt sage, dass Kopftücher Kopfbedeckung sind und es sich hier eigentlich gehört, in geschlossenen Räumen keine Kopfbedeckung zu tragen und wir das unseren Kindern beibringen (Schule = Vorbild), bin ich wahrscheinlich auch direkt "fremdenfeindlich" (und Banken & Co. auch, die in ihren kameraüberwachten Räumen explizit darauf hinweisen, dass keine Kopfbedeckung getragen werden darf).
Meinetwegen bin ich dann aber auch jedem Menschen gegenüber "fremdenfeindlich", der in einem geschlossenen Raum seine Kopfbedeckung auflässt. Egal ob Christ, Jude, Moslem, Männlein, Weiblein oder Mars-Mensch.

Im Iran und in der Türkei, dürfen Frauen auch ohne...

... Kopftuch alleine einkaufen gehen.
Im rückständigen Deutschland, leben eben offensichtlich viele rückständige Frauen, die sich von ihrer Religion knechten lassen.

Staatsbürgerschaft?

Zitat: "Die Deutsche mit afghanischen Wurzeln lebt seit 1987 in Deutschland, hat seit 1995 den deutschen Pass. Sie lässt nicht locker und klagt sich durch alle Instanzen."

Wer hat eigentlich dieser Afghanin, die offensichtlich gegen die Werte unseres Landes agitiert und mit deutscher Kultur und Werten Nullkommanix zu tun hat, fälschlicherweise die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen?

Und was "verliehen" wird, muss zurückgegeben werden.

Ist ja wohl logo!

Ja, nee ... ist klar!

Zitat: "Sie sagt: "Wäre das Kopftuch ein Zeichen von Unterdrückung, ich wäre die Erste, die es absetzt. Mir ist wichtig, dass jede Frau ihren persönlichen Weg findet - ob mit oder ohne Kopftuch."

Ja, nee ... ist klar!

Was hat denn Frau Ludin unternommen, um ihren iranischen oder afghanischen Geschlechtsgenossinnen zur Seite zu stehen, die wahlweise ins Gefängnis geworfen, ausgepeitscht, zusammengeschlagen oder mit Säure übergossen werden, nur weil sie sich weigern diesen Stofflappen anzuziehen?

soso

Baden-Württemberg verbindet sie also mit heftiger Diskriminierung?

Weil sie ihr Kopftuch nicht aufbehalten darf?
Das Kopftuch wird immer als religiöses Merkmal bezeichnet, dabei ist die einzige Erwähnung im Koran dazu ein Tipp damit man keinen Sonnenstich bekommt.

Genauso wenig steht irgendwo in der Bibel:
Tragt gefälligst ein Kreuz um den Hals.

Ich finde jedwede Religiöse Symbolik hat in Schulen nichts verloren, ob Kreuz, Kopftuch, Halbmond, Davidsstern oder was auch immer.

Und zurück zum Thema Diskriminierung; Finden sie mal ein 2. Land in dem vom Gesetzgeber so Zwanghaft gegen jede auch nur eingebildete Diskriminierung vorgegangen wird wie in Deutschland.

Sie hat ihr Anliegen vor Gericht gebracht, es wurde verhandelt und ging bis in die höchste Instanz, das ist keine Diskriminierung sondern Rechtsstaatlichkeit.

Wenn man vor Gericht unterliegt und dann die "das ist nur passiert weil ihr mich diskriminiert" Karte spielt ist das erbärmlich.

So schadet man nur seinem Anliegen.

"Diskrimierungserfahrungen"

Zitat: " "Baden-Württemberg erinnert mich an heftige Diskrimierungserfahrungen", sagt sie Anfang Juli rückblickend im SWR. "Das tut sehr, sehr weh und es tut immer noch weh."

Frau Ludin tut es also weh, wenn man das Kopftuch - zu Recht - als ein "Symbol für politischen Islamismus, kulturelle Abgrenzung und stehe für eine Geschichte der Unterdrückung der Frau" kritisiert?

Zum einen zeigt das, dass Frau Ludin nicht in eine freiheitliche, weltoffene Gesellschaft wie Deutschland passt: denn dort kann man es nicht für sich beanspruchen, nicht kritisiert zu werden!

Zum anderen spricht das Hohn allen Frauen in islamischen Ländern, die sich weigern, das Kopftuch zu tragen, sie werden nicht durch Aussagen zum Kopftuch, die nicht gefallen, "diskriminiert", sondern sie werden ins Gefängnis gesteckt, zusammengeschlagen, ausgepeitsche, mit Säure übergossen oder gleich gesteinigt.
Sehr "schlimm" also, welche "Diskriminierung" Frau Ludin hier "erleiden" muss.

die edlen Streiter für die Rechte der Musliminnen

belustigen mich immer wieder. Da wird allen Ernstes behauptet, das Kopftuchverbot diene der Befreiung der Frauen vom islamischen Patriarchat. Befreit man jemanden durch ein Verbot? Wer sich für die Rechte von Frauen einsetzt, soll gefälligst dafür kämpfen, dass die tragen können, was sie wollen. Alles andere ist das planmäßige Ersetzen einer Unterdrückung durch die nächste.

Islamisches Kopftuch

Mittlerweile haben die Kopftücher eine religiöse Überzeugung! :D
Oder wie unterscheidet man bitte ein Kopftuch das aus religiösen Gründen getragen wird von einem das aus anderen Gründen getragen wird?
Wenn ich also ein Kopftuch als modisches Accessoire toll finde und immer tragen möchte, so kann jetzt jemand daherkommen und mir das Tragen verbieten wenn ich als Lehrerin arbeiten möchte? Oder ist das nur dann machbar wenn ich eine Muslima bin?
Verstehe wirklich nicht und bitte um Aufklärung!

In der Zeit vor dem Holocaust wurde jüdischen Frauen das Tragen eines Kopftuchs auch verboten. Es gibt genügend Berichte wie diese Frauen Perücken trugen um ihrer religiösen Überzeugung nachzukommen. Anscheinend hat Minderheiten-Bashing in Deutschland Tradition! Oder wiederholt sich die Geschichte - nur diesmal mit Muslimen statt Juden?

religiöse Propaganda

Von mir aus ist ein Kopftuchverbot in Schulen ok - Aber nur wenn es keinen Religionsuntericht und im Schulgebäude keine Kreuze gibt.

DAS sind für mich nämlich religiöse Beeinflussung von Kindern!

Religiöse Symbole sollten aus Schulen ferngehalten werden,

und zwar grundsätzlich alle religiösen Symbole. Und wenn man vom Kopftuch spricht, dann sollte man auch vom sozialen, familiären und religiösen Druck sprechen, der auf muslimische Mädchen ausgeübt dahingehend ausgübt wird, das Kopftuch anzulegen. Dieser Druck, der in Städten mit hohem Anteil muslimischer Schüler immens ist, wird von Kopftuch-Kämpferinnen wie Frau Ludin nie erwähnt.

Ein Kopftuch ist ebenso wenig

Ein Kopftuch ist ebenso wenig ein Stück Stoff wie ein Hakenkreuz ein paar Striche auf dem Papier.

Der Kopftuch ist ein

Der Kopftuch ist ein religiöses Symbol sowie die Kippa. Beide sind aus dem Öffentlichen Dienst gern zu halten. Es geht um die negative Religionsfreiheit für die Anderen.

Toleranzzzz

Begriffe wie fortschrittlich, rückschrittlich, Toleranz, Intoleranz haben sich auf merkwürdige Weise komplett verdreht. „Nulltoleranz gegenüber Intoleranz“ sagte ein SPD Minister einmal. Er und seine Genossen meinten damit, dass „Fortschrittliche“ (=sozialdemokratische) Menschen sehr wohl intolerant sein müssen, d.h. dass Toleranz grundfalsch ist gegenüber intoleranten rückschrittlichen Menschen (Islamskeptikern). Kruderweise benutzen sie diese Argumentation genau dort, wo sie das rückschrittlichste und intoleranteste, was dieser Planet zu bieten hat, tolerieren und als zu unserer Gesellschaft gehörig integrieren wollen,

Werden alle Ordensschwestern unterdrückt in Deutschland

In katholische Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern waren und sind stets ganzkörperbekleidete Frauen mit Kopftuch tätig.
Die Einrichtungen waren und sind beliebt und wurden gerne genutzt.
Hat jemand deshalb gelitten?
Wurden die Ordensschwestern unterdrückt?
Wenn ja, von wem?

Devotes einknicken

„das Kopftuch sei ein Symbol für politischen Islamismus, kulturelle Abgrenzung und stehe für eine Geschichte der Unterdrückung der Frau.“

Ausser in Deutschland, dort gilt es den Links/Grünen Schildbürgern als Zeichen der Freiheit und Gleichberechtigung.

Wie ist das in den muslimischen Ländern geregelt und WAS lässt Euch diese arrogant dümliche Haltung einnehmen?

Ich bin nicht wie ihr, ich gehöre nicht dazu

"Ich bin nicht wie ihr, ich gehöre nicht zu euch" - das ist das Signal, das vom Kopftuch und anderen symbolischen Kleidungsstücken und Kopfbedeckungen ausgeht.

Und ich würde zu gerne wissen, wie gläubige Muslime reagieren, wenn Leherinnen ihre Kinder bauchfrei unterrichten würden.

Unter 14?

Das die deutsche Gerichte dieses Recht der Eltern, ihre religiöse Auffassung durchzusetzen, höher stellt als den Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung, ist eine Kapitulationserklärung. Kinder sind schließlich kein Besitz der Eltern, sondern stehen unter dem Schutz der Grundrechte. Mir scheint, dass mangelndes bürgerliches Selbstbewusstsein, gepaart mit dem Wunsch, die Muslime zu befrieden und devot entgegenzukommen bei der Empfehlung Regie geführt hat. Faktisch ist sie die Legitimation der Scharia als Elternrecht.

Kinder!

Mädchen vor dem 14. Lebensjahr mit dem Kopftuch in die Schule zu schicken, hat für mich nichts mit Religionsfreiheit oder dem Recht der Eltern auf Erziehung zu tun, es ist ein Verstoß gegen die durch das Grundgesetz garantierte Menschenwürde und gegen das Diskriminierungsverbot. Das Kopftuch qualifiziert das Mädchen als Sexualwesen, das seine Reize vor den Männern zu verbergen hat und weniger Freiheiten hat als seine Brüder und nicht-muslimischen Schulkameradinnen.

Kinder mit diesem stigmatisierenden Zeichen aufwachsen zu lassen, heißt, sie einer sozialen Apartheid auszusetzen. Streng religiöse Muslime und ihre Islamverbände funktionalisieren die in der deutschen Verfassung garantierte Freiheit der Religionsausübung um und hoffen so, die islamische Geschlechtertrennung und die ungleiche Behandlung von Männern und Frauen durchsetzen zu können. Sie sexualisieren damit die Kinder.

Natürlich unterstützt durch Irrlichternde Links/Grüne Islam Verklärer!

Männerwirtschaft

Welche Frau sich von Männern vorschreiben lässt, wie sie sich kleiden muss, grenzt sich selber aus.

Und wieder das Sommerloch...

Da ist im politischen Berlin gerade halbwegs Ruhe eingekehrt, die thailändischen Jungs sitzen nicht mehr in der Höhle fest, worüber soll man da als Journalist berichten? "Begehen wir doch einfach den Geburtstag einer populistischen Debatte, vielleicht stossen wir sie damit wieder an und haben dann was zu Schreiben!"

Toll, ARD, bitte nur schön weiter Öl ins Feuer gießen!

Setzt Zeichen, anstatt den Unterdrückern zu helfen!

Wie bitte, kann man in unserer Welt einer Frau gestatten mit dem politischen Symbol der Unterdrückung der Frauen - Kinder zu unterrichten?! Was bitte, wollen wir Kindern so lehren?

Die wahren Probleme mit 20 Jahren liegen anderswo. Die Iranerin Shajarizadeh wurde gerade zu 20 Jahren Haft verurteilt (2 Jahre unbedingt). Ihr Vergehen: sie hatte ihr Kopftuch provokativ in der Öffentlichkeit abgenommen um gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran zu protestieren. Das Gericht sah diesen Akt als "Anstiftung zur Prostitution".

Keine unübliche Ansicht von Buben muslimischer Einwandererfamilien bei Frauen ohne ausreichender Verhüllung.

Wollen wir in D Kinder aus muslimischen Familien suggerieren, wer kein Kopftuch trägt ist eine Nutte?

Und was sagt die EU? Die schickt eine Frau Mogherini in den Iran, die sich dort brav verhüllt. Während der gerne gescholtene Trump nach Saudi Arabien fährt und dort seine Gattin aufreizend und deren Übersetzerin zumindest unverhüllt auftreten

Setzt Zeichen!

Frauenbild

Das Kopftuch drueckt aus, dass es an Frauen liegt, ihre Koerperteile die auf Maenner "reizvoll" wirken koennten zu bedecken damit Maenner nicht dazu "verfuehrt" werden sich an ihnen zu vergreifen. Es drueckt Verstaendnis fuer maennliches Machoverhalten aus, und es drueckt eine Unterwuerfigkeit der Frau aus, die ihre Haare nicht frei traegt. Es ist nur verstaendlich, wenn deutsche Eltern ihren Toechtern und Soehnen nicht durch eine Lehrerin ein solches Frauenbild vermittelt sehen wollen.

Kopftuchstreit

Frau Ludin wird nicht ausgegrenzt, sie grenzt sich aus.

20 Jahre Kopftuchstreit: Nur ein Stück Stoff

Naja, Ludin hat Kontakte zu extremen Vereinigungen wie Milli Görüs, die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuft werden. Und genau das sind doch die Leute, die für Kopftuch und Co juristisch vorgehen wollen um sich öffentlichen Raum zu erobern wie alle Extremisten. Religiöse Leuts wie sie können sich nicht damit abfinden ihre religiösen Ansprüche unter das Gesetz zu stellen und kommen ganz schnell mit dem Totschlagargument "Diskriminierung". Gnerell sollte die Kopftuchdebatte mal dazu führen generell religiöse Gemeinschaften und ihre Einflussnahme auf Gesellschaft und Politik auf den Prüfstand zu stellen. Das betrifft auch die christlichen Kirchen und die seltsamen Staatsverträge mit ihnen. Sie haben das Recht eines 3. Weges und können z.B. Mitarbeitern auch in verkündungsfernen Bereichen (z.B. Pflegende in kirchlichen Krankenhäusern) das Streikrecht verbieten, ein Grundrecht und bekommen sogar juristisch in Deutschland Recht. Das geht so nicht!

Gute Güte, schon wieder die

Gute Güte, schon wieder die Diskussion über das Tragen von Kopftüchern. Schlimmer finde ich die nach hinten gedrehten Baseballkappen. Aber vollkommen egal, soll doch jeder tragen was er will. Von mir aus auch grüne Wassereimer auf dem Kopf. Wenns schön macht.......

Unser Umgang war über Jahrzehnte ziemlich bräsig

grundsätzlich ist das Kopftuch völlig belanglos. Ob bunt oder schwarz, ob aus "religiösen Gründen" oder aus modischen Gründen, tragt es, oder lasst es.
.
Die Diskussion um die schädliche und falsche Islamisierung in Deutschland unter der 3. und 4. Einwanderergeneration lässt sich nicht am Kopftuch festmachen, sondern an der ziemlich inkosekquenten Haltung gegenüber solchem Gelichter wie DITIB und Co. Hier muss man Ansetzten und das sofort. Hessen zum Beispiel ist unter der CDU-Führung absolut fahrlässig und "beobachtet" nur. Hier geht Österreich einen richtigen Weg und ist dabei übrigens weder "rechtspopulistisch" noch "Islamfeindlich", sondern sachlich-konsequent.

Widerlich

Dazu Sure 33:59 aus der sich Verschleierungsgebot ableitet: „O Prophet! Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen (wenn sie austreten) sich etwas von ihrem Gewand (über den Kopf) herunterziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (als ehrbare Frauen) erkannt und daraufhin nicht belästigt werden Allah aber ist barmherzig und bereit zu vergeben.“
Das von Muslimas getragene Kopftuch symbolisiert damit zum einen die Herabsetzung von Frauen ohne Kopftuch als unrein und moralisch minderwertig. Zum anderen ist es Ausdruck einer archaischen Kulturstufe, auf der Selbstkontrolle des männlichen Sexualverhaltens scheinbar noch nicht stattgefunden hat. Damit unterstellt das Tragen des Kopftuches allen Männern, dass der Anblick von Frauen ohne Kopftuch sie sofort in sexuelle Rage versetzen und die Gefahr des Übergriffs heraufbeschwören würde. Nunja, ein Blick in die regional Zeitungen bestätigt das...

Nein...

...das Kopftuch ist nicht nur ein Stück Stoff. Es ist politisch, und zwar radikal: Das Kopftuch zementiert eine Einteilung in "Frauen = unrein und zu verhüllen" versus "Männer = Menschen 1. Klasse, muss man(n) nicht verhüllen".

Mit Religion hat das überhaupt gar nichts zu tun. Es geht ausschließlich um Macht.

Viele Grüße auch an all die fleißigen, gehorsamen Kopftuchträgerinnen hier in Europa, wo die Freiheit besteht, ein Kopftuch zu tragen oder eben NICHT zu tragen.

Diese Grüße kommen von den Millionen Frauen, die in vielen islamischen Ländern darum kämpfen und davon träumen, ein selbstbestimmtes Leben ohne Kopftuch führen zu dürfen.

Belästigung

Ich empfinde den Anblick von muslimischen Kopftüchern bei Frauen als Belästigung. Punkt. Ständig dieser sehr aufdringlich sichtbare "Hinweis" auf den religiösen Glauben: "Hey, ich bin Muslima und befolge die Regeln!" - Sorry, das nervt mich einfach. Bin ich jetzt böse, Rassist oder Nazi oder alles zusammen? Außerdem - finde ich - wirkt das Kopftuch missionarisch. Brauchen wir das in der Schule?

hätte man von vornherein

klare Regeln geschaffen, wäre das Thema nicht 20 Jahre auf dem Tisch. Deutschland ist ein Christlich ausgerichtetes Land, Kopftücher dürfen von Angestellten des öffentlichen Dienstes und Beamten nicht getragen werden.

Kopftuchstreit

Ich möchte nicht dass meine Kinder von Personen wie Frau Ludin unterrichtet werden. Sie hat keinen
Aufwand und keine Kosten gescheut um ihre religiösen Vorstellungen in baden-würtembergische Schulen zu tragen.
Respekt vor den Frauen im Iran, die unter hohem persönlichen Risiko gegen das Kopftuchdiktat demonstrieren das einige alternde Ajatoillas noch immer gegen die Frauen durchsetzen.
Jupiter50

Bei einer Lehrerin mit

Bei einer Lehrerin mit Kopftuch, hätte ich die Klasse verlassen. Ebenso bei Männern mit Kopftuch, Kippa, Talar, Turban, etc. Dies stört mich in meiner eigenen Religion, da diese sagt, daß es nur einen Gott gibt. Religion ist absolute Privatsache und hat im öffentlichen Raum überhaupt nichts verloren. Wenn zur Religion nun auch noch Folklore kommt, hört meine Toleranz auf. Wenn sich jeder neutral verhält, ist es am besten. Das stört niemanden.

Sturköpfigkeit

Viele dieser Menschen kommen aus Ländern, wo es für Kleinigkeiten Stockhiebe und schlimmeres gibt. Aber hier bei uns wollen sie sich banalen Regeln nicht beugen. Wenn jemandem das Kopftuch wichtiger ist, als eine Arbeit, dann sagt das genug aus. Jeder kann privat machen, was er will, oder nicht? Man stelle sich mal vor, eine Polizistin würde darauf bestehen, ihren Dienst im Bikini anzutreten!

Kritische Gedanken, ohne antisemitisches Denken

Wenn der Vater der Türken Mustafa Kemal Atatürk heute erleben müsste was aus seiner Idee, seiner Kultur gemacht wurde, er würde sich im Grabe herumdrehen.

Wer schon einmal in Istanbul Urlaub gemacht hat, der hat sie auch gesehen. Charismatische Menschen offen und interessant gekleidet und ohne irgendwelche Verschleierungen. Eine von diesen Menschen ist die Schauspielerin und Sängerin Gökçe Bahadır.

Ihre Art des Auftretens ist der klare Beweis dafür, dass Kopftücher nichts mit der Religion zu tun haben, sondern immer noch die Ansicht dokumentieren, das eine Frau sich unterwürfig zu verhalten hat.

Eine Denkweise, wie man sie eher in den Regionen vorfindet, in denen die Menschen nicht so hoch gebildet sind.

Wer in Deutschland eine Heimat finden möchte, der kann nicht kommen und sein eigenes Ding machen wollen. Man hat sich den Gepflogenheiten unseres Landes entsprechend zu verhalten.

Letztendlich bedeutet Integration - Sich so anzupassen und zu verhalten, dass man nicht auffällt.

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Auch aus ästätischen gründen
wäre es für viele adipositären Menschen angebracht
anstelle sich in zu enge Bikinis sich in Burkas zu hüllen.
Und zuletzt noch für die Anti populisten.
Selbst EVA Braun trug Kopftuch

Entscheidend

ist doch, ob man das Tuch freiwillig trägt oder ob man (frau) dazu verpflichtet oder gezwungen wird. Wenn ich ein Kopftuch tragen wollte, sei es aus religiösen Motiven oder weil es mir eben gefällt, ließe ich mir von keinem reinreden.

Kreuz - Kopftuch

Es besteht auch ein kleiner Unterschied zwischen einer Frau die ein Kruzifix als Amulett um den Hals trägt und einer Muslima die ein Kopftuch trägt.
Mit dem Tragen des Kopftuches vollzieht eine Muslima, im Gegensatz zu der Trägerin des Kreuzes, einen Akt geschlechtsspezifischer, sozialer und kultureller Segregation - und dies unabhängig davon, ob die Verschleierung „freiwillig“ erfolgt oder nicht. Frauen, so der symbolische Gehalt von Sure 24:31 und 33:59, müssen im Gegensatz zu Männern geschlechtsspezifische Bedingungen einhalten, wenn sie sich im sozialen Raum bewegen wollen. Die Gleichberechtigung der Frau aber ist in Deutschland ein Rechtsgut mit Verfassungsrang. Zudem verpflichtet unser GG Art. 3 explizit, auf die Beseitigung noch bestehender Nachteile für Frauen hinzuwirken.
Abzulehnen ist auch die mit dem Tragen eines Kopftuchs vollzogene Zurschaustellung und integrationsfeindliche herabsetzenden Abgrenzung gegenüber der Mehrheitsgesellschaft!

Bomberjacke und Springerstiefel

Nur Bekleidung, die beschützt?
Bomberjacker schützt vor Kälte und Springerstiefel vor Fussverletzungen.
Und kurze Haare sind im Sommer irre praktisch.

Also braucht man sich ja auch nicht aufregen, wenn einige junge Männer mit so einer Kleidung durch die Stadt ziehen.

Oder kann vielleicht "normale" Kleidung doch mehr sein als nur Bekleidung? Kann ein "Kleidungsstück" eventuell auch eine politische Komponente haben?
Würde sich niemand über den Lehrer in Bomberjacke und Springerstiefel aufregen?

Ok, provokant überspitztes Beispiel, aber dennoch würde ich für meine Kinder weder die Nazikluft noch ein Kopftuch beim Lehrpersonal sehen wolle !

Kindeswohl

Lasst den Kindern die Kindheit und schützt sie in KITA und Schule vor religiöser Indoktrination.
Leider werden aber gerade Kinder muslimischer Eltern schon von klein auf mit dem Islam indoktriniert, die muslimische Identität wird ihnen dabei als eine von Allah fest vorgegebene und unabänderliche Identität vermittelt. Sie werden mehrheitlich nicht aus freiem Willen oder Erkenntnis zu Muslimen, sondern durch Indoktrination und totalitär-patriarchalische Erziehungs- und Sozialisationsmechanismen und deshalb sollten KITA und Schule einen Ausgleich schaffen und die Werte der Aufklärung vermitteln.

Warum unterichtet Frau Ludin

Warum unterichtet Frau Ludin nicht Englisch, Deutsch und Gemeinschaftskunde..........in Afghanistan?
.
Ich will nackt arbeiten!

um 06:05 von DLGPDMKR

Ein unlösbares Grundsatzproblem, gleich dem gordischen Knoten, den Alexander der Große nur mit Schwert lösen konnte.

Was viele wahrscheinlich überhaupt nicht wissen!

In der kemalistischen Türkei war es seit dem Jahre 1937 bis zum Jahre 2008 nicht nur allen weiblichen öffentlichen Bediensteten, sondern auch allen Schülerinnen und Studentinnen verboten(!), im Dienst bzw im Unterricht ein Kopftuch zu tragen!

Als die AKP im Jahre 2008 das Kopftuchverbot für Studentinnen aufhob, führte das wiederum zu einen Verbotsantrag der politischen Partei AKP vor dem obersten türkischen Verfassungsgericht, das nur deshalb scheiterte, weil bei der zum Parteienverbot benötigten zwei Drittel Mehrheit der Richterstimmen lediglich eine einzige Richterstimme gefehlt hat!

Mein Fazit daher:
Wenn selbst die Türkei seit bereits über 80 Jahren wohlgemerkt, das Kopftuch als Zeichen des politischen Islamismus ansieht, und aus diesen einfachen Grund Lehrerinnen in der Türkei kein Kopftuch tragen dürfen, wieso ist das dann hier in Deutschland dann anders?

Was zu bedenken ist!

Kopftuch hin, Kopftuch her!

Es ist doch eh zu spät, das Kind liegt im Brunnen. Wer nur halbwegs bis drei zählen kann, kann sich bei den Geburtenzahlen ausrechnen, bis wann der islamische Anteil an der Bevölkerung die 50 % knackt. Wer hat dann die Macht im Staate, wer entscheidet dann über Kopftuch oder nicht?

Die einzige Alternative !

Ich finde den Streit ums Kopftuch nach wie vor so sinnlos, wie die uralte Diskussion, welche Religion nun die richtige ist.....
Ursprung all dessen ist und bleibt schlicht die Angst des Menschen vor dem Fremden - die Unterdrückung der Frau ist im Zusammenhang mit der Kopftuch-Diskussion deshalb nur ein fadenscheiniges rhetorisches Mittel zum Zweck !
Es ist schon 10 nach 12, um endlich zu erkennen, daß man dem ganzen Irrsinn nur WISSEN um das Fremde entgegensetzen kann. Beginnt bei einem weltoffenen Unterricht, der auch die Kenntnis über andere Religionen und die damit zusammenhängenden Lebensweisen vermittelt und zwar mindestens so ausführlich wie über das antike Griechenland oder das alte Rom !!!
Unser aller Problem ist nicht die Überfremdung unserer Kultur, sondern
das Nicht-Wissen-Wollen über Anderes !
Lösung: Raus aus der Komfortzone, ein wenig den Kopf anstrengen und beginnen, zu lernen - egal, wie alt man ist !!!

Gründe gegen Kopftuch

Wenn das Kopftuch nur ein modischer Fehltritt wäre, dann gäbe es kein Problem. Aber es ist ein religiöses Symbol, das prominent getragen wird, dabei sollte Glauben Privatsache sein. Ausserdem ist es ein Symbol für die Ungleichbehandlung der Geschlechter, schliesslich müssen islamische Männer sich nicht verdecken. Drittens zeigt das Tragen eines kulturunüblichen Kleidungsstücks eben doch, dass man sich nicht anpassen möchte.
Das Argument, dass es sonst keine Kleidungsvorschriften gäbe, ist falsch. Man darf auch nicht nackt herumlaufen ("Exhibitionismus") und viele weitere Kleidungsarten sind sozial nicht akzeptiert (z.B. in Badehose vor Gericht erscheinen), selbst wenn sie nicht explizit verboten sind. So etwas war bis vor ein paar Jahren kein Problem, weil in einer homogenen Gesellschaft fast alle die fast gleichen Vorstellungen haben. Jetzt braucht es aus meiner Sicht Vorschriften und z.B. ein Kopftuchverbot.

Unnötige Diskussion

Und immer wieder die unnötigen Diskussionen das wir uns in Deutschland anzupassen haben. Ich denke wir waren die letzten Jahre sehr Tolerant mit unserem Zusammenleben. Aber der Öffentlichen Dienst muss Neutral bleiben. Ich unterstelle ihr keine schlechte Absichten. Aber man öffnet sich in eine Richtung die mit der Zeit aus dem Ruder läuft. Und das sollte man des Friedens willen vermeiden an öffentlichen Schulen.

Wie sie schon schreiben , nur

Wie sie schon schreiben , nur ein Stück Stoff.
Und deshalb kann man es ja wohl auch weglassen und braucht keinen jahrelangen Prozess. In unseren Amtsgebäuden wird auch im Winter gut geheizt ,also kann niemand sagen das er eine Kopfbedeckung braucht.
Wenn sie denn ihr Kopftuch bei der Gartenarbeit, in ihrem vielleicht vorhandenem Schrebergarten, tragen möchte ist das doch ihre Sache ,aber nicht im Schuldienst.

Interessant

In der Geschichte des Islam gibt es eine starke Tradition der „Entschleierung“, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts einsetzte, als der Ägypter Qasim Amin in einer Streitschrift für „Die Befreiung der Frau“ den Schleier, der die Frauen von der übrigen Gesellschaft trenne, als ein Zeichen der Erniedrigung wertete und sie ermutigte, sich seiner zu entledigen.     
1923 warfen die Frauen der Ägyptischen Feministischen Union ihre Schleier demonstrativ ins Meer. 1927 legten 87 000 Frauen in Usbekistan öffentlich ihre „schwarzen Kutten“ ab, 300 wurden dafür von ihren Männern ermordet. 1925 verbot Atatürk in der Türkei den Schleier, 1936 ließ Schah Reza Pahlewi im Iran den Tschador verbieten, in den Fünfzigerjahren entschleierten sich tunesische Frauen.

Im Jahre 2018 verkünden Links/Grüne Schildbürger - den Schleier als Zeichen der Emanzipation und Gleichberechtigung...

@klausewitz

Ja und so ein Land ist Deutschland!
Wir reden nicht von Burka usw was zurecht verboten ist im öffentlichen Dienst.

Kopftuch

Wer in Deutschland unbedingt ein Kopftuch tragen will soll es tun. Muss dann aber mit den Konsequenzen leben.
Der Islam gehört NICHT zu Deutschland!

Die Ideologie hinter Kopftuch

Es geht selbstverständlich nicht um das Kleidstück. Wen interressiert das denn?
Es wird ja auch nicht debattiert welche Farbe das Kopftuch haben soll.

Es geht um die Ideologie die dahinter steckt.
Weil eine Iranerin Shaparak Shajarizadeh ihre rotblonde Mähne nicht verstecken will, ist sie in Iran zu einer Haftstrafe von 20 Jahren – zwei davon ohne Bewährung – verurteilt worden. Die 42-Jährige hatte wie viele andere Frauen gegen den Kopftuchzwang protestiert.

Ihr Verbrechen: Sie nahm die Verhüllung ab und schwenkte sie in aller Öffentlichkeit an einem Stock. Das wurde vom Gericht als Straftatbestand der Anstiftung zur Prostitution ausgelegt, berichten Menschenrechtsorganisationen.

Es geht um diese Ideologie und nicht um das Kleidstück. Wer das als Kleidungsordnung sieht, der hat das Problem nicht verstanden.

Wie sie schon schreiben , nur

Wie sie schon schreiben , nur ein Stück Stoff.
Und deshalb kann man es ja wohl auch weglassen und braucht keinen jahrelangen Prozess. In unseren Amtsgebäuden wird auch im Winter gut geheizt ,also kann niemand sagen das er eine Kopfbedeckung braucht.
Wenn sie denn ihr Kopftuch bei der Gartenarbeit, in ihrem vielleicht vorhandenem Schrebergarten, tragen möchte ist das doch ihre Sache ,aber nicht im Schuldienst.

@let there be justice

Sie haben völlig Recht. Eine unglaubliche Debatte für ein angeblich offenes modernes Land. Völlig einseitig.

Berlin weltoffen? Wirklich?

Eine Muslima erkennt man hauptsächlich an ihrem Kopftuch, viele Juden an ihren Kippas, viele Christen tragen ein Kreuz um ihren Hals - wo ist das Problem?

Wer seine Kinder weltoffen erzieht, muss sich früher oder später eh den Fragen stellen, warum dort ein ein 7 armiger Kerzenleuchter im Fenster steht, warum Christen sich mit dem Kreuz schmücken oder warum eben Muslimas ein Kopftuch tragen. Sie müssen es nicht tragen, nein - aber viele wollen eben.

Frau Ludin möchte Englisch, Deutsch und Gemeinschaftskunde unterrichten, passt doch - in unserer täglichen Gemeinschaft sind wir doch auch nicht alle gleich.

Ich finds unglaublich, dass es in allen anderen Bundesländern kein Problem ist - wohl aber in Berlin.

Ein Skandal ist, dass grundsätzlich pro Bundesland anders entschieden werden kann - MAN, könnte man hier SPAREN. Kosten und unnütze Aufregung...

Kopftuch, Kruzifix, Kippa

das gehört alles nicht in den Unterricht. Ich fürchte nur bei Kruzifixen werden die Regeln nicht so streng ausgelegt.
Deutschland ist leider kein säkulärer Staat. Das ist das Problem und nicht ob Fr. X ein Kopftuch beim Unterrichten tragen darf. Die meisten Kopruchgegner sind nicht gegen religiöse Symbole, sondern lediglich gegen nicht christliche Symbole in Schulen.

Unsere Toleranz-Falle

Wie soll man es halten mit der Toleranz gegenüber Intoleranz? Wir sind sehr hart bei politischer Intoleranz und verbieten sofort. Wenn jemand den Begriff "Religion" ruft, halten wir uns sofort zurück - oder - ganz im Gegenteil, kleistern es noch zu mit "Relitionsfreiheit" oder "Kultureller Hintergrund" usw. Nicht überall, wo "Religion" draufsteht, steckt auch "Religion" drin. Das gilt es immer zu bedenken. Und - das nur am Rande - unsere Gesellschaft definiert sich nicht über Religionen, also dürfen Religionsfreiheit nicht mit Narrenfreiheit verwechselt werden. Wenn die Mehrheitsgesellschaft via Grundgesetz und BGH sich für eine pluralistische, vielfältige und weltoffene Gesellschaft mit Toleranz gegenüber Minderheiten einsetzt, dann gilt das eben auch für Schwule, Lesben, Transgender usw. Und keine "Religion" ist mehr Wert als alle anderen Minderheiten. Niemals!
.
Wir sind - ganz allgemein gesprochen - oftmals schon sehr verlogen

Das Kopftuch ist auch ein Symbol

Seht mich an.
Ich bin eine Rechtgläubige.

Ich bin etwas Besseres als ihr.

Und das muss auf dem Äquivalent des Silbertablets, in diesem Fall der Kopf, demonstriert werden.

Lehrerin für Gesellschaftskunde? In einem zivilisierten freien Land? Das ich nicht lache.

Nur ein Stück Stoff?

Nein. Das ist nicht nur ein Stück Stoff, das ist eine 100% -ge Provokation um zu zeigen, dass sie anders sind und nicht hierzu gehören wollen. Wenn hier nachgegeben wird, wird es der Anfang der Scharia in Deutschland sein. Der Islam wird ja zunehmend zur Staatsreligion, eine heilige Kuh, die man nicht kritisieren darf, die man integrieren muss etc. Es gab ja auch schon Vorschläge, dass deutsche Frauen aus Solidarität auch Kopftücher tragen könnten. Es wird immer absurder und aufdringlicher mit dieser menschenfeindlichen Ideologie aus dem 7 Jahrhundert.

Zeichen des Islam

Die Frage inwieweit eine als Religion
getarnte Ideologie, die selbstverständliche, mühevoll in freiheitlich, demokratischen Gesellschaften erkämpften Rechte, z.B. für Frauen, Schwule, Minderheiten alle Couleur , ablehnt und deren Anhänger nach allen Umfragen zu gut 50 % die islamischen Gebote höher bewertet als zum Beispiel die geltenden Gesetze, überhaupt mit einer freiheitlich demokratischen Grundordnung kompatibel ist, muss erlaubt sein ohne gleich der Islamophobie verdächtigt zu werden. Hier soll wieder einmal im Vorfeld eine notwendige Diskussion unterdrückt werden. Schließlich nimmt der Anteil der Kräfte, die der Demokratie und den westlichen Werten feindlich gegenüber stehenden Menschen insbesondere in der 2ten und 3 Zuwanderergeneration weiterhin stetig zu.

Linker Wahn

Linke können zwischen Religionskritik Islam und Rassismus nicht unterscheiden. Daher ist für sie jede Kritik an Muslime = Rassismus. Deshalb sind in ihren Augen Muslime praktisch ständig nur Opfer. Archaische Ansichten und Bräuche werden ignoriert oder noch schlimmer es wird dafür gekämpft, dass sie weiterbestehen. Hätten sich Femistinnen längst vergangener Jahrzehnte so gegenüber den christlichen Kirchen und ihren streng Gläubigen Anhängern verhalten, hätten wir vielleicht noch so eine rückständige sexistische Gesellschaft wie in den 1950er.

Kopftuch und Uniform

Ich denke es wäre für die Diskussion hilfreich wenn man sich zunächst einmal um ein Verständniss der Begriffe 'Kleidung' und 'Uniform' bemüht. Eine Kleidungsvorschrift, die die Zugehörigkeit zu einer politischen oder religiösen Gruppierung demonstriert, ist eine Uniform. Das tragen von Uniformen ist bspw. in Schulen generell untersagt und ist unabhängig von der Gruppierung. Ausgenommen hiervon ist natürlich Berufskleidung, wie bei Polizisten oder auch Pfarrern bzw. Priestern. Es ist vorgeschrieben wie ein islamisches Kopftuch zu tragen ist, und daher erfüllt es die Definition einer Uniform und ist kein simples Kleidungsstück.

@Let_there_be_justice

"Wieso lässt sich Emanzipation und der Wille zur Freiheit auf das Fehlen einer religiösen Kopfbedeckung begrenzen?"

Ich denke Sie tragen auch ein Kopftuch.
Dann tun sie es doch weg, wenn Sie ein freier Mensch sind. Ein freier Mensch ist frei von Zwang und Diktat. Er oder Sie können das tun was sie möchten.

Die Frauen mit Kopftüchern werden aber niemals ihre Kopftücher abmachen.
"Seit 20 Jahren lebt sie in Berlin, dem einzigen Bundesland, in dem für Frauen mit islamischem Kopftuch ein generelles Unterrichtsverbot an staatlichen Schulen gilt. Sie unterrichtet an einer staatlich anerkannten islamischen Privatschule. Mit Kopftuch."

Sie kann sich niemals von ihrem Kopftuch trennen. Das hat absolut nichts mit Freiheit zu tun.

Deswegen können Sie niemals Freiheit mit Kopftuch verknüpfen. Das paßt überhaupt nicht zusammen.

Das Kopftuch ist ein Fehler wie

auch das Kreuz in Amtsstuben und Krankenzimmern. Natürlich zeugt das auch das sich die Frau zum Islam bekennt. Deren Einstellung zu Frauen, Gleichberechtigung etc ist bekannt. Da bin ich strikt dagegen das meine Kinder von solch einer Lehrerin unterrichtet wird. Fehlt nur noch das eine Richterin vor Gericht erscheint. Welches recht gilt dann für eine gläubige Moslimin? Grausiger Gedanke. Ehebruch? Steinigung statt Scheidung.

Religion

Eine Religion darf nicht gängeln. Seit 500 Jahren verstehen unsere Politiker, Richter und auch Geistlichen zunehmend mehr, dass eine Religion Antworten auf Fragen zu geben hat und nicht politische oder gar richterliche Aufgaben erfüllen soll. Vorschriften zur Kleidung oder zum Essen sind nicht religiös, sondern ideologisch und dienen der eigenen Ab- und Ausgrenzung statt der Integration. Unter dem ‚Deckmantel der Religion‘ lässt sich viel Schindluder treiben. Ōmu Shinrikyō ist ein Beispiel hierfür, in den USA gibt es noch mehr Beispiele. Daher ist der Begriff Religion eng zu fassen, Kopftücher gehören auch nach dem Koran nicht dazu. Wenn eine Frau ein Kopftuch trägt, das allgemein von einer Religionsgemeinschaft als ihr Zeichen beansprucht wird, dann spielt die eigene Auffassung der Trägerin keine Rolle, sie grenzt sich aus, überschreitet die Erfordernisse einer Religion und dem sind in unserer Gesellschaft Schranken zu weisen, eine Nichtzulassung zum Schuldienst sind solche.

in europa sollten muslimische männer kopftuch tragen...

das würde gesellschaftlich sinn machen.

Kritische Gedanken, ohne antisemitisches Denken - 2

Oftmals wird gesagt, dass Kopftücher kein Symbol der Unterdrückung sind, sondern eher etwas mit Religion zu tun haben.

Ein Pädagoge, weiblich oder männlich, ist eine Person, die sich neutral zu verhalten hat. Diese Person hat die Schüler auf eine neutrale Art und nach bestehenden Fakten zu unterrichten, ohne dabei die Schüler in eine bestimmte Richtung zu steuern.

Mal abgesehen von Bayern, hat man in vielen Bundesländern dieser Neutralität entsprochen und hat die Symbole des christlichen Glaubens entfernt.

Wenn also ein Kopftuch etwas damit zu tun hat das es ein religiöses Symbol darstellt, widerspräche das Tragen eines Kopftuches bei einer Pädagogin der Neutralität, weil die Schüler, ähnlich dem Kruzifix, immer das religiöse Symbol vor Augen haben.

Wenn also Kruzifixe wegen der Neutralität entfernt wurden, hat auch ein Kopftuch in der Schule nichts zu suchen.

Jeder Mensch soll seinen Glauben haben dürfen. Man muss es aber nicht nach außen hin sichtbar dokumentieren.

Zu meiner Jugendzeit war das

Zu meiner Jugendzeit war das Tragen des Kopftuches völlig normal. Vor allem ältere Frauen gingen nicht ohne vor die Haustür.
Das war im Schwarzwald in Baden-Württemberg.
Daß jemand überhaupt auf die Idee kommt, das Kopftuch sei ein muslimisches Symbol macht mich noch immer fassungslos. Wahr ist das Kopftuch ist ein Symbol der bäuerlichen Geselllschaft, ob nun in Deutschland, Griechenland, Italien oder der Türkei.

um 07:08 von Let_there_be_justice

"Ich finde, ein demokratischer Staat sollte sich nicht in Religion einmischen"

Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Religion, sollte sich nicht in den Staat einmischen.
Der Islam versucht sich in sehr vielen Bereichen in den Staat und die Gesellschaft einzumischen und seinen Stempel aufzudrücken.
DIese Form der Politik kann man in allen Ländern mit signifikantem Bevölkerungsanteil von Muslimen erkennen und wenn Mehrheitsverhältnisse entstehen, drehen sich die Forderungen, die bis dahin für mehr Islam voteten um und beginnen Nichtmuslimisches zu verbieten.

Diese Tendenz kann man in nahezu jedem muslimisch geprägten Land erkennen.

Es ist absurd das tragen

Es ist absurd das tragen eines Kopftuchs mit der Emanzipation der Frau zu verteidigen. Das Kopftuch ist in erster Linie ein Symbol der Unterwerfung. Die Unterwerfung unter eine Religion, unter einen patriarchalisch geprägten Kulturkreis, unter die Familie. Wirkliche Emanzipation geht anders, das haben Sie und auch Frau Ludin anscheinend nicht verstanden.

um 07:08 von Let_there_be_justice

"Ich finde, ein demokratischer Staat sollte sich nicht in Religion einmischen insbesondere wenn man nicht die geringste Ahnung davon hat"

Diese Ansicht ist völlig falsch, denn zum einen müsste man Salafisten völlig freie Hand geben und wenn man was nicht mal kennen würde - um so mehr muss man sich absichern damit nicht zu viele davon "verführt" werden! Aber man kennt den Islam - er offenbart sich gerade von seiner bösen Seite!
Und wenn eine Frau ein Kopftuch als religiöses Symbol tragen will, da soll Sie doch dort arbeiten wo das gestattet wird! Ich möchte nicht dass meine Kinder eine Lehrerin bekommen die dem Islam anhängt und das damit bekundet - da ich Christ bin und mit dem Islam überhaupt nichts anfangen kann, im Gegenteil ich denke es ist eine Verführung! Das heißt nicht dass ich pers. was gegen Moslems habe - will ich hier gesagt haben - ich kenne viele und verstehe mich gut mit ihnen!

@ um 07:08 von Let_there_be_justice

"...
Ich finde, ein demokratischer Staat sollte sich nicht in Religion einmischen, insbesondere wenn man nicht die geringste Ahnung davon hat. Es schürt nur Entfremdung statt Annäherung, und einen Zwang zur Assimilation."
Auch Ōmu Shinrikyō ist eine Religion. Wenn der Staat sich früher eingemischt hätte, hätte dies Menschenleben retten können und viel Leid erspart. Eine Religion braucht sehr wohl staatliche Schranken.

Keine Kreuz-Kettchen, keine Rasta-Locken, keine Glatze.....

Konsequente Religionsfreiheit in öffentlichen Ämtern kann sich nicht nur auf Kopftücher beschränken.

Diskriminiert

Langsam nervt das "diskriminierungs-gequatsche"

Oh jee "ich fühle mich diskriminiert" - wie oft hört man das - zu beachten wäre dass wenn sich jemand diskriminiert fühlt, das zuerst mal seine eigene Entscheidung ist.
Ich darf auch nicht alles machen - oder frei sagen - oder meine Religion entsprechend am Arbeitsplatz proklamieren, deshalb fühle ich mich noch lange nicht diskriminiert!

Wer sich diskriminiert fühlt wegen eines Kopftuches - der Stolz hoch zehn!

"kein politisches Statement"

In jedem Fall aber Islam-Werbung in der Öffentlichkeit, und sollte schon deswegen verboten werden! Religion ist Privatsache. Schon die eigenen Kinder religiös aufzuziehen, verletzt die Persönlichkeitsrechte (freie Entfaltung jedes einzelnen Individuums), die jeder Mensch von Geburt an besitzt.

Und was ist mit den Kindern?

Wer seine religiösen Befindlichkeiten im Schuldienst nicht zurückstellen kann, den halte ich für ungeeignet in solcher Position zu arbeiten.
Die Schule ist dazu da, den Kindern WISSEN beizubringen und wie man das dann auch anwendet. Daran scheitert sie schon viel zu oft. Da braucht es nicht noch hausgemachte Religionskonflikte.
Mal ganz direkt, wenn auch überspitzt, formuliert: Ich möchte meine Kinder nicht durch irgendwelche religiösen Fanatiker indoktrinieren lassen. Weder von solchen mit Kreuzen, noch von jenen mit Kopftüchern, Sternen oder anderen religiösen Symbolen.
Ich zeihe Fr. Ludin damit nicht des Fanatismus, doch gibt es überall solche und solche. Um unserer Kinder willen muß derlei schon im Vorfeld verhindert werden, wenn wir nicht neue Radikale und Extremisten heranziehen wollen.
Wehret den Anfängen, gilt auch hier.
Wer vor dem Unterricht das Kopftuch, Kreuz oder sonstwas ab- und nach jenem wieder anlegt, ist sicher eine gute Lehrkraft.

Nur ein Stück Stoff?

wenn es denn so wäre
ist es nicht zum einen ein Zeichen etwas "besonderes sein zu wollen"
schaut her ich bin ne anständige Frau im Gegensatz zu euch ! moralisch und glaubensmäßig
Zum anderen sicherlich auch ein Zeichen von Unterdrückung …. weil ganz freiwillig ist es sicherlich auch nicht, wenn sich Frauen hierzulande rechtfertigen müssen, wenn sie keines tragen

Staat und Religion trennen

Die Kopftuch-Debatte nervt nur noch. Und sie könnte schnell zu Ende sein, wenn man endlich aufhören würde, in Sachen Islam und Christentum mit zweierlei Maß zu messen.

Denn eigentlich ist die Sache einfach: Staat und Religion sollten getrennt sein. Lehrer sollten deshalb am Arbeitsplatz keine religiösen Symbole tragen - also kein Kopftuch, aber auch kein Kreuz. Und der konfessionelle Religionsunterricht, bei dem die Schüler unsinnigerweise in "katholische Kinder", "evangelische Kinder" und "muslimische Kinder" eingeteilt werden, sollte durch vergleichende Religionskunde und Ethik für alle ersetzt werden.

Desto besser wir darauf achten, Staat und Religion beim Christentum zu trennen, desto konsequenter können wir genau dies von unseren muslimischen Mitbürgern einfordern.

Und dass mir jetzt keiner mit der Mär kommt, Deutschland sei ein "christlich geprägtes Land". Unsere heutige Gesellschaft ist von den Ideen der Auflärung geprägt - die von den Kirchen seinerzeit bekämpft wurden.

Wie wirkt sie auf eine muslimische Schülerin?

Es interessiert überhaupt nicht, welche Vorstellungen die Lehrerin hat. Nehmen wir einmal an, sie hat eine muslimische Schülerin, die von ihren Eltern gedrängt wird, das Kopftuch zu tragen, auch wenn sie es vielleicht nicht möchte. Diese Schülerin erlebt die Lehrerin in der Position, dass auch diese eine klare Verbindung zwischen islamischen Glauben und Kopftuch sieht. Dies erhöht den Druck auf die Schülerin, sich diesem Zwang zu unterwerfen. Selbst wenn die Lehrerin nichts dazu sagt, aber allein der Umstand, dass sie konsequent das Kopftuch trägt, sich möglicherweise verbirgt, wenn sie es aus irgendwelchen Gründen abnehmen und neu richten muss, bringt diese Botschaft zu der Schülerin. Damit wird das offene Haar zu etwas Peinlichem, Beschämenden. Und diese Botschaft soll eine Lehrerin nicht an übermitteln, auch nicht an muslimische Schülerinnen. Die Schülerin mag sogar den Eindruck erhalten, benachteiligt zu werden, wenn sie sich nicht an die Lehrerin anpasst.

Kopfbedeckung

In Bonn wird diese Woche ein Professor mit Kippa angegriffen und die Kippa vom Kopf geschlagen. Von einem Deutschen mit palästinensischen Wurzeln.

Es sind Muslime, die selbst Kleidungsstücken von anderen Menschen politische Bedeutung und sich selbst ein Recht auf Selbstjustiz geben. Wer soll da glauben, dass ein Kopftuch für Muslimas immer (manchmal?, selten?) ohne politische Bedeutung sein soll.
Fereshta Ludin erreicht mit ihrer Weigerung den politischen Aspekt sehen zu können, dass um so mehr Menschen eine absichtliche getarnte Unterwanderung des Westen durch den Islam sehen. Schlechte Vorraussetzungen für eine friedliche ehrliche offene Diskussion.

@07:08 von Let_there_be_justice

"Ich finde, ein demokratischer Staat sollte sich nicht in Religion einmischen, insbesondere wenn man nicht die geringste Ahnung davon hat."

In Deutschland herrscht ohnehin Trennung von Kirche und Staat. Wenn ein Mensch religiöse Symbole tragen will, dann soll er sie tragen; auch das Umhängen eines Kettchens mit einem Kreuz.

Aber als Staatsbediensteter hat man sich den Regeln des Dienstherrn unterzuordnen; andernfalls hat man den falschen Beruf gewählt.

Aber man stelle sich vor, wenn das öffentliche Leben vom Tragen religiöser Symbole abhängig wird: Womöglich kommen noch Personen auf die Idee, seine Religion schreibt das Tragen eines Ritterhelms oder einer Taucherbrille vor, oder gar noch einen Astronautenanzug :-)

Wenn sie mit einem Kopftuch

Wenn sie mit einem Kopftuch unterrichtet, beeinflusst sie die jungen Mädchen in der Klasse? Kann dieses Auftreten auf die Religionswahl eines Kindes einfluss nehmen?
Sind wir ihr ggü intolerant oder möchte sie (nach zwanzig Jahren) nicht tolerieren?

Eine gefährliche Diskussion

In meinen Augen ist dies eine gefährliche Diskussion, denn das Kopftuch steht sicherlich nicht für Integration, sondern für eine Segregation. Ein bekannter Soziologe hat mal gesagt, daß eine perfekte Integration über Heirat, respektive Familiengründung funktioniert. Einem gläubigen Muslim ist es religiös untersagt, eine/n Ungläubige/n zu heiraten. Männer dürfen ungläubige Frauen heiraten, allerdings nur unter der Prämisse der Konvertierung der Frau. All dies ist auch mit dem Kopftuch verbunden.

Auch können wir nicht richtigerweise eine säkulare Schulpolitik betreiben, in dem Kreuze abgehängt werden, Habite von Mönchen und Nonnen aus den Schulen verbannt werden, wenn wir auf der anderen Seite muslimische Religionssymbole zulassen. Der Islam ist nicht wirklich eine Religion, die so in das 21. Jahrhundert paßt und solange bewiesenermaßen nur eine Frau zum Tragen des Kopftuches gezwungen wird, sollten wir dieses Symbol aus dem öffentlichen Dienst fernhalten.

Unverständlich

Es ist mir unverständlich, was für ein Problem man damit haben kann, wenn jemand ein Kopftuch trägt. Oder ein Kreuz, oder einen Davidstern, oder was auch immer. Ist mir doch egal.
Die Fraktion, die am lautesten dagegen schreit, trägt Thors Hammer um den Hals. Oder einen strammen Scheitel oder Glatze (ja, auch Haare können Gesinnungen zeigen). Ist auch nicht verboten, wobei gerade aus dieser Ecke die übelsten Gewaltandrohungen kommen.

Keine Selbstreflektion

Wir empören uns über Kopftuchzwang in Saudi-Arabien und Iran. Wir empören uns über Fahrverbote in Saudi-Arabien. Aber Kopftuchverbote halten wir für ok. Verlogene Debatte

Pucca 07:06 Uhr

"...ich würde für solche (A-Geber welche das Kopftuchtragen verbieten) nicht arbeiten."
Genau das ist die richtige Reaktion, die JEDEM auch freigestellt ist.
Damit wäre diese im Grunde überflüssige Diskussion zudem beendet.

@Pucca

"auch diese blöde Kultur das mein seine Kopfbedeckung abnimmt, ist alles andere als höflich, man kann nie von einen Menschen verlangen das er sich auszieht / entblößt, dies wäre unhöflich und nicht anders" Am 13. Juli 2018 um 07:06 von Pucca

Diese "blöde Kultur" ist unsere europäische Kultur. Hier werden aus Höflichkeit Kopfbedeckung und Sonnenbrillen abgenommen. Überall in Europa ist das so (und nicht nur auf diesem Kontinent).

Leute, die Gesicht verdecken haben traditionell nichts Gutes vor und sie möchten nicht erkannt werden.

Akzeptieren Sie das. Wir leben in Europa, und nicht in einem konservativen muslimischen Land. Keiner muss uns hier umkrempeln, nur weil er unsere Kultur "blöd" findet.

Dumm nur, dass unsere "blöde Kultur" uns wirtschaftlichen Erfolg beschert hat und ziemlich viele Personen hierher wollen, selbst dann, wenn sie unsere Kultur "blöd" finden. Sie ist aber nun Mal die Grundlage für unseren Wohlstand.

Alle religiösen Merkmale verbieten

Ich bin der Meinung, dass Religionen an einer staatlichen Schule nichts zu suchen haben und genauso gehören auch offensichtliche Zeichen dieser Religion nicht dazu. Das Kopftuch und das Kreuz sind z.B. solche Zeichen. Ich finde es auch unangebracht, wenn ein Lehrer offen eine Halskette mit Kreuz trägt.

Kinder sollten ebenfalls keinen Konfessionsunterricht bekommen, in dem die verschiedenen Religionen missionierung betreiben. Hierfür sind die Kirchen selbst verantwortlich. Sie sollten sich selbst ein Bild von der Lage machen sollen. Wichtiger ist es ihnen verschiedene Weltanschauungen beizubringen und einen Religions-/Ethikunterricht einzuführen, der über verschiedene Religionen erzählt, ohne zu missionieren.

In diesem Fall ist das Kopftuch ist nun mal als religiöses Zeichen anzusehen. Religion gehört in die Freizeit und dort kann jeder gerne machen was er will. In einer Schule hat so etwas jedoch nichts zu suchen!

nicht nur ein Stück Stoff

Das Kopftuch ist ein religiöses Symbol. Noch dazu ist es Symbol einer Wertbeimessung, denn dem Kopftuch wohnt die Geringschätzung für Frauen ohne Kopftuch inne. Das wird gerade bei der religiösen Begründung deutlich. Zudem ist es vielfach von verschleierten Frauen gelebte Realität, dass sie ihre Söhne in dem Sinne erziehen, dass nur Frauen mit Kopftuch auch zu achten wären.

Wichtiger wäre es, ...

... ein Kippa-Verbot herbeizuführen – denn im Gegensatz zu dem völlig neutralen und auf der ganzen Welt von Frauen jeden Alters getragenen Kopftuch handelt es sich hierbei um eine religiös hochaufgeladene Kopfbedeckung, die zu sehr unschönen Gefühlen und daraus resultierenden noch weniger schönen Handlungen einlädt – die also die öffentliche Ordnung hochgradig gefährdet!

Es ist eben nicht...

..."nur" ein Stück Stoff - sonst gäbe es keine solche Diskussion.

Ich kann mir bereits kaum vorstellen, dass die Europäer selbst sich täglich in ihrer jeweiligen landesspezifischen traditionellen Kleidung (Trachten genannt) bestaunen bzw. ertragen wollen...

Und bei einem Kopftuch reden wir nicht von historischer Kleidung, sondern von einem "schreienden" Statement.
Schreiend deswegen, da es bspw. nicht dezent unter der Kleidung baumelt, sondern unmittelbar an dem in der Interaktion von Menschen wichtigsten Körperbereich angeordnet ist: dem Kopf bzw. Gesicht!

Unabhängig davon, dass ich persönlich ein Kopftuch einfach hässlich und nur schwer zu ertragen finde, scheinen Muslime eigentlich bis heute noch keinen für "Nichtträger" nachvollziehbaren Grund für dieses geliefert zu haben:
Ein Ausdruck von Religion?
Eine Art "Keuschheitsgürtel"?
Ein...?

Ich glaube kaum, dass bspw. die Türkei es gern sehen würde, wenn immer mehr Europäer in bäuerlicher Tracht dorthin immigrieren würden...

Islamisches Kopftuch - Kontrolle des weiblichen Körpers

Es ist richtig, daß in öffentlichen Schulen und Gerichten das Kopftuch durch Landesgesetz verboten werden kann. Das islamische Kopftuch ist nicht einfach ein bedeutungsloses religiöses Accessoire, sondern Ausdruck einer islamischen Sexualmoral, die den weiblichen Körper in der Öffentlichkeit kontrolliert und sanktioniert. Das Kopftuch geht einher mit weiteren Kleidervorschriften, die allesamt auf die Ächtung des sichtbaren weiblichen Körpers zielen. Das Kopftuch ist insofern Symbol einer sozialen Ordnung, in der sich Frauen den Regeln der Männer unterzuordnen haben. Daraus wird auch dann keine weibliche Selbstbestimmung, wenn Frauen sich bereitwillig einer solchen patriarchalen Ordnung unterwerfen. Der Staat kontrolliert in Deutschland nicht das Privatleben seiner Bürger. Er hat aber eine Verantwortung für die religiöse Neutralität seiner Beamten im Dienst. Das Verbot des islamischen Kopftuchs bei Lehrerinnen ist ein Signal eines vor religiöser Ideologie geschützten öffentlichen Raum.

@ Pustefix

Auf den Punkt gebracht - dem ist nichts hinzuzufügen!

Ich wiederspreche wenn sie

Ich wiederspreche wenn sie sagt sie würde sich damit nicht abgrenzen. Schlimmer noch, sie erhebt sich über uns. Denn sie steht ja näher an dem einen Gott als wir alle anderen.

Ein Kopftuch kann (!) mehr sein als Stoff

Schwarze Kleidung der Antifa nur ein bisschen Stoff? Als Symbol für Rechts geltende Marken nur ein bisschen Stoff (da darf man dann doch wirklich nichts sagen)? Selbstverständlich ist das Kopftuch nicht nur ein Stück Stoff, sondern für Teile seiner muslimischen Trägerinnen und deren männliche Partner (Haare sollten nicht sichtbar sein) eine religiöse Aussage. Man kann mit Kleidung auch seine Lebenseinstellung zum Ausdruck bringen, tut das auch oft, eine banale Erkenntnis.

"Wenn ich also ein Kopftuch als modisches Accessoire toll finde und immer tragen möchte, so kann jetzt jemand daherkommen und mir das Tragen verbieten wenn ich als Lehrerin arbeiten möchte?" Am 13. Juli 2018 um 07:33 von friedenmacher

Ich habe noch nie eine Lehrerin im Unterricht eine Kopfbedeckung tragen sehen. Nicht als ich in die Schule ging und auch jetzt nicht (ich habe 3 schulpflichtigen Kinder).
Sie etwa? Haben Sie eine Lehrerin gesehen, die ihre Mütze oder ihren Baseballcap im Unterricht getragen hätte?

Macht man hier nicht.
Genauso geht man nicht im Pyjama und nicht im Abendkleid unterrichten. Badeanzug trägt man auch nur zum Schwimmen.

Und jeder Anhänger der Freikörperkultur zieht sich nur am FKK-Strand komplett aus. Selbst dann, wenn er von FKK ganz und gar überzeugt ist.

Jeder...

... der für eine offene Gesellschaft und die Gleichberechtigung ist, ist auch gegen Kopftücher in Schulen.

Besonders durch die fatale Wirkung von Koptuch tragenden Lehrerinnen auf muslimische Schüler und Schülerinnen verbietet sich die Einstellung in den Schuldienst.

@privat23 8:02

Das zitierte Surenzitat ist leider etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Mohammeds Gattin war bis zu diesem Zeitpunkt eine rechtlose Sklavin; durch die Erlaubnis ein Kopftuch zu tragen wurde sie erst zur "ehrbaren Frau", die das Recht hatte am Gottesdienst teilzunehmen. Ihr Status wurde also tatsächlich heraufgesetzt. Das die entsprechende Sure von "modernen" Männern missbraucht wird steht natürlich ohne Frage auf einem anderen Blatt!

Naja, wir könnten es auch

Naja, wir könnten es auch positiv sehen: das Thema ist schon so lange in der Öffentlichkeit, und hat es immer noch nicht geschafft, die Bevölkerung nachhaltig zu spalten. Ich glaube, wenn das nicht gerade aktuell in den Medien breit getreten wird, ist es den Leuten einfach nur vollkommen wurscht, was wer auf dem Kopf trägt.

Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe.

So war es und so wird es immer sein.
Es steht jedem frei sein Brot woanders zu essen.
In den meisten von uns steckt ein Rebell, nur in der Arbeitswelt heißt es dann, er/sie ist nicht oder nur bedingt teamfähig und der Weg nach oben ist versperrt.
Es muss jeder für sich selbst abwägen, ob es die Rebellion wert ist. In speziellen Fällen hat man ja noch die Medienaufmerksamkeit.

Es ist ...

... nicht die Frage, ob Frauen Kopftücher tragen dürfen, sondern ob sie die Tücher jederzeit ablegen können.

Wer glaubt ...

... dass Frau Ludin ganz alleine für ihr Kopftuch streitet, und nicht Fundamentalislamisten sie benutzen, um den Islam in Deutschland zu verankern ...

... der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Na ja

Wir sollen uns anpassen und integrieren ?Eher umgekehrt .Dad Kopftuch sagt aus im Islam ich bin besser wie du ,also wie soll die neutralen Unterricht führen mit so einer Einstellung. Irgendwo hat die Grüne Ideologie ein Ende.

Ein Kopftuch ist kein religiöses Symbol ...

... und schon gleich gar keines einer bestimmten Religion.
Das Kopftuch ist ein traditionelles Kleidungsstück - und ich rede hier von "abendländischen" Traditionen. In meiner Jugend waren Kopftuch-Trägerinnen noch deutlich häufiger zu sehen als heute, und in der Jugend meiner Großmutter war das Kopftuch zumindest auf dem Land üblich. Frauen trugen es bei der Arbeit und in der Kirche (jedenfalls dort, wo es nicht üblich war, Tracht zu tragen oder wo das Kopftuch zur Tracht gehörte), und wer sich keinen Hut leisten konnte, auch bei Stadtgängen.
Ja, auch bei uns fühlten sich viele Frauen noch vor 70 Jahren nicht richtig angezogen, wenn sie in der Öffentlichkeit (auch in der Schule) ohne Kopfbedeckung rum liefen.
Das Kopftuch nun so hochzustilisieren, wie es mit dem Kopftuch-Verbot geschieht, spielt nur den Extremisten auf allen Seiten in die Hände.

@ 07:19 von Australitis

"Im Iran und in der Türkei, dürfen Frauen auch ohne...
... Kopftuch alleine einkaufen gehen."
.
Im Iran "dürfen" Frauen ohne Kopftuch rumlaufen? Genau das Gegenteil ist der Fall!
Und junge Mädchen ziehen nach der Schule hier an der Bushaltestelle vor meiner Tür schnell wieder ihr Kopftuch an. Damit sie eine gute Muslima sind und nicht die Ehre ihrer Familie beflecken.
.
Wo habenSie denn Ihre Informationen her?
.
Bitte um Beweise!
.
Sie wollen ernsthaft erzählen, das sich junge Frauen freiwillig einen Lappen auf den Kopf binden?

es fällt immer wieder auf

Auffällig ist die Aggressivität, mit der versucht wird, die eigene Identität gegen andere Kulturen durchzusetzen.

Nachdem ich das mittlerweile seit Jahrzehnten miterlebe, schwindet meine Toleranz zunehmend.

Gut, mittlerweile werden auch Mädchen mit Ganzkörperbadeanzügen im Schwimmen unterrichtet, weil man einfach verhindern will, dass diese irgendwann ertrinken, weil sie durch religiös orientierte Eltern sonst nicht mit am Unterricht teilnehmen dürfen. Andererseits muss man sich fragen, ob diese überhaupt schwimmen lernen müssen, weil sie vermutlich nie schwimmen gehen dürfen.

Würde ich mir ein Bärtchen rasieren, dass ein berühmter Österreicher trug, und ich meine jetzt nicht Sigmund Freud, wäre ich nicht nur im öffentlichen Dienst ungeeignet. Ebenso dürfen verschiedene Kleidungsstücke im öffentlichen Dienst nicht getragen werden, wenn diese mit etwas assoziiert werden. Und wenn das jemand nicht versteht, fehlt sowieso die Eignung für ein Lehramt.

Die Aggressivität reflektiert.

Dann dürfen

Ordensschwestern also keine Bank betreten? Denn diese sind ja "ganzkörperverkleidet" ;)

@ Bröckel

Sehr interessant - haben Sie eine Quelle hierzu (Stichwort: "Kopftuchverbot in der kemalistischen Türkei zwischen 1937 und 2008")?

Religionsfreiheit

Wenn heute wieder die Religion als Rechtfertigung für das tragen des Kopftuchs herhalten muss, ein viel größeres und brutales handeln
Ist in meinen Augen das Schächten, einem wehrlosen Tier, bei vollem Bewusstsein die Kehle durchzuschneiden, welch Gott verlangt von seinen Gläubigen solches tun?

Kopftuchverbot

Das Kopftuch steht für die Unterdrückung der Frau, deshalb sollte eine Lehrerin das auch nicht in der Schule tragen dürfen. Das hat nichts mit Religion zu tun.

Motorradhelm darf man anlassen

...ich finde gut, dass ich dann bald als Motorradfahrer am Geldautomaten, Tankstellen, Behörden usw. nicht mehr meinen Helm ausziehen muss, habe dann zwei Hände frei.

Nicht vergessen

eine Fahne die jede Nation hat ist auch nur ein stück Stoff, aber wir lieben es trotzdem. Lasst die Frau doch machen was Sie will. So lange es ohne zwang und ihr Wille ist.

Nur ein Stück Stoff?

Prima! Dann kann der Verzicht auf das Tragen desselbigen ja in keiner Weise ein Problem darstellen. Fall gelöst!

@ dermulla

Sie sprechen es ja selbst aus: "Es war einmal...".

Die Welt hat sich weitergedreht, und insbesondere westliche Städte und bäuerliche Gesellschaften in eine Verbindung zu bringen, hinkt da meines Erachtens nach etwas...

@zöpfchen

Kopftuchträgerinnen verzichten nicht darauf, attraktiv zu sein, im Gegenteil. Das Kopftuch ist kein Tschador, sondern in erster Linie ein modisches Accessoire. Viele Kopftuchträgerinnen verwenden viel Zeit und Mühe darauf, ein attraktives Kopftuch zu finden und es attraktiv zu drapieren. Es ist allerdings weniger aufwändig und teuer als ein Hut, wie er noch vor wenigen Jahrzehnten als Pflicht-Kopfbedeckung für Damen bei uns angesehen wurde.
Natürlich kommt die Tradition des Kopftuchs (jedenfalls dort, wo es nicht nur als Staub- und Sonnenschutz bei der Feldarbeit dient) aus der teils religiös überhöhten orientalischen Tradition, das Haupt zu bedecken (die sich in Christentum und Islam bald auf die Frauen beschränkte). Aber das ist kein Grund, es nun plötzlich zu verbieten, nachdem es jahrhundertelang in ganz Europa und bei allen religiösen Gruppen üblich war.

re hammer

" Ich möchte nicht dass meine Kinder eine Lehrerin bekommen die dem Islam anhängt und das damit bekundet - da ich Christ bin und mit dem Islam überhaupt nichts anfangen kann"

Aber dass muslimische Kinder eine Lehrerin bekommen, die ein Kreuz um den Hals trägt - dagegen haben Sie nichts???

Der Islam ist nicht nur

Der Islam ist nicht nur Religion. Deshalb gehört er nicht zu Europa. Und auch diese Folklore nicht.
Im Koran steht nichts von Kopftüchern.
Warum gibt es keinen islamischen Obermod in Europa, der sagt, wie der Islam HIER zu sein hat? Wenn im Iran Kopftuchpflicht herrscht, kann das hier völlig egal sein. Der Typ muß einfach sagen, daß es hier verboten ist. Ebenso Rauschebärte, und sonstiges politisches Islamgetue.

@ 07:06 von Pucca

"Solche Themen dürfte es gar nicht geben, wie kann man nur versuchen ein Kleidungsstück zu verbieten ?"
.
Ein Kleidungsstück, wie Sie sagen, gehört verboten, wenn es eine Ideologie zum Ausdruck bringt.
Sie möchten sich nicht integrieren in ein Land, in das Sie freiwillig gekommen sind. Und was seine eigenen Regeln hat.
Wenn ich mich entscheide nach Saudi-Arabien zu gehen, werde ich nicht nackt am Strand mit einer Dose Bier rumlaufen. Und meine Frau wird dort ein Kopftuch tragen müssen, ob sie will oder nicht.
.
Niemand zwingt jemanden hier zu bleiben. Aber wer es möchte soll bitte auch meine Heimat respektieren.
Ich möchte keinen Import von muslimischen Ideen, Parallelgesellschaften oder Ideologien.
Leben Sie Ihre Religion, wie das alle machen.
In Ihrer Freizeit!

@DLGPDMKR 6:05 h

Worauf ich Sie gerne hinweisen möchte:

Der Vorwurf der Taqiya gegenüber Moslems wird gerne im islamfeindlichen Milieu verwendet, um hinter jeder Aussage eines Moslems eine Taktik zu vermuten, sprich seine Aussage als Lüge zu diffamieren.

Wer Interesse an einer aufrichtigen Diskussion hat, wird nicht sein Gegenüber im vorhinein als Lügner bezeichnen, denn er wäre sonst selbst zumindest unaufrichtig, was seine Absichten betrifft.

Wenn Sie sich von Islamophoben abgrenzen möchten, dann würde ich Ihnen empfehlen, sachliche Begriffe zu benutzen und nicht religiöse, welche in der islamischen Theologie, schiitisch und sunnitisch, selbst umstritten sind.

um 08:48 von Disziplin

Echt jetzt, ich habe eine Glatze und die hat so gut wie nichts meiner Religion oder meiner ideologischen Meinung zu tun sondern ist eher der Genetik geschuldet.
ob jemand der Kinder unterrichtet ein Kettchen um den Hals hat oder einen Schleier trägt macht für mich doch noch einen Unterschied.

@ ninaausb

"Eine Muslima erkennt man hauptsächlich an ihrem Kopftuch, viele Juden an ihren Kippas, viele Christen tragen ein Kreuz um ihren Hals - wo ist das Problem?" Am 13. Juli 2018 um 08:28 von ninaausb

Wenn man Kopftuch, Kippa und Kreuz ablegt, dann ist da wirklich kein Problem.

Kreuze legt man schon zum Schwimmen ab - die Teile sollen nicht kaputt gehen.

Kippa vermutlich auch, zumindest habe ich noch nie jemanden mit Kippa schwimmen sehen.

Und was haben wir bei Muslimas? Burkinis.
Ist ja auch in Ordnung, Schwimmen ist Privatvergnügen. Aber vergleibar mit Kreuz und Kippa ist das nicht.

@dermulla 08:40

Meine Oma trug auch ein Kopftuch.
Sie brauchte es, um sich auf dem Feld und im Garten vor der Sonne zu schützen und im Kuh- und Schweinestall vor etwas anderem.

Ihr Name sagt einiges über Sie aus.

Sie vergleichen offenbar bewusst Äpfel mit Birnen.

Schüttel dein Haupthaar...

Mir tun die Gerichte leid, die eigentlich viel wichtigere Dinge zu tun haben, als sich über Kopftücher Gedanken zu machen.
Ein Rechtsstaat urteilt, aber der Kläger ist nicht einverstanden mit dem Urteil. In Deutschland hat man das Recht immer weiter zu klagen, was nicht immer sehr klug ist, weil man sich damit auch bloß stellt, dass man das Urteil nicht akzeptieren will.

Wenn jemand so sehr auf seine Meinung besteht und überzeugt ist, dass er damit im Recht ist, dann wird auch offenbar, worum es demjenigen letztendlich geht. Dann fehlt jede Spur von Toleranz und jede Bereitschaft zur Integration. Will man so sehr diese Kultur, wo man das Kopftuch trägt, muss man in ein Land mit dieser Kultur. Lebt man aber in D und genießt alle Vorteile der deutschen Kultur, sollte man die Lebensweise und die Gesellschaftsform akzeptieren. Fühlt man sich dermaßen beschnitten und diskriminiert, wegen einem Stück Stoff auf dem Haupt, muss man auswandern in ein Land, wo dies gelebt wird.

@ Gundel Gaukeley um 8:13

Ihre Worte: "Entscheidend ist doch, ob man das Tuch freiwillig trägt oder ob man (frau) dazu verpflichtet oder gezwungen wird. Wenn ich ein Kopftuch tragen wollte, sei es aus religiösen Motiven oder weil es mir eben gefällt, ließe ich mir von keinem reinreden."

Genau das ist der Punkt! Diejenigen, die das Tragen des Kopftuchs verbieten wollen, zwingen den Frauen genauso ihren Willen auf wie diejenigen, die das Tragen eines Kopftuchs vorschreiben.

Das Schwierige ist jedoch, dass man nicht erkennen kann, ob eine Frau das Kopftuch freiwillig trägt oder ob sie von ihrem Mann oder der Familie dazu angehalten wird. Man kann auch nicht erkennen, ob es die Tradition des Herkuntslandes ist, die Frauen dazu bringt, ein Kopftuch zu tragen (was ich unproblematisch finde) oder ob es ein politisches Statement sein soll. In einer offenen und freien Gesellschaft sollten wir solche Ungewissheiten jedoch aushalten und andere Wege finden als Verbote, um Frauenrechte zu stärken.

@dermulla

"Zu meiner Jugendzeit war das Tragen des Kopftuches völlig normal. Vor allem ältere Frauen gingen nicht ohne vor die Haustür." Am 13. Juli 2018 um 08:40 von dermulla

Zu der meiner Mutter auch. Aber ich kenne den Grund dafür: Man hat früher nicht so oft die Haare gewaschen.
Zum einen war es also Schutz vor Schmutz, zum anderen verdeckten Frauen ihre fettigen Haare.
Nach dem Krieg war es halt nicht so rosig wie heute.

Wenn man sich zum Sonntag rausgeputzt hatte, dann ging es auch ohne.

Kopftuch bs Kreuz

Die Frage ist meiner Einschaetzung nach nicht religioes. Die Frage ist doch vielmehr, kann ein Arbeitgeber eine Kleiderordnung durchsetzen. Es geht also um den Individualismus des Lehrers gegen die Konformitaet der Schule. Aus praktischen Gruenden wuerde ich die Konformitaet besser finden, da es den Unterricht glatter ablaufen laesst, siehe Schuluniformen.
Andererseits, kein Schueler wird wegen dem Kopftuch zum Islam verfuehrt, genauso wenig wie kein Kreuzchen am Halse des Lehrers die Kinder zu Christen macht. Deshalb kann man schon argumentieren dass die Religionsfreiheit des Lehrers mehr Bedeutung hat.

Viel wichtiger ist das die Schule prinzipiell areligioes ist. Keine Kreuze an den Waenden, keine Suren-Poster, kein konfessioneller Religionsunterricht.

Wenn einige hier sagen dass sie einem Menschen nicht zuhoeren weil er Kopftuch traegt, dann ist das auch Ausdruck maximaler Verbohrtheit. Man sollte jedem zumindest zuhoeren, kritisch hinterfragen, aber die Meinung nicht teilen.

@um 06:27 von Rosarot

genau so ist es.
Es geht Frau Ludin nur um IHR Recht. Wie fühlen sich Mädchen (Kinder) die unter dem Kopftuch zwangsverheiratet werden Frau Lundi.
Keine Lehrkraft sollte sich mit der eigenen Religion so in den Vordergrund stellen.
So hat sie eine Integration schon im Keim erstickt.

Alle Religionen gehören zu Deutschland

Wir haben Religionsfreiheit. Also gehören doch alle Religionen zu Deutschland. Entscheidend ist hierbei, dass eine Religion nicht gegen unser Grundgesetz agiert und eine Vorherschafft anstrebt.

@ 06:27 von Rosarot

Ein guter Kommentar!

Kairo

Ich habe mich in Kairo mit Islam Wissenschaftlern über das Schächten Informiert, es gibt keine Stelle im Koran die das Betäuben des Tieres verbietet. Wenn mit gleicher Dynamik über das Schächten wie über das tragen vom Kopftuch diskutiert würde, gäbe es vielleicht etwas weniger Leid unter den Tieren.

Eine Kleiderordnung kann notwendig sein.

Hallo Pucca,
Kleidung muss nicht immer politisch oder Religiös motiviert sein um unpassend zu sein. Ich stelle mir vor in der Grundschule kommt an heißen Tagen der 60 jährige Mathelehrer im Borat Mankini zum Unterricht. Oder die oder der Gegenüber trägt ein T-Shirt auf der die weibliche Brust in Echtfarben abgedruckt ist.(gibt es zu kaufen) Und das z.B. am Hotelempfang. Es gibt noch unpassendere Kleidung. Sie sollten auch nicht mit einer Sturmhaube eine Bank betreten (schlimmstenfalls in USA Texas etc. in der bewaffnete Wachleute in der Schalterhalle sind), auch wenn Ihr Wunsch nach Anonymität nachvollziehbar ist. Oder ich habe einen Angestellten der den Migrationshintergrund Khoikhoi hat und ganz seiner Tradition nur im Lendenschurz rumlaufen möchte. Ihre Kleidervorstellung wird nie Wirklichkeit werden.

Lächerlich!

Wer regelmässig in gemässigt Muslimischen Staaten unterwegs ist kann sich ein Bild machen, was dort los ist: Es gibt Frauen mit und ohne Kopftuch, es gibt Frauen in Bikini und komplett bedeckt am Strand.
Ich finde die komplette Debatte einfach lächerlich. Das einzige was erreicht wird, dass viele Frauen aus Protest zum Kopftuch greifen. Meine Schwägerin (28) trägt es wann sie Lust hat. "Weisst du, ich hatte keine Zeit diese Woche zum Frisör zu gehen."
Seit Söder in Bayern überall Kreuze aufgehängt hat sollte man einfach die Kopftücher auch aufsetzen lassen. Religionsfreiheit. Und wenn jemand Mathe oder Deutsch unterrichtet ist es wohl egal ob er das mit oder ohne Kopftuch, mit Kreuz oder ohne tut. Solange die Gesellschaft keine grösseren Probleme hat....
Religionsunterricht (egal welcher Art) sollte dann aber auch abgeschafft werden!

Der Staat hat in der Damenkleidung...

... Nichts zu suchen. So einfach is'es.

07:41 von Barthelmus

Zitiere:
In katholische Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern waren und sind stets ganzkörperbekleidete Frauen mit Kopftuch tätig.
##
Katholische Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser,
sind keine staatlichen Einrichtungen.
.
In staatlichen Einrichtungen
haben religiöse Symbole nichts verloren.
Weder Kreuz noch islamische Verhüllungen, usw.!
Der Staat mit seinen Einrichtungen ist religions-neutral.
Meine Meinung:
Gestattet er religiösen Gruppen innerhalb seiner Einrichtungen das Zeigen, Tragen religiöser Symbole, verstößt er gegen seine religiöse Neutralität.
Religion ist Privatsache.
wer in den staatlichen Dienst wechseln will sollte sich dann auch religiös neutral verhalten. Seinen Glauben kann er ja trotzdem leben, es ist Religionsfreiheit lt. GG.

Kopftuch tragen gehört nicht zu D

Das wird uns Bürgern heute eingeredet, sonst nichts. Als Kind kann ich mich nicht erinnern, dass Frauen außer für die Stallarbeit oder Feldarbeit, ein kopftuch trugen.
Wieso soll sich meine Sicht ändern? Wer will mir das vorschreiben?
Kreuze sollen in D nicht mehr aufgehängt werden dürfen, aber Kopftücher gehören dazu. Lächerlich!

Steht das Kopftuch für Unterdrückung

Für diese Dame bedeutete das Kopftuch auf jeden Fall Unterdrückung. Und zwar Unterdrückung durch den deutschen Staat (dessen Bürgerin sie ist) und Unterdrückung durch Menschen, die zu wissen meinen was das Kopftuch im Islam bedeutet und was der Islam überhaupt so ist.

Seien wir doch mal ehrlich, den meisten Kopftuchgegner ist die Position der betroffenen Frauen offensichtlich egal. Sonst würden sie z.B. diese Dame, die klar für ihre Position eintritt und sehr selbstbestimmt zu sein scheint, ernst nehmen. Das Problem ist doch viel eher, dass uns das Kopftuch fremd ist, weil es so selten getragen wird. Wenn eine Frau ein Kopftuch trägt - egal ob Muslimin oder nicht - fällt das auf. Das Verbieten des Kopftuches als Schutz der Frauen zu bezeichnen ist daher scheinheilig.

Übrigens sind andere Kopfbedeckungen - auch andere religiöse Kopfbedeckungen - längst nicht so geächtet. Vor allem Männer scheinen da in Deutschland mehr Freiheiten zu haben.

Das Kopftuch wurde und wird

Das Kopftuch wurde und wird politisch
mißbraucht und daher gehört es auf keinen Fall in den öffentlichen Dienst.

@ zöpfchen um 6:09

Ihre Worte: "Seht her, ich bin Muslima, ich verzichte bewusst darauf, attraktiv/hübsch in den Augen Mehrheitsbevölkerung zu sein."

Haben Sie da wirklich genau hingeschaut? Es gibt viele Frauen, die ein Kopftuch tragen und attraktiv/hübsch sind. Auch in den Augen der von Ihnen so genannten "Mehrheitsbevölkerung".

Und: Es ist eine pauschale Unterstellung, dass die Heirat mit einem Nichtmuslim für die Kopftuchträgerin ohnehin undenkbar ist. Es mag in vielen Fällen so sein, aber ob das immer so ist, können Sie nicht wissen. Unabhängig davon kenne ich eine Reihe von Katholiken, für die die Ehe mit einem Lutheraner/Lutheranerin (immer noch) undenkbar ist. Für ganz strenge Katholiken sind Lutheraner übrigens auch so etwas wie "Ungläubige".

schreckliche Debatte

Eine Frau, die auf den meisten Fotos mit bedeckten Ohrläppchen und Hals zu sehen ist, macht sich zur aufgeklärten Symbolfigur, welche ab zu auch mal Hals zeigt. Sie möchte ein Urteil erstreiten, welches auch für andere gilt.
Das Kopftuch der Muslima ist ebenso wie der Islam janusköpfig. Nur , dass es außer religiös und politisch abgrenzend auch modisch und nützlich sein kann.
Auch ich habe eine persönliche Meinung, die nach Abwägung von Argumenten ganz klar die Religionsfreiheit ins Private verbannt, die islamische Politik als zumeist widersprüchlich zu unserer Kultur erkennt und gerne akzeptiere, dass Lehrer einer Weisung zu folgen haben, wenn es um die äußere Erscheinung geht. "Es ist nur ein Stück Stoff." Richtig. Aber nur in meinen Augen. Das Wissen um die Symbolik sollte Teil der Beurteilung sein, wenn entschieden wird, ob Lehrer pauschal mit jedem Kopftuch vor die Klasse treten dürfen.
Die Debatte zeigt uns Grenzen auf, die wir lernen müssen zu ertragen und offen zu verhandeln.

@Am 13. Juli 2018 um 08:40 von dermulla

Zitat: "Daß jemand überhaupt auf die Idee kommt, das Kopftuch sei ein muslimisches Symbol macht mich noch immer fassungslos. Wahr ist das Kopftuch ist ein Symbol der bäuerlichen Geselllschaft, ob nun in Deutschland, Griechenland, Italien oder der Türkei"

Immer diese Äpfel-mit-BIrnen-Vergleicher.

Soll ich Ihnen erklären, wieso keiner auf die Idee kommt, die "Kopftücher" schwarzwäldlerischen (sagt man das so?) Bäuerinnen mit Frauenunterdrückung und eine illiberalen EInstellung gleichzusetzen?

Kann ich gerne machen: das liegt daran, dass es keine schwarzwäldlerische Taliban gab oder gibt, die Frauen im Schwarzwald zum Tragen eines Kopftuches gezwungen haben, indem sie sie wahlweise gesteinigt, ausgepeitscht, ins Gefängnis gesteckt oder mit Säuer übergossen haben. So ergeht es Frauen in islamischen Ländern oder auch Gesellschaften hier in D, die sich weigern das Kopftuch zu tragen.

You see the difference?!

@um 07:08 von Let_there_be_justice

"ihre Religion im vollen Maße in einem freien demokratischen Land ausleben zu dürfen."

Das ist aber nicht ihr ernst oder? Also könnte man ja Frauen die nicht spuren umbringen (wie schon oft passiert)
Morde wo Mutter und Vater auch noch helfen alles im Namen der Religion gibst es ja einige.
Kennen sie einen Muslim der seine Religion geändert hat. Warum kann ein Muslim nicht mit 14Jahren seine Religion selber wählen?

07:33, friedenmacher

...die Geschichte vom "Kopftuch-Ersatz durch eine Perücke" und deren Unterstellung als "Minderheiten-Bashing" sollten Sie vergessen, es war wohl mehr der Versuch von Jüdinnen, sich ihren "religiösen Regeln" durch Interpretation von "Kopfbedecken" zu entziehen.
Wäre übrigens für gläubige Muslima vielleicht ein möglicher Weg, privat mit "ihrem" Gottesbild klarzukommen .

Dann bewerbe man sich mal mit ;

langen Haaren bei der Bank. Oder wenn ich eine rote Nase mir aufsetze. Bin ich dann zwangsläufig ein Clown oder doch einer weil sich kaum einer der keiner ist sowas antut ohne triftigen Grund.
Klar ist ein Kopftuch ein politisch u. religöses Statement auch wenn nicht jede Kopftuchträgerin gleich politisch oder allzu religiös sein muß. Eine Art Uniform mit Erkennungs;Identifizierungswert u. somit zuordnenbar ist soeine Äußerlichkeit schon u. da sind wir ob gewollt oder nicht bei der Instrumentalisierbarkeit solcher (Merkmale)die alles andere als zufällig etwas festmachen ;nageln;identifizierbar jederzeit machen.
Der Islam oder die Religion will ihr Ding durchsetzen da ist Politik gerade recht u. nicht Trennung von Staat u. Kirche hier in einer Demokratie die z.B.in religiös beeinflußten Ländern meist gar nicht vorkommt als sei es ein Omen?!
Privatsache u.wenn jemand meint in einer Bank oder Amt eine Stelle bekommen sollte mit Merkmal so ist es dem Arbeitgeber oder Amt zugestanden ob...

Wer

Wer ein Kopftuch (oder schlimmer ..eine Burka oder Nikab) tragen möchte soll es dort tun wo es erwartet wird. Basta.

@ 07:06 von Pucca

"Schon das es Arbeitgeber gibt die dies verbieten können, darf es nicht geben, ich würde für solche nicht arbeiten."
.
Sie haben ja leider das Glück, in einer offenen Gesellschaft zu leben.
Sie dürfen sich sogar Ihren Arbeitgeber aussuchen.
Niemand zwingt sie dazu.
Wenn ich mich dafür entscheide für einen Arbeitgeber zu arbeiten, bei dem ich den ganzen Tag im Bären-Kostüm rumlaufe, ist es so.
.
Das Verhalten von Frau Ludin ist eher fragwürdig.
Ich hätte da mehr Respekt erwartet.
Ich suche mir ein Land aus, nehme die Staatsbürgerschaft an, und will jetzt meine Afghanische Kultur hier voll ausleben.
.
Kann ich das auch andersrum?
Ich darf noch nicht mal nach Mekka, weil ich da Boden entweihen würde.....
.
Und das ist eine weltoffene Religion?

Religionsfreiheit

Ich habe im Iran erlebt, wie sich eine Religion auf ein Land auswirken kann. Der Iran war weltoffen, die Frauen modisch gekleidet, 3 Tage nach Ankuft von Chomeini lief alles nur noch schwarz vermummt durch die Straßen und das viele Jahre lang.

@ 07:06 von Pucca

"Schon das es Arbeitgeber gibt die dies verbieten können, darf es nicht geben, ich würde für solche nicht arbeiten."

Die haben sogar das Glück in Deutschland selbst ArbetgeberIn zu werden und nur noch Kopftuchträgeinnen einzustellen.

Aber anderen Arbeitgebern vorzuschreiben, dass sie auch welche anstellen müssen, nun das dürfen Sie eben nicht.

Das ist halt der kleine feine Unterschied zwischen Freiheit und Diktatur.

Wie sieht es denn mit der Kippa aus.

Fereshta Ludin fordert Toleranz gegenüber dem Kopftuch, während es einige der gleichen Religionsgemeinschaft nicht ertragen können, wenn die Kippa im öffentlichen Raum getragen wird. Aktuelle Beispiel: Mittwochnachmittag im Bonner Hofgarten.
Wie intollerant dies ist sieht man daran, das die abzählbar wenigen Ereignisse in der die Kippa getragen wird schon zu Übergriffen führt so dass sich die Jüdische Gemeinde in Bonn gentötigt sieht vor dem Tragen der Kippa zu warnen.

@kptspaltnagel

"Seien wir doch mal ehrlich, den meisten Kopftuchgegner ist die Position der betroffenen Frauen offensichtlich egal." Am 13. Juli 2018 um 10:09 von kptspaltnagel

Seien Sie doch Mal ehrlich.

Die Kopftuchträgerin sehen Sie als den Bauchnabel der Welt, nach dem sich alle im öffentlichen Dienst zu richten haben: die Schüller, die Eltern, die Kollegen und der potentielle Arbeitgeber Staat. Sie alle sind Ihnen egal.

Nö. Von der Wolke können Sie sofort herunterschweben.

um 09:42 von NeutraleWelt

Zitat:
"Im Iran "dürfen" Frauen ohne Kopftuch rumlaufen? Genau das Gegenteil ist der Fall!
Und junge Mädchen ziehen nach der Schule hier an der Bushaltestelle vor meiner Tür schnell wieder ihr Kopftuch an. Damit sie eine gute Muslima sind und nicht die Ehre ihrer Familie beflecken.
.
Wo habenSie denn Ihre Informationen her?"
Zitat Ende.

Ich war schon zwei mal dort.
Bereisen sie mal den Iran, sie sind dort sicherer als in der Frankfurter U-Bahn und sie werden staunen, wie modisch gekleidet und ohne Kopftuch, dort tausende von Frauen herumlaufen.

Wenn's nur ein Stück Stoff

Wenn's nur ein Stück Stoff wäre, würden's die Damen ja abnehmen.

Religion oder nicht

Meine Oma hat früher auch Kopftuch getragen, als Schutz für ihre Haare. Stoff bei Sonne und Wind, wasserdichte Kunststoff wenn es regnete. Kopftücher waren "in", viele Hollywoodstars aus 50er und 60er Jahre haben modische Kopftücher getragen.
Aber die trägt Frau auf den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, in der Freizeit.
Ein Kopftuch heute in Westeuropa, ist für mich Zeichen von Protest. Es zeigt das frau nicht zur "normale" Gesellschaft dazu gehören will. Genau so wie Punks zerrissene Kleidung mit Nieten und Ketten tragen, oder andere Gruppen provozieren mit Lack und Leder, oder eine Art Uniform.
Da Schulen und andere Öffentliche Institutionen neutral sein sollen, hat diese Kleidung da nichts zu suchen. Ich würde als Lehrer auch kein Rocker mit Hells-Angels Kutte einstellen, oder ihm verbieten diese Kutte während der Arbeit zu tragen.

Anette Schavan

Kopftücher sind ein religiöses Symbol und hat mir unserer demokratischen westlichen Werteordnung in D in Schulen, bei Gerichten etc. nichts zu suchen.
Unsere damalige CDU-Kultusministerin Anette Schavan hatte seinerzeit recht, daß Frau Ludin nicht in den baden-württ. Schuldienst übernommen wurde.
Außerdem möchte ich auch heute nicht, daß meine vier Enkelkinder von kopftuchtragenden Lehrerinnen unterrichtet werden.

@Oldtimer, 10:20

Ich habe im Iran erlebt, wie sich eine Religion auf ein Land auswirken kann.

Wir sind aber nicht im Iran. Und wir werden es auch nicht sein, auch wenn dieses Schreckensszenario hier so gerne gezeichnet wird.

Ich finde einfach den Gedanken aberwitzig, Menschen von einer Bevormundung befreien zu wollen, indem man ihnen etwas verbietet.
Geht es um freie Willensentscheidung? Wenn ja, sorgen wir doch bitte dafür, dass Frauen kein Kopftuch tragen müssen, wenn sie das nicht wollen, und dass sie eines tragen dürfen, wenn sie es wollen.
Mich übrigens würde kein Kettchen mit einem Kruzifix bei einem Lehrer oder einer Lehrerin stören. Und das sage ich als jemand, der als Schulkind massiv von einer christlichen Lehrkraft "indoktriniert" wurde. Ohne Erfolg, wie man heute weiß.

@ Name0815

Sehr gut Ihr Kommentar.
Ich sehe dies genauso wie Sie. Leider ist es in Berlin noch viel schlimmer, da werden bereits die Kinder in den Schulen wegen ihres jüdischen Glaubens hauptsächlich von Muslimen gemobbt, weil sie nicht an Allah glauben, wie immer wieder aus der Presse zu entnehmen ist.

Grenzenlose Freiheit

Ja isses denn die Possibility? Da müssen Baustellenarbeiter Sicherheitsschuhe und Helme tragen, da dürfen Dachdecker nicht mit Balettschuhen aufs Dach, da muss der Security eine Uniform tragen, und die Lebensmittelverkäuferein - ist das aber dreist! - muss Plastikhandschuhe überstreifen, bevor sie Brot anfasst. Los Leute! Lasst euch nichts mehr diktieren! Kämpft für eure Freiheit vor Gericht! Was ist denn mit unserer Gewissensfreiheit? - Sarkasmus Ende

Da ist wohl die Integration

Da ist wohl die Integration an der Toleranz gescheitert.

@08:16 von privat23

"Lasst den Kindern die Kindheit und schützt sie in KITA und Schule vor religiöser Indoktrination.
Leider werden aber gerade Kinder muslimischer Eltern schon von klein auf mit dem Islam"

Kinder bzw. Babys von Christlichen Eltern werden doch auch ungefragt zur Taufe gebracht. Und somit von klein an religiös indoktriert, oder ist das was anderes?

Ich durfte im Unterricht

Ich durfte im Unterricht keine Kopfbedeckung tragen.
Nicht einmal richtig herum, durfte die Kappe, damals hieß es noch nicht Basecap, drauf bleiben. Es kam auch kein Lehrer mit Hut rein. Der wurde an der Eingangstür abgenommen.
Und so en Kopftuch kann man so oder so tragen. Wenn man erkennt, daß es einer religiösen Folklore dienen soll, weg damit. Als Schutz vor Sonne oder Wind, ist es OK. Aber drinnen? Wind? Sonne? Im Klassenzimmer?

Wer hat denn nun Recht

@Australitis
In der Süddeutschen Zeitung vom 4.2.2018
lese Ich vom Iran: "Kopftuch abnehmen ist "eine eindeutige Straftat"

Und weiterhin: Generalstaatsanwalt Abbas Jafari Dolatabadi betonte, das Kopftuch abzunehmen sei "eine eindeutige Straftat", und die Strafverfolger würden "ihre Pflicht konsequent erfüllen".
Oder in NTV vom 20.4.2018
Frau im Iran wegen Kleidung verprügelt
weiterhin:
"Das Kopftuch ist ein unwiderruflicher Teil des Islams, der die Würde und Keuschheit der Frauen garantiert", sagte im März Ahmad Dschannati, Präsident des Expertenrats, dem höchsten Klerusgremium im Iran.
Was ist denn nun Richtig?

Mich nervt die chronische Verläugnung der Tatsache, das viele Frauen zum Tragen des Kopftuches gezwungen werden.

Warum wollen die Ludins mit

Warum wollen die Ludins mit ihren Kopftüchern denn so unbedingt in den Schuldienst? Weil sie Einfluss nehmen wollen. Vorne herum ist es bei der ein oder anderen Moslemin wirklich eine Glaubenssache, die ich nicht in Abrede stellen will. Aber hintenherum und als Hauptsache ist es eines der Zeichen für Einfluss und Macht einer Religion, die die weltweite Verbreitung und Übernahme aller Gesellschaften und Staaten verlangt, was deren Anhänger sich auch auf ihre Fahnen geschrieben haben. Dafür sind diese Frauen, ob bewußt oder unbewußt doch nur die benutzten Mitkämperinnen. Daher sehe ich das Kopftuch als eine mir ständige, unerträgliche Provokation und die Art, wie hier durch Kleinreden versucht wird, sich in diese unsere Gesellschaft einzubohren ist einfach unerträglich. Dazu kommt, dass die christliche Religion hier jede Menge Anfechter in unseren eigenen Reihen hat, die sich oft als totale Apistier bezeichnen, gleichzeitig aber den muslemischen Glauben stärken und unterstützen wollen?

@IDENTITÄRER 7:20 h

"Wer hat eigentlich dieser Afghanin, die offensichtlich gegen die Werte unseres Landes agitiert und mit deutscher Kultur und Werten Nullkommanix zu tun hat, fälschlicherweise die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen?

Und was "verliehen" wird, muss zurückgegeben werden.

Ist ja wohl logo!"

Diese "Afghanin" "agitiert gegen die Werte" Deutschlands indem sie sich durch alle Instanzen klagt?

Zu den Werten Deutschlands gehört der Rechtsstaat.
Haben Sie Zweifel daran?

Im Übrigen ist Rechtsextremismus nichts Hippes, sondern genauso muffig wie chauvinistischer Islamismus.

vor 20 Jahren. Frau Schavan dazu:

"..das Kopftuch sei ein Symbol für politischen Islamismus, kulturelle Abgrenzung und stehe für eine Geschichte der Unterdrückung der Frau...". Es gibt nicht viele Aussagen der Politik die sich sich so bestätigt haben.

Fathaland

11:49 von fathaland slim
08:53, die_reine_Wahrheit
>>Das Kopftuch ist und bleibt ein fundamentalistisches Statement zur Rolle der Frau!<<

"Die ideologische Aufladung des Themas ist ein Phänomen des ausgehenden 20. Jahrhunderts und wird durch Diskussionen wie diese hier noch befeuert."

Da werden Dir aber Frauenrechtlerinnen insbesondere aus islamisch gepägten Ländern heftig widersprechen.

Insbesondere im Mittelmeerraum herrscht das Patriarchat egal welcher Reliigion man angehört.

@ DLGPDMKR um 06:05

Ihre Worte: "Man nennt das Taqiyya."
Zur Erklärung ein Zitat aus Wikipedia:
"Stefan Jakob Wimmer, ein deutscher Ägyptologe, Orientalist, sieht in dem Vorwurf der Taqīya gegen Muslime eine Parallele zum Antisemitismus. Auch im 19. Jahrhundert haben sich Antisemiten "als aufrechte Verteidiger des christlichen Abendlandes" dargestellt und Lüge als jüdischen Wesenszug definiert. Auf dieselbe Strategie würden nun Islamfeinde zurückgreifen: Da ihrer Meinung nach der Islam in Deutschland keinen Platz habe, werfen sie jedem Muslim, der dem widerspricht oder den Islam nicht extremistisch auslebt, vor, Taqīya zu betreiben. Die Tatsache, dass diese gezielte Missinterpretation von Taqīya Einzug in die Mehrheitsgesellschaft hält, alarmiert Wimmer. Eine demokratische Gesellschaft müsse sich gegen die "Diffamierung" einer religiösen Minderheit genauso wehren, wie sie sich gegen fundamentalistische Feinde wehrt".
Besser könnte ich es nicht sagen.

@ DLGPDMKR um 06:05

Ihre Worte: "Man nennt das Taqiyya."
Zur Erklärung ein Zitat aus Wikipedia:
"Stefan Jakob Wimmer, ein deutscher Ägyptologe, Orientalist, sieht in dem Vorwurf der Taqīya gegen Muslime eine Parallele zum Antisemitismus. Auch im 19. Jahrhundert haben sich Antisemiten "als aufrechte Verteidiger des christlichen Abendlandes" dargestellt und Lüge als jüdischen Wesenszug definiert. Auf dieselbe Strategie würden nun Islamfeinde zurückgreifen: Da ihrer Meinung nach der Islam in Deutschland keinen Platz habe, werfen sie jedem Muslim, der dem widerspricht oder den Islam nicht extremistisch auslebt, vor, Taqīya zu betreiben. Die Tatsache, dass diese gezielte Missinterpretation von Taqīya Einzug in die Mehrheitsgesellschaft hält, alarmiert Wimmer. Eine demokratische Gesellschaft müsse sich gegen die "Diffamierung" einer religiösen Minderheit genauso wehren, wie sie sich gegen fundamentalistische Feinde wehrt".
Besser könnte ich es nicht sagen.

10:15 von IDENTITÄRER

Ihre Statements zur Bestrafung von Frauen ohne Kopftuch in der sog. "islamischen Welt" stimmen nicht.
Steinigung - das habe ich in dem Kontext noch nicht gehört. Allenfalls im Kontext mit "Ehebruch", ausgeführt durch Taliban, IS oder ähnliche Fanatiker, manchmal auch Dorfbevölkerungen.
Säure gegen Frauen - diese Form von Anschlägen kennt man allgemein aus dem asiatischen Raum.
Im Iran gibt es Strafen (aber keine Todesstrafe), in Saudi-Arabien teils auch. In den nordafrikanischen Ländern nicht, in der Türkei nicht.

Ist die Frage nicht, wann man das Kopftuch absetzt?

Ich denke, unsere säkulare Gesellschaft und unser laizistisches Weltbild, dass unsere Vorfahren vor über 200 Jahren 'erkämpft' haben erlaubt auch eine Religionsfreiheit, da sie nach der oben genannten Weltsicht als Privatsache gilt. Darum soll siche jeder auf den Kopf setzen, was er will: Kopftuch, Kippa oder auch Nudelsieb.
Aber das alleine sollte als Grund ausreichen, um unseren Staat mit seinen öffentlichen Einrichtungen zu respektieren und aus diesem Grunde das Kopftuch in öffentlichen Ämtern abzulegen. Damit zeigt man, dass man seine persönliche und religiöse Weltsicht unter die Werte und Regeln unseres Staates stellt.
Auch ein Richter und ein Anwalt schlüpfen in eine Robe, um zu demonstrieren, dass sie nun ihre persönliche und religiöse Sicht der Dinge unter ihr Amt stellen.

Ich denke, wir könnten auch erwarten, dass eine gläubige Muslima ihr Kopftuch ablegt, wenn sie ein öffentliches Amt in einem säkularen Staat erfüllt.

NUR ein kleines Stueck Stoff

oder Was will sie wem damit sagen? Das kann sie in ihrer Freizeit jederzeit gern tun, aber nicht in der allgemeinen Schule in Deutschland!
Ich will es aber tragen - wie ein trotziges Kind eben! Nun gibt bzw. gabe es aber auch arabische Laender, wo sich einmal die Frauen modisch und ohne den Lappen Stoff auf den Kopf kleideten! Modern, frei und trotzdem der Religion des Islam angehoerend - Es geht also auch Ohne ... und in Europa erst recht!

Ich vermisse linke Kräfte die

Ich vermisse linke Kräfte die sich gegen Diskriminierung von Frauen im In-u Ausland
engagieren.

Was versprechen sich die Linken davon Frauendiskriminierung als rechts abzutun statt als klar Patriarchalisch?

Warm? Das kann doch nur reine Pofilirungsneurose sein, die dahintersteckt, um sich klar von den Rechten zu differenzieren?

Traurig.
Denn ihr verkennt die Tragweite der Bedeutung, die sich dshinter verbirgt.

emanzipiert mit Kopftuch

Nee, das ist sie garantiert nicht!
Wozu gilt denn das Kopftuch im Islam fuer die Frau - Nicht aufreizend auf den Mann wirkend! Sie unterwirft sich also, nichts mit emanzipiert und frei handelnd!
Sie kann es gern tun, aber nicht hier in einer Schule!

Religionsfreiheit für alle?

Ich bin auf die Reaktion gespannt, wenn ein Lehrer mit Kippa den Unterricht vor Schülern mit türkischen und arabischen Wurzeln abhält. Gilt da auch die Religionsfreiheit?

Selbst eine Imamin ist gegen das Kopftuch

Welt: 16.04.2018
"Ates will im Kampf gegen das Kopftuch bis nach Karlsruhe ziehen."
(Um eine grundsätzliche Entscheidung zu erzwingen)

Später im Text:
Schon jetzt sei der Schulfrieden an vielen Schulen durch Diskussionen unter muslimischen Schülern über die richtige Auslegung der Religion gefährdet. Eine Lehrerin mit Kopftuch würde das nur noch verstärken. „Allein durch das Tragen des Kopftuchs signalisiert sie die strenge Auslegung des Islam, dass die Frau sich vor den Blicken der Männer verhüllen muss“, mahnte Ates, die mit vier Personenschützern im Gericht erschien.

Eine liberale Muslimin die Personschützer braucht, weil sie weltoffen, tolerant, eine weibliche Imamin und gegen das Kopftuch ist. Ich denke, sie wird ihre Gründe haben. Und 4 Personenschützer Aufgrund von sehr ernstgenommenen Morddrohungen sprechen für sich.

@ schutzbefohlener um 08:20

DLGPDMKR um 06:05 schrieb: "Das nennt man Teqiyya"

Dieser Vorwurf richtet sich gegen Muslime und wirft ihnen die Lüge als Wesenszug vor. Wer der Meinung ist, der Islam gehöre nicht nach Deutschland, beruft sich auf Taqīya und bezichtigt jeden Muslim der Lüge.

Ihre Antwort auf DLGPDMKR um 06:05: "Ein unlösbares Grundsatzproblem, gleich dem gordischen Knoten, den Alexander der Große nur mit Schwert lösen konnte."

Ein Kommentar, der mich nur noch mit Grausen erfüllt.

Das Kopftuch ist klar

Das Kopftuch ist klar ausdruck für herrschendes Patriarchat und Diskriminierung der Frau.

Frauen, die so nicht behandelt werden wollen,
müsses es als Ausdruck eben dieses ablehnen.

Daran ist kein Zweifel.

Wie Männer das sehen, ust mir persönlich egal.
Die entscheiden das nicht.

05:54 von Tada "Es ist aber

05:54 von Tada
"Es ist aber so, dass der Arbeitgeber...
... das letzte Wort im Punkt Kleidungsstil hat.
Ich kann mir auch keine Lehrerin im Minirock oder Bauchfrei vorstellen - ob diese Kleidung nun Unterdrückung oder Befreiung wäre ist echt egal"

Letztlich ist es so.

Kippa, Kopftuch

Soleln die Leute tragen was sie wollen. Ich finde es abartig, wie selektiv aufgegriffen wird, dass ausländische Antisemiten Männer mit Kippa angegriffen haben, gleichzeitig in Medien und Öffentlichkeit Angriffe auf Frauen mit Kopftuch ignoriert werden. Die bringen es nur in Lokalnachrichten. Warum?
Für mich scheint es eindeutig so: religiöse Toleranz ist in Deutschland eine Alibifunktion die dann benutzt wird, wenn man sie gegen eine andere (überspitzt gesagt ebenfalls fremde) Gruppe verwenden kann. Dann zum Beispiel tragen Nichtjuden Kippa (lustigerweise auch Frauen was religiös nicht vorgesehen ist). Geht's um Praktiken wie Schächten und Beschneidung, geht es um Wirtschaftskrisen und wer diese angeblich verursacht, geht es um Soros usw. kommen ganz schnell die üblichen alten Hetzereien heraus. Greifen Einheimische Menschen an wird dies weder aufgeklärt noch groß publik gemacht. Also hört mit dieser Bigotterie auf.

11:57, frosthorn

>>Ich finde einfach den Gedanken aberwitzig, Menschen von einer Bevormundung befreien zu wollen, indem man ihnen etwas verbietet.<<

Danke.

Mehr ist zu dem Thema eigentlich nicht zu sagen.

Kurz u. bündig!

Ein Kopftuch ist eine Art Uniform an der ich etwas festmachen;für jeden identifizierbar machen kann. Wer denkt die Gedanken sind trotzdem noch so frei wie mit ohne Uniform muß sich fragen wer das was;wie ;wo;warum darumherum festlegt. Bin ich dann keusch oder eine bessere Muslima;Soldat;Polizist;Pfarrer oder sonst was ?
Gewiß nicht, aber da ich dich sofort festnageln kann, kann ich es verlangen wenn ich diese Regeln die damit verbunden sind bestimme!Egal ob Pope oder Amtsherr bzw. ähnliche Gilde;Gruppen-Leader.
20Jahre u. es gäbe soviel wichtigeres u. trotzdem ist es seit 20 Jahren im Gespräch u. gerade als Politikum!?

Das Kopftuch, auch wenn sich

Das Kopftuch, auch wenn sich da viele auf Religion und Religionsfreiheit berufen, ist nur sehr bedingt, wenn überhaupt, religiöser Ausdruck.

Es gibt viele Musliminnen, die sich diesem Dogma nicht unterwerfen und trotzdem religiös leben können.

Symbole, Iterationen und Religionsfreiheit.

Ich finde, dass man gerechtigkeitshalber alle religiösen Symbole einbeziehen und aus den staatlichen Einrichtungen verbannen sollte, wenn man schon explizit über das muslimische Kopftuch spricht. Ob man ein Kreuz oder eine Kippah im Gegensatz zu einem Kopftuch abnehmen oder verstecken kann, ist an dieser Stelle unerheblich. Aber wenn wir schon Konfessionsfreiheit haben, dann muss die Gesellschaft es aushalten können, dass Menschen ihre Religionszugehörigkeit zeigen, in der Öffentlichkeit und in öffentlichen Räumlichkeiten - wieso man da einen Unterschied machen möchte, habe ich noch nie logisch ergründen können. Soll die Lehrerin ihr Kopftuch erst aufsetzen, wenn sie nach Hause geht?

Wer Angst hat, dass durch das Kopftuch der Lehrerin Einfluss auf das eigene Kind genommen wird, sollte in erster Linie seine eigene Erziehung infrage stellen. Solange der Unterrichtsstoff neutral (und leidenschaftlich ;) vermittelt wird, sollten weder ein Kopftuch, noch ein Kreuz ein Problem sein.

11:57 von

11:57 von frosthorn
@Oldtimer, 10:20

"Ich finde einfach den Gedanken aberwitzig, Menschen von einer Bevormundung befreien zu wollen, indem man ihnen etwas verbietet."

Als Vergewaltigung in der Ehe verboten wurde, empfanden dasauch viele Ehemänner auch als Bevormundung und Einmischung.
Und so manche Frau wurde da wohl auch verunsichert, was denn nun rechtens wäre.

Mittlerweile steht das gar nicht mehr zur Debatte, dass Vergewaltigung Vergewaltigung ist.

Ich hoffe und bete, dass irgendwann der Tag kommt, an dem alle Frauen ihr Recht auf Gleichwertigkeit begreifen und erfassen.

Dieses Weichspülen von Diskriminierung geht mir gnadenlis gegen den Strich.

Islamische Frauen selbst

Islamische Frauen selbst Islamwissenschaftlerinnen, die kein Tuch tragen, sind heftigsten Anfeindungen ausgesetzt, erhalten Drohungen von Männern und Frauen!
Weil sie kein Tuch tragen. Werden öffentluch beschimpft, beleidiget, diffamiert, angegriffen, ausgegrenzt, Ihnen wird ihr Glaube in Abrede gestellt, weil sie sich dem Patriarchat entgegenstellen statt sich ihm zu beugen.

Immer werde ich auf der Seite dieser Musliminnen stehen. Niemals auf der Falschen!

Gutmenschen

Hier meinte jemand, bestimmte Gutmenschen fänden das Kopftuch nicht nur erträglich sondern es dürfte um (wessen Willen eigentlich) selbstverständlich überall getragen werden.
Da schwillt mein atheistischer Kamm. Dem sind allerdings schon seit sehr langer Zeit Parteiabzeichen, Kreuze (an Hälsen und in Räumen), Kippas und seit Neuerem eben auch islamistische Kopftücher ein Greuel. All das Zeug soll abgrenzen und sich selbst möglichst hervorheben.
Passt das wirklich ins 21. Jahrhundert - hier im eigentlich aufgeklärten Europa?
Übrigens: Wo immer ich bin, gehe ich gern in jede Kirche und jeden Tempel. Das hat ewas mit Geschichtsbewusstsein zu tun.

Es ist erschreckend, dass das

Es ist erschreckend, dass das Problem nur aus dem kl. Deutschland heraus betrachtet wird.

Alle, die die Diffamierung und Diskriminierung hier als "Freiheit" verwechseln, betrachten das Problem nur unter ihrer kleinen beschränkten Käseglocke.

Das zeigt mir, wie wenig sich damit besonders Männer wirklich auseinandersetzen.

Aber wozu auch?
Schließlich sind es Frauen, die letzlich unter dieser Problematik zu leiden haben ... und zwar auf der ganzen Welt!

Der Kopftuch-Streit ist

Der Kopftuch-Streit ist ideologisch aufgeheizt - ziemlich genau seit 20 Jahren - und es gibt die verschiedensten wichtigen Themen dabei. Es geht um Religionsfreiheit genau wie Frauenrechte, es geht um politische Instrumentalisierung von rechts und auch um pauschale Diffamierungen. Wer wirklich persönlich mit Frauen zu tun hat und mit ihnen auch spricht (man kann hier den Eindruck bei manchem Kommentar gewinnen, dass das längst nicht bei jedem der Fall ist...), der weiß, dass auch die kopftuchtrgenden Frauen sehr differenziert und häufig selbstbewusst mit dem Thema umgehen. Es wäre an der Zeit, den "Symbolstreit" zu lassen und über die wirklich wichtigen dahinter stehenden Themen wir Frauenrechte, Integration und auch Differenzierung verschiedenen islamischer Richtungen zu sprechen.

Hetze wird von den Rechten

Hetze wird von den Rechten mit Meinungsfreiheit verwechselt und

die Linken verwechseln Diskriminierung mit Freiheit ....

Schlimm, schlimm ....

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