Ihre Meinung zu: Mobilfunkgipfel: Weniger Funklöcher, schnelleres Netz

12. Juli 2018 - 17:55 Uhr

Infrastrukturminister Scheuer will Mobilfunklöcher beseitigen. Eine halbe Million Haushalte sollen zusätzlich ans Netz angeschlossen werden. Die Opposition kritisierte eine "visionslose Digitalpolitik".

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Kommentare

5g deckt nur kurze

5g deckt nur kurze Entfernungen ab, und eine massenhafte Zunahme von Antennen wird die Folge sein, und damit eine Zunahme der Mobilfunk-Strahlungsexposition (es gibt zunehmende Hinweise aus der Wissenschaft, dass diese hochfrequente Strahlung gesundheitsschädlich ist, zB eine Zunahme des Tumorwachstums). Die Bundesnetzagentur hat übrigens nie eine eigene Studie herangezogen, sondern sich auf die Studien der Mobilfunkkonzerne verlassen, und die kritischen Studien anderer Wissenschaftler nicht berücksichtigt. Nur zB link.springer.com/article/10.1007/s10669-011-9307-z

5G hat hohe

5G hat hohe Datenratenmöglichkeit aber wegen hoher Frequenz nur geringe Reichweite. Ist daher für Innenstädte, nicht jedoch für das flache Land geeignet.

Absichtserklärung?

Das klingt mir irgendwie nach "niemand hat die Absicht eine hohe Mobilfunkabdeckung herzustellen" statt konkreter (Selbst)Verpflichtungen.
Ich finde es auch überhaupt nicht gut, dass sich die Mobilfunkkonzerne wieder mal Geschenke machen lassen und Einsparungen "mitnehmen" dürfen. Bei den horrenden Tarifen, die in DE aufgerufen werden, sollte eine wie auch immer geartete Subventionierung absolut fehl am Platze sein.

Regulierung nach dem Muster der CSU

Regulierung funktioniert nur dann, wenn der Staat Regeln schafft, dann überwacht und bei Verstößen auch Maßnahmen ergreift. War nicht bei der letzten Lizenzvergabe schon angekündigt worden, dass ein Ausbau in der Breite Voraussetzung für den Zugang zu den lukrativen Ballungsräumen sei?
Das Ergebnis sehen wir jetzt. Das, was die CSU-Minister hier abliefern, zeigt, dass wirkliche Regulierung nicht gemacht wird, und wird vermutlich wieder hinter vermeintlich stichhaltigen Argumenten wie Wettbewerbsfähigkeit und Sicherung von Arbeitsplätzen versteckt werden.
Der CSU fehlt hier der nötige Abstand, dieses Mal von Telekommunikationsunternehmen - über die Automobilindustrie brauchen wir ja schon länger nicht mehr sprechen. Und das alles geht erneut zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Am 12. Juli 2018 um 18:11 von

Am 12. Juli 2018 um 18:11 von OrwellAG
5g deckt nur kurze

///5g deckt nur kurze Entfernungen ab, und eine massenhafte Zunahme von Antennen wird die Folge sein, und damit eine Zunahme der Mobilfunk-Strahlungsexposition (es gibt zunehmende Hinweise aus der Wissenschaft, dass diese hochfrequente Strahlung gesundheitsschädlich ist, zB eine Zunahme des Tumorwachstums).
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Es gibt trotz des seit Jahren andauernden " Feldversuches " mit über einer Milliarde Teilnehmern keine Hinweise auf Gesundheitsschädlichkeit. Ionisierung kann bei diesen Frequenzen nicht auftreten. Erwärmung im milliKelvin Bereich liegt weit innerhalb der normalen Körpertemperaturschwankungen

Anstatt sich um die

Anstatt sich um die Höchstgeschwindigkeit zu kümmern, wäre es ratsam, sich mal über die Flächenabdeckung Gedanken zu machen. Was nutzt partielles 5g, wenn der Empfänger nicht mal ein Netz hat?
Nicht nur Lizenzen verkaufen. Auch Leistung einfordern.
Wer Lizenzen nicht nutzt, muss raus fliegen.

063xx Loch and Loch und hält doch

Seit 1991 hat sich im PLZ Raum 063xx wenig geändert! Viele Funklöcher da zu wenig Einwohner... Gerne darf mal Herr Scheuer zu uns wo die Telekom sogar noch Monopolrechte genießt und Vodafone keinen Zulass hat - aber das interessiert ja bei 200,000 Einwohnern auf 100 Quadratkilometer niemand.

Internet nur noch für Städter

Man redet über 150 Mbit Leitungen, 5G, Glasfaser und was weiß ich noch alles. Und in meinem Dorf gibt es maximal 3 Mbit, dann ist Schluss.

Weniger Funklöcher, schnelleres Netz

Diese oder ähnliche Überschriften lese ich nun seit Jahrzehnten. Ich denke das sagt alles.

Kein Empfang

Das ist auch so ein Witz!
Überall schwächelt der Empfang.
Wäre ein Netz nicht besser als drei schlechte?
Warum geht es in anderen Ländern?

Warum nicht bei der Vergabe

Warum nicht bei der Vergabe der 5G-Lizenzen vorschreiben, dass der 5G-Ausbau erst beginnen darf, wenn alle weiße Flecken komplett durch mindestens einem Versorger mit 4G versorgt wurden?! Warum der Staat immer mit dieser Bitte-bitte-liebe-Wirtschaft-Methode arbeiten muss bleibt mir ein Rätsel!

99% Versorgung...

...also 1 % keine Versorgung.

Macht bei 82 Miliionen also 820.000 Leute die dann immer noch keinen Empfang haben werden.

Also Bremen mit Bremerhaven und Ostfriesland. Oder Harz.

Toll...

@Draine : Gibt´s dort evtl. "Kabel" ?
Ich kenne ein Dorf, da gibt´s via Telekom 1,5 MBit, via Kabel aber 200 MBit ;)

4 g verpflichtend sofort

Wer auf das 5 g Netz bieten will muss überall 4 g senden, jetzt.

ohne neoliberale Ideologie

und falsch verstandene Liberalisierung und Rosinenpickerei könnten wir schon lange ein gut ausgebautes Netz haben. Diese Folgen waren schon damals abzusehen. Ob Funk oder Festnetz, das gleiche Problem.

Es wäre eigentlich ganz einfach,

große Städte bekommt nur der, der entsprechend viele ländliche Gebiete mit Netz versorgt. Dann hätte das Rosinen picken ein Ende.

Freq

Also ich befasse mich seit Jahren mit Frequenzen genau wie genug Wissenschaftler und 5g kann sehr gefährlich für denn Menschen werden Frequenzen können Glas zersprengen lassen genau so wie Frequenzen Krebs Zellen besiegen können und genau so können gewisse Frequenzen schädlich für denn Menschen werden :(

18:28 von Werner40

Auf dem Land, zum Beispiel im Hunsrück, gibt es hunderte von Windräder, da könnte man leicht Antennen drauf setzen. Im Hunsrück bekomme ich teilweise gar kein Netz. Windräder erzeugen so viel Strom, der in der Region nicht gebraucht wird und verschandeln die Natur, da wäre es recht und billig, wenigstens einen Nutzen für die Anwohner zu schaffen. Vielleicht würden dann auch mehr Unternehmen aufs Land ziehen.

Wie ist eigentlich definiert, was ausgebaut / versorgt ist ?

Also Bandbreite und Verfügbarkeit des Anschlusses.
Meinem Stand nach ist auch VDSL über Klingeldraht "ausgebaut" bzw. "versorgt" mit Breitband. Also alles ab theoretischen 50 Mbit/s - auch wenn nur 20 davon am Router ankommen....
Funk kann niemals eine Kabelverbindung ersetzen - die Datenraten schwanken enorm und bei schlechtem Wetter ist das Signal auch gerne mal ganz weg....
Warum zetern die Anbieter mit dem Glasfaser so rum - Lichtwellenleiter ist die einzige Antwort auf die Zukunft.

18:51 von draine

Das was sie schreiben ist richtig und eine Schande für Deutschland! Auf dem Land werden Windparks angelegt, der Strom wird dann in die Städte transportiert. Wenn man also das Land mit den Windrädern verschandeln kann, dann kann man auch Antennen aufstellen! Sonst sollten die Städte ihre Windräder auch dort aufstellen. Kürzere Wege, weniger Kosten. Da ist man aber anderer Meinung! Eine Frechheit, wie ich finde.

@18:51 von draine: Internet nur noch für Städter

Wir haben lange Zeit in einem Dorf am Eifelrand gewohnt. Der nächste Zugangsknoten zum Internet war ca. 4 Km entfernt und damit an der Grenze des Möglichen. Wenn es gut lief bekamen wir ca. 700 Kbit meist aber weniger. Die Telekom hatte auf Anfrage mitgeteilt, dass man ihr ca. 200 Interessenten für schnelleres Internet bringen solle, dann würde ein neuer Knoten im Dorf installiert. OK, dann eben nicht.

Mit dem Umzug in ein anderes Dorf sind wir jetzt Teil des "schnellen Internets" in NRW und haben nun einen 16 Mbit Anschluß. Die zunächst beworbenen und versprochenen 50 Mbit "für alle" Anschlüsse haben nur sehr wenige Auserwählte bekommen. Mit 16 Mbit kommen wir aber gut zurecht. Das reicht um Filme in HD zu schauen und Downloads kann man auch mal über Nacht laufen lassen.

Mobilfunk ist keine Alternative, denn LTE gibt es hier nicht.

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