Kommentare

Warum keine neue Abstimmung?

Ich glaube, würde Großbritannien noch einmal abstimmen, würde jetzt eine Mehrheit für den Verbleib in der EU als Ergebnis herauskommen.
Auf der anderen Seite, so wie die EU jetzt real existiert, ist sie nicht für die Menschen gemacht. Mit der jetzigen Abzogge-Politik bin ich auch nicht einverstanden. Es wäre ein Neuanfang aller Notwendig.

Warum keine neue Abstimmung?

Ich glaube, würde Großbritannien noch einmal abstimmen, würde jetzt eine Mehrheit für den Verbleib in der EU als Ergebnis herauskommen.
Auf der anderen Seite, so wie die EU jetzt real existiert, ist sie nicht für die Menschen gemacht. Mit der jetzigen Abzogge-Politik bin ich auch nicht einverstanden. Es wäre ein Neuanfang aller Notwendig.

Was ist das Problem für GB

Was ist das Problem für GB alle 4 EU Freiheiten zu akzeptieren ? Warum nur für Güter, nicht aber Dienstleistungen, Kapital und Menschen ? Wird Riesennachteile für GB bringen. Gemeinsam ist man stärker.

re knorlo

"Auf der anderen Seite, so wie die EU jetzt real existiert, ist sie nicht für die Menschen gemacht. Mit der jetzigen Abzogge-Politik bin ich auch nicht einverstanden."

Erläutern Sie doch mal, wie und wodurch Sie von der EU "abgezoggt" werden.

Am 12. Juli 2018 um 17:30 von Knorlo

"Warum keine neue Abstimmung?"

Und wenn uns das Ergebnis nicht gefällt, stimmen wir wieder ab ... und wieder ... bis es passt? Reisende soll man nicht aufhalten! Außerdem will man doch Ersatz für GB aufnehmen, allerdings ein paar Nehmerländer, die keinerlei Kriterien erfüllen - das passt dann schon. Die stimmen bestimmt immer für die derzeitige EU-Führung ... bis sie kein Geld mehr bekommen.

Eine eu Mitgliedschaft muss

Eine eu Mitgliedschaft muss deutlich mehr Vorteile bieten, als eine nichtmitgliedschaft nachteile bringt.
Also müssen wir gb so viele steine in den weg legen, wie möglich. Nordirlands nachteile fangen wir einfach auf. Oder sie vereinigen sich einfach mit Irland.
Schottland wird gb verlassen. Was bleibt?
Wales und England.
Die kommen auch wieder zurück.

@Werner40

Das Hauptproblem sieht die britische Regierung wohl bei den Menschen.

Die Migrantenstroeme aus Osteuropa werden erst in weiter Zukunft versiegen.
Denn Osteuropa ist arm.

Und diese Stroeme haben negative Auswirkungen auf das Lohngefuege entwickelter Laender.

Das Projekt der Kanzlerin/der UN und anderen, das offene Grenzen fuer gross angelegte Migration im weltweiten Massstab anstrebt, wuerde das massiv verschaerfen.

Es ist nur konsequent, sich dem zu verweigern.
Wenn man es gut meint mit dem eigenen Volk.

@karwandler

Man hat Steuern und Abgaben nach oben getrieben, hohe Preissteigerungen bei Energie usw. in allen Möglichen Formen und wundert sich warum in vielen Teilen der EU die Konjuntur nicht anspringt. Und das alles damit ein paar Prozent in Geld schwimmen können.
Was die Menschen brauchen ist Geld in der Tasche!
Ich sag immer, hier im Osten sind die Fehler des Systems deutlich zu erkennen, vorausgesetzt man will sie erkennen.

Good riddance?

Also so sehr ich ja auch von Anfang an gegen den Brexit war und noch immer bin... manchmal frage ich mich nur kopfschüttelnd ob wir diese Chaoten, die schon von Anfang an immer eine Extrawurst von der EU bekommen haben und soch doch immer wieder Beschwerden und Unverschämtheiten erlauben, überhaupt noch wollen. Ein Teil von mir ist froh die los zu sein. Nur um das Volk tut's mir leid.

@um 17:31 von Werner40

Was ist das Problem für GB alle 4 EU Freiheiten zu akzeptieren ? Warum nur für Güter, nicht aber Dienstleistungen, Kapital und Menschen ?

Weil das britische Volk nun mal mindestens eine dieser vier Freiheiten - diejenige der Menschen - eben nicht in der derzeitigen Ausgestaltung will. Die Personenfreizügigkeit war eines der beiden Hauptargumente (nebst den Zahlungen) für einen Austritt aus der EU.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen weshalb man für/gegen die PFZ sein kann. Ist aber nicht mal relevant, wichtig ist nur, dass man den Willen des Volkes respektiert. Und der ist gegen die PFZ.

Wird Riesennachteile für GB bringen.

Für wen denn? Für den Finanzjongleur in der Londoner City oder den Handwerker in Liverpool, der dann mit ausgesetzter/eingeschränkter Personenfreizügigkeit weniger mit polnischen Dumpinglöhnern konkurrenzieren muss?

Ich mag diese Schwarzmalerei nicht mehr hören. Norwegen, der Schweiz oder Island geht es ausserhalb der EU ausgezeichnet.

@um 18:59 von Einere

Schottland wird gb verlassen. Was bleibt?

Soso. Wie soll das gehen? Wird das per Brüsseler Dekret so angeordnet?

Das schottische Volke hat an der Urne mit "Nein" zum Austritt aus dem Vereinigten Königreich entschieden.

Auch diesen Volkswillen gilt es zu respektieren.

Scheiden tut weh. Ich fühle

Scheiden tut weh.
Ich fühle mich an meine Scheidung erinnert.
Die Rentenansprüche, der dokumentierte Zugewinn,... alles nach Recht und Gesetz...
Nur die von mir ererbten Möbel, Perserteppiche und der Schmuck meiner Oma waren ihres, letzterer, weil sie ihn schon mal getragen hatte. Kein Scherz. Das von ihr geerbte Haus war auch ihres, weil ich da niemals war. Ebenfalls kein Scherz.
Quintessenz: Harter Brexit. Und als Verhandlungspartner beidseitig Scheidungsanwälte.

Unerträgliche

Unerträgliche Rosinenpickerei!
Wenn London damit durchkommt braucht keiner mehr die EU!

"Und wenn uns das Ergebnis

"Und wenn uns das Ergebnis nicht gefällt, stimmen wir wieder ab ... und wieder ... bis es passt?"

Grundsätzlich stimme ich da zu, aber es lässt sich ja längst nicht mehr von der Hand weisen, dass der Brexit weit von den ursprünglichen Versprechungen unterscheidet. Das Volk wird immer unzufriedener mit der ganzen Sache und mehr und der Ruf nach einem zweiten Referendum um zumindest den Brexit-Plan der Regierung zu bewerten wird immer lauter. Und wenn das Volk dies so vehement will, wäre es nur demokratisch, dass auch zuzulassen. Immerhin ist gerade eine Minderheitsregierung im Gange die Zukunft des Landes massiv zu bestimmen.

Dazu kommen noch die offiziellen Enthüllungen, dass das Referendum massiv durch illegale Aktivitäten seitens Cambridge Analytica, russischer Hacker und nicht zuletzt durch ungesetzliche Methoden der Leave-Kampagne beeinflusst wurde. Wenn im Sport geschummelt wird, wird die Medaille aberkannt. In der Politik beharren wir weiter. Wo ist das bitte demokratisch?

May will

Rosinen picken. Und die EU mit ihren wachsweichen Prinzipien wird sich dazu breitschlagen bzw. erpressen lassen, aus lauter Angst GB ganz als Partner zu verlieren. Ich denke das Fehlen von konsequentem Handeln (z.b. beim Durchsetzen der EURO Kriterien und demokratischer Regeln) hat grossen Anteil an der EU-Müdigkeit vieler Bürger.

@ex_Bayerndödel 18:35

Dass ich Ihnen mal recht gebe, unglaublich. In einem Punkt liegen Sie total richtig. Großbritannien soll bitte draußen bleiben, möchte die nicht mehr in der EU haben, die zocken nur den Rest ab und wollen sich Rosinen rauspicken. Wir können froh sein, wenn die endlich raus aus der EU sind.

@Knorlo 17:30

Sie sollte nicht von sich auf andere schließen. Sie mögen behaupten die EU betreibe eine Abzockepolitik die Ihnen persönlich schadet. Sie sind aber eine einzelne Person und in der EU leben Millionen und die sehen es vielleicht nicht alle so wie Sie.

re ex bayerndödel

"Und wenn uns das Ergebnis nicht gefällt, stimmen wir wieder ab ... und wieder ... bis es passt?"

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass wir alle 4 Jahre den Bundestag neu wählen?

U.a. deshalb, weil sich die Wähler nicht einmal für alle Ewigkeit an eine Entscheidung binden.

Ein Exit aus der EU ohne Zölle zu kassieren?

"Brexit" heißt doch kompletter Exit ==>jedes Land kassiert Zölle. Der GB-Prämierminister hat genau das aber mit der EU nicht ausgehandelt, für " Made in GB" . Sodann haben Mitarbeiter & Minister wegen dieser Unlogik selbst gekündigt um nicht mehr hierbei mitzumachen. Gut, dass GB noch nicht die Euro-Umstellung gemacht hat__ würde Multimilliarden kosten

Problem

Die knappe Entscheidung, die für den Europaustritt gefallen ist, wurde von den einschlägigen Populisten mit falschen Angaben und deren Einwirken auf die EU- Ressentiments der Briten bewirkt.
Was er unter dem Strich für die EU und die Briten tatsächlich bedeuten wird, können diese Wähler mitnichten erfasst haben.
Und das ist das Problem.

Die kommen auch wieder zurück.

Hört sich schön an, trotzdem ist jede Spaltung in Schottland u.a. immer eine Schwächung und nicht im Sinne eines einigen und starken Europas.

Das Londoner Diktat

"Das heutige Brexit-Weißbuch ist ein wirklicher Schlag für den Finanzsektor..." - statt 15.000€/Monat und Millionenabfindungen für die Spielbanker, gibt es nur noch Sekt?
Wohl kaum!
Wer viel hat, will mehr und da man dem Finanzsektor und der Wirtschaft alle Macht übertragen hat, können diese beliebig an der Stellschraube "Arbeitsplätze" drehen.
Gürtel enger schnallen und sparen?
Kommt nur für den Pöbel in Frage, aber nicht für die Könige und den Adel der Finanzplätze!
Nun erwachen die Geister, die man 1989 rief.
May ist echt zu bedauern.
Harter Brexit - dass wär's!
Doch jetzt der "Rosinenpick-Brexit", auch wenn der Finanzplatz London aufheult, den Untergang beschwört und mit hoher Arbeitslosigkeit droht - kurzum:
GB verfolgt weiter das Ziel der Rosinenpickerei- alle Vorteile des Freihandels, aber in Europa keine Verantwortung!
Die anderen EU-Länder sollten sich daran ein Beispiel nehmen!

re messi

"Ich mag diese Schwarzmalerei nicht mehr hören. Norwegen, der Schweiz oder Island geht es ausserhalb der EU ausgezeichnet."

Und was ist mit Moldawien, der Ukraine und Albanien?

Ich mag diese eindimensionale Erklärung nicht mehr hören, dass Nicht-in-der-EU-sein schon die Gewähr ist, dass es jemand ausgezeichnet geht.

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