Ihre Meinung zu: Justizministerin schwächt Entwurf für Mietpreisbremse ab

12. Juli 2018 - 14:21 Uhr

Erst verschärft, nun die Abschwächung der Verschärfung: Am Gesetzentwurf zur Mietpreisbremse wird weiter geschraubt. Bei der Modernisierungsumlage setzt die Union offenbar durch, was Vermietern entgegenkommt.

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Kommentare

Nein mit dem hier bin ich nicht einverstanden

Nein, mit dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/mietpreisbremse-161.html

Bundesjustizministerin Katarina Barley hat die geplante Neuregelung der Mietpreisbremse nach Kritik aus der Union abgeschwächt. Zwar sollen Vermieter, wie schon geplant, künftig statt elf Prozent nur noch acht Prozent der Modernisierungskosten auf Mieter umlegen dürfen. Die Neuerung soll aber nur für Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt gelten. Das geht aus einem auf den 10. Juli datierten Gesetzentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

bin ich nicht einverstanden. Diese Bremse muss ueberall gelten und nicht nur da wo der Wohnungsmarkt angespannt ist. Denn in Zukunft kann bald ueberall der Wohnungsmarkt angespannt sein und von daher wird dass hier auf alle Gebiete ausgeweitet, werte Union. So nicht, werte Union (CDU CSU + AfD).

Ekelhaft

Der Kapitalismus ist so tief in Deutschland verkrustet, dass mir schlecht wird. Die Reichen werden immer reicher und bilden mit ihren Vermögen einen Teil der Gesellschaft ab, den ich ablehne. Heute erschien auf Tagesschau.de ein Artikel über die Rentner, bei denen über die Hälfte weniger als 800 Euro im Monat zum Leben haben und im Alter dann noch arbeiten gehen (müssen). Das ist oftmals sogar unter der Grundsicherung. Nein, dieses Deutschland gefällt mir gar nicht mehr. In einem Land, in dem die Vermieter diktieren, was gezahlt wird. Und die Politik ist denen gehörig, sind sie doch vielleicht selbst Vermieter!?

Schönen Abend noch!

Die jetzige Mietpreisbremse verpufft...

Die jetzige Mietpreisbremse verpufft...

schon jetzt hat mein Vermieter eine Erhöhung angekündigt, ohne jemals was zur Wohnverbesserung beigetragen zu haben, ist dass den rechtens und wer lehnt sich schon dagegen auf...
Es will doch keiner das Mitverhältnis verschärfen?

Justizministerin schwächt Entwurf zur Mietpreisbremse ab....

Das war wohl nichts.Die Gentrifizierung geht weiter.Da werden Gebiete mit angespannter Mietsituation wohl kaum irgendwo als solche ausgewiesen werden.Ein Fall von erfolgreichem Lobbyismus.Vonovia und Deutsche Wohnen setzen sich durch.

Versteuern wir mieteinnahmen,

Versteuern wir mieteinnahmen, wie Einkommen. Dadurch wird die miete nicht billiger, aber dadurch wird Soli, Renten-und Krankenkassenbeitrag etc fällig.

Preisdiktate

können und sollen in einer freien Marktwirtschaft nicht funktionieren. Dazu müsste unsere Wirtschaftsordnung radikal verändert werden, mit allen Nachteilen, die das mit sich bringen würde.

@19:04 von erster Realist

"...ohne jemals was zur Wohnverbesserung beigetragen zu haben,..."

Das ist in dem Haus, in dem ich wohne nicht anders.
Glücklicherweise ist einer von meinen zwei Nachbarn Jurist. Wenn der sich nicht in größeren Abständen einen Mega-Streit mit meinem Vermieter leisten würde, wäre das Haus jetzt vermutlich abbruchreif.

Investitionen

Nur dadurch, dass die Vermieter Geld verdienen, können Neubauten entstehen. Mit einer Mietpreisbremse wird jede Risikobereitschaft im Keim erstickt. Sozialwohnungen bei denen der Mercedes der Mieter vor der Tür steht, bezahlt der Steuerzahler.

"Mietpreisbremse" Freie

"Mietpreisbremse"

Freie Marktwirtschaft und so...

Was ist mit dem Eigentumsrecht, ist das nichts mehr wert ?

Staatlich unterstützter Mietwucher

Was für ein Irrsinn. Die Preisexplosion bei den Bestandsmieten wird so nicht eingedämmt.
Inzwischen sind die Handwerkerkosten bei den Modernisierungen derart in die Höhe geschnellt, dass der Mietpreiseffekt pro Modernisierung bei 8 % Umlage inzwischen genauso hoch ist, wie zuvor bei 11 %.
Die Vermieter sind nicht an einer kosteneffizienten Modernisierung interessiert, weil sie nach der vollständigen Finanzierung durch den Mieter weiterhin eine möglichst hohe Miete erzielen wollen.
Bei energetischen Modernisierungen wird deshalb bewusst auf Fördermittel verzichtet. Mein Fazit für die nächste Wahl:
Weder SPD noch Union handeln im Interesse der Mieter.

re einerer

"Versteuern wir mieteinnahmen, wie Einkommen. Dadurch wird die miete nicht billiger, aber dadurch wird Soli, Renten-und Krankenkassenbeitrag etc fällig."

Erstens unterliegen Mieteinnahmen der Einkommensteuer. Folglich auch dem Soli.

Zum Rest Ihres Vorschlags lieber kein Kommentar.

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