Kommentare

Seit 2002 sind diese 2% ein festgelegtes Ziel

Seit dem Nato-Gipfel 2002 hat die Bundesregierung (damals noch Schröder und Verteidigungsminister Struck) dieses Ziel festgelegt und wie alle anderen Nato-Partner versprochen.
Seitdem wird wenig getan um dieses Ziel zu erreichen und es ist auch wenig sinnvoll die Verteidigungsauasgaben als Prozentwert vom Haushalt oder sonst irgedeinem Wert festzulegen.
Sinnvol ist es die Ausgaben den Anforderungen entsprechend zu beschließen.
Und da liegt das Problem:
Wenn man bedenkt in welchen Auslandseinsätzen die Bundeswehr aktiv ist und welche zukünftigen Anforderungen an eine moderne Armee gestellt werden dann müssten die Ausgaben natürlich erhöht werden. Denn der momentane Zustand der Bundeswehr-Infrastruktur ist bekanntermaßen schlecht!

Aber die Höhe diieser Ausgaben bestimmt immer noch der deutschen Bundestag und nicht Herr Trump!

Fetische manifestiert

VdL hat diesmal IMO sogar recht. Diese fiktiven 2% sind völliger Quatsch und tragen nichts zu mehr Sicherheit bei. Und ja, wir hängen fett mit drin in der NATO und seit Frau Merkel 2003 zu Bush reiste, um ideologische Unterstützung im Irakkrieg zu geben, beugen wir uns devot den Vorgaben aus Übersee.
Auch der Vorschlag, Brücken, Straßen etc. zu verbessern, damit 1000e von Panzer e.a. darüberrollen können, ist angesichts der Lage vieler Straßen in D. kaum mehrheitsfähig.
Ich vermute, vor allem, da selbst die Kanzlerin versprach, das 2%-Ziel erreichen zu wollen, dass viele Mrd. in die Bundeswehr fließen werden, ob es Sinn macht oder nicht. Ganz ehrlich: Ich finde eine Armee mit maroder Ausrüstung 1000mal sympathischer als eine hochmoderne, deren einziges Ziel das effektive Töten ist.
Sind wir der Steinzeit noch immer nicht entronnen? Ich bin mir sicher, dass wir keine NATO bräuchten, auch wenn uns Stoltenberg und Co. immer wider Paranoia einreden wollen. Trotzdem: Vd. Leyen hat recht!

Warum

Warum stellt niemand die Frage warum die Imaginäre Bedrohung mit den BIP fällt oder steigt?

Druck machen!

Es freut mich, dass dieses 2-Prozent-Ziel nun auch mal hinterfragt wird, statt es immer und immer wieder als eine existenzielle Notwendigkeit darzustellen.

Mit etwas Druck von den Medien könnte es das Thema sogar bis in die Reihen unserer Regierung schaffen.

Europäische Rüstungsprogramme

Mit gesamteuropäischen Rüstungsprogrammen könnte Geld gespart werden.

Statt 20 verschiedene Panzer in 20 Ländern in kleinen Stückzahlen zu produzieren, könnte man einen Panzer für alle bauen. Gleiches gilt, für Flugzeuge, Schiffe, Gewehre usw.

Man könnte nicht nur Entwicklungs- und Produtkionskosten sparen, sondern auch bei Ausbildung und Ersatzteilen

Dafür braucht es aber mehr Europa und nicht, wie viele es fordern, weniger.

NATO-Gipfel:Der Zwei-Prozent-Fetisch....

Ob das nur ein Fetisch ist ? Es wird für die Bevölkerungen der Nato-Länder eine starke Belastung sein.Allein für die Bundesrepublik bedeuten zwei Prozent vom BIP,Rüstungausgaben von über 70 Milliarden Euro im Jahr,für 2019 sind 42 Milliarden anvisiert.Ein Fetisch,der wohl dazu führen wird,daß Sozialausgaben gesenkt werden müssen und Investitionen in Infrastruktur begrenzt bleiben.
Freuen werden sich hingegen Lockheed Martin,Lürssen,Rheinmetall,BAE-Systems.

Versprochen ist versprochen...

eigentlich sollten wir uns an unser Versprechen halten.
Aber tut Trump das auch? (sich an seine Versprechen halten)
Nicht, dass ich Gleiches mit Gleichem vergelten wollte - aber ich würde mich da jetzt nicht echauffieren. Es gibt im Moment Wichtigeres! Ich hielte es für effizienter, europäische Waffensysteme und Ausrüstungen zu harmonisieren, gemeinsame Einkäufe und Entwicklungen zu machen und die Hersteller mehr in die Pflicht zu nehmen...!

Naja

Wenn man den Zustand der Bundeswehr betrachtet wären selbst 5% jährlich in den nächsten 10 Jahren gerade genug um auf die Wehrfähigkeit der 70er Jahre zurück zu kommen.
Falls das Geld "sinnvoll" ausgegeben und nicht für die nächsten Berater verschleudert wird. Verteidigungsausgaben sollte man eher als eine Art Lebensversicherung als ein Geldanlage betrachten.

für welche experten ein fetisch?

die politischen experten der eu haben diese 2% doch selbst schon zugesagt.

Ist der Artikel ein Kommentar?

Wenn der "2%-Fetisch" ein geltender Vetrag ist? Wer war so dumm, diesen abzuschließen? Wer ist dafür verantwortlich? - Aber die Vertragspartner haben natürlich das Recht, auf Einhaltung zu bestehen.

Nehmen wir mal Ungarn und vergleichen es mit Deutschland

in dieser Frage. Das BIP pro Kopf ist in Deutschland dreimal höher als das in Ungarn. Damit hätte jeder Deutsche das Dreifache eines Ungarn an Militärausgaben zu schultern. Man könnte den Vergleich auch anhand von Bulgarien vornehmen.

Ist es nicht sinnvoller, den wirklichen Bedarf an militärischem Gerät und Personal zu ermitteln und dies auf die Mitgliedsstaaten aufzuteilen? Man könnte dies dan für 5 oder 10 Jahre festlegen und dann erneut prüfen. Der Verteilungsschlüssel könnte verschiedene Faktoren berücksichtigen. Nur ein paar Beispiele: wirtschaftliche Stärke, Population, Altersstruktur, Landesgröße, etc.

2 Prozent ? Wehrlos !

Wenn man europäisch handeln will, muss man sich auch an Vereinbarungen halten und nicht die schwarze Null als Fetisch anbeten. Auf der anderen Seite nützt es natürlich nichts, wenn man 2% des BIP für überteuerten und nicht funktionstauglichen Klimbim der deutschen Rüstungsindustrie ausgibt: Für
Waffen, die nicht geradeaus schießen, Hubschrauber, die nicht fliegen,
U-Boote, die nicht tauchen,
Panzer, die nicht fahren,
Transportflugzeuge, die leider zu klein sind
...
Die Bundeswehr kann gerade mal noch einen Tag der offenen Tür bestreiten und schmarotzt sich seit Jahren dreist seine Sicherheit bei den USA und den anderen Verbündeten. Deutschland braucht wieder eine funktionierende Landesverteidigung und muss seinem Bündnisbeitrag leisten können. Das kostet Geld.

2% Ein Maßstab basierend auf Verschwendung.

Russland und China geben drastisch weniger aus als die fast 5 % die die Amerikaner für Rüstung ausgeben und auch deutlich weniger als die 2% die als Maßstab für die Europäer gesetzt wurden, trotzdem sind beide Nationen in der Lage ihre Länder zu verteidigen. Ja mehr noch, sie sind in der Lage ein volkommen neues Modernisierungsprogramm durchzuführen mit Waffen die anscheinend denen Amerikas ebenbürtig sind.

In Amerika gibt es seit einiger Zeit eine breite Diskussion was mit diesen gewaltigen Rüstungsausgaben geschieht. Ob diese Gelder noch zweckmäßig verwendet werden. Und wieso anscheinend sowohl Russland wie China in einige Waffengattungen überlegen sind. Dabei scheint es das hier viele Fragen nicht beantwortet werden können.

Was heisst denn hier "Fetisch

Was heisst denn hier "Fetisch ohne Aussagekraft"? Tatsache ist, dass es um Milliarden und Abermilliarden geht, die zusätzlich ins Militär gesteckt werden sollen. Eine Aufrüstung, die von der 'anderen Seite' naturgemäss nicht unbeantwortet gelassen wird, die Eskalationsgefahr also erhöht.

"Der

"Der Zwei-Prozent-Fetisch"

Als ich diese Zeile las, dachte ich zuerst es ginge um die von vielen Zentralbanken angestrebte Inflationsrate, also die Rate mit der die Bevölkerung pro Jahr ihres Wohlstandes beraupt wird.

Welch Bruchteil

der in Frage stehenden Aufrüstungsausgaben würde für die menschenwürdige Versorgung bspw. der Kriegsflüchtlinge doch schon ausreichen!
Angenehmer Nebeneffekt:
Weniger neue Kriegsflüchtlinge...
Lernfrage: An wie vielen Kriegen sind die NATO-Staaten denn aktuell so beteiligt? Mehr oder weniger als zwanzig?

Ich verstehe auch nicht warum

Ich verstehe auch nicht warum sich an diesen 2 % so abgearbeitet wird. Erstens war das eine Absichtserklärung, keine Verpflichtung, zweitens sollen diese 2% ja auch erst in 2024 erreicht werden. Es sollte auch Trump klar sein, das bis dahin noch viel Wasser den Potomac runter fließt.

Machen wir uns nichts vor

...die in Frage stehenden Ausgaben sind eine prima Finanzspritze für die internationale Rüstungsindustrie. Ohne jede Notwendigkeit soll hier der Bevölkerung das Geld abgepresst werden. Nur - für welchen der NATO-"Waffengänge" der letzten Jahre gab es überhaupt ein UN-Mandat oder auch nur (was nach internationalem Recht selbstverständlich nicht ausreichend wäre) eine mehrheitliche Zustimmung der Bevölkerung? Diese Kriege waren klar illegal!

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