Kommentare

Hinweis

Taucher tauchen in der Regel mit Luft und nicht mit (reinem) Sauerstoff. Es gibt Gemische die etwas mehr Sauerstoff enthaltenals normale Luft (Nitrox), aber unter Wasser (Druck) wird reiner Sauerstoff bereits nach wenigen Metern toxisch. (Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstofftoxikose ).

Nach dieser Katastrophe wird

Nach dieser Katastrophe wird vielleicht doch mal die Frage erlaubt sein: was zum Teufel haben die Jungens trainiert? Über vier Kilometer durch unerforschte, tief unterirdische feuchte Höhlengänge kriechen, ohne daß sie überhaupt tauchen können, geführt von ihrem Fußballtrainer?

Beim Tauchen kann viel schief gehen

Die meisten Pannen sind im Freiwassertauchen schnell und mit Hilfe des stets vorhandenen Tauchpartners ohne Lebensgefahr auszubügeln. Regelmäßige Probleme wie Wasser in der Maske, Hustenanfall, Problem mit Druckausgleich, usw. das ist alles unkritisch zu bewältigen. Das schaffen auch Anfänger. Aber in einer Höhle, ohne direkten Weg an die Oberfläche, verbunden mit allen anderen Risiken wie Strömung, Sedimente, Kälte, enge Siphons etc. kann jede dieser Pannen selbst für den Profi Lebensgefahr bedeuten. Taucher ist ein Hochrisikoberuf. Täglich gehen überall auf der Welt Taucher solche Risiken ein und sterben hin und wieder dabei. So wie auch hier. All jene, die meinten in vergangenen Posts hier Kritik an den Rettungskräften wegen der Dauer der Rettung üben zu müssen, in der Meinung, es besser zu wissen, sollten jetzt vielleicht mal einen Augenblick innehalten. Auch Bohren kann man nur bei geeignetem Grund, in einem von Höhlen zerklüffteten Berg stürzt sonst schnell alles ein.

Glück auf

Glück auf, vielleicht kann man eine Bohrung nieder bringen und sie hochziehen.

Wo ist das deutsche THW?

Wo ist das deutsche THW?

Als ich in China lebte, gab es eine Sektion Asien des THW.

Können die Jungs nicht einmal nach Thailand fahren, und die Jungs aus der Höhle herausholen?
Es muss doch möglich sein, einen Zugang zu der Höhle zu finden. Tauchen wird bei dem schlammigen Wasser für die Jungs ein Todeskommando sein. Nicht zu empfehlen!

Thailand Taucher

Liebe Leute, was wohl zum Tod des Taucher geführt hat War Luftmangel, nicht Sauerstoffmangel. Taucher benutzen Pressluft, die mit zusätzlichem Sauerstoffmangel angereichert werden kann. Reiner Sauerstoff waere toedlich...

Das ist

eine schlimme Nachricht....mein Beileid an die Angehörigen und Freunde, auch an die anderen Beteiligten, umso dankbarer muss man sein, dass es überall auf der Welt so viele Menschen gibt, die bereit sind zu helfen, ungeachtet der Gefahren, in die sich selbst dabei begeben.
R.I.P.

Sauerstoff

Mit Sauerstoff wird nicht getaucht! Unter Druck wirkt Sauerstoff hoch toxisch, oder ging einfach die Luft aus? So oder so sterben auch Elitetaucher.
Warum bohrt man die Höhle nicht einfach von oben an. Das wurde im Bergbau öfter praktiziert.

Hinweis , 9:27 von Sonic

.... das wissen die Taucher bestimmt auch ! ....

10:18 von BreiterBart

«Wo ist das deutsche THW?
Als ich in China lebte, gab es eine Sektion Asien des THW.
Können die Jungs nicht einmal nach Thailand fahren, und die Jungs aus der Höhle herausholen? Es muss doch möglich sein, einen Zugang zu der Höhle zu finden.»

Tja, wer ist wohl am besten geeignet, einen zusätzliche Zugang zur Höhle zu finden? Einheimische, die mit der Topographie in der unwegsamen Bergregion vor Ort vertraut sind? Oder die Jungs von der Sektion Asien des THW?

Man könnte ja fast denken, bisher seien nur Trottel vor Ort.
Da wird es höchste Zeit, dass endlich das THW kommt …

Rettung der Kinder

Das Wasser steigt. Holt die Kinder und ihren Trainer da raus, so schnell wie möglich. Spannt ein Führungsseil, pumpt Luftüberdruck in die Höhle, vielleicht sinkt dann dort der Wasserstand etwas. Pumpt Wasser aus der Höhle auf die Felder. Gebt jedem Kind ein Atemgerät und einen Profitaucher an die Hand. Aber holt sie da raus. Eine Bohrung von oben wird nicht möglich sein, zu gefährlich für Einstürze und es dauert zu lange.

Das THW

ist auch nicht der Alleskönner, die Hilfskräfte vor Ort tun ihr Möglichstes großer Respekt.
Ich denke hier kann keiner die Situation richtig einschätzen.

Mein Beileid an die Familie von diesem toten Taucher

Zuerst mal von mir mein ehrliches Beileid an die Familie von diesem Taucher, der hier sein Leben lassen musste. Jeder tote Taucher bei der Sache ist einer zu viel. Wieder einer der mit den Engeln fliegt.. einfach traurig.

Genau weil ich sowas habe kommen sehen - weil es gefährlich ist - bin ich immer noch dafuer, das Wasser möglichst schnell aus der Höhle rauszubekommen.

Da braucht es wirklich Experten und von daher rate ich wirklich von dieser Tauch-Action ab!! Da haben die anderen User sowas von recht!

@10:09 von Autograf Kann ich

@10:09 von Autograf
Kann ich nur beipflichten , aber überraschend ist es, dass die Bergung so kompliziert ist. Der Trainer hat wohl die Höhle unterschätzt, einmal wegen dem Monsun-Regen drin, kam das Wasser ebenso rein und es war wohl fürs erste klüger tiefer in die Höhle zu gehen.

re breiterbart

"Wo ist das deutsche THW?

Als ich in China lebte, gab es eine Sektion Asien des THW.

Können die Jungs nicht einmal nach Thailand fahren, und die Jungs aus der Höhle herausholen?"

Der nächste unqualifiziere Kommentar.

Es sind genügend ausgebildete Rettungskräfte vor Ort. Das THW kann auch nichts anderes und besseres als die.

@ Breiter Bart (10:18): Zugang finden durch Bohren!

@ Breiter Bart

Zu dem hier von Ihnen:

Es muss doch möglich sein, einen Zugang zu der Höhle zu finden.

sage ich mal: ja und zwar durch runterbohren in die Höhle! Das ist die einfach sicherste Methode, auch wenn es lange dauern sollte. Aber soweit ich weiss, gibt es Giga-Bohrer die sowas innerhalb von wenigen Tagen können. Ruft mal bei den ganzen Bohrspezialisten in den USA an!! Und die Rettungskapsel könnt ihr aus Chile bekommen (Name: Phönix).

Und wenn es noch diese Abteilung Asien vom THW geben sollte - wo ich mir absolut nicht sicher bin - dann können die allenfalls beim Auspumpen helfen aber sonst?? Ich weiss mal nicht.... Und die könnten helfen, Gräben und Spundwände um die Höhle aufzubauen, um das Wasser von der Höhle fernzuhalten.

@10:18 von BreiterBart

>>Können die Jungs nicht einmal nach Thailand fahren, und die Jungs aus der Höhle herausholen?<<

Zum einem hat das THW weder ein Tauchergruppe noch eine Höhlenrettungsgruppe. Und es fehlt an der für diesen Fall notwendigen technischen Ausstattung.

>>Es muss doch möglich sein, einen Zugang zu der Höhle zu finden. <<

Die Zugänge gibt es, aber halt alle viel zu schmal um einen Menschen durchzuziehen. Künstliche Zugänge bohren ist mit Sicherheit von den wirklichen Experten (in diesem Fall Bohrunternehmen und sonstige) in Betracht gezogen worden und aus irgendwelchen Gründen nicht machbar. Durch einen Kilometer Fels zu bohren ist nun mal kein Pappenstiel.

>>Tauchen wird bei dem schlammigen Wasser für die Jungs ein Todeskommando sein. Nicht zu empfehlen!<<

Mag aber die einzig verbleibende Möglichkeit sein.

Mein Beileid

...den Hinterbliebenen des Soldaten/Tauchers.

@ BudgetBurger (10:14): hier was zu dem Bohrer Godot

@ BudgetBurger

Hier mal ein erster Bericht ueber diesen Bohrer der schon im Einsatz ist:

https://tinyurl.com/y97kkemn
Computerbild: Hyperloop: Elon Musk darf den Super-Zug bauen (21.07.2017, 07:10 Uhr)

Der Bohrer läuft schon

Als US-Unternehmer Elon Musk erstmals die Idee äußerte, Großstädte mit unterirdischen Tunnelsystemen unterlegen zu wollen, um den Straßenverkehr unter die Oberfläche zu verlegen, glaubten viele an einen Scherz. Doch der Tesla- und SpaceX-Gründer macht Ernst: Nachdem er vor einigen Wochen erste Pläne präsentierte, schritt er Ende Juni 2017 mit seinem Unternehmen The Boring Company und dem gigantischen Bohrer „Godot“ zur Tat. Wie Musk jüngst via Twitter mitteilte, hat seine Firma das erste Tunnelsegment in Los Angeles fertiggestellt. Offen ließ er, wo genau sich dieses befindet und wie lang das Teilstück ist.

Soviele Experten

Wie schön, dass es soviele Experten für Höhlenrettung in den Tagesschaukommentaren gibt. Vielleicht solltet ihr euch zusammentun, nach Thailand fahren und die Kids höchstpersönlich mit eurem hochfundierten Fachwissen dort rausholen.
(/ironie)

Ne ernsthaft. Höhlenrettungen sind verdammt schwierig und anspruchsvoll und die Jungs vor Ort wissen sicher besser als wir hier in unserem Schreibtischstuhl was zu tun ist. Also lasst sie ihre Arbeit machen und haltet euch mit klugen Sprüchen zurück.

Der Unfall zeigt, daß es unmöglich

und unverantwortlich ist, mit Laien aus der Höhle durch das Wasser zu tauchen. Diese "Ausbildung" sollte man im Interesse der Taucher wie auch der Jungen sofort einstellen.
.
Auch ohne solche Himmelfahrtsunternehmen wird es möglicherweise noch Opfer geben. Leider!

Das

steht in dem Artikel. Anscheinend sind sie im vorderen Teil der Höhle von den hereinbrechenden Wassermassen überrascht worden und mussten sich immer weiter zurückziehen. Abgesehen davon ist der der Trainer auch erst 25, das sollte man bedenken.
Eines ist hier aber bedenklich, da ist ein Mensch gestorben und hier hat man nichts besseres zu tun, als sich über die Rettungsaktion zu mokieren und selbst am besten zu wissen, wie es geht, als wenn es vor Ort keine Experten gäbe. Ich denke, man kann sich sicher sein, dass vor Ort alles bedacht und alles Menschenmögliche getan wird.

Ursache?

Was ist denn die genaue Ursache für den Tod? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Marine-Taucher vergessen hat die Flasche vorher aufzufüllen oder die "Zeit" vergessen hat. Das sind echte Profis.

Wie ich schon in meinem

Wie ich schon in meinem ersten Beitrag dazu schrieb...
..die Rettung der Jungen via "Tauchen" zu erwägen ist das Zeichen dass es eine sehr verzweifelt Situation ist - der tote Profitaucher bestätigt das.

Aber was hier einige User von anderen Rettungswegen faseln - da platzt einem nur noch der Kragen!

Die Kinder sitzen 4,5 km tief in den Bergen - das "Gebirge" über ihrer Höhle ist 800 Meter dick und da an der Oberfläche ist nicht nur Dschungel sondern UNWEGSAMES Gebirge OHNE PFADE oder Strassen!!

Da einen Bohrplatz einzurichten und die Anlage alleine nur aufzubauen würde WOCHEN dauern
und da ist noch nicht mal 1 Meter gebohrt.
Rettungskapsel??
Die braucht man nicht über den Pazifik zu fliegen - das bauen gute Schlosser in 3 Tagen zusammen!

Mehr Pumpen??
Die 3. der überfluteten Strecken liegt gut 3-3.5 km tief im Berg - die Rohre müssen durch "Stollen" gelegt werden wo sich kaum ein Mensch durchzwängen kann!
Also geht nur "Saugen" und da gibt es die PHYSIK als Grenze -> 1 Bar

@ pauline (11:44): stimmt das Tauchen ist unverantwortlich!

hi pauline8

Der Unfall zeigt, daß es unmöglich
und unverantwortlich ist, mit Laien aus der Höhle durch das Wasser zu tauchen. Diese "Ausbildung" sollte man im Interesse der Taucher wie auch der Jungen sofort einstellen.

ganz genau!! Das ist unverantwortlich! Das sage ich schon die ganzen Tage. Die einzigen beiden Wege sind und bleiben:

a) Abpumpen des Wassers an noch mehr hoffentlich vorhandenen natuerlichen Öffnungen

b) Bohrung runtertreiben, wozu ich fast keine andere Wahl mehr sehe.

Wenn das THW ähnlich gut

Wenn das THW ähnlich gut ausgestattet ist, wie die Bundeswehr, sollten Sie lieber zu Hause bleiben, denn die Rettungskräfte haben andere Sorgen, als nachher noch THW-Mitarbeiter retten zu müssen. Und Schlaumeier sind bestimmt auch mehr als genug vor Ort, da müssen nicht zusätzlich welche kommen.

Zeit nehmen

Mein Vorschlag:

Schlafplatz, Internetverbindung plus Ipad für jeden Jungen sowie ausreichend Chips und Eistee und dann einfach mit buddhistischer Ruhe warten bis das Wasser wieder sinkt.

re miauzi

"Aber was hier einige User von anderen Rettungswegen faseln - da platzt einem nur noch der Kragen!"

Faseln ist noch nett ausgedrückt - es ist eine unglaubliche Klugschei...ei

11:16 von Demokratieschuetzerin

«… sage ich mal: ja [Zugang zur Höhle schaffen] und zwar durch runterbohren in die Höhle! Das ist die einfach sicherste Methode, auch wenn es lange dauern sollte. Aber soweit ich weiss, gibt es Giga-Bohrer die sowas innerhalb von wenigen Tagen können.»

"Giga-Bohrer". Hört sich an wie die Ausrüstung, die "Superman" und seine Helden-Kollegen stets für alle Fälle griffbereit haben.

«Ruft mal bei den ganzen Bohrspezialisten in den USA an!!»

Wenn "Runterbohren" der Weisheit letzter Schluss wäre:
Die "Bohrspezialisten" in den USA bohren i.d.R. nach Öl.
Wohl sehr selten nach eingeschlossenen Jugendfußballern.

Wenn man von oben bohren würde:
Man müsste etwa 800 bis 1.000 Meter Gestein durchbohren.

Detaillierte Grafik & Erläuterungen zur Situation vor Ort:
"https://www.bbc.com/news/world-asia-44695232"

??

Ich weiß nicht, wie man die Kinder retten könnte, denn ein Experte bin ich nicht.
Mir bleibt nur, für die Kinder zu beten und den Herrn um Hilfe zu bitten. Anderes ist mir nicht möglich.
Gott mit Euch, Jungens!

Laut heute.de sinkt der Sauerstoffgehalt in der Höhle ab!

Bei heute.de lese ich, dass der Sauerstoffgehalt in der Höhle extrem niedrig ist:

https://tinyurl.com/y7u658yq
heute.de: Taucher bei Rettungsversuch in Höhle umgekommen (06.07.2018 06:57 Uhr)

Ein Plan ist nun, Sauerstoff in die Höhle zu leiten, in der die Jugendfußballer und ihr Trainer eingeschlossen sind. "Unsere Hauptaufgabe heute ist es, ein Rohr in die Kammer zu legen, damit die Gruppe mehr Luft zum Atmen bekommt", sagte der an der Rettungsaktion mitwirkender Armeegeneral, Chalongchai Chaiyakam. Der Sauerstoffgehalt in der Kammer liege aktuell bei rund 15 Prozent; normalerweise beträgt der Sauerstoffgehalt in der Luft rund 20 Prozent.

Wie lange die Eingeschlossenen noch ohne zusätzlichen Sauerstoff in der Höhle ausharren können, ließ der Armeegeneral offen.

Aus dem Grund:
es gibt keine andere Möglichkeit, als Bohren und zwar schleunigst bevor die da unten durch Sauerstoffmangel sterben!

@ Karl-Heinz-Dagegen (11:53): der Sauerstoff reichte nicht

hi Karl-Heinz-Dagegen

Zu Ihrem Punkt:

Was ist denn die genaue Ursache für den Tod? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Marine-Taucher vergessen hat die Flasche vorher aufzufüllen oder die "Zeit" vergessen hat

schreibt heute.de dazu:

https://tinyurl.com/y7u658yq
heute.de: Taucher bei Rettungsversuch in Höhle umgekommen (06.07.2018 06:57 Uhr)

Bei der versuchten Rettung der in einer thailändischen Höhle eingeschlossenen Jugendlichen ist ein Taucher ums Leben gekommen. Der ehemalige Angehörige der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals sei aufgrund von Sauerstoffmangel in der Höhle gestorben, teilten die Behörden mit. Demnach hatte der Mann versucht, Pressluftbehälter in der Höhle zu platzieren und auf dem Rückweg das Bewusstsein verloren.

Von daher:
es gibt bald keinen anderen Weg mehr als die Rettungsbohrung. Alles andere dauert zu lang und der Sauerstoff reicht nicht!

11:42 von Demokratieschuetzerin

«Der Bohrer läuft schon
Als US-Unternehmer Elon Musk erstmals die Idee äußerte, Großstädte mit unterirdischen Tunnelsystemen unterlegen zu wollen, um den Straßenverkehr unter die Oberfläche zu verlegen, glaubten viele an einen Scherz.»

Auch ich glaube an einen Scherz, wenn Sie "in Ihrem Bohr-Wahn" nun auch noch Tunnelbohrmaschinen ins Spiel bringen.

Statt auf Elon Musk und seinen Bohrer, könnten Sie auch auf die Firma "Herrenknecht" in Ba-Wü verweisen, die mit ihren "Mega-Giga-Terra" - Tunnelbohrmaschinen den neuen Basistunnel im Gotthard-Massiv gebohrt hat.

Und was genau sollen giga-große horizontale Bohrlöcher den Eingeschlossenen nun bringen? Außer noch mehr Wasser, welches in das Höhlensystem zusätzlich einströmen könnte …?

Unverantwortlich

Zitat: "Stollen" gelegt werden wo sich kaum ein Mensch durchzwängen kann! Zitat Ende
Und gerade da mussten die Kinder mit ihrem unverantwortlichen Trainer hinein. Aber sei es drum. Sie sind nun mal in dieser Situation.
Ich bete für sie und wünsche ihnen alles Gute und eine gesunde Heimkehr.

Liebe Taucher

Ja in den Flaschen ist kein reiner Sauerstoff. Genauso wenig wie in der Atemluft
Aber woran man stirbt ist der Sauerstoffmangel und nicht der fehlende Stickstoff.
Und außerdem wird die Info über das Unglück nicht besser wenn man im Artikel spitzfindige Luftgemische aufzählt

Einerseits war es wohl

eine Art Schnapsidee von einem jungen Fussballtrainer mit 10 jugendlichen in solch eine unübersichtlich gefährliche Höhle einzusteigen. Vermutlich könnte man sich dort auch ohne Regenwasser leicht verirren.
Andererseits sollte das den tailändischen Behörden lange bekannt sein und somit den Zugang nur unter Leitung von erfahrenen Höhlenführern genemigen.
Ob die zahlreichen Pumpen ausreichen die Höhlengänge begehbar zu machen während der beginnenden Mosunzeit bleibt zweifelhaft.

@ Ultimo25

"Andererseits sollte das den tailändischen Behörden lange bekannt sein und somit den Zugang nur unter Leitung von erfahrenen Höhlenführern genemigen."

Warum? Im Geopark Schwäbische Alb gibt es das ebensowenig und das ist auch gut so. Jeder muss selbst abwägen, ob er das Risiko einer Höhlenexpedition gewillt ist, einzugehen. Jedenfalls ein Erwachsener.

Und das ist dann auch die Krux. Dieser 25-jährige Trainer muss meiner Meinung nach - sofern das alles glimpflich ausgeht - vor Gericht gestellt werden. Sich selbst in Lebensgefahr zu bringen... drauf gesch... aber auch 13 Schutzbefohlene so fahrlässig einer Lebensgefahr auszusetzen, muss unbedingt sanktioniert werden!

@lunette1 10:35

Das ist mir komischerweiseauch schon öfter aufgefallen, dass ob unter Wasser oder bei der Raumfahrt immer über Sauerstoff statt Luftmangel gesprochen wird. Sowohl davon bekanntlich nur rund 20% in der Luft enthalten sind.
Allerdings wurden in der Höhle wo sich die Eingeschlossenen aufhalten offenbar nur noch 15% festgestellt, weshalb versucht wird das mittels schläuchen auszugleichen.

@ Royal Trump (14:14): dass hier von Ihnen ist Unsinn

hi RoyalTrump

Dass hier von Ihnen:

Und das ist dann auch die Krux. Dieser 25-jährige Trainer muss meiner Meinung nach - sofern das alles glimpflich ausgeht - vor Gericht gestellt werden. Sich selbst in Lebensgefahr zu bringen... drauf gesch... aber auch 13 Schutzbefohlene so fahrlässig einer Lebensgefahr auszusetzen, muss unbedingt sanktioniert werden!

ist Unsinn, zumal die ja nicht das erste Mal in dieser Höhle waren laut sämtlichen berichten. Außerdem hat der Trainer gut auf die Kinder aufgepasst, wie ja die Retter auch bestätigen.

Sie sind da rein, als kein

Sie sind da rein, als kein Regen fiel. Nie war der Plan 4 km in die Tiefe zu gehen. Im Nachhinein ist man immer schlauer.

Darstellung: