Ihre Meinung zu: Kongo will Ölbohrungen in Nationalparks erlauben

30. Juni 2018 - 15:05 Uhr

In den Nationalparks im Kongo leben vom Aussterben bedrohte Arten wie Berggorillas - trotzdem soll dort nach Öl gebohrt werden. Naturschützer sind entsetzt, die Regierung verteidigt ihre Pläne.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.25
Durchschnitt: 4.3 (4 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Hier sollten sowohl Staaten

Hier sollten sowohl Staaten als auch Firmen sanktioniert werden. Diese einzigartigen Ökosysteme müssen dringend bewahrt werden.

welches Kongo?

Liebe t24-Redaktion,

bitte um Präzision, um welchen Staat namens Kongo es sich handelt! Es gibt deren zwei: Die Demokratische Republik Kongo (südlich des gleichnamigen Flusses) mit der Hauptstadt Kinshasa und die kleinere Republik Kongo (nördlich des Flusses) mit der Hauptstadt Brazzaville.

Danke!

"Naturschützer sind entsetzt"

Das ist in diesen Kreisen Dauerzustand, wenn über Technologien gesprochen wird, die jünger als 1000 Jahre sind.

"Umweltschützer" hätten vermutlich auch Feuer verboten.

@ 15:39 von Werner Hartmann: Ich kann aushelfen

Im Artikel werden der Virunga Nationalpark und der Nationalpark Salonga genannt ... und die liegen in der Demokratischen Republik Kongo.

Gruß, zopf.

15:39 von Werner Hartmann

welches Kongo?

Liebe t24-Redaktion,

bitte um Präzision, um welchen Staat namens Kongo es sich handelt! Es gibt deren zwei: Die Demokratische Republik Kongo (südlich des gleichnamigen Flusses) mit der Hauptstadt Kinshasa und die kleinere Republik Kongo (nördlich des Flusses) mit der Hauptstadt Brazzaville.

Danke!
///
*
*
Da können Sie doch sicher sein, auch die Deutsche Demokratische Republik hatte Schkopau und weiter Chemiebrachen.
*
Nur im Kongo kann die Republik den Soli nachher bestimmt nicht aufbringen.

Ja es heißt

ja nicht umsonst:Der Menschen ist das einzigste Wesen dieser Erde was alles kaputt bringt.
Es können einen wirklich nur die Tiere leid tun,denn man hat ja nichts gelesen was die Bevölkerung davon hält.

Bin ebenso entsetzt . . .doch nicht erstaunt über Kongo

Denn dort fahren ja auch westliche Touristen hin um wehrlose Tiere (Bezahlung per Mordopfer .. derart. Menschenjagt undenkbar) linkisch zu töten _ als stolzer Sport. Die Einheimischen tun das wegen dem Sex "der Fruchtbarkeit & Machoförderung". . .als wenn der Staat nicht schon genug bitterarme Kinder hätte, da ja jegl. Verhütung traditionell von Männern schon seit Jahrhunderten, aktuell im 21. Jahrhundert weiter so, verboten ist.
Kein wunder, dass junge Leute nicht mehr dort ihr Leben sehen, & so weit "wo der Pfeffer wächst ", zumeist nach DE, fliehen

Alle Tiere sind dieser Entscheidung ausgeliefert . . wo sind da die linksgerichteten Engagierten wie Sting/Gere/H. Jaenicke & Co.__ dieses Thema bringt doch auch ihre Karriere-PR weiter, wieso tun sie hier nichts ?

"Die Parks sind wegen ihres einzigartigen Ökosystems UNESCO-Welterbestätten.". . .ja, & was tut die UNESCO dagegen?

Das geht ja nun gar nicht.

Das geht ja nun gar nicht. Anscheinend geht hier wieder Mammon vor Umwelt. Ich betrachte mich jetzt einmal nicht als ausgesprochenen Umweltschützer aber bin tiefgehend verunsichert. Klar ist ein jedes Land hat das Recht sich selbst zu zerstören, aber ich denke das darf nicht Fauna und Flora betreffen, nicht in solchem Umfang.
Ja, auch ich bin jetzt für Sanktionen gegen Firmen und Staaten.

Wichtigstes Thema

Diese und ähnliche Themen sollten einzig und allein das Fundament für groß angelegte Berichterstattung sein. Nichts ist wichtiger als die nachhaltige Erhaltung unserer Heimat, der Erde. Diskussionen über Flüchtlinge, Doping und Dieselmanipulation sind mir im Vergleich dazu schnurzpiepegal.

Virunga - DRC

Ich war schon da und ich bin der Meinung, die Menschheit könnte im Augenblick eher auf einige der politischen Führer verzichten, als auf diese Naturrefugien!
Das Problem zeigt sich ja nicht nur im Kongo, sondern auch in den USA, wo die Sperrung der Arktisschutzgebiete zugunsten der Ölindustrie wieder aufgehoben werden sollen. 2018 hat die Trump-Regierung auch die Einführung von Jagdtrophäen aus Afrika wieder freigegeben!Wo Profit gemacht werden kann, wird er gemacht!Aber die Entscheider werden ja von der Bevölkerung gewählt!
Beim konkreten Fall kann man boykottieren, Entwicklungshilfe streichen ...., es findet sich garantiert ein Staat der sich darüber hinweg setzt und Öl fördert und den Kongo unterstützt!!
Es sieht für mich nicht so aus, als ob der Mensch die globalen Probleme in den Griff bekommen wird.
Ein schwacher Trost : irgendwann erledigt sich das Problem Mensch von selbst!Ein paar Schaben werden vielleicht überleben und dann geht der ganze Spaß bis zur Supernova von vorne los.

Wieviel Geld fließt denn so

dafür in die Kassen des Staates Kongo und in die einzelnen Taschen der Regierungsvertreter.
Könnte sich ein Land wie Deutschland, oder ein Staatenbund wie die EU, die Förderechte nicht kaufen und die betroffenen Regionen so schützen.
Ich weiß schon, klingt naiv, aber eine Antwort darauf habe ich nicht.
Wer vielleicht doch?

15:55 von zopf

"Im Artikel werden der Virunga Nationalpark und der Nationalpark Salonga genannt ... und die liegen in der Demokratischen Republik Kongo.

Gruß, zopf."

Danke!

Och komm. Man muß so eine

Och komm. Man muß so eine Ölbohrung ja nicht völlig entgleiten lassen. Eine Ölbohrinsel braucht auch nicht ewig viel Platz. Ich bin überzeugt, daß man auch im Ökogebiet ordentlich schürfen kann. Für Afrika wäre das nur gut, wenn Sie ihre Bodenschätze endlich mal ordentlich SELBER fördern und vermarkten könnten. Dann müsste dort nämlich keiner mehr fliehen.

Dazu sage ich nur: auf keinen Fall!! Schuetzt diese Tiere!

Dazu sage ich mal:

https://www.tagesschau.de/ausland/kongo-oelbohrungen-101.html

In den Nationalparks im Kongo leben vom Aussterben bedrohte Arten wie Berggorillas - trotzdem soll dort nach Öl gebohrt werden. Naturschützer sind entsetzt, die Regierung verteidigt ihre Pläne.

auf keinen Fall!! Diese letzten Tierschutzgebiete duerfen nicht durch Ölbohrungen zerstört werden. Das tötet die dort geschuetzten Tiere und wer bitte braucht dieses Erdöl?? Die Zukunft heißt Elektro und da braucht man dieses Erdöl nicht mehr. Und Kerosin fuer Flugzeuge kann man anders herstellen zum Beispiel aus Muell wie in England, aus gezuechteten Algen in Labors oder anderen Sachen.

Neuwahlen

Ja, aber wer möchte schon in einem Land leben wo Krieg herrscht. Es wird sowieso dringend Zeit das im Kongo die längst überfälligen Wahlen stattfinden. Es bleibt wohl nur zu hoffen, dass keine Ölbohrungen stattfinden.

Umweltschützer hätten auch das Feuer verboten?

Eigentlich ist doch das Öl inzwischen eine veraltete Energiequelle, geradezu sintflutlich. Wer setzt denn heute noch auf Öl? Gerade in der RD Kongo gibt es alles, was für fortschrittliche Batterien und Hi-Tech Geräte gebraucht wird, Solarstrom wäre hier eine optimale Lösung. Wenn nur die Regierung willens wäre, die entsprechenden Rohstoffe auch zum Nutzen der Menschen abzubauen. Tut Sie aber nicht! Denken Sie, das wird nun mit Öl anders werden? Wenn Sie die Folgen der Ölförderung in Afrika sehen wollen: Bitte schön, Nigeria! Europäische und Amerikanische Konzerne haben den Gewinn, die Menschen in Nigeria die Umweltschäden und alle anderen katastrophalen Folgen!

was lernen wir?

umweltschutz. naturschutz.
artenschutz.
gegen korruption.
gegen vetternwirtschaft.
gegen misswirtschaft.
gegen ruecksichtslosigkeit.
fuer alles volle zustimmung.
aber.
wie begegnet man dem argument vieler entwicklungs- und schwellenlaender, die industriestaaten benutzen das argument umwelt- und naturschutz gerne auch als subtiles mittel, um vor allem afrikanische staaten daran zu hindern, sich oekonomisch weiterzuentwickeln, eigene ressourcen zu nutzen, aufzubauen?
denn industriestaaten wuerden es natuerlich gerne sehen, dass die afrikanischen staaten ihre technologien und waren kaufen, statt sich eigenstaendig zu entwickeln, was angesichts des eklatant unterschiedlichen lohnniveaus sofort konkurrenz fuer westliche staaten bedeuten wuerde.
mit vorwuerfen wie umweltschutz, plus patentmonopolen kann man auch neokoloniale zustaende aufrechterhalten.
deshalb auch "frei"handelsabkommen der eu mit afrika...

... aber ich ahne, das ist mal wieder verschwoerungstheorie.

Will Ölbohrungen erlauben? Es

Will Ölbohrungen erlauben?

Es haben wohl eher Oelkonzerne die Regierung dahingehend beeinflusst bzw. bestochen.
Denn die Regierung wird wenn überhaupt nur minimal von den Bohrungen profitieren.

Unser Aller Lebensgrundlage wird vernichtet.

Warum nur regieren in so vielen Staaten auf der Erde Verbrecher an der Umwelt. Der Menschheit ist es offenbar noch nicht bewusst, dass diese Gangster unser Aller Lebensgrundlage zunichte machen.

Geld regiert

Geld regiert die Welt und steht weit vor Naturschutz !!! besonders in den Ländern der 3. Welt.

....und sollte wirklich gebohrt und Öl gefunden werden hat das Volk eh nichts davon
Das Geld fliesst in die Taschen der Multis und einiger wenigen Privilegierten und Korrupten.

Ich bin da desillusioniert

Es wird eh gebohrt.

Hauptsache ist jetzt, dass von dem Geld auch einiges für Artenschutz ausgegeben wird und Schutzzonen errichtet werden. Auch die Sicherheitsstandards sollten höchstmöglich sein, um möglichst wenig zu verunstalten. Geld wird es jedenfalls genug geben, damit da etwas passiert.

Darauf sollte der Focus liegen und die internationale Gemeinschaft ein Auge darauf halten.

Ölkonzerne sanktionieren!

Die Regierungen sind meist gekauft. Sanktioniert werden müssen die betreffenden Ölkonzerne. Aber das will man nicht - die Renditen sind zu hoch!

@hg1

Das ist eine bequeme Verurteilung von Entwicklungs- und Schwellenländer.

Wer kauft denn das Öl und die Ölprodukte? Wir alle. Oder fragen Sie an der Tankstelle, von welchem Öl der Kraftstoff gemacht wurde oder im Baumarkt, woher die Styropor-Platten (z. B. zur Wärmedämmung!!) kommen?

Als Ecuador in seinem Regenwald Öl fördern wollte, schrie alles auf: "nicht noch mehr Vernichtung des Regenwalds; er ist wichtig für das Klima auf der ganzen Erde".

Als Ecuador daraufhin vor der UNO den interessanten Vorschlag machte, dass die Industrieländer einen Beitrag zahlen sollten, damit Ecuador keinen Regenwald wegen der Einnahmen aus Ölbohrungen roden muss, wollte davon kein Land etwas wissen.

Jetzt also der Kongo - und wir mit unserem Massenverbrauch: Autos, Billigflieger in den Urlaub, Kreuzfahrtschiffe, Kunstoffmassenverbrauch tun so, als seien die Afrikaner kurzsichtig oder korrupt oder beides?

Welches Kongo ?

Unterhalb des Artikels ist der Nachrichtenatlas. Klickt man ihn an,hat man die Landkarte mit genauer Einzeichnung des Nationalparks ! Nur den Artikel zu Ende lesen !

@Einerer (16:28)

Ich zitiere Sie sinngemäß: "Nach Öl bohren und Öl transportieren ist sicher".

Ich bitte Sie, bevor Sie das nächste Mal kommentieren, das Thema ganz kurz zu googlen. Hier zwei hilfreiche Anfangspunkte: "Exxon Valdez". "Deepwater Horizon".

16:34 von Demokratieschue...

"wer bitte braucht dieses Erdöl?? Die Zukunft heißt Elektro und da braucht man dieses Erdöl nicht mehr."

Wie witzig. Wie isolieren Sie denn die Elektrokabel? Haben Sie irgendwelche elektrischen Geräte, wo kein Öl drin steckt?

Auch sehr viele Medikamente haben als Grundlage Öl. Wollen Sie die Patienten zukünftig mit Elektroschocks heilen?

Schauen Sie sich Ihr Umfeld an. Fast alle Produkte enthalten irgendwie Öl, selbst unser Essen, da auch Dünger unter Zuhilfenahme von Öl hergestellt wird.

Von wegen "Wir brauchen kein Öl". Das ist Unsinn.

???

Der Kongo ist nun nicht gerade bekannt für Großwild-Safaris (verwechseln Sie da vielleicht was), allerdings für Rohstoffreichtum (Coltan, Tantal), der aber leider nur zu kriegerischem Gemetzel und Leid für die Bevölkerung führt. Und dann noch Ölförderung - die Garantie für Umweltzerstörung par exzellance!

17:36 von Tada

«Ich bin da desillusioniert. Es wird eh gebohrt.
Hauptsache ist jetzt, dass von dem Geld auch einiges für Artenschutz ausgegeben wird und Schutzzonen errichtet werden […] Darauf sollte der Focus liegen und die internationale Gemeinschaft ein Auge darauf halten.»

Der auch von den Plänen zur Erdöl-Förderung betroffene Virunga-Nationalpark beherbergt mit den Berggorillas die einzigen Primaten, die nicht in Zoos gehalten werden (nicht gehalten werden können).

Wäre es "der internationalen Gemeinschaft" ein tatsächliches Anliegen, diese faszinierenden Tiere und deren Lebensraum zu schützen, wäre es ganz sicher möglich, "durch Fordern & Fördern" die Regierung des Kongo dazu zu bewegen, auf die Erdöl-Förderung in den beiden Nationalparks zu verzichten.

Die im ganzen Kongo vermuteten Erdölvorräte sind gering (≈ 180 Mio. Barrel, die Tagesförderung in Saudi-Arabien & den USA beträgt je ≈ 12,5 Mio. Barrel).

Wenn man wollte, könnte man "Ersatz-Geld" zahlen & Entwicklung im Land fördern …!

@17:10 von spacy libra

"Eigentlich ist doch das Öl inzwischen eine veraltete Energiequelle, geradezu sintflutlich. Wer setzt denn heute noch auf Öl? Gerade in der RD Kongo gibt es alles, was für fortschrittliche Batterien und Hi-Tech Geräte gebraucht wird, Solarstrom wäre hier eine optimale Lösung."

Wissen Sie eigendlich, wieviel Öl benötigt wird, um eine Batterie oder Solarzelle herzustellen? Womit isolieren sie die künftig? Mit Gummie, der in 2 Jahren zerbröselt? Nicht Ihr Ernst.

Ich wette, die Tastatur, mit der Sie Ihren Post geschrieben haben, besteht auch zum größten Teil aus Öl. (Kunststoff).

Öl wird vielfältig gebraucht, nicht nur als Energiequelle. Selbst in sehr vielen Medikamenten steckt Öl.

Was wurde noch i d "Kongo-Geberkonferenz" besprochen ?

. . .sie fand am 13.04.2018 statt__ siehe Meta Tagesschau_ "Kongo-Geberkonferenz
Hunger, Gewalt, Verzweiflung"

darunter benannt:
"Über 4,6 Millionen Kinder sind unterernährt, 2,2 Millionen davon schwer."__ ja Tradition; Beschneidung; Verhüllung v Frauen mit Tüchern, Polygamie; Verhütungsverweigerung; konstruirte Männerbestimmung (auch v. Regeln die nirgends im Koran geschrieben stehen). . nur einige wenige. D. H. die Armut in Afrika wäre locker zu verhindern. ==> weniger Bildungsmangel & Analphabetismus ==> Aufklärung in Umweltschutz. ==> Jobs in der Umweltschutzbransche
===> die Wälder & Tiere würden mehr respektiert

Franz v. Assisi sagte mal : "Wenn Menschen nicht lernen dass Tiere leiden, müssen Tiere fühlen dass Menschen nicht denken"

wieso eigentlich?

Seltsam, dass es so einen Aufschrei und so viel Entrüstung gibt wenn sich ein Entwicklungsland erlaubt, seine Wirtschaft anzukurbeln. Hier in Deutschland haben wir sehr viele Tiere bereits ausgerottet und sind gerade dabei, selbst die Insekten zu erledigen. Das ganze immer mit Hinweis auf nötiges Wirtschaftswachstum. Machen das Gleiche nicht entwickelte Staaten gibt es den erhobenen Zeigefinger von den Industriestaaten. Vielleicht sollten wir erst aufhören fremde Märkte für unsere Industrien zu "erschließen" und uns in unserem eigenen Land für einen entsprechenden Umwelt- und Artenschutz zu kümmern. Das würde dannen meinen Augen allen helfen.

@michael meier

Sie reden von schiffen und bohrinseln?
Beides braucht man an land nicht.
Klar kann auch was schief gehen. Aber wie selbst greenpeace eingestehen musste, ist der prince william sund nicht so kaputt, wie sie es gehofft hatten.

@15:53 von DLGPDMKR

"Das ist in diesen Kreisen Dauerzustand, wenn über Technologien gesprochen wird, die jünger als 1000 Jahre sind. "Umweltschützer" hätten vermutlich auch Feuer verboten."

Das ist eine extrem eindimensionale Sichtweise, die dem Problem nicht gerecht wird. Die Demokratische Republik Kongo ist ein Bürgerkriegsland, in dem unterschiedliche Gruppierungen um Einfluss und Einnahmequellen ringen. Rohstoffe werden zur Finazierung dieser Konflikt ausgebeutet, bitte mal "Konfliktmineralien" googeln. Dass dort irgend welche Umweltstandards eingehalten werden, ist nicht zu erwarten.

@18:20 von Hugomauser

"Öl wird vielfältig gebraucht, nicht nur als Energiequelle. Selbst in sehr vielen Medikamenten steckt Öl."

Richtig. Trotzdem sollte man sich die Frage stellen, ob Ölförderung in einem einzigartigen Nationalpark, und noch dazu in der Demokratischen Republik Kongo, in der Menschenrechte ebensowenig zählen, wie Sozial- oder Umweltstandards, nicht verhindert werden sollte. Es gab in diesem Thread schon einige sehr kluge Beiträge dazu. Kokolores2017/18:01 z.B. oder schabernack/18:20.

Darstellung: