Ihre Meinung zu: Probleme beim Autobauer Tesla: "Musk hat den Rubicon überschritten"

27. Juni 2018 - 10:30 Uhr

Tesla sorgt wöchentlich für neue Schlagzeilen - und die sind nicht gerade positiv. Mal geht es um angebliche Spionage, mal um die Produktionszahlen beim Model 3. Tesla-Chef Musk wehrt sich gegen die Kritik. Von Marcus Schuler.

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Kommentare

Visionen für eine Bessere Luft

Warum gegen die Welt wettern die uns Saubere Luft verspricht?

Unsere Autofirmen sind zum großen Teil in den händen von Erdölverdienern.

Und Visionäre hatten es immer schwer.

Musk will die Erde in eine Positive Richtung ändern,
VW will Geld verdienen und belügt uns seit Jahren.

Sehr hohe Verluste

Es ist zu befürchten das die Tesla-Aktionäre in den nächste Monaten sehr viel Geld verlieren werden. Bei den Aktionären handelt es sich auch um viele Kleinstaktionäre, die ihr gesamtes Spargeld den Herrn Musk und sein Gesabbel anvertraut haben. Die Kritik die sie in der amerikanischen Wirtschaftspresse äußern ist schon tragisch.

Luftnummer

Herr Musk unterschätzt die Komplexität eines Autobauers. Er versucht mit seinen Aussagen einen Marktwert aufzubauen, der keine Substanz hat.
Und sauberere Luft bekommen wir auch nicht, solange der Strom für die Autos aus Braunkohle stammt.
Es ist spannend zuzusehen, ob Tesla irgendwann Geld verdient, oder ob die Investoren kalte Füße bekommen und Tesla pleite geht.
Ein Verlust für die Welt wäre es nicht.

Titel zu reißerisch

zitat:"Musk hat den Rubicon überrschritten"
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Was soll uns diese Überschrift sagen? Erst später im Artikel wird Bezug auf die Person genommen, die diese Aussage getroffen hat. Immer mehr werden Bericht und Kommentar in Nachrichten vermischt, statt diese journalistisch sauber zu trennen.
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Im Artikel werden viele Behauptungen wiedergegeben. Eine Behauptung ist kein Argument. Der Bericht hätte mit mehr Argumenten untefüttert werden können, statt bereits bekannte Behauptungen zu wiederholen.
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Für mich sieht das nach einem Füllbericht aus.
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Die Überschrift hätte auch heißen können "Jim Chanos kritisiert Elon Musk". Nur lässt sich das schlechter verkaufen.

@ I3ernd

Was bringt mir bessere Luft, wenn ich von einem Tesla überfahren wurde, der nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte? Es mag auch wohl sein, dass Visionäre es immer schwer haben ("Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen." Zitat Helmut Schmidt), aber vielleicht sollte man öffentlich nichts versprechen, was man nicht halten kann. Wie Sie sicherlich auch wissen, wird man an seinen Taten gemessen, und da ist bei Musk noch jede Menge Luft nach oben.

Die Goldmine verkaufen vor dem ersten Spatenstich

Die Nischenanwendung Elektroauto, in geradezu groteskerweise wichtig gemacht durch Ideologen, hat ihr erstes Multimilliardengrab.
Wieviel an CO2 wäre eingespart worden hätte man sich mit dem gleichen Betrag um die Effizienz und den Schadstoffausstoß der Verbrenner gekümmert?

Musk gegen VW

da ist mir Musk lieber. Er schädigte noch niemanden.
Wer Interna verrät wird entlassen und angeklagt.

Die Analysten oder eben die

Die Analysten oder eben die Mindestlohn Wortzähler haben ja jetzt seit Jahren kostenlos und illegal Werbung für Tesla gemacht und alle Kommentare die das Korrigieren unterdrückt und zensiert.

Jetzte scheinen die ARD-Angestellten ihre Aktienpakete hoffentlich unter Wert verkauft zu haben und müssen die Wahrheit (wie immer) zugeben. Und selbst das fällt augenscheinlich schwer. Seit Jahren ist bekannt was Tesla genau macht und warum. Es hat nichts mit guten Autos zu tun, sowenig wie die ARD mit Journalismus.

@I3ernd

Ihnen ist aber schon klar, dass der deutsche Strommix zu 2/3 aus fossilen oder nuklearen Quellen stammen - in den USA sogar zu 85%.
Ihnen ist schon klar, welche seltenen Elemente für ein Elektrofahrzeuges eingesetzt werden müssen.
Und wenn Sie Autohersteller der Lüge bezichtigen, was macht Musk den seit Jahren gegenüber seinen Aktionären?
Es ist nunmal etwas anderes ein Kleinserienfahrzeug zu bauen und dann ein Mittelklassefahrzeug bauen zu wollen und dafür auch Service zu gewährleisten. Es ist ein Unterschied 500 Fahrzeuge die Woche zu fertigen oder 5.000 fertigen zu wollen.

Hört, hört !

>Er hat sie entschlackt (die Fertigung), befreit von zu viel Automatisierung. Weniger Roboter, dafür mehr Handarbeit durch Menschen, sagte ein einsichtiger Musk kürzlich dem Fernsehsender CBS. Es sei schlimmer als er gedacht habe.<
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Hoffentlich liest das einer von denen, die "Industrie 4.0" umtanzen, wie das goldene Kalb.

TESLA-Märchen

"Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing".
Herr Schuler, ist Ihnen schon mal aufgefallen, daß es in der deutschen Presse kaum Positives zu Tesla zu lesen gibt?
Z.B. das von Ihnen angesprochene "Bremsproblem". Es ist keines. Es dreht sich um eine Anpassung, die auf eine Art und Weise erfolgte, wie ich sie von keinem deutschen Hersteller bisher kenne.

Hat sich jemals ein deutscher Autobauer so in Karten schauen lassen, wie es Tesla tut?
Was glauben Sie, was sie da zu berichten hätten? Die kochen alle nur mit Wasser und die Gesetze der Physik gelten für alle.

Natürlich werden unsere großen Autobauer auch Elektroautos bauen, aber im Augenblick sehen sie nicht gut aus und da ist einer, der Vieles anderst und zuerst gemacht hat.
Das macht Angst und das merkt man den Artikeln der deutschen Presse an, die einen fetten Batzen ihrer Werbeeinnahme von der deutschen Autoindustrie bekommt.

Schön wäre es, wenn Fachjournalisten sich dieses Themas annehmen würden.

Ökobilanz wirklich besser?

Ist die Ökobilanz eines Elektroautos wirklich besser? Und müssen diese von Tesla alle wirklich so überzogene Beschleunigungen liefern? Wo ist da der Umweltgedanke?

Probleme beim Autobauer

"Der Bremsweg des batteriebetriebenen Autos ist so lang wie der eines schweren Pick-Up-Trucks."

Die Verbraucherschutzorganisation hätte sich vielleicht vor dem Test die Reifen der Fahrzeuge anschauen sollen. Je breiter der Reifen, umso kürzer der Bremsweg, allerdings umso größer der Abrollwiderstand. Elektrofahrzeuge kämpfen um jeden zusätzlichen Kilometer, der mit mit einer Batterieladung gefahren werden kann.

Die Luft ist raus!

Bei einer übertriebenen Automatisierung und vor allem schlechter Programmierung läuft eine solche Anlage auch nach vielen Monaten noch nicht stabil. Es tut mir leid dies sagen zu müssen, aber gute SPS-Programmierer habe ich in meiner jahrzehntelangen Tätigkeit im Anlagenbau nur sehr, sehr wenige getroffen. Musk wird gerade mit dieser Realität konfrontiert, die mich schon um so manchen Schlaf gebracht hat. Der Aktienkurs von Tesla wird trotzdem weiter steigen. Die Welt will halt betrogen werden. Das ist übrigens gleichzeitig ein Tipp für Leute, die nicht wissen was sie werden sollen. SPS-Programmierer ist ein Job mit hervorragenden Zukunftsaussichten.

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Es ist ein sehr einseitiger Bericht...

...über Tesla. Z. B. hat Tesla in den letzten 12 Monaten 16.000 Mitarbeiter eingestellt, berichtet wird aber nur über die 3.000 Mitarbeiter, die entlassen wurden. Z. B. wurde das Problem mit dem langen Bremsweg sofort per Softwareupdate gelöst - und die reklamierende Stelle hat die Verbesserung bestätigt. Z. B. werden bereits 5.000 Traktionsbatterien pro Woche gefertigt, wodurch das Ziel 5.000 Fahrzeuge zu schaffen sehr nah ist. Ich hätte von Ihnen eine bessere Recherche und eine ausgewogenere Berichterstattung erwartet. Michael Streibel

Dankbar jedem E-Auto-Pionier!

Die Lobby der Verbrennungsmotoren ist riesig stark. Aber das E-Auto wird kommen!
Tesla hin oder her. Der Milliardär kann sich Rückschläge leisten.

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