Ihre Meinung zu: Drohende Auto-Zölle: Trump setzt auf Alles oder Nichts

23. Juni 2018 - 8:07 Uhr

Selbst in den USA regt sich Widerstand gegen die von Trump angedrohten Zölle auf Autoimporte. Doch der US-Präsident bietet nur zwei Möglichkeiten: kompletten Freihandel oder kompletten Handelskrieg. Von Timo Fuchs.

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Kommentare

Dann nehmen wir doch den Freihandel...

...und schauen mal, was die US-Produkte tatsächlich auf dem Weltmarkt wert sind. Vermutlich würde einem gewissen Donald dann schon beim Frühmorgen-Twittern die Laune vergehen.

Militärische Bedrohung durch Volkswagen?

Wenn Trump diese Zölle per Dekret durchsetzen will, muss er sich auf die nationale Sicherheit berufen. Ich prophezeie, dass die Gerichte ihm auch diese Dekrete kassieren werden. Die Zölle belasten immerhin die Importeure, also die Amerikaner selbst. Es ist dabei offensichtlich keine Sicherheitsbedrohung, wenn Verbraucher Autos zum echten Preis kaufen können.

Transatlantisches Porzellan

Trump zerschlägt in seinen vier Jahren im Weißen Haus mehr politisches Porzellan in den transatlantischen Beziehungen, als sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin in einem Monat kitten kann.

Europa ist stark

Wir lassen und von einem eigensüchtigen US-Präsidenten nichts gefallen. Europa steht felsenfest zusammen und kontert mit Zöllen in gleicher Höhe. Mexiko, Kanada und China werden sich uns anschließen. Dann werden wir mal sehen, wie lange Trump das durchhält.

...Trump setzt auf Alles oder Nichts

"Ford verkauft seine Autos nicht", sagt Herr Trump. Stimmt, die amerikanischen Ford Fahrzeuge verkaufen sich schlecht in Europa und warum? Weil sie nichts taugen. Die in Europa hergestellte Ford Autos sind absolut keine Ladenhüter. Der Mann weiss nicht, wovon er redet. Aber woher auch?
Wie ich die EU kenne, wird sie einknicken.
Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Warum soll sich daran etwas geändert haben?

Unnötiges Streiten

Beide Seiten Schaden sich nur gegenseitig. Mir reicht es langsam mit den Politikern die nie in der Lage sind sich zu einigen

Einer gegen alle

Für jeden einzelnen Handelspartner ist die USA ein wichtiger Markt.

Dennoch: Wenn die USA gleichzeitig mit Mexiko und Kanada, mit der EU, mit Japan und mit China einen Handelskrieg anfangen dann begeben sie sich in einen Handels-Weltkrieg, in dem sie allein ohne Verbündete definitiv am meisten bluten werden.

Eigentlich ist das die perfekte Gelegenheit für den Rest der Welt, die USA in die Schranken zu weisen.

Da müssen unsere Politiker strategisch denken und sich nicht von kurzfristigen negativen Effekten auf einzelne Industrien erschüttern lassen.

Zumal: Ein nicht unbedeutender Teil der deutschen Auto-Exporte in die USA sind Edelkarossen, Statussymbole. Es ist nicht gesagt, dass deren Verkauf linear zur Verteuerung einbricht.

Man denkt, primitiver geht's

Man denkt, primitiver geht's nimmer - aber Trump findet immer noch eine unterere Schublade.
Es wird mindestens zwei bis drei Präsident*innen in der hoffentlich bald anbrechenden Post-Trump-Ära brauchen, die Schäden zu beseitigen, ein Mindestmaß an internationaler Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen und in den USA gesellschaftlichen Frieden und Zusammenhalt wieder herzustellen.

Ohne Zölle

Ist doch gut ohne Steuern für Made in Germany. Trump schottet doch seine Wirtschaft ab, da sie in den industriellen Teilen kaum im Welthandel konkurrenzfähig ist. Welches Auto fahren die Trumps und deren Freunde? Mercedes , Porsche oder einen ollen GM?

Wie bitte?

"Im Hintergrund laufen bereits Gespräche mit Deutschland über einen kompletten Wegfall von Zöllen."

Deutschland lässt sich also wirklich auf Trumps Spiel ein und arbeitet an der Auflösung der EU?
Ich dachte immer, dass die Meinung unserer Regierung wäre, dass jedes Land einzeln keine Chance hätte und deshalb die EU gestärkt werden müsse ...

Der oben zitierte Satz ist für mich bereits jetzt schon die schlechteste Nachricht der Woche.

Das wird noch was werden

Trump hat sicher recht, wenn er von ungleichen Bedingungen spricht. Man erinnere sich hier an die wochenlangen Diskussionen von Chlor-Hühnchen. Durch die bei uns geltenden Standards, unterliegen die USA-Produkte verständlicherweise nicht den gleichen Bedingungen. Daher ist die Schlussfolgerung Zölle zu erheben die einzig logische Lösung. Natürlich könnten die USA auch Standards erhöhen aber das wäre eine Mamutaufgabe, die mehrere bis viele Jahre in Anspruch nehmen würde.

Somit muss sich die EU entscheiden, entweder runter mit den Standards oder die Zölle hinnehmen. Das bedeutet viel Lobby-Arbeit. Wer gewinnt ist ungewiss. Ich tendiere zu herabsenkenden Standards. Man könnte das mit billigen Produkt-Preisen für die Geringverdiener anpreisen. Da die Beseitigung der Geringverdiener und Altersarmut auf keiner Agenda irgend einer Partei steht.

Trump ist für Ungleichheit bei Standards nicht verantwortlich aber als Präsident muss er Lösungen bieten. Lasst dumme Hetze bitte aus.

Das ist ja jetzt keine

Das ist ja jetzt keine Leistung. Wenn er in einem Monat mehr Porzellan zerschlagen würde, als sein Nachfolger in 4 Jahren kitten kann, wäre es einen Kommentar wert, aber so....

Die Forengrätsche

"Trump zerschlägt in seinen vier Jahren im Weißen Haus mehr politisches Porzellan in den transatlantischen Beziehungen, als sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin in einem Monat kitten kann."

Das, was Trump zerstört, werden wir Jahrzehnte brauchen, wieder aufzubauen.

08:23 von Die Forengrätsche

Die Aussage ist inhaltlich richtig. Lediglich die Dimensionen sind falsch.

Was Trump in 4 Jahren zerschlägt, läßt nicht einmal in 8 Jahren kitten.

Die USA haben Vertrauen in der westlichen Welt verloren. Die USA sind nicht mehr die Führungsmacht der westlichen Welt. Dies läßt sich nie mehr kitten.

Im Vergleich zu China sind die USA ein Zwergstaat. Diese Entwicklung ist so oder so nicht aufzuhalten. Trump hat diese Entwicklung nur beschleunigt.

Um diese Entwicklung zu bremsen, braucht es eine Einigkeit in der westlichen Welt. Diese hat Trump zerschlagen.

Sowohl Trump als auch Putin oder gar Erdogan, May, Orban oder andere Nationalisten erkennen den Unfug ihres Handelns für die Zukunft nicht.

Dazu gehören natürlich auch die Vertreter der CSU. Insofern ist Trump nicht der alleinige Schuldige mit begrenztem Horizont.

Handelskrieg

So geschieht es wenn einer glaubt klüger zu sein als alle anderen.

Freihandel

Freier Handel ohne Zölle!
Warum nicht?

Trump zockt mal wieder...

...wie er es auch als Geschäftsmann oft getan hat. Und damit ist er sehr oft auf die Schnauze gefallen. Viele seiner Geschäfte sind pleite gegangen, viele wurden mit Klagen überzogen.

Man darf seine Selbstüberschätzung nicht unterschätzen.

Wenn er mit diesem Gezocke baden geht wird das seinem Ansehen innerhalb seiner Wählerschaft schaden.

Die internationale Gemeinschaft ist gefordert. Sie darf nicht klein beigeben. Das mag uns wirtschaftlich etwas kosten. Aber wenn es uns eine Wiederwahl Trumps erspart ist es das wert. Dann ist es vermutlich der kleinere Schaden.

claudio im osten

Grundsätzlich bin ich bei Ihnen, allerdings würde ich mir als Manager überlegen, noch mehr Autos in den USA fertigen zu lassen wenn dies ohnehin ein starker Markt ist und Einfuhrzölle nach EU wegfallen.
In der Folge wären Arbeitsplätze in D gefährdet.
Nur so ein Gedanke, ich bin kein Wirtschaftsfachmann...

08:20 von claudio_im_osten

und Sie glauben wirklich,daß was sie meinen zu wissen ,weiß Trump nicht ?

Transatlantisches Porzellan

Ich würde noch weiter gehen. Trump zerschlägt in einem Monat mehr, als der/die Nachfolger/in in 4 Jahren kitten kann.

TTIP - nur ohne Vertrag und Regeln

Es geht Trump nicht primär um Zölle. Wie in einer Nebenbemrkung auf dem G7-Gipfel lanciert, kann er sich auch eine G7-Welt ohne alle Zölle vorstellen.

Das Ziel wäre dann einen freien, völlig ungeregelten Zugang zu den Märkten auch für die andere Trump-Kientel, die Farmer aus Iowa, zu schaffen. Da sind nicht etwa Zölle im Weg sondern die nicht-tariffären Regelungen für Lebensmittelsicherheit, Verbraucherschutz und Deklarierungsvorschriften.

Diese Themen wären in TTIP alle sauber geregelt gewesen. In Trump's beschränkt-einfacher Weltsicht ist aber alles gut, was seinen potenzielen Wählern den Weg zum unregulierten Verkaufen freiräumt.

Europa wird sich TTIP noch zurückwünschen.

Nur um das mal in die richtige Perspektive zu rücken:

Die USA erhebt Einfuhrzölle auf hochtechnologie Produkte, und die EU als Gegenreaktion Einfuhrzölle auf Erdnussbutter und Jeans?

Fakt ist nun mal, daß man in den USA selbst kaum noch hochwertige Güter zu Kosten produzieren kann, die am Weltmarkt bestehen können.
Daran würde sich auch nichts ändern, wenn VW & Co. in den USA selbst produzieren würden - es sei denn, die Lohnkosten sinken. Das Durchdrücken zu wollen, wäre aber politischer Selbstmord.
Hinzu kommt noch, daß ein großer Teil der (notwendigerweise) unter Niedriglohn arbeitenden Bevölkerung aus dem hispanischen Raum stammt.

Der Mann ist irgendwie nur

Der Mann ist irgendwie nur noch ein Clown. Seine Zölle auf Stahl waren der Anfang. Warum kam niemand auf die Idee, Hollywoodfilme zu bezollen, immerhin haben wir hier in Europa keine grosse Filmindustrie: AHA, DIE USA KLAUEN UNS DIE FILME?

Manche Dinge sind ungerecht in dieser Welt, aber Schuld ist kein Land, sondern die KONKURRENZSITUATION, die man doch sonst so heilig als neoliberalen Markt verteidigt.

Ford ist DT völlig egal

Was er braucht (und für dieses Versprechen wurde er gewählt) sind Arbeitsplätze.
Ob Ford die bringt oder europäische oder chinesische Produzenten ist ihm glaub ich egal. "produce them here" war imho seine Kernaussage.
Dass es durchaus möglich ist in USA qualitativ hochwertig zu produzieren ist kein Geheimnis.
Wenn er keine Arbeitsplätze generiert wird es schwer mit der 2. Amtszeit.

@Spetzki: eine einheitliche Brandmauer ...

... gegenüber dem weltweiten Amoklauf von Trump' Handelspolitik kann nur auf der Plattform der WTO organisiert werden, sowohl inhaltlich wie infrastrukturell.

Dazu müssten aber alle WTO-Partner zusammenkommen und an einem Strang ziehen. Tun sie aber nicht. Jeder kämpft für sich alleine.

Hinzukommt, dass Trump handelspolitisch berechtigte Anliegen aller mit seinem nationalen Egoismus verknüpft. Die EU und die USA hätten gemeinsam gegenüber der
Joint-Venture- und der IP-Politik Chinas Position beziehen müssen.

Die EU und China müssten gegen die Zoll-gestützte Abschottungspolitik Trump's auftreten.

Die "Front" verläuft nicht einheitlich.

Es bleibt dabei: nur die WTO wäre das geeignete "Parlament für freien Handel" auf der Welt zur Lösung aller Handelsfragen.

08:35 von Europatogetherf...

Unnötiges Streiten

Beide Seiten Schaden sich nur gegenseitig. Mir reicht es langsam mit den Politikern die nie in der Lage sind sich zu einigen
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Wer dann nur Zölle für Produkte von Trumpregionen angedacht hat der zeigt seine politischen Fähigkeiten besonders?

Der Kern der Sanktionen ist

Der Kern der Sanktionen ist ein ganz anderer. Trump geht es um die EU. Die will er treffen, dir will er zerstören. Und D ist sein ganz spezieller Feind, denn D ist in jeder Hinsicht den USA überlegen. Politisch als auch wirtschaftlich. Beispiel: die Deutsche Bank. Sie wurde den amerikanischen Banken zu mächtig, also würde sie durch nie endende Klagen und Strafen überzogen. Die Autoindustrie, das gleiche, während USA Firmen geschont werden. Da ist man blind. Die Justiz in den USA ist parteiisch, das nicht erst seit Trump. Trump tritt nur so auf wie er es in der Bauindustrie gelernt hat, skrupelos. Nur wer skrupelloser als Trump auftritt, hat Chancen.

Sandkastendiplomtie

Gibst du mir die Schaufel nicht, dann nehm ich dir den Eimer weg. Und nimmst du mir den Eimer weg, dann geb ich dir die Schaufel nicht.
Die Trumps dieser Welt haben anscheinend seit ihren Kindergartentagen intelektuel sich nicht mehr weiterentwickelt.

Gruss aus Brasilien

08:39 von Provinzposse

Soll er doch die Zölle verhängen …

Dieses Geschwätz zeigt doch nur, wie dumm die US-Amerikaner tatsächlich sind!
Wenn der kleine Donald wieder mal seinen Rappel hat, verhängt er Zölle, die ganz konkret seine Landsleute zahlen müssen. Eigentlich sollten seine Wähler protestieren, damit dieser kleine Querulant wieder in die Spur kommt.
Wir „Nicht-US-Amerikaner“ können nichts dafür, dass die US-Firmen Produkte herstellen, die wir nicht in den Mengen brauchen, damit das Außenhandelsdefizit der USA ausgeglichener wird. Wären die US-Produkte besser, würden wir auch mehr kaufen!
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Und es ist kein Geschwätz in den Beiträgen zu ignorieren,das deutsche Autos in den USA billiger verkauft werden als hier, ganz ohne Subventionen?
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Die Dieselentschädigungen müssten in einigen Fällen deshalb hier doppelt so hoch sein.
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Aber hier bezahlt nicht das Volk?

Meine Güte - wie schwach

gibt es in den Reihen der deutschen Politiker und Wirtschaftsbosse niemanden, der weiter denkt, der Mut hat?

Warum bündeln die Firmen, die in den USA sitzen, nicht ihre Kräfte?

Eine schöne grosse Anzeige - in allen Medien:

Die Regierung der USA hat entschieden, auf Kosten unserer Unternehmen Politik zu machen (Iran) und unsere Produkte nun massiv besteuert, um kurzfristige Gewinne zu machen, sehen wir uns, weil der Blick in die Zukunft keine Verlässlichkeit verspricht, dazu gezwungen, unsere Zelte hier abzubrechen.

Noch ein bisschen blablabla wie toll es da drüben war, wie sehr man alles schätzte blabla.

Und dann die Namen der Firmen mit den Zahlen, wie viele Arbeitsplätze betroffen sind.

Klar - ein Bluff - aber extrem wirksam. An der Sache mit der Trennung der Flüchtlingskinder von ihren Eltern hat man doch schön erkannt: Trump bricht unter öffentlichem Druck fix zusammen.

Arbeitsplätze sind in den USA ein massives Druckmittel.

Nutzt es - bei allen Göttern.

"Kompletter Freihandel"?

Dieses Angebot (falls es denn tatsächlich existiert) wundert mich, vom Mann, der freien Handel bisher als Werk des Teufels darstellte.

Also gut, warum nicht, "kompletter Freihandel". Europa (selbstverständlich im europäischen Verbund) sollte darauf eingehen.

Aber nur unter der Bedingung, dass "kompletter Freihandel" dann überall eingelöst wird!

Auch im amerikanischen (und europäischen) Handel mit Afrika (Agrarsubventionen!), China, Russland, Venezuela...

@Becks21: Zölle an neuralgischen Punken ansetzen

"Die USA erhebt Einfuhrzölle auf hochtechnologie Produkte, und die EU als Gegenreaktion Einfuhrzölle auf Erdnussbutter und Jeans ?"

Die Bedenken hinsichtlich der fehlenden "Symmetrie" sind naheliegend aber sehen den Punkt nicht.

1. die Gegenreaktion soll maßvoll sein, also nur ein beschränktes Volumen haben

2. die Gegenzölle sollen neuralgische Punkte treffen. Das tun sie durchaus.

Warum ?

Zölle auf Erdnussbutter treffen nicht nur die Hersteller dieses Lebensmittels sondern auch die Erdnuss-Farmer in Georgia und Texas.

Jeans-Zölle treffen nicht die noch wenigen Hersteller in den USA sondern vermasseln den Baumwoll-Farmern die Preise.

Whiskey wird in Kentucky hergestellt. Zölle darauf schlagen auf die Getreide-Börsen zurück.

Harley Davidson produziert in Wisconsin, das von Trump nur hauchdünn gewonnen wurde.

Was haben die alle gemeinsam? Dort werden Trump's Unterstützer getroffen.

Hat mal jemand Herrn Trump erklärt,

warum so wenige US-Autos in Europa gekauft werden?
Weil der normale Arbeiter und Angestellte in Deutschland z.B. sich das einfach nicht leisten kann. Autos mit 4- und 5-Liter-Motoren, mit 150-300 PS, mit niedrigem Wiederverkaufswert (weil rostanfällig) sind wahrlich kein Kaufgrund. Unsere Strassen sind auch für die grossen Fahrzeuge aus den USA nicht besonders gut geeignet.
Und zuletzt: warum soll man sich ein US-Auto kaufen, das z.T. noch Technik von vor 50 Jahren hat (Motor, Getriebe, Achsen)? Ich habe viele Jahre mit US-Autos beruflich zu tun gehabt. Ich kann nur sagen: schlimm was uns da z.T. an Neuwagen übergeben wurde. Spaltmaße bis zu 2 cm,
Orangenhaut-Lackierungen, Strassentauglichkeit nur für Autobahnen usw. Das Ford gute Autos bauen kann, weiss man. Aber eben nur die europäischen Modelle.
Warum hat z.B. GM den Verkauf von Kleinwagen nach Europa gestoppt? Weil die Qualität nicht stimmte und keiner diese Autos wollte.

@Forengrätsche

Deutsche Autohersteller haben in grossem Stil die Käufer ihrer Produkte getäuscht.

So was kann man nutzen. Und so falsch ist das nicht.

Und in den USA nimmt man so was auch noch ernst - s. Gerichtsurteile.

Zu erkennen ist das auch daran, dass VW in den USA zahlen muss.

Nur weil die deutsche Regierung ein Mitarbeiter der Automobilindustrie ist - muss das die US Regierung doch nicht mitmachen.

Ich glaube nicht, dass sich massiver Widerstand in den USA regen wird, wenn die Regierung ein Dekret erlässt, dass dafür sorgt, dass weniger deutsche Autos rumfahren.

Der VW Skandal. Das Ding von Daimler und der Kinderarbeit, Affentests etc.

In den US Medien werden diese Themen ganz anders abgehandelt als hier.

Die Stimmung ist da ganz anders.

Ich glaub nicht, dass die deutsche Automobilindustrie in den USA viel Unterstützung findet.

Im Notfall heisst es: kauft amerikanisch, das ist besser (ist es zwar nicht, aber klingt so schön patriotisch).

Drohende Auto-Zölle: Trump setzt auf Alles oder Nichts

US Autos zollfrei stellen und noch 200 € Bonus auszahlen. Trump wird Augen machen wenn der Umsatz nicht steigt.

Exportsünder D will nationalen Alleingang

Zunächst hat die Regierung Merkel direkte Verhandlungen mit den USA abgelehnt. Begründung: Es gäbe keine deutsche Wirtschaftspolitik. Die EU sei zuständig. Nun verhandelt die Bundesregierung mit den USA. Die „europäischen Lösungen“ sollen woll auf die Flüchtlingspolitik beschränkt bleiben.

Ausgangspunkt des Handelskriegs sind die extremen Handelsüberschüsse des Exportsünders Deutschland von rund 50 Mrd.
Selbst wenn alle Zölle gestrichen werden kann Deutschland sich weiter einen unfairen Wettbewerbsvorteil sichern. Bei freien Marktwirtschaften tendieren Märkte automatisch zum Gleichgewicht. Früher wurden Handelsüberschüsse automatisch über die Aufwertung der DM abgewertet. Dieser Marktmechanismus wird für Deutschland durch den schwachen Euro ausgehebelt.

Die Formel: Keine Zölle gleich faire Handel greift darum im Falle Deutschlands nicht. Das weiß auch Trump.

Ein weiterer Alleingang Merkels zum Schutze des Exportsünders gibt der EU sicherlich den Rest.

Am 23. Juni 2018 um 08:39 von Provinzposse

"Eigentlich sollten seine Wähler protestieren, damit dieser kleine Querulant wieder in die Spur kommt."
#
#
Gegen was sollen seine Wähler protestieren? Das Konzerne die "seine Wähler" in die Arbeitslosigkeit und Armut getrieben haben jetzt weniger Geld verdienen juckt diese null.
Herr Trump ist von der vernachlässigten Bevölkerungsschicht gewählt worden um den Reichen & Schönen an den US Küsten eins auszuwischen.
In Italien wurde die neue Regierung von den jungen Menschen gewählt, Grund! Hohe Jugendarbeitslosigkeit und keine Perspektive.
Da können noch so viele Talkshows mit den Eliten über die Matscheibe flimmern und leere Sprüche geklopft werden, wenn sich nichts grundlegendes ändert wird die Situation immer schlimmer.
PS
Der franz. Präsident hat in seinem Land nur noch eine Zustimmung von 30%.

Wortwahl

Freihandel hört sich ja nicht schlecht an. Würde den Deutschen mit ihrem Lohndumping und künstlich niedriger Währung einen Wahnsinns Boom verschaffen.

Auch für die Verbraucher wären niedrigere Preise von Vorteil.

Nur nicht-wettbewerbsfähige Länder wie Griechenland und die Türkei würden unter Freihandel Leiden.

Die Erhebung von Zöllen als "Krieg" zu bezeichnen ist natürlich völlig daneben.

Im Kern richtig

Auf seine holzschnittartige Art hat Trump ja recht.
Zölle sind immer und überall ein Hindernis. Allerdings, wer dieses Hindernis beseitigen will, muß sie dann aber auch IMMER und ÜBERALL beseitigen.
Für die USA bedeutet das, daß sie einfach einen Großteil ihrer Produkte nicht mehr zu wettbewerbsfähigen Konditionen anbieten können. Was macht man dann? Protektionismus.
Für die EU, denn Zollschranken müssen ja ÜBERALL fallen, bedeutet das, daß in Afrika keine Profite mit Geflügel- oder Elektronikschrott gemacht werden können.
Und bei einigen Branchen würden auch in der EU die Lichter ausgehen, wenn es die protektionistische Abschottung gegenüber Afrika, vor allem aber Asien, nicht mehr geben würde.
Wie gesagt, im Kern hat Trump recht. Nur werden die Folgen durchschlagen, wenn er lange kein Präsident mehr ist.. Experten rechnen mit 10-15 Jahren bis zum Crash, der aber heftig.

Trump - die irrationale Welt seines Antriebs im "trade war"

Der Umgang mit Trump erfordert es, sich seinen beschränkten Horizont, seine reduzierte Denkweise, seinen manischen Narzissmuss und sein intrinsisches "Belohnungssystem" vor Augen zu führen. Wer rationales Denken und Verhalten bei ihm voraussetzt, scheitert und verliert.

Trump orientiert sich nicht an der Analyse von Zahlen und Fakten, sondern seiner gefühlten Wahrnehmung. Die Anzahl der Mercedes auf der 5th Avenue kann er sehen. Sind sie gefühlt "zuviel", gedenkt er mit Zöllen dagegen zu kämpfen. Die Tasache, dass die USA ein Leistungsbilanzüberschuss mit der EU haben, dringt nicht mal zu ihm vor.

Der Mann holt sich seine narzisstische Belohnung auf periodischen Huldigungsveranstaltungen seiner rot-bemützten Anhänger. Dort präsentiert er auf der Bühne dann seine "Erfolge" aus Mauerbau und Zollschranken und lässt sein Ego feiern, was ihm die pluralistisch-kritische Öffentlichkeit verwehrt.

Ist ja höchst interessant....

...wie sich Geschichte wiederholt. Man fällt tatsächlich wieder in die Rhetorik des 20. Jahrhunderts zurück, wenn man Politiker wählt, die in Wahrheit keine sind und auch kein diplomatisches Geschick besitzen...es kommt zu einer Spirale der Eskalation, statt einen Konsens für alle Seiten zu finden...schade nur, dass dies nun mal wieder auf Kosten der Arbeiter sowie deren Familien ausgetragen wird. Ebenfalls wie im 20. Jahrhundert ...!

08:26 von Patriot.:

08:26 von Patriot.: bedauerlicher weisse ist Europa nicht einig und stark siehe Polen, Ungarn, Italien oder GB.

08:44 von heimatplanetmars : Ihre Analyse ist spitze aber die Schlußfolgerung ist nicht gut Chlorhühnchen Genmais und Schiedsgerichte haben in Europa nix verloren. Die Standarts müssen bleiben.

08:49 von Burkhard Werner : Die von Ihnen genannten Staatenlenker kann man nicht alle in einen Topf werfen. Putin z.B. Wollte in die EU, nach dem es ihm verweigert wurde hat er seine Bindung an die BRICS- Staaten verstärkt, Erdogan nähert sich Putin und der BRICS ebenfalls an, hat Beobachterstatus. Wer die Nachrichtenlage der letzten zwei Jahre zur BRICS auf Tagesschau verfolgt hat, dem sollte klar sein, das die auch auf milit. Gebiet zusammen arbeiten. Bei May und Trump aber haben sie sicher Recht.

09:04 von Becks21 : von den Lohnstückkosten in D sind die USA doch wohl noch ein geharnischt Stück entfernt,oder.? Die USA haben doch eigentlich nur noch die Waffenindustrie

Trump weit gefährlicher als Putin

In seiner kurzen Amtszeit hat uns Trump politisch, finanziell und v.a wirtschaftlich weitaus mehr geschadet als Putin in seinen letzten 19 Jahren.
Nach Belieben (Mercedes, BMW) bring er die Aktienkurse dt. Unternehmen ins Schwanken, die Zölle fördern erfolgreich den europ. Egoismus und torpedieren so auch den Zuammenhalt in anderen Bereichen (wie kann die Kanzlerin auf dem EU-Migrationsgipfel jetzt noch Einheit predigen, wenn gleichzeitig angeblich hinter den Kulissen mit den USA ein "Separatfrieden" über Zölle verhandelt wird?), der Ausstieg aus dem Iran-Abkommen macht die EU lächerlich (weil sie umfallen musste) und kostet Milliarden Euro und Wachstum (steigender Ölpreis miteingerechnet).

Jetzt rächen sich all die Abhängigkeiten etwa im Finanz- oder Militärbereich und natürlich - wieder einmal die Exportlastigkeit der dt. Wirtschaft.

Und dann noch "build them here" - eine Kriegserklärung an alle IGMetaller, die gegen die Dumpinglöhne und Arbeitsbeding. in den USA keine Chance haben

Die USA haben

im Rahmen ihrer Handelspolitik soviel Schlüsseltechnologien"outgesorct", das im Land nur noch Schund produziert wird. Dieser Präsi handelt nicht viel anders als seine Vorgänger nur macht er es viel offener, und wir lassen uns als Europäer auseinaner dividieren und erpressen, anstatt mit dem Rest der Welt in Frieden zusammen zu arbeiten und den Planeten voran zu bringen

Nicht drohen, einfach machen.

Nicht drohen, einfach machen.

Strafzölle

Die EU hat wohldurchdacht die Zölle genau auf die richtigen Waren erhoben. Darüber ärgert sich Trump. Eigentlich hat er wenig in der Hand, um da etwas gegen zu setzen, ohne dass es Proteste im eigenen Land gibt.

Hier die Zolltarife für den Import von US Fahrzeuge ..

in die EU:

PKW: 10%
Motorräder: 6 bis 8 %

LKW sowie größere Pickups: 22 %

Dazu kommen obendrauf selbstverständlich noch 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer.

Kleines Rechenbeispiel beim Kauf eines PKW aus den USA für 15.000 Dollar, das entspricht ca. 13.820 Euro:

Kaufpreis: 13.820 €
Frachtkosten: 750 €
10 % Zoll: 1.457 €

19 % Einfuhrumsatzsteuer: 3.045 €

Gesamtkosten:19.072 €

Und für LKW sowie größere Pickups aus den USA liegt der Einfuhrzoll in die EU wie bereits erwähnt sogar bei 22 Prozent!

Tja, die übliche Bigotterie der EU in Sachen Zölle halt!

@09:39 von Initiative Neue... Exportsünder D

Was heißt eigentlich immer der Begriff "ExportSÜNDER"?
Warum ist man ein Sünder wenn man Produkte herstellt die so gut sind dass sie jeder haben möchte? Gut, dann stellen deutsche Firmen nur noch Schrott a la USA her und jeder ist zufrieden. Was für ein Blödsinn!
Die USA können ihre Fords nicht in der EU verkaufen? Was meint DT? Diese riesigen F150 Pickups? Und wenn die die Hälfte kosten will sie doch hier kaum jemand haben. Im übrigen produziert Ford in Europa erfolgreich selbst.

Warum so repetiv?

Schutzzölle sind nicht das Problem. Vielmehr ist es die fehlende Besteuerung von Unternehmen, die marktbeherrschend sind und sich eher im immateriellen Umfeld bewegen.
Apple, Google, Facebook und Weitere verflüchtigen ihre Gewinne in geduldete Steueroasen durch kreative Steuervermeidungstricks.Es wird Zeit zu erkennen, dass man die höchsten Gewinne mit immateriellen Gütern erzielt, hier muss endlich eine Besteuerung erfolgen. Erst dann kann man durch Erhöhung dieser bestehenden Steuern an diesen neuralgischen Punkten Druck auf die USA erzeugen.
- Und durch diese technische Infrastruktur auch einer überfälligen Finanztransaktionssteuer Vorschub leisten.
Oh...jetzt kreativ: Warum besteuert man nicht gleich auch Black Rock und andere Heuschrecken-Investoren und Trump Freunde? Aber vielleicht wäre das zu ketzerisch...

@Initiative Neue ... : ein Weltbild hinter der Zeit

Deutschland ist Teil des Binnemarktes der EU und die Handels- und Zollpolitik ist folgerichtig auf der Ebene der EU angesiedelt. Alles andere würde in einem Binnenmarkt keinen Sinn ergeben.

Die USA erzielen im Handel mit der EU einen Leistungsbilanzüberschuss. Das galt für das Gesamtjahr 2017 und auch für das erste Quartal 2018. In die Leistungsbilanz zahlen nicht nur der Warenhandel, sondern auch Dienstleistungen und Primäreinkommen aus Direktinvestitionen ein.

Wettbewerbsfähigkeit kann mit Abwertungen nur kurzfristig aber nicht nachhaltig sichergestellt werden. Das ist die empirische Erkenntnis aus der Analyse historischer "Abwertungskriege". Schon vor dem Euro waren die Europäer daher bemüht, durch den EWS krasse Währungsschwankungen zu verhindern, weil sie mehr Unsicherheit in die Entwicklung der Volkswirtschaften und die Planungen der Unternehmen gebracht haben, als die Flexibilität durch Abwertungen genutzt hätten.

Hier wird viel spekuliert...

...aber wirklich genau weiß man
es nicht!!
1. Bitte erklärt zur Versachlichung
der Diskussion doch einmal den
(früheren) Status quo und erklärt
wie der sich (zu Unrecht?) jetzt
durch die neuen US-Zölle verändern
wird!
2. Mir kommt die Auswahl der
Produkte für die angebliche
"Gegenreaktion" der EU - gelinde
gesagt - einwenig merkwürdig vor!?!
Wieso werden bei einer
großindustriellen Anhebung von
US-Zöllen auf Stahl und Aluminium,
in der EU 20% auf Erdnussbutter und
Whisky etc., also eher direkte
Kleinverbraucher-Preiserhöhungen
erhoben?!? Mich als Verbraucher
hier interessiert doch erst mal nicht,
wie sich das für Farmer in Kentucky
auswirkt, sondern was ich HIER
im Zweifel mehr bezahlen muß!!
Und komme mir jetzt keiner mit
einer "moderaten" Reaktion, die
Preise werden im Zweifel nicht
sinken, nur weil vielleicht noch
mehr Produkte dazu kommen...!!
Will man hier schon wieder die
Industrie auf Kosten des kleinen
Konsumenten "schonen"...?!?

Müll-Analyse

"Das Trump-treue Ministerium werde die Anfrage in einer weiteren "Müll-Analyse" bestätigen."
Man braucht sich nur das gemeinsame Positionspapier vom Bundesministerium der Finanzen und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie anzuschauen, da sind die Zahlen zum deutschen Leistungsbilanzüberschuss drin enthalten. Mit Begriffen wie Müll-Analyse sollte man sparsam umgehen.

@Provinzposse, 8:39

"Wären die US-Produkte besser, würden wir auch mehr kaufen!"

Ich bezweifle das. Gerade bei Autos spielen v.a. die Emotionen stark bei der Kaufentscheidung mit, schauen Sie sich doch die Werbung an.
Speziell die Amerikaner wollen ihren Reichtum auch zeigen, eine teure, deutsche Nobelkarosse kommt da recht.

Die Qualitätsunterschiede sind auch immer geringer geworden, mit zB Hyundai sollten die US-Autobauer doch mithalten können, die Importzahlen aber widersprechen deutlich.

Die Gründe für mangelnde Kauflust in bezug auf US-Automobile dürften also woanders zu suchen sein, etwa bei Größe (man vergleiche eine 30 Jahre alte, deutsche Normgarage mit den aktuellen us-KfZ-Abmessungen), Ausstattung oder Verbrauch.

0% Abgaben sind dämlich

Die EU wäre unglaublich dämlich wenn sie sich auf 0% einlassen würde. Damit würden sämtliche Arbeitnehmerrechte und das Sozialsystem den Bach runter gehen.

Produktionskosten sind in Europa einfach höher und das muss mit entsprechenden Abgaben auf Importe ausgeglichen werden wenn unsere heimische Wirtschaft konkurrenzfähig bleiben soll.

An sich ist die Strategie von Trump gar nicht so dumm. Erst massiv die Unternehmenssteuern senken, so dass sich Unternehmen wieder in Amerika ansiedeln und dann die Handelsbarrieren aus dem weg räumen. Mit den niedrigeren Produktionskosten in Amerika könnte die EU nicht mithalten.

Wenn wir darauf hereinfallen, dann haben wir das selbstgewählte Elend verdient das uns erwartet.

Harley

Harley Davidson sind definitiv ein Hingucker!
Sollten aber aufgrund von Schallschutz aus dem Verkehr gezogen werden, so wie sie gerade gebaut sind. Brüllende Chopper auf Alpenpässen würde ich jedenfalls nicht vermissen. Fans legen sicher aber auch mehr Kohle hin.

Frage

Fehlt da nicht ein ganz wichtiger FAKT in ihrem Artikel
liebe Tagesschau?
Ist es nicht so, dass die EU sehr hohe Zölle auf den
Import von in den USA gebauten Autos erhebt?
Sollte man das nicht dringend dazu erwähnen,
bevor man Trump journalistisch an den Pranger stellt
für seine "Taten" ?
Ich lese von der Höhe der europaeischen Zölle mal
so rein garnichts in dem Artikel...warum?

Ist der Ziel des Artikels eine Möglichkeit umfassende
Information für den Leser zu verbreiten,
oder soll da eine Stimmung erzeugt werden und
wichtige Fakten die dem Verständniss der Sachlage dienen
lässt man dafür weg?

Ich nehme einfach mal an, es liegt nur ein "kleiner" Fehler vor und sie aktualisieren ihren Artikel zeitnah,
Absicht zu unerstellen wäre sicher unangebracht.

MfG.

Nur noch Kopfschütteln

Jeder der hier auf VW rumreitet und die USA als gottgeschaffenen und unverfehlbaren Staat darstellt, hat wohl die Welt der Wirtschaft nicht verstanden.
Natürlich wird das Thema in den USA anders behandelt als in DEU. Andere Rechtslage, es handelt sich nicht um Ford und Co (obwohl diese mindesten genauso betrogen haben) Oder warum lassen sich diese Hersteller nicht vom TÜV unter die Haube schauen?
Hier geht es schon längst nicht mehr wer falsch oder richtig handelt. Die Worte von Herrn Trump muss man auch nicht gross auslegen oder jahrelang studiert haben, um diese interpretieren zu können.
Es geht allein um das Wohl der USA.
Das dieses Ziel weder mit deutschen oder europäischen oder sonstigen Absichten übereinstimmen kann ist nur logisch.
Und am längeren Hebel sitzt Herr Trump nur, weil die europäischen Politiker die Hosen voll haben und sich lieber die Köpfe darüber zerschlagen wer die nöchsten Flüchtlinge aufnimmt.
Jetzt dürft ihr mir erklären, warum meine Weltansicht falsch ist. :)

Am Ende seiner Möglichkeiten

Mit seinem doch sehr rudimentären Wissen über die Zusammenhänge der Globalisierung ist Trump jetzt sehr schnell am Ende seiner Möglichkeiten angekommen. Allerdings sollte er besonders im Umgang mit China sehr vorsichtig sein. Als größter Schuldner der USA und mit immensen Dollar Reserven kann China die Wirtschaft der USA zum Wanken bringen.

Der erste gute Vorschlag: Freihandel

Und das ohne Schatten-Gericht, wie diese wirtschafts-besetzten Schiedsgerichte, die immer gegen einen Staat entscheiden. Genauso muss die EU das machen - schnell zugreifen! Gut, die Tabak-Bauern und die Zucker-Industrie ist dagegen, die Automoniler müssen halt das Bescheißen lassen. Stahl- und Maschinenbau können sich freuen und Airbus wahrscheinlich auch. Was allerdings, wenn Boeing zB zur nationalen Sicherheit erklärt wird? Dann kann der Präsident hintenrum weiterhin Zölle drauf setzen - so ein Werkzeug gibt es in der EU nicht!

Kompletter Freihandel will er

Kompletter Freihandel will er also!

Aha!

Das was er zu seiner Wahl so vehement abgelent hat um Stimmen zu fangen, das will er nun komplett...

Wann geht dieser Kelch an uns vorbei?

Man sollte nicht mit Zöllen reagieren

sondern bestimmte Waren gar nicht mehr liefern. Ich denke da an China und deren elektronischen Bauteilen für Smartphones und Computer. Deutschland könnte, von Seiten der Autoindustrie, Werke in den USA schließen. Das wäre wohl der Startschuss für einen Handelskrieg und schadet allen, aber auf Dauer würde die US Regierung dadurch geschwächt. Das wäre das Ende der Großmacht USA. Schnell würde dieser Konflikt beendet werden, damit der alte Zustand wieder hergestellt wird.

Kompletter Freihandel oder kompletter Handelskrieg ?

Beides ist Gift,denn die Dosis entscheidet ob Gift oder mehr eher Medizin. Nicht das Extrem sondern das Gleichgewicht der Kräfte ;Möglichkeiten macht es aus. Ich wundere mich das Verantwortungsträger aller Seiten oft so einfach gestrickte Weißheiten bemüht sind zu verbreiten um ihre Macht ;Ansehen ;Kompetenz unter Beweis zu stellen.
Die Stimme der Vernunft geht offensichtlich immer mehr verloren weil es sich heut schneller verbreitet die Lüge die schnell u. einfach ist während die Wahrheit immer ein Bemühen u. Zeit erfordert ,allein weil man genauer u.intensiver hinsehen muß um zu objektiven Erkenntnissen zu gelangen.Da nutzt es auch nicht wie u.was gefühlt wird könnte aber ein Hinweis nur bleiben wenn das gefühl erst sich bestätigen muß. Aber bitte unabhängig ;objektiv;vergleichbar;gerecht usw.vieles mehr.Die Wahrheit setzt sich ohnehin aus vielen kleinen Wahrheiten zusammen die zu gewichten sind u. das ständig im Verlaufe der Zeit sonst würden wir immer noch in der Steinzeit leben.

Zusatz an Trumps Freihandel

Wenn Trump für Freihandel ohne Subventionen ist, warum subventionieren die USA Boeing und andere große Hersteller?
Und wenn mir jetzt einer erklären möchte, dass das nicht der Fall ist, dann bitte erst genau nachforschen.

Mein amerikanisches Auto

wurde zwar tatsächlich noch in den USA gebaut, die Marke gehört aber seit rund 10 Jahren zum Fiat-Konzern, und die aktuelle Fertigung wurde nach Brasilien verlagert. Opel wurde von General Motors an Peugeot verkauft. Wenn nun ein Handelsstreit ausbricht, könnte es den europäischen Ford-Werken ähnlich ergehen. Welche amerikanischen Autos bleiben dann noch, die sich in Good Old Europe mit seinen engen Straßen und hohen Treibstroffpreisen überhaupt fahren lassen? Allenfalls Teslas!

@ Cosmopolitan_Citizen

Natürlich kann man sich über die WTO bemühen. Aber welchen Einfluss hat diese auf Trump?
Trump wird sich nicht reinreden lassen. Eher tritt die USA aus jeder lästigen Organisation aus.

Ich glaube in diesem Fall reichen ein paar zwischenstaatliche Absprachen, dass man nicht wackelt, nicht klein beigibt sondern jeden Zoll mit Gegenzoll beantwortet.

Wir haben das große Glück, dass sich die USA nicht einen nach dem anderen vornehmen sondern die ganze Welt gleichzeitig. Und so mächtig ist die US-Wirtschaft nicht annähernd.

Wenn

Wenn die Schuldscheine der USa einlöst ist die USA pleite .
Was nützen Schuldscheine die nie eingelöst werden können und dafür die Infastrucktur ,Renten ,Gesellschaft zerfällt .Tolle Politik.

Trump solle nicht nur drohen, ...

… sondern machen.
20% Einfuhrzoll auf autos, die mit Betrugssoftware ausgestattet sind, für die ein deutscher Kunde nur einen feuchten Händedruck der Autoindustrie bekommen hat und die Kanzlerin, die sich schützend vor die Autolobby stellt - ehrlich, 20% sind noch zu wenig.
Auch für den Exportweltmeister, der sich einen Monokultur Auto bedient, wird schmerzlich merken, was diese Einseitigkeit bringt.
Und lassen wir uns nicht immer einreden, dass wir Bürger die Leidtragenden sind.
Wir sind reich, können wir doch Abermilliarden in den Sand setzen, als unsere Industrie zukunftsorientiert auszurichten.

Schuss ins eigene Knie

Die Amerikanische Produktion haengt von Importen ab. Gerade die Automotive branche ind der USA. Man schaut sich doch mal genau an wer die Automobilhersteller und auch andere Produktionen beliefert mit Teilen, Maschinen usw. Der will sich ins eigene Knie schiessen. Warum nutzt die eu das nicht als Steilvorlage?? Der produziert doch nur heisse Luft . Langfristig wird er diesen Handelskrieg verlieren, er kann nur kurzeitig herumgroelen wie ein Hooligan

Die Leistungsbilanzanalyse bedarf der Nachschärfung

Das Ifo Institut hat unter der Ägide ihres Prinzipals für Außenwirtschaft, Professor Gabriel Felbermayr an der "International trade and international finance Faculty of Economics" hervorragende Forschungsarbeit geleistet, die sich zur Versachlichung der Diskussion im Handel USA EU eignet.

Er weist darauf hin, dass D und die EU für die Diskussion von Handelsfragen ihre Analysewerkzeuge hinsichtlich der Zählung von Leistungsbilanzpositionen nachschärfen müssen.

Sowohl die Anlandung von Gütern über den großen Seehafen von Rotterdam als auch der Bezug von digitalen Dienstleistungen von US-Kozernen über die steuerlich günstigeren Niederlande und Irland verzerrt die wahren Werteflüsse.

Wenn präzise zugerechnet werden kann, wohin diese Werte im Sinne der Endabnahme fließen, werden die tatsächlichen Handelsdimensionen deutlich und für Überraschungen sorgen.

Handelsbilanz

So schwer kann es doch nicht sein !
Die Bilanz USA/EU ist bis auf effektiv 15Mrd € nahezu ausgeglichen.
(Zur Berechnung gehört eben nicht nur Zölle)

Mit den durch die EU vorgenommenen Zöllen ( Levi’s Erdnussbutter Bourbon Wiskey) ging es nicht um max Schaden, sondern um empfindliche Nadelstiche in vorwiegend REP Gebieten.

DT will also Arbeitsplätze schaffen ...bei einer aktuellen Quote von 4%
Unmöglich

Sein ganzes Zollgehabe ist purer Populismus. Die Zeche werden die Verbraucher zahlen.

DT denkt die anderen werden einknicken, warum sollten sie ?
Wer einknickt zeigt aus seiner Sicht Schwäche.
Den kann man dann weiter erpressen, mit weiteren Zöllen drohen.
Warten wir doch einfach mal ab was passiert wenn die Zölle der EU CAN RUS C MEX greifen
Die Farmer Wiskey Produzenten ect meckern doch schon ....

@tisiphone

Das wäre ein dtarkes Signal und würde Loyalität mit D. zeigen. JEDOCH: was hätten sie davon? Die sind dich schon da und von den Zöllen damit GARNICHT betroffen. Daimler, BMW und zB Stihl fertigen da bereits - im übrigen auch für den europ. Markt, nicht nur am. und chinesischen, wie neulich berichtet! Die sind global aufgestellt und werden mit ihrer Produktion hinziehen, wo die Gewinne am höchsten sind.

Trump kann nicht gewinnen und agiert irrational

D's Auto-Exporte in die USA lagen 2017 bei 20 Mrd und machten etwas mehr als die Hälfte aller Auto-Exporte der EU in die USA aus. JAP aber z.B. liegt bei 40 Mrd, MEX bei fast 50 Mrd, CAN bei 43 Mrd. Ergebnis: D wird , obwohl Trump immer darauf herumhackt, viel weniger stark getroffen als andere Länder. Zudem handelt es sich vermehrt um teure Oberklasse; da wir den wohlhabenden Käufern ein zollbedingter Aufschlag relativ egal sind, sie werden weiterhin dt. Qualität kaufen.

Im Supermarkt bei uns muß ich lange suchen, um...

...dann endlich ein Glas Erdnußbutter zufinden.
---
Abgesehen davon mag ich die sowieso nicht.
Auch auf genmanipulierten Mais Made in USA
kann ich verzichten.
Und da ich eher auf Motorräder aus Japan stehe
brauche ich eine überteuerte, spritvernichtene und auch mit schlechter Kurvenlage fahrende Harley ebenfalls nicht.
Bis auf den Dodge Challenger SRT 8 (Lottogewinn vorrausgesetzt) interresiert mich auch kein Auto aus den USA.

Nun Herr Trump, wenn deutsche Autos mit 20% belegt werden würden die Autobauer mit Sicherheit diese Kosten auf den Verbraucher wieder abwälzen.
Und das widerum würde doch eher den US-Bürger treffen,
der lieber z.B. einen VW fahren möchte als einen Ami.

Sie schneiden sich ins eigene Fleisch und der Wähler in den USA wird es wohl hoffentlich auch bald merken, daß sie ein, unfähiger in jeglicher Hinsicht, Präsident sind.

@Boris.1945, 9:21

"Und es ist kein Geschwätz in den Beiträgen zu ignorieren,das deutsche Autos in den USA billiger verkauft werden als hier, ganz ohne Subventionen?"

Aber diese "deutschen Autos" wären bei uns Ladenhüter, weil Technik und Material auf billig getrimmt wurde.

TTIP durch de Hintertür?

Unsere Arbeitgeberverbände warnen ohne Ende, Trump und seine Strafzölle werden viele Arbeitsplätze kosten.
Mal darüber nachgedacht das Trump nicht so dumm ist wie es viele meinen. TTIP ist gescheitert am Widerstand der Bevölkerungen in den EU Ländern. Es waren in der Zeit aber viele Wahlen und kein Politiker konnte es sich leisten gegen seine Wählerschafe zu handeln. Jetzt versucht die USA wahrscheinlich dieses Abkommen durch die Hintertür doch noch möglich zu machen. Man muss nur genügend Angst verbreiten und die Lemminge werden doch noch dankbar annehmen. Der Mann kommt aus der Wirtschaft und genau so handelt er.
Das mag man sehr kritisch sehen aber sollte es dazu kommen werden unsere Unternehmen dankbar sein all die Möglichkeiten die das Modell TTIP hätte mit sich bringen kann/können nutzen zu dürfen.
Die Schafe auf beiden Seiten der großen Teiches zahlen so oder so die Zeche.

Zölle

Mit der Abschottung durch Strafzölle verhindert D.Trump eine Modernisierung seiner Industrie. Konkurrenz belebt das Geschäft. Warum sollen amerikanische Unternehmen investieren und ihre Fabriken und Waren modernisieren, wenn die Konkurrenz durch hohe Zölle ausgeschaltet wird. Das wird in späteren Jahren sichtbar werden. Der Schuss wird nach hinten los gehen. Warum soll ich mir ein amerikanisches Auto kaufen, wenn Motor und Fahrwerk nur auf 55 Meilen/Stunde und auf Autobahnen auf 70 Meilen/Stunde ausgelegt sind? Standfestigkeit, Kurvenverhalten, Bremsverhalten, Sparsamkeit, alles unterdurchschnittlich. Das Ding kann so billig sein, wie es will, ich brauche es nicht.

09:39, Initiative Neue...

>> Früher wurden Handelsüberschüsse automatisch über die Aufwertung der DM abgewertet. Dieser Marktmechanismus wird für Deutschland durch den schwachen Euro ausgehebelt.<<

Das Verhältnis der Exporte zu den Importen war zu DM-Zeiten nicht anders als heute.

Deutschlands Exportüberschuss ist, in Prozentzahlen ausgedrückt, seit vielen Jahrzehnten nahezu unverändert.

um 08:20 von Die Forengrätsche

Es ist dabei offensichtlich keine Sicherheitsbedrohung, wenn Verbraucher Autos zum echten Preis kaufen können.

Re Ein Amrikaner verdiehnt mehr als ein Deutscher und die DE Autos werden über Billiglohn sub. also was ist hier echten Preis

Drohende Auto-Zölle:Trump setzt auf Alles oder Nichts...

Und umgekehrt werden die Zölle diejenigen treffen die auf hohe Exportüberschüsse setzen.Auf freien Handel aber nicht auf fairen Handel.
Diese Wirtschaftsstrategie wird sich jetzt sowohl wegen der US-Zölle als auch der chinesischen Zölle negativ auswirken.

Trump hat recht!

Entweder senkt die EU die Einfuhrzölle und Einfuhrbeschränkungen oder die USA werden die gleichen Abgaben erheben.
Da kann man nur zustimmen.
Und das gleiche gilt für China mit ihren hohen Einfuhrzöllen und massiven Importbeschränkungen.

09:45, tagesschlau2012

>>Herr Trump ist von der vernachlässigten Bevölkerungsschicht gewählt worden um den Reichen & Schönen an den US Küsten eins auszuwischen.<<

Nein.

Herr Trump wurde vorwiegend von "Weißen" gewählt.

Der größte Teil der "vernachlässigten Bevölkerungsschicht" in den USA ist nicht weiß.

>>In Italien wurde die neue Regierung von den jungen Menschen gewählt, Grund! Hohe Jugendarbeitslosigkeit und keine Perspektive.<<

Nur eine der beiden Parteien, die die italienische Regierung stellen, wurde von jungen Leuten gewählt, nämlich die M5S. Die Lega kriegt bei den Jungen kein Bein auf den Boden.

Protektionismus

Man kann das alles mit einem Schachspiel vergleichen. Ein einfach gestrickter Spieler, dazu zähle ich auch D.Trump, überlegt immer nur den nächsten Zug und schlägt ohne eigene Planung jede Figur, die der Gegenspieler ihm anbietet. Das nennt man Räuberschach. Solche Leute verlieren das Spiel. Dann gibt es Strategen, die viele Züge und Gegenzüge vorausdenken und bewerten. Sie bieten sogar gezielt Bauernopfer an, um den Gegenspieler zu einer schnellen Lösung aus dem Bauch heraus zu animieren und um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Diese Strategen werden das Spiel gewinnen. Trump wird nicht dazu gehören, auch wenn er jetzt kurzfristig Erfolg haben wird.

Trump will die Eurozone

Trump will die Eurozone diktieren.

Es müsste hier jedem, der auch nur einigermaßem auf zwei zählen kann klar sein, dass er der komplette Tod des europäischen Verbraucherschutz, Naturschutz, Arbeitsstandards ist!!!

Hart bleiben.

Die EU sollte hart bleiben und vor allem zusammen halten. Alleingang einzelner Saaten wäre fatal. Was ich hier lustig finde ist wie viele diesem Trump recht geben und sich an denn Autozöllen hoch ziehen die wir auf US Autos erheben. Ja sie sind höher als die in denn USA erhobenen Zölle auf EU Autos. Aber dafür erheben die USA in anderen Bereichen höhere Zölle und nicht zu vergessen wie Druck auf uns ausüben um ihre Waren hier verkaufen zu dürfen, die nicht unseren Standards entsprechen. Siehe z. B. Wein da haben wir denn USA Sonderrechte gegeben, damit sie ihren Wein hier verkaufen dürfen. Denn in denn USA wird der Wein so hergestellt (meistens) das er eigentlich nicht als Wein in der EU verkauft werden darf. Vorteil für die US Winzer, sie können billiger Produzieren.

09:59 von FritzF "Nicht

09:59 von FritzF
"Nicht drohen, einfach machen.
Nicht drohen, einfach machen"

Was soll er denn einfach machen?

Krieg?

Strafzölle

Ja, eigentlich habe ich die europäischen Gegenmaßnahmen vorher nicht gut durchblickt. Es sind Nadelstiche, die nicht wirklich für die Wirtschaft gefährlich sind, aber D.Trump bei der nächsten Wahl entscheidende Stimmen aus seinen bevorzugten Wahlgebieten kosten wird. Das europäische Pulver ist noch nicht verschossen.

Am 23. Juni 2018 um 09:49 von Sami73

"..schade nur, dass dies nun mal wieder auf Kosten der Arbeiter sowie deren Familien ausgetragen wird. Ebenfalls wie im 20. Jahrhundert ...!"
#
#
Wenn die Politik nicht die Verarmung großer teile der Bevölkerung als scheinbar alternativlos durch die Globalisierung hingenommen hätte, wären die sogenannten Populisten in aller Welt nicht so mächtig geworden.
Jetzt soll es genau der Bürger wieder richten, gegen den in den letzten Jahren die Politik gerichtet war.
Die Kosten für die Globalisierung und die Gewinne der Mega-Konzerne tragen nur die Arbeiter und deren Familien.
Ich sehe keinerlei umdenken der westlichen Politiker, Sie vielleicht?

@tisiphone

1000% Zustimmung.

Ich könnte es nicht besser formulieren.

@Die USA haben 9:56 von jahdur

"anstatt mit dem Rest der Welt in Frieden zusammen zu arbeiten
und den Planeten voran zu bringen"

Aber nun lassen Sie mal die Kirche im Dorf.
Ich bin ja nun wirklich kein Freund der Trump'schen 'Unpolitik',
aber wen meinen Sie mit Rest der Welt?
Putin etwa, oder Erdogan oder gar Xi?

Solange 'Menschenhasser' oder genauer empathielose 'Führer'
in Regierungsgewalt kommen können, indem sie nur zündeln,
gibt es keinen Frieden.

Das beste Beispiel ist der jetzige (Lega)Innenminister in Italien,
dem zu den 220 Ertrunkenen der letzen zwei Tage im Mittelmeer
nur folgender Satz einfällt:
'Das ist ja nur Menschenfleisch'

Das ist genau die Sprachwelt der Trumps & Co.
Mit denen wollen sie in Ruhe leben?
Sicherlich möglich: Friedhofsruhe..

Ich glaube nicht,......

daß die unterschiedlich hohen Zolltarife allein ausschlaggebend für das amerikanische Handelsdefizit sind. Man sollte das auch nicht allein auf die Auto-Branche fokussieren, sondern schon unterscheiden zwischen z.B.der Ford-Company in den USA und den Ford-Werken in Europa oder GM. An den amerikanischen SUV, Pick-ups usw. mit spritfressenden, hubraumprotzenden Motoren besteht in Europa kein Bedarf und auch keine Bereitschaft, sich deswegen den american-way-of-life anzueignen. Man sollte auch nicht verschweigen, daß z.B. so mancher Import von landwirtschaftlichen US-Erzeugnissen wegen der EU-Gesundheitsvorschriften z.B. hinsichtlich Gen-Veränderung etc. verboten ist.

Kompletter Freihandel: Damit

Kompletter Freihandel:

Damit will er alle europäischen Standards aushebeln.
Weil es eine Zerstörung europäischer Normen nach sich ziehen würde, auf Kosten aller Europäer.

Verbraucherschutz
Naturschutz
Arbeitnehmerschutz

Und will sie amerikanischen angleichen.

Denn kompletter Freihandel

Denn kompletter Freihandel heißt für den:

Zu seinen Vorstelkungen und Bedingungen.

Er verhandelt schließlich nicht, sondern diktiert, droht, erpresse, lügt ....

Ey, echt, wie kann auch noch einer hier sich hinter so einen stellen???

Der Mann geht GAR NICHT!

Donald Duck

Wenn die EU mal so handeln würde wie sie uns die Lage propagiert: wenn die USA, wie behauptet, sich mit ihren Zöllen in erster Linie selber schadet wäre es nur consequent gewesen cool zu bleiben und nicht zu reagieren. So hat man Donald Duck ermöglicht seinen Plan des globalen Handelskrieg weiter in Schwung zu bringen. Verlieren werden die Arbeitnehmer und Verbraucher weltweit. Das wird Donald aber nicht weiter stören weil er so oder so die Schuld daran den Anderen, in diesem Fall dem Rest der Weltgemeinschaft, geben. Nach Onkel Donalds Meinung ist jede Presse und sei sie noch so negativ, eine gute Presse, weil er im Gespräch bleibt. Und leider liegt er bei einem grossen Teil seiner Redheads Wähler damit richtig.

Es ist völlig egal, wie differenziert ...

oder dosiert die jeweiligen Maßnahmen daher kommen. Das einzige was zählt ist, das die jeweiligen Aktienindizes um 30% absacken, dann wird alles gut.

Der deutsche Handelsüberschuss führt zu nichts Gutem

Wir können ja wegen dem Euro nicht mehr aufwerten. Also gibt es kein Gleichgewicht mehr sondern es kommt alles noch mehr aus dem Gleichgewicht. Und wir haben davon nicht nur Vorteile. Zwar gibt es genügend Arbeit aber wir bekommen für unsere Arbeit viel zu wenig. Familien mit mehreren Kindern werden ruck zuck von Hartz4 überholt. Da sehe ich die größte Gefahr für unsere Zukunft. Denn unsere Kinder sind unsere Zukunft!

Gebt ihm den Krieg den er haben will!

Die Chinesen haben nicht so "waschlappig"
reagiert und manchmal muß Härte sein. Das bietet auch die Chance, den USA mit vereinten Kräften mal eine Lektion zu erteilen, wie sie es verdient.

Das wird den Menschen in den USA sicher "wehtun", aber sie haben den verdammten blonden Gorilla und seine Leute ja gewählt für sowas...

Putin ist auch kein Heiliger, aber er ist immerhin eines, ein Realist. Russland hat inzwischen die Hälfte aller seiner Werte in $ abgestoßen. Die Chinesen haben im Vergleich zum Vorjahr 92% weniger investiert in den USA und auf 659 Produkte aus den USA geht der Zoll hoch als Antwort auf US-Zölle, Wert 50 Milliarden Dollar wie der der USA. Jetzt wollen die Amis 200 Milliarden drauflegen. Da können die Chinesen locker mithalten.
Und die WTO pennt.

Trump und seine Mannschaft und die USA als Ganzes brauchen mal eine harte Lektion, auch wenn das in Europa auch Folgen haben wird. Nur so ist diesem aufgeblasenen Imperium auf tönernen Füßen beizukommen. Nur so...

09:46 von

09:46 von Deutschland_im_...
"@drbeyer
Wegfall von Zoellen = Freihandel

Eigentlich etwas, was der durchschnittliche wirtschaftsliberale Forist begrüßt.

Sie nicht ?"

Hinter dem Begriff Freihandel verbirgt sich weit mehr als nur Zölle!

Es geht um Normen und Standards!

Die Machtpolitik Amerikas

Die politische Vormachtstellung Amerikas kann nur garantiert werden durch eine totale militärische Übermacht. Diese wird aber von Jahr zu Jahr kostspieliger und ist unter den heutigen Bedingungen nicht mehr finanzierbar. Es ist das Ziel die wirtschaftliche Macht Amerikas um jeden Preis zu stärken um die militärische Übermacht zu sichern. Was hier angestrebt wird ist die Minimierung der wirtschaftliche Bedeutung seiner vermeintliche Konkurrenten. Die ist schon mehr als Handelskrieg und würde für Europa der Rückfall in der Unbedeutendheit sein.

Forengrätsche, 08:20

||Es ist dabei offensichtlich keine Sicherheitsbedrohung, wenn Verbraucher Autos zum echten Preis kaufen können.||

Was ist denn der "echte" Preis? Deutsche Kfz sind in den USA deutlich billiger als in D, und würden auch mit 20% Zoll immer noch billiger bleiben. Was sollte also an diesen Preisen echt oder unecht sein?

Es ist statistisch übrigens falsch. Die EU hat keinen Überschuss

Trump lügt, indem er "Dienstleistungen" herausrechnet.

"http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/handelsstreit-usa-eu-handelsueberschuss-1.4010706"

10:13, JanRos

>>Frage
Fehlt da nicht ein ganz wichtiger FAKT in ihrem Artikel
liebe Tagesschau?
Ist es nicht so, dass die EU sehr hohe Zölle auf den
Import von in den USA gebauten Autos erhebt?
Sollte man das nicht dringend dazu erwähnen,
bevor man Trump journalistisch an den Pranger stellt
für seine "Taten" ?
Ich lese von der Höhe der europaeischen Zölle mal
so rein garnichts in dem Artikel...warum?<<

Natürlich gibt es im Warenverkehr zwischen den USA und der EU Zölle. Und zwar auf beiden Seiten. Die wurden sämtlichst einvernehmlich ausgehandelt, nach den Regeln der WTO.

Sie wurden nicht einseitig einfach mal eben so verhängt.

09:48 von Bernd39 "Im

09:48 von Bernd39 "Im Kern
09:48 von Bernd39
"Im Kern richtig
Auf seine holzschnittartige Art hat Trump ja recht.
Zölle sind immer und überall ein Hindernis. "

Holzschnittig?

Der Mann verhält sich komlpett daneben.

Er will seine Interessen ERZWINGEN.

Er verhandelt nicht.
Er droht.
Er erpresst.
Und vertrauenswürdig ist er auch nicht.

Das ist keine Partnerschaft ...

Das sind No-Gos!

andererseits, 08:41

||Es wird mindestens zwei bis drei Präsident*innen in der hoffentlich bald anbrechenden Post-Trump-Ära brauchen, die Schäden zu beseitigen, ein Mindestmaß an internationaler Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen||

(International) glaubwürdig sind die USA mindestens seit Ende des 2. Weltkrieges nicht mehr gewesen.

10:24, tias

>>Wenn die Schuldscheine der USa einlöst ist die USA pleite .
Was nützen Schuldscheine die nie eingelöst werden können und dafür die Infastrucktur ,Renten ,Gesellschaft zerfällt .Tolle Politik.<<

Was genau wollen Sie mit diesen Worten sagen?

Frage: Warum sollen billige EU-Autos nicht...

...relevant für die nationale Sicherheit sein?

So, wie ich es sehe, hat D.T. im Ansatz recht. Billigere EU-Autos vernichten in den USA zusätzliche Arbeitsplätze, weil die Nachfrage nach eigenen US-Autos nicht so hoch ist... also eigentlich ist sie schon sehr hoch, aber den Marktanteil, den Importautos einnehmen, würde Trump gerne auch den US-eigenen Unternehmen zuchassen.

Also... Importe vernichten Arbeitsplätze. Viele Familien stürzen ins Bodenlose, sind frustriert. Das ist dann der Nährboden, auf dem auch Gedanken an eine Systemveränderung geboren werden, kurz: ein Umsturzversuch.

Ist natürlich sehr weit herbeispekuliert, aber möglich wäre es in der Theorie schon. Insofern kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum unsere Medien so tun, als wäre hier die Nationale Sicherheit als Karte im Handelskrieg so völlig absurd. Nur weil denen die Fantasie fehlt, sich so etwas vorstellen zu können?

Bitte Donald Trump nicht mit Donald Duck vergleichen

denn das hat Donald Duck wirklich nicht verdient. Donald Duck ist alles andere als raffgieriger Kapitalist, notorischer Lügner und Nationalist sondern ein friedlicher Looser, der keiner Fliege was zu leide tut.

23. Juni 2018, 09:28 @ Old Lästervogel

Auf Kommentar antworten:
Hat mal jemand Herrn Trump erklärt...
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Dicke Motoren: Schadstoffausstoss richtet sich auch nach dem Verbrauch. Desweiteren hat ja Herr Trump die Schadstoffgrenzwerte angehoben, um seinen Freunden aus der Industrie einen Gefallen zu tun. Also fraglich ob US-Autos überhaupt eine EU/DE Abgasnorm einhalten. DE war bis vor kurzem noch Diesel-Land; USA PKW, Diesel Fehlanzeige.
Kaum vorstellbar, dass wg. der Zölle auf deutsche Autos hier mehr US-Autos verkauft werden; das ist ziemlich simpel gedacht.

10:57 von karlheinzfaltermeier

"..Import von landwirtschaftlichen US-Erzeugnissen.." DAs ist es aber vielleicht doch, gemeinhin verändern sich die T.o.T. zuungunsten landwirtschaftlicher Güter. Für einen großen udn Markt bestimmenden Produzenten ist das vernachlässigbar, solange der Sektor relativ hohe Überschüsse einbringt (Produktivitätsvorsprung in der LW). Wenn diese Überschüsse aber aufgrund fallender Preise sinken … egal, für T. geht es eh nur um Protektionismus durch die Hintertür.

Für die Angsthasen hierzulande, es gibt passablen Schnaps auch aus Deutschland, Thailand oder Schottland und Motorräder kann man auch aus heimischer Produktion kaufen, falls einem die Zölle die Preise zu sehr raus treiben - das ist auch der Sinn der Sache, die Amies kaufen ihr Spritfresser und vergiften die Atmosphäre und die Europäer kriegen den Moralischen, weil mit dem Klima nicht klappt.

@Patriot 08:26

Nicht nur die Länder machen mit. Indien macht auch schon mit und beteiligt sich. Wenn Indien, EU, China, Mexiko, Kanada im Handelskonflikt mit den USA stehen haben die Amerikaner ein Problem. WIr müssen knallhart bleiben, weiter Gegenzölle erlassen.
Trump wird sein Land sowieso in die totale Pleite wirtschaften

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