Ihre Meinung zu: Urteil in Südkorea: Hunde gehören nicht auf die Speisekarte

21. Juni 2018 - 11:37 Uhr

In Südkorea essen sie Hunde - noch. Ein Gericht erklärte es nun erstmals als rechtswidrig, Hunde für den Verzehr zu töten. Doch es ist nur ein erster Schritt, um Hundefleisch vielleicht endgültig zu verbieten.

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Kommentare

Und wo genau

besteht ein Unterschied, ob ich 'ne Kuh, ein Schwein oder eben einen Hund schlachte und esse?

Verzehr von Hundefleisch

Interessantes Thema. Ich unterstütze voll und ganz die Argumentation der Hundezüchter - allerdings mit einer ganz anderen Schlußfolgerung: KEIN Tier sollte zur Nahrungsaufnahme getötet werden. Wenn man keine Hunde töten will, warum sollte man dann dennoch Rinder, Hühner, Hasen, Vögel, Frösche, Fische, etc, zum Verzehr töten? Zum Glück ist es heutzutage für die meisten Menschen kein Problem mehr, sich rein pflanzlich zu ernähren. Es ergeben sich ja nicht nur moralische Fragen, sondern auch Fragen des Umweltschutzes: Unsere Massentierhaltung hat z.Bsp. Deutschland aktuell eine Klage der EU wegen zu hoher Nitratbelastung der Böden eingebracht. Zurück zum Thema: Hebt irgendetwas Hunde aus der Masse der Tierarten hervor, daß man ausgerechnet und nur sie verschonen sollte?

Der Mensch ist das größte Raubtier...

was bei solch einen Bericht wider deutlich wird, schon erschreckend, wozu wir Menschen alle fähig sind.

Andererseits will die zunehmende Bevölkerung auch ernährt werden nicht umsonst gibt es Insektenzuchtfarmen und wo ist da der Unterschied...

Was unterscheidet den Hund vom Schwein?

Für uns ist so etwas natürlich sehr schwer nachvollziehbar. Hunde sind bei uns seit Jahrhunderten treue Gefährten und Haustiere, nüchtern betrachtet ist aber der einzige Unterschied zum Schwein unsere subjektive Einstellung gegenüber Hunden.

Andere Länder andere Sitten.

Solange die Tiere nicht unnötig leiden kann ich keinen Unterschied zu unserer hiesigen Fleischzucht sehen.

"Auch Kühe, Schweine, Hühner

"Auch Kühe, Schweine, Hühner und Enten werden gezüchtet, um sie zu essen. Warum nicht auch Hunde?"

Im Grunde hat der Farmer recht - warum wird hier ein Unterschied gemacht?

Hunde gehören nicht auf die Speisekarte

Schweine Rinder und sonstige Tiere gehören auch nicht auf die Speisekarte.

Lebe seit 40 Jahren als Vegetarier...und das gesund.

Eine gute Frage ...

"Ein Vertreter kündigte an, das Urteil nicht zu akzeptieren, weil es das Töten von Hunden mit dem Töten eines Tieres "aus einer bloßen Laune heraus" gleichsetze. "Auch Kühe, Schweine, Hühner und Enten werden gezüchtet, um sie zu essen. Warum nicht auch Hunde?"

Eine gute Frage für die ich auch keine Begründung weiß.
Rheinische Sauerbraten vom Pferd, Salami vom Esel.... Im Orginal besonders lecker.

Aber was Hunde angeht, bevorzuge ich eindeutig "Kalten Hund".

Gruß Hador

Auch wenn das deutsche Herz

Auch wenn das deutsche Herz für Hunde blutet, hat der Koreaner schon recht, wenn er sagt es gibt keinen Grund Schlachtung hier anders zu betrachten.

Es werden ja auch Krokodile, Strausse, Büffel, Kängurus und Schlangen gezüchtet und geschlachtet, um mal andere exotische Beispiele zu nennen.

Solange es also keine gesundheitlichen Risiken gibt, gibt es keine Gründe für ein Verbot, außer ideologische.

Im Prinzip hat der Hundezüchter Recht

Weshalb sollte ein Hundeleben über dem einer Kuh stehen? Schweine sind mindestens genauso "schlau" wie Hunde und werden unter erbärmlichsten Zuständen gehalten. Selbst Hühner empfinden Empathie. In Europa werden Hunde nur deshalb nicht gegessen, weil diese als Spielgefährten für die eigenen Kinder dienen und sie mit in der Wohnung leben. Aber auch hier genießen sie nur den Status einer Sache, rechtlich gesehen.

Unlogisch

Auch ich verstehe die Ungleichbehandlung nicht ganz. Was ist an Hunden anders als an Rindern, Hühnern oder Schweinen, dass man die nicht verzehren dürfte? Weil sie niedlicher aussehen?

Verzehr von Hunden?

Natürlich ist es für uns unvorstellbar, genauso wie es für andere unvorstellbar erscheint Schweine, Kühe etc zu essen. Natürlich muss die Nutztierhaltung möglichst der Lebensweise ebendieser angepasst und ,, human" sein. Aber nichtsdestotrotz ist es eben dort in vielen Bevölkerungsschichten völlig normal Hunde / Katzen zu essen. Woanders werden Insekten gegessen. Wo ziehen wir da die Grenze?
Was würden wir entgegnen wenn eine Delegation indischer Tierschützer hier Klage gegen den Verzehr von Rindfleisch einlegen würde? Ich denke das es uns nichts angeht was andere Bevölkerungsgruppen als Nahrungsmittel zu sich nehmen sofern sie dieses in Ihren Heimatländern tun. Auf die Haltung und Zuchtbedingungen aufmerksam zu machen ist dagegen eine Pflicht! Übrigens, bevor jemand was anderes behauptet: Ich selbst habe jahrelang Katzen besessen und ich bin ein ausgesprochener Hundefreund!

Geht es hier um Kulleraugen oder Tierschutz?

Es gibt keinen rationalen Grund, warum der Verzehr von Hundefleisch verboten werden sollte, solange anderen Tierarten auch weiterhin unter beliebigen Umständen gehalten und getötet werden dürfen.

Der Gesetzgeber sollte für eine flächendeckende artgerechte Tierhaltung sorgen, statt hier nach Niedlichkeit zu selektieren.

Das gilt insbesondere auch für Deutschland, in dem die Tierindustrie einen höheren Stellenwert hat als der Tierschutz!

ein merkwürdiges Urteil

ist es wirklich Aufgabe von Gerichten (Parlamenten Gesetze zu erlassen),
zu bestimmen, was man essen und was man nicht essen darf
Man ißt doch Gänse, aber Schwäne und Pfauen sind heutzutage(!) unüblich
Froschschenkel, Schnecken, Schildkröten
leitet sich das nicht von anderen Dingen ab, der Verzehr von Tieren

Was in anderen Ländern unvorstellbar scheint....

scheint nur unvorstellbar zu sein! Mein 'bevorzugter Nachbahr' hier, laesst sich regelmaessig einen Hund 'schlachten'... und er ist nicht der einzige...
Wir selbst haben zwei Bullmastiffs... jeder so ca. 65kg... 'Nice steak' ist einer der haeufigeren Kommentare...

Der Hund ist und war....

seit Jahrtausenden der beste Freund des Menschen. Er schuetzte ihn und sein Vieh, bewachte das Haus. Es gibt im Gegensatz zu "Speisetieren" ein zumeisst voellig anderes Verhaeltniss. Als Buddhist lehne ich grundsaetzlich Tierzucht und Verzehr ab. In Teilen Asiens(China, Vietnam, Kambodscha , Thailand , Myanmar, Korea teilweise )ist das leider traditionell anders, aber Traditionen koennen und muessen sich ueberholen. Es wird Zeit, gerade in Teilen Chinas diese Grausamkeiten zu beenden.

Auch in der Schweiz für den Eigenverzehr

durchaus üblich und legal. In Deutschland seit Mai 2010 wg. Hygieneverordnung untersagt, aber Verfassungsrechtlich bedenklich.

Berechtige Tötungsgründe

Die Kläger hatten dem Farmbesitzer vorgeworfen, die Tiere "ohne berechtigten Grund zu töten" Und wie sieht es bei unseren Schweinen, Kühen, Rindern, Hühnern, Gänsen, Lämmern, Pferden aus? Was ist eigentlich ein berechtigter Gründ zu töten? Nahrungsaufnahme? Andere Länder, andere Sitten und Esskulturen!

Also das ist wirklich die

Also das ist wirklich die Sache von Südkorea!
Was mischen wir uns wieder ein?
Wir z.B. haben Haushühner mit Namen. Selbstverständlich essen wir sie nicht!
Aber darüber zu entscheiden ist eines jeden Landes eigenes Recht!
In Thailand essesn sie Spinnen ! Igitt!
Aber ich würde niemals fordern das zu verbieten.

Ja dann können wir in Euqropa..

Ja dann können wir hier in Europa Rind- und Schweinefleich auch verbieten.
Hundeleben = Rindleben

andere laender, andere sitten..

bin mal gespannt, wann man uns im westen verbietet schweine, kuehe, oder gefluegel zu essen.

ein seltsames urteil!

@ transarena

Wenn Gott gewollt hätte, dass die Menschen Vegetarier sind, hätte er ihnen den Magen einer Kuh bei der Schöpfung gegeben. Aber das hat er nicht! Er hat ihnen den Magen eines Allesfressers gegeben... was sagt Ihnen das nun? Hat sich Gott bei der Schöpfung der Menschen eventuell im Baukasten vergriffen?

Ich schließe mich an sich gerne den Kritikern an, wenn man den massenhaften Fleischkonsum und die damit einhergehende Massentierhaltung in ihren schlimmsten Ausuferungen anprangert. Auch ich ich denke, dass es eigentlich nicht notwendig ist, jeden Tag Fleisch auf dem Teller zu haben. Das gab es früher so auch nicht. 2 oder 3 Mal in der Woche reichen völlig für eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung, in der alle Spurenelemente und Vitamine auf natürliche Art und Weise enthalten sind.

Und auch mit einem stark reduzierten Fleischkonsum könnte man der Massentierhaltung wirksam entgegentreten. Warum also gleich ins Extrem verfallen?

Eine koreanische Tradition...

...geht dadurch verloren.

Wahrscheinlich sind die Kritiker des Hundeessens womöglich auch noch Leute, die sich selbst für multikulturell halten. Super Multikulti, wenn man nur eine Kultur akzeptiert, die einem persönlich gefällt. In meinem Sprachgebrauch nennen ich solche Menschen eigentlich eher "Sinnbild für Intoleranz".

Zumal: das ist doch total unlogisch! Warum sollen Hunde eigentlich bevorzugt werden? Weil man sie vielleicht anders als Rinder, Schweine und Hühner auch mal mit ins Bett nimmt? Letztgenannte Tiere werden dann weiterhin zum Verzehr gezüchtet und mitunter unter katastrophalen Bedingungen gehalten.

So ein Pech, dass diese Tiere eher weniger kuschelig und heimelig wirken. So was nenne ich dann "scheinheilig", kurz bei einem Großteil der Gegner des Hundeessens handelt es sich meinem Dafürhalten um "scheinheilige Fanatiker (= Intolerante)". Absurd!

Hunde sind nicht mit Mastvieh vergleichbar

Hunde stehen in der Nahrungskette ganz oben. Bei exzessivem Verzehr von Innereien können sich Schadstoffe anreichern. Daher gibt es gute Gründe für ein Verbot.

kulturelle Unterschiede

Ich sehe da prinzipiell keinen Unterschied, welches Tier zum Verzehr geschlachtet werden kann und welches nicht. Hier, in der BRD, wird das wohl ein NoGo sein, zumal Hunde, wenn es nach dem Willen mancher Besitzer geht, über mehr Rechte verfügen als der nächste Mensch. Man sollte sich auch generell überlegen, ob die Hundehaltung z.B. in einer Stadt nicht auch den Tatbestand der Tierquälerei erfüllt. Sei es d'rum. In Südkorea und auch in Teilen Indiens und bestimmt auch in anderen Ländern haben die meisten Menschen zum Hund nicht denselben bzw. gar keinen Bezug. Das wäre so, als ob die Hindus durchsetzen wollten, dass in Europa keine Rinder mehr geschlachtet und verzehrt werden.

Urteil in Südkorea: Hunde

Urteil in Südkorea: Hunde gehören nicht auf die Speisekarte
In Deutschland auch nicht. Doch es gibt eine Schlachtverordnung, darin ist eine Schächtung für jedwede Nutztiere nicht enthalten !!!!
In China wird die Frage "Quark Quark" von Langnasen, Speisekarte nur Chinesisch, "Wau Wau" beantwortet.

12:31 von Peter Brand

"Natürlich muss die Nutztierhaltung möglichst der Lebensweise ebendieser angepasst und ,, human" sein."

Sie meinen wahrscheinlich "artgerecht". Das wird man bei dem hohen Fleisch-Konsum in Deutschland wohl nicht gewährleisten können. Man sollte sich vielleicht auch den Gedanken abgewöhnen, dass Fleisch ohne Tierquälerei, und sei es nur durch die Züchtung und Tötung, in einer modernen Gesellschaft nicht geben kann. Da hilft nur entweder selber jagen (was in unseren Breitengraden nicht so leicht möglich ist) oder ganz verzichten.

Ich vermute einen anderen Grund

Ich schätze, dass sich Südkorea der westlichen Welt aus wirtschaftlichen Gründen annähern will, denn hier werden üblicherweise keine Hunde gegessen, aus rein subjektiven Gründen.

um 12:37 von Agent apple

"Als Buddhist lehne ich grundsaetzlich Tierzucht und Verzehr ab."

Das ist zwar schön für Sie und die betroffenen Tiere, aber sollten Sie auch Tiere grundsätzlich nicht in "Fleisch" und "Freund" unterteilen.

"Traditionen koennen und muessen sich ueberholen. Es wird Zeit, gerade in Teilen Chinas diese Grausamkeiten zu beenden."

Aus Ihrer Sicht sicher. Aber genauso wenig, wie sich die Deutschen ihre Schnitzeltradition verderben lassen, lassen sich Asiaten ihren Hund verbieten. Die Einsicht, die globale Tradition des Fleischkonsums, egal um welches Tier es sich handelt, einzuschränken, scheint mir hingegen sinnvoll.

@ von RoyalTramp

"Wenn Gott gewollt hätte, dass die Menschen Vegetarier sind, hätte er ihnen den Magen einer Kuh bei der Schöpfung gegeben. Aber das hat er nicht! Er hat ihnen den Magen eines Allesfressers gegeben... was sagt Ihnen das nun? Hat sich Gott bei der Schöpfung der Menschen eventuell im Baukasten vergriffen?"

Ihre Argumentation bricht sofort in sich zusammen, wenn man nicht religiös ist, sondern an Entwicklung des Menschen "glaubt".
Dann hätte die Konstruktion des Menschen einen anderen Grund.
Natürlich könnte sich der Mensch auf körperlich an vegetarische Nahrung anpassen, das dauert nur viele tausend Jahre. Dass er sie auch jetzt schon größtenteils verträgt und verdauen kann, liegt eben genau am Allesfressermagen. Wenn das kein evolutionärer Vorteil mehr ist, kann sich das auch ändern.

12:32 von Nachfragerin

…. einen höheren Stellenwert hat als der Tierschutz!
.
wieviel Mitglieder sind im Tierschutzverein,
wie viele hat der Kinderschutzbund

12:10 von freies Land 57

KEIN Tier sollte zur Nahrungsaufnahme getötet werden.
.
gilt das jetzt auch für die Tiere ….
also meine Katze steht auf Vögel und Mäuse, und essen könnte die ja auch Soja Produkte

12:36 von Oldtimer

«Jetzt weiß ich endlich, warum ich dieses Volk [Südkoreaner] nicht mag.»

Wie stehen Sie zu Ecuadorianern, Peruanern, Bolivianern?
Dort sind Meerschweinchen ein sehr beliebtes "Nationalgericht", das man im ganzen Land an Imbissständen und auf Wochenmärkten "frisch vom Grill" erhalten kann.

War für mich als Europäer auch ein gewöhnungsbedürftiger Anblick, das zu sehen, und ein wenig Überwindung, es zu probieren. Ist aber im Grunde genommen nichts anderes, als hierzulande Grillhähnchen zu sehen und zu essen. Und lecker sind "die kleinen Schweinchen" auch …

Meine positive Wahrnehmung von Ecuadorianern, Peruanern und Bolivianern beinträchtigt es nicht, dass die Menschen dort Meerschweinchen verspeisen …

um 12:36 von Oldtimer

"Jetzt weiß ich endlich, warum ich dieses Volk nicht mag."

Davon abgesehen, dass dieses Pauschalisieren unzulässig ist, selbst wenn Sie einige Vertreter der südkoreanischen Bevölkerung kennen sollten: Dass Sie traditionelle Essgewohnheiten so sehr verurteilen, zeugt von geringer multikultureller Kompetenz. Ein Hund hat in Südkorea nicht den selben Stellenwert wie in Europa (und selbst dort ist dieser sehr unterschiedlich vgl. Deutschland vs Malta).

Aus der Perspektive eines Südkoreaners oder Chinesen ist die Liebe der Deutschen zum Hund möglicherweise überhaupt nicht nachvollziehbar, wenn nicht gar ein wenig pervers. Der Umgang mit diesem Lebensmittel wird ggf. sogar kritisiert: Mit Essen spielt man nicht!

@Tammy Speed Mind - Deutschland nicht vergessen!

In Ihrer Auflistung der weltweiten Tierquälerei haben Sie Deutschland vergessen. Das Leid in unserer Massentierhaltung ist dem eines arabischen Kettenhundes durchaus ebenbürtig.

Statt Strafen gibt es hier wegsehende Behörden. Das ist politisch so gewollt.

@Oldtimer - Meinung steht, Gründe werden noch gesucht.

12:36 von Oldtimer:
"Jetzt weiß ich endlich, warum ich dieses Volk nicht mag."

Wenn Ihnen bisher kein Grund eingefallen ist, wird es wohl die Fremdenfeindlichkeit sein. Aber Korea ist weit weg.

Falls Sie kein Veganer sind, würde mich Ihre Selbsteinschätzung interessieren: Wie stehen Sie dazu, dass Sie Produkte von in Deutschland industriell gequälten Tieren essen?

Mir geht es da wie vielen anderen auch..

ich sitze hier und frage mich, was so schlimm daran ist, wenn man in anderen Ländern Hunde isst.

Das ist so ein herrliches Beispiel für "westliche Wertvorstellungen".

Vieles an Getier kann vertilgt werden. Aber die Tiere, zu denen wir ein inniges bis hin zum total durchgeknallten Verhältnis haben - die isst man nicht - das gehört sich nicht.

Eine schöne Portion (Guten Hunger^^) Heuchelei.

Fragen Sie mal einen Inder, was der davon hält, dass wir Kühe verspachteln.

Wenn es in einem Kulturkreis üblich ist, ein bestimmtes Tier zu essen, dann ist das eben so. Ich hab damit kein Problem. Ich würde keine Katze essen, die ich persönlich kenne - aber wenn man sie in anderen Ländern isst - dann ist es halt so.

Das ist wie das Getue um das Pferdefleisch. Hach die edlen Tiere.

Dieses "Schwein, Rind, Huhn klar essen wir" und "Hund, Pferd, Katze bäh, das isst man nicht" - ist weniger Ausdruck einer echten Kultur oder gar Ethik - viel mehr einer schon affigen Zuneigung zu manchen Tieren

Hunde

Was spricht gegen den Verzehr von Hundefleisch?
Ich war in Korea und dort eben auch Hund gegessen. Für mich kein Problem.

Der Mensch

ist nunmal ein Fleischesser - auch wenn das die Vaganer nicht wahrhaben wollen.

Wir essen Schweine, Rinder und Geflügel. Die Koreaner essen halt Hunde

In Indien sind Kühe heilig - wahrscheinlich werden wir von den Indern mit Entsetzten betrachtet

Andere Länder - andere Sitten

@ von RoyalTramp
"Wenn Gott gewollt hätte, dass die Menschen Vegetarier sind, hätte er ihnen den Magen einer Kuh bei der Schöpfung gegeben. Aber das hat er nicht! Er hat ihnen den Magen eines Allesfressers gegeben... was sagt Ihnen das nun? Hat sich Gott bei der Schöpfung der Menschen eventuell im Baukasten vergriffen?"
*******************************************************
auf den Punkt gebracht :)

Süß oder süß-sauer?

In Jonathan Safran Foers Bestseller zum Thema "Tiere Essen" war ja nachzulesen: "Chow Chow" ist chinesisch und heißt "gut gebraten".

"Report Mainz" berichtete vor drei Monaten, dass von etwa 70 Millionen Schweinen, die bei uns jährlich für den Verzehr gezüchtet werden, 13 Millionen schon die Zustände ihrer Haltung nicht überleben und gar nicht erst zur Schlachtung kommen. Von daher wäre mir ein Bio-Hund "süß-sauer" allemal lieber als unser übliches Quälfleisch aus Massentierhaltung.

Kein Unterschied

Nur weil wir es nicht gewohnt sind Hunde zu essen macht es keinen Unterschied. Totes Tier ist totes Tier. Natürlich sind Tiere im Vorteil, die süß und knuddelig sind. Die landen nicht so leicht imTopf. Aber Lämmchen und Kaninchen hilft das bei uns auch nicht.

@RoyalTramp: man braucht keinen Wiederkäuermagen um Vegetarier zu sein. Lediglich wenn man sich überwiegend von Gras ernähren wollte oder anderen Pflanzenteilen, die überwiegend aus Zellulose bestehren.
Aber alle Früchte und Gemüse können sie essen ohne die Kraft der 4 Mägen zu haben und sie werden nicht verhungern.

Hunde lieben, Schweine essen, Kühe tragen

So sind die Tieresser. Hunde dürfen nicht gegessen werden, nur weil es bei uns nicht üblich ist. Kälber, Lämmer, Ferkelchen-alles kein Problem-Hauptsache es schmeckt.
Wir hört sich das denn an: Ich bin tierlieb und ich esse Tiere.? Fragt doch mal eure Kinder, Kälbchen essen oder streicheln. Probiert es doch mal aus: 4 Wochen vegan, dann klappt es auch mit dem Nitrat.

@Agent apple - Was spricht gegen Nutztiere?

"Es gibt im Gegensatz zu 'Speisetieren' ein zumeisst voellig anderes Verhaeltniss [zum Hund]."
> Nur weil das für Deutschland gilt, ist es noch lange nicht allgemeingültig. Das einzige mir bekannte "Speisetier" ist das Schwein. Alle anderen traditionellen Haustiere wurden eher als Zug- oder Lastentier, Eier- oder Milchproduzent gehalten.

"Als Buddhist lehne ich grundsaetzlich Tierzucht und Verzehr ab."
> Gegen beides ist aus meiner Sicht nichts einzuwenden, wenn es halbwegs symbiotisch abläuft. Bei Freizeittieren funktioniert es ja auch.

"Es wird Zeit, gerade in Teilen Chinas diese Grausamkeiten zu beenden."
> Bevor man sich um andere Probleme kümmert, sollte man erst einmal die eigenen beseitigen. Deutschland exportiert Schweinefleisch aus Massentierhaltung nach China! Da könnte man ansetzen. Oder beim Kükenschredder...

Das ist Missbrauch am

Das ist Missbrauch am Hund!

Hunde haben spezielle Fähigkeiten:

Sie
hüten
schützen
apportieren
bewachen
begleiten
spüren auf
..
etc.

Der Hund ist kein Schlachtvieh!
Er ist domästiziert.

Das ist Missbrauch und verstößt deshalb gegen menschliche und gesellschaftliche Vorstellungen.

Nur Barbaren fressen und töten alles und machen vor nichts halt.

Es gehört zu menschlichen Kultur, halt zu machen.
Deshalb ist ein Verbot absolut notwendig. Das ist übrigens auch bei uns verboten.

Hunde schmecken gut

Warum soll man sie nicht essen?
Wo liegt der Unterschied zu anderen Haustieren wie Hühnern, Enten, Gänsen, Schweinen, Rindern, usw.?

Hunde gehören nicht auf die

Speisekarte.
Man kann auch nicht einen Hund mit einem Kaninchen vergleichen. Nicht umsonst heißt es, dass der Hund der treueste Freund des Menschen ist.

Artgerechte Haltung ist das eigentliche Problem.

Würde man die Hunde artgerecht halten und vor Allem füttern (da gehört Fleisch auf den Speiseplan für den Hund). Würde sich das ganze nicht mehr Lohnen.
Ein Kuh stellt man auf die Weide zum Gras fressen. Hühner kann man ebenfalls Pflanzlich ernähren. Einen Fleischfresser halten um dessen Fleisch zu essen macht aber ökonomisch - zuminest bei Artgerechter Haltung - wenig Sinn.
Ansonsten kann ich die Argumentation schon nachvollziehen - Ein Schwein hat das selbe Recht auf Leben wie ein Hund.

@ladycat 15:00

"...Nicht umsonst heißt es, dass der Hund der treueste Freund des Menschen ist."

Dieser Argumentation folgend ist es also Ok eine Katze zu grillen?

15:00 von ladycat

Man kann auch nicht einen Hund mit einem Kaninchen vergleichen
.
warum nicht ?
nur weil sie das so sehen, muß es doch nicht jeder auf der Welt auch so sehen !
vielleicht gilt im Kongo der Spruch :
"der Hase der treueste Freund des Menschen "

13:34 von RoyalTramp

«Wenn Gott gewollt hätte, dass die Menschen Vegetarier sind, hätte er ihnen den Magen einer Kuh bei der Schöpfung gegeben. Aber das hat er nicht! Er hat ihnen den Magen eines Allesfressers gegeben... was sagt […] das nun? Hat sich Gott bei der Schöpfung der Menschen eventuell im Baukasten vergriffen?»

Wobei hier die Frage berechtigt ist, ob es überhaupt der "Schöpfergott" war, der dem Menschen den Allesfressermagen gab. Oder nicht eher die Evolution, die es dem Menschen ermöglichte, sich aus der Ordnung der Primaten zu entwickeln, der auch Schimpansen und Bonobos als unsere engsten Verwandten entstammen (beide mit einem Allesfressermagen).

Abhängig vom Lebensumfeld sind Schimpansen mehr, Bonobos weniger häufige Fleischfresser. Aber beide Arten müssen selbst jagen, um Fleisch zu erbeuten.

Musste der Mensch in früheren Zeiten auch.
Müsste er das heute noch, wäre nicht annähernd genug Wild vorhanden, um einen derart hohen Fleischkonsum zu gewährleisten.

Alles nicht so eindeutig …

12:36 von Oldtimer

"Jetzt weiß ich endlich, warum ich dieses Volk nicht mag."
.
Von 2010 bis 2012 war in einem Schlachthaus in Jena das Betäubungsgerät kaputt. Jede vierte Kuh hat ihre eigene Zerlegung bei vollem Bewusstsein miterlebt. Die Behörden wussten zwei Jahre lang Bescheid. Den ostdeutschen Schlachtern war das zwei Jahre lang egal.

https://www.animalequality.de/neuigkeiten/2016-03-31-betaeubungsgeraet-im-
schlachthaus-2-jahre-lang-defekt

Mögen Sie Ostdeutsche?

re.13:49 von morph63

Hunde sind nicht mit Mastvieh vergleichbar
Hunde stehen in der Nahrungskette ganz oben. Bei exzessivem Verzehr von Innereien können sich Schadstoffe anreichern. Daher gibt es gute Gründe für ein Verbot.

Und was ,glauben sie, sind Schweine ? eben auch Allesfresser. So wie Bären Füchse und eben Wölfe und Hunde,auch Haushunde. und es war bis ca. 1970 auch in Deutschland noch bei manchen Menschen (Glasbläser) üblich Hunde zu essen.

Derzeit ist Konsensus bei der

Derzeit ist Konsensus bei der Mehrheit der Menschen, keinen Kannibalismus zu betreiben und Tiere, die u.U. eine Art von Bewusstsein haben könnten nicht zu essen, z.B. Menschenaffen. Hunde gehören nicht dazu.

14:59 von StöRschall

Das ist übrigens auch bei uns verboten.
.
da dann muß es ja seine Richtigkeit haben
weil wir ja das Maß aller Dinge sind und die Wahrheit gepachtet haben

Mahlzeit

Aus einer Doku der ÖR vor ein paar Jahren: Südkorea : sie wollen einen Hund auf dem heimischen Mittagstisch?
Kein prob, auf zum Markt! Den passenden gefunden? Super! Man schneidet ihm die Sehnen
seiner Beine durch und bindet sie über dem Rücken zusammen - als Tragegriff! Das Maul zubinden, er könnte ja beißen, in eine Plastiktüte, er könnte ja aufs Polster pinkeln, dann in den Kofferraum geschmissen und zuhause bis zum endgültigen erschlagen zwischengelagert!
Guten Appetit!

Grundsätzlich haben die Züchter recht.

Wir sind, wie am Gebiss nachvollziehbar, Allesfresser. Aufgrund regionaler Besonderheiten gibt es auch nicht beliebig Ersatz für speziell B-Vitamine, insbes. B12 ist zu selten pflanzlich zu erlangen, oder zu speichern, - der Mangel bedenklich. Wer die Mittel hat, sollte ausschl. echte Bioware kaufen.
Auch die Mehrzahl unserer unmittelbaren Verwandten jagt gezielt, sogar halbwegs nahe Arten (Schimps u.a. die Pinseläffchen) und zerreißen sie bei lebendigem Leibe.
Da sollten wir natürlich erheblich besser mit unseren Tieren umgehen. Gegen eine bewusste Entscheidung, (weitgehend) auf Fleisch zu verzichten, ist wohl nichts einzuwenden. Der Einsatz von Vieh auf Weiden, die anderweitig nicht sinnvoll nutzbar sind, ist eine gute Erweiterung des Nahrungsangebotes. Hier ist nur der Hund, "der beste Freund ...", außerhalb der Mangelzeiten, nicht auf dem Plan. Je höher entwickelt eine Spezies ist, desto eher dürfte sie unter Gefangenschaft leiden, und Leid sollte möglichst vermieden werden. MfG

11:54 von Nur meine besch...

für uns in unserem Kulturkreis … ja

aber wir leben ja nicht allein auf dem Planeten
es gibt viele andere gleichwertige Kulturen und Weltanschauungen
wie die es sehen und handhaben … deren Sache

Der Schritt vom Hund zum

Der Schritt vom Hund zum Mensch ist nicht groß.

Und umgekehrt offensichtlich erschreckender Weise auch nicht.

@ 14:59 von Puqio __ Menschen schmecken wmgl. auch

"Jungmensch m/W" (ähnl wie "Jungbulle) oder kräftige Menschenschenkel, " wohlmöglich auch
. . ist immer noch kein Grund uns gegenseitig zu jagen , oder ? Außer Gesetzen haben wir noch so etwas wie "Bewußtsein der Bedeutung des Todes/Tötens", & "Recht von Unrecht zu unterscheiden".
I
I
Nur, der kranke Unterschied ist ganz klar: andere Tiere können sich nicht wehren. Und das Monster, der Mensch, nützt das
kaltherzig aus (ja, auch Raubtiere, falls das Arg. kommt__ Waffen überwiegen mit aller List). Wie klassische Serienmörder.

um 12:22 von Hador Goldscheitel

"Eine gute Frage für die ich auch keine Begründung weiß.
Rheinische Sauerbraten vom Pferd, Salami vom Esel.... Im Orginal besonders lecker"

Eines vorweg. Ja, ich esse Tiere. Als Jugendlicher habe ich geangelt (und somit Fische getötet) und auch schon ein paar Hühner geschlachtet. Ich esse Fleich sehr gerne.

Ich kann niemanden einen Vorwurf machen, ob er Hunde verzehrt oder nicht. Ob Huhn, Schwein, Hund oder meinetwegen Nacktmull - Wirbeltier ist Wirbeltier.

Einen "Unterschied" hätte ich dann aber doch. Tierhaltung.
Tiere sollten nicht gequält werden. Und korrekte Tierhaltung stelle ich mir bei Raubtieren (Hunde brauchen Auslauf) ungleich schwieriger vor als z.B, bei Hühnern.
Ich halte artgerechte Tierhaltung bei herkömmlichen "Schlachtvieh" (Rind, Schwein usw.) für absolut möglich. Natürlich nicht zu unseren Lebensmittelpreisen.
Aber bei Raubtieren wie Hunde im Grunde unmöglich.

Falscher Ansatz

M.E. setzt das Verbot an der falschen Stelle an.

Nicht der Verzehr von Hunde- oder auch Katzenfleisch erscheint mir das Problem, sondern deren (in den Symbolbildern angedeutete) Haltung, solange sie leben.

Und da sind wir dann auch wieder bei »unseren« Rindern und Schweinen, Gänsen und Hühnern.

Für alle bedürfte es tiergerechterer Haltung. Dass das mit Massenproduktion und Niedrigkosten nicht geht, dürfte klar sein.

(PS: Zum Ende und nach dem 1. WK haben Menschen auch in Deutschland notfalls mal zur Katz’ gegriffen.)

Hunde gehören nicht auf die Speisekarte!

Alle Fleisch fressenden Tiere bevorzugen vegetarisch lebende Tiere.
Auch der Mensch isst nur die Pflanzenfresser, die Fleischfresser rührt er nicht an.
Der Hund ist ein Allesfresser, und deshalb ein Tabu für den Menschen.
Aber auch viele Menschen halten sich für Allesfresser, weil man es ihnen so erzählt hat.

@ Tammy Speed Mind

"Auf diese Tradition" könnte Korea durchaus verzichten. Kultur ist auch Benehmen, & das ist wohl keins. Gewährter tolerierter, apropos Toleranz, Spaß am Töten"

Wer definiert denn, was "Benehmen" ist? Sie etwa? Machen Sie sich bitte nicht albern! Ihnen steht es nicht an, darüber zu richten, was "Benehmen" ist und was nicht. Wissen Sie, Asiaten schütteln über uns entsetzt den Kopf, wenn sie erfahren, dass wir Pferdefleisch essen oder auch mal einen leckeren Rehbraten und halten uns für die reinsten Barbaren, wenn ich sagen, dass wir unser Vieh mit einem Schlagbolzen "liebevoll" um die Ecke bringen!

Bitte, tun Sie sich und den Menschen dieser Welt einfach einen kleinen Gefallen und erheben Sie sich bitte nicht als Moralapostat über deren Köpfe! Das ist zum Himmel schreiend anmaßend!

14:59 von StöRschall

«Das ist Missbrauch am Hund!
Hunde haben spezielle Fähigkeiten:
Sie hüten, schützen, apportieren, bewachen, begleiten, spüren auf, etc.
Der Hund ist kein Schlachtvieh! Er ist domästiziert.”

Auch auf mich wirkt es sehr befremdlich, Hunde zu essen.
In Südkorea oder China war ich noch nie, wo das Essen von Hunden ja weit verbreitet ist.

Wie ich weiter oben schon schrieb, bin ich nicht prinzipiell abgeneigt, in anderen Kulturen auch Fleisch von Tieren zu essen, die man in unserem Kulturkreis i.d.R. nicht verspeist. Auf Island sind Islandponys nicht nur zum Reiten da, sondern werden auch wegen ihres Fleisches gezüchtet.

Aber der Hund gehört zu den Tieren, die ich niemals essen würde.
Ich habe mal in Japan gelebt, dort ist in gewissen Kreisen Walfleisch immer noch "eine dekadente Delikatesse" - ebenso undenkbar für mich.

Der Hund ist das Tier, dem der Mensch in seiner Entwicklungsgeschichte am stärksten verbunden ist, und dem er am meisten zu verdanken hat.

Warum isst man Hunde …?

@ ladycat - 15:00 h: Verstehen Sie bitte meinen Einwand

nicht falsch, - auch ich beabsichtige nicht, Hund zu essen.
Aber es sind auch schon gestorbene Menschen von den treuesten und weniger treuen Freunden intensiv angeknabbert worden. Beim entsprechenden Mangel hört die Freundschaft auf. Und als Proteinlieferant dürfte, von körperlichen Unterschieden abgesehen, Hund, Geflügel, Rind u.a. von ähnlichem Wert für den Körper sein. Unsere heiligen Kühe sind halt Hund und Katz.
Generell sollten (imho) Personen und Familien, die es sich leisten können, - sicherlich deutlich mehr, als dies aktuell tun -, ihr Fleisch vom Öko-Bauern, oder zumind. -Metzger, beziehen, der diesen Namen auch verdient (Betriebe mind. googeln!).
Unabhängig davon sollte man sich im eigenen Interesse und eigener Entscheidung überlegen, ob und wie weit man Fleischverzehr reduzieren kann. MfG

@ladycat

Jetzt muss ich aber mal ganz doof fragen:

Sie schreiben:
"Man kann auch nicht einen Hund mit einem Kaninchen vergleichen. Nicht umsonst heißt es, dass der Hund der treueste Freund des Menschen ist."

Das ist ja nicht von Natur aus so. Der Hund wurde vom Menschen zum besten Freund gemacht.

Und ich erinnere mich als Kind, da war mein bester Freund mein Meerschweinchen. Trotzdem käme ich nicht auf die Idee, Menschen zu verurteilen, die Meerschweinchen essen (Peru zum Beispiel).

In unserem Kulturkreis haben wir ein emotionales Verhältnis zum Hund entwickelt.

In anderen Kulturkreisen, da ist er eben Nutzvieh, der auch mal den Hof bewacht - oder eben auch mal im Kochtopf landet.

Viele tun so, als sei der Hund etwas besonderes - wir haben ihn einfach nur zu etwas besonderem gemacht.

Das ist alles.

Diese Sentimentalität, die man schlicht aus einer Gewohnheit entwickelt hat, erschliesst sich mir nicht.

In China und Japan hält man sich Grillen als Haustiere. So ist das halt.

13:34, RoyalTramp

>>@ transarena
Wenn Gott gewollt hätte, dass die Menschen Vegetarier sind, hätte er ihnen den Magen einer Kuh bei der Schöpfung gegeben. Aber das hat er nicht! Er hat ihnen den Magen eines Allesfressers gegeben... was sagt Ihnen das nun? Hat sich Gott bei der Schöpfung der Menschen eventuell im Baukasten vergriffen?<<

Da möchte ich dann doch John Cleese zitieren:

"Wenn Gott gewollt hätte, dass die Menschen Vegetarier sind, hätte er die Tiere nicht aus Fleisch gemacht."

Hundekuchen

Dreimal bin ich mit dem Thema "Hundeverzehr" konfrontiert worden:

(i) Eine Ex-Freundin aus Südkorea hatte einen Onkel, der ein Hunderestaurant betrieb (habe es allerdings nie besucht),

(ii) in Chengdu in China habe ich mal eine Art Fondue gegessen, höllisch scharf, die Brühe war anscheinend (auch) aus Hundeknochen bereitet, was ich erst später erfuhr, und

(iii) in Hanoi überredete mich ein Geschäftsfreund, ein Hunderestaurant aufzusuchen. Allerdings konnten wir es nicht finden, was mich innerlich aufatmen ließ …

Ich kann mich hier den Vorrednern, die prinzipiell keinen "moralischen" Unterschied zwischen dem Verzehr von Hunde- und bspw. Schweinefleisch sehen, nur anschließen. Ein sehr interessantes Buch hierzu ist "Wohlgeschmack und Widerwillen" von Marvin Harris, der weltweit Esstabus aus anthropologischer Sicht zu analysieren versucht. Der Verzehr von Hunden sei häufig deswegen tabuisiert, weil Hunde Futterkonkurrenten zum Menschen seien, anders als bspw. Kühe.

MfG A.

Wird Zeit......

Das sich die Menschen besinnen, kein Tier gehört auf irgendwelche Speisekarte, es sind empfindungsfähige Geschöpfe

Anatomie

"Wenn Gott gewollt hätte, dass die Menschen Vegetarier sind, hätte er ihnen den Magen einer Kuh bei der Schöpfung gegeben."

Ich empfehle Ihnen "The Comparative Anatomy of Eating" von Milton R. Mills, M.D. zu lesen (leider nur aus Englisch aber die Tabellen dürften so auch verständlich genug sein), dies widerlegt Ihre Aussage. Da werden die Anatomien von Fleisch-, Pflanzen- und Allesessern mit dem des Menschen auf alle Ebenen verglichen und der Mensch hat alles gemeinsam mit einem Pflanzenesser.

Allesfresser

Die Argumentation, dass der Mensch sich auf vegetarische Ernährung umstellen könnte biologisch, halte ich für Quatsch. Auch vegane Ernährung ist auf Dauer sicher nicht gesund und in der Natur auch gar nicht vorgesehen.

Zwei Denkanstöße hierzu: Sobald Sie Nahrungsergänzungsmittel nehmen müssen, kann ihre Ernährung nicht gesund sein. Mein Bruder nimmt als Apotheker durchaus öfter wahr, dass Veganer oder Vegetarier regelmäßig zu ihm kommen für so Zeug. Gesunde Ernährung?

Zweitens ernähren sich selbst pflanzenfressende Tiere in der Natur von Zeit zu Zeit von Fleisch (Selbst Rehe!), um ihren Mangel an Stoffen auszugleichen, den sie über ihre pflanzliche Ernährung nicht bekommen.
Auf die Bauweise des Menschen als Allesfresser wurde ja bereits schon eingegangen...

Begrüßenswert ist es allerdings, den Fleischkonsum einzuschränken oder darauf zu schauen, woher man sein Fleisch holt. Das hat jeder in der Hand.

Es wohnt Tieren inne

Es wohnt Tieren inne sich maximal auszubreiten.
Durch das Leben der Tiere in Symbiose mit dem Menschen und deren Zucht, gibt es so viele Kühe, Schweine etc. wie noch nie zuvor. Nichts anderes will die Natur der Tiere. Sterben gehört zum Leben dazu.

Schabernack

Der Mensch darf, soll und am besten muss (als Pflicht der Gemeunschaft)
bitte Skrupel haben, bei dem was er so tut!

Hat er dad irgendwann nicht mehr, dann gnade uns ... ja, wer bleibt dann noch übrig?

15:00, ladycat

>>Hunde gehören nicht auf die
Speisekarte.
Man kann auch nicht einen Hund mit einem Kaninchen vergleichen. Nicht umsonst heißt es, dass der Hund der treueste Freund des Menschen ist.<<

Und wie ist das dann mit dem Schwein?

Das Schwein ist dem Menschen genetisch entschieden ähnlicher als der Hund. Weswegen ja sogar Organverpflanzungen vom Schwein zum Menschen möglich sind.

Außerdem sind Schweine wirklich ungeheuer intelligent. Da kommt ein Hund nicht mit.

Das mit dem "treuesten Freund" ist ein Mißverständnis. Hunde sind, was ihr Verhalten angeht, streng hierarchisch organisiert. Deswegen gehorchen sie, ordnen sich unter und verteidigen das, was sie mit ihrem beschränkten Verstand für ihr Rudel halten. So wie Wespen ihr Nest. Das hat mit Freundschaft wenig zu tun.

gute Tiere - böse

gute Tiere - böse Tiere

Fleisch is Fleisch ...

wer gegen das Essen von Hunden ist, sollte auch keine anderen Tiere mehr essen.

andere laender, andere sitten u. Urteile

Schade, dass es keine genaue richterliche Begründung gibt, von daher ist es die Schlagzeile nicht wert...

Esskulturen sind verschieden.

Die vielfältige Essenskultur auch in Südkoreo macht die Speißekarte des Menschen bunt und bereichert die Welt!

Spaß beiseite.

Moslems und Moslems halten den Verzehr von Schweinefleisch für schlecht. Hindus würden nie Kühe essen. Europäer haben es nicht so mit Hunden. Wer hat Recht? Ansichtssache!

Typisch deutsche Diskussion..

Da gibt es eine Meldung zu Speisegewohnheiten in Fernost und sofort kommen all jene,die angeblich ethisch wertvolles Essen als eine Art Ersatzreligion ansehen.

Was spricht dagegen,sich ausgewogen zu ernähren,wozu Fleisch- und Milchprodukte einfach dazugehören?

Haben zuviele Bürger zuviel Zeit,sich darüber den Kopf zu zerbrechen anstatt gutes Essen zu geniessen?

@Pummi

Ihre Argumentation hat Löcher.

"Auch der Mensch isst nur die Pflanzenfresser, die Fleischfresser rührt er nicht an."

Das ist falsch!

Das Schwein ist ein Allesfresser. Und es wird emsig gefuttert.

Wir essen Raubfische (die fressen andere Fische).

Wir essen jede Menge Tiere, die Insekten fressen (die sind nicht niedlich, aber immer noch aus tierischem Protein bestehend). Hühner zum Beispiel.

Etwas weiter weg, isst man Krokodile. Auch nicht für den Vegetarismus bekannt.

Ihr "ist tabu für Menschen" ist ein Nahrungstabu - das kulturell definiert ist. Das hat nix mit "wir essen nur Pflanzenfresser" zu tun.

Denn das ist ein Märchen!

verlogene Debatte

Ein Schwein ist zigfach intelligenter als ein Hund, Schweine derart zu behandeln, wie es millionenfach in Deutschand geschiet ist ein wirklicher Skandal.
Ich sehe tatsächlich kein Problem mit "Hund im Wok", wie es seit ewigen Zeiten in Asien (sehr wohlschmeckend übrigens) auf "der Karte" steht.
Die ganze Debatte ist wohlstandsdegeneriert verlogen, und sonst (fast) nix.

15:44, Ei Furz 7

>>Es wohnt Tieren inne sich maximal auszubreiten.
Durch das Leben der Tiere in Symbiose mit dem Menschen und deren Zucht, gibt es so viele Kühe, Schweine etc. wie noch nie zuvor.<<

Das ist richtig.

Und gilt auch für Pflanzen.

Essbarkeit, verbunden mit Züchtbarkeit, also Anpassungsfähigkeit an den Menschen, ist ein evolutionärer Vorteil in einer vom Menschen dominierten Welt.

@alfred spricht - Jedes Tier steht auf irgendeiner Speisekarte!

15:38 von alfred spricht:
"Das sich die Menschen besinnen, kein Tier gehört auf irgendwelche Speisekarte, es sind empfindungsfähige Geschöpfe"

Das ist Unsinn. Fast jedes Tier hat einen oder mehrere natürliche Fressfeinde. Und selbst wenn es diese nicht gibt, endet alles Leben auf der Speisekarte irgendwelcher Kleinstlebewesen.

@um 15:30 von Pummi

Das stimmt so gar nicht: Schweine z.B. sind auch Allesfresser und stehen auf der Speisekarte. Ob der Hund Alles- oder Fleischfresser ist, ist aufgrund der Domestikation wohl umstritten.

Anatomie?!

Tatsächlich ist die Anatomie doch überhaupt nicht wichtig zu vergleichen, sondern die Physiologie! Fleisch liefert dem Menschen zb Proteine, die essentiell sind und eben nur vom Fleisch gibt. Genauso auch Fettsäuren und Vitamine aus Gemüse und Obst, deswegen können wir nicht nur Fleisch essen. Das nennt man Evolution und die letzten Millionen Jahre haben nunmal dafür gesorgt, dass der Mensch ein Allesfresser ist. Und zur Peisekarte gehören in Südkorea nunmal auch Hunde, wie bei uns Schweine und Rinder.
Dem Vorschlag, allgemeinen Fleischkonsum zu verringern, schließe ich mich gerne an.

Die gern genannten Vergleiche mit irgendwelchen Ureinwohnern, die schon viele Jahre vegan leben, sind idiotisch - solche Menschen haben eine Lebenserwartung von etwa 35 Jahren.

15:05 von Sisyphos3

«vielleicht gilt im Kongo der Spruch :
"der Hase der treueste Freund des Menschen "»

Die Aussage:
«Der Hund ist der treuste Freund des Menschen.»

ist keine Legende, die sich irgendwelche Volksstämme aus der Bevorzugung von irgendwelchen Tierarten ausgedacht hätten.

Es ist entwicklungsgeschichtlich erwiesen, dass der Hund länger & stärker "in symbiotischer Beziehung" zum Menschen steht, als jedes andere Tier.
Ohne den Hund hätte sich die Menschheit nicht zu derjenigen entwickeln können, die sie heute ist.

Ich weiß allerdings nicht, ob es im Kongo evtl. Wachhasen, Blindenhasen, Hütehasen, Polizeihasen, Drogen- & Sprengstoffspürhasen, … gibt.

@ ladycat

"Man kann auch nicht einen Hund mit einem Kaninchen vergleichen. Nicht umsonst heißt es, dass der Hund der treueste Freund des Menschen ist."

Und wenn ich Ihnen sage, dass es durchaus völlig umsonst so heißt? Denn er ist nicht von Natur aus so treu und anhänglich, sondern musste von uns erst "vergewaltigt" werden, dass er sich uns derart angepasst hat. Und wenn man gleiches mit z.B. Bullen oder Ebern gemacht hätte, wären sie heute nicht die Nutztiere, die sie sind. Da hat der Hund also total "Schwein gehabt", dass wir ihn seiner eigentlich wölfischen Natur völlig entfremdet haben.

Und wenn ich Ihnen außerdem sagen, dass wir es bei diesem Satz um eine völlig verkitschte und romantisierende Vorstellung vom Hund ist, die wir uns selbst und freiwillig zugelegt haben, und die wir nicht anderen Völkern und Kulturen aufzwingen sollten? Was sagen Sie dazu?

der Hund ist etwas besonderes...

Nicht selten eben ein Familienmitglied, ok, was mittlerweile auch durchaus auch andere Tiergattungen sein können.
Leider hat der Mensch nicht einen Kuhmagen, dann sähe die Welt sicherlich anders aus...

@ Claro1st

Sie werden es nicht glauben: Aber genauso ergeht es den allermeisten Nutztieren in diesen ostasiatischen Ländern, so z.B. auch bei Hühnern, deren Flügel mitunter gebrochen werden, um sie mitunter besser nach Hause zu tragen, wenn man nicht gerade einen Elektroroller mit Transportkiste zur Verfügung stehen hat. Und bei Krebsen und Schildkröten mitunter ein ähnliches Bild.

So what? Wenn also Koreaner angesichts der von ihnen angeprangerten Praxis auf Hundefleisch verzichten sollen, dann müsste das für so ziemlich alle Tiere gelten, die auf asiatischen Märkten zum Verzehr verkauft werden.

Noch ein kleines Bonbon. Bei einigen Fischspeisen werden in Asien Fische bei lebendigem Leibe, lediglich in halbtotem Zustand, verspeist. Shrimps werden eh bei lebendigem Leibe ins kochende Wasser geschüttet, wo sie dann qualvoll verkochen dürfen, bis sie schön tiefrosa aufleuchten.

@StöRschall

14:59 von StöRschall:
"Hunde haben spezielle Fähigkeiten [...]"
> Die hat jedes Tier.

"Der Hund ist kein Schlachtvieh!"
> In Deutschland stimmt das. Woanders eben nicht.

"Er ist domestiziert."
> Das ist ein Merkmal aller Nutztiere.

"Das ist Missbrauch und verstößt deshalb gegen menschliche und gesellschaftliche Vorstellungen."
> Die Beschaffung von Nahrung ist kein Missbrauch und die gesellschaftlichen Vorstellungen sind schon innerhalb unserer Gesellschaft verschieden und daher nicht auf andere Gesellschaften übertragbar.

"Nur Barbaren fressen und töten alles und machen vor nichts halt."
> Wie gut, dass es keine Barbaren gibt.

"Es gehört zu menschlichen Kultur, halt zu machen."
> Wir leben in einer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft!!

"Deshalb ist ein Verbot absolut notwendig."
> Warum? Sie haben keinen rationalen Grund genannt.

@ yadadada

"Da werden die Anatomien von Fleisch-, Pflanzen- und Allesessern mit dem des Menschen auf alle Ebenen verglichen und der Mensch hat alles gemeinsam mit einem Pflanzenesser."

Erscheint mir logisch, denn im Allesfresser ist der Pflanzenfresser bereits enthalten, aber um den Fleischfresser ergänzt. Und nun?

15:44 von Ei Furz 7 "Es wohnt

15:44 von Ei Furz 7
"Es wohnt Tieren inne
Es wohnt Tieren inne sich maximal auszubreiten"

Das stimmt nicht.

Das Prinzip der maximalen Ausbreitung wohnt Krebszellen und Viren inne.
Und diese töten damit den Organismus in dem und durch den sie selbst leben.

Alle anderen Lebewesen wohnt es inne, ihren Bestand so zu halten, dass es Überleben ermöglicht.
Das steht in Widerspruch zu maximaler Ausbreitung.

Der Unterschied

Der Unterschied vom Hund zum Rind (oder Schwein etc) ist der, dass die Hunde zusätzlich mit Fleisch gefüttert werden. So verfüttert man Fleisch um Fleisch zu bekommen. So was ist für die Umwelt tatsächlich noch schlimmer als die Massentierhaltung von Pflanzenfressern.

(Der Fleischkonsum allgemein muss sinken✌)

15:44 von Ei Furz 7

"Sterben gehört zum Leben dazu."

Sterben gehört zum Leben dazu.
Geschlachtet werden nicht natürlicher Weise.

@Joke-er - Fleisch ist ein Kann, kein Muss.

15:42 von Joke-er:
"Die Argumentation, dass der Mensch sich auf vegetarische Ernährung umstellen könnte biologisch, halte ich für Quatsch."
> Millionen von Vegetariern überleben ohne Fleisch. Es muss also möglich sein.

"Auch vegane Ernährung ist auf Dauer sicher nicht gesund und in der Natur auch gar nicht vorgesehen."
> Die Natur hat für uns vorgesehen, fast alles essen zu können. Das heißt aber nicht, dass wir auch alles essen müssen.

"Begrüßenswert ist es allerdings, den Fleischkonsum einzuschränken oder darauf zu schauen, woher man sein Fleisch holt. Das hat jeder in der Hand."
> Wenn man sich erst einmal selbst überwunden hat und die finanziellen Möglichkeiten hat, stimmt das. Nur leider kommt das bei sehr wenigen Menschen zusammen.

15:35 von tisiphone

«In anderen Kulturkreisen, da ist er eben Nutzvieh, der auch mal den Hof bewacht …»

Auch in unserem Kulturkreis (dem europäischen) bewachen Hunde Höfe.
Die Beziehung zum Hund ist eine ganz andere als die zu den Nutztieren, die zum Verzehr gezüchtet werden.

Entwicklungsgeschichtlich vergleichbar mit dem Verhältnis Mensch zu Pferd.
Ohne Hunde & Pferde "wäre die Menschheit heute nicht da, wo sie ist".

«Viele tun so, als sei der Hund etwas besonderes -
wir haben ihn einfach nur zu etwas besonderem gemacht.»

Der Hund ist "etwas besonderes".
Das erkennt man, wenn man sich mit der Entwicklungsgeschichte der Menschheit beschäftigt, und "die Hundwerdung des Wolfes" betrachtet.

Das erste Tier, das mit Menschen in einer symbiotischen Beziehung lebte, die "in frühen Zeiten" beiden Seiten zu großen Vorteil gereichte.

Wachhunde, Blindenhunde, Hütehunde, Therapiehunde, Polizeihunde, Drogen- & Sprengstoffspürhunde, … vs. "Schoßhündchen" & überzüchtete Möpse, die nur noch hecheln …

Ich habe nichts dagegen

Ich habe nichts dagegen einzuwenden, wenn Hunde (wie auch alle anderen als Nutzvieh gehaltenen Tiere) artgerecht gehalten und vor dem Schlachten schonend betäubt werden.

Der mir (aus China?) zu Ohren gekommene Brauch, Hunde vor dem Schlachten zu Tode zu prügeln, da dann deren Fleisch "besser schmeckt" oder, wie in einem Beitrag weiter oben beschrieben, zum leichteren Transport gehunfähig zu schneiden und erst viel später zu schlachten, ist aber in jedem Fall ein Verbrechen an den Tieren, wie auch die neulich irgendwo gefilmte Abflammung des Pelzes vom lebenden Schaf.

@yadayada - Ins Gras beißen...

15:41 von yadayada:
"[...] der Mensch hat alles gemeinsam mit einem Pflanzenesser."

Und warum können wir dann keine Gräser, Blätter, Rinde oder Knospen verdauen?

@ Nur meine besch....

Wenn ich der Rede vieler Hundebesitzer glauben soll ist der Unterschied der, das Hunde "die besseren Menschen" sind und Kannibalismus ist verboten! Spott aus.
Einen anderen Unterschied sehe ich auch nicht, allerdings essen würde ich diese Tiere auch nicht. Ich denke die meisten Hunde bekommen noch schlechteres Futter als es unser traditionelles Schlachtvieh bekommt.

@ Nur meine besch....

Wenn ich der Rede vieler Hundebesitzer glauben soll ist der Unterschied der, das Hunde "die besseren Menschen" sind und Kannibalismus ist verboten! Spott aus.
Einen anderen Unterschied sehe ich auch nicht, allerdings essen würde ich diese Tiere auch nicht. Ich denke die meisten Hunde bekommen noch schlechteres Futter als es unser traditionelles Schlachtvieh bekommt.

16:49, Nachfragerin

>>@yadayada - Ins Gras beißen...
15:41 von yadayada:
"[...] der Mensch hat alles gemeinsam mit einem Pflanzenesser."

Und warum können wir dann keine Gräser, Blätter, Rinde oder Knospen verdauen?<<

Getreidearten sind Gräser. Vom Kohl isst man Blätter und Knospen (Broccoli, Blumenkohl).

Menschen können keine Zellulose verdauen, das ist richtig.

Aber Pflanzen enthalten auch andere Bestandteile.

Die Zellulose, das sind die so genannten Ballaststoffe. Sehr wichtig für eine geregelte Verdauung.

@RoyalTramp

Ihr Zitat

"""Wenn Gott gewollt hätte, dass die Menschen Vegetarier sind, hätte er ihnen den Magen einer Kuh bei der Schöpfung gegeben. Aber das hat er nicht! Er hat ihnen den Magen eines Allesfressers gegeben... was sagt Ihnen das nun? Hat sich Gott bei der Schöpfung der Menschen eventuell im Baukasten vergriffen?"""

Welcher Gott? Noch nie was von Evolution gehört?
Gott gibt es nicht und eine Schöpfung Gottes auch nicht.
Trotzdem töte und esse ich keine Tiere.
das kann ich auch ohne Gott.

Der Mensch sollte keine

Der Mensch sollte keine Allesfresser fressen.
Also auch keine Schweine.

Das steht sogar im Alten Testament

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