Ihre Meinung zu: EuGH verurteilt Deutschland wegen Nitratbelastung

21. Juni 2018 - 8:58 Uhr

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat Deutschland wegen Verletzung von EU-Recht verurteilt, weil die Bundesregierung zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen hat. Geklagt hatte die EU-Kommission.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.615385
Durchschnitt: 4.6 (13 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Zu Nitraten im Grundwasser

Zu Nitraten im Grundwasser habe ich seit 30 Jahren von den Grünen noch keinen Ton gehört. Komisch!

Die anderen Übeltäter?

Was ist mit den anderen Übeltätern?
Z.B. Niederlande, ... sind die in dem Verfahren jetzt auch verurteilt worden?

wir zahlen doppelt

steuern, wassergebühren. wieso wurde in den letzten jahrzehnten nichts unternommen gegen die feld-entsorgung der gülle mitunter aus industrieller massentierhaltung?

Gut so!

Ich hoffe nur, dass hier das Verursacherprinzip konsequent angewendet wird und nicht der Steuerzahler in Anspruch genommen wird.
Hier zeigt sich wieder deutlich, dass der Neoliberalismus nicht an Nachhaltigkeit, sondern ausschließlich an Gewinnen (einiger Wenigen) interessiert ist und einen viel zu großen und direkten Einfluss auf die Abgeordneten hat, was eigentlich der Demokratie widerspricht.
Gemäß Amtseid sollte eigentlich Schaden von der Bevölkerung abgewendet werden, aber die über 50 Mrd. an umwelt- und gesundheitsschädlichen Subventionen bestehen immer noch (entgegen EU-Regeln!)

Falsche Politik

Es wird zu viel Fleisch gegessen.Das ist Fakt.
Aber dass wir dann noch Gülle aus den Niederlanden gegen
Geld hier importieren,das schlägt dem Fass den Boden aus.
Politikversagen pur-die Lobby der Landwirtschaft war wieder einmal sehr einflussreich.
Jetzt gibt es den Denkzettel.Auf Kosten der Steuerzahler !

Zu wenig unternommen!

Diese Bundesregierung hat wieder mal zu wenig unternommen. Diesmal betrifft es die Gesundheit ihrer Bürger. Aber das interessiert diese Regierung, wie so vieles andere auch, nicht wirklich. Hauptsache die Wirtschaft "boomt" und die "Eliten" diese Landes können sich weiterhin die Taschen vollstopfen.
Bin gespannt, wie lange das noch "gut" geht, bzw. wann die Wähler aufwachen.

Das war absehbar!

Jahrelange Untätigkeit des Bundes und der zuständigen Behörden bis zur untersten Ebene konnten letztlich nur zur Verurteilung führen. Die Landwirte werden mit zu viel Nachsicht behandelt. Alles was geht und nicht geht, wird auf die Äcker verbracht und verklappt, biologischer und chemischer Overkill. Ich erlebe es in der 'Hochsaison" fast täglich. Es stinkt zum Himmel!

Was für Glück

Danke EU!

Hauptsache Fleich ist billig!!!

Wo sollen denn die armen Fleischproduzenten hin mit Ihrer Gülle wenn der Verbraucher doch sein tägliches Schnitzel haben will und das möglichst billig!? Da die deutschen Landwirte schon lange nicht mehr nur für den deutschen Markt produzieren sondern auch für Europa, Asien und Afrika muss uns doch klar sein, dass die Gülle nicht mit exportiert wird. Die bleibt halt hier und belastet unser Grundwasser mit Nitraten! Hauptsache den Fleischproduzenten geht es gut und der Umsatz stimmt. Da lacht das Herz unserer Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Abgesehen davon war es Ihren Vorgängern auch egal!

Das war zu erwarten,

und ich finde es gut, dass vielleicht jetzt endlich unsere MinisterInnen aufwachen, denen Luft, Wasser doch so etwas von egal ist, solange der erwirtschaftete Gewinn von Unternehmen stimmt. Furchtbar!
Wann sind den Regierenden endlich ihre Bürger und Menschen wichtig, die diesen "Dreck" trinken und einatmen müssen??

Nitrat

Tja, solange man das verklappen der Gülle von Holländischen Landwirten auf deutschem Boden zulässt, wird sich da auch nichts ändern.
Die Gülleabnehmer bekommen die gülle kostenlos oder sogar gegen Bezahlung auf ihr Feld gebracht.

Es gibt einen regelrechten Güllehandel in Deutschland.

Wer zahlt

Wer darf zahlen? Die Verursacher, oder die 17 Millionen in diesem Land real zahlenden Steuerzahler?

Sehr gute Entscheidung!

Da sieht man wieder einmal, wie wichtig die EU für uns Bürger ist.

Die Entscheidung ist sehr gut, weil die Nitratbelastung unser Grundwasser verseucht und die Kosten für Wasser stetig in die Höhe treibt. Es kann doch nicht sein, dass sogar unsere Nachbarländer ihre Gülle bei uns abladen, weil unser Politiker sich nicht trauen sich mit der Bauern Lobby anzulegen.

....wird auch Zeit....

....und wann kommen all die anderen EU Staaten dran? - Ach ja, dann würde man vielleicht zu viel über die unsinnigen EU Landwirtschafts-Subventionen erfahren - und dem Erfolgsmodell: Wir bringen die "Massentierhaltungsscheisse" einfach für ein paar €uronen ins Nachbarland und die kommt dann da aufs Feld, wo es (noch) keinen Interessiert...
Die Lösung ist doch so einfach: Wir setzen einfach wieder die zulässigen Nitratwerte nach oben....
Wasser schmeckt doch am Besten, wenn es in der Plastkiflasche um die habe Welt geschippert wird....

-Ironie aus-

Nun ja, die Frage wird sein wie will die Politik es...

...gewährleisten, daß weniger Nitrat in die Böden eingebracht wird?
---
+++Massentierhaltung+++, +++Monokulturen und zusätl. Düngung+++,
+++zu wenige BIO Bauernhöfe+++,
+++Profit der Großbauern vor Nachhaltigkeit+++
usw.
---

Schon vor 30 Jahren war das Thema Nitrat präsent und ich vermute in 30 Jahren wird es immer noch so sein.

Fragen an den Faktencheck:
Wie schaffen es die anderen EU Ländern?
Vor allen diejenigen die ebenfalls viel Landwirtschaft betreiben?

Und die Gülle wird auch

Und die Gülle wird auch weiterhin auf den Feldern verbracht
das Problem ist mindestens 30 Jahre alt

Mich hatte dies u.a. 1988 für den Natur- und Umweltschutz sensibilisiert - das war zwar noch in der DDR aber auch die BRD hatte schon damals das gleiche Problem!

Wir werden nicht von der subventionierten Massentierhaltung abrücken...

..und es gibt viele Verbraucher die ob ihren geringen Einkommens (ALG2, Mini-Rente, Niedriglohn) auf Fleisch- und Wurstwaren mit diesem niedrigen Preisniveau angewiesen sind!!

Wir sitzen hier in einer über Jahrzehnte von uns selbst aufgestellten Falle
und
will man das Gülle aka Nitrat-Problem NACHHALTIG lösen..
..MUSS man auch zwingend das damit verbundene soziale Problem lösen.
Gerade letzterer Teil wird von den "Grünen" komplett übersehen...
..alle anderen Parteien (ausser Den Linken) sind sogar für ersteres Problem komplett blind.

Profit statt Vernunft

Immer wieder stellt sich heraus, dass Deutschland eine scheinheilige Rolle in Sachen Umwelt- und Klimaschutz spielt, frei nach dem Motto: "Wasser predigen und Wein trinken."

endlich mal ein Thema

bei dem es Sinn ergibt, dass die EU hier die Entscheidungshoheit hat und sie auch ausübt. Die Frage ist nur, ob D. sich nicht wieder rauswindet. Das ist nämlich die Krux der EU: es werden gemeinsame Regeln aufgestellt, die die einzelnen Länder dann selbst nicht befolgen, von den anderen Ländern aber die Einhaltung verlangen.
Solange das so ist, ist die EU ein fehlerhaftes Konstrukt, vor allem weil Sanktionsmöglichkeiten fehlen oder deren Umsetzung vom angeklagten Land einfach verweigert werden kann.

Prima. Und..

..wie geht es nun weiter?

Das gehört aber schon immer noch zum journalisitischen Minimum einer jeden Gerichtsberichterstattung, oder?

Das wundert...

mich nicht Deutschland holt auch noch Gülle aus den Nachbarländer besonders aus den Niederlanden. Das Trinkwasser wird auch immer teurer.

Früher wurden Brunnenvergifter

gehängt. Heute zahlt der Betroffene Strafe. Völlig bescheuert

Wurde auch...

...langsam Zeit dass ein Alarm zur Nitratbelastung rausgeht...die große Belastung hängt mit der Landwirtschaft und der vielen Gülle zusammen die ausgebracht wird und durch die intensive Tierhaltung übrig bleibt ... ist ja nichts Neues, aber durch genauso intensive lobbyarbeit war es ja bis jetzt kein Problem... ich hoffe jetzt passiert endlich etwas...

Gutes Urteil gegen die Agrarlobby

Und so wie die deutsche Landwirtschaft für die Vergiftung des Wasser verantwortlich zeichnet, so ist diese auch Hauptverursacher des massiven Insektensterbens. Es ist dringend geboten, der Landwirtschaft nicht länger ihre Opferrolle zuzugestehen. Die Agrar- und Chemielobby arbeiten Hand in Hand.
.
CDU und CSU sind die willfähigen Helfer dieser Naturvernichter.

Zu hohe Nutztierzahl pro Grundfläche

Fakt ist durch Kraftfutterzukauf aus Ausser-EU-Gebieten wird ein hoher Nutztierbestand möglich, der mit eigenen Grundflächen nicht ernährt werden könnte. Diese zu hohen Nutztierzahlen führen zu hohen Belastungen durch Dung, der auf die geringen eigenen Flächen aufgebracht wird. Folge zu hohe Nitratbelastung im Grundwasser. Im Übrigen brauchen wir diesen hohen Nutztierzahlen auch nicht, denn die Welt wird mit billigem Fleisch aus Dtl. geflutet.
Jetzt muss endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden und nicht sowas wie bei der NO-Belastung wo zwei Teilstraßen teilweise für Autos gesperrt werden. Lächerlich!
Es gehört eine Begrenzng der Nutztiere pro landwirtschaftliche Fläche her und zwar eine die zum Abbau der Riesentierbestände führt. Aber bei der Lobby die Bauern/Landwirte bei den C-Parteien haben wird das wohl kaum was werden, man denke nur an die Wahlergebnisse im Landkreis Cloppenburg einer CDU-Hochburg, gerade hier gibt es massive Nitratprobleme!

Gut, dass es den EUGH gibt,

denn ohne ihn würde der Lobbyverein für Landwirte, Autobauer und Superreiche - auch Bundesregierung genannt - nichts für die Gesundheit der Bürger tun.
Andererseits: Michel wählt die Leute immer wieder - vielleicht weil ihn die Mitmenschen einschließlich eigener Familie nicht interessieren.

Es wird Zeit...

das dies Treiben ein Ende findet, der Boden die Gewässer und vor allem ist unser Trinkwasser hoch belastet so das die Wasserwerke im Land ihre Kosten nicht halten können, aufwendigeres Reinigen und Abgabe der Unkosten an den Verbraucher, bei uns schon geschehen. Die ganze Gülle aus der Landwirtschaft hauptsächlich von Großbetrieben mit Massentierhaltung! Billiges Fleisch aus den Supermärkten was keiner gesunden Grundlage und Haltung der Tiere mehr erlaubt, hinzu kommen bei diesen Betrieben die große prophylaktische Vergabe von Antibiotika in Massen was unser aller Gesundheit aufs Spiel setzt und zusätzlich (Wasser) gereinigt werden muss. Dies Treiben geht schon viel zu lange Zeit so, und wir "müssen" uns umstellen und der Massentierhaltung den Garaus machen, auch wenn unser Schnitzel dann 6€ statt 3€ kosten sollte. Ich befürchte aber das dies nur ein ganz geringen Teil zurecht rücken wird und sich die Verantwortlichen herausreden und weiter machen wie bislang! Leider!

@ JAWA, 10:05

Die Niederlande standen hier nicht zur Debatte. Bei dem Verfahren ging es, wenn Sie so wollen, ausschließlich um Deutsches Grundwasser.

@ Am 21. Juni 2018 um 10:05 von JAWA

Wieso Niederlande? Dort gibt es doch offenbar kein Nitrat-Problem, weil deren Gülle mehrheitlich bei uns auf die Felder gekippt wird.

Nitrat im Trinkwasser

Bei uns in der Uckermark stellt der Landrat noch schnell vor der Ausweisung aber schon lange angemeldeten Trinkwasserschutzgebiet Stallungen für 39.990 Freiland-Legehennen mitten hinein und schert sich einen feuchten Kehricht um die Bevölkerung, hier 800 Trinkwasser-Hausanschlüsse.
Dieser Landwirt wird obendrein mit 800.000,-EURO aus Steuermitteln für seinen Stallbau unterstützt, geschenkt wohl gemerkt.
Gibt es noch Fragen?

Ich kenne die Feinheiten zwar nicht,...

...aber es würde mich nicht wundern, wenn die deutschen Landwirte von der EU finanziell unterstützt werden, dass sie niederländische Gülle abnehmen und sie auf deutsche Äcker sprühen.

zu Kölner1 10:05

dann bist taub oder mindestens schwerhörig.

Die Grünen fordern seit langem eine Reform der Landwirtschaftspolitik. Weniger Förderung für die riesigen Fleischfabriken mit ihrer Gülleproduktion, die sie dann auf viel zu kleinen Äckern verklappen.

Zahlen jetzt die Verursacher die Strafe?
Ich denke nicht! Dafür wird die deutsche Agrarlobby sorgen.

Gut wäre es, wenn durch das Urteil jetzt die Mehrheit der Bevölkerung aufwacht und die Politik zwingt umzusteuern.

Ich fass es nicht D wird

Ich fass es nicht D wird ständig von dem EuGH gerügt obwohl wir ,überwiegend jedenfalls, ihre Gehälter zahlen und ein Großteil der Gülle aus belgischen und niederländischen Mastbetrieben die viel mehr Tiere aufgestallt haben als das sie Ausbring-Flächen für die Gülle haben. D sollte hier mal seine Wirtschaftliche Macht ausspielen . Denn wer die Musik bezahlt der bestimmt auch was gespielt wird. Denn ohne D ,also wenn wir austreten würden, gäbe es keine EU und somit keinen EuGH mehr.

das

stimmt. In Deutschland ist die Migrat-Belastung zu hoch. Aber wie kann das auch anders sein, wo uns doch alle anderen Staaten keine Migraten aufnehmen ?
Das uns jetzt die Commission verklagt ist doch wohl ein Witz !
Was tat denn die EU bisher gegen Migrate ?

Zu 10:05 von JAWA "Die anderen Übeltäter?"

Was ist mit den anderen Übeltätern?
Z.B. Niederlande, ... sind die in dem Verfahren jetzt auch verurteilt worden?

Nein, die Niederländet "verkaufen" ihre Gülle nach Deutschland. Das ist doch eine alter Hut. Profit geht vor. Hier ist die "Handelsbilanz" für D negativ. Wir sollten Zölle erheben. ;)

https://www.topagrar.com/archiv/
Keine-illegale-Guelle-aus-Holland-557526.html

re capri corn

"Bin gespannt, wie lange das noch "gut" geht, bzw. wann die Wähler aufwachen."

Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass jemals die Umweltpolitik bei der Wählermehrheit erste Priorität bekommt.

Nur punktuell, wenn's gerade das eigene Wohlergehen betrifft.

Auch daraus machen wir wieder ein Bombengeschäft

Der Trend zur Privatisierung der weltweiten Wasservorräte ist ungebrochen.
Kommunen verscherbeln - aus Geldnot?- seit Jahren kommunale Wasserbetriebe an "streng karitativ" engagierte Investoren.
Wer sauberes Wasser trinken will muss halt mehr zahlen, so einfach ist das.
Wer auf Wasser aus Flaschen ausweicht landet auch wieder bei der Firma mit französich klingenden Namen und dem Vogelnest im Logo.

@10:05 von JAWA

"Was ist mit den anderen Übeltätern?
Z.B. Niederlande, ... sind die in dem Verfahren jetzt auch verurteilt worden?"

Neeeee die bringen die Gülle z.B. in die Eifel.
habe ich selber schon gesehen.

Und was machen die Grünen?
Oder CDU, sPD, FDP……….?

Gülle in Hülle und Fülle

Hurra, endlich der Erfolg der deutschen Agrarlobby aus CDU CSU Bauernverband: wir haben die Bestätigung, die Nr 1 bei der Nitratverunreinigung der wichtigsten Lebensgrundlage Wasser zu sein, gebührend bestätigt durch den EuGH!!
Landeseigene Kritiker reichten offensichtlich nicht.
Mal sehen ob Frau Merkel auch in diesem FALL Tempo zeigt und Ihre Richtlinienkompetenz segensreich einbringt.
Das wäre eine wirkliche Politikwende!!

... seltsame Reaktionen

Wenn ich mir die bisherigen Kommentare ansehe, wird auf andere Länder verwiesen, aus zu viel Fleisch, die Grünen!!!... usw.
Das wir aber vor nicht allzu langer Zeit das Land mit dem saubersten Grundwasser waren, und das Lobbyarbeit der verschiedensten Interessengruppen, (z.B. Bauern, Entsorger, private Wasserversorger, usw.) es soweit geschafft haben, dass die Bürger die Suppe nun auslöffeln müssen, scheint für die meisten nicht der Rede wert.
Oder hat man schon resigniert, an diesem Geschwür der Demokratie irgendetwas ausrichten zu können?

Und alles basiert wieder auf Lügen

Selbst der DLF hat manchmal helle Momente:
www.deutschlandfunkkultur.de/diskussion-um-guelle-und-kunstduenger-der-schwindel-um.993.de.html?dram:article_id=371719

Dort nannte man die Nitratdiskussion einen "Schwindel". Man ist eben höflich.
Faktisch handelt es sich um Verdrehungen, frisierte Messstellen und manipulierte Daten. Es ist wie beim Dieselskandal. Die GRÜN-rückwärts gewandte Agenda basiert auf knallharten Lügen.

Allgemeinverständlich aufbereitet findet sich bei "Bauerwilli" ein 4-seitiges Dokument mit dem Titel:
"Volksverdummung à la „Waldsterben“: Nitrate im Wasser".
Es sei jedem der mitdiskutiert ans Herz gelegt.

Fazit:
Die €U ist eine durch und durch GRÜN-durchsetzte Organisation, die in allen Polit-Bereichen deren Programm durchsetzt. Nicht umsonst ist dieses Möchtegern-Staatskonstrukt im links-GRÜNEN Lager so beliebt.

Verklappung ist das Problem

Seit vielen Jahren verkaufen Betriebe aus europäischen Nachbarländern (vorwiegend BeNeLux) für teures Geld an deutsche Landwirte (vorwiegend NRW) Schweinemist und andere Gülle. Die deutschen Landwirte brauche diese Gülle nicht etwa zum Düngen, nein, zum Düngen produzieren sie selbst genug Gülle. Der Gewinn stellt sich ein, in dem die deutschen Landwirte den europäischen Mist auf deutschem Boden verklappen.
Auch wieder so ein tolles Beispiel für einen Schadstoff-Handel analog CO²-Emisionshandel.
Die Nachbarländer kriegen ihren Mist weg, halten die europäischen Ziele damit ein und die Deutschen verseuchen deutschen Boden und verdienen sich eine goldene Nase.
Toll: Nicht nur dass der Boden und damit das Grundwasser verseucht wird, sondern wir der Steuerzahler wieder für den Schaden aufkommen müssen.
Das ist ja ein tolles System.

@um 10:11 von Tanguero

Durch den hohen Fleischkonsum und der damit anfallenden Gülle ist der Großteil der Steuerzahler (der Verbraucher) dafür verantwortlich.

Die alte, üble Leier

Die Bundesregierungen der letzten zehn Jahre haben unser Land zu einer Bananenrepublik gemacht, weil sie immer häufiger gegen bekanntes Recht gehandelt und zugleich die vitalen Interessen der Bevölkerung (wie auch beim Klimaschutz) den Profitinteressen weniger preisgegeben haben. Denn der Preis für das Bedienen der verschiedenen Wirtschaftslobbys zahlen wir in absehbarer Zeit alle, und zwar zehnfach und mehr. Aber der deutsche - oder auch zugewanderte - Michel wählt weiter die bekannten, wenn auch überführten, Mächtigen, statt mal Mut zu einem Wechsel zu zeigen. Wahrscheinlich geht es uns allen hier noch viel zu gut, doch wenn Not zur Veränderung zwingt, kann auch das politische System kippen, was wohl weder Regierende noch Wähler wahr- und ernstnehmen.

@10:05 von JAWA

"Was ist mit den anderen Übeltätern?
Z.B. Niederlande ..."

Ist das Ihre einzige Sorge? Mehr kann ich in Ihrem Kommentar nicht erkennen.

Nationales Denken versperrt den Weg zu Lösungen für die Menschen.

Ähh ja.....

..... könnte mir auch mal sagen ZU WAS Deutschland verurteilt wurde????? Habe ich in dem Artikel nicht gefunden!

Alter Hut

Seit Jahren wird darüber lamentiert und nichts, aber auch gar nichts dahingehend unternommen, dieses Thema anzugehen.
Es stinkt zum Himmel!
Alle Regierungen - ob in den Ländern oder im Bund - machen die Augen zu. Die Lobbyisten der Landwirte sind da viel reger. Und das ist das Abartige daran: Jeder, auch der Bauer mit den dicksten Kartoffeln, weiß um die Schädlichkeit der in die Umwelt entlassenen Dünger. Und dann noch einen Gülle-Tourismus aus Richtung NL zuzulassen, schlägt dem Jauchefass den Boden aus. Auch die Verursacher sind abhängig von einer möglichst intakten Umwelt. Hat sich diese Wahrheit noch nicht auf den Höfen herumgesprochen?
Es helfen nur entsprechend harte Gesetze und drakonische Strafen, die auch angewendet werden müssen. Und schon wieder sind wir bei den Lobbyisten...

Die Landwirtschaft verspielt alles

und sorgt höchst selbst dafür, dass sie nach Jahrhunderten erstmals als Gegner für den berühmten "Otto-Normalverbraucher" wahrgenommen wird. Das rächt sich irgendwann

Politische Ursachen korrekt benennen

Nicht "die Politik" ist Schuld, sondern die seit 12 Jahren regierende CDU-Kanzlerin Merkel und ihre CSU-Agrarminister - bis hin zum "Glyphosat-Alleingang" von CSU-Schmid ...

Und letztendlich ist in unserer Demokratie der Wähler Schuld, der lieber billiges Fleisch will und CDU/CSU wählt. Und dem saubere Böden, sauberes Wasser und die Zukunft unseres Landes wurscht sind ...

Solange unser Land über die CDU/CSU/FDP in der Hand von Lobbyisten ist, wird sich nix ändern: CDU/CSU haben Regelungen zur Kontrolle von Lobbyisten abgelehnt ... warum wohl ?

Was soll dieser Artikel der TS

Ich hätte erwartet, dass die TS schreibt, welche Konsequenzen dieses Urteil hat. Muss Strafe an wen in welcher Höhe gezahlt werden oder ist das Urteil nur ein interessantes Schriftstück. Die Info über das Urteil ist wertlos, etwas Recherche sollte ein Arzikel der TS schon enthalten

Guten Appetit

Jetzt geht's los, der schwarze Peter kann hin und her geschoben werden, aber sind wir Mal ehrlich, wen in Deutschland interessiert Nitrat im Wasser, die meisten wissen garnicht was Nitrat ist. Hauptsache es kommt jeden Tag ordentlich Fleisch auf den Teller und das möglichst billig. Guten Appetit!

Und jetzt ..... ?

Ist ja schön, dass der EuGH entschieden hat, was jedem klar denken Menschen eh schon bekannt ist. Geschehen wird jetzt nichts, das Gesetz wurde in der Zwischenzeit schon geändert, es bringt zwar nichts, aber dagegen muss dann auch erst wieder geklagt werden, dann sind wir wieder 2 Jahre weiter, das Grundwasser ist noch mehr verseucht, aber Hauptsache die Verursacher müssen für die Entsorgung ihrer Gülle nicht zahlen. Dass machen wir schon direkt über die Steuern und indirekt über die erhöhten Kosten der Wasserwerke, die den Mist immer aufwändiger heraus filtern müssen.
Ich habe es schon oft geschrieben, unsere Politik leistet einen Eid "... Schaden vom Volk abwenden ..." heißt es da u.a..
Ehrlich wäre ".... Kosten von der Industrie und Landwirtschaft abwenden ...."
Wann endlich greift das Verursachungsprinzip ... wie oben schon beschrieben!

@10:05 von JAWA

"Was ist mit den anderen Übeltätern?
Z.B. Niederlande"

Die Niederlande hat vorbildliche Grenzwerte, deshalb karren die Bauern in den Niederlanden den Mist auch nach Deutschland und laden den hier ab!

es wird Zeit...

das das Volk die Verursacher rannimmt...

immer gegen ...

die eigenen Bürger...

@Am 21. Juni 2018 um 10:39 von mac tire

"Ich fass es nicht D wird ständig von dem EuGH gerügt obwohl wir ,überwiegend jedenfalls, ihre Gehälter zahlen"
Was ist das denn für ein komplett unlogisches Argument??? Die Polizei und Justiz wird auch aus Steuergeldern finanziert, dennoch wird wohl niemand das Argument, ich zahle eure Jobs, für eine angemessene Verteidigung für einen Mord halten!

EuGH verurteilt Deutschland...

Ist ja toll... und zu WAS wurde Deutschland veruteilt?
In meinen Augen macht es schon einen Unterschied, ob wie hier von 1 Million, oder 1 Milliarde reden.
Ein paar mehr Informationen wären schon schön gewesen...

Das schlimme daran ist, das

Das schlimme daran ist, das wir meinen Fleischprodukte in alle Welt zu exportieren. Es ist eine nationale Aufgabe dem Volk angemessen Fleischprodukte zu bieten, dann wäre die Nitratbelastung um einiges geringer. Wir reden immer von Tierschutz, es passiert nichts. Gefördert und finanziert werden Großmastbetriebe. Kann mir nicht vorstellen, das eine Bank einen neuen Stall für 500 Schweine finanziert, bei 5000 Tieren werden sie erst langsam wach. Es ist von der Eu und von unserer Ploitik so gewollt, zahlen wird es zukünftig der Endverbraucher, wenn er sauberes unbelastestes Wasser weiterhin haben möchte. Also ist die jetzige Debatte vollkommen indiskutabel, weil es ein Eigentorist, eine von der EU diktierte und verfehlte Agrarpolitik

Sehr gut

Auch hier hat unsere Regierung in gewohnter Manier das Problem ausgesessen.
Hat Glyphosat-Schmidt nicht auch dem Fleischkonsum zugesprochen, statt dass Regierung reagiert hätte!
Hier geht es ja NUR um die Gesundheit der Bürger und um unsere Natur.
Merkel und Co. hätten schon lange reagiert, ginge es um Konzerne oder Banken!
Auch wieder ein nicht beachtetes Thema für mich als Bürger, wenn im Herbst Wahl in Bayern ist! CSU/Schmidt/Klöckner hätten sich schon lange kümmern können!

@ 10:05 von Kölner1

"Zu Nitraten im Grundwasser habe ich seit 30 Jahren von den Grünen noch keinen Ton gehört. Komisch!"

Wirklich komisch, weil die Grünen das seit vielen Jahren anprangern. Vielleicht sitzen Sie einfach in einer Informationsblase.

Googeln Sie doch einfach mal.

Wie üblich

Aussitzen bis zum geht-nicht-mehr der Lobby-hörigen Politiker. Und am Ende wird's der Steuerzahler schon richten.

es wird die falschen Treffen

.... denn es wird auf dem Rücken der Landwirte ausgetragen werden. Als erstes muß man sagen, daß die Gülle ein wertvoller Dünger ist. Das Problem ist nur die zu hohe Konzentration wie sie verteilt wird. Das die Landwirtschaft immer mehr Richtung industrielle Massenproduktion geht, dafür ist die Politik mit Ihren Subventionen verantwortlich. Kleine Betriebe sterben und die Flächen fließen großen Betrieben zu, die wiederum aufstocken müssen, weil sie für Ihre Erzeugnisse einfach zu wenig bekommen. Und man darf nicht vergessen landwirtschaftliche Betriebe müssen auch betriebswirtschaftlich denken und handeln. Meines Erachtens sind die Hauptschuldigen die Politik der Handel (ganz stark) und die Verbraucher, die sich vom Handel derart "verführen" lassen und somit diese Preisschlachten ermöglichen.

Im Artikel fehlt, wie hoch

Im Artikel fehlt, wie hoch der Grenzwert ist, wieviel er an welchen Messstellen wie oft überschritten wird und wie es vergleichsweise in den anderen europäischen Ländern aussieht und wo und wie viele Messstellen es in Europa gibt. Nur dann kann man die Klage gut einordnen. Im übrigen kann Babynahrung auch mit Mineralwasser zubereitet werden.

Brovo EU- Kommission ! Bravo EuGH !

Wie schön das es die EU gibt. Unsere Regierung war nicht in der Lage oder Willens (der Lobby zu widerstehen) unser Trinkwasser zu schützen.

Gruß Hador

industrielle Landwirtschaft zur Kasse bitten

Man erkennt also endlich, dass die industrielle Landwirtschaft die Ursache ist, oder auch das Verklappen holländischer Gülle auf deutschen Feldern!
Da werden wir wohl bald keine hoch subventionierten landwirtschaftlichen Produkte nach Afrika schicken können, um die Landwirtschaft dort zu zerstören!
Dann können sich die Menschen dort wieder eine Existenz aufbauen, ohne den Dumpingpreisen der EU nicht widerstehen zu können?
@ "Mein blauer Engel"
So schließt sich der Kreis! Dann können auch die Menschen in Afrika von ihrer Arbeit leben. Ursachenbekämpfung eben, und nicht dummes rechtes Gesappere!

Typisch deutsch

Und nein. Wäre D rausgeschmissen, würde es untergehen. Es gibt kein anderes EU land, dass so abhängig von Exporten ist. Eine EU ohne D wäre vom Vorteil für die EU. Grenzen wären abgesichert, auch wenn nun mehr dazu kommen würden. Schaden wird es auch nicht wenn man Etwas anderes als Bild "Zeitung" liest. D zahlt nicht, D investiert. Die Ausgaben kommen als Aufträge und Großkauf zurück. Es ist D, dass in dieser Hinsicht am meisten von der EU profitiert. Aber macht nur weiter so. Polen soll D Rechtinterpretation gehorchen, aber D soll sich an Recht nicht halten. Entscheidet euch Mal was ihr in D wollt.

RE:mac tire

Unsere Regierung muss sich an geltende Gesetze halten !!!
Finden sie es richtig, dass deutsche Landwirte unser Trinkwasser mit Gülle verseuchen???

Na dann...

Gruß Hador

Sauberes Wasser ist ein Mehrwert für alle

Allen durchaus berechtigten Klagen über zu wenig Transparenz und Bürgernähe und zu viel teilweise absurde Bürokratie zum Trotz:

Die EU - und da insbesondere deren Rechtsinstitutionen - hat ganz offensichtlich auch ihre Vorzüge. Das immer dort, wo sie für alle EU-Bürger für echten Mehrwert bzw. dafür sorgt, dass die Interessen der Allgemeinheit Vorrang vor den finanziellen Interessen Einzelner (hier insbesondere der Agrarindustrie-Unternehmen) haben.

So wie in diesem Fall.

JAWA

Eine Mitschuld trifft die Niederländer allemal ! Über Jahrzehnte haben sie ihre Gülle nach Deutschland verbracht. Dem Hörensagen nach wurden auch große Mengen ganz einfach in der Nordsee "verklappt". Ich vermute, daß es die Beschaffenheit der landwirtschaftlichen Flächen in NL nicht ermöglicht, die dort in sehr großen Mengen anfallende Gülle (Viehzucht) vor Ort zu entsorgen. Im westl. Niedersachsen stand die Gülle oftmals 10 cm hoch auf den Äckern und Weiden, da die deutschen Bauern sich diese holländische Güllebeseitigung gut bezahlen ließen. Diese Mißstände sind aber seit mindestes 20 Jahren bekannt . Da verwundert es doch sehr, daß erst heute Bewegung in die Sauerei kommt - und dann Aktivität gezeigt wird, wenn die EU Druck ausübt.

Das wäre doch mal ein echtes Problem

... stattdessen ficht die aktuelle Politik an der Moralfront schafft künstliche Umweltprobleme wie die Schikanen um die NOX aus Dieselmotoren, importiert sogar zusätzliche Menschen als Verbraucher, die bei den Problemen kaum helfen können.
Hilft den armen Franzosen bei ihren Schuldenproblemen.
Wir brauchen wieder eine fähige Führung.

RE:odindonar

"immer gegen ...die eigenen Bürger..."

Sie meinen wohl eher für die Bürger! ... oder wollen sie demnächst noch höher Wasserpreise zahlen, damit der ganze Dreck aus dem Trinkwasser verschwindet???

Gruß Hador

Ist doch ganz einfach ..

In Sachsen-Anhalt wurden nach der Wende in vielen Gemeinden/Kommunen völlig überdimensionierte Kläranlagen gebaut - die "Verantwortlichen" haben nicht mit dem Wegziehen der Bevölkerung in dem Maße gerechnet.

Kann man die Plörre nicht da reinkippen und aufbereiten? Oder ist Kuhpis..Kuhurin soviel anders als menschlicher?

10:39 von mac tire

"Ich fass es nicht D wird ständig von dem EuGH gerügt obwohl wir ,überwiegend jedenfalls, ihre Gehälter zahlen und ein Großteil der Gülle aus belgischen und niederländischen Mastbetrieben die viel mehr Tiere aufgestallt haben als das sie Ausbring-Flächen für die Gülle haben. D sollte hier mal seine Wirtschaftliche Macht ausspielen . Denn wer die Musik bezahlt der bestimmt auch was gespielt wird. Denn ohne D ,also wenn wir austreten würden, gäbe es keine EU und somit keinen EuGH mehr."

Verstehe ich Sie richtig? Ihnen wäre es also lieber, wenn unsere Bundesregierung weiterhin nichts gegen die Gülleflut unternähme und wir weiterhin zusätzlich in Jauche aus Benelux ertrinken würden? Bei selbstbezahlter Vollepullemusik Ihrer Wahl selbstverständlich.

Ich hingegen bin froh, daß die EU - ja, auch von meinen Steuergeldern bezahlt - etwas gegen diese Sauerei unternimmt. Ein gutes Beispiel, wo die EU selbst für EU-Skeptiker nachvollziehbar, sehr nützlich für uns Bürger ist.

Die Landwirte scheinen ihr

Die Landwirte scheinen ihr Handwerk ganz einfach nicht zu verstehen, weil sie nicht angemessen dosieren können. Ihnen sind die Konsequenzen , die andere tragen müssen , egal.

Wer sein Handwerk nicht versteht, braucht strengste Regeln. Viele andere Lebensbereiche sind durchkontrolliert, und es gibt zB die Regel, keine "wilden Komposthaufen" im Wald anzulegen. Mitunter wird mit Nitrat argumentiert, das bei solchen grossen Komposthaufen entstünde. Diese Regel entbehrt jeder Gerechtigkeit, wenn die Landwirte in massenhafter Weise Nitrat in die Umwelt bringen.

Wer da wieder so alles empört

Wer da wieder so alles empört ist, weil der "deutsche Steuerzahler" wieder zur Kasse gebeten wird. Ich rege mich wesentlich mehr darüber auf, dass Herr Söder wegen eines Wahlkampf-Fotoshooting-Termins mit Hr. Kurz samt Mannschaft nach Linz reist und dafür meine Steuern vergeudet werden.

Die Landwirtschaft soll zahlen!

Es wird in dem Bericht leider nicht erwähnt, wie viel Deutschland zu zahlen hat. Diese Strafgelder bitte an die Landwirtschaft weiterreichen (Kürzung der Agrarsubventionen), sonst trifft es ja nur wieder den deutschen Steuerzahler. Von steuerzahlenden Landwirten habe jedenfalls ich noch mein ganzes Leben nichts gehört und ich muss es wissen, die Hälfte meiner Verwandtschaft sind Landwirte.

So ein Theater wegen der Gesundheit deutscher Bürger.

Ich liebe zwar auch sehr die Natur, Waldspziergänge, Pilze suchen, Baden, Angeln, ...
Aber selbst als hier in den 80er Jahren im Chemiedreieck Halle-Leipzig-Bitterfeld die rosa Schaumberge auf den Flüssen riesig waren, meterweise Schwermetalle von Abfallprodukten auf dem Boden der Seen lagerte, aller paar Meter am Waldweg sowjetische Gasmasken und Munition lagerte, tonnenweise Schwebstoffe (Staub aus Schwefel- und/oder Alkali-Verbindungen) die Luft verpesteten, war das kein Weltuntergang für die Bevölkerung in dieser Region. Im Gegenteil, das Immunsystem passte sich bei der Mehrheit der Bevölkerung den Umweltbedingungen an.

Sofortmaßnahmen

Wenn alle Schnitzel "gefressen" sind - die Gülle bleibt uns doch.
Größe des Viehbestandes an Größe des Betriebes (Hektar) koppeln. Fleischexport/ Importe verbieten. Fleischpreis verdoppeln. Existenzsichernde Preisgarantie für Landwirte.
Folge: Halber Viehbestand, halber Gülleanfall, zufriedene Landwirte und die Volksgesundheit - na ja, da bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher - dann wird halt mehr gesoffen.

Verursacherprinzip

Verursacher sind wir alle.
Fleisch, Fleisch, und nochmal Fleisch, jeden Tag.
Die Grünen hatten mal die Idee eines fleischlosen Tages. Dies wurde mit der geballten Empörung der Bevölkerung abgeschmettert. Jetzt haben wir die Gülle im Trinkwasser.
b.k.

Weg von der industrieellen Landwirtschaft und dann

gehen auch wieder die Nitratwerte runter. Es ist nicht zu ertragen, wie Deutschland, mit seinem Billigfleisch, funktionierende Landwirtschaft im Ausland zerstört. Für mich kann Fleisch gerne etwas mehr kosten, wenn die Tiere etwas tierfreundlicher gehalten werden. Ein Trent dahin ist ja schon zu erkennen und ich hoffe es setzt sich fort. Die EU Klage geht vollkommen in Ordnung. Auch die Politik und der Handel können etwas dafür tun. Ordentliche Preise und die Bauern können auch mit weniger Vieh gut von ihrer, für alle sehr wichtigen, Arbeit besser leben.

re dlgpdmkr

"Die €U ist eine durch und durch GRÜN-durchsetzte Organisation, die in allen Polit-Bereichen deren Programm durchsetzt."

Man könnte darüber lachen wäre da nicht der Eindruck, dass Sie solchen Schwachsinn ernsthaft vertreten.

Eine Frage: Warum müssen wir

Eine Frage: Warum müssen wir eigentlich Schweinefleisch nach China exportieren, und lebende Rinder unter schrecklichen Transportbedingungen nach Nahost und Türkei, damit die armen Viecher dort geschächtet werden können?

Nun mit diesem Urteil also mal ein kleiner Lichtblick vorm Hintergrund der völlig verkorksten deutschen und EU-Agrarpolitik.

Wäre ein Grünes Thema, hat die Grünen aber nie interessiert, die verspargeln lieber die Landschaft, und der Landwirt kann seine Gülle drumherum auskippen. Alles so organisch. Nun müssen wir alle das dreckige Wasser dieser Ideologie zur Neige austrinken.

@ JAWA 10:05 Uhr

"Z.B. Niederlande (als Übeltäter)".
Es sind doch Deutsche die in den Niederlanden die Gülle kaufen (als "Dünger" deklariert?).
In Deutschland wird erneut der Endverbraucher mit diesen Kosten belastet und nicht der Käufer als Verursacher!
Das ist halt deutsches Recht!

Was für ein Feigenblatt!

Wir wohnen auf dem Land - Oberbayern. Die Höfe werden immer größer, die Tiere pro Hof immer mehr, Grundstücke immer teurer - wohin mit dem ganzen Zeug?
Beobachten Sie mal Landwirte beim Ausbringen der Gülle. Noch langsamer fahren geht nicht. Das Zeug muss raus, um jeden Preis. Da fliegt einem das Blech weg.
Die Bauernverbände bringen sich sicher schon wieder in Stellung um Subventionen und Beihilfen und sonst noch was zu bekommen.
Aber trotz Jammern immer wieder den größten Bulldog kaufen.
Die armen Bauern...

Das Römische Erbe beteutet:

Ohne Strafe kein Urteil!

Schaut man sich die Kontakte und Vernetzung vom

Landwirtschaftsministerium an, wundert es nicht, dass gegen Massentierhaltung, als Ursache für die hohen Nitrat-Werte, nichts gemacht wird.

re werner40

"Im Artikel fehlt, wie hoch der Grenzwert ist, wieviel er an welchen Messstellen wie oft überschritten wird und wie es vergleichsweise in den anderen europäischen Ländern aussieht und wo und wie viele Messstellen es in Europa gibt. Nur dann kann man die Klage gut einordnen."

Natürlich könnte die TS einen 100-seitigen Artikel bringen, der alle Details enthält.

Man könnte aber auch mal davon ausgehen, dass der EuGH die Fakten geprüft und Einwände der beklagten Partei entkräftet hat.

Unglaublich, was sich Deutschland /Politik leistet...

Das Problem ist doch schon lange bekannt und der Verursacher wird nicht zur Kasse gebeten, jetzt muss es wohl möglich der Steuerzahler richten, was für eine Frechheit...

Die Verbraucher dürfen doch jetzt schon deswegen höhere Wassergebühren bezahlen und dann ist da noch der Gülle-Tourismus, da bekomme ich son Hals, das dass bisher alles geduldet wurde...

Zitat: "Fleischpreis

Zitat:
"Fleischpreis verdoppeln. Existenzsichernde Preisgarantie für Landwirte."

Super Idee und bitte was essen dann die Armen in unserem Land??
Gemüse ist jetzt schon doppelt so teuer wie Fleisch- und Wurstwaren!
Sind Sie dann auch für die Erhöhung der Sozialhilfe-Sätze oder des ALG2-Satzes??

Zitat:
"Fleisch, Fleisch, und nochmal Fleisch, jeden Tag.
Die Grünen hatten mal die Idee eines fleischlosen Tages."

Es ist derzeit das billigste Lebensmittel und Mio. von armen Rentnern, Billiglöhner und Sozialhilfe-Empfänger sind DARAUF angewiesen!
Alle "alternativen" Lebensmittel sind deutlich teurer!

Der

größte Skandal ist doch das wie schon geschrieben noch Gülle eingeführt wird.
Die Lobbyhörigkeit unserer Regierigen geht mir absolut auf den Senkel.
Das ist das gegenteil von Demokratie.

Jetzt machen wir uns alle erst mal schlau

Der Nitrateintrag in das Grundwasser geschieht durch die Düngung mit Gülle von Feldern in der Landwirtschaft. Das dort vor allem mit Gülle gedüngt wird, hat mit dem Phosphorgehalt zu tun. Bevor man sich extrem teure Düngemittel kauft, nimmt man eben Gülle. Leider sind die Phosphorvorkommen weltweit extrem begrenzt und reichen nach neueren Berechnungen nur noch ca. 90 Jahre. Deshalb ist nicht davon auszugehen, dass die Phosphordünger günstiger werden und man auf den Einsatz von Gülle in der Landwirtschaft freiwillig verzichtet. Den Einsatz von Gülle gesetzlich zu verbieten ist mangels günstiger Alternativen und einer extrem starken Landwirtschaftslobby auch schwer. Aus diesem Grund ist es schon gut, wenn der EuGH der europäischen Landwirtschaft aufzeigt, dass man so nicht weitermachen kann.

Steuern

@alter_schwabe
„Wie üblich
Aussitzen bis zum geht-nicht-mehr der Lobby-hörigen Politiker. Und am Ende wird's der Steuerzahler schon richten.“

Jo. Geld regiert die Welt.

Auf Englisch: Money gets you everything. Und dann auf Deutsch: Wer hat, der hat.

Wohnen im "Grünen" war einmal

Wohnen im "Grünen" war einmal schön...!!!

Bei uns hinter dem Haus hat das "Güllen" in den letzten Jahren extrem zugenommen, zum Teil durch die eigenen Bauern und zum anderen, weil es auch lukrativ ist!!!
Die Gülle aus Holland zum Beispiel, wird gegen gute Bezahlung zusatzlich zur "deutschen Gülle" durch unsere Bauern auf unsere Felder gebracht...in Holland ist das ab einer bestimmten Menge auf eine Fläche nämlich verboten!!!

Geld regiert eben die Welt...

Eigentlich ist jetzt eine Klage beim Bundesgerichthof fällig...

Seit Jahren werden die Kosten an dem Verbraucher abgewälzt und nicht bei den Verursachern, was doch komplett rechtswidrig ist...

Einmal Fleisch in der Woche

Einmal Fleisch in der Woche, und viele Probleme sind auf einmal klein, u.a. Fettleibigkeit mit all seinen Folgen, Umweltbelastung.

Warum interessiert das niemanden?

Wo ist eigentlich die Deutsche Umwelthilfe?

Ich denke mal, die Bauern haben keine andere Wahl als zu wachsen

Das ist ein großes Problem, das die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen nicht angehen, nur um dem Handel nicht im Weg zu stehen.

Nur oberflächlich informiert

@ Kölner1:
Zu Nitraten im Grundwasser habe ich seit 30 Jahren von den Grünen noch keinen Ton gehört. Komisch!

Das ist nicht komisch, Sie müssen sich aber eindeutig besser informieren.

https://www.gruene-bundestag.de/
umwelt/trinkwasser-wird-immer-teurer-09-05-2018.html

RE:DLGPDMKR ;mac tire;

Hauptsache es geht gegen die EU, auch wenn der Kommentar noch so hanebüchen wird.

Gruß Hador

21. Juni 2018 um 10:55 @ Frankfurter Helden

Die Landwirtschaft verspielt alles!
----
Genau so sieht das aus.
Die Landwirtschaftsverbände/Lobbyisten haben so lange erzählt, dass Landwirte die größten Umweltschützer sind, dass sie´s am Ende selbst geglaubt haben.

Mahlzeit

Gerade habe ich mich umentschieden.

Statt Schweinebraten nehme ich heute Mittag einen fleischlosen Auflauf und werde versuchen, diese Übung auch künftig immer öfter zu berücksichtigen.

Mahlzeit.

Warum

genehmigen wir ausländischen Bauern hier riesige Schweineställe zu betreiben deren Erzeugnisse in den Export gehen? Die können doch im Heimatland die Sauerei verursachen. Es sollte reichen wenn in D nur so viele Schweine etc etc gezüchtet werden wie sie die deutsche Bevölkerung benötigt.

Und wer zahlt???

Und wer zahlt dafür??? Eventuelle Strafzahlungen --> der kleine Steuerzahler. Höhere Kosten fürs Trinkwasser --> der kleine Steuerzahler. Wer hat evtl gesundheitliche Schäden zu befürchten --> der kleine Steuerzahler.

Und wer wird von der Landwirtschaft --> geliebt (und mit der einen und anderen "Spende" auf Kurs gehalten)??
Unsere Politiker die keines der anstehenden dringenden Probleme lösen will da man da der Industrie und Landwirschaft evtl. ans Bein pinkeln könnte und die "Spenden" und Nachfolgepöstchen nicht mehr so gesichert sind. Einfach nur traurig.

Unvergessen: CSU-Glyphosatminister Schmidt

Das ganze ist ein strukturelles Problem der CDU/CSU. Diese Parteien scheren sich einen Dreck um die Umwelt und damit um die Menschen im Allgemeinen. Ihre "christliche Verantwortung" vor der "Schöpfung" überlassen CDU und CSU lieber der Agrar-Lobby und der Chemie-Lobby.
.
Es ist wohl was wahres dran:

Der Mensch beherrscht die Natur ohne gelernt zu haben, sich selbst zu beherrschen

CDU/CSU (Agrar) und SPD (Kohle) haben da nicht viel gelernt.

@nettie : so sehe ich das auch

dies ist ein erneutes Beispiel wie wichtig die EU auch und gerade für Deutschland ist.

Dies ins Stammbuch all derer, die glauben, der Multilateralismus sei am Ende und jedes Land könnte sich selbst am besten helfen.

Hauptsache wir fördern ...

... große landwitschaftliche Betriebe mehr als wir das mit kleinen bäuerlichen Betrieben tun.
.
Solange Fördergelder an Hektar oder Stück Vieh gebunden sind werden die Betriebe wachsen, wird der Nitratausstoß pro Fläche auch steigen.
.
Niemand kann behaupten wir hätten Politiker die in Zusammenhängen denken könnten.

10:56, berndxyz

>>Was soll dieser Artikel der TS
Ich hätte erwartet, dass die TS schreibt, welche Konsequenzen dieses Urteil hat. Muss Strafe an wen in welcher Höhe gezahlt werden oder ist das Urteil nur ein interessantes Schriftstück. Die Info über das Urteil ist wertlos, etwas Recherche sollte ein Arzikel der TS schon enthalten<<

Dann möchte ich mal aus dem Artikel zitieren :

"Um eine Strafzahlung ging es in diesem Verfahren allerdings nicht, sondern lediglich um die Feststellung der Vertragsverletzung. Die EU-Kommission könnte nun eine Strafzahlung gegen Deutschland verhängen. Das wäre aber ein separater Schritt, gegebenenfalls würde sich dann ein weiteres Verfahren anschließen."

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Grüne?

Wasser predigen Wein saufen, schon immer ein grünes Prinzip gewesen. Unter einem grünen Außenminister wurden erstmals Deutsche Soldaten nach45 in die Welt geschickt, wo sind außer Geschwätz ,ihre Aktionen gegen das Insektensterben?

Holland ist der

Grösste Fleischzüchter hat aber wegen der mangelnden Landverhältnisse problem mit der Entsorgung der Gülle. DEr grösste Abnehmer ist Deutschland. In Deutschland dürfen Bauern nur soviel Vieh haben wie Ihnen ihr Land zur Entsorgung zulässt. Somit haben diese ein schweres Leben. Holland dagegen braucht weder sich um die Anzahl noch Entsorgung probleme zu machen und shippen diese einfacvh auf deutschen Boden was den dortigen Landbesitzern sehr sehr viel Geld bringt. Warum sich mit Tieren mühsam abrackern wenn die dumme Politik in Deutschland einfach alles idiotische Zulässt?
Deutschland ist in vielen Sachen kein Vorbild und weit weg von respektieren der Normen. Hier ist die deutsche Politik zu Verurteilen nicht die Viehzüchter!

Welch unverschämtes Urteil,

Welch unverschämtes Urteil, ich erwarte dass unsere Kanzlerin das Gericht darauf hinweist, dass allein der heilige Markt die Dinge regelt.

Deutschland darf dieses marktfeindliche Urteil nicht anerkennen und muss es als planwirtschaftlich und kommunistisch diffarmieren.

Der im Neoliberalismus heiligen Gewinnmaximierung ist alles unterzuordnen, auch sauberes Trinkwasser.

@Deliciabc

In Ihrem Unmut über die Grünen verirren Sie sich in Falschaussagen. Die Grünen weisen sehr wohl seit Jahren auf hohe Nitratwerte hin. Noch vor wenigen Jahren warf man ihnen sogar Populusmus in der Sache vor.

Umweltbilanz

Solange nicht die Mehrkosten durch Umweltbelastung von der Politik explizit einkalkuliert werden, dürften sich Lobbyverbände wie die Landwirtschaft immer wieder gegen das Interesse der Bürger durchsetzen. Die Nitratbelastung des Grundwassers ist eine schwerwiegende Hypothek, ebenso wie die Abgasproblematik. Dass die EU mit dem Finger auf die Wunde drückt, ist nur konsequent und im Bürgerinteresse. Im Zweifelsfall hat eine intakte Umwelt immer Vorrang vor Lobbyinteressen. Das erwarte ich jedenfalls von der Politik. Geld kann man nun mal nicht essn.

Biologische Aufbereitungsanlagen...

es besteht doch die Möglichkeit Gülle aufzuarbeiten, mit Hilfe von Bioreaktoren, oder durch Troknungsverfahren, wo anschlißend alles in Verbrennungsanlagen entsorgt werden kann. Die koksten muss natürlich den Verursacher auferlegt werden , wie eben überall...

@karwandler 11:29

"re dlgpdmkr
"Die €U ist eine durch und durch GRÜN-durchsetzte Organisation, die in allen Polit-Bereichen deren Programm durchsetzt."

Man könnte darüber lachen wäre da nicht der Eindruck, dass Sie solchen Schwachsinn ernsthaft vertreten."

Es wäre besser, Wort wie "Schwachsinn" vorsichter zu verwenden. Zumindest teilweise kann ich z.B. die sicher sehr lax vorgebrachte Aussage von dlgpdmkr nachvollziehen. Nehmen sie z.B. die Stickoxidgrenzwerte. Diese sind m.E. unsinnig niedrig, so niedrig dass selbst doppelt so hohe Grenzwerte, wie sie die USA haben, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit keinen schädlichen Gesundheitseinfluss hätten und wir wären die "ge-hypte" Dieseldebatte los und könnten uns wichtigeren, den Menschen mehr helfenden Themen zuwenden als jetzt durch unsinnig teuere Nachrüstungen Unmengen Geld zu verbrennen.

Sehr gute Nachricht aber warum werden kein Strafen erhoben ?

Bei den Bauern und der von Ihnen seit Jahrzehnten verursachten Überdüngung wird offensichtlich Nachsicht ohne Ende geübt. Wenn nun die Wasserwerke erhöhten technischen Aufwand betreiben um die Trinkwasserqualität zu verbessern, zahlt natürlich der Verbraucher und nicht der Verursacher. Wie wäre es denn mit Subventionsentzug bei Nitratsündern ?

Uns wird doch ständig vorgebetet,

dass Wachstum wichtig ist. Auf einem Level bleiben und nicht wachsen ist doch schlecht, oder?
Ich kann die Bauern verstehen, habe selbst meine Wurzeln dort. Warum gehen denn so viele Höfe kaputt? Der Kunde will alles billig haben und billig geht es nur über Masse.
Und zack, da haben wir den eigentlichen Verursacher nämlich den Kunden dem es im Wesentlichen um billige Ware geht.
Vielleicht sollte jeder einmal schauen ob weniger nicht vielleicht mehr ist. Drauf achten was man kauft. Und wenn das dann etwas teurer ist kauft man eben weniger davon und weicht auf etwas anderes aus.

Nitrat

So, so,
Die bösen Bauern mit den grossen Bulldogs. Wahrscheinlich Lehrermeinungen hier.! Die sollten auch mal von dem gleichen Einkommen leben wie vor 50 Jahren. Das wachsen ist zur Zeit die einzige Chance um in der LW zu überleben. Und im Gegensatz zu unseren Beamten müssen die LW die Produktionmittel selber kaufen. Und eine Klimaanlagen auf einem Schlepper bei 50 Grad in der Sonne ist ja auch wohl über. Die Klugscheisser hier sollten mal selbst arbeiten und nicht aus dem gekühlten Büro während der Arbeitzeit Klugscheissen.

11:31 von Deliciabc

Vielen Dank für Ihren Kommentar, er spricht mir aus dem Herzen.

30 Jahre Vorlaufzeit

Ja, ja, die Nitratverseuchung. Der WWF und andere Organisationen geben seit 30 Jahren regelmäßig ihr Statement dazu ab. (Ich auch)
Die Grünen thematisieren es seit 30 Jahren.
@um 10:05 von Kölner1 - Trockenausbringung, verbesserte Durchflußsensoren

Wir brauchen keine niederländische Gülle als Feigenblatt für unsere eigenen Taten. Auch wenn es ein Teil des Problems ist , so ist doch die , gut bezahlte , "Entsorgung" der Grund. Zur Verseuchung reicht schon das allein , was wir mit unserer Massentierhaltung erzeugen.

Wenn jemand aus Not irgendwo hin uriniert ist das eine Ordnungswidrigkeit. Kippen sie 10 Tonnen Gülle auf ein Feld , heißt das "wirtschaften".

Ich kann Sie nur beneiden...

>>
Am 21. Juni 2018 um 11:41 von Alberich
herzliche Gruesse

von meiner Dadscha im Karpatental hinter den 7 Bergen...
...
mit eigenem Berggrundwasser und eigenem 1 ha fuer Gemuese und Mais + Kartoffeln...
...
und tschuess dem mit Nitraten und Migranten verseuchten Deutschland und mit der alles aussitzenden A.Merkel cDU + sPD + Gruene + Linke...
...
Wir haben einfach nur die Nase gestrichen voll...
mit der in ueber 45 J. brav eingezahlten gekuerzten Rente koennen Wir hier trotzdem gut und bio-gesund leben...<<

//

Aber das kann und darf doch nicht die Quintessenz sein...

RE: Felina2

"Warum genehmigen wir ausländischen Bauern hier riesige Schweineställe zu betreiben deren Erzeugnisse in den Export gehen? Die können doch im Heimatland die Sauerei verursachen."

Glauben sie die Sauerei wird besser, wenn ein deutsche Landwirt sie vollbringt ?

Gruß Hador

D. muss den Prozess zahlen. Eine Strafe gibt es nicht.

@11:24 von Heißer Schnee
Es ist offenkundig, dass die Subventionen an die Landwirtschaft falsch verteilt werden.
Natürlich kann es nicht sein, dass eine adlige Großgrundbesitzerin ca. 1/2 Million € im Jahr* bekommt, obwohl sie natürlich nicht langwirtschaftlich tätig ist.

*Vor ein paar Jahren wurden einmal die Zahlen transparent gemacht.

Nitrat

... wird im Leitungswasser sowieso auf geringere Werte (max. 25 mg/l) verdünnt. Ist jetzt also kein AKUTES Problem für die Gesundheit der breiten Bevölkerung.
Zum Argument "ist besonders für Kinder gesundheitlich bedenklich" würde ich mir eher von der EU wünschen, Deutschland endlich einmal wegen massiver Mißachtung des Nichtraucherschutzgesetzes zu verklagen - das tut mehr als not, und betrifft fast jeden, und nicht bloß Kinder:
Ob in Autos, in den Fußgängerzonen, vor Krankenhäusern, sogar in den eigenen 4 Wänden (durch vorzugsweise balkonrauchende Nachbarn) wird man zum Passivrauchen gezwungen, darf (angeblich...) nichts gegen diese gefährliche Körperverletzung unternehmen, ist daher völlig entrechtet im Grundrecht auf frische, saubere Luft zum Atmen - und die ist genauso wichtig wie Trinkwasser!!
Das wäre sehr einfach - lediglich die einige unserer Politiker korrumpierende Tabakindustrie verhindert das! Wirklich handfeste Argumente gegen mehr Nichtraucherschutz gibt es nämlich nicht

@Capri Corn

Wo Sie gerade vom aufwachen reden, das Urteil bezieht sich auf eine Klage von 2016!

Augenwischerei. Jegliche Kosten zahlt am Ende IMMER der Verbraucher. So funktioniert Wirtschaft.

Hier liegt auch die eigentliche Ursache: Fleisch muss in D beliebig viel und billig sein. Heraus kommt Supermarktfleisch, dass man eher als "Biomasse, tierisch" bezeichnen muss und eben auch hohe Bodenbelastung. Darf das Nitrat nicht auf's Feld, müsste es teuer als Sondermüll entsorgt werden.

11:47, proehi

>>Gerade habe ich mich umentschieden.

Statt Schweinebraten nehme ich heute Mittag einen fleischlosen Auflauf und werde versuchen, diese Übung auch künftig immer öfter zu berücksichtigen.

Mahlzeit.<<

Und das in München...

Gruß aus Berlin,

CR

Verkauft wird ja nicht alles ...

Malta, Belgien, Niederlande, GB (-> noch sind Sie ja in der EU), Spanien (Katalonien) sind meines Wissens doch auch von einer zu hohen Belastung betroffen.

Da hilft den Niederlanden auch ein bisschen Export doch sicherlich nicht.

Die Gülleverordnung in S-H fand seit 2012 in der Praxis keine Anwendung mehr.
Selbst auf gefrorenem Boden, der das Oberflächenwasser stark in die Gewässer direkt abführte, wurden aufgrund von "Notfälle" zugelassen.
Das importieren von Gülle aus den Niederlanden zum Beispiel, wird hier auf den Böden ausgebracht und dafür viel Geld kassiert.
Das ist aus meiner Sicht eine richtige Gülle-Mafia.
Es geht hier nicht um Umweltschutz oder Schutz der Bürger, sondern um harte Währungen beim Behilflichsein der Gülleentsorgung.
Auch ein Herr Habeck der Grünen hatte hier als Minister in S-H keine Abhilfe geleistet.
Es gab lediglich Lippenbekenntnisse, die in der Praxis null Anwendung fanden.

Das ist das Geschäft mit der Umwelt.
Es müssten drastische Strafen verhängt werden!
Unser Bauer im Dorf hat nun noch ein Güllesee angelegt, Baugenehmigungen bekommen und fährt und fährt in unsere umliegenden Ländereien, um es auszubringen. Es ist schlimmer, als noch zum Jahre 2000.

@Kölner1

"Zu Nitraten im Grundwasser habe ich seit 30 Jahren von den Grünen noch keinen Ton gehört. Komisch!"

Finde ich auch komisch, ich habe zum Thema nämlich von den Grünen durchaus schon etwas gehört. Durchstöbern Sie doch mal das Internet mit der Suchmaschine Ihrer Wahl und unter Verwendung der Stichworte "Grüne", "Nitratbelastung" und "Grundwasser" - Sie werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen!

Seitenhieb loswerden?

@ Oldtimer:
Unter einem grünen Außenminister wurden erstmals Deutsche Soldaten nach45 in die Welt geschickt, ...

Mal davon abgesehen, dass das gar nicht stimmt, kann es sein, dass Sie die Grünen nicht sonderlich mögen? Allerdings habe ich noch nicht kapiert, was die Soldaten mit dem Nitrat zu tun haben.

Luftnummer

Zitat:
Die EU-Kommission könnte in einem nächsten Schritt Strafzahlungen erstreiten, falls sich die Lage nicht bessert.
Zitatquelle: Spiegel online

Betonung auf könnte.
Also alles nur heiße Luft.

Also....
„Erst wenn das letzte Schnitzel gefressen, der letzte Brunnen vergiftet, der letzte Mist verklappt ist, werdet Ihr merken, dass man Gülle nicht trinken kann.“

Nicht realistisch

@ erster Realist:
Biologische Aufbereitungsanlagen...es besteht doch die Möglichkeit Gülle aufzuarbeiten, mit Hilfe von Bioreaktoren, oder durch Troknungsverfahren, wo anschlißend alles in Verbrennungsanlagen entsorgt werden kann.

Zu was wollen Sie Nitrat denn verbrennen? Zu Stickoxiden?

Ist doch Wirtschaft.

Solang die Bauern für die Gülle aus Holland;Dänemark usw. Geld bekommen u. der Wasserkunde die neuen Filter bezahlt d..h. neuen nie dagewesenen Bedarf erschafft ist doch alles easy? Die Frage ist nur noch der Sinn so wie bei der Atomkraft das Müllproblem über Mill. Jahre einen Bedarf an Entsorgung schafft der sonst nicht da gewesen wäre. Man muß nur Wirtschaft;Markt u. auf der Verdiener Seite stehen dann ist alles sinnvoll auch wenn die andere Seite langsam daran erstickt oder so?!Was gehen mich andere an ich denke nur bis zu meinem Ellenbogen u. da muß es wirtschaftlich sein sonst lohnt es sich nicht? Logo!(auch ökonomische Zwänge genannt)Wer soll,will nicht seinen Gewinn machen? Gut der Arbeitnehmer;Verbraucher ;Kunde tut nicht alles für Geld!

Nitratbelastung im ganzen Ökosystem

Stickstoff ist heute das Umweltproblem Nr. 1 in "entwickelten" Ländern. Nitrate sind nicht nur bereits im Grundwasser angekommen - vorher waren und sind sie extrem überhöht im ganzen Ökosystem. Nicht nur im Acker, sondern auch auf allen gegüllten Wiesen (sowieso; das sind im Übrigen fast alle), aber auch weit in die Wälder hinein, im Übrigen auch in "Naturschutz-Gebiete". Unsere heimische Pflanzenwelt ist nur noch ein Schatten derer vor ca. 30 Jahren (die keineswegs noch intakt war); fast alles, was nicht Gülle verträgt (das sind einige recht wenige Arten), ist entweder kurz vor dem Aussterben oder schon dahinter. Das betrifft im Übrigen auch die Insektenwelt, um die man sich ja beginnt, Sorgen zu machen. Diese leidet nämlich keineswegs "nur" an Glyphosat, Neonicotinoiden & co., sondern auch am Aussterben ihrer Nahrungspflanzen. Nur noch die Arten, die an Brennnessel & co. (die, die Überdüngung vertragen) fressen, haben mehr als punktuell überlebt. Es ist wirklich eine Schande.

Wieso werden wir verklagt?

Wieso werden wir verklagt? Das macht man doch nur, um Kohle ab zu greifen. Merkel hat doch schon gesagt, daß sie die EU alleine finanzieren will, wenn England aussteigt.
Versteh ich alles nicht mehr.
So langsam bin ich immer mehr für den D-Exit.

@warumnichtgleichso 10.48

Der Verbraucher ist NICHT der Verursacher!
Die Massentierhaltung, die sehr viel für den Export produziert (und damit auch in Afrika eine der Fluchtursachen ist!) ist und bleibt der Verursacher. Zudem ist der Fleischkonsum hier in Deutschland (zum Glück) rückläufig.
Aber wie es hier schon einige richtig vermerkt haben, ist die Union (insbesondere die CSU mit ihren wirtschaftshörigen Ministern) durch ihre jahrzehntelange Untätigkeit eigentlich auch (Mit-)Verursacher.

um 11:58 von birdycatdog Ja,

um 11:58 von birdycatdog Ja, reden tun die Grünen viel. Die praktischen Konsequenzen ihrer Politik für "Bio"energie und "Bio"kraftstoffe sind aber Grüne Wüsten bei uns, Regenwaldvernichtung in den Tropen und eben Nitratverseuchung des Grundwassers.
Immer weiter Dasselbe tun und dann andere Ergebnisse erwarten ist eine der Definitionen des Wahnsinns.

Es kann in Wahrheit NIEMALS zu ..

viele Nahrungsmittel auf dieser Welt geben!

Nicht unbedingt für die sowieso wohlhabenden Deutschen, aber für hunderte Millionen wenn nicht sogar Milliarden Menschen auf dieser Welt machen günstige Nahrungsmittel nichts Minderes als den Unterschied zwischen einen dauerhaften hungern oder nichthungern aus!

Und hier wird nichts anderes versucht Nahrungsmittel aufgrund einer damit verbundenden höheren Nitratbelastung der Gewässer künstlich zu verknappen!

Was zu bedenken ist!

ja - das ist ein Armutszeugnis

"Zu Nitraten im Grundwasser habe ich seit 30 Jahren von den Grünen noch keinen Ton gehört. Komisch!"
Nicht komisch, sondern eine echte Schande. Die "grüne" Partei diskutiert viel lieber über marginale Probleme. Es ist im Übrigen aber nicht so, dass das Problem nicht schon seit Längerem bekannt sei. Jeder Biologe mit Gelände-Erfahrung (wie ich) kann genau sehen, dass die starke Düngung zum Genozid an den heimischen Pflanzen führt, also zu einer Überführung einst magerer Standorte in nährstoff-überflutete Wenig-Arten-Gesellschaften.
Mein Vorschlag: Bau spezieller Biogas-Anlagen, die Gülle verstromen können (möglich) und Rückführung der Gär-Reste in Luft-Stickstoff durch Bakterien in Kläranlagen (möglich). Das kostet etwas Geld, aber würde etwas bringen. Und natürlich, sonst ist alles sinnlos: eine rigide Düngemittelverordnung muss her. Aber das werden Bauernverband & co. natürlich verhindern, ebenso wie eine wirksame Regulierung der Acker-Gifte (Glyphosat und Neonicotinoide).

neuh

höchstwahrscheinlich sind die Niederländen in dieses Verfahren gegen Deutschland nicht verurteilt worden.. Möglichst bei einen nächsten Verfahren (gegen die Niederländen).

Lobby

Die nächste Lobby, die ihre Profitinteressen über die Gesundheit der Allgemeinheit stellen darf.

Es ist wirkich unglaublich.

Es gibt wirklich kein Gebiet auf dem unsere Regierung und Verwaltung nicht versagt hat.

Und das obwohl Deutschland zur Zeit die höchsten Steuereinnahmen, und damit die grösste Handlungsfähigkeit, in seiner Geschichte hat.

Merkel und die grosse Koalition sind verlorene Jahre für Deutschland.

keine Visionen für Menschen unter 30. Keine Vorsorge für die Zukunft.
Alles geht kaputt aber Hauptsache wir haben die schwarze Null.

Das später eine Kernsanierung viel mehr kostet als heute kleine Schäden und Fehler zu beseitigen will oder kann in der Regierung keiner verstehen.

ja ...

"Hauptsache die Wirtschaft "boomt" und die "Eliten" diese Landes können sich weiterhin die Taschen vollstopfen."
Zum zitierten Satz las ich kürzlich in J.-J. Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag (ca. 1885): "Unter schlechten Regierungen ist diese Gleichheit nur scheinbar und trügerisch; sie dient nur dazu, den Armen in seinem Elend und den Reichen in seinem widerrechtlich erlangten Besitz zu erhalten. In Wirklichkeit sind die Gesetze immer nur für diejenigen wohltätig, welche etwas besitzen …".
Dem kann man nicht viel hinzufügen, leider ...

revolutione

Es wird wieder Zeit für eine Revolution al la Französische von 1789... Gesellschafft spaltet sich in reich und arm. Reich kümmert sich ein Scheiss um die Armen, die Armen gehen en Masse auf die Straße und bringen einige von die Reiche Leute um und es gibt wieder für 2-3 Jahrhundert etwas Ruhe (hoffentlich)..

Unsere Regierung vergiftet uns

Mit seiner Nahrung nimmt der Verbraucher in Deutschland durchschnittlich etwa 90 mg Nitrat pro Tag zu sich, wobei der größte Anteil des Nitrats aus den pflanzlichen Lebensmitteln, vor allem Gemüse, stammt.

ja, aber ... das ist nicht alles.

"Tja, solange man das verklappen der Gülle von Holländischen Landwirten auf deutschem Boden zulässt, wird sich da auch nichts ändern. Die Gülleabnehmer bekommen die gülle kostenlos oder sogar gegen Bezahlung auf ihr Feld gebracht.
Es gibt einen regelrechten Güllehandel in Deutschland."
Das ist leider in der Tat richtig. Nur leider ist das nicht alles. Auch in vermeintlich weniger belasteten Regionen haben wir viel zu viel Stickstoff im Ökosystem. Pflanzen, die an Nährstoffarmut angepasst sind (die Roten Listen sind voll von ihnen …), haben kaum mehr irgendwo eine Chance. Und damit auch viele Insekten, die auf genau diese Pflanzen angewiesen sind. Glyphosat & co. kommen dann noch oben drauf.

10:05 von Kölner1 Internetkompetenz für alle!

"Zu Nitraten im Grundwasser habe ich seit 30 Jahren von den Grünen noch keinen Ton gehört. Komisch!"

Komisch ist eher, dass es Zeitgenossen gibt, die offenbar einfaches "googlen" nicht beherrschen ... und das 25 Jahre nach Schaffung von WWW-Browsern.

Durch einfache Eingabe von drei schlichten Worten: Grüne - Bundestag - Nitrat erhalten Sie ... ahnen sie es?

Das permanente Bewegen in rechten Web-Parallelgesellschaften scheint dagegen die Urteilsfähigkeit, Such- und Sachkompetenz einzuschränken.

@ 10:23 von Biocreature

Fragen an den Faktencheck:
Wie schaffen es die anderen EU Ländern?
Vor allen diejenigen die ebenfalls viel Landwirtschaft betreiben?

z. B. in dem sie die Massentierhaltung einschränken.

Der grösste Schweinezüchter der Niederlande ist mit seinen Betrieben nach Deutschland umgezogen.

Und das wird auch so bleiben mit einer Weinkönigin als Landwirtschaftsministerin.

Na hoffentlich bekommen wir

Na hoffentlich bekommen wir jetzt im Anschluss eine wirklich empfinde Strafe. Dann hat es sich endlich mit dem Gülle verklappen.
Wir haben einen gegrabenen Brunnen auf dem Grundstück. Manchmal STINKT das Grundwasser!
Das finde ich schrecklich, kann aber nichts dagegen tun. Werden wir zu einer wirklich einmal empfindlichen Strafe verurteilt, denke ich wird die Politik aufwachen und einschreiten. Es muss aber richtig teuer sein!

@ Kölner1 - 10:05 h: Da haben Sie dann aber sehr ...

schlecht hingehört. Oder evtl. bei deren Äußerungen gezielt ab-/umgeschaltet? *^^* MfG

Die sollen dafür sorgen, das

Die sollen dafür sorgen, das das aufhört, denn die Gesundheit der Bürger worum sich Merkel wenig kümmert, ist längst betroffen. Da braucht es kein verfahren, sondern Verbote und bessere Lösungen, das war ja nicht immer so.

sicher nicht!

"Was ist mit den anderen Übeltätern?
Z.B. Niederlande, ... sind die in dem Verfahren jetzt auch verurteilt worden"

Mit Sicherheit nicht. Die Niederlande haben nämlich eine rigide Düngemittelverordnung. Jeder Bauer darf nur mit Spritzen in den Boden soviel Dünger ausbringen, wie er für das Pflanzenwachstum auf diesem Acker braucht. Ein Vorbild also, die Niederlande! Man kann ihnen ja kaum übelnehmen, dass sie uns die Gülle bringen, wenn wir ihnen das erlauben (und noch dafür zahlen!).

@ mac tire - 10:39 h: Der EuGH ist durchaus gut

beschäftigt, aber bei uns halt seitens Politik und Medien nur im Fokus, wenn unser Land exklusiv betroffen ist.
Gut, dass es ihn gibt (inkl. HP, um die Arbeit nachvollziehen zu können), denn ohne diese Institution würde im Lande (und nicht nur in unserem) weit mehr unter den berühmten Teppich gekehrt. MfG

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: