Ihre Meinung zu: Kommentar: Münchner Geschichten - ein bisschen zu einfach

20. Juni 2018 - 21:59 Uhr

Die CSU macht es sich mit ihren Konzepten in der Flüchtlingspolitik zu einfach, kommentiert Michael Stempfle in den tagesthemen. Wer konsequent zurückweisen will, braucht Partner. Die aber sind nicht in Sicht.

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Kommentare

Die CSU hatte 2013 schon die Flüchtlingskrise geschaffen

ANNO 2013 Nach den Schiffsunfall bei Lampedusa trafen sich alle EU - Innenminister.

EU-Kommissarin Malmström appellierte an die EU-Staaten, die Verantwortung besser aufzuteilen.
Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sagte: "Ich halte sehr viel davon,
ein System zu finden, das einfach mehr die Verantwortung gerecht aufteilt."
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) machte klar:
"Dublin II bleibt unverändert, selbstverständlich." Und Blockierte !

Das Resultat für die im Stich gelassen
EU-Außenländern ohne Frontex und EU Aufnahmelagern , konnte man anschließend sehen ! Man hätte schon 2 Jahre früher eine
Gemeinsame Lösung vereinbaren können.

Der Kommentator möchte wohl die Grenzen offen lassen

damit alles so bleibt wie es ist? Und alle dürfen weiter kommen, weil Merkel das "Willkommensland" immer noch nicht als solches laut hörbar widerrufen hat?
Was sagt der Kommentator dazu?
Den Letzten, und das sollen wir sein, beißen die Hunde?
Wir müssen deshalb Stärke zeigen. Mit wem wir es uns verderben, das ist deren Sache, denn die suchen ihre Lösung im Durchwinken.
Frau Merkel muß endlich Härte zeigen, Seehofer weist den Weg.

Die CSU war schon immer "populistisch": einfach Show-Aktionen.

Sie weiß genau - dank Innenminister Herrmann - dass Bayern 300000 Flüchtlinge unregistriert hereinließ.

Es ist im Artikel zu Recht auf die von Natur aus offenen Grenzen Bayerns verwiesen worden. Bayerisch-österreichische Grenzgänger haben im BR darauf verwiesen, dass sie bei Vermeidung der Hauptrouten noch nie etwas wie Kontrolle erlebt oder gesehen hätten.

Dagegen ist ein merkwürdiges Stillschweigen beim Bekämpfen der Fluchtursachen.
Weder die Aufhebung der Sanktionen gegenüber syrischen Minderheiten (Christen etc.), noch wirtschaftlich längst erkannte Maßnahmen in Afrika (Export subventionierter Güter) werden ernsthaft angegangen.

Auch die Rüstungsexporte mit ihren dubiosen Zielen werden nicht zum Wahlkampfthema gemacht.

genau so ist es!

und natürlich wissen das auch die Strategen der CSU. Was die CSU hier macht, ist ein Versuch, die Wähler in Bayern für sich zu gewinnen. Aber das kann auch gründlich schief gehen.

"Die CSU macht es sich mit

"Die CSU macht es sich mit ihren Konzepten in der Flüchtlingspolitik zu einfach. Wer konsequent zurückweisen will, braucht Partner. Die aber sind nicht in Sicht."

Nun, die CDU macht es sich mit ihren Konzepten in der Flüchtlingspolitik zu einfach. Wer konsequent alle und jeden reinlassen will, braucht Partner. Die aber auch die sind nicht in Sicht.

Richtig. Es kann nur

Richtig. Es kann nur europäische Lösungen geben und die derzeit 600000 Migranten pro Jahr kann Europa locker verkraften ( 1/3 Deutschland ).

Nein, die CSU

...hat völlig recht. Die anderen Parteien machen es sich zu einfach. Alles ist toll, alles ist gut, Probleme gibt es nicht und wenn doch kann Europa sie in wenigen Stunden lösen, die Aufnahmekapaziät ist unbegrenzt, alles klappt, wie schaffen das. Das Bild der anderen. Seehofer und Söder sehen die Sache nüchterner und realistischer.

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