Kommentare

Zynisch aber nicht unerwartet

für Betroffene. Standard Antwort "Nicht zuständig, aber wünschen noch viel Kraft." Besser selbst handeln, als so behandelt zu werden.

Symptome behandeln

Ich möchte nicht, daß an Symptomen herumgedoktert wird, wenn stattdessen die Ursachen bekämpft werden können.

In dem Land, in dem ich aufgewachsen bin, wurden keine LKW durch Weihnachtsmärkte gesteuert und es wurden keine Anschläge mit Rhizin vorbereitet. Es gab weder Islamisten noch als Asylanten getarnte Partisanen eines angehenden Gottesstaates.

Ich erwarte, daß solche Menschen von meiner Heimat ferngehalten werden. Dann muß man hier auch keine Terroropfer beklagen.

Entschädigung?

Eine Entschädigung durch den Staat lehne ich ab. Die Entschädigung kann höchstens von den Tätern und Veranwortlichen kommen. Reden können wir über eine staatliche Hilfe. Der Staat ist dazu nicht verpflichtet, er kann es aus purer Solidarität und Nächtenliebe tun.

Opfer vs. Opfer

Warum sollen hier die Angehörigen von "Terroropfern" besser gestellt werden, als Anghörige von "Drogenopfern", "Verkehrsopfern" oder Opfer anderer Verbrecher?

Die Unterscheidung von Opfergruppen und die damit verbundenen finanzielle und moralische auf-bzw. Abwertung ist der falsche Weg.
Natürlich versucht der Staat hier Verantwortung zu übernehmen, dann aber bitte auch in anderen Bereichen!

Sinnvoller wäre es daher mehr Hilfsangebote für ALLE Angehörigen - ungleich der Art des Todes - zu schaffen.

Ich komme nicht dahinter

warum Opfer von Terroranschlägen "besondere" Opfer sind und nicht "normale" Opfer wie jeder andere bei einem Gewaltverbrechen.

Da die Weihnachtsmarktmorde

Da die Weihnachtsmarktmorde auf Staatsversagen zurückzuführen waren, steht den Opfern und Hinterbliebenen eine m.E. selbstverständlich eine Entschädigung zu. M.E. wären die NSU-Morde dafür ein geeigneter Präzedenzfall. Wie wurde denn da entschädigt, weiß das jemand?

Staatsversagen sollte ohnehin juristisch kategorisiert werden; man sieht ja, daß es zu einer Lücke im Opferschutz geworden ist.

Ich finde es auch schofelig was manche sagen, daß Opfer von Terrorismus und ihre Hinterbliebenen nicht entschädigt werden sollten, weil so viele andere Unglücke auch nicht entschädigt werden. Man sollte sich doch fragen, könnte man nicht auch anderen von Unglück betroffenen Leuten mehr helfen, solidarischer sein innerhalb der Gemeinschaft? Es ist ja nicht so, als ob kein Geld da wäre.

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