Ihre Meinung zu: Giftfund in Köln: Haftbefehl gegen Terrorverdächtigen

13. Juni 2018 - 20:17 Uhr

Gegen den Terrorverdächtigen von Köln ist Haftbefehl erlassen worden. Ermittler fanden hochgiftiges Rizin in seiner Wohnung, das er möglicherweise für einen Anschlag verwenden wollte. Von M. Götschenberg und H. Schmidt.

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Kommentare

Da stellt sich doch glatt die

Da stellt sich doch glatt die Frage, was wollte der jugendliche Tunesier mit diesem Zeugs machen. Naja zum Glück ist ja nichts passiert und niemand ist zu Schaden gekommen. Das lässt auf ein mildes Urteil, falls es je dazu kommt, hoffen.

21:28, Goldenmichel

>>Da stellt sich doch glatt die Frage, was wollte der jugendliche Tunesier mit diesem Zeugs machen. Naja zum Glück ist ja nichts passiert und niemand ist zu Schaden gekommen. Das lässt auf ein mildes Urteil, falls es je dazu kommt, hoffen.<<

Der "jugendliche Tunesier" ist 29 Jahre alt und hat gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen.

Soviel ist bekannt.

Außerdem ist er mit einer Deutschen verheiratet.

Auch das ist bekannt.

Alles andere ist Spekulation.

Oder ein verunglückter Ironieversuch Ihrerseits.

Gute Arbeit!

Mein Respekt und Dank der Polizei!

Hoffen wir auf mehr Erfolge.

@Kulturdeutscher - Fremdschämen.

19:23 von Kulturdeutscher:
"Ob Anis Amri, Hussein K. oder Ali Bashar, eines haben sie alle gemeinsam: es sind junge muslimische Zuwanderer aus patriarchalisch geprägten, gewaltaffinen Kulturkreisen."

Kann es sein, dass Sie sich aufgrund weniger Einzelfälle ein Pauschalurteil über Millionen von Menschen erlauben? Hat ihr Hass Sie vergessen lassen, dass Deutschland auch vor der Flüchtlingskrise kein gewaltfreies Regenbogenland war?

...

Hoffentlich verbringt so ein Raketentechniker keinen freien Tag mehr in Deutschland. Entweder in ein deutsches Gefängnis, sollte der terroristische Hintergrund nicht nachgewiesen werden können, dann direkt zurück nach Tunesien

Soll das jetzt Normalität

Soll das jetzt Normalität sein, dass es jeweils Glücksache ist, ob ein neuer islamistischer Anschlag von einem der hunderten Gefährder noch rechtzeitig entdeckt wird?
Bei hunderten Gefährdern und Salafisten im vierstelligen Bereich sind neue Anschläge nicht als überraschende Einzelfälle zu bezeichnen.
Ist das ein systemisches Problem oder werden Opfer einfach durch das unkontrollierte Hereinkommen über unsere Grenzen als normal hingenommen?
Und wie normal ist es, dass jemand, der geflüchtet ist, Rizin in seiner Wohnung hat?

Wieviele aus seinem Umfeld haben diese seltsamen Einkäufe mitbekommen und nichts gemacht?

21:57, Norddeutscher22

>>Und wie normal ist es, dass jemand, der geflüchtet ist, Rizin in seiner Wohnung hat?<<

Woher wissen Sie, daß es sich hier um einen Geflüchteten handelt?

>>Wieviele aus seinem Umfeld haben diese seltsamen Einkäufe mitbekommen und nichts gemacht?<<

Welches Umfeld meinen Sie?

Seine Ehefrau?

Die beiden könnten eine konspirative Zelle sein.

Meine Spekulationen sind so gut wie Ihre.

Bereits in Tunesien ein polizeibekannter Islamist!

Dazu mein Fazit:

Nicht alle Menschen, insbesondere wenn diese Personen selbst radikale Islamisten sind, werden in deren Heimatländern zu Unrecht verfolgt!

Was zu bedenken ist!

Es wundert mich doch sehr das

Es wundert mich doch sehr das ein Haftbefehl erlassen worden ist, schließlich hat der arme Mann doch einen festen Wohnsitz.

@21:57 norddeutscher22

Nein, das soll nicht Normalität sein.
Es ist keine Glücksache, sondern professionelle gute Ermittler- und Polizeiarbeit gewesen.
Die "seltsamen Einkäufe" muss nicht einmal ein Freundeskreis mitbekommen, weil die Pflanzen übers Internet zu beziehen waren.
Es ist kein systemisches Problem und Opfer werden nicht als normal hingenommen.

21:47, Rimpimpim

>>Denn während derzeit die vielen tragischen Einzelfälle zum Glück nur jeweils wenige Opfer fordern ( wobei ein jedes eines zuviel ist), wäre ein gelungener Anschlag mit solchen Mitteln wohl jeneits der 10 einer nach oben offenen Richterskala.<<

Um einen Anschlag mit Rizin, der einigermaßen "effektiv" sein soll, durchzuführen, braucht es schon ein beachtliches Know How.

Ich weiß von keinem einzigen, und auch als Kriegswaffe wurde das Zeug meines Wissens noch nicht eingesetzt, obwohl seit mehr als hundert Jahren daran geforscht wurde.

Ich weiß, daß ich mir jetzt wieder den Vorwurf einhandeln werde, ich würde verharmlosen.

Sei's drum.

Rizinusöl kenne ich gegen

Rizinusöl kenne ich gegen Verstopfung.
Wikipedia schreibt, dass oral 0,3-20 mg je Kilogramm Körpergewicht tödlich sein können, dass seien etwa acht Samenkörner, beim einatmen weit weniger. Handhabung bzw Aerosolherstellung scheint dafür alles andere als trivial zu sein.

Giftpflanze des Jahres 2018 Rizinus

Pflanzen, die zur Giftpflanze des Jahres gewählt wurden, werden für ein Jahr besonders vorgestellt. Sinn der Aktion ist, sich wieder einmal über die Giftwirkung einiger Pflanzen Gedanken zu machen und diese bei der Gartengestaltung zu beachten. Giftpflanzen sollen bewusst eingesetzt werden, nur so können Vergiftungsunfälle vermieden werden.

Der Botanische Sondergarten Wandsbek hat mit seinem Award einen Trend gesetzt. :)

@Frank von Bröckel, 22:05

"Bereits in Tunesien ein polizeibekannter Islamist!" -
Wo bitte haben sie denn diese Information her? Ich habe den Artikel nun zum dritten Mal gelesen, konnte aber nichts in dieser Richtung finden.

In was für einer Zeit leben wir nur?

Vor einigen Jahren waren solche Fälle undenkbar hier bei uns in Deutschland. Jetzt schleicht sich ein Gefühl der "Normalität" ein und wir können mal wieder unseren überlasteten Polizeibeamten dankbar sein das Sie mal wieder den Wettlauf mit der Zeit gewonnen haben. In was für einer Zeit leben wir nur?

@22:05 von Frank von Bröckel

An der Stelle gebe ich Ihnen recht. Das gab es schon öfters, Metin Kaplan, aber auch aus anderen extremistischen Lagern. Herausforderung ist oft dass manche Regierungen ihre Gegner zu Terroristen deklarieren ohne dass diese es sind. Da hilft nur ein Background-Check, der unbedingt durchgeführt werden muss. Vielleicht ist das hier auch geschehen und das hat mit zur Augedeckung geführt? Reine Spekulation. Mich freut die hohe Treffsicherheit der Behörden, halte die aber nicht für ganz zufällig.

Am 13. Juni 2018 um 22:03 von fathaland slim

lesbar ist zur Zeit unter anderem.
" Nur spärlich sickerten Informationen über den Tatverdächtigen durch. Nach Informationen von FOCUS Online reiste der Endzwanziger im November 2016 nach Deutschland ein. Wie aus Sicherheitskreisen zu erfahren war, galt er bereits in seinem Heimatland als radikaler Islamist. Das BfV hatte den Mann schon länger im Blick. "

Gibt noch mehr zu lesen, nur ein kleiner Auszug von aktuellen Deutschen Seiten.

Bitteschön Herr/Frau fathaland slim ;-)

wie sinnvoll ist es, die

wie sinnvoll ist es, die Täter noch darauf hinzuweisen, dass diese Stoffe im Internet überwacht werden. Diesen Fehler werden Sie nicht ein zweites mal machen!

22:06, Dicodes

>>Es wundert mich doch sehr das ein Haftbefehl erlassen worden ist, schließlich hat der arme Mann doch einen festen Wohnsitz.<<

Oh je, noch ein mißlungener Ironieversuch, der in höhnischer Süffisanz endet.

Ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ist kein Pappenstiel.

22:20, Eu-Schreck

>>Rizinusöl kenne ich gegen Verstopfung.
Wikipedia schreibt, dass oral 0,3-20 mg je Kilogramm Körpergewicht tödlich sein können, dass seien etwa acht Samenkörner, beim einatmen weit weniger. Handhabung bzw Aerosolherstellung scheint dafür alles andere als trivial zu sein.<<

Rizinusöl ist rizinfrei, da das Zeug nicht fettlöslich ist. Die abführende Wirkung ist auf andere Substanzen zurückzuführen.

Die Aerosolherstellung ist nicht nur alles andere als trivial, sie ist nach meinen Informationen so gut wie nicht praktikabel. Der Stoff wäre sonst wohl schon längst mal als chemische Waffe eingesetzt worden. Mir ist aber kein Fall bekannt.

Ich vermute, daß die islamistische Obszession daher rührt, daß die Rizinuspflanze rund ums Mittelmeer in Massen wächst und somit im "Mutterland" des Islamismus zumindest potentiell für Anschläge verfügbar ist. Die Tatsache, daß es dort noch keine gab, ist ein weiteres Indiz dafür, daß das nicht so einfach ist.

22:10 von fathaland slim

«Um einen Anschlag mit Rizin, der einigermaßen "effektiv" sein soll, durchzuführen, braucht es schon ein beachtliches Know How.
Ich weiß von keinem einzigen, und auch als Kriegswaffe wurde das Zeug meines Wissens noch nicht eingesetzt, obwohl seit mehr als hundert Jahren daran geforscht wurde.»

Ich kenne auch keinen einzigen derartigen Fall.

Es gibt einige recht spektakuläre US-Mordfälle & -versuche mit Rizin aus den 1970/80er Jahren. So gut wie alle begangen von Ehefrauen, die ihre Männer aus dem Weg räumen wollten. Einer davon an einem Arzt, bei dem die Dosis zu gering war, er aufgrund seiner heftigen Symptome und des "Einkaufsverhaltens" seiner Frau "der Sache auf die Schliche kam".

Einen der ganz wenigen Vorfälle weltweit mit "biologischen Kampfstoffen" war ein Anschlag 1984 in den USA mit Salmonellen. Begangen von Ma Anand Sheela / Baghwan-Sekte ("Rajneeshee Bioterror Attack").

Ohne Tote & bizarrer Hintergrund:
Nicht-Baghwan Wähler in "Wasco County" außer Gefecht setzen …

@22:28 von wenigfahrer

"Bitteschön Herr/Frau fathaland slim ;-)"

Mit Verlaub, das war jetzt unterirdisch.

@21:41 von tomasius

"Mein Respekt und Dank der Polizei!"

Und dem aufmerksamen Internethändler!

22:24, eine_anmerkung

>>In was für einer Zeit leben wir nur?
Vor einigen Jahren waren solche Fälle undenkbar hier bei uns in Deutschland. Jetzt schleicht sich ein Gefühl der "Normalität" ein und wir können mal wieder unseren überlasteten Polizeibeamten dankbar sein das Sie mal wieder den Wettlauf mit der Zeit gewonnen haben. In was für einer Zeit leben wir nur?<<

Die Attentäter vom 11. September waren zum Teil Studenten von der Hamburger Uni.

22:28, wenigfahrer

Daß der Mann im November 2016 einreiste, heißt übrigens noch lange nicht, daß es sich um einen Geflüchteten handelt.

Tunesier kommen auch aus anderen Gründen nach Deutschland.

22:23 von JorisNL

Wo bitte haben sie denn diese Information her?
.
Lesen bildet
einfach mal die Zeitung lesen

https://www.focus.de/politik/deutschland/koeln-er-wollte-offenbar-mit-ei...

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