Ihre Meinung zu: Fall Susanna: "Bewährungsprobe für den Rechtsstaat"

11. Juni 2018 - 14:49 Uhr

Im Fall der getöteten Susanna sind viele Fragen offen - auch die nach dem Alter des Verdächtigen. In der politischen Debatte wird darauf gepocht, dass der Rechtsstaat seine Handlungsfähigkeit beweisen müsse.

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Kommentare

Die Handlungsfähigkeit... aha.

Sie ist nicht mehr vorhanden angesichts des tagelangen irren Mediengeschwurbels in dem alles untergeht, vor allem die Frage nach dem Motiv und den Hintergründen. Die voyeuristische Berichterstattung hat den Fall doch jetzt schon zu einem Spektakel gemacht, der nicht mehr nach rechtsstaatlichen Kriterien juristisch aufgearbeitet werden kann.

"Bewährungsprobe für den

"Bewährungsprobe für den Rechtsstaat"

Naja, mal sehen was draus wird, vermutlich eine Bewährungsstrafe mit ein paar Sozialstunden und etwas mehr Integrationshilfe vermutlich. Jedenfalls sind wir alle froh das der Jugendliche wieder da ist.

"in der politischen debatte..."

Rechtsstaat - war das nicht, was man als erstes über Bord schmeißt, wenn es darum geht Humanität auszuweisen und sich als besonders Hilfreich und unbürokratisch zu erweisen??? Ausgerechnet, wenn die Realität uns die Folgen rechts und links um die Ohren haut, verweist die Politik mit Nachdruck auf die Bürokratie, wie bigott ist das denn?

Mutmaßlich

Müsste es nicht heißen, der "mutmaßlich" 20-Jährige, da sein Alter nicht nachgewießen wurde? Ich meine es heißt ja auch er hätte "mutmaßlich" vergewaltigt, aber im Text steht mehrfach der 20-Jährige.

Erzähl den betroffenen Familien ...

Verwandten, Bekannten sowie Arbeits- und Schulkollegen mal was vom handlungsfähigen Staat.
" ... dass der Rechtsstaat seine Handlungsfähigkeit beweisen müsse."
Mit Sicherheit muss er das nicht, denn er hat sie schon längst verloren.
Immer diese Relativierei der Flüchtlinkrise und die Schönfärberei seiner Symptome in Deutschland.

Das ist doch wohl alles ein schlechter Witz?

Ein irakischer Flüchtling flüchtet vor der deutschen Polizei zurück in den Irak, aus dem er ursprünglich - weswegen? - geflüchtet ist. Damit er problemlos aus Deutschland aus- und in den Irak einreisen darf, hat er sogar einen Passierschein der irakischen Botschaft (wie ist er als Flüchtling darangekommen?). Die Namen auf Flugschein und Ausweispapieren differieren, was aber nicht auffällt (obwohl selbst innereuropäisch die Papiere normalerweise stets abgeglichen werden, sogar auf Charterflügen). Das Alter des Verdächtigen muß, obwohl er irakische und deutsche Ausweispapiere besitzt, überprüft werden.

Hier haben so viele Stellen fürchterlich versagt, daß mir schlecht wird.

Einzig Herrn Romann und seinem Team gebührt Lob und Dank, denn er hat nicht einfach abgewartet, was die irakischen Behörden tun könnten, er hat gehandelt.

" Der Chef der Bundespolizei,

"
Der Chef der Bundespolizei, Dieter Romann, war persönlich in den von Kurden regierten autonomen Nordirak geflogen, um den Verdächtigen abzuholen.
"

Vorab:
Finde es schon richtig,dass der nun in DE ist & der bereits geständige "mutmaßliche" Täter sich da nicht absetzen konnte - allerdings bleiben da doch Fragen:

Wie ist denn Dieter Romann in den Nordirak geflogen ? Per fliegenden Teppich ?

Wie kam es,dass Dieter Romann den Verdächtigen dort abholen konnte ?
Haben die vorher ein Treffen vereinbart,sich dort getroffen & der Verdächtige stieg dann freiwillig auf den fliegenden Teppich & flog mit Dieter Romann nach DE ?

War das 'ne Privatreise von Romann oder ist die Bundespolizei nun auch im Nordirak zuständig ?

& wenn Romann den ohne Rückendeckung aus dem Innenministerium nach Deutschland holte,hat er den dann illegal nach DE "eingeschleust" & damit Menschenschmuggel betrieben ?

Wo wird die Haftstrafe abgesessen?

Ist ja durchaus üblich die Haftstrafe im Heimatland abzusitzen. Und er hätte sowieso nicht mehr in Deutschland sein dürfen. Gibt also keinen Grund den hier in einen teuren Wohlfühlknast mit Rundumversorgung, Integrationskursen und einer Ausbildung zu setzen. Das wäre ein fatales Zeichen. Also, wo geht der nach Verurteilung in den Knast?

Rechtsstaat

Gut, dass es ein Verfahren gibt.

Demos oder Talkshows brauche ich allerdings keine dafür - auch keine Fernsehbilder wo der Gefangene fast wie ein Guantanamohäftling gekleidet ist. So hat man noch nicht mal die Unterstützer des NSU abgeführt.

Bis jetzt sieht das nach Beziehungstat aus - nicht nach Terrorismus.

Bewährungsprobe für den Rechtsstaat?!?!?

Was sollen solche Aussagen?

Wir haben hier einen Mörder. Nach dem Geständnis ist das wohl unstrittig.

Dieser Mörder ist zu behandeln wie jeder andere Mörder auch.

Auch ihm ist ein fairer Prozess zu machen. Dazu gehört die Betrachtung evtl. strafmildernder Umstände ebenso wie die Betrachtung strafverschärfender Umstände.

Wie eben in jedem rechsstaatlichen Prozess.

Und dann gibt es ein Urteil. Der Rechtsstaat erlaubt dagegen Berufung, etc.

Auch wenn das "von unseren Steuergeldern" bezahlt wird - ich höre den Stammtisch - ändert sich an all dem nichts. Unabhängig, ob dies nun ein "deutscher Mörder" ist oder eben ein hierher geflohener oder migrierter ausländischer Mörder.

Jetzt hoffe ich mal, dass es unabhängige faire Richter gibt, die sich auch nicht von "Empfehlungen" bzgl. "der ganzen Härte des Gesetzes" - was soll das? - beeinflussen lassen.

Ein schönes Beispiel ist hier der Prozess in Norwegen gegen "Anders Breivik"

Das schaffen wir doch wohl auch, oder?!?

Viele Offene Fragen.

"Sie reden über ihren Bekannten Ali B. ...

Die vier sind ebenfalls Asylbewerber und mächtig sauer auf B. Sie erzählen davon, dass B. mit Drogen gehandelt habe, dass er großspurig aufgetreten sei und sich unantastbar gefühlt habe. Dass er möglicherweise gar nicht B. mit Nachnamen heißt...
Der Vater sei sehr krank .. . Die Mutter,... freundlich und herzensgut, aber überfordert mit den Kindern. Mehrere von ihnen seien nach ihrer Ankunft in Deutschland im Oktober 2015 zunehmend auf die schiefe Bahn geraten, hätten mit Drogen gehandelt. ...
Er habe nur schlecht deutsch gesprochen, keinen Sprachkurs besucht..
habe angefangen, mit Haschisch und Marihuana zu dealen... fast täglich auf dem zentralen Platz der Deutschen Einheit.. unterwegs gewesen, um Drogengeschäfte zu machen, nur wenige Meter vom 1. Wiesbadener Polizeirevier entfernt"

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-susanna-f-so-lebte-der-verdaecht

Falscher Name, Drogen ... . Da ist schon lange was extrem falsch gelaufen!

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