Ihre Meinung zu: Verbot von Kettenverträgen - BAMF muss Mitarbeiter entlassen

7. Juni 2018 - 7:58 Uhr

Zu wenig Personal, zu hohe Arbeitsbelastung - seit Jahren klagt das BAMF darüber. Hinzu kommt: Erfahrene Mitarbeiter werden wegen befristeter Verträge entlassen. Das solle sich ändern, kündigt Minister Seehofer an.

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Kommentare

BAMF

Das ist eine Geschichte aus dem Tollhaus. Unfassbar.

das BAMF Hunderte Mitarbeiter entlassen

wo liegt das Problem ?
warum stellt man diese denn nicht einfach ein ?
im übrigen ist das ein menschenunwürdiger Zustand, was sich der Staat dabei erlaubt,
was übrigens bei befristeten Lehrerstellen gang und gäbe ist
würde die Privatwirtschaft ebenso handeln, wäre sie am Pranger

Die Privilegien der Beamten

haben auch eine Verpflichtung derart dass jeder Beamte an jede Dienststelle versetzt werden kann.
Von Personalnot kann keine Rede sein.

Chaos

Bei dieser chaotischen Regierung wundert einem nichts mehr und das betrifft nicht nur die Flüchtlingskrise.

Ein Zitat

aus dem Haushaltsplan: "Für asyl- und flüchtlingsbedingte Leistungen sind im Bundeshaushalt 2018 insgesamt gut 21 Mrd. € vorgesehen (vgl. Tabelle 6)"
Aber Geld für Mitarbeiter und vor allem auch Festanstellungen ist nicht vorhanden. Diese werden im Gegenteil nun auch noch entlassen. Und man tut nun auch noch überrascht, als ob Verträge keine planbaren Laufzeiten hätten.
Alles Folgen der Aussitz-Politik unserer Kanzlerin. Genau so werden wir alles schaffen.

Ist doch wohl ein schlechter Witz ...

unser Staat als oberster Taktschläger in Sachen prekäre Arbeitsverhältnisse. Und will dann bei der nächsten Gelegenheit die freie Wirtschaft dafür kritisieren???
Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit unbefristeten Festanstellungen?

Verträge beenden?

Obwohl die Leistung erforderlich ist?

Wie lange eigentlich ist die Kündigungsfrist bei einer betriebsbedingten Kündigung ? Gerade hier bei einer solchen Tätigkeit läst sich ein Ende recht gut einschätzen,so das man diese rechtlich einwandfreie Verfahren gut einsetzen kann.
Oder will man einfach nur sagen, bei uns gibt es keine betriebsbedingten Kündigungen?
Diese Problem haben wir ja schon bei unseren Beamten.

Mehr Dauerstellen, bitte ...

Warum lässt man die Erfahrenen nicht weiterarbeiten?
Die Verträge der Angestellten seien nur befristet gewesen und könnten nun nicht mehr verlängert werden.

Und warum wandelt man diese Zeitverträge oder einen Teil nicht in Dauerstellen um?
All diese Stellen zu entfristen, sei aufgrund der Haushaltsvorgaben leider nicht möglich gewesen.

Der Haushalt wird doch von der Regierung aufgestellt. Dann gebt doch mehr Geld aus, liebe Regierung! Es wird ja in Zukunft trotz aller Bemühungen, sie wo auch immer irgendwie aufzuhalten, weiter Flüchtlinge geben und daher wird dieses Amt und werden diese Stellen weiter benötigt. Der Staat erwirtschaftet Überschüsse, die Steuereinnahmen sprudeln, und man ist nicht in der Lage oder willens, in dieser Behörde mehr Mitarbeiter dauerhaft einzustellen?

Auch in anderen Bundesbehörden nur befristete Arbeitsverträge

Leider mußte ich bei Gesprächen mit anderen beim Bund beschäftigten Freunden und Bekannten feststellen, dass nicht nur das BAMF, sondern auch andere Bundesbehörden mit System Mitarbeiter nur noch mit befristeten Verträgen einstellen. Der Bund sollte bei seiner Personalpolitik mit gutem Beispiel vorangehen und sich mit vernünftig gestalteten Arbeitsverträgen klar von der Zeitarbeitsbranche abheben.

na da sieht man ja gleich

worin die "gut gemeinte" Initiative, sachgrundlose Befristungen zu verbieten, letztlich münden wird: dass die Mitarbeiter eben gleich rausgeschmissen werden.
Vielleicht folgt das BAMF ja dem Beispiel vieler Firmen und gründet eine Beschäftigungsgesellschaft, um sich die Mitarbeiter bei sich selbst auszuleihen. Dann könnte man bestimmt auch ein bisschen was an der Vergütung sparen.

"Mitarbeiter entlassen"

Ich hatte viele solcher befristeter Arbeitsverträge, bei unterschiedlichen Arbeitgebern. Ich habe sie alle bis auf den letzten Tag erfüllt. Bin jedoch bei jedem Vertrag irgendwann nicht mehr verlängert worden. Wenn ich jeden Vertrag erfüllt habe, bin ich dann jedes Mal "entlassen" worden? Das Wort legt nahe, dass die Mitarbeiter gekündigt wurden. Das ist meiner Meinung nach einfach unrichtig. Richtig ist vielmehr: Jeder befristete Mitarbeiter, der bis zum letzten Vertragstag arbeitet, hat seinen Vertrag erfüllt. Bei den später folgenden Vorstellungsgesprächen wurde ich jedoch zu häufig gefragt: "Warum haben Sie den Arbeitsplatz verlassen/verloren/nicht behalten?" Jedes Mal wenn das passierte, konnte ich durch die Decke gehen und habe jedoch die Faust in der Tasche geballt.
"Entlassen" ist und bleibt die falsche Konnotation. "keine Vertragsverlängerung" ist besser! Oder nicht?

Auweia

Das ist mal wieder typisch. Wenn man etliche Leute mehrfach befristet einstellt weiss man natürlich nicht wann die alle wieder frei werden.

Wie wäre es wenn das Managment mal mehr Dauerstellen eingefordert hätte. Das wäre durchaus rechtzeitig gegangen.

Jetzt ist wieder ganz plötzlich kein Geld für Dauerstellen da ... - absurd. So geht man auch nicht mit Personal um.

Ach ja

aus illegaler Migration legale Einwanderung zu machen kam aus der Politik. Jetzt wird wieder schön geschrieben um zu vernebeln .

willkür

ist nicht in wahrheit davon auszugehen, dass die massenhafte durchwinke von oben angeordnet wurde? ist die politik hier nicht genau wie in der justiz weisungsbemächtigt? ist es nicht naiv davon auszugehen, dass sich ausgerechnet ein kleiner beamter querstellt, wenn man/frau uns parallel auf allen kanälen die neuen fachkräfte und die lösung unseres rentenproblems schmackhaft macht?

Unzuverlässige Außenstellen schließen

Wenn das so ist, dann sollten einige der Außenstellen geschlossen werden und das BAMF sollte sich auf gut ausgestattete Außenstellen in der Näher der (bald realisierten) Ankerzentren konzentrieren.

Die Verwaltungsvorgänge müssen baldmöglichst von Systemanalytikern auf Schwachstellen überprüft werden. Neue Stellen müssen natürlich auch genehmigt und bezahlt werden, wobei die Zuverlässigkeit der Angestellten höchste Priorität haben sollte. Jede/r, auch die "freiberuflichen", wie Dolmetscher, Security-Personal, brauchen ein astreines amtliches Führungszeugnis.

Ehemalige Verwaltungsbeamte/-angestellte, Menschen im Ruhestand oder Vorruhestand, sollten die Chance bekommen, sich etwas dazuzuverdienen, natürlich nur solche, die mit Verwaltungsvorgängen vertraut sind.
Die Arbeitsbedingungen, d.h. die Sicherheit am Arbeitsplatz, muss verbessert werden, damit die Angestellten keine Angst vor Übergriffen haben müssen.

Wir alle sollten die Menschen, die im BAMF arbeiten, mehr wertschätzen.

Befristungen sind seit Gerhard Schröder üblich in Bundesbehörden. Die BAMF Mitarbeiter haben sogar noch Glück trotz Befristung. Sie können froh sein, dass die Aufgaben nicht an private Dienstleister abgegeben werden die dann im Auftrag hoheitliche Aufgaben erledigen, nur befristet einstellen und nur Mindestlohn zahlen. Das ist nämlich üblich bei der Bundesagentur für Arbeit und der Rentenversicherung Bund. Eigentlich ist das Bemerkenswerte an der Meldung nicht die Befristung, sondern dass die befristeten Mitarbeiter offensichtlich tariflich vergütet werden und keinen Mindeslohn erhalten. Eigentlich haben die Mitarbeiter trotz Befristung noch Glück.

Kein Geld???

Da muss halt mal die reichliche Kohle anders verteilt werden.
Wenn ich lese, dass allein für diese Bundeswehrwerbekampagne "mach was wirklich zählt" 10.000.000 € ausgegeben werden und dann noch Milliarden für die "Panzertauglichmachung" von ostwärts führenden Straßen, und hier das Geld fehlt, um genügend Leute zu beschäftigen, dann könnte ich ausrasten.
Im Übrigen Stelle ich mir auch die Frage, wie viele Asylanträge wohl ohne rechtliche Grundlage ABGELEHNT worden sind.
Da kräht komischer- oder besser bezeichnenderweise kein Hahn danach!
Einfach nur noch schlimm, dieser ganze Wahnsinn.

Befristung und Mindestlohn üblich

Bei der Bundesagentur für Arbeit und der Rentenversicherung Bund wird nicht nur befristet beschäftigt, sondern auch nur nach Mindestlohn vergütet. Da haben die BAMF Mitarbeiter sogar noch Glück. Denn sie werden offensichtlich tariflich vergütet.

Öffentlicher Dienst halt

So ist es eben leider im ÖD: Man bietet weder einen vernünftigen Lohn noch Arbeitsplatzsicherheit. Und das rächt sich dann dadurch, dass man in einer konjunkturell guten Lage niemanden findet, der die freie Stelle haben will.

Das ist ein systemisches Problem. Darunter leiden müssen die übrig gebliebenen Mitarbeiter.

Wasserkopf

Und sind die Stellen ersteinmal unbefristet besetzt ist der Wasserkopf der Verwaltung um tausende Stellen gestiegen, die nix produzieren, keinerlei wirtschaftlichen Beitrag leisten und deren Sozialbeiträge ausschließlich durch den Staat finanziert werden.

Wir schaffen das!

Ist das nicht ein Fall für das Arbeitsgericht?

Dieses Zitat: //Der Personalbedarf im BAMF könne aber allein durch die "Dauerstellen" nicht gedeckt werden, die befristeten Posten müssen also neu besetzt werden.//

Was mich wundert: Der Personalbedarf ist also so hoch, dass er nur durch befristete MitarbeiterInnen gedeckt werden kann. Warum darf der Arbeitgeber dann überhaupt sachgrundlos befristen? Bzw. kann diese Befristung dann evtl. vom Arbeitsgericht aufgehoben werden? Oder anders gefragt: Was ist der arbeitsrechtliche Sinn einer sachgrundlosen Befristung? Kennt sich da jemand aus? An die TS: vielleicht haben Sie da eineN ExpertIn zur Hand?

Sachgrundlose Befristungen sind m.E. ein politisch sehr relevantes Thema (völlig unabhängig vom BAMF). Es gibt sie sehr häufig im Wissenschaftsbetrieb und sie sind sehr unangenehm für die betroffenen ArbeitnehmerInnen. M.E. sind sie Herrschaftsinstrument zur Disziplinierung der ArbeitnehmerInnen (damit sie z.B. Überstunden machen und die nicht aufschreiben etc.).

Absurdistan

Für Erspartes gibt es negativ Verzinsung, und bei Fachkräftemangel Entlassung. Weiter so, vielleicht wird Dummheit ja mal mit Intelligenz bestraft.

Irrsinn

Ich glaube die Verantwortlichen haben wirklich jeden Verstand verloren. Das können sich wirklich nur Beamte ausdenken.

BAMF muss Mitarbeiter entlassen

"BAMF kämpft eh schon mit Personalnot.
Durch die Affäre um die Bremer Außenstelle droht das BAMF mit seiner Aufgabe, über Asylanträge zu entscheiden, bereits in Verzug zu geraten."
Und da können auch Seehofers Ankerzentren keine Abhilfe schaffen. Gut ausgebildete und erfahrene Fachkräfte fehlen überall. Auch gerade bei der Bearbeitung von Asylanträgen.

Dauerstellen im öff. Dienst gibt es nur noch auf Chefebene

Allle anderen müssen mit teils lächerlich kurz befristeten Stellen klar kommen, das ist Wille der Finanzpolitiker. und nun gehen dadurch Dinge schief....komisch.... wer hätte das ahnen können? überall das gleich Spiel an Unis, Schulen in Stadtverwaltungen. und wenn man die bisherigen Veträge nicht mehr verlängern kann, stellt man einfach neue Mitarbeiter ein die man erst anlernen muss, gaaanz toll... super effektiv.
Herzlichen Glückwunsch!

Nicht zu Glauben

Es ist einfach nicht zu glauben das es hier keine Änderung ergibt. Gestern im Bundestag steht eine Kanzlerin hin und lobt ihre Mitarbeiter wie gut sie sind. Am nächsten Tag kommen Meldungen das Verträge nicht entfristet werden. Da sich die Gesetzeslage seit der letzten Groko noch mal verschärft hat, da es die Laufzeit der Verträge verkürzt wurde durch Zutun der SPD.
Die Leute werden gebraucht, da nicht absehbar ist das in Deutschland weniger Leute ankommen. Trotz Rhetorik aus Bayern. Und der Familiennachzug will auch geregelt werden. Da auch hier Stabilität nur durch die Familie gewährleistet ist. Mann kann nicht nur Menschen kommen lassen und dann ihnen die Familie verwehren.
Von dem her soll sich die Groko schämen das es im eigenen Haus solche Zustände gibt, die in der freien Wirtschaft angeprangert werden.

Angestellte besser überprüfen

Die Aufgaben des BAMF und die dazu notwendigen Einstellungen waren der Situation ab 2015 geschuldet. Die permanente Zuwanderung war weder geplant, noch soll sie so weitergehen. Insofern, nämlich weil es sich um einen (vorübergehenden) Arbeitsaufwand handelt, lässt sich die Befristung der Arbeitsstellen durchaus nachvollziehen. Keiner wusste, wie lange das so weitergehen würde.

Sicherlich wurden aus der Not heraus auch einige Stellen an unsichere Kandidaten vergeben, z.B. bei den Dolmetschern und Security-Personal. Das müssen zuverlässige Leute mit astreinem Leumund und makellosem Führungszeugnis sein.
Es ist bekannt, dass es auch Leute gab, die von den asylsuchenden Menschen Geld gefordert haben oder dass es unter ihnen Spione ( der Heimatstaaten verfolgter Menschen) gab. Was ein Dolmetscher übersetzt, lässt sich weder von dem Asylsuchenden noch von dem betreffenden BAMF-Angestellten überprüfen. Falsche Angaben in Urkunden sind Urkundenfälschung müssen empfindlich bestraft werden.

sobald der rechtmässige Status an den Grenzen wieder hergestellt ist und keine uneingeschränkte Zuwanderung erfolgt, was ja offensichtlich alle wollen, wäre ein aufgeblähter BAMF Beamtenapparat wieder überflüssig . Und was dann ?

08:32 von tias

"Ach ja
aus illegaler Migration legale Einwanderung zu machen kam aus der Politik. Jetzt wird wieder schön geschrieben um zu vernebeln ." - Was hat das mit den befristeten Arbeitsplätzen im BAMF zu tun? Nichts, rein gar nichts.

Prioritäten setzen

Dann muss halt die Kundschaft reduziert und auf das wesentliche konzentriert werden, um mit den vorhandenen Mitteln auszukommen. Das macht jedes gut geführte Wirtschaftsunternehmen. Zeitaufwändige Klärungsverfahren durch kooperationsunwillige Kundschaft sind einzustellen und zu entscheiden, bis hin zur Rückführung. Das Problem kommt doch nicht durch berechtigte Asylverfahren, sondern durch unberechtigte Wirtschaftsflüchtlinge. Wer keine Papiere hat, ab durch die Mitte.

Was würde ich bei dieser Behandlung u. Aussicht tun?

Mich anstrengen;bemühen gute Arbeit zu leisten weil ich das Eselchen bin das immer zu nach dem Möhrchen schnappt u. anfängt zu rennen?Also ich weiß was enttäuschte Frauen tun oder Leute die schon innerlich gekündigt haben der Umstände wegen die die Firma oder der Chef zulässt und das ist nichts Gutes so oder so nicht für meine Zukunft. Also was soll das ? Soziale Kompetenz?Nein ,wenn ich asozial in der Tendenz schon mich behandelt fühle was auch noch so ist ,kann sich jeder ausmalen was grob so in der Tendenz läuft. Da muß man keine großen Spekulationen oder so zu Grunde legen.Und das ist nicht der Einzelfall sondern regelmäßig heut so nicht nur beim Amt.Die Schwester meines Kumpels der bei der Polizei dieses Jahr in Rente ist hat seit mind. 15Jahren eine Schwester die Lehrerin ist u. bis heute keine Festanstellung hat u. in den Sommerferien zum Arbeitsamt muß.Worüber wundern wir uns noch in einem Land in dem wir gut u. gern immer dieselben Pfeifen seit Jahrzehnten wählen?

Macht endlich ein

Macht endlich ein Einwanderungsgesetz.
Dann kann man gleich vorab festlegen, wer gar nicht erst herkommen muss. Dann müssen wir nur noch Asylanten prüfen.
Der Migrant stellt einen Antrag im Heimatland, bei der deutschen Botschaft. die prüft als erste. Dann kommts hier her. Nochmal prüfen. fertig. Geht in 2 Tagen.

Das Budget lässt es nicht zu

Dann setzt euch endlich mal durch liebe Führungskräfte.
In meinen Augen sieht das aus wie einseitige Diktatur der Finanzer welche mit der Realität nur selten etwas zu tun hat.

Ihr müsst den argumentativen Teufelskreis durchbrechen und das gilt nicht nur für die öffentliche Hand.

Ich glaube viele verstehen das Problem nicht

Natürlich könnte man aus den befristeten Arbeitsverträgen unbefristete machen. Aber wem es noch nicht aufgefallen sein sollte: Die Flüchlingszahlen gehen stark zurück. Was sollen die ganzen Mitarbeiter dann machen? Gleiches betrifft auch Stadt und Gemeindeverwaltungen, die Personal zugebaut haben, wegen der Flüchtlinge. Die werden jetzt schon nicht mehr gebraucht. Bei der BAMF wird das in etwa einem Jahr soweit sein.

Als man die befristeten

Als man die befristeten Verträge abgeschlossen hat hatte man wohl die Hoffnung Merkel werde zu Verstand kommen und die Grenze schließen. Da hat man sich geirrt. Und solange die SPD noch Wähler hat (wahrscheinlich Uralte die nicht mitbekommen haben wir wenig die Partei sich für deutsche Arbeitnehmer interessiert) solange werden weiter mehrere 100000 pro Jahr einmarschieren und das Banf entsprechend Personal brauchen.
Lt Koalitionsvertrag 200.000 Neuzugänge und dazu die Angehörigen derer die Asyl oder Schutz nach Genf bekommen haben (und eigentlich nicht hier sein dürften weil sie auf dem Weg mehrere Länder durchquert haben in denen Genf auch gilt).
Also warum übernimmt man die Leute nicht? Hoffnung die auf die SPD unter 5Prozent? Die Grünen sind noch Deutschfeindlicher.
Und Merkel sucht sich den Beifall im Ausland nicht bei uns.

Daraus gibt es nur eine Konsequenz

Man ist nicht in der Lage die hohe Anzahl der Anträge auf Grund hausgemachter Lage zu bearbeiten,dann muß es endlich Konsequenzen bei der Aufnahme von Asylbewerbern geben.Da gibt es viele Möglichkeiten.Man muß es nur wollen.Denn das oberste Ziel muß es doch sein die eigene demokratische und aufgeklärte,funktionierende Gesellschaft ,mit ihrem über Jahrzehnte gewachsenen und überwiegend von allen akzeptierten Sozialsystem,vor den Folgen eines Kollaps zu schützen.Eine "Aussitzmentalität",wie im Übrigen nicht nur bei diesem Thema,hat es einfach zu lange gegeben.

um 08:11 von golfspieler

"Bei dieser chaotischen Regierung wundert einem nichts mehr und das betrifft nicht nur die Flüchtlingskrise."

Ihnen ist aber schon klar, dass die sachgrundlose Befristung für Beschäftigte des Bundes eine lange Tradition hat und deshalb nicht nur dieser Regierung anzulasten ist?

Das gehört in geschulte Beamtenhände

Es kann doch nicht sein, dass sich ungelernte Kräfte für einen solche Position mit befristeten Verträgen bewerben können.
Man kann doch nicht in einem mehrwöchigen Crashkurs mal eben das Asylrecht lernen.
Dies gehört in geschulte und studierte Verwaltungshände, damit auch sachgerecht entschieden werden kann.
Und zwar von Menschen die ihrem Eid verpflichtet sind und nicht von jenen, welche aus einer Laune heraus mal was "Gutes" tun wollen.
Kein Wunder, dass nahezu nichts funktioniert hat.

@Am 07. Juni 2018 um 08:21 von HiggsPosaune

Ich habe mein halbes Leben mind. so zugebracht wie sie u. trotzdem einen Meister gemacht. Soll ich ihnen sagen wo es geendet hat? Das wollen Sie nicht wissen da wäre die Bezeichnung "ich Esel" ein Lob.Und aus Dank bekommen Sie von ihrer Verwandtschaft oder engsten Freunden gute Ratschläge die Ihnen garantiert den Atem verschlgen u. nichts mit dem zu tun haben was war u. ist außer Sie selbst haben u. tragen auch noch die Schuld an all dem!Und ich habe seit her die Erkenntniss gewonnen das nur Leute die dasselbe Schicksal haben u. da auch nicht mal alle ,wissen was Sache ist u. war. Vielleicht weden auch deshalb Selbsthilfegruppen so gern bemüht weil "andere" sowieso gar nicht verstehen können u. wollen worum es geht.(Hauptsache selbst Schuld du Esel lass mich in Ruh damit ich bin Optimist....oder so?)

um 08:32 von tias

"Jetzt wird wieder schön geschrieben um zu vernebeln ."

Auf welchen Artikel beziehen Sie sich? Ich kann in diesem Artikel über auslaufende Arbeitsverträge keine "Schönschreiberei" erkennen und vernebelt wird aus meiner Sicht auch nichts.

Wenn weniger Mitarbeiter zur Verfügung stehen ...

... müssen die Aufgaben reduziert werden.
.
Ich schlage vor, die im Koalitionsvertrag bestimmte Obergrenze von 180.000 bis 200.000 Flüchtlingen nach Unten zu korrigieren.
.
Ich denke etwa 20.000 bis 30.000 wäre eine Zahl, die man im BamF und den nachfolgenden Gerichten mit dem nun vorhandenen Personalstand durchaus bewältigen könnte.

um 08:05 von Sisyphos3

"würde die Privatwirtschaft ebenso handeln, wäre sie am Pranger"

Meines Wissens ist die Befristung von Arbeitsstellen eine Erfindung der Privatwirtschaft.

"wo liegt das Problem ? warum stellt man diese denn nicht einfach ein ?"

Im Artikel wird vor allem der Haushalt angeführt, der eine Festanstellung nicht erlaubt. Aus meiner Sicht sollte hier nachgebessert werden. Gerade die Personalnot im BAMF hat dazu geführt, dass Anträge fehlerhaft oder verspätet bearbeitet wurden und werden.

Begrenzung der Befristung eingeführt wurde:
Dauerhaft benötigte Mitarbeiter mit befristeten Verträgen fest anzustellen.

Vielen Dank das die Regierung hier ein hervorragendes Beispiel für die Wirtschaft ist. Die wird es jetzt ganz bestimmt besser machen!

Wird es vielleicht endlich mal an der Zeit auf Situationen zu reagieren, falsche Verfahren zu überdenken und dann zu ändern BEVOR es zu spät ist?

Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist aktiv zu werden ist natürlich der Hauptskill von Frau Merkel.
Aber es ist nie zu spät zu lernen.

Abgesehen davon: Die Welt wird nicht besser nur weil BAMF-Mitarbeiter befristet arbeiten. Geflüchtete werden selbst dann noch Asylanträge stellen, wenn schon unsere Enkel die Geschäfte übernommen haben.
Das ist keine kurzfristige Sache, die sich bald erledigt hat.

um 08:38 von ralena675

"Im Übrigen Stelle ich mir auch die Frage, wie viele Asylanträge wohl ohne rechtliche Grundlage ABGELEHNT worden sind.
Da kräht komischer- oder besser bezeichnenderweise kein Hahn danach!"

Ganz meine Rede! Freut mich, dass das auch noch jemand anders so sieht

@08:33 von MK Ultra Slim - nichts als Stimmungsmache

ist nicht in wahrheit davon auszugehen, dass die massenhafte durchwinke von oben angeordnet wurde?
Nein, ist es nicht. Oder haben sie irgendwelche Anhaltspunkte?

ist die politik hier nicht genau wie in der justiz weisungsbemächtigt?
Nein, ist sie nicht. Wir sind hier in Deutschland, die Justiz ist unabhängig.

ist es nicht naiv davon auszugehen, dass sich ausgerechnet ein kleiner beamter querstellt, wenn man/frau uns parallel auf allen kanälen die neuen fachkräfte und die lösung unseres rentenproblems schmackhaft macht?
Nein, ist es nicht. Nennt man Sorgfaltspflicht.

So etwas legt ja zwingend

So etwas legt ja zwingend nahe, sämtliche staatlichen Institutionen zu überprüfen, inwieweit gegen Gesetze verstoßen wird und inwieweit ähnlich schlampig wie im Bamf gearbeitet wird.
So ist zB die Prämisse „Fordern und Fördern“ für die Arbeitslosenverwaltung insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass eine Förderung zur Weiterqualifizierung von Arbeitslosen so gut wie gar nicht stattgefunden hat und unter Anderem deshalb der sogenannte Fachkräftemangel mitverursacht wurde.
Von der desaströsen Amtsführung des Verteidigungsministeriums und der Bundeswehr ganz zu schweigen.
Eigentlich hatte man ja gedacht, dass die Flüchtlinge die einzige Krise verursacht haben, aber nach und nach wird deutlich, dass sich der ganze Staat andauerd und auf nicht absehbare Zeit von einer Krise zur nächsten hangelt.
Man wundert sich, dass überhaupt noch etwas funktioniert. Mödenken unsere Politiker, dass sich solche Probleme lösen lassen, wenn man dazu ein paar hundert Ehrenamtliche ausbeutet.

Unglaublich

Für hoheitliche Aufgaben Mitarbeiter auf Zeit einzustellen ist, und die sich angeblich qualifiziert haben, das ist schon ein Unding. Sie gehören fest angestellt, und wenn sie nicht mehr benötigt werden, können sie sicherlich woanders eingesetzt werden, wenn sie flexibel sind.
Diäten und Parteienfinanzierung werden stets erhöht, andere dafür in den Hintern getreten. Da wunderst einen nicht, bei diesen Personalkarusell das so mancher Asylantrag einfach so durchgeflutscht .

Einhaltung des Arbeitsschutzgesetzes überprüfen

Bei den Zuständen, die beim BAMF herrschen, kann es eigentlich gar nicht sein, dass die Besstimmungen des Arbeitsschutzgesetzes eingehalten werden. Was macht die behördliche Aufsicht? Was machen die Personalräte des BAMF?

Der Personalrat hat die Pflicht, die Einhaltung des Arbeitsschutzgesetzes zu überwachen. Dazu muss er überprüfen, ob in den vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilungen die von den Arbeitsplätzen ausgehend auf die Mitarbeiter (einschließlich Leiharbeiter) wirkenden psychischen Belastungen tatsachengerecht erfasst wurden.

Im Arbeitsschutz hat der Personalrat eine Mitbestimmungspflicht. Er bestimmt mit, nach welchen Kriterien psychische Belastungen als psychische Fehlbelastungen einzustufen sind.

Diese Pflicht ist wichtig, denn die behördliche Aufsicht des Arbeitsschutzes kann man vergessen. Sie ist mit der Überwachung des Schutzes vor psychischen Fehlbelastung überfordert (siehe Bundestagsdrucksachen 17/10026 und 17/10229 aus dem Jahr 2012).

Das Gegenteil von gut

Gut gemeint ist das Gegenteil von gut. Die durchaus lobenswerte Intention, befristete Verträge nicht endlos verlängern zu dürfen kehrt sich hier in ihr Gegenteil.

Ursache ist allerdings ganz klar die miserable Planung eines Hr. Weise aber auch einer Fr. Cordt.

@ 08:36 von c.schroeder

Wenn das so ist, dann sollten einige der Außenstellen geschlossen werden[...]

Das ist ein generelles Problem und betrifft nicht nur einige Aussenstellen. Die Mitarbeiter waren und sind total überlastet. Da kommt es eben zu Fehlern und Durchwinken. Anfangs sollten 7 Anträge pro Tag entschieden werden. Das wurde dann auf 3 zurückgefahren. Allein daran sieht man schon die unrealistischen Vorgaben.

Ehemalige Verwaltungsbeamte/-angestellte, Menschen im Ruhestand oder Vorruhestand, sollten die Chance bekommen, sich etwas dazuzuverdienen, natürlich nur solche, die mit Verwaltungsvorgängen vertraut sind.

Es geht hier um menschliche Schicksale und nicht um "Verwaltungsvorgänge". Die Mitarbeiter müssen sich mit den Herkunftsländern sehr gut auskennen um gerechte Entscheidungen treffen zu können.

.
Übrigens: Unter den 1200 waren viele Jesiden.
Es wurden mit Sicherheit mindestens so viele Menschen abgelehnt die ein Recht auf Asyl gehabt hätten wie unberechtigt durchgewinkt wurden.

Bekloppt

Würde ein Mensch so handeln, würde man ihm eine Psychotherapie empfehlen, zumindest aber Unwillen attestieren.

nicht nur beim BAMF so

die beschriebene Situation ist doch nicht nur beim BAMF so. Das betrifft ALLE freien Stellen beim Bund und viele andere bei der öffentlichen Hand.
Zusammen mit der Agenda 2010 wurde damals auch vereinbart, die Kündigungsregelungen zu vereinfachen und mehr befristete Stellen zuzulassen. Die öffentliche Hand stand dann an erster Stelle bei der Vergabe von befristeten Stellen (nicht nur sachgrundlos - aber einen "Grund" zu erfinden, ist nach wie vor kein wirkliches Problem).
Zusätzlich greift bei befristeten Jobs beim BUND auch noch eine zusätzliche Regelung, nach der man 3 Jahre lang keine anderen Jobs bei der Bundesverwaltung bekommt.
Sozialstaat? Geht meiner Meinung nach anders.
im Übrigen: will man Familie gründen, möchte man auch Planungssicherheit. Der Staat benötigt dringend eine höhere Geburtenrate - aber Planungssicherheit wird dabei nicht geboten. Ich kann ob dieser kurzsichtigen Planung des Staats nur den Kopf schütteln.

Nicht nur das BAMF

arbeitet mit solchen Verträgen. Diese Verträge sind im öffentlichen Dienst weit verbreitet. Was das für die betreffenden Mitarbeiter bedeuten kann, sehen wir gerade. Was interessiert da schon, ob Anträge zügig bearbeitet werden können. Aber im Bereich Flüchtlinge/Asyl wird man schon Regelungen finden.

@ 08:38 von ralena675

Im Übrigen Stelle ich mir auch die Frage, wie viele Asylanträge wohl ohne rechtliche Grundlage ABGELEHNT worden sind.

Ja es wäre interessant zu erfahren was hier in den Kommentaren passiert, wenn bei einer Kontrolle der der Bescheide mehr abgelehnte Antragsteller zurückgeholt werden müssten als neu abgeschoben werden können.

Kommt mir von der Universität bekannt vor...

Seit es das Wissenschaftszeitvertragsgesetz gibt, das eigentlich zum Schutz des akademischen Mittelbaus gedacht war und Kettenbefristungen über sechs Jahre hinaus verbietet, werden bis zur Hälfte der Wissenschaftler eines Instituts zeitweise von ALG1/2 "bezahlt", während sie wie früher als Angestellte weiter ihre 50 - 75h arbeiten.

Sie gelten jetzt offiziell "Gastwissenschaftler" an ihrer Heimatuniversität - quasi ein unbezahlter Praktikantenstatus, der normalerweise für ausländische Wissenschaftler vergeben wird, um ihnen für einen begrenzten Zeitraum des Erlernen einer neuen Methode ermöglichen.

Warum sie sich darauf einlassen? Weil sie Forschungsarbeit von vielen Jahren wegwerfen würden, würden nicht noch die Fachpublikationen fertiggestellt und die Projekte abgeschlossen. Da Forschung schlecht planbar ist (Unvorhergesehenes zu finden ist ja gerade das Ziel), lässt sich das schlecht in befristeten Verträgen mit harten Limits tun.

Arbeitsrecht

Wenn nicht jede Festanstellung einer Adoption gleichkäme, gäbe es dieses Problem nicht.

Das ist Deutschland

Alleine die Tatsache, das überall Flächendeckend nur Zeitverträge eingesetzt werden ist ein Unding.
Kaum irgendetwas hat sein Geld so sicher wie der Staat, denn wie heißt es so schön:
Nichts ist so sicher wie Tod und Steuer.

Aber das ist doch das Kredo der Westliche Welt, Mary Barra (CEO von General Motors)
hat es auf den Punkt gebracht als sie gefragt wurde warum sie ihre Angestellten so schlecht behandelt.
Wir sind ein Gewinnorientiertes Unternehmen, all unser Streben gilt dem Geld. Mitarbeiter sind ein notwendiges Ärgernis, dass wir ertragen müssen um das Große Ziel zu verfolgen.
Wenn wir könnten würde wir sie alle entlassen.

Der Mensch ist nichts wert in der westlichen Welt, dass sagt schon der Neue Begriff für Personalabteilung; Human Recources zu deutsch Humankapital, man wird als mit Glück als Sache betrachtet anstatt als Ärgernis.

Das unser "SOZIALSTAAT" da mitmacht, ist einfach nur erbärmlich

Typisch Politik

Schönrednerisch dahertönen und gegenteilig handeln. Gezeter über BAMF-Fehler gekoppelt mit Personalabbau. Einfach suuuuuuuper!
.
Man will ja auch die Notaufnahmen an Krankenhäusern reduzieren. Denn je länger der Transportweg, desto geringer die Überlebens-Chancen, da werden gleich die Folgekosten einer Rettung mitreduziert. Super duper!
.
Aber uns geht´s so richtig gut, dass wir auf Verfolgung von Steuerbetrug und Schwarzgeld verzichten können, denn - oh Wunder - auch hier gibt´s massiven Personalabbau. Oh WOW!
.
Da sind gewiss Kommissionen drauf gekommen, da kann man nicht mal auf eine Partei oder einen Politiker böse sein. Ist das nicht schlau? Yippy Yeah!

@beamtenfreund

>>haben auch eine Verpflichtung derart dass jeder Beamte an jede Dienststelle versetzt werden kann.
Von Personalnot kann keine Rede sein.<<

Offiziell sicher, angewendet wird das aber in der Regel nur bei Nichtentscheidungsträgern wie Polizisten, Politiker klammern sich und ihre Entourage da wohlwollend aus.
Denn denken sie daran, wenn ein Ministerium Mitarbeiter aus seinem erweitertem Resort abgeben würde, müsste es selbst ja die gleiche Arbeit mit weniger Leuten leisten.

Von Anfang an versagt - und phantasielos

Schon 2015 zeichnete sich ab, dass da ein Berg an Arbeit auf das BAMF zukommen würde. Doch statt sich ein paar Gedanken zu machen, hat man einfach altbewährte Pfade eingeschlagen und steht jetzt vor einem Scherbenhaufen, da die befristeten Verträge nicht mehr verlängerbar sind - war ja auch überraschend, dass der Antragsberg in den maximal möglichen zwei Jahren nicht abgearbeitet sein wird ...

Wir haben in Bund, Ländern und Kommunen eine große Zahl hochqualifizierter Leute, die tagtäglich Recht anwenden. Es wäre doch eine Überlegung wert gewesen, hier gegen eine angemessene Fallpauschale auf freiwilliger Basis als "Nebenerwerb" vorqualifiziertes Personal zu gewinnen. Natürlich hätte auch dabei eine gewisse fachliche Einweisung erfolgen müssen, dies ist bei befristet Beschäftigten aber sicher eher noch aufwändiger. Und das wäre nur ein Beispiel für die fehlende Phantasie bei der Problemlösung. Also wurschteln wir weiter ...

@pwg51

Die Kündigungszeit bei solchen in der Regel auf 1 oder 2 Jahre begrenzten Verträge beträgt i.d.R. einen Monat es sei denn es wurde eine längere Zeit vereinbart im Arbeitsvertrag.
Dies ist jedoch müßig, da die Verträge ja so oder so auslaufen und der Arbeitgeber nur verpflichtet ist dem Arbeitnehmer im Rahmen dieser Frist von der Nichtentfristung in Kenntnis zu setzen.

Was das wirklich lächerliche ist, ist wie einfach es zu sein schein auch al eine 5 gerade sein zu lassen wenn das Ergebnis die Politiker selbst positiv betrifft.
Aber wenn es darum geht Menschen etwas gutes zu tun... tja da kann man leider nix machen, Gesetz ist nun mal Gesetz.
Notwendigkeit spielt bei der Entscheidungsfindung spätestens seit Schröder keine Rolle mehr.
Nur Populismus, Lobbyismus und persönliche Pfründe.

@ 08:55 von Elefant

Natürlich kann die BAMF keine unbefristeten Stellen offerieren,
.
sobald der rechtmässige Status an den Grenzen wieder hergestellt ist und keine uneingeschränkte Zuwanderung erfolgt, was ja offensichtlich alle wollen, wäre ein aufgeblähter BAMF Beamtenapparat wieder überflüssig . Und was dann ?

1) Die Stellen reichen ja auch mit den befristeten nicht, ein Rückgang der Anträge würde diese Stellen also erst mal nicht betreffen.

2) Es gibt im schlimmsten Fall die Möglichkeit der betriebsbedingten Kündigung.

3) Italien ist nicht mehr bereit, die 20 Jahre alten Vereinbarungen so weiter zu erfüllen. Die EU hat sich seitdem stark vergrössert, die Aussengrenzen sind verschoben und die Vereinbarungen müssen früher oder später angepasst werden.
Deutschland kann sich nicht zurücklehnen und so tun als würden Geflüchtete nur andere EU-Länder bereffen.

4) Wie wollen Sie die Grenzen dicht machen mit tausenden Inseln vor Griechenland und Italien? Das ist weltfremd.

... Gesetz sogenannte Kettenverträge verbietet ...

Dann müssten mind. 25% aller im öffentlichen Dienst beschäftigten Mitarbeiter entlassen werden.

Was wirklich zählt

@ralena675: Sie schreiben
"Da muss halt mal die reichliche Kohle anders verteilt werden.
Wenn ich lese, dass allein für diese Bundeswehrwerbekampagne "mach was wirklich zählt" 10.000.000 € ausgegeben werden und dann noch Milliarden für die "Panzertauglichmachung" von ostwärts führenden Straßen, und hier das Geld fehlt, um genügend Leute zu beschäftigen, dann könnte ich ausrasten."
Ja,liebe ralena 675,willkommen in der Realität.Auch die Bundeswehr braucht Personal und dafür muß geworben werden.Diese ist übrigens chronisch unterfinanziert.Andere extreme finanzielle Probleme gibt es bei der Finanzierung von Krankenhäusern,Schulen usw.u.sw.Warum sollte man also ausgerechnet für die Massen an Asylbewerbern mehr ausgeben als man sich leisten kann? Wir haben doch jetzt schon eine gravierende Spaltung der Gesellschaft.Und ein Recht auf die sozialen Errungenschaften dieses Landes haben wohl vorrangig die Einheimischen,oder?

Soll das Gesetz nicht erreichen ...

... dass diese Menschen sichere Verträge bekommen? Und jetzt schmeißt man sie einfach raus?!

BAMF muss Mitarbeiter entlassen...

Viele Dank für den Hinweis auf ohne rechtliche Grundlage abgelehnte Asylanträge, ralenda675. Dieser Gedanke ist sehr naheliegend. Jedoch, bei aller Unordnung, die in unserem Staat seit Jahren, politisch forciert, immer weiter fortschreitet: wir leben glücklicherweise immer noch in einem Rechtsstaat, in dem eine von einem Regierungsvertreter schmählich "Asylindustrie" genannte Gruppe dafür sorgt, dass viele solcher Ablehnungen eine nochmalige Würdigung durch ein Gericht erfahren. Dabei werden viele dieser Ablehnungen wieder aufgehoben. Die Zahlen werden des öfteren bekannt, und sind besorgnisserregend. Auch aus diesen Zahlen erhält man einen Eindruck über die Qualität des BAMF in Sachen "Zu Unrecht abgeleht/zu Unrecht genehmigt". Aber wie sollte es anders sein, wenn unsere Regierung und die hochrangigen Behördenchefinnen und -chefs partout nicht genügend qualifiziertes Personal genehmigen. Ist wohl alternativlos.

09:10 von Einerer

Macht endlich ein Einwanderungsgesetz.
.
und ?
was soll das besser machen
die kommen so oder so her
wenn ihnen die Entscheidung nicht passt

um 09:18 von mirage3a

"Daraus gibt es nur eine Konsequenz"

Das ist richtig. Nur ist es nicht die Konsequenz, die Sie vorschlagen: Bevor das Grundgesetz geändert wird, um das Asylrecht zu kippen, sollte eher der Haushalt des BAMF angeglichen werden, damit die Asylanträge zügig bearbeitet werden können.

um 09:18 von mirage3a

"Daraus gibt es nur eine Konsequenz"

Das ist richtig. Nur ist es nicht die Konsequenz, die Sie vorschlagen: Bevor das Grundgesetz geändert wird, um das Asylrecht zu kippen, sollte eher der Haushalt des BAMF angeglichen werden, damit die Asylanträge zügig bearbeitet werden können.

@ 09:14 von Sheldon Cooper

Ich glaube viele verstehen das Problem nicht
.
Natürlich könnte man aus den befristeten Arbeitsverträgen unbefristete machen. Aber wem es noch nicht aufgefallen sein sollte: Die Flüchlingszahlen gehen stark zurück. Was sollen die ganzen Mitarbeiter dann machen?

Vielleicht endlich mal gute Arbeit ohne gnadenlosen Zeitdruck?
Den Rest erledigt das Rentenalter.

Ansonsten: Wir haben eine Obergrenze. Die wird vielleicht nicht immer erreicht aber es werden auch niemals 0 Asylanträge im Jahr werden.

08:38 von ralena675

Da kräht komischer- oder besser bezeichnenderweise kein Hahn danach!
.
kräht kein Hahn danach ??

die gehen dann vor Gericht
die in der aktuellen Sache unrechtmäßig Asyl kriegten, auch ?

09:21 von Tassert

Das gehört in geschulte Beamtenhände

Es kann doch nicht sein, dass sich ungelernte Kräfte für einen solche Position mit befristeten Verträgen bewerben können.
Man kann doch nicht in einem mehrwöchigen Crashkurs mal eben das Asylrecht lernen.
Dies gehört in geschulte und studierte Verwaltungshände, damit auch sachgerecht entschieden werden kann.
Und zwar von Menschen die ihrem Eid verpflichtet sind und nicht von jenen, welche aus einer Laune heraus mal was "Gutes" tun wollen.
Kein Wunder, dass nahezu nichts funktioniert hat.
///
*
*
Beamte, welche unter der Bremer Amtsleiterin tätig sind?
*
Solange in diesem Bundesland weiter, wie gewohnt, die Aufdeckenden versetzt werden, da schaffen wir eben weiter so.
*

@ 09:21 von eio86

"Bei dieser chaotischen Regierung wundert einem nichts mehr und das betrifft nicht nur die Flüchtlingskrise."
.
Ihnen ist aber schon klar, dass die sachgrundlose Befristung für Beschäftigte des Bundes eine lange Tradition hat und deshalb nicht nur dieser Regierung anzulasten ist?

Natürlich, die gibt es seit der Agenda 2010 der (s)PD.

09:31 von eio86

Im Artikel wird vor allem der Haushalt angeführt,
.
na und
ändert man den eben
oder ist das nicht möglich
als damals 1 Million Flüchtlinge kamen,
bekamen die da keine Unterkunft Essen Kleidung Geld ?
ging doch auch

Eine Ausnahme muss her!

Besondere Situationen bedürfen besonderer Ausnahmereglungen. Fest einstellen ist nicht ideal, sonst müssen die Angestellten dauerhaft auch bei sinkenden Migrationszahlen weiterbeschäftigt werden. Die Zeitverträge dürfen nicht verlängert werden, dies bedeutet aber extremer Kompetenzverlust.

Ja dann schafft halt für die BAMF eine Ausnahmereglung, wo liegt das Problem liebe Politiker?

@ 08:52 von c.schroeder - Ihre Aussage kann ich nur unterstreichen, die Angestellten sollten besser überprüft werden, so dass sie im Sinne der Vorschriften und nicht nach Gutdünken arbeiten.

Also Bremen

kann man sicher getrost schließen, über den Seeweg kommen aus dem Norden ja eher selten welche.
So viel extra Mitarbeiten kosten sehr viel Geld, was sicher auch bei den errechneten Summen für Migration nicht eingerechnet wurde.

Die ganze Angelegenheit ist immer noch so, alle Stellen sind überfordert, was eben an der Menge des Zulaufes liegt.
Im TV gestern, über 40 Prozent müssten das Land verlassen, was aber nicht geht.
Die 200 000 im Jahr sind eine viel zu hohe Zahl die von den Mitarbeitern nicht gestemmt werden kann, wenn es ordentlich zugehen soll.

Deutschland hat sich völlig verrannt in ein Idee, vom wem auch immer die kommt.
Jetzt ist auf einmal kein Geld mehr da.
Das ist wie bei der Mütterrente die aus Steuermitteln gehen sollte, jetzt auf einmal nicht mehr.

Wo ist denn das ganze Geld und der Überschuss hin ?.
Beim Bürger ist nichts angekommen.

@ eio86: Wie viele Asylanträge wurden grundlos abgelehnt

Natürlich ist das schlimm. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wieviele ehrliche Menschen in Angst oder illegal hier leben müssen, weil Ihnen VitaminB und das nötige Kleingeld fehlten, um evtl. unredliche Dolmetscher und Anwälte zu bezahlen. Wenn man sich als Libanese zum Jesiden erklären lässt, kostet das sicherlich einiges. Als echter Flüchtling aus Syrien ist es vermutlich schwieriger gewesen, Asyl zu beantragen und zu bekommen.
Dieser Sumpf muss ausgehoben werden

um 09:26 von geselliger misa...

Und was passiert mit den Anträgen, die aktuell zur Prüfung anstehen und denen, die erneut geprüft werden müssen? Die bleiben dann einfach für Jahre liegen? Ihre Sichtweise ist recht eingeschränkt.

"eine Schwester die Lehrerin

"eine Schwester die Lehrerin ist u. bis heute keine Festanstellung hat u. in den Sommerferien zum Arbeitsamt muß"

wenn der staat mal wieder nervt, dann kann man sich wehren, anstatt nur zu meckern.
die oben beschriebene praxis angestellte lehrer über die sommerferien in die arbeitslosigkeit zu schicken um sie hinterher wieder einzustellen ist schlichtweg illegal.

betroffene sollten darüber mal mit der bundesagentur oder dem zoll sprechen, und zeitgleich rentenanwartschaftszeiten bei der LVA geltend machen, am besten in absprache mit der gewerkschaft GEW.

ich kenne eishockey mannschaften, deren geschäftsführer wegen dieser paxis wegen betrugs verurteilt wurden.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Einwanderungsgesetz

Ja, wir brauchen ein Einwanderungsgesetz und wir müssen uns endlich eingestehen, dass wir auch Arbeitsmigration brauchen. Aber das deutsche Asylrecht hat ja historische Gründe und muss auch beibehalten werden. Meine Befürchtung ist, dass auch all diejenigen, die unter einem neu zu schaffenden Einwanderungsgesetz nicht kommen können und auch nie eine Chance haben werden (falsche oder fehlende Qualifikationen) trotzdem kommen werden und auch weiterhin erstmal Asyl erbitten, welches dann zu prüfen ist und sich somit kaum Entlastung beim BAMF ergibt.

"Wie lange eigentlich ist die

"Wie lange eigentlich ist die Kündigungsfrist bei einer betriebsbedingten Kündigung ?"

betriebsbedingte kündigungen gibt es nicht im öffentlichen dienst, das ist genau das problem, was das bamf hat.

wir alle wollen arbeitnehmerschutz und weniger leiharbeit, und das ist natürlich für temporären, aber dennoch jahrelangen sonderbedarf beim bund dann ein problem.

sie würden die leute nicht mehr loswerden und müssten sie hinterher woanders unterbringen oder freistellen.

um 08:38 von ralena675

"Im Übrigen Stelle ich mir auch die Frage, wie viele Asylanträge wohl ohne rechtliche Grundlage ABGELEHNT worden sind.
Da kräht komischer- oder besser bezeichnenderweise kein Hahn danach!"

Richtig, auch diese Fälle gehören geprüft.

Befristete Verträge

Diesen Themenkomplex lohnt es, genau unter die Lupe zu nehmen. Da hat sich der Staat selbst ins Knie geschossen. So, wie es hunterttausenden von Arbeitnehmen geht, wird es nun den entlassenen Beamten des BAMF gehen. Und mit welchem Ergebnis? Der Staat bzw. die Verwaltung kann ihre sich selbst auferlegten Aufgaben nicht erfüllen und gesetzliche Bestimmungen nicht einhalten. Der schlanke Staat war gewollt. Nun ist er ein schwacher Staat. Und nebenbei produziert er Armut, Verzweiflung und Respektlosigkeit. Wer hält sich bei solchem Beispiel noch an einen (nicht mehr vorhandenen) Konsens in der Gesellschaft? Jeder muss zusehen, dass er sich rettet und ist deshalb zunächst sich selbst der Nächste.

um 08:48 von Rimpimpim

"Und sind die Stellen ersteinmal unbefristet besetzt ist der Wasserkopf der Verwaltung um tausende Stellen gestiegen, die nix produzieren, keinerlei wirtschaftlichen Beitrag leisten und deren Sozialbeiträge ausschließlich durch den Staat finanziert werden."

Asylanträge können mit ausreichend unbefristetem Personal schneller bearbeitet werden, negative Entscheide führen schneller zur Abschiebung, positive Bescheide führen schneller zur beruflichen Integration. Wenn Kostenersparnis kein wirtschaftlicher Beitrag ist, dann weiß ich auch nicht weiter.

P.S. Ärzte produzieren auch nichts, Rechtsanwälte und Polizisten ebenfalls nicht. Sollten diese Jobs deshalb abgeschafft werden?

ich empfehle

dem BAMF einen Umzug nach Schilda. Da passt es perfekt hin.

Kettenverträge

Die Behörde muss keine Mitarbeiter entlassen. Sie braucht nur die bestehenden Zeitverträge in ordentliche unbefristete Arbeitsverträge umwandeln. Und schon würden die Mitarbeiter sich mit ihrem Arbeitsplatz identifizieren und nicht eine Scheißegal-Haltung einnehmen. Die Qualität der Arbeit würde sich enorm verbessern. Aber das will die Behörde nicht. Es darf ja auch nicht sein, dass humanere Arbeitsbedingungen, die von der freien Wirtschaft permanent verlangt werden, auch für eine staatliche Behörde gelten. Schließlich will man nicht mit gutem Beispiel vorangehen. Es könnte ja Geld kosten. Aber ich denke, die aktuelle Vertrauenskrise und der Imageverlust werden mehr Geld kosten.

Tja, Pech gehabt! Warum

Tja, Pech gehabt! Warum sollten Sachgrundlose beim BAMF (anders als andere im öffentlichen Dienst) von der Flüchtlingskrise profitieren und eine Vorzugsbehandlung bekommen?
Laut Frau Merkel wird sich eine Situation wie im Jahr 2015 ohnehin nicht wiederholen, demzufolge gibt es auch keinen langfristigen Bedarf an unbefristeten Stellen....

Tja, nun trifft es die, die den Unfug mit

der Agenda 2010 und den unsäglichen befristeten Arbeitsverhältnissen verbockt haben! Ein weiteres Bespiel, dass diese sogenannte Arbeitsmarktreform vom neoliberalen Pseudo-Sozi-Kanzler Gerhard S. das asozialste Vorgehen einer Politik darstellt. Da war die CDU-Regierung unter Kohl sozialer, da galten noch Werte pro Menschlichkeit, Werte, die ja heute gesucht werden, da gab es sie noch! Jetzt trifft es die, die sich seit Jahren dagegen wehren, diesen Unfug zurück zu nehmen. Ja, wenn die Arbeit anfällt sind Mitarbeiter einzustellen, ohne Befristung! Ja, das nennt man unternehmerisches Risiko und das gilt auch für eine Bundesbehörde. Dann muss eben eine vernünftige Personalpolitik betreiben werden. Holt euch die Beamten aus den anderen Behörden, vielleicht aus den Ministerien Kanzleramt, Außenministerium und vor allem Innenministerium.

Sündenböcke

Paar Bauern wurden geopfert aber die Königin und ihre Gefolgsleute kommen davon. Das ist Demokratie Light.

geld sparen am bamf-personal ...

in etwa so wie wenn die feuerwehr kosten reduzieren wollte, indem sie am wasser spart.
oder so wie wenn die titanic beschleunigt, um den eisberg beiseite zu schubsen.
jeder migrant wird den steuerzahler laut hans werner sinn mit durchschnittlich 500.000,- € belasten.

@golfspieler

"Das ist eine Geschichte aus dem Tollhaus. Unfassbar."

Nach Allem was in diesem Land schon möglich war/ist - wundern Sie sich immernoch?

Schildbürgertum - auch im Gewand des angeblichen Humanisten - bleibt Schildbürgertum...

Kostensparen

Der Staat würde sehr viel Kosten sparen wenn er Stellen in den Verwaltungen mit Mitarbeitern von Leihfirmen besetzen würde, das hat folgende Vorteile die Verwaltungskosten würden gesengt werden und die Herren der Zeitarbeiterfirmen würden sich zusätzlich zu ihrem Porsche noch einen Ferrari leisten können.

Sind wirklich nur die kleinen Leute schuld?

Ich denke nicht, sicher haben sie sich falsch verhalten, aber sie wurden von höheren Instanzen gedeckelt. Diese Höheren Instanzen gehen bis in die Regierung. Wer ist Regierungschef? Richtig! Konsequenz? Keine... Ich komme mir vor wie in einer Bananenrepublik. Eigentlich sind wir ein 3. Welt Land.

Einwanderungsgesetz von Einerer

Das kann ich nur voll und ganz unterstützen. In den letzten 50 Jahren hat sich die CDU dagegen gewehrt. Nun heißt das Arbeitskräftezuwanderungsgesetz, wie ich gestern bei der Befragung von Frau Merkel mitbekommen habe. Das soll wohl eine Gesichtswahrung und eine Beruhigungspille für die eigenen Leute sein.

10:13 von c.schroeder

das nötige Kleingeld fehlten, um ....Anwälte zu bezahlen.
.
das ist ja mit das Problem
den Anwalt zahlt die Allgemeinheit bis zum BGH

10:15 von SFX2145E

Aber das deutsche Asylrecht hat ja historische Gründe und muss auch beibehalten werden.
.
muß ... ?
kann es auch eingehalten werden ?
wenn aus Afrika jedes Jahr mehrere Millionen zu uns kommen werden
bei 2 Mrd in 2040 wird die Situation dort sicherlich nicht entspannter

und Arbeitsmigranten
was bringt sie zur Einstellung wir brauchen die ?

Verbot von Kettenverträgen:BAMF muss Mitarbeiter entlassen....

Das wirft die Frage auf:Warum wurde nicht ohne befristete Verträge eingestellt ? Selbst beim Bundesamt wurde nicht auf prekäre Arbeitsverhältnisse verzichtet.

Das wird jetzt die Tendenz verstärken ungeeignetes Personal aus anderen Bereichen,wie Telekom,Post AG oder Jobcentern dorthin zu versetzen.

Statement Herr Weise

Ich kann Herrn Weises Ansicht nachvollziehen dass es besser gelaufen wäre, wenn sein Vorgänger anders gehandelt hätte. Nur ist es so, wenn ich eine Führungsposition mit Verantwortung annehme, übernehme ich immer automatisch das Erreichte wie auch die Altlasten des Vorgängers. Man tut daher gut daran, sich nicht nur die Position, sondern auch die Rahmenbedingungen gründlich anzuschauen. Nicht wenige Führungspositionen werden neu besetzt, da (a) der Vorgänger geschasst wurde oder (b) von sich aus aufgegeben hat. Ein warmes gemütliches Plätzchen wird selten freigegeben.
Der Befristungskäse und das ganze drumherum im ÖD (Bund/Land) ist halt so, das betrifft nicht nur Behörden und schadet i.A. Deutschland. Gibt es z.B. auch in der Darreichungsform "Hochschulrahmengesetz". Haben sich Schwachköpfe ausgedacht. Man bilde Menschen aus, die sich entweder in komplexen Papierkram oder in Hochtechnologien spezialisieren, und biete ihnen anschl. keine Dauerperspektive. Aber das ist ein anderes Thema

um 10:12 von Sisyphos3

"09:31 von eio86: Im Artikel wird vor allem der Haushalt angeführt,"
Ihre Antwort: "na und
ändert man den eben
oder ist das nicht möglich""

Ähhmm... einen Satz weiter schreibe ich genau das! Von daher verstehe ich Ihre Replik nicht.

wenn ich ...

die Wahlergebnisse sehe wollen das die meisten ein weiterso...

ich schäme...

mich weiter Steuern zu zahlen...

zum Glück...

für die Parteien ist der deutsche zu doof zum Aufstehen...

@Joe_66 10:13

"Und was passiert mit den Anträgen, die aktuell zur Prüfung anstehen und denen, die erneut geprüft werden müssen? Die bleiben dann einfach für Jahre liegen?"
.
Wenn weniger Neue nachkommen bleibt mehr Zeit für jene, die schon länger liegen oder nachgeprüft werden müssen.
.
Meine Sichtweise orientiert sich an der Leistungsfähigkeit der Einrichtung.

Wo ist das Problem?

Die paar Asylanten, die zur Zeit noch reinkommen bzw. noch ausstehenden Überprüfungen, dass werden wohl die übrigen Mitarbeiten stemmen.

Sind doch sowieso meistens ehemalige Mitarbeiter. Seht euch doch bitte die Stellenausschreibungen an. Entweder waren diese im Öffentlichen Dienst oder sprich Frauen die in Mutterschaft waren machen jetzt Halbtagsjobs.

Mein Vorschlag, gibt den Asylanten eine Green Card für zwei Jahre und gut ist es.

Ohne rechtliche Grundlage abgelehnt?

Wo passiert das? Dagegen kann geklagt werden! Was wohl auch reichlich genutzt wird. Steht jedem frei.

@ 09:53 von Diabolo2704

Wenn nicht jede Festanstellung einer Adoption gleichkäme, gäbe es dieses Problem nicht.

Ja, das ist bei aktuellen Fachkräfteüberschuss auch überhaupt nicht notwendig.

Minister Seehofer hat bestimmt die Einstiegsgehälter nur deshalb um 10% erhöht weil er christlich geprägt ist.

Der Vollständigkeit halber ...

... möchte ich einfach mal anmerken: Wird festgestellt, daß hier unzulässigerweise Mehrfachbefristungen bzw. Kettenverträge vorliegen, ist damit nur EINES gesagt: Befristet geht nicht länger.

Warum lese ich in dem Artikel nur die Stellungnahme, man müsse die betroffenen Mitarbeiter entlassen? Dem ist keineswegs so. Wenn man deren Arbeitskraft weiterhin benötigt, kann man sie ganz regulär und normal in ein unbefristetes Arbeitsverhätnis übernehmen. Und bitte nicht vergessen: Ursprünglich war die Befristung eher die große Ausnahme. Leider hat sich das entscheidend verändert. Möglicherweise muß man in Zeiten eines vermeintlichen Fachkräftemangels dann eben doch einmal umdenken ....

Aber ich weiß- das fällt wirklich schwer, erfordert es eben auch von Entscheidern die Flexibilität und (geistige) Beweglichkeit, die sie von ihren Mitarbeitern fordern.

Ich weine

Ich weine über so viel Unvermögen, Ungerechtigkeit... Menschen die wahlweise eingestellt, entlassen, ohne Perspektive sind. Ein Staat der so mit den Menschen umgeht und wir haben diese Regierung dazu legitimiert (gewählt).

Bezeichnend

Dass das BAMF nicht die Leute, die es zur Erfüllung seiner Aufgaben braucht (okay, auch mit denen schaffen sie es derzeit nicht), entfristen darf, spricht Bände. Und zwar über Bundesregierungen, die dieses Amt nie arbeitsfähig haben wollten, die immer gedacht haben, "da kann man ein bisschen sparen, wenn sich Asylbewerber beschweren, interessiert's eh' niemanden". Ein CDU-Minister nach dem anderen fand, dass effektive Verwaltung dieses Grundrechts auf Asyl unpopulär wäre. Am Ende kostet das derzeitige Chaos wahrscheinlich mehr als eine vernünftige Personalausstattung, vor allem für sogenannte Berater, aber das ist den Herren egal.

Bezeichnend auch, dass die BAMF-Spitze nicht die legalen, aber etwas eigenartigen Schlupflöcher nutzen darf: Zwischenschalten von Zeitarbeitsfirmen, Beschäftigungsgesellschaft gründen oder so. Man könnte fast glauben, dieses Amt DARF nicht funktionieren.

10:30, MK Ultra Slim

>>jeder migrant wird den steuerzahler laut hans werner sinn mit durchschnittlich 500.000,- € belasten.<<

Sie wissen, daß Hans Werner Sinn einer der prominentesten neoliberalen Ideologen Deutschlands ist?

Der zusammen mit Bernd Raffelhüschen und Bert Rürup einer der ideologischen Väter der "Agenda 2010" war?

Der eine so genannte Spreizung der Einkommen forderte und auch ansonsten der Austeritätspolitik national und international das Wort redete, also der kompletten Enteignung der ohnehin schon Besitzlosen?

Das wussten Sie alles nicht?

Es würde mich nur mäßig überraschen.

Und da soll man ruhig bleiben

und den gewählten "Volksvertretern" glauben, es sei "kein Geld da"????

Den selben, die sich ganz heimlich mit einem Nacht-und Nebel-Gesetz die Parteienfinanzierung verbessern (rund 30 Millionen pro Jahr mehr allein für die SPD) wollen und das innerhalb der kürzest möglichen Frist durch den Bundestag peitschen?

Allein für diese 30 Millionen der SPD im Jahr, könnten mehrere Hundert befristete Stellen entfristet werden!

Schande!

Und dann stellen sich diese Politiker hin und beschweren sich über Politikverdrossenheit und dass die "Populisten" so viel Zulauf bekommen?
Wie weltfremd müssen die denn sein.

Viel besser wäre es, die automatische Steigerung der Diäten zu stoppen, die Höhe der Diäten abhängig von der Teilnahme an Plenarsitzungen machen, eine Obergrenze von maximal 2 Legislaturperioden einführen und die übertriebene Altersversorgung an den Rentenduchschnittswert anpassen...
Aber das wird NIE passieren, denn die dafür erforderlichen Gesetze müssten sie ja selbst verabschieden

@ 11:03 von Ein Berliner

Aber ich weiß- das fällt wirklich schwer, erfordert es eben auch von Entscheidern die Flexibilität und (geistige) Beweglichkeit, die sie von ihren Mitarbeitern fordern.

Ja, da gebe ich Ihnen absolut recht. Die meissten Entscheider brauchen ihre Arbeitszeit nur noch um sich abzusichern anstatt Entscheidungen zu treffen oder die Zukunft zu entwickeln.

Das trifft leider nicht nur auf die Regierung zu sondern auch auf viele grosse Firmen.
Siehe die OEM's der deutschen Automobilindustrie, die sich gerade selbst abschaffen.

Visionäre wie Musk gibt es in Deutschland nicht.

BAMPF

Entweder ist Frau Merkel phantasielos oder sie verschweigt uns die Wahrheit. Die Situation von 2015 wird sich nicht wiederholen? Nein, sie wird schlimmer. Das ist hier der Beginn einer Flüchtlingswelle biblischen Ausmaßes. Niemand verlässt freiwillig seine Heimat. Aber, wenn in der Heimat nur der Hungertod oder der gewaltsame Tod warten, gibt es keine Alternative. Mit Frau Merkels Worten wäre es "alternativlos". Ein wichtiger Punkt ist also, diese Behörde auf einen langfristigen Flüchtlingsstrom vorzubereiten. Ein noch wichtigerer Punkt wäre, dass alle reichen Industrieländer der Welt in diesen Ländern für Arbeitsplätze sorgen und diesen Leuten den Grund nehmen, auszuwandern. Wie heißt es doch beim Arbeitsamt? "Fördern und Fordern". Dasselbe sollte auch in diesen unterentwickelten und korrupten Heimatländern gelten. Aber wie wird es in Wirklichkeit gehandhabt? Ärzte ohne Grenzen und Ingenieure ohne Grenzen versuchen ehrenamtlich mit Spendenmitteln dort zu helfen. Mehr erfolgt nicht.

BAMF

Da der Strom von Asyl-Antragstellern nicht abreißen wird, ist es sinnvoll, dass das Bamf einen motivierten qualifizierten Personalstamm vorhält, der jeweils Asylentscheidungen trifft, die stets auch vor den Gerichten standhalten. Dabei muss in Kauf genommen werden, dass diese Beschäftigten auch von Zeit zu Zeit mal nichts zu tun haben. In dieser Zeit können die dann themenbezogen geschult werden und Sprachkurse besuchen. Die Übernahme aller qualifizierten Beschäftigen ist sinnvoll und geboten.

Ich

kann das alles nicht mehr glauben. Eigentlich müsste man darüber lauthals lachen. Aber alle zuvor haben das Dilemma ja bereits ausführlich und zutreffend beschrieben. Wie kann man nur CDU und SPD wählen. Habe ich übrigens auch selbst gemacht. Aber nie wieder, versprochen!

11:13, Frank_Furter

>>Viel besser wäre es, die automatische Steigerung der Diäten zu stoppen, die Höhe der Diäten abhängig von der Teilnahme an Plenarsitzungen machen,<<

Je mehr ein Abgeordneter däumchendrehend im Plenum sitzt und den ihm dort seit langem bekannten Positionen der Redner lauscht und je weniger er in den Ausschüssen arbeitet, desto mehr Geld soll er bekommen?

Sie haben sehr interessante Vorstellungen von parlamentarischer Arbeit.

HaHaHa

Jetzt fällt der Bundesbehörde ihre eigene Gesetzgebung auf die Füße. Ach was ist das doch für eine Tragödie.

Wozu die Empörung

Ich verstehe die Empörung der Kommentatoren nicht ganz. Die Mehrheit der Wähler wollten doch diese Regierung haben. Es war für Frau Merkel nach den letzten Wahlen in September 2017 möglich nochmal eine Regierung und zwar identisch wie vorher mit der SPD zu bilden.

Die Deutschen möchten doch an Frau Merkel halten und Keiner kann mir sagen, daß man diese Umstände hat nicht schon vorher kommen sehen.

Wozu das ganze Entsetzen und Empörung. Ihr wolltet das doch genauso haben. Wieviele haben denn bei den letzten Wahlen die AFD gewählt?
Dann gibt es auch nichts zu meckern.
Also weiter so zumindest bis zu den nächsten Wahlen. Selbst danach so wie ich die Deutschen kenne, wird Frau Merkel wieder die Regierung bilden.

Das BAMF ???

Hier ist weder das Beamtentum noch das BAMF in die Pflicht zu nehmen, wie Herr Weise schon mehr oder weniger zum Ausdruck brachte, ist hier unsere (meine ist es nicht) Kanzlerin in die Pflicht zu nehmen.
Es kann nicht sein, das hier das ganze Problem nur von der Behörde vermasselt wurde.
Frau Merkel, beweisen Sie Anstand, und treten Sie zurück, noch können Sie das Amt mit erhobenem Haupt verlassen. !!!

Treppenwitz mit Ansage!

das kommt davon, das die CDU geführte Regierung "auf Sicht fährt", wie einst der Vorsitzende Kauder es vor ein paar Jahren beschrieb.
Ohne Plan und Organisation! Schlimmer noch: nicht einmal logisches, rationales Denken ist hier erkennbar.
Geldverschwendung und Ahnungslosigkeit zeichnen die letzten 3,4 Koalitionen aus.
U.a. zeigt auch diese Regierung wieder überdeutlich, dass die Sklavenhaltung (befristet, Mindestlohn, ...) wieder en Vogue ist.
Absurdistan könnte es bei diesen günstigen Voraussetzung und weiteren Möglichkeiten der Steuereinahmen nicht schlechter machen!
Ich bin für das Outsourcing der deutschen Regierung, wenn schon nichts sinnvolles rauskommt! Das spart wenigstens Geld und Nerven...

@10:06 von Sisyphos3

Na und? Wer ohne Antrag her kommt, wird ungeprüft wieder heim geschickt. Auf eigene Kosten, natürlich.
Und wenn man endlich mal richtig zwischen Flucht und Migration unterscheiden würde, müsste man überhaupt nicht mehr so viel prüfen.
Den wenigsten ist nämlich bewusst, was Asyl bedeutet. Und wie wenig Asylgrundlagen es gibt. Hunger, Bürgerkrieg, Dürre, ist alles kein Asylgrund. Das ist dann eben Flucht. Oder Weglaufen. Jedenfalls dient es dazu, dauerhaft woanders zu sein. Und das ist wirklich nicht im Sinne des Asylgesetzes.
Das ist Migration.

@ Sisyphos3 um 10.43

"... um Anwälte zu bezahlen". "Das ist ja das Problem, den Anwalt zahlt die Allgemeinheit bis zum BGH"
Das weiß ich. Ich meinte allerdings nicht die reguläre Bezahlung, die jeder Anwalt von seinem Mandaten oder vom Staat bekommt. Da müsste den Anwälten verdeutlicht werden, dass man, wenn man "Fälle ohne Erfolgsaussichten " in Prozesse treibt, auf den Kosten sitzenbleibt, aber momentan geht das noch nicht.
Momentan bezahlt jeder von uns "Otto Normalverbrauchern" seinen Anwalt. Aber wer nichts hat oder vorgibt, nichts zu haben, bekommt einen Anwalt gestellt, solange wie er will.

"Mittellose" Mandanten, die dem Anwalt auf Staatskosten ein solides Grundeinkommen bescheren, sind eine gern gesehene Klientel - ich finde das nicht richtig.

BAMF muss Mitarbeiter entlassen .....

.... und es hieß,dass alles auf den Prüfstand kommen soll ! Wie oft haben wir das schon hören müssen und warten immer noch auf Ergebnisse ! Es mangelt nun mal an Sachverstand deshalb klappt es genau so wie es ist , bei uns.

Von Dänen lernen.....

Was erlauben Rechtskonservative ?
Sich anzumaßen, über den Verbleib von Asylbewerbern zu entscheiden, ist eine verdammte demokratische Angelegenheit.
So etwas mögen wir deutschen demokratischen Musterbürger aber nicht.

Die Asylbewerberzahlen nehmen

Die Asylbewerberzahlen nehmen stark ab. Da passt der Personalabbau perfekt dazu. Gut, dass es befristete Verträge gibt.

@11:26 von fathaland slim

Je mehr ein Abgeordneter däumchendrehend im Plenum sitzt und den ihm dort seit langem bekannten Positionen der Redner lauscht und je weniger er in den Ausschüssen arbeitet, desto mehr Geld soll er bekommen?
Sie haben sehr interessante Vorstellungen von parlamentarischer Arbeit.

Ihnen scheint wohl nicht bekannt zu sein, dass eine Unterschrift auf der Anwesenheitsliste, unabhängig davon, wer da ein Krickel-Krackel macht, dem entsprechenden Abgeordneten einen nicht unerheblichen Geldbetrag sichert.

Und was "parlamentarische Arbeit" angeht, sind sie ein hoffnungsloser Romantiker. Die Gesetze werden von Interessenverbänden als Entwurf eingebracht, Ausschüsse dienen hauptsächlich der Selbstdarstellung der Beteiligten, bei Abstimmungen gibt es vorher Probeabstimmung, bis das Ergebnis passt und bei der Abstimmung selbst steht an jeder Wahlurne ein "Anweiser", der durch seine hochgehaltene Stimmkarte anzeigt, wie abgestimmt werden muss.
SO sieht parlamentarische ARBEIT aus.

Bitte mal nachdenken!

Ich wundere mich, wie wenig das Problem hier verstanden wird.

Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise wurden vom BAMF zahlreiche befristete Stellen geschaffen, um des Ansturms Herr zu werden.

Nun laufen diese befristeten Stellen aus.

Der Berg an Fällen ist aber noch nicht abgearbeitet.

Die einzige Chance nach der rechtlichen Lage, die nicht fürs BAMF, sondern für den allgemeinen Arbeitsmarkt geschaffen wurde, um diese momentan benötigten Kräfte zu halten, wäre, die befristeten Arbeitsverträge in unbefristete umzuwandeln.

Da Kettenverträge aus gutem Grund nicht erlaubt sind.

Man säße also anschließend auf tausenden Mitarbeitern, die nicht mehr benötigt werden, aber nicht entlassen werden können.

So etwas nennt man eine Verkettung unglücklicher Umstände.

Für die hier übliche wohlfeile Politiker- und Elitenschelte taugt das Thema nur, wenn man sich lieber empört als nachzudenken.

@fathaland slim

Dass Sie aus ideologischen Gründen die Forschungsergebnisse von Hans Werner Sinn nicht teilen, ist der Mehrheit unserer Mitforisten sicherlich auch ohne Ihre gewohnt oberlehrerhaft vorgetragenen Ausführungen bekannt. Die von Prof. Sinn ermittelten Werte, müssen Sie natürlich anzweifeln, weil Sie nicht mit Ihrer Weltsicht kompatibel sind. Aber welche Kosten entstehen denn, wenn beispielsweise ein 25 Jahre alter Migrant nach Deutschland kommt und den Rest seines Lebens in den Sozialsystemen verbleibt? Ich habe mir die Werte, die Hans Werner Sinn seinen Berechnungen zugrundegelegt hat, im vergangenen Jahr angesehen und fand die Annahmen eher zu optimistisch.

Deutschland geht es gut, und das ist ein Grund zur Freude...

Das Verbot von Kettenverträgen soll, ähnliches gibt es in der Forschung, Arbeitnehmer davor schützen, ihr Leben lang in befristeten Stellen ohne Arbeitsplatzsicherheit und Zukunftsaussichten verharren zu müssen.

Und das klappt ja. Dummerweise, indem die Mitarbeiter oder Forscher irgendwann zwangsentlassen werden, weil die eigentlich gewollte Übernahme "zu teuer" sei.

Gut, für Bankenrettungen und Steuervergünstigungen für Reiche sind Billionen (jup, tausende von Milliarden) da. Aber für die, die die eigentliche Arbeit machen, bleiben am Ende nichtmal ein befristeter Vertrag...

Die eine glauben, daß viel zu

Die eine glauben, daß viel zu viele Asyl- und sonstigen Schutzanträge in voreiligem ideologischen Gehorsam durchgewunken wurden.
Die anderen verweisen auf die ca 40 % von den abgelehnten Anträgen, die dann wieder von den Richtern wohlwollend betrachtet werden.

Warum entfristet man die Bamf- Mitarbeiter nicht, um ALLE bisher wie auch immer beschiedenen Asylanträge auf den Prüfstand zu stellen? Es sind ja so gut wie alle Eingereisten auch noch im Land.
Das ganze mit größtmöglicher Transparenz, damit windelweiche Duldungsregelungen auch mal diskutiert werden?
Da hätten die Bamf Mitarbeiter zu tun bis zu ihrer Rente, und wir hätten endlich mal annähernd korrekte Zahlen - irgendwann jedenfalls - wenigstens annähernd.

Entschuldigung....

....aber das ist nur bescheuert. Habe das im öffentlichem Dienst selbst über 30 Jahre erlebt. Befristet werden Entlassen und durch neue Befristete ersetzt die keine Ahnung haben. Der Bund sollte mal mit dem Ende der "hire and fire"-Technologie aufhören und mit einem guten Beispiel für einen vernüftige Sozial- und Familienpolitik ein Beispiel geben.

Wir müssen erfahrene Mitarbeiter entlassen

Schwachsinn !
Mit Festvertrag wieder einstellen.
Wo ist das Problem ?

@silverbeard

Wie regeln andere Länder die Einwanderung ...? Natürlich an der Aussengrenze z.B. die australische Border Police ist sehr effektiv , auch Kanada und die USA haben eine entsprechende Grenzsicherung. Technisch lässt sich die Küstenlinie durchaus effektiv überwachen, wenn man es dann will oder wenn man es machen muß, weil man sich nicht überrennen lassen möchte.

@ silverbeard um 9.49 Uhr, Schönreden hilft nichts

"Das ist ein generelles Problem und betrifft nicht nur einige Außenstellen" - doch, genauso ist es.
Ich finde es nicht richtig, kriminelle Machenschaften jetzt so darzustellen, als kämen sie überall mal vor. Die meisten BAMF-Mitarbeiter sind redliche Menschen, die ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen machen.

Überall, wo kriminelle, geschmierte Mitarbeiter, Dolmetscher, Security-Personal tätig waren, muss verhindert werden, dass das so weiter geht. Verdächtige Außenstellen, vor allen Dingen die Bremer, sollten geschlossen und polizeilich untersucht werden. Wie denn sonst?

Ich meine, dass die materiellen Gründe, die viele Menschen dazu bewegen, sich in Deutschland aufzuhalten, abgeschafft werden sollten. In Spanien gibt es z.B. keine Sozialunterstützung. Wenn ich als mittelloser Mensch es geschafft hätte, aus Nordafrika nach Europa zu gelangen, selbstverständlich würde ich in Deutschland leben wollen, allein schon, um meine Familie zu Hause zu unterstützen. Das geht aber nicht

um 10:26 von Googol

"Paar Bauern wurden geopfert aber die Königin und ihre Gefolgsleute kommen davon. Das ist Demokratie Light."

Das, was Sie beschreiben, ist aber eher eine Monarchie. Bleiben wir bei der Demokratie: Hier gibt es keine Bauernopfer. Hier geht es um Mitarbeiter, deren sachgrundlos befristetes Arbeitsverhältnis endet und nicht verlängert werden kann bzw. soll. Das ist eine Haushaltsfrage, die aus meiner Sicht schon längst, in allen Behörden des Bundes und der Länder, hätten gelöst werden müssen.

11:32, Einerer

>>Na und? Wer ohne Antrag her kommt, wird ungeprüft wieder heim geschickt. Auf eigene Kosten, natürlich.<<

Wer ohne Antrag kommt?

Wie soll ich das verstehen?

>>Und wenn man endlich mal richtig zwischen Flucht und Migration unterscheiden würde, müsste man überhaupt nicht mehr so viel prüfen.
Den wenigsten ist nämlich bewusst, was Asyl bedeutet. Und wie wenig Asylgrundlagen es gibt. Hunger, Bürgerkrieg, Dürre, ist alles kein Asylgrund. Das ist dann eben Flucht. Oder Weglaufen. Jedenfalls dient es dazu, dauerhaft woanders zu sein. Und das ist wirklich nicht im Sinne des Asylgesetzes.
Das ist Migration.<<

Auch Flucht ist Migration.

Aber wie patent, daß Sie genau zwei Schubladen haben, in die offensichtlich jeder Mensch, der nach Deutschland kommt, hineinpasst. In die eine oder in die andere.

Das vereinfacht die Sache doch sehr.

Das Bundesamt heißt übrigens BAMF.

Das ist eine Abkürzung für "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge".

Diesen Namen hat es nicht ohne Grund.

um 10:38 von Boesser

"Diese Höheren Instanzen gehen bis in die Regierung. Wer ist Regierungschef? Richtig! Konsequenz? Keine... Ich komme mir vor wie in einer Bananenrepublik. "

Vielleicht verdient ein Jeder, ungesehen seiner Person, das Recht, zuerst justitiabel haftbar gemacht zu werden, BEVOR er verurteilt wird? Denn DAS unterscheidet uns von einer Bananenrepublik!

"Eigentlich sind wir ein 3. Welt Land."

In Anbetracht des Leids auf dieser Welt und des Wohlstands in der BRD ist dieser Kommentar mehr als zynisch

um 10:47 von Sisyphos3

"muss?.. kann es (das Asylrecht) auch eingehalten werden ?
wenn aus Afrika jedes Jahr mehrere Millionen zu uns kommen werden bei 2 Mrd in 2040 wird die Situation dort sicherlich nicht entspannter"

Dass es nicht soweit kommt, dafür sorgt schon unser rigides Asylrecht in Verbindung mit dem Dublin-Abkommen. Wenn das nicht funktioniert, liegt es vielleicht an der personellen Ausstattung des BAMF. Deswegen das Grundgesetz in Frage zu stellen, halte ich für grundfalsch.

um 10:54 von odindonar

"die Wahlergebnisse sehe wollen das die meisten ein weiterso..."

Liegt vielleicht daran, dass es den meisten Menschen in Deutschland gut geht und sie dies auch wissen?

zu viele Missstände

Mit der Flüchlingskrise scheinen viele Missstände im Land aufzukommen, die nur indirekt etwas mit dem Kernthema zu tun haben. Eigentlich sind das positive Nebeneffekte.

"Befristete Arbeitsverträge" - ein großes, verschwiegenes Problem in unserer Arbeitswelt, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich.

Grund der unguten Situation ist natürlich nicht vorranging der Unwille der Arbeitgeber, unbefristete Arbeitsverträge zu vergeben, sondern unser Kündigungsrecht. Eigentlich sollte das dem Schutz der Arbeitgeber dienen. Geschützt werden tatsächlich Arbeitnehmer mit festen Verträgen, andere aber werden dadurch massiv ausgegliedert.

Um 11.31 von Brutus "Das BAMF"

Zustimmung: Strukturelle Probleme und politische Fehlentscheidungen sind eine Sache, die den Mitarbeitern nicht anzulasten sind.

Das Versagen des Bundesamtes angesichts vieler Asylanträge darf aber nicht dazu führen, dass man die individuelle Schuld einiger BAMF-Leitungen (Bremen steht in Verdacht), kleinredet.

Die Dinge, von denen hier die Rede war, d.h. Manipulation, Bestechung, Nötigung Untergebener ... das gab es mit Sicherheit nicht in allen BAMF-Stellen, das muss aufgedeckt werden.

Ich bin der Meinung, dass Menschen, die so eine sicherheitsrelevante und verantwortungsvolle Arbeit machen, das Recht auf vernünftige Arbeitsverträge haben. Wenn man sich die Leistungen der Mitarbeiter in den vergangenen 2 Jahren anschauen würde, könnte man sicherlich leicht die Spreu vom Weizen ( sprich. die "Faulen" von den Arbeitsamen) trennen.

@golfspieler

Ich kann Ihnen nur zustimmen!
D ist ein Tollhaus.
Man kann über solche Zustände nur noch mit dem Kopf schütteln und dann reist Merkel immer groß in der Welt herum und will anderen Ländern Vorschriften machen.
Sie sollte mal in ihrem Stall erst aufräumen, bevor hier noch mehr Steuergeld-Gräber aufgemacht werden.
Einfach nur lächerlich und unfassbar!

Da tobt der Mob mit wenig Wissen

Im BAMF ist es genauso gelaufen wie es in Unternehmen auch läuft, wenn Auftragsspitzen abgearbeitet werden müssen. Nun dauert die Auftragsspitze im BAMF schon etwas länger als das Teilzeit- und Befristungsgesetz zulässt. Deshalb müssten unbefristete Stellen in den Haushaltsplänen geschaffen werden. Nur bekommt man diese Mitarbeiter nicht mehr aus dem Amt, wenn die Asylanträge abgearbeitet sind. Dann schreit der Mob wieder, dass die Verwaltung überbesetzt sei und Steuergelder verschwendet werden. Schreibt man nur befristete Stellen aus, bewerben sich oft nicht die richtigen oder zu wenig, weil die Planbarkeit z.B. von Familie und Beruf nicht gegeben ist. Dies ist im übrigen das gleiche Dilemma wie in vielen Jobcentern in Zeiten von niedriger bzw. hoher Arbeitslosigkeit.

Bei solchen

Meldungen fällt mir zu unserer Regierung und den Verantwortlichen der Bundesbehörden nur noch ein Liedtext ein....

"Völlig losgelöst von der Erde, schwebt das Raumschiff völlig schwere los...."

Als Bürger kann man sich nur noch kopfschüttelnd abwenden.

Und selbst wenn die Zahlen mal sinken sollten, dann kann man auch festangestellte Mitarbeiter in andere Behörden versetzen. ERs gibt genug Behörden wo das Personal fehlt...

@08:05 von Sisyphos3

>...würde die Privatwirtschaft ebenso handeln, wäre sie am Pranger<
Wie kommen Sie zu der Annahme/Feststellung, dass die Privatwirtschaft anders agieren würde?
Was glauben Sie ist anders geartet mit den ANÜ-Verträgen über Arbeitsvermittlungsunternehmen?

Wer wundert sich da nicht ?

Was sagte Frau Merkel noch nach der letzten Bundestagswahl als Sie auf die großen Verluste für die CDU/CSU und SPD angesprochen wurde ?
„ Ich weiß überhaupt nicht, was wir hätten besser machen sollen“
Man sieht es doch nicht nur an diesem Beispiel der Zeitvertröge was falsch läuft.
Vollkommener Realitätsverlust unserer Bundeskanzlerin würde ich mal behaupten.
Wenn sie nicht mal mehr weiß, was sie hätte besser machen können ist sie wohl eine Fehlbesetzung erster Klasse.

Falsche Darstellung - Entlassung kein MUSS

Das Gesetz über befristete Arbeitsverträge verhindert, dass dieser prekäre Zustand ins Unendliche fortgesetzt wird. Die GroKo hat es nach massiven Protesten sozialer Verbände und vieler sozial engagierter Menschen dementsprechend geändert. Ziel ist es nach der maximal zulässigen Befristung ohne Sachgrund die Arbeitnehmer in eine unbefristete Beschäftigung zu bringen, da sie ja auch gebraucht werden.
Die Regierung will aber keine unbefristeten Arbeitsverträge oder nur einen begrenzten Bestand im öffentlichen Sektor. Sie zeigt sich somit viel unsozialer als einer großer Teil privater Unternehmen.
Es handelt sich ja um christliche und sozialdemokratische Partner. MENSCHLICHKEIT - NEIN DANKE-

Beweisumkehr: nur wer

Beweisumkehr: nur wer beweisen kann, woher er kommt UND wie alt er ist, darf überhaupt einen Antrag stellen. Zurückfahren der Leistungen, es ist nicht nötig und auch nicht zu rechtfertigen, dass Migranten eine Versorgung auf Rentenniveeau erhalten. Weniger Anträge, weniger Arbeit für das BAMF

11:42, Papafix

>>Was erlauben Rechtskonservative ?
Sich anzumaßen, über den Verbleib von Asylbewerbern zu entscheiden, ist eine verdammte demokratische Angelegenheit.
So etwas mögen wir deutschen demokratischen Musterbürger aber nicht.<<

Wie stellen Sie sich diese verdammte demokratische Angelegenheit denn vor?

Den Bürgern eines Landes werden Zettel vorgelegt, auf denen die Namen der aktuell gerade Asylanträge stellenden Asylbewerber stehen, mit zwei Kästchen ja/nein hinter jedem Namen, und dann kann man ankreuzen, wer bleiben darf und wer nicht?

Diese Prozedur müsste dann natürlich alle zwei Wochen stattfinden. Mindestens.

Stimmt, dann könnten wir das BAMF abschaffen.

10:47 von Sisyphos3

Auch wenn es in bestimmten Kreisen in letzter Zeit immer populärer wird, dies zu verneinen, ja, das Asylrecht muss bleiben!

Und woher nehmen Sie das Wissen, daß jedes Jahr Milionen aus Afrika zu uns kommen werden.

Und zur Einstellung, dass wir Arbeitsmigration brauchen komme ich, wenn ich z.B. auf Pflegeberufe oder auch andere Dienstleistungsberufe schaue, z.B. Lkw-Fahrer.

@ 11:12 von fathaland slim

ihre ausführungen stehen nicht im zusammenhang mit der aussage. gehen sie davon aus, dass die durchschnittlichen kosten je migrant geringer sein werden? was wenn nicht? und wieso wird überhaupt regelmäßig von "integration" geredet? es war von anfang an nie geplant, dass asylberechtigte(!) eine bleibeperspektive bekommen. wer einwandern möchte kann es auf konventionellem weg versuchen – so wie jeder bundesbürger auch diesen weg suchen muss, wenn er auswandern möchte. ohne identitätsnachweis ist dies unmöglich. wieso wird dem steuerzahler dieser kostspielige unsinn zugemutet?

Kettvertrag, Outsourcing und verantungsvolle Handlungsfähigkeit

Das deutsche Arbeitsrecht ist schon ganz schön verquer kontruiert. Es hift wie man hier doch schön sehen kann, niemandem ans Ziel zu kommen. Außer dem Recht, dem Genüge getan wird, schauen alle Beteiligten dumm aus der Wäsche...
Das Stichwort Outsourcing ist gefallen. Vielleicht wäre noch ein Gedanke das ganze BAMF ans Ausland zu verkaufen, Indien oder Bangladesh - ich weiß nicht wo es gerade am günstigsten ist, dort wird bestimmt keiner nach Kettenverträgen fragen.
Übrigens wie sieht das eigentlich mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages aus, sind das nicht auch befristete Verträge, die teilweise verkettet sind?
Schade nur, dass es bei dem Thema Flüchtlinge, immer noch um Menschen und zum Teil schlimme Schicksale geht, die bei unseren Behörden als so unwichtig kathegorisiert (Zeitverträge) behandeln.
Im Übrigen, finde ich es gar nicht so schlimm, wenn der ein oder andere "Migrant" halt auch als "Flüchtling" hier untergekommen ist.

@ 09:37 von r.wacker

"Wir sind hier in Deutschland, die Justiz ist unabhängig."
.
"Der Generalbundesanwalt und seine nachgeordneten Bundesanwälte sind weisungsabhängige politische Beamte, die vom Bundesjustizministerium vorgeschlagen und vom Bundespräsidenten ernannt werden. Spuren sie nicht im Sinne der jeweiligen politischen Machthaber, dann können sie jederzeit wieder abberufen und in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Die Generalstaatsanwälte der Länder sind ebenfalls weisungsgebundene politische Beamte der Länder und können jederzeit wieder abberufen werden, wenn sie den Weisungen ihres Dienstherren, also dem Justizminister, nicht Folge leisten."
zudem spuren staatsanwälte wenn der justizminister order erteilt. niemand ist unabhängig. vergleichbares bei den öffentlich-rechtlichen und eben auch beim bamf.

Die (Zeitvertrags-)Geister, die die Regierung rief

fallen ihr nicht nur beim BAMF auf die Füße. Es wird Zeit, dass diese unnötig industriefreundliche Regelung der Möglichkeit, Zeitarbeit in großem Umfang zu nutzen, eingeschränkt wird.

Unsere Regierung sollte da schon mal ein gutes Beispiel geben und die gut eingearbeiteten Mitarbeiter endlich fest übernehmen - das war sogar der ursprüngliche Sinn dieser Zeitarbeitsregelungen.

um 11:32 von Motorkopf

"Ohne Plan und Organisation! Schlimmer noch: nicht einmal logisches, rationales Denken ist hier erkennbar."

Wenn eine Regierung nur auf die Stimmungsschwankungen der Bevölkerung reagiert und alle Probleme auf die Flüchtlingskrise herunter rechnet, kommt halt so etwas dabei heraus.

Ich bin für das Outsourcing der deutschen Regierung, wenn schon nichts sinnvolles rauskommt!"

Gerade die Reduzierung wirtschaftlichen Handelns auf rein temporär-monetäre Aspekte ist doch das Problem z.B. der Verwaltung des BAMF

"U.a. zeigt auch diese Regierung wieder überdeutlich, dass die Sklavenhaltung (befristet, Mindestlohn, ...) wieder en Vogue ist."

Befristung und Mindestlohn sind per se keine Merkmale der Sklaverei, sondern das exakte Gegenteil.

@11:26 von fathaland slim

Je mehr ein Abgeordneter däumchendrehend im Plenum sitzt und den ihm dort seit langem bekannten Positionen der Redner lauscht und je weniger er in den Ausschüssen arbeitet, desto mehr Geld soll er bekommen?
Sie haben sehr interessante Vorstellungen von parlamentarischer Arbeit.

Ihnen scheint wohl nicht bekannt zu sein, dass eine Unterschrift auf der Anwesenheitsliste, unabhängig davon, wer da ein Krickel-Krackel macht, dem entsprechenden Abgeordneten einen nicht unerheblichen Geldbetrag sichert.

Und was "parlamentarische Arbeit" angeht, sind sie ein hoffnungsloser Romantiker. Die Gesetze werden von Interessenverbänden als Entwurf eingebracht, Ausschüsse dienen hauptsächlich der Selbstdarstellung der Beteiligten, bei Abstimmungen gibt es vorher Probeabstimmung, bis das Ergebnis passt und bei der Abstimmung selbst steht an jeder Wahlurne ein "Anweiser", der durch seine hochgehaltene Stimmkarte anzeigt, wie abgestimmt werden muss.
SO sieht parlamentarische ARBEIT aus.

@ralena675

DANKE für diesen einzigen m.E. sinnvollen Beitrag in diesem Beitragsfaden! Ansonsten lese ich fast ausschließlich Übelwollen den Politikern, den Beamten, den Angestellten, den Migranten. Wir, unsere Gesellschaft, trägt eine große Mitschuld an den Zuständen in den Ländern von wo emigriert wird. Und wir schwimmen im Wohlstand und gönnen den Opfern unseres Wohlstandes nicht mal eine Bleibe.

So geht "Wir schaffen das"?

Aus dem Artikel:
"Rund 3200 Mitarbeiter stünden in einem befristeten Arbeitsverhältnis. All diese Stellen zu entfristen, sei aufgrund der Haushaltsvorgaben leider nicht möglich gewesen, heißt es in dem Schreiben von Cordt."

Ich hatte ja schon mal auf das Personal-Dilemma bei den Behörden hingewiesen. Es geht nicht nach Aufwand und Bedarf, über allem steht die heilige Einhaltung der Haushaltsvorgaben.

Und auch hier wieder zu sehen, anstatt der Vergrößerung eines massiven Problems mit gebotener Flexibilität zu begegnen, schießt man sich lieber selbst ins Knie - Hauptsache der Haushalt stimmt.
Wie man sich da noch in Kritik über die schleppende und unzureichende Bearbeitung im BAMF ergießen kann, muss wohl ein besonderes politisches Phänomen sein.

Frau Merkel sagt "Wir schaffen das" und Frau Cordt entlässt reihenweise Bearbeiter aus ihren Zeit-Verträgen - das ist Deutschland 2018.

um 11:19 von Stotterfritz

"Ein noch wichtigerer Punkt wäre, dass alle reichen Industrieländer der Welt in diesen Ländern für Arbeitsplätze sorgen und diesen Leuten den Grund nehmen, auszuwandern."

Ein guter Punkt. Ich höre jedoch im Hintergrund schon das Murren, dass die Auslagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland nicht gut für die Beschäftigten in der BRD ist. Aber Fluchtursachen können auch anders bekämpft werden.

@orfee 11:28

Ich verstehe die Empörung auch nicht und stimme Ihnen komplett zu. Auch wenn es viele Foristen hier nicht gefallen mag, die Mehrheit hat nunmal bei der letzten Wahl CDU/CSU oder SPD gewählt. Wir reden da von über 50% derjeniger die abgestimmt haben. Es gehört zu einer Demokratie dazu, dass man Wahlergebnisse und damit die Entscheidung der Bürger akzeptiert und daher verstehe ich die Meckerei auch überhaupt nicht.
Die von Ihnen genannte AfD ist jedoch keine Alternative, dies hat die Partei nun in 8 Monaten Oppositionszeit gezeigt.
Die benutzen ein fremdenfeindliches Vokabular, benutzen den Bundestag zur eigenen Selbstdarstellung und haben 0 Lösungen für irgendwelche Probleme in unserem Land vorgelegt.
Nur rummeckern und populistische Parolen von sich geben reicht nicht aus liebe AfD.
Ihr hattet lange genug Zeit um zu zeigen, dass ihr eine bessere Alternative seid und Problemlösungen anbieten könnt und ihr habt gezeigt, dass dies nicht der Fall ist.

10:55 von odindonar ich

10:55 von odindonar
ich schäme...
mich weiter Steuern zu zahlen...

-
Warum man eigentlich weiterhin steuerpflichtig ist, wenn Ausreisepflichtige letztendlich auch nicht ausreisepflichtig sind.....

Das ist eigentlich keine neue

Das ist eigentlich keine neue Meldung stöbern schon länger bekannt. Vor allen Dingen korrigiert es den angeblichen Bremer BAMF-Skandal, denn es zeigt sich, dass es nicht primär Verfehlungen einzelner sind sondern ein strukturelles Problem, das auch der gerne als technokratischer Saubermann auftretende Hr. Weiss nicht anging.

neo-/wirtschaftsliberal? @ @ 11:12 von fathaland slim

ist sinn so liberal/wirtschaftsliberal/neoliberal wie frau merkel? frau merkel behauptet ja, dass die migranten unterm strich für die rente bundesdeutscher bürger aufkommen werden? kann es sein, dass der eine wirtschaftsliberale nicht in merkels wirtschafltsliberale pläne involviert ist? es gibt stimmen die behaupten der sozialstaat soll gegen die wand gefahren werden. ein traum einer anderen sorte ihrer neo/wirtschaftsliberalen. zu welcher sorte gehören Sie?

11:43, Frank_Furter

>>Ihnen scheint wohl nicht bekannt zu sein, dass eine Unterschrift auf der Anwesenheitsliste, unabhängig davon, wer da ein Krickel-Krackel macht, dem entsprechenden Abgeordneten einen nicht unerheblichen Geldbetrag sichert.<<

Das ist mir in der Tat nicht bekannt.

>>Und was "parlamentarische Arbeit" angeht, sind sie ein hoffnungsloser Romantiker. Die Gesetze werden von Interessenverbänden als Entwurf eingebracht, Ausschüsse dienen hauptsächlich der Selbstdarstellung der Beteiligten,<<

Sie verwechseln offensichtlich die Ausschüsse mit dem Plenum.

>> bei Abstimmungen gibt es vorher Probeabstimmung, bis das Ergebnis passt und bei der Abstimmung selbst steht an jeder Wahlurne ein "Anweiser", der durch seine hochgehaltene Stimmkarte anzeigt, wie abgestimmt werden muss.
SO sieht parlamentarische ARBEIT aus.<<

Ja, Sie fremdeln sehr mit der parlamentarischen Demokratie.

Freundlich ausgedrückt.

11:46, RD1957

>>@fathaland slim
Dass Sie aus ideologischen Gründen die Forschungsergebnisse von Hans Werner Sinn nicht teilen, ist der Mehrheit unserer Mitforisten sicherlich auch ohne Ihre gewohnt oberlehrerhaft vorgetragenen Ausführungen bekannt. Die von Prof. Sinn ermittelten Werte, müssen Sie natürlich anzweifeln, weil Sie nicht mit Ihrer Weltsicht kompatibel sind. Aber welche Kosten entstehen denn, wenn beispielsweise ein 25 Jahre alter Migrant nach Deutschland kommt und den Rest seines Lebens in den Sozialsystemen verbleibt? Ich habe mir die Werte, die Hans Werner Sinn seinen Berechnungen zugrundegelegt hat, im vergangenen Jahr angesehen und fand die Annahmen eher zu optimistisch.<<

So wie Sie Herrn Sinn aus ideologischen Gründen bejubeln, so lehne ich ihn aus ideologischen Gründen ab.

Ich bin nämlich kein Neoliberaler und auch kein Schröder-Sozialdemokrat.

Die Charakterisierung als Oberlehrer widerfährt mir oft, von Foristen, die weit rechts der Mitte stehen.

Das bin ich also gewohnt.

@fathaland slim - 11:44

Sie schreiben:
"Die einzige Chance nach der rechtlichen Lage, die nicht fürs BAMF, sondern für den allgemeinen Arbeitsmarkt geschaffen wurde, um diese momentan benötigten Kräfte zu halten, wäre, die befristeten Arbeitsverträge in unbefristete umzuwandeln.
Da Kettenverträge aus gutem Grund nicht erlaubt sind.
Man säße also anschließend auf tausenden Mitarbeitern, die nicht mehr benötigt werden, aber nicht entlassen werden können."

Das trifft aber nur zu, wenn diese Mitarbeiter sachgrundlos (§ 14, Abs. 2, TzBfG) eingestellt wurden. Liegt für eine Befristung ein Sachgrund vor, gilt nicht die maximale Beschäftigungsdauer von 2 Jahren - wie bei der sachgrundlosen Befristung - sondern richtet sich nach der Zeitspanne, die der Sachgrund vorgibt.

Z.B.: Mitarbeiterin beantragt 3 Jahre Erziehungsurlaub - eine Vertretung kann für 3 Jahre befristet eingestellt werden. Sachgrund: Erziehungsurlaub.

Sollte das BAMF hier sachgrundlos eingestellt haben, hat man sich dann dieses Problem geschaffen.

um 12:33 von MK Ultra Slim

"und wieso wird überhaupt regelmäßig von "integration" geredet? es war von anfang an nie geplant, dass asylberechtigte(!) eine bleibeperspektive bekommen. "

Weil auch Flüchtlinge, deren Asylgrund irgendwann einmal entfällt und die deshalb zurückkehren müssen, sich temporär in der BRD integrieren müssen, um möglichst ihr eigenes Einkommen erzielen. Sonst kritisieren besorgte Bürger ja immer wieder die angeblich so integrationsunwilligen Asylbewerber. Genau unter diesem Aspekt ist das Wort Bleibeperspektive zu verstehen: Eine Perspektive, solange zu bleiben wie nötig.

Bundeswehr braucht keiner.

Die Bundeswehr ist nicht durch Arbeitsplatzerhalt zu rechtfertigen und durch die ewig herbeigeredeten Bedrohungsszenarien schon gleich gar nicht.
Die Bundeswehrangestellten könnten ja allesamt zum BAMF oder irgendwoandershin abkommandiert werden, wo sie wirklich "machen können, was wirklich zählt".
das wäre doch eine Lösung.
Ich befürchte nur, dass das BW-Personal nicht ausreichend kompetent wäre (aber das sind andere ja auch nicht, was solls..)

Das ganze zeigt doch, dass

Das ganze zeigt doch, dass man viel besser fährt, wenn es im Bereich der Arbeitsverträge viel WENIGER Vorschriften gibt und man den Vertragsparteien mehr Freiraum lässt. Dann kann man Spitzen (hier: zuviele Asylbewerber, in der Privatwirtschaft: zuviele Aufträge) problemlos managen. Wir haben uns überreguliert und ersticken nun langsam an all diesen Vorschriften - der SPD sei Dank.

@ fathaland slim

"Das Bundesamt heißt übrigens BAMF. Das ist eine Abkürzung für "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Diesen Namen hat es nicht ohne Grund."

Doch! Diese Bezeichnung ist absolut nichtsaussagend in einer Diskussion über den Wortsinn von "Flüchtlingen" & "Migranten", denn zuvor hieß es BAFL "Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge" & war nur für die Bearbeitung von Asylanträgen zuständig. Unter der rot-grünen (!) BR hat man den Zuständigkeitsbereich deutlich erweitert & dazu den Namen "BAMF" erkoren, in den natürlich auch links-ideologische Vorstellungen eingeflossen sind.

Seitdem gefällt sich die polit. Linke darin, die Begriffe "Migranten" & "Flüchtlinge" durcheinanderzuwerfen & damit auch das Chaos in den Behörden & darüber hinaus mitzuverschulden, sowie alle, die auf eine strikte Differenzierung beider Gruppen auch aus rechtl. Gründen pochen, per se in die rechte Ecke zu stellen!

Ein linker Ungeist, der den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft, arg strapaziert!

Gleiches Problem bei der weiteren Integration

Bundesagentur für Arbeit.

Nach der Asylentscheidung folgt ggf. der Aufenthaltstitel.

Zunächst weiter in mehrfacher Prüfung beim BAMF (Befristung der Titel, einjährig, dreijährig). Solang bleibt der Personalbedarf beim BAMF.

Parallel beginnt mit dem ersten befristeten Titel jedoch auch die Integrationsarbeit. Überwiegend bei der Agentur für Arbeit und deren Mitarbeitern in den kommunalen Jobcentern.

Dort ist das gleiche Problem! Befristete Beschäftigungen
- ohne Sachgrund bis 2 Jahre
- mit Sachgründen (Elternzeitvertretungen), oft in Ketten der gleiche Mitarbeiter vertritt nacheinander verschiedene Eltern.

Wer hier eine Lösung für das BAMF sucht, sollte zugleich auch bei der BA weiterdenken.

Herr Seehofer, Herr Heil und Herr Scholz, bitte setzen sich zu diesem Thema zusammen!

12:33, MK Ultra Slim @fathaland slim

>>ihre ausführungen stehen nicht im zusammenhang mit der aussage.<<

Sie scheinen Ihnen aber nicht wirklich etwas entgegenzusetzen zu haben.

>> gehen sie davon aus, dass die durchschnittlichen kosten je migrant geringer sein werden?<<

Im Gegensatz zu Herrn Sinn und allen anderen, die zu teils gravierend anderen Egebnissen kommen, bin ich kein Rechenkünstler.

<> und wieso wird überhaupt regelmäßig von "integration" geredet? es war von anfang an nie geplant, dass asylberechtigte(!) eine bleibeperspektive bekommen.<<

Wollen Sie sie ghettoisieren? In Lager sperren?

>>wer einwandern möchte kann es auf konventionellem weg versuchen – so wie jeder bundesbürger auch diesen weg suchen muss, wenn er auswandern möchte. ohne identitätsnachweis ist dies unmöglich. wieso wird dem steuerzahler dieser kostspielige unsinn zugemutet?<<

Sie kennen gewiss keinen syrischen oder afghanischen Flüchtling persönlich.

Ich schon, deshalb sehe ich die Sache anders.

@ SFX2145E

"Und zur Einstellung, dass wir Arbeitsmigration brauchen komme ich, wenn ich z.B. auf Pflegeberufe oder auch andere Dienstleistungsberufe schaue, z.B. Lkw-Fahrer."

Man mache das Leben in Deutschland für Familien mit Kindern deutlich einfacher, dass mehr Menschen auch gewillt sind, sich in das Abenteuer Familie zu stürzen... (sie wissen aber schon, dass für viele die wirtschaftliche Unsicherheit in Zeiten liberaler Märkte ausschlaggebend ist, keine Kinder zu bekommen?) und man mache die Sozialberufe endlich deutlich attraktiver als bisher, denn DIE legen überhaupt erst die Basis, auf der Wirtschafts- und Ingenieursberufe nur funktionieren können!

Ohne Bildung kein Nachwuchs für die Unternehmen.
Ohne funktionierende Krankenversorgung deutlich höhere Sterbe- und Krankheitsquoten.
Ohne Betreuung im Alter müssten sich alle Familien selbst um ihre Alten kümmern...

...was glauben Sie eigentlich, was DAS für eine Bremse für die wirtschaftliche Prosperität in diesem Land wäre?

@kinglouis, 12:21

Beweisumkehr: nur wer beweisen kann, woher er kommt UND wie alt er ist, darf überhaupt einen Antrag stellen.

Wie wäre es, wenn man gleich noch eine Bescheinigung des Herkunftslandes verlangen würde, dass er auch wirklich politisch verfolgt wird? Und ein Zeugnis der folternden Dienststelle über Grund, Dauer, Art der Misshandlungen?

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