Ihre Meinung zu: Tag der Umwelt: Weg mit dem Müll in Kenias Slum Kibera

5. Juni 2018 - 10:30 Uhr

Vor mehr als 70 Jahren wurde der Nairobi-Damm als Freizeitoase in der Stadt gebaut: man konnte segeln und angeln, es gab sauberes Trinkwasser. Heute stinkt es dort erbärmlich - der Damm ist eine Müllkippe. Von Sabine Bohland.

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Kommentare

Warum sind derartige Zustände

Warum sind derartige Zustände symptomatisch?
Wieder mal der Westen Schuld?

Und jetzt....

stelle ich wieder einmal die diskriminierende Frage, nach Schuldigen! Wer ist also schuld daran, daß aus dem Stausee eine Müllhalde und Kloake wurde? Niemals die Bevölkerung, sondern nur die USA, oder?

Umweltschutz aus Afrika

Wir wissen leider alle nichts aus Afrika und für die vielen, vielen Flüchtlinge von dort muss es ganz sicher auch plausible Gründe geben. Und genau die bekommen wir oft leider nicht zu hören und zu sehen. Darum kann man sich dann auch kein klares Bild von der Lage in Afrika machen. Und sauberes Trinkwasser für 1 Mio. Menschen ist ganz gewiss dann auch sofort ein riesige Projekt von gewaltigen Ausmassen. Die gute Frage ist dann, wie man solche Projekte in der heutigen Zeit des permanenten Geldmangels und der hohen Schulden überall in Gang bekommen kann, damit sich die Perspektive für die dortigen Menschen wieder bessert?! Eine gar nicht leichte Aufgabe und eine gemeinsame Arbeit und Planung und Unterstützung wäre dringend notwendig. Nur dann, wenn Europa sich wieder zum gemeinsamen Handeln entschließt wäre es dann möglich, solche Projekte wenigstens anzufangen und zu starten. Die Leute aus Afrika haben in Europa keine Perspektive.

Und die meisten Bewohner

sind zu sehr damit beschäftigt, für die nächste Mahlzeit zu sorgen. Da bleibt keine Energie, um Müll zu entsorgen.
.
bei allem Respekt für die Frau Bohland
aber ging da nicht ihre Fantasie etwas mit ihr durch ?
Wie sieht es denn mit deren Beschäftigung aus, Bewerbungen zu schreiben oder auf im Schatten liegen und mit den Kumpels quatschen ?
und wenn es schon an der Energie fehlt den eigenen Dreck vor der Haustüre zu entfernen, ist man da wirklich an Arbeit interessiert etwas langfristigem oder nur an "Geschäftchen" fürs schnelle Geld

D sollte sich ein Beispiel nehmen

D vermüllt auch immer mehr, schrecklich!
Togo-Becher und Plastiktüten, die an Hecken und Büschen hängen, Autobahnzubringer vermüllen immer mehr....

Danke!

Menschen wie santos bringen mit ein wenig glauben zurück, dass es Menschen gibt die nicht nur im eigenen Horizont gucken können. Menschen die die Welt wieder besser machen und da anpacken wo es nötig ist!

Die bösen Kolonialmächte

Da kann man mal wieder sehen was die Europäer angerichtet haben.
Böse, böse Engländer.

Der Westen

Natürlich ist der Westen schuld daran.
Wo kommt dieser ganze Müll,vor allem Plastikmüll überhaupt her?
Absatzmärkte und unfaire Hadelsabkommen und dann wundert man sich über Flüchtlinge.
Leerfischung der Küstengewässer so das einheimische Fischer prutal abgedrängt werden.
Könnte hier noch ewig weitere Beispiele aufzählen.
Der Weg zu besserer Bildung ist schon der Schritt in die richtige Richtung.

mal nach Pakistan oder Bangla Desh geschaut?

Slums mit katastrophalen Zuständen gibt es alkenthalben, das ist kein afrikanisches oder gar kenianisches Problem.

Der allermeiste Müll in diesen Ländern ist hausgemacht. Und zwar seit vielen Jahrzehnten.

Ich war in diesem Jahr bereits in Pakistan, Bangla Desh und Uganda, jeweils mehrere Wochen lang, in Pakistan fast 4 Monate. Uganda wirkt wie das Paradies im Vergleich zu den anderen beiden Ländern.
Ganz Pakistan ist eine einzige Müllkippe und niemand - NIEMAND - scheint sich dran zu stören. Und Bangla ist gefühlt noch schlimmer. Es gibt kein Umweltbewusstsein - quer durch alle Bildungsschichten.

Ich habe mich vor diesem Hintergrund köstlich über die Strohhalm-Debatte amüsiert.

So what? Lasst die Leute leben wie sie wollen. Wenn es zuviel wird, werden die etwas unternehmen.

Haben wir ja auch gemacht ab Anfang / Mitte der siebziger.

Das sind eigenständige Länder mit teilweise gut ausgebildeten Fachkräften (das meine ich ernst, soll kein Kommentar zur Flüchtlingsthematik sein).

Gutes Projekt

Wir sollten mehr dieser Projekte unterstützen um Afrika lebenswerter zu machen. Mit den vielen Mrd., die wir hier bis 2021 für nur 1 Mio Migranten ausgeben wollen, könnte man vor Ort sehr viel mehr Menschen helfen.

Ähnlich der Nachkriegszeit

Nach dem Krieg in Deutschland war die Stunde 0. Hunger und Zerstörung. Dann ging es wieder aufwärts. Mag vielleicht an der Mentalität und der damaligen Erziehung gelegen haben.

Die Bevölkerung Kenias hat

Die Bevölkerung Kenias hat sich in den letzten 30 Jahren verdoppelt und wird das auch in den nächsten 30 Jahren wieder tun. Dies ist das Kernproblem für Armut / Slums und Müll. Leider wird die Bevölkerungsexplosion von der lokalen Regierung nicht als Kernproblem bekämpft und auch in Europa traut sich kein Politiker es anzusprechen.

Deutschland ist auch auf dem besten Wege dorthin

Nur wenn man zu Fuß an Straßen entlang geht sieht man, dass die Zustände in Deutschland auch nicht viel besser sind.
Alles Plastik, was in die Landschaft geworfen wird, landet irgendwann in den Flüssen und letztendlich im Meer.

@HartzFear

Zitat: "Nach dem Krieg in Deutschland war die Stunde 0. Hunger und Zerstörung. Dann ging es wieder aufwärts. Mag vielleicht an der Mentalität und der damaligen Erziehung gelegen haben."

Vom Marshall-Plan haben Sie aber schonmal gehört, oder?

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