Ihre Meinung zu: EU gegen Plastikmüll: "Das Problem ist das billige Öl"

27. Mai 2018 - 16:39 Uhr

Im Kampf gegen Plastikmüll will die EU-Kommission heute die Verbotspläne vorstellen. Der SWR-Umweltexperte Werner Eckert sagt im tagesschau.de-Interview, die Verbotspläne seien sinnvoll, reichten aber nicht.

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Kommentare

Äh, ok , wie jetzt? Also Öl

Äh, ok , wie jetzt?

Also Öl nesteuern? Heizöl?
Treibstoff?

Das vermeidet dann Plastikmüll?

Ich hatte mich schon gefreut, aber ahne gerade, woher der Wind mal wieder weht ..

traurig.

Nicht Öl ist das Problem

sondern das was wir daraus machen!

Und wir Menschen sind so bequem geworden, dass viele schon nicht mehr anders können.

Wenn man bedenkt, dass hier schon wieder für viele eine Welt zusammenbricht, da die böse EU sich wieder in "meine" Angelegenheiten einmischt.

Strohhalme zu verbieten, ist schon mal ein kleiner Anfang.
Nur, wenn ich sehe was mittlerweile alles darin verpackt wird. Letztens erst im Supermarkt, geschälte und in Plastik eingeschweißte Eier! Ich würde mich als Händler schämen.

Ich hoffe solche Verbote werden auch auf die Industrie ausgeweitet!
Denn ich baue große Anlagen für die Industrie und was dort an Müll anfällt, weil jedes kleine Teil mehrfach Verschweißt und mit Beipackzetteln versehen wird!

Soso,.....

jetzt ist also der niedere Ölpreis schuld! Wenn ich mir nur z.B. das Foto der TS über die Küste am Libanon ansehe, dann sollte man nicht die Frage nach dem Ölpreis stellen, sondern nach den Menschen, welche diesen Dreck einfach ins Meer werfen, statt ihn zu entsorgen. So begrüßenswert grundsätzlich die Aktion der EU ist, sollte man doch auch die Frage stellen, woher der Müll kommt? Aber es ist eben immer einfacher, so zu tun, als ob es keine Meeresströmungen geben würde und der Müll nur dort im Meer treibt, wo er hineingeworfen wird.

Oh ja!

Oh ja! Machen wir doch einfach alles viel teurer... die Lösung derer die keine Lösungen anbieten wollen.

Zu schauen wie der Müll an Orte gelangt wo er nicht hin gehört, nein bloß nicht. Denn die korrekte Müllentsorgung liegt in der Verantwortung der Regierungen. Und dann müssten die ja zugeben es selber verbockt zu haben. Lieber soll der Bürger einfach nur noch mehr zahlen. Ich werfe meinen Kunststoffabfall jedenfalls nicht ins Meer. Ich entsorge ihn je nachdem in der gelben Tonne oder im Restmüll.

Folgekosten einpreisen

Hah, das schlagt mal den Atom-Konzernen vor. Die würden sich augenblicklich mit einer zwölfstelligen oder noch größeren Summe konfrontiert sehen, würde man die zehntausendjährige Absicherung des Atommülls in ihre Bilanzen einflechten. Oder die ganze restliche Industrie. Wer will denn zweifelsfrei von sich behaupten, nicht am Klimawandel beteiligt zu sein? Selbst Windräder und Solarzellen müssen schließlich sehr energieaufwendig produziert werden.

Das Problem ist doch viel eher, daß wir zu Wachstum und damit immer stärkerer Ausplünderung der Ressourcen gezwungen werden und gleichzeitig viel zuviel individuelle Freiheit toleriert wird. Markt und Freiheit richten die Welt zugrunde! Dort müßte man ansetzen, will man aber nicht.

Unnötige Verpackungen

... sehe ich als weiteres großes Problem an. Den gleichen Artikel, den ich vor 25 Jahren in einer Pappschachtel gekauft habe bekomme ich heute in einer Plastikeinlage, die sich in einer Plastikschachtel befindet, und das Ganze dann noch in Folie eingeschweißt. Solcher "Verpackungsterror" sollte auf jeden Fall endlich eingedämmt werden.
Übrigens, Trinkröhrchen aus Plastik sind was Anderes als Strohhalme. Strohhalme gab es früher und die sind unbedenklich, weil tatsächlich aus Stroh :-) Da sollte sich mal wieder jemand dran erinnern, dann wäre uns auch geholfen.

Gruß Speedy

Finde ich toll

wir machen Öl so teuer das nur noch Reiche mit dem Autofahren können.
Was kostet in Ruanda Benzin ?.
Und Bier gibt es nur noch Regionales im Supermarkt, das wäre eine gute Idee.
Ob die der Wirtschaft gefällt ?.
Obst und Gemüse wird auch aus dem Regal genommen, kommt so gut wie nie aus der Region in den Mengen wie es gebraucht wird.
Ob das Spanien oder Neuseeland gefällt ?.
Hab ich Zweifel.

Dann brauchen wir noch Supermärkte und Arzt auf dem Dorf, eine Post und eine Bank und so weiter.
Damit wir keinen Benzin oder Diesel mehr verfahren müssen, weil der zu teuer ist.

Also die Idee ist wirklich prima, da steigt die Lebensqualität mächtig.
Nur haben wir noch ein kleines Problem, wie teilen wir jetzt die knappen Flächen ein um alles 83 Millionen Bürger zu ernähren, Regional ?.
Kann es sein das da die Flächen nicht ganz reichen, hat doch schon mal jemand ausgerechnet ?.

Also es geht doch nichts über Experten und deren Meinungen, nur geht oft nicht ganz so auf.
Oder ?.

Grundsätzlich bin ich dafür

Die vielen Plastikverpackungen machen mich wahnsinnig. Aber Strohhalme sind schon eine gute Erfindung. Wenn man die aus anderen Materialien machen kann wäre das natürlich prima. Aber als jemand, der gerne Cocktails mixt - so ganz ohne Strohhalm kann ich mir das nicht vorstellen. Cocktails haben oft Schichten und die lassen sich nur mit einem Strohhalm entdecken. Und ich meine jetzt nicht alkoholische Cocktails - ich trinke keinen Alkohol.

Nicht das billige Öl ist schuld

eher die Blödheit der Menschheit. Nicht nur das Meer und die Gewässer werden verdreckt sogar die Basislager der "Gipfelstürmer" die im Himalaya sich selbst verwirklichen sind zugemüllt. Und wer von geordneter Entsorgung spricht der macht sich was vor die gibt es nicht außer verbrennen und das ist nicht in allen Ländern möglich selbst innerhalb der EU hat man da Probleme. Das einzige Mittel wäre nur ganz beschränkt und nur wo es absolut notwendig erscheint Plastik zu produzieren und dann zu einem Preis bei dem jeder dreimal nachdenkt ob es notwendig ist oder dass es umweltverträglichere Alternativen gibt.

Irgendwie kommt man sich veralbert vor!

Es wird immer so getan als wär das Problem so weit verbreitet, das man von Amerika nach Europa laufen könnte.
Vor vielen Jahren beschwerte sich mal ein guter Freund aus Kuba bei mir, weil er seinen Müll nicht mehr an den Strand bringen darf, wenn der nächste große Wind kommt ist doch sowieso alles wieder sauber, aber die Touristen wollen sich jetzt an den Strand legen und er müsse seinen Müll verbrennen, sagte er.

Das Bild hier wurde scheinbar bei meinem Freund in Kuba gemacht, der Wind war halt nicht stark genug.....
Ja! Das Problem ist hausgemacht, aber nicht unsere Trink rörchen aus Plastik sind daran schuld, sondern das nicht vorhandene Abfallsystem in Staaten wie Kuba zB.

Jetzt wird wieder gemeckert, aber tatsächlich: Weiter so!

Klar wird jetzt wieder im Forum gemeckert, erst recht, da's um Geld geht.

Aber ich sage nur: Weiter so, endlich ran an den Plastik-Speck! Jedes Mal im Supermarkt überlege ich, ob ich überhaupt Salat, Gurken usw. kaufen soll, weil sie mal wieder eingeschweißt sind. Genau, bei Großsupermärkten (die so groß sind, weil so viele Kunden dort kaufen). Da gehört überflüssiges Plastik verboten oder besteuert. Erst dann werden die Supermärkte weniger Plastik nutzen, um Preise drücken zu können.

Oder gestern beim Wandern - wieder Plastik vom Berg mit heruntergebracht, das anderen heruntergefallen ist (merkt niemand?)... und das eigentlich unnötig ist (Verpackung von Süßstoff, von kleinen Riegeln usw.). Mal abgesehen von den neuerdings trendigen Miniverpackungen in Großverpackungen (insb. Süßigkeiten)...

usw. - Genau, Plastikverpackungen gehören minimiert!

Und ich warte darauf, daß der Irrsinn wenigstens einen fairen Preis für den Verbraucher (und möglichst auch den Vertrieb) mit sich bringt

Leider habe ich im web gar nichts

gefunden was Herrn Eckert qualifiziert hier irgendwelche Aussagen zu treffen.
Von daher mal wieder blinder Alarmismus der ÖR im Sinne der Grünen.

Wie viel deutscher Plastikmüll landet denn im Meer?

Wir haben in Deutschland ein funktionierendes Abfall-Entsorgungssystem. Wir trennen diverse Wertstoffe ab (Glas, Papier, Batterien, Elektrogeräte, Blechdosen und Plastik,...) Der Rest wird sinnvoll entsorgt (verbrannt oder demponiert).

In vielen Ländern gibt es so etwas gar nicht.

Klar, es ist immer gut Ressourcen zu schonen. Aber die Kunststoffe helfen z.B. Lebensmittel zu schützen, so dass weniger weggeworfen werden muss.

Und mit langen Transportwegen hat er nicht unrecht. Lokale Versorgung wäre oft sinnvoller. Da aber hat die EU jahrzehnte lang das genaue Gegenteil gefördert und fördert immer noch das Gegenteil.

Also bevor die EU weitere Verbote oder Steuern einführt sollte sie mal vor der eigenen Tür kehren.

Ein "Experte"- aha

Wenn ich annehme, daß er kein Lobbyist sein sollte, dann ist der Ausspruch mit einer weiteren Besteuerung von Öl einfach nur dumm.

Was spricht eigentlich dagegen,

nur eine einzige Flaschenform zu verwenden. Alle Flaschen könnten dann in Brauerei-Nähe neu befüllt werden.
Vor Jahrzehnten schon gab es in der Schweiz nur eine Form des Marmeladenglases. Sie wurden leer einfach vor den Laden gestellt.

Plastikmüll

Die Frage ist doch nicht die Herstellung von Plastik, sondern wer ist dafür verantwortlich das dieser in unseren Meeren entsorgt wird?

Danke EU für diesen ersten Schritt!

Gott sei Dank bleibt die EU nicht untätig und schlägt Konkretes zur Bekämpfung dieses Umweltproblems vor. Ich hoffe allerdings, dass es nicht nur dabei bleiben wird, als erster Schritt aber definitiv wichtig und richtig. Ein Verbot von Mikroplastik wäre auf jeden Fall auch von Nöten. Die Folgen, die diese massive Vermüllung auf Flora und Fauna hat sind ja gar nicht abzusehen..

@Oxalis

"Denn ich baue große Anlagen für die Industrie und was dort an Müll anfällt, weil jedes kleine Teil mehrfach Verschweißt und mit Beipackzetteln versehen wird!"

Es ist schon sehr naiv zu glauben irgendein Unternehmen kauft sich teure Verpackungsmaschinen und umwickelt seine Produkte mit sinnlosen Kunststoffen, wenn es nicht notwendig wäre. Egal wie billig die Rohstoffe sind- die Verpackung, Einkauf, Logistik und Entsorgung kosten alles Geld und verteuern die eigenen Produkte. Es gibt also in jedem Fall triftige Gründe dafür.

Der Händler?

Der Verbraucher käuft es doch, muss ja alles fertig sein, Salat ist schon geputzt, das Dressing auch fertig,nach Sylter Art, alles fix und fertig heute.
Somit bleibt mehr Zeit für das Smartphone, für das sich mehr Zeit genommen wird als mal selbst eine Mahlzeit zuzubereiten.
Angebot und Nachfrage, wenn man schaut was in dem Einkaufswagen so liegt bei den Jungen Leuten, für einen fertig geputzten Salat zahlt man auch gerne das doppelte.

Da bin ich aber froh ...

... dass endlich etwas gegen die Verschmutzung der Meere getan wird. Zwar glaube ich nicht, dass es jemals einer meiner Plastik-Strohhalme bis in den Atlantik geschafft hat. Aber man weiß ja nie.

Und all den Italiener, Portugiesen, Engländer und all den anderen EU-Meeresanrainer denen muss man das schon mal sagen. Das mit den Plastik-Strohhalmen.

Hoppla, Großbritannien natürlich nicht. Die sind ja nicht mehr lange in der EU. Irgendwie sind die Briten der Meinung , unsere kompetenten Brüsseler Funktionäre würden sich selbst verwalten und wenn ihnen die Arbeit auszugehen droht, machen sie flugs ein neues Gesetz. Eines, das niemandem weh tut und wo es keine Lobby dagegen gibt.

Das stimmt natürlich nicht. Die wollen halt auch irgendwas tun, anstatt nur untätig rumzusitzen.

Naja, ich esse erst einmal ein lecker Wurstbrot. 125 gr Lyoner vom polnischen Schwein, in Rumänien geschlachtet und in Deutschland in 11 Gramm Plastikschale verpackt. Das verbietet zum Glück ja niemand.

Zwangsabgaben auf Verpackungsmüll

Ja, ist klar, "Steuer auf Plastik" - irgendwie muss die EU ja ihren Verwaltungswasserkopf finanzieren.
Seit der Einführung des Grünen Punketes ist Deutschland europaweit der größte Plastikmüllproduzent geworden. Warum? Weil die Verbraucher gezwungen sind, mit jedem Artikel die Herstellung und Entsorgung der Plastikverpackung zu bezahlen. Das verdanken wir den Grünen, spez. Herr Trittin.

Ob man will oder nicht, mit jeder Verpackung finanziert man die Produktion unsinniger Verpackungen. Vielleicht könnte man erst einmal diesen Unsinn wieder abschaffen.

"Die Quelle des Problems ist eigentlich der fossile

Brennstoff Öl." Und daher ist eine CO2-Steuer auf Plastikartikel das probate Mittel? Verordnet von derselben Regierung, die Dämmung von Häusern fordert, bei der zur Senkung des Energieverbrauchs das Erdölprodukt Styropor quadratmeterweise an die Wände geklebt wird?
Eine Steuer füllt ja nur mal wieder das Staatsäckel - wirkungsarm!
Letztlich geht's doch auch gar nicht um die Verwendung von Plastik, das ja schon in hohem Maße recyclet und wiederverwertet werden kann.
Es geht doch bei uns um Plastik, das einfach in die Gegend geschmissen wird und schließlich in Gewässern und Meeren landet. Leute schmeißen vom Kühlschrank bis zur Bierdose alles in die Natur (und auf die Straße) - da muss man in Europa doch ansetzen.

Das größte Problem besteht aber sicher bei Bevölkerungsgiganten wie Indien und China, wo Müllentsorgung auch in den Riesen-Küstenstädten immer noch auch aus wilden Kippen besteht, so dass Zersetzungsprodukte im Grundwasser und Plastik in Flüssen und im Meer landen.

Es fängt im Kleinen an

Ich benutze schon lange keine Tragetüten aus Plastik mehr.
Stofftaschen tun es auch.
Viele Supermarktketten bieten die Plastiktaschen schon gar nicht mehr an.

Das könnte weiterhin Schule machen.

Wenn ich Patronen für meinen Tintendrucker bestelle, kommt ein Riesenpaket, in dem man leicht einen Drucker verschicken könnte.
Darin dann die eigentliche verpackte Patrone(n) und alles ist dann schön mit dieser Luftblasenfolie ausgefüllt.

Da gäbe es viel zu tun.

Allerdings vermisse ich die Tragetaschen auch manchmal.

Wenn ich mein Gartengemüse verschenke, habe ich diese aus meiner Sicht als Einwegverpackung genommen.

Jetzt nehme ich eben Zeitungspapier oder einen Korb.

Wenn jeder schon einmal damit anfängt, ist schon viel getan.

Die EU schafft sich selber ab

Es geht hier - leider - nicht um die Umweltprobleme (und auch nicht um Plastik im Meer), die wir aufgrund unserer Zivilisation nunmal haben. Es geht um die Stimmen der Grünen (und ihnen anverwandten) bei der nächsten Wahl in der EU. Aktivismus pur.

Dummerweise spult alles aber nach Schema-F ab, wie beim Brexit, wie bei den "Überraschungen" nach den Wahlen in Österreich oder nun in Italien. Statt sich dem mittlerweile doch so offensichtlichen Votum der Völker in Europa zu stellen - und Korrekturen einzuführen glaubt man allen Ernstes ein "more of the same" könne die Krise der EU - irgendwie - schon meistern.

Glühlampenverbot, Leistungsbegrenzung der Staubsauger, Grenzwerte und Verbote für alles mögliche, schlicht demokratiefeindliche, überflüssige und in der Summe schädliche Eingriffe in die Souveränität der einzelnen Staaten schaden den gemeinsamen Projekt ungemein.

Insbesondere dann, wenn es -wie hier - für die (gut gemeinte) Sache die völlig falsche Maßnahme ist.

Schöne Grüße
RP.

Plastik vermeiden

Es gibt sicher viele Möglichkeiten Plastik zu vermeiden, aber es bedarf einen radikalen umdenken. Beispielsweise, viele Produkte werden verpackt verkauft, statt das der Kunde sein eigenes Behälter bringt für Zucker, Reis, u.ä. auch flüssiges wie Produkte fürs Bad, Küche usw, man kauft immer wieder ein Behälter statt ältere wieder zu benutzen. Die Wegwerfmentalität muss beendet werden und die Strafen für Umweltverschmutzer sollten drastisch erhöht. Steuer für CO2 halte ich für blödsinn, Geld zahlen vermeidet kein Kunststoff, aber wenn man erwischen würde einen Schiff aufs offene Meer die sein Tank putzt oder Müll wirft, der soll
nie wieder fahren dürfen.

@Donidon

"Ich werfe meinen Kunststoffabfall jedenfalls nicht ins Meer. Ich entsorge ihn je nachdem in der gelben Tonne oder im Restmüll."

Keine Kritik, Sie haben ja recht, nur eine Ergänzung: Ein großes Problem ist Mikroplastik, welches u.a. von kunststoffhaltigem Material in Kosmetika, Sonnencremes, etc. herrührt. Das landet tatsächlich in der Regel automatisch im Abwasser.

Das hat aber nichts mit Trinkhalmen oder Verpackungen zu tun.

Das Problem ist die Gier des

Das Problem ist die Gier des Wachstumsgedanken. Bei so vielen Problemen und Missständen, wird man bei nüchterner Analyse immer wieder zu diesem Punkt kommen: Die Wirtschaftsweise des Überflusses. Hierüber erbitte ich mehr gesellschaftliche DIskussion, damit dies nicht (nur) den Linken überlassen bleibt.

Müll legal in der Natur verbuddeln

Man muss nicht jeden Mist, der produziert wird, zulassen, so wie es die EU tut.

Als ich letztens in einer Gärtnerei war, empfahl mir der Verkäufer zur Unkrautunterdrückung Ökovlies. Das ist ein schwarzes Kunststoffvlies, dass unter UV-Einwirkung in kleine Partikel zerfällt, oder, wie der Verkäufer sagte sich "auflöst". Mit diesem Zeug wird im Gemüse und Obstanbau vollflächig Kunststoff in die Erde "eingearbeitet". Auch kommunale "grüne" Garten- und Landschaftspflegebetriebe verwenden "Ökofolie", um das Durchwachsen von Unkraut zu verhindern.
Da wird der Müll nicht mal getrennt oder entsorgt, sondern direkt in der Natur verbuddelt. Diesen Mist gibt es in jedem Baumarkt. Bevor man so etwas besteuert, sollte man es einfach mal nicht zulassen.
Ich habe manchmal den Eindruck, unsere Behörden, die solche Produkte zulassen, können nicht "von jetzt bis gleich" denken. Tolle Fachleute!

Plaste

Warum ist es eigentlich nicht möglich, für alle Plaste (na sagen wir mal für die am häufigsten in der Umwelt landenden) ein simples Pfandsystem einzuführen? Zumindest in D geht das ja teilweise für bestimmte Flaschen. Teilweise ist natürlich schlimm genug, da haben sich entsprechende Lobbyisten mit aberwitzigen Ausreden bei geeigneten Politikern viele Ausnahmen genehmigen lassen. Aber hier gibt es so etwas zumindest im Prinzip. Schön wäre es, wenn dabei auch recykelt würde aber Verbrennen ist immer noch besser al ab ins Meer.
Sehr viel schlimmer steht es unterhalb eines bestimmten Breitengrades - da kümmert sich kein Mensch auch nur halbwegs ernsthaft um das Zeug und es gibt offenbar auch keinerlei Infrastruktur.
Da das Problem inzwischen zum Himmel stinkt (bzw. im Meer rottet) wäre das ein wirklich großes Thema für die oft nicht um Vorschriften verlegene EU (krumme Gurken etc.). Oder gibt es in Brüssel etwa noch mächtigere Lobbyisten als in Berlin?

Billiges Öl ist nicht das Problem

Das Problem ist nicht das billige Öl, sondern der Plastikmüll, der jahrelang nach China verfrachtet wurde. Der ganze Mist kommt jetzt in Form von recyceltem Öko-Müll zurück: Parkbänke,
Holzbohlen aus kunststoffgebundenen Holzspänen,
Ökovlies für den Garten- und Landbau,
Zaunpfähle und Bohlen (aus Plastik) ...
Taschen und Tüten aus "recyceltem" Plastik,
recycelte Polyesterklamotten ... nee, danke.
Weg ist das Zeug nie.

Man kann auch mal etwas verbieten, statt es zu besteuern.

Sinnvolle Ansätze

Jetzt regen sich wieder viele auf, man solle sich nicht in den freien Markt einmischen, dabei ist genau das extrem wichtig, wenn wir in 200 Jahren noch etwas von unserem Planeten haben wollen.

Plastikmüll richtig trennen und entsorgen ist schön und gut, aber das beste ist, Plastik komplett zu vermeiden! Und zwar schon von der Produktion an!

Und noch mehr Steuern

Mehr Steuern auf "billiges" Öl verteuert dann wieder die Wege der Pendler dort, wo es keinen benutzbaren ÖPNV gibt (also für alle außerhalb der Ballungsräume), und die Nahrungsmittel in den Gegenden, in denen es aufgrund klimatischer Verhältnisse keine Produkte aus regionaler Landwirtschaft gibt.

Ist das der gewünschte Effekt? Den Leuten immer noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen?

Beim Pfandsystem hat man auch nur halb gedacht: Ein Mehrweg-Pfandsystem, bei dem ich in exakt den Laden zurück muß, in dem ich die Flasche gekauft habe, schreckt die Leute ab. Dann lieber Einweg-Flaschen mit Pfand, die bekomme ich überall gleichermaßen wieder los.

In dieser EU zu leben macht allmählich wirklich keinen Spaß mehr. Entweder, es wird alles Mögliche gleich verboten, oder es wird unerschwinglich teuer und / oder unerträglich kompliziert gemacht.

Lasst das Öl im Boden

Die Menschheit kann nur überleben, wenn wir resolut alternative Energien fördern und uns vom Öl der Erdölförderländer emanzipieren. Es muss uns gelingen, das Öl im Boden der Wüste oder Tundra zu lassen wo es ist.

Und wer zahlt mal wieder -

Und wer zahlt mal wieder - der kleine Mann!
Wer auf ein Auto angewiesen ist, weil der ÖPNV kaputt gespart wurde und wer sich keine Solarzellen auf das Dach pflanzen will, weil die Kosten zu hoch und Zuschüsse weggefallen sind?

Öl ist generell das Problem

Erderwärmung, Luftverschmutzung, Plastik, Chemie, WDVS, usw. . Alles aus Erdöl. Dabei gibt es Alternativen, die in allen Bereichen nachhaltig sind. Aber solange Öl so billig ist und auch die Industrie ihre Produktion nur darauf ausgerichtet hat, wird sich da nicht viel ändern. Plastik kann man auch aus biologischem Material herstellen. Und es gibt sogar Patente, wie man aus CO2 Plastik herstellt. Im Sinne einer nachhaltigen ökologisch ausgerichteten Ökonomie müsste Öl richtig verteuert und die Abgaben pro Tonne CO2-Ausstoß drastisch und vor allem wirksam erhöht werden.

Es sind auch und gerade deutsche Firmen, die das mit den CO2-Zertifikaten total ad absurdum geführt haben. Mit Billigung der Regierung.

@17:00 von Oxalis

geschälte und in Plastik eingeschweißte Eier

Dann kaufen Sie die doch einfach nicht! Ich kaufe Eier nur roh im Pappepack, und Gemüse idR lose (muß es dann aber dennoch in eine Plastiktüte packen, weil es naß und / oder schmutzig ist, diese erlebt aber einen zweiten Frühling als Mülltüte).

Die EU hat den Verpackungswahn doch erst angekurbelt! Früher gab es in im Hotel die Butter als Klotz zum Frühstück - was nicht gegessen wurde, kam wieder in den Kühlschrank. Ebenso Honig, Milch, Zucker, Salz etc. Dann kam die EU, sagte, daß das unhygienisch sei, und schrieb Portionspackungen vor.

Selbst Verantwortung übernehmen

@ Donidon:
Oh ja! Machen wir doch einfach alles viel teurer... die Lösung derer die keine Lösungen anbieten wollen.
Zu schauen wie der Müll an Orte gelangt wo er nicht hin gehört, nein bloß nicht. Denn die korrekte Müllentsorgung liegt in der Verantwortung der Regierungen.

Nein, diese Verantwortung können wir nicht auch noch an die Politiker abschieben. Zeit, uns an die eigene Nase zu packen. Zeit, selbst Verantwortung zu übernehmen. Ändern wir unseren Alltag und unsere Verbrauchsgewohnheiten.

Öl zu billig???

Komisch. Ich sehe immer nur steigende Preise.
Und überall sterben die Dörfer, weil sich die Leute die Fahrerei zu Arbeit erstens nicht mehr leisten können und zweitens Familien auch noch einen zweiten Verdiener brauchen.

Ich muss wohl in einem Paralleluniversum leben.

Der Plastikmüll in den Meeren

Der Plastikmüll in den Meeren kommt nicht nur daher, weil er einfach da rein geworfen wird, er wird auch über verschiedene andere Ketten ins Meer getrieben. Mit jedem Waschgang, den wir zu Hause erledigen, kommt zum Beispiel Mikroplastik über Waschmittel und Kunstfasern der Kleidung in den Wasser-Kreislauf. Jede Zahnpasta, jedes Duschgel enthält Mikroplastik.

Und besser als Plastik richtig zu entsorgen ist immer noch, es möglichst gar nicht zu verwenden.

@ StöRschall

Falls Sie das nicht wissen nur hier kurz die Info:
Plastik wird aus Erdöl hergestellt.

@17:00 von Oxalis

"Und wir Menschen sind so bequem geworden, dass viele schon nicht mehr anders können" - da stimme ich zu mit "zu können glauben". Die moderne "Kultur" hat es auch hervorgebracht, daß Leute ihren Kaffee in Plasticbechern durch die Gegend tragen. Wie haben die vorher ihren Durst gestillt ?? Ich finde den so multiplizierten Kunststoffmüll unnötig und diese Art der Trinkerei mit Verlaub gesagt barbarisch.
"geschälte und in Plastik eingeschweißte Eier" - igitt ;-( , wer mag denn so etwas essen ?
Eine Kunststoffflasche zerbricht nicht und hält ewig. Der Beutel aus Spinnakertuch, in dem ich meinen Salat transportiere, ist etwa 40 Jahre alt.

Apropos Umweltverschmutzung

Wer bewertet den CO2-Ausstoss von den ganzen Kriegsbeteiligten?

Wir sollen weniger Öl verbrauchen (es geht ja jetzt nicht mehr nur um Strohhalme), aber es wird ein Krieg nach dem nächsten begonnen und dabei Unmengen an Treibstoff für Nichts verbraucht.

Die Müllentsorgung ist doch

Die Müllentsorgung ist doch nicht nur Aufgabe der Regierung, das fängt bei jedem zu Hause an. Es gelangt auch nicht nur Müll ins Meer, indem man ihn da rein wirft, einiges wird tatsächlich schon über die Straßen in die Flüsse geweht. Ganz zu schweigen von Mikroplastik, das wir über Waschmittel, Kleidung und Kosmetikartikel täglich in den Wasserkreislauf lassen. Am besten sollte man so wenig wie möglich Plastik (auch Mikroplastik) verwenden und noch besser - wie im Interview gefordert - erst gar nicht herstellen.

Dazu kann ich Ihnen eine kleine Geschichte berichten.

Als ich vor ein paar Jahren mit meiner Frau in den USA war, wohnten wir im Marriot Inn. Das sind ja nicht die schlechtesten und auch nicht die billigsten Hotels.

Dort gab es jeden Morgen im Frühstücksraum am Buffet die Möglichkeit zu wählen:

1. Teller aus Porzellan und Metallbesteck, dazu Kaffee aus einem Porzellanbecher
2. Plastikteller und Plastikbestecke, dazu Kaffee aus dem Pappbecher.

Meine Frau und ich nahmen selbstverständlich Porzellangeschirr und Metallbesteck, so wie man es hier kennt. Damit gehörten wir zu den Exoten. Fast alle anderen Gäste benutzten Plastikgeschirr und Besteck.

Die wenigen Gäste, die wiederverwendbares Geschirr nutzten, stellten ihr Geschirr nach dem Frühstück in einen Geschirrwagen, alle anderen warfen es in eine große Mülltonne im Frühstücksraum.

Auf meine Frage, warum soviel Plastik benutzt würde, hieß es, dass es hygienischer wäre und umweltfreundlicher. Plastik müsse nicht abgewaschen werden.

Wieder mal verpennt

Wie lange ist das Thema schon bekannt, wer war z.B. in den 90er Umweltministerin ? Wie üblich werden frühere Riesen-Gewinne von gewissen Konzernen, inkl. Management, durch nicht umweltbewusste Produkte und Produktionsverfahren durch sozialiserte spätere Steurererhebungen zu kompensieren versucht, zumindest werden ewige wirkende Umweltschäden in EUros angegeben, um dem Bürger vozumachen, es wird etwas getan, dabei wird er gleich mehrfach ver..scht, abgezockt und das soll immer so weiter gehen ?

@17.11- Blödsinn. Wachstum ist etwas natürliches

In der Natur gilt das Prinzip: was nicht wächst ist quasi schon fast tot. Wachstum kann also kein Problem sein. Das Problem ist ein ungezügeltes und nicht auf die Rahmenbedingungen der Natur und der vorhandenen Ressourcen ausgerichtetes Wachstum.

Freiheit richtet nicht die Welt zu Grunde. Die ist vielmehr eine Grundvoraussetzung, dass es Fortschritt in Richtung einer dem Menschen dienenden Ökonomie geben kann.

Wachstum kann es auch ohne Ausbeutung von Ressourcen geben. Nachhaltiges Wachstum ist aber derzeit noch teurer als nicht nachhaltiges. Das ist das Problem. Strohhalme aus Plastik verbieten ist sicher gut. Man kann die auch aus nachhaltigem Material herstellen. Der Verbraucher wird keinen Unterschied feststellen, außer ev. etwas im Preis.

Steuer das Allheilmittel

Nötig sei eine CO2-Steuer auf Öl.

Unglaublich, wieder ein Experte für Lösungen mit neuen Steuern und Steuererhöhungen.

Ich schlage vor, eine Steuer von minimum 100.000 € sofort fällig direkt an den Fiskus für jeden einzelnen Vorschlag einer neuen Steuer, Abgabe, Umlage oder Erhöhung.

Nur noch rosa Salbe zum Abkassieren bei jedem Problem und sich bietender Gelegenheit.

meint der ARD mann damit

billiges pflanzenöl im supermarkt? erdöl kann er nicht meinen, wenn er hier lebt. der ölpreis liegt bei ca 80$ und ist damit ziemlich hoch.

Mag sein, das der Öl schuld ist ...

in der Regel sind aber wir es. Immer wenn man hört, das Wolle zu billig und nicht kostendeckend absetzbar ist, aber an jeder Ecke Dreck aus Plastik am Ständer hängt, sollten wir Leibschmerzen und Gänsehaut bekommen. Das Problem sind wir, nicht in unserer Eigenart als Konsument, sondern in unserer Eigenart als Wahlbürger. Wo Plastikdreck wohlfeiler als Naturstoffe traditioneller Art sind, da sind die Entsorgungskosten nicht in der Kalkulation und das ist ein Gesetzes-Problem.

16:54 von StöRschall

Sehr viele Kunststoffe werden aus Erdöl hergestellt.

Am 27. Mai 2018 um 18:06 von Das Gewissen

" Naja, ich esse erst einmal ein lecker Wurstbrot. 125 gr Lyoner vom polnischen Schwein, in Rumänien geschlachtet und in Deutschland in 11 Gramm Plastikschale verpackt. Das verbietet zum Glück ja niemand."

Der war gut, Sie haben nur vergessen zu erwähnen das Sie Brot aus dem anderen Bundesland nehmen, und ein Bier dazu trinken was 500 Kilometer gefahren wurde ;-).

es gibt sie noch, die richtigen

Strohhalme (also wirklich aus Stroh) !
nur, wie sind die verpackt?...richtig, in einem Plastikbeutelchen....

Nicht das billige Öl ist das Problem

sondern die billigen Plastikverpackungen die vielmals auch unnötig sind. Die landen nämlich oft in der Umwelt. Den Preis mindestens verdoppeln und schon wird es weniger, zumal organische Alternativen wie z. B. Stärke zur Verfügung stehen. Und es ist auch mehr als ein Skandal, das Mikrokunstoffe in kosmetischen Produkten verarbeitet werden ohne dass der Verbraucher vorher darüber informiert wurde. Die verantwortlichen Zulassungsbehörden gehören umgehend strafrechtlich verfolgt.

Kommt Herr Eckert ...

... jetzt mit der alten Grünen Forderung, der Liter Benzin sollte 5 Mark / 2,50 Euro kosten?

Damit die Bürger sich das Autofahren nicht mehr leisten können und Politiker und Unternehmer freie Fahrt haben?

Plausibel

Auch wenn hier (erwartungsgemäß) viele Kommentatoren Herrn Eckert seine Qualifikation absprechen wollen oder so tun, als ob bei uns alles toll wäre: Für mich klingt das, was er da gesagt hat, absolut plausibel.

Und es geht natürlich nicht um eine simple Steuererhöhung, sondern eher um eine Umverteilung, weg vom Öl, hin zu Öko, was auch immer das dann konkret sein mag.
Z.B. könnte man mit den Einnahmen aus der Erdölsteuer wunderbar Brennstoffzellen subventionieren o.ä.

@Karl Napf

"der ölpreis liegt bei ca 80$ und ist damit ziemlich hoch."

Aber noch viel zu billig, wenn man daran denkt, was dieses Öl alles anrichtet.

schräge Idee der EU

Ich habe keine Lust, mit verborgenen Subventionen ( hier "Steuer auf Plastik" genannt), solchen Leuten wie 100% Schulz, Cohn-Bendit u.a. das, was sie Arbeit für Europa nennen, zu finanzieren.
Es werden immer mehr Vorgänge/Handlungen und Entscheidungen von der EU reglementiert, immer mehr Kompetenzen werden dem einzelnen Betrieb, den einzelnen Menschen weggenommen.
Dass wir zuviel Plastikmüll in der Umwelt haben, ist klar, dazu brauche ich die EU nicht.
Was die EU daran ändern will, indem der Rohstoff für Kunststoff besteuert wird, ist mir schleierhaft, das macht höchstens die sinnlosen Produkte (Plastiktüten u.a. Artikel aus Kunststoff) teuer.
Das heißt doch nur: Wer genug (Steuern) bezahlen kann, bekommt die Erlaubnis, Müll zu produzieren. Was ist das denn für eine schräge Idee ...

"Grüner Journalismus"

"Nach seinem Studium der Publizistik, Kommunikationswissenschaften, Geschichte und der Soziologie machte er ein Volontariat beim SWR; kurz darauf wurde er dort fest angestellt. Im Gespräch mit "Grüner Journalismus" erklärt er, welche Klimathemen häufig unter den Tisch fallen – und warum die Klimaberichterstattung für Radiojournalisten besonders herausfordernd ist."
Dies unterstützt meine These nachhaltig,daß Herr Eckert sich auf "Grünen Journalismus" versteht,aber nicht die Bohne irgendwelche Wissenschaften studiert hat die ihn zum Fachmann qualifizieren.

Eckert - Und die ARD Paradedisziplin

Man interviewt sich gerne gegenseitig. So auch diesmal.
Werner Eckert darf sein Ideologiegebäude wieder unter's Volk bringen.

Wer ist das?
Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Werner Eckert als Umweltjournalist: Nach seinem Studium der Publizistik, Kommunikationswissenschaften, Geschichte und der Soziologie machte er ein Volontariat beim SWR; kurz darauf wurde er dort fest angestellt.

Ob er ein Studium zu Ende brachte steht hier nicht. Fest steht, er verfügt über keine naturwissenschaftliche Fachbildung.

Eckert war zuletzt auffällig durch Verbreiten grüner "Wahrheiten" zum Diesel. Frei von jeder Qualifikation trägt er munter sein Scherflein zum Schlachten der Autoindustrie bei.

In Inhaltsleere, Verdrehungen, falschen Bezugspunkten und irrigen Schlüssen liegt der dieser Beitrag einmal mehr ganz auf Linie.

Der Herr Umweltexperte

Eckert hat leider wenig Ahnung von Wirtschaft und Preisbildung, sonst wüsste er, dass der Rohölpreis nur einen sehr begrenzten Einfluss auf die Preise des Plastik haben. Aber es ist halt so schön populistisch einfach, mal wieder eine neue Steuer auf Öl zu fordern. Da wären dann Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, damals unter Rot-Grün der erste Ökozuschlag für die Sicherung der Renten und jetzt dann noch eine CO2-Steuer? Das trifft besonders die Berufspendler und wird natürlich auch zu einer Verteuerung des ÖPNV führen. Und die Kleinrentner und Niedrigverdiener können sich dann im Winter auf eine gut gekühlte Wohnung freuen. Das sind die Ideen der Ökotaliban, die die Welt jeden Tag ein wenig besser machen, nur eben nicht für die, die ihre Heizkosten und ihren Strom selber zahlen müssen

@spetzki

"Wir haben in Deutschland ein funktionierendes Abfall-Entsorgungssystem. Wir trennen diverse Wertstoffe ab (Glas, Papier, Batterien, Elektrogeräte, Blechdosen und Plastik"

Für die ersten der von Ihnen genannten Wertstoffe mag das ja stimmen, aber solange der größte Teil der Blechdosen und des Plastiks verbrannt oder verkauft wird, kann man meiner Meinung nach nicht von einem funktionierenden Abfallsystem sprechen.

Naja, klar kann man Öl verteuern

aber was passiert dann in einer Welt, die vollständig auf Öl aufbaut? In welchem Bereicht wird den kein Erdöl gebraucht ? Selbst Bio-Gemüse ist in Plastik...

Natürlich kann man bestimmte Bereiche angehen, aber da kommt meistens auch ein Pferdefuss hinterdrein. Mache ich die Tüten z.B aus Stärke, werden Lebensmittel teuer.

Im Prinzip sind von einem teuren Rohstoff Öl betroffen. Daher möchte ich nicht entscheiden, wo man zuerst ansetzt.

Kein Umweltbewusstsein mehr

Wenn ich sehe, wieviele Menschen sich nach "to go" ausrichten, Kaffee, Salate, etc., dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Am meisten regen mich die Kapseln für Nespresso-Maschinen o.ä. auf. Eine derartige Müllschwemme ... Wenn man sich dann ausrechnet, dass ein Kilo Kaffee mit Kapseln 80,- Euro kostet statt ca. 35,- für einen Fairtrade-Kaffee, dann haben wir doch das Geld für höhere Preise, oder?
In einer Metzgerei in Rh-P. wurde mir erklärt, dass Papier als Verpackung viel teurer ist als Plastik. Eine Mehrfachverwendung (mit Pfand), mit Abwasch im eigenen Betrieb bei 80° ist verboten, in Bayern allerdings erlaubt.
Manchmal glaube ich, dass es an unserer Zeit liegt, wo ich das Gefühl habe, dass sich die Menschen pauschal mehr auf ihr Smartphone denn auf ihre Umgebung konzentrieren. Egal, ob das jetzt um Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen und Umwelt geht oder auch das Kümmern/Sprechen mit Kindern. Die Welt scheint mir oberflächlich und anscheinend noch zu preiswert.

kaum politischer Wille für Umweltschutz

Leider gibt es in Deutschland (Europa?) keine politische Partei mehr, die Umweltschutz ernsthaft (und nicht nur alibimäßig) vorantreibt.
Es gäbe viele einfache Möglichkeiten Umweltschutz zu betreiben, aber außer leerem Geschwätz kommt da nichts.

ZB.
- Mikroplasik direkt verbieten, keine Debatten notwendig!

- Steuervorteile für wiederverwendbare Verpackungen.

- Print-Werbung extrem besteuern, anstatt als Werbungskosten absetzen zu können.
Das wird den Endverbraucher nicht betreffen, da diejenigen, die das auf die Preise umlegen einen Wettbewerbsnachteil haben werden. (Stattdessen kommt vielleicht irgendwann mal jemand auf die Idee intelligente, unaufdringliche und höfliche (ohne billigen Psychotricks) Werbung zu machen.)

usw.

Es wäre ganz einfach. Aber der politische Wille fehlt. Man sollte zB. den Grünen diesen Name verbieten, wegen offensichtlicher Verlogenheit.

Die Logik der EU ...

Das erste Mal bezahlen wir das Plastik per Produkt, denn die "Verpackung" ist ja im Produkt eingepreist.

Das zweite Mal bezahlten wir das Plastik via "Grüner Punkt", denn die Firmen haben das über den Verkaufspreis ebenfalls wieder auf den Kunden umgelegt.

Das dritte Mal bezahle ich solchen Mist, wenn er nicht sauber ist und damit in der normalen Tonne entsorgt werden muss.

Und jetzt hat die EU die Lösung: Ich soll als Verbraucher den Mist ein viertes Mal bezahlen?

Also liebe EU-Granden, ich habe vernommen daß der Schmodder schädlich ist. Ist es nicht Sitte bei euch, umweltschädliche Stoffe zu verbieten? Wie wär's denn damit?

Getränke wieder in Glasflaschen, Verpackungen auf das Mindestmaß?

Und wenn wir dann schon dabei sind, wie wäre es unseren Müll nicht einfach auf Schiffe zu packen und in aller Herren Länder zu verfrachten, wo wir keinerlei Kontrolle darüber haben, was nach Ankunft damit passiert?

@Hallelujah

"Leider habe ich im web gar nichts
gefunden was Herrn Eckert qualifiziert hier irgendwelche Aussagen zu treffen."

Na, da haben Sie aber nicht besonders aufmerksam gelesen. Sehen Sie mal, was im Artikel steht:
"Werner Eckert ist Leiter der Redaktion "Umwelt und Ernährung" beim Südwestrundfunk (SWR). Er berichtet für die ARD als Fachkorrespondent von internationalen Klima- und Umweltkonferenzen."

Um ein guter Umweltjournalist zu sein, muss man nicht Geologie studiert haben.

Kläranlagen in Schleswig Holstein

Mindestens Eine Kläranlage ?? Der Fisch stinkt vom Kpopf her - wenn Entsorgungsunternehmen und Stadtwerke Plastikabfälle in eine Kläranlage einleiten, sollte man dort auf härteste Urteile zu hoffen. Aber gibt esüberhaupt mal eine Anklage? Der große Verdienst eines grünen Umweltministers! Der (r)echte Norden: Altöl als Hühnerfutter - Atommüllzwischenlager für Vattenfall u.a. Wie man sein Land als Tourismusstandort zerstört - im Norden kann man es lernen.

Unsinn...

Wenn das Öl irgendwann wirklich "zu teuer" sein sollte wird man auf Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen umschwenken, auch bekannt als "Biokunststoffe".
Beispielsweise PLA (Polymilchsäure).
Biokunststoff klingt zwar so, als wäre es kompostierbar, aber in der Natur wird es mehrere Jahre bis Jahrzehnte dauern, bis die Stoffe zersetzt sind.

Generell wird hier eine völlig falsche Frage gestellt.
Die *eigentliche* Frage ist:
Wie kommen die Kunststoffe ins Meer?

Laut einer vom Science Magazine veröffentlichten Studie stammt ingesamt nur 5% des Plastiks in den Weltmeeren aus Europa und Nordamerika. Obwohl diese beiden Regionen sehr große Kunststoffkonsumenten sind(!).

Das Meiste kommt von China, Indien, Afrika und Ostasien.
Wir sollten also versuchen, diese Regionen zu einer ordentlichen Müllentsorgung zu bringen, damit würden wir wesentlich.

Wir Europäer sind an der Problematik kaum schuld, Brüssel wäre gut beraten, uns nicht solche bescheuerten Maßnahmen aufzudrücken.

Müllinseln

Find ich irgend wie toll, wir fangen an mit der Zahnbürste die letzten Krümel aus den Ecken zu bürsten und hier gibt es eine "natürliche" Müllentsorgung.
Aber wir sind mal wieder die bösen Buben.
Recht hat der Experte insoweit, dass wir Verpackungsmüll einsparen könnten und sinnlose transporte sind ja auch schon reduziert. Das Getränk mit C.C. z. B. wird schon lange als Konzentrat zu irgendwelchen Getränkehertstellern befördert und erst dort in Glaschflaschen abgefüllt.
Aber der "Experte" sollte auch darüber nachdenken, wenn das Öl besteuert wird, steigen auch die Kosten der Chemie und Pharmaindustrie. Dann werden die Medikamente noch teurer.
Hier waren z. B. Experten von der Tonkonkurenz, die schlafen auch nicht:
http://www.deutschlandfunk.de
/malediven-die-muell-hoelle-von-
thilafushi.697.de.html?dram:article_id=347
757
https://www.welt.de/vermischtes
/article131144033/Im-tuerkisblauen-
Wasser-eine-Insel-aus-Muell.html

@Donidon

Oh ja! Machen wir doch einfach alles viel teurer... die Lösung derer die keine Lösungen anbieten wollen.

Sicher wäre es schön, wenn man die Menschen (und Unternehmen) mit rationalen Argumenten überzeugen könnte, sich nachhaltig zu verhalten und auch an die Umwelt und die zukünftigen Generationen zu denken. Die Wirklichkeit zeigt, dass das nicht funktioniert. Der Weg über den Geldbeutel ist hingegen sehr effektiv.

re vriegel

Da bin ich aber mal gespannt, wie Sie Ihren CO2-Ausstoß bezahlen. Sie haben nämlich auch einen, ganz erheblich sogar.......in Ihrer Atemluft beim Ausatmen.

@wer_denken_kann

Aber der "Experte" sollte auch darüber nachdenken, wenn das Öl besteuert wird, steigen auch die Kosten der Chemie und Pharmaindustrie. Dann werden die Medikamente noch teurer.

Oder man setzt dem Wucher mal ein Ende. Es ist schon seltsam, warum in Deutschland produzierte Medikamente im Ausland oft nur einen Bruchteil dessen kosten, was hier dafür verlangt wird. Und auch dort werden sie bestimmt immer noch mit Gewinn verkauft ...

@wenigfahrer

Ob die der Wirtschaft gefällt ?.

Genau diese Frage ist das Grundproblem. Wir dürfen nicht immer fragen, ob etwas der Wirtschaft gefällt. Die wenigstens Unternehmen machen sich Gedanken über langfristige Auswirkungen ihres Handelns. Wirtschaftslenker interessieren kurzfristige Gewinneffekte, mit denen sie die Aktionäre bei der Stange halten können.

Nicht fragen, was der Wirtschaft gefällt, sondern was diesen Planeten erhält - und zwar als einen Ort, an dem man auch in hundert oder zweihundert Jahren noch leben kann!

von BotschafterSarek

ja, find ich Klasse. Fangen wir mit Alkoholsteuer und Nikotinsteuer an. Richtig teuer machen. Das senkt Krankenkassenkosten.

Aber warum träume ich davon nur...Weil man damit Wähler vergrault, und das will an nicht.

Was hat das mit CO2 zu tun?!

Auch wenn ich Herrn Eckerts Absichten gutheiße, so gehen seine Forderungen ziemlich am Thema vorbei. Eine Steuer auf Ölprodukte gibt es schon (Mineralölsteuer) und eine CO2-Steuer würde erst dann greifen, wenn die Kunststoffe verbrannt werden. Der im Meer schwimmende Müll brennt aber nicht, sondern wird mechanisch zu kleinsten Partikeln zerrieben.

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind meiner Meinung nach nur schwer realisierbar, solange sich Regierungen am Wirtschaftswachstum messen.

@tomtomtoy - Jeder muss seinen Beitrag leisten!

17:30 von tomtomtoy:
"Ja! Das Problem ist hausgemacht, aber nicht unsere Trink rörchen aus Plastik sind daran schuld, sondern das nicht vorhandene Abfallsystem in Staaten wie Kuba zB."

Nur weil ein anderer ebenfalls zum Gesamtproblem beiträgt, spricht uns das nicht von jeder Verantwortung frei. Jeder muss im Rahmen seiner Möglichkeiten an der Problemlösung mitwirken!

Und da sie Kuba schon erwähnen: Der ökologische Fußabdruck eines Kubaners beträgt 1,9 ha. (In Deutschland sind es 5,5 ha.)

Wir sehen, das Energiewende machbar ist

Die SPD hat mit den Grünen und den Energieriesen einen kostenneutralen Atomausstieg bis 2022 ausgehandelt. Diesen Atomausstieg haben die CDU zusammen mit der FDP ohne Not gestoppt, um dann nach Fukushima wieder den Atomausstieg zu beschließen, natürlich nicht kostenneutral. Dieser neuen Regierung traue ich kein klimafreundliches Handeln zu. Nicht solange Merkel an der Macht ist.

Grüner Punkt

Zur Erinnerung!
Wir haben in Deutschland schon eine Abgabe auf Verpackungsmüll. Es sollte eigentlich dazu dienen beim Resycling zu helfen. Damals mit der FDP eingeführt.
Was ist geschehen?
Es wurde noch mehr Verpackung produziert, damit am Ende nicht wiederverwertet wird, sondern ein großer Teil in die Verbrenung geht oder in den Export.

Nicht glaubwuerdig.

Als Hauptverwaltungsrat,Sonderdienstleiter und Abteilungsleiter hat mein verstorbener Vater lange Jahre mit vielen kompetenten Kollegen viele Umweltdirektiven auf den Weg gebracht!!
Leider hat die EG Kommission schon damals mehr oder minder den Lobbyisten mehr Platz gelassen,als Menschen wie Ihm -die in der Tat ueber Preis und Oekobonis und malus Umweltgerechtes Handeln steuern wollten!!Auch war Planung-und die braucht die Umwelt-nur moeglich ,wenn man mit den Sozialpartnern die sozialen Aengste der Arbeitnehmer ernst nimmt!!Leider sind die Vertragstexte der EG voellig unvereinbar mit diesen Prinzipien!
Es handelt sich um eine Alibiveranstaltung,die auch gar nicht kontrolliert werden kann solange die gleiche Institution nur sparen will,und den Markt heilig spricht!!
Und ob allé Laender dieser Direktive oder zumindest eine grosse Mehrheit dieser Direktive zustimmen wird ,ist unwahrscheinlich.Mal abwarten ,aber Skepsis ueberwiegt.

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