Ihre Meinung zu: Gespräche zwischen Nord- und Südkorea: Plötzlich scheint alles möglich

27. Mai 2018 - 0:50 Uhr

Nord- und Südkorea wollen die Gespräche auch nach dem überraschenden zweiten Treffen ihrer Staatschefs nicht abreißen lassen. Nun rechnet auch US-Präsident Trump wieder damit, Nordkoreas Machthaber Kim wie ursprünglich geplant zu treffen.

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Kommentare

Warten auf Trump...?

In der sich z.Z. andeutenden Entspannungslage zwischen Nord- und Süd- Korea sollte man weitere Schritte wie auf rohen Eiern treten - Dazu gehört zuerst Entgegenkommen, Verständnis zeigen und versierte Diplomaten vorschicken, gleichermaßen den Abbau von Sanktionen in Aussicht stellen...

Man sollte sich mit der ostasiatischen Geschichte seit 1900 schon ein wenig auskennen, um zu begreifen, warum Korea so reagiert, wie es reagiert. Aktuelle Verfassungsänderungen des einstigen Besatzers (nicht die USA!) sollte man dabei besonders berücksichtigen.

Dass sich Süd- und Nord- Korea annähern, ist sehr zu begrüßen. Ob das allein an den harten Sanktionen lag, ist reine Spekulation, aber naheliegend - besonders, da sich auch China und Russland dieses Mal daran beteiligten...

Mr Trump versteht von all dieser Materie überhaupt nichts, er ist ein "Deal- Maker" und sucht schnelle Erfolge in der Levante und in Korea, anscheinend ohne zu wissen, was ein falsches Signal zur falschen Zeit anrichten kann

Sehr gut

Eine sehr lobenswerte Entwicklung!

Nord- und Südkorea sollen sich weiter annähern. Ein Trump stört da nur.

Verlässlichkeit ist das Zauberwort!

Und nur mit signalisierter Verlässlichkeit und mit signaturbereiten Verträgen über Denuklearisierung und damit verbundenen verbindlichen Garantien eines "Nicht- Angriffspakts" machen Treffen der beiden Machthaber Trump und Jong-Un überhaupt Sinn...

Vor der Jahrtausendwende war man da auf einem gutem Wege, als Kim Jong-Ill die rein energetische Nutzung von Uran zusicherte. Dann kam in den USA ein neuer Präsident und zählte Nord- Korea zur "Achse des Bösen".
Das muss man nicht hinterfragen, sondern einfach nur verstehen... Damals war das auch für Deutsche nicht so schwer zu verstehen, da unser damaliger Kanzler die bedingungslose Gefolgschaft hinter den USA infrage stellte... Handelsbarrieren und Sanktionen hätten uns schon 2002/ 2003 treffen können...

Welchen Vorteil können die USA bei einem Treffen

mit dem nordkoreanischen Präsidenten in Singapore erwarten? Wahrscheinlich keinen, denn es sieht so aus, als ob sich Süd- und Nordkorea so annähern wollen, dass kein Unfrieden Bestand haben wird. Das kann den USA nicht so richtig in ihr militär-strategisches Konzept passen. Warum also dann Gespräche .... denken sich da wohl die Amis.

Verhandelt Trump gut

Der Dealmaker ist unberechenbar. Er droht mit einem atomaren Angriff und stellt zugleich Wohlstand und Schutz in Aussicht.

Kim Young Un scheint den Forderungen Trumps nach zu kommen.

es geht doch

ja sicher, Mr. Trump ist etwas eigen aber es wird Zeit, dass in D man sich dran gewöhnt und aufhört grundsätzlich dagegen zu halten sonst droht Europa sich weiter von der Weltbühne selbst zu disqualifizieren. Mr. Trump weißt schon besser offensichtlich mit solchen Regime umzugehen

Mit den eigenen Waffen schlagen

Trump will pokern? Heute Gipfel, morgen kein Gipfel und mit Krieg drohen, den Tag darauf wieder Gipfel?

Die Hauptarbeit der Annäherung wurde offensichtlich von den beiden Koreanischen Staatschefs vollbracht und ein selbstverliebter Gockel möchte nun die Loorbeeren abstauben und evtl. noch einen Friedensnobelpreis einsacken, für einen Sachverhalt, den er nicht förderte, sondern sogar versuchte zu torpedieren.

Ich bin der Meinung die beiden Koreaner sollten einen Friedensvertrag aufsetzen und jeden der was dagegen hat, aus dem Land werfen.

Daß Trump einen Weltkrieg vom Zaun brechen würde, wegen Nordkorea, da lachen ja die Hühner. Also Mr. Trump, wenn man pokern will, muss man auch bereit sein zu verlieren. Wussten sie das?

Nuklearmacht

Kim Jong Un hat durch den Erfolg, seiner langstrecken Rakete bewiesen, dass man ihn ernst nehmen sollte. Jemand der keine Macht besitzt, reagiert immer aggresiv aber wenn er den durchbruch schafft, schaltet er paar Gänge runter, weil er abgesichert ist durch die Mittel, die er jetzt besitzt. Nun hat Trump keine Wahl, er muss sich dem Tyrannen stellen. Das Problem an der Sache ist nur, dass er selbst in eine Anstallt gehört, wie der liebe Kim. Es geht Kim Jong Un nur um die Sicherung seiner Macht, er spielt nur mit dem Westen. Das wird ein Jahrhundert treffen....

Genial.

So schnell wie Kim kann der Trump nicht laufen. Wenn das so weitergeht, ist schon morgen Trump ueberrundet. Keine Chance fuer Trump, den Friedensengel zu markieren. Kim hat irgendwann erkannt, wie man mit dem Atomprogramm Trump hereinlegen kann und er definierte ein neues Ziel: Den USA durch Politik Suedkorea wegnehmen. Trump stolpert nur noch hinterher. Sein permanter Finger ueber den dicksten Button hatte nichts bewirkt, ausser Kim klarzumachen, das Trump keine weitere Karten im Aermel hat, wenn er - nachdem er, Kim, sich in Spiel brachte - schlichtweg auf SK zugeht und die offenen Tueren einrennt, die Trump selber geoeffnet hat mit seine Kriegstreiberei und damit die Schutzmacht USA als einen Poltergeist entlarvte, der im Grunde nicht mehr gebraucht wird. Genial gedeichselt - mit einberechnet ist, das Trump weiterhin "konstruktiv" hinterherstolpert.

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