Ihre Meinung zu: Referendum in Irland beendet: "Es geht um Freiheit, um Autonomie"

25. Mai 2018 - 12:38 Uhr

Irland hat abgestimmt und die Beteiligung war hoch: Wird das Verbot von Abtreibungen gelockert? Morgen steht das Ergebnis fest. Stephanie Pieper berichtet vom Tag des Referendums aus Dublin.

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Kommentare

Irland: EINDEUTIG zu viel der KIRCHEN-Mitbestimmung

Bereits zu Zeiten der IRA-Unruhen steuerten sie die Gegnerschaft zu Großbritannien

Nun bei dem Thema Abtreibungsverbot (auch bei Minderjährigen; finanzieller Instabilität der Eltern (=> Kinderarmut), Behinderung des Ungeborenen; Vergewaltigung), sollten gerade die , die ja selbst OFFIZIELL JEDENFALLS keinen Sex haben dürfen mal besser dazu SCHWEIGEN

Wenn Irland tatsächlich ins REALE 21. JAHRHUNDERT wechseln soll, sollten sie diese ART von Einmischung & Rückständigkeit hinter sich lassen und FÜR die ABSCHAFFUNG stimmen.

Alle haben das Recht ihre Sexualität

frei auszutoben. Männern mit Frauen, Frauen mit Frauen und Männer mit Männern... Alles ganz normal heutzutage. Aber wie kann Frau heute noch schwanger werden ohne es zu wollen? Vergewaltigung natürlich ausgenommen. Sieht man einen anderen oder eine andere und fällt unter abschalten des Hirn übereinander her? Kondome etc kann man frei kaufen, selbst in Irland. Die Pille bekommt jede junge Frau einfach verschrieben. Und außer schwanger zu werden kann man sich ungeschützt schnell was wegholen. Wie blöd muss man sein ungeschützten Verkehr zu haben?

Abtreigungen als Rammschild der Liberalen

Abtreibungen sollten so schwer wie möglich gemacht werden und nur für einen extrem kleinen Kreis an Sonderfällen überhaupt erlaubt sein.
Abtreibung als Ausweg weil man zu unfähig ist Verhütungsmittel zu nutzen. Jupp, Taten haben Konsequenzen - ein Fakt den unsere Gesellschaft viel zu gern unter den Tisch schiebt. Und natürlich kam direkt im ersten Kommentar das Totschlagargument Kinderarmut. Denn merke - arme Kinder sind es nicht wert zu leben.
Wenn Frauen sich ihrer Freiheit nur dann sicher sein können, wenn sie Leben verhindern, dann scheint mir das nicht gerade ein lohnenswertes Ziel zu sein.

re enferax

"Abtreibung als Ausweg weil man zu unfähig ist Verhütungsmittel zu nutzen."

Und Schwangerschaft empfehlen Sie dann als Strafe für Unfähigkeit?

Fragwürdiger Journalismus

Es geht nicht nur um Freiheit und Autonomie, wie der Titel suggerieren will, sondern es geht auch um das Leben ungeborener Kinder.
Es ist mir unverständlich, wie öffentlich-rechtliche Medien und ihre Internet-Angebote wieder und wieder diesen Aspekt unbeleuchtet lassen. Selbst wenn
Journalisten nicht der Meinung sein sollten, dass das Leben ein schützenswertes Gut ist, sollten Sie doch eigentlich aus ihrem journalistischen Ethos heraus diesen Aspekt beleuchten. Hans-Joachim Friedrichs würde das tun, davon bin ich überzeugt.

In Europa gibt es m.W. nur

In Europa gibt es m.W. nur noch strikte Abtreibungsverbote in Irland, Polen und Malta. Eine Mehrheit für eine Gesetzesänderung wäre den irischen Frauen zu wünschen.

Falls das Gesetz zu Ungunsten

Falls das Gesetz zu Ungunsten der Frauen ausfällt, empfehle ich DRINGEND vorm europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen.

Keine Frau muss sich zwingem lassen!

Und das sage ich, obwohl ich mich immer für das Leben ausspreche.

@Enferfax

Unter normalen Umständen bin ich auch gegen Abtreibung, aber was wenn jemand vergewaltigt wurde? Oder sich selber nicht versorgen kann wegen verschiedenen Gründen (Alkohol, Drogen,..)? Wenn es im sehr frühem Stadium ist, dann denke ich sollte das jede Frau selber entscheiden, aber gut über legt, den könnte große Reue später auslösen?

@ von sprachloser

Ja, man kann auch mit Kondomen schwanger werden. Sogar mit Pille oder Spirale.
Es gibt sicher noch mehr Gründe um abzutreiben, leicht fällt das sicher keiner Frau.
Ungewollt schwangeren zu unterstellen, Abtreibungen quasi als Verhütungsmittel zu nutzen ist ekelhaft.
Ich selber habe vier Kinder und trotzdem eine Schwangerschaft abgetrieben. Und dafür werde ich mich nicht rechtfertigen.

unfähig zu verhüten?

Die Pille gilt als das sicherste Verhütungsmittel, und selbst bei der kommt es zu sechs ungewollten Schwangerschaften auf tausend Anwendungen. Andere Verhütungsmittel floppen noch deutlich öfter. Heute morgen ein Bericht im Frühstücksfernsehen zu diesem Thema. Unter anderem kam eine Irin zu Wort, die trotz Verhütung schwanger wurde. Soviel zu den Kommentatoren hier, die sich fragen, ob man nicht verhüten könne (hinter allen vermute ich übrigens Männer).
Oder vielleicht gleich den kirchlichen Rat rausholen: Enthaltsamkeit. Dann sind wir noch schneller wieder im Mittelalter.

@ 15:48 von Einfach Leben __ Rückschritt bei PRO ??

"Rückschritt in den rechtsfreien Raum des Mittelalters."

Äh, im Mittelalter dufte keine Frau abtreiben . . gerade weil die Kirche über dem Staat vorweg damals das Sagen hatte. __ Und die Abtreibungs-Methoden hierbei damals waren da ganz abscheulich.

Es funktionierte um so besser, solange die Menschen vom Lesen & Schreiben . . & sonst. BILDUNG möglichst FERN GEHALTEN wurden___ bis heute in Armutsstaaten als BESTE KUNDEN der Kirche, nicht scher UNVERÄNDERT zu erkennen

"Sprach der König zum Priester: 'Halte du sie dumm, ich halte sie arm'"? "

Heute in DE erstaunlicher Weise schon wieder funktionierend: Verhütungsmittel versch. Art im GYNÄKOL. MODERNEN DE ein Taboo - - Kinder kriegen ohne Sinn & Verstand - . . & vor allem durch Auslöschen des INDIVIDUALISMUS= TOP __ Und der Staat finanziert das jedes Jahr mehr (Kinderarmut vorprogramiert)

Und übrigens...

Hat hier einer der ganzen abtreibungsgegner schonmal ein Kind bekommen? Eine Schwangerschaft erlebt? Sich um ein kleines kind gekümmert? Und dadurch den partner, den Job, die Wohnung und/oder Freunde verloren?

Warum?

"Unter normalen Umständen bin ich auch gegen Abtreibung, aber was wenn jemand vergewaltigt wurde?"

Warum? Wenn es Mord ist, darf es auch für Vergewaltigung oder Inzest keine Ausnahme geben. Wenn nicht, warum sind sie im Allgemeinen dagegen?

Abtreibung, Sozialsystem und Rente

Seien wir doch mal weitreichend egoistisch! Jeder Abgetriebene könnte ein Mitglied unseres Staates, unserer Sozietät sein. Meiner Rechnung nach sind seit 1945 mehr als 8 Millionen Menschen daran gehindert worden, zu leben, zu wirken, zu arbeiten und in die Sozialsysteme einzubezahlen.

Je nach Laune der jeweiligen Regierung sind Menschen anderer Nationen bis hin zu Flüchtlingen mal willkommen, mal wieder nicht. Mir ist ein Fall bekannt, wo ein Akademikerehepaar (die Frau Gynäkologin) nach 15 Jahren aufgefordert worden, samt Kindern das Land zu verlassen. Kurz darauf fing der Ärztemangel an, sich auszuweiten. Das ist nur ein Beispiel für die Willkür unseres Landes.

Wir sind blind für das Leben geworden! Ich wurde unehelich geboren: Kriegsgezeugt, Vater Sizilianer, Mutter halb Deutsche, halb Dänin. Als sie verzweifelt eine Diakonisse in Rom fragte, wie sie das Kind durchbringen soll, antwortete die ihr: "Für jedes Haserl wächst a Grasel." Sie wurde meine Patentante.

falsche Rhetorik

Von kleinen Ausnahmen abgesehen, sind "Abtreibungsgegner" nicht dagegen, dass eine Frau über IHREN Körper bestimmt, und "Abtreibungsbefürwörter" sind nicht der Meinung, dass im Allgemeinen Mord straffrei bleiben soll. Der Streitpunkt ist eigentlich, ob ein Embryo in einem bestimmten Alter "menschliches Leben" ist. Man würde weiterkommen, wenn sich die Debatte auf diesem Punkt konzentrierte.

@ sprachloser

"Aber wie kann Frau heute noch schwanger werden ohne es zu wollen?Vergewaltigung natürlich ausgenommen." Am 25. Mai 2018 um 15:25 von sprachloser

Kann man heutzutage eigentlich nicht ausreichend über Verhütung informiert sein? Ich nehme - wirklich nicht böse gemeint - Sie als Beispiel: Ja, man kann.

Selbst das rein rechnerisch sicherste Verhütungsmittel hat eine gewisse Versagequote. Ist so. Nicht jeder Körper ist gleich.

Kondome reißen, Pille wirkt nicht bei Magen-Darm (2 Tage Magen-Darm, 1 Monat Verhütung futsch), Spiralen können abgestoßen werden.

Dann kommen noch andere Gründe, wie Unwissenheit, Naivität und - ist mir auch schon passiert - schlichte Kopflosigkeit im Eifer des Gefächts ("Non, je ne regrette rien", mir tun Leute leid, die das niemals erlebt haben).

Dass die Verhütungsmittel immer besser werden sieht man daran, dass immer weniger Frauen abtreiben lassen.

@ daneel

"Von kleinen Ausnahmen abgesehen, sind "Abtreibungsgegner" nicht dagegen, dass eine Frau über IHREN Körper bestimmt" Am 25. Mai 2018 um 17:04 von daneel

Was ist an einer Schwangerschaft und lebenslanger Verantwortung für einen anderen Menschen genau "klein"???

Wir reden über Menschen, nicht über Nestflüchter wie Meerschweinchen, die man nach 6 Wochen verkaufen kann..

@ 16:45 von frosthorn_ ´mal hinterfragen_ Verhütung flopp ?

" Unter anderem kam eine Irin zu Wort, die trotz Verhütung schwanger wurde. "

Wie viele Kinder hat diese Irin bereits gezeugt ? Wirkte das mittel nicht, oder ist sie einfach nur eine der Milliarden an weltw. bewußten VERWEIGERERN ?

Verhütungsmittel floppen ? Es gibt etliche: die Pille, die Spirale, die Spritze, das Diaphragma etc. (und Weitere heute auch immer Neueres für Männer)
WELCHES DAVON hat bei der Frau denn nicht gewirkt?

apropos: in DE gilt ab 2015__ "die Pille danach" kann nun auch ohne Rezept (umständl. Arzttermin) in Apotheken gekauft werden

SCHULEN IN DE: genau hier sollte das Familienministerium für extra Fächer, oder im Rahmen des Biologieunterrichts, für Sexuallaufklärung- & Prävention bei Kindern sorgen (im Religionsunterricht log. Weise ein TABOO)

@daneel, 17:04

Der Streitpunkt ist eigentlich, ob ein Embryo in einem bestimmten Alter "menschliches Leben" ist. Man würde weiterkommen, wenn sich die Debatte auf diesem Punkt konzentrierte.

Ich erkenne durchaus an, dass Ihr Beitrag gut gemeint ist. Aber der "eigentliche Streitpunkt", den Sie zu erkennen glauben, ist genau so wenig zu klären. Da gibt es alle Überzeugungen von der Vereinigung von Ei- und Samenzelle über den Zellhaufen und die - vermutete - Entstehung eines Bewusstseins bis zur Geburt. Trauen Sie angesichts der aktuellen Debatte Abtreibungsgegnern und -Befürwortern wirklich zu, da einen gemeinsamen Nenner zu finden? Ich nicht.

Natürlich ist eine Abtreibung besser

als eine Frau zu zwingen ein Kind großzuziehen was sie garnicht großziehen will oder kann.
Hier ist kann man sich doch vorstellen wie das ausgeht. (Und bevor das Argument kommt: den Mut das Kind dann zur Adoption freizugeben haben wohl die wenigsten).

Letztlich geht es hier um die Frage wieviel Einfluss die katholische Kirche hat und in wie Weit eine Trennung von Staat und Kirche erfolgt.

Das in der EU im Jahre 2018 eine Frau alleine bestimmen darf und soll ob sie ein Kind austrägt oder abreibt sollte wohl selbstverständlich sein.

@sprachloser Ja, genau so ist das

Ich weiß nicht warum immer gleich so getan wird, als ob Abtreibungsbefürworter der Meinung wären Abtreibungen seien das Verhütungsmittel der Wahl. Dem ist nicht so.
Aber es muss einen letzten Ausweg geben ohne sich dabei strafbar zu machen. In anderen Ländern gibt es das längst.
Was ist daran so verbietenswert?

P.S.: Jemand der so albern und gleichgültig von der Pille daherredet kann nur ein Mann sein, der nie in die Verlegenheit kommen wird, sich mit diesem körper- und wesensveränderndem Medikament täglich vollpumpen zu müssen.

@daneel, 17:04

"Der Streitpunkt ist eigentlich, ob ein Embryo in einem bestimmten Alter "menschliches Leben" ist. Man würde weiterkommen, wenn sich die Debatte auf diesem Punkt konzentrierte."

Wäre das der Streitpunkt, könnte man trotzdem mit "Yes" stimmen und das strikte Abtreibungsverbot aufheben.

Denn dann ginge es ja nicht um die Frage "Abtreibung erlaubt: ja oder nein" sondern um die Frage "Abtreibung erlaubt: ja, aber bis zu welcher Woche".

Zudem: Wer mit YES stimmt ist ja nicht "für Abtreibungen". Sondern für die Aufhebung des strikten & undifferenzierten Verbots.

@frosthorn

"angesichts der aktuellen Debatte Abtreibungsgegnern und -Befürwortern wirklich zu, da einen gemeinsamen Nenner zu finden" Am 25. Mai 2018 um 18:17 von frosthorn

Ich habe da einen Vorschlag:
Abtreibungsgegner dürfen nicht zu einer Abtreibung gezwungen werden (o Wunder! Das funktioniert bereits überall auf der Erde), und die Befürworter der freien Entscheidung zwischen Schwangerschaft oder Abtreibung dürfen sich frei entscheiden (das dürfen sie bislang halt nicht überall).

Keine Entscheidung ist richtig

Egal ob eine Gesellschaft für oder gegen das Recht auf Abtreibung abstimmt, das Ergebnis ist immer falsch!

Egal ob betroffene Frauen sich für oder gegen eine Abtreibung entscheiden, es kann die falsche Entscheidung sein. Muss es aber nicht!

Leben müssen die betroffenen Personen damit.
Die Kinder haben keine Wahl.

Ich als Frau bin dankbar, dass mir in unserem Land die Option gegeben ist. Auch wenn es wahrscheinlich eine der schwierigsten Entscheidungen im Leben ist.

Das Recht eines Menschen über

Das Recht eines Menschen über seinen Körper selbst zu bestimmen ist ein

UNVERHANDELBARES Menschenrecht.

Es steht über allen Gesetzen.

Ein Gesetz, das das verbietet ist de Fakto unrecht und somit ungültig.

Deshalb kann man sich trozdem für das ungeborene Leben einsetzen und uneingeschränkt für es kämpfen...

ABER NICHT

Indem Selbstbestimmung verboten wird.

Das geht NICHT!

@Geolinchen: Zustimmung & Danke

Ich möchte Ihren beiden Beiträgen (16:41 & 16:56) vorbehaltlos zustimmen (und mit Ihren Worten haben Sie eigentlich schon alle Aspekte dargestellt) und mich für Ihre Worte bedanken; insbesondere für "Hat hier einer der ganzen abtreibungsgegner schonmal ein Kind bekommen? Eine Schwangerschaft erlebt?".
Warum? Na ja, es ist nun mal so 'eingerichtet', daß Frauen die Kinder kriegen (was ich als Mann - zumindest früher - eigentlich irgendwie ungerecht empfand...) und ergo haben Frauen deutlichst mehr dazu zu sagen als Männer (wobei natürlich klar ist, daß - falls vorhanden - in einer Partnerschaft [das Wort bedeutet etwas!] beide Partner darüber sprechen sollten...).

Kirche und IRA

//Bereits zu Zeiten der IRA-Unruhen steuerten sie die Gegnerschaft zu Großbritannien//

Genau das Gegenteil ist der Fall. Die katholische Kirche in Irland war immer ein starker Gegner - der stärkste Feind überhaupt - des irischen Republikanismus. Sie hat die Aufständischen in 1916 laut denunziert und später sogar alle IRA Leute pauschal exkommuniziert.

Dass die Kirche die Gegnerschaft zu Großbritannien "steuerte" ist für jeden, der Irland halbwegs kennt, einfach lächerlich.

Tagesschau berichtet nicht neutral

"zwischen einem restriktiven 'Weiter so' und einem gesellschaftlichen Aufbruch"
Tagesschau berichtet nicht neutral, sondern wertet. DAS ist ein Skandal.

@Detektor, 19:00

wobei natürlich klar ist, daß - falls vorhanden - in einer Partnerschaft [das Wort bedeutet etwas!] beide Partner darüber sprechen sollten...

Ich bin niemals in diese Situation gekommen, wofür ich sehr dankbar bin. Wäre das jedoch passiert, dann wäre für mich klar gewesen, dass ich meine Partnerin in ihrer Entscheidung, wie immer sie ausfällt, nach Kräften unterstütze. Sie formulieren es genau richtig: darüber sprechen. Die Entscheidung aber ist ausschließlich der Frau vorbehalten.

Wobei zu hoffen ist, dass die - glaubwürdige - Bereitschaft des Partners, jede Entscheidung mitzutragen, vielleicht schon die eine oder andere Abtreibung verhindert.

"Weiter so" oder "gesellschaftlicher Aufbruch"

//entscheiden zwischen einem restriktiven "Weiter so" und einem gesellschaftlichen Aufbruch//

Soll das ein Bericht sein oder ein Propaganda-Feldzug?

Ist hier ein Irlandkenner mal aufgefallen, wie man dort so oft behinderte Kinder in der Öffentlichkeit sieht, wie normal es dort ist, z.B. ein Kind mit Mongolismus auf der Strasse oder in einem Park zu begegnen?

Mich hat's immer gewundert, warum sie wiederum hier in D, oder allgemein in Kontinentaleuropa, so selten zu sehen sind.
Dann habe ich diese Woche ein möglichen Grund erfahren: in Dänemark etwa weeden über 90 prozent aller mit Down-Syndrom diagnostizierten Foeten abgetrieben.

Der gesellschaftlichen Aufbruch für Irland?
O, brave new world.

Die Tagesschau hatte einen

Die Tagesschau hatte einen Artikel geschrieben mit dem Titel: "Indien: Das Schicksal der ungewollten Töchter". Dort berichtet die Tagesschau, dass jährlich 2 Millionen Mädchen abgetrieben werden, weil die Eltern sich ein männlichen Stammhalter wünschen. Und es gibt viele Länder, wo die Eltern sich, wenn sie ein Kind haben wollen, einen Jungen wünschen. Das ist in der westlichen Welt sicherlich nicht so, aber mit der Erlaubnis der Abtreibung wird dieser Missbrauch auch in Irland legal sein. Und Irland hat auch viele Einwanderer aus Gesellschaften, wo es zu wenige Mädchen gibt, wie in Indien, China, Pakistan usw.. Die Folgen sieht man schon in deren Ländern: Frust der Männer, weil sie keine Chance auf eine Frau haben, Mädchenhandel usw. Soll man das befürworten?

@19:29 von Weltmensch

"zwischen einem restriktiven 'Weiter so' und einem gesellschaftlichen Aufbruch"
Tagesschau berichtet nicht neutral, sondern wertet. DAS ist ein Skandal.

Ja. Und es ist traurige Normalität.

@ Chrisatnews

"Und bevor das Argument kommt: den Mut das Kind dann zur Adoption freizugeben haben wohl die wenigsten" Am 25. Mai 2018 um 18:25 von Chrisatnews

Man muss auch ehrlich zugeben, dass Frauen, die ein Kind zu Adoption gegeben haben es in der Gesellschaft auch kein bisschen anders ergeht, als Frauen, die abgetrieben haben.
Es wird immer Menschen geben, die das akzeptieren und Menschen, die das verurteilen werden.
Und dann ist die Frage, zu welchen von beiden das adoptierte Kind selbst gehören wird.

@Tammy Speed Mind

Die sog. Pille darnach ist ein hochwirksames Mediakement und letztlich auch eine Art Abtreibung.

Wow, welch Pathos.

Ich würde mir wünschen, das Abtreibungen nicht wie Schnupfen behandelt werden. Gerade so tun die Abtreibungsrelativisten.
Konsequenzen für die Frauen selbst und die Gesellschaft werden schlicht beiseite geschoben oder mehr noch einfach ignoriert.

Auch ich bin der Meinung, dass Abtreibungen, gerne als zur Krönung des Selbstbestimmungsrechts überhöht, kriminalisierungsfrei möglich sein sollten und stehe letztendlich auf der PRO-Referendum Seite.

Die ideologische Verkniffenheit der PRO-Truppen wird der ethischen Dimension der Frage aber in keinster Weise gerecht.

@ 19:58 von Wiederda

In Deutschland und anderen Ländern der westlichen Welt, wo Abtreibung erlaubt ist, darf man aber auch nur bis zur 12. Woche die Schwangerschaft beenden. Das Geschlecht ist erst frühestens einen Monat später feststellbar. Ihr Argument überzeugt damit nicht.

Gut dass es in Irland so einen Volksentscheid geben kann

Generell finde ich es gut, dass es in Irland so ein Referendum geben kann. Sowas könnte auch bei uns ein Thema fuer eine Volksabstimmung auf Bundesebene und zusätzlich auf EU-Ebene sein.

Aber ich möchte den Iren selber ueberlassen, dass zu entscheiden und ich mische mich hier nicht ein. Denn ich sehe es wirklich so, dass die Iren dass alleine unter sich ausmachen muessen.

Denn dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/irland-abtreibung-referendum-101.html

Regierung und Opposition sind vereint für die Streichung des achten Verfassungszusatzes. Bei einem "Yes"-Votum sollen die Abgeordneten bis Ende des Jahres ein Abtreibungsgesetz verabschieden. Vorgesehen ist, dass Frauen eine Schwangerschaft bis zur zwölften Woche beenden könnten.

sehe ich als richtig an. Ja, da bin ich auch dafuer und ich bin zusätzlich dazu auch noch dafuer, dass man bestimmte Indikationen machen könnte, die ich schon öfters vorgeschlagen habe.

Jede Frau muss in ihrem Heimatland abtreiben können

Weiterhin sage ich es zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/irland-abtreibung-referendum-101.html

Auf diesen Tag hat die Schauspielerin lange gewartet. Sie selbst musste vor zwölf Jahren noch in die Niederlande fahren, um eine ungewollte Schwangerschaft zu beenden. Tara hat in der Kampagne dafür gekämpft dass den betroffenen Irinnen in ihrer Heimat geholfen wird.

mal ganz generell so:
ja, jede Frau muss in ihrem Heimatland abtreiben können und darf nicht gezwungen werden fuer sowas ins Ausland zu reisen, wenn sie es will und sie sich sicher dafuer entschieden hat. Dafuer muss es gute Krankenhäuser und Kliniken geben.

Und ja, jede Frau muss generell selbst ueber ihren Körper entscheiden duerfen und können und nicht die Politik:

https://www.tagesschau.de/ausland/irland-abtreibung-referendum-101.html

Deshalb bedeutet ihr diese Abstimmung "alles", wie sie sagt: "Es geht um Freiheit, um Autonomie".

Ich wusste noch gar nicht das Leben heilig ist

Aber ich gebe ganz offen zu, dass ich noch nicht wusste, dass das Leben heilig sein soll??

https://www.tagesschau.de/ausland/irland-abtreibung-referendum-101.html

"Bewusst ein Leben zu beenden, halte ich für etwas Schreckliches", sagt ein Kirchenmann, für den jedes Leben vom Moment der Empfängnis an heilig ist.

Denn ich sehe es so, dass es beim Thema Abtreibung NICHT darum geht zwischen heiligem und unheiligem Leben zu unterscheiden. Sowas ist Quatsch mit Soße. Jedes Leben ist zwar irgendwo schuetzenswert. Aber fuer mich beginnt das Leben eines ungeborenen Kindes erst dann so richtig, wenn das Herz anfängt zu schlagen. Ab dem Moment, ab dem das Herz anfängt zu schlagen, ist auch bei mir klar Schluss mit Abtreibung. Ab da kann es auch fuer mich keine Abtreibung mehr geben. Aber vorher bis zu dem Moment schon. Denn bei der Empfängnis ist es ja eigentlich nur eine befruchtete Eizelle, ein Zellhaufen wenn man so will. Erst ueber die 9 Monate hinweg wird daraus Leben.

NS-Zeit

Ich erlaube mir den Vergleich mit der NS-Zeit. Es gab dort auch lebensunwertes Leben. Heute sind diese: die Ungeborenen und die unheilbar Kranken, die nicht mehr arbeiten können, die nicht mehr ihrer selbst vorstehen können. Es gibt Fälle, wo eine Abtreibung keine Abtreibung ist, z. B. wemm das Kind an sich geboren lebensunfähig ist, oder schon tot im Mutterleib ist. Auch hier gibt es Fälle, die für die Mutter belastend sind. Aber Abtreibung als Selbstbestimmung zu sehen, das kann nicht sein. Jeder Mensch hat die Verantwortung für die Existenz des Nächsten und damit die der Existenz untergeordnete Menschenwürde. Ohne Existenz kann es keine Menschenwürde geben. Wenn man die Existenz verweigert, so verweigert man die Menschenwürde, das ist von Natur aus so - unabhängig von Religion oder Weltanschauung. Nur dieses Recht verteidigt die Kirche, sonst geht es ihr um nichts in der heutigen Zeit.

Stichwort "Pearl-Index"

Allen Abtreibungsgegnern empfehle ich, mal den Begriff "Pearl-Index" bei Wikipedia nachzuschlagen. Verhütungsmittel sind nicht so unfehlbar, wie man vielleicht denkt.

@StöRschall

"Das Recht eines Menschen über
Das Recht eines Menschen über seinen Körper selbst zu bestimmen ist ein

UNVERHANDELBARES Menschenrecht.

Es steht über allen Gesetzen."

Auch in Deutschland kann man nur bis zur 12. Woche abtreiben. Was ist denn danach mit der Selbstbestimmung der Frau und was ist eigentlich mit der Selbsbestimmung des sich entwickelnden Kindes. Nach ihrer Einschätzung hätte es selbst während der Geburt noch kein Recht auf Existenz.

Es wird immer eine "philosophische" Abwägung bleiben, zwischen den Rechten der Mutter und des Kindes. Deshalb muss es gesellschaftlich ausgehandelt werden.

Für mich persönlich wäre es sogar akzeptabel wenn eine Mutter das Kind austragen müsste um es dann zur Adoption frei zu geben. Spezialfälle wie Vergewaltigungen, die zur Schwangerschaft führen müssten sicher gesondert betrachtet werden.

Zehn Gebote und Judentum

Das Gebot "Du wirst nicht töten" gilt als Grundlage für die Menschenwürde an sich. Es ist das Urgebot, das sowohl im offenbarten, religiösen Recht wie auch im Naturrecht aller Völker bis zur zweiten Aufklärung (18. Jh. ff.) galt. Je mehr der Mensch versuchte, sich selbst zu bestimmen, desto mehr richtete er seine Handlungen gegen sich selbst, bis hin zu globalen Umweltzerstörung und der universellen Bereitstellung von Massenvernichtungswaffen. In diesem Kontext muß man auch die Abtreibung sehen, die heute weltweit die Todesursache Nummer eins ist, vor Krebs, Krieg und Herz-Kreislauf-Leiden. Es ist einfach Orwellscher Neusprech, wenn man von reproduktiver Gesundheit spricht und diese als Fortschritt ansieht. Kinder sind ein Segen, und wer sich keine Kinder wünschst, sollte sich selbst beherrschen und auf Sex verzichten. Das ist die größte Selbstbestimmung.

Es gibt keine Möglichkeit,

Es gibt keine Möglichkeit, einen Konsens darüber herzustellen, ab wann "menschliches Leben" beginnt.
Also können wir den Fötus oder Embryo ruhig "ungeborenes menschliches Leben" nennen, zumal dieser Punkt ein Nebenkriegsschauplatz ist, der zu oft im Vordergrund steht.

Es geht im Kern "nur" um eine "einfache" Sache:
das Selbstbestimmungsrecht der Frau wird abgewogen gegen das Lebensrecht eines Ungeborenen.
NUR darum geht es, und darauf gibt es keine Antwort (und kann es nicht geben), die moralisch, politisch und rechtlich konsensfähig wäre.

Die Rechtslage in der BRD scheint mir die bestmögliche zu sein zur Wahrung des Rechtsfriedens.

@um 17:00 von daneel

Deswegen habe ich auch im sehr frühem Stadium geschrieben, wenn man schon erkennen kann, das es sich um ein menschliches Wesen handelt, dann bin ich dagegen. Klar genug? Oder muss ich Ihnen noch erklären ab wann man wie ein menschliches Wesen aussieht mit 2 Händen und Füßen etc.?

Selbstbestimmung

@Demokratieschule: "Und ja, jede Frau muss generell selbst ueber ihren Körper entscheiden duerfen und können und nicht die Politik". Absolut richtig. Über Ihren Körper. Das machen Frauen bei einer Abtreibung aber nicht, sondern es wird über einen anderen fremdbestimmt.

Und nur zur Info, das Herz schlägt wesentlich früher als erst nach neun Monaten, nämlich nach 22 Tagen. Nach Ihrer Definition müsste das Abtreibungsalter also deutlich nach unten korrigiert werden.

@ 19:58 von Wiederda

[...]Dort berichtet die Tagesschau, dass jährlich 2 Millionen Mädchen abgetrieben werden, weil die Eltern sich ein männlichen Stammhalter wünschen.[...]Das ist in der westlichen Welt sicherlich nicht so, aber mit der Erlaubnis der Abtreibung wird dieser Missbrauch auch in Irland legal sein. Und Irland hat auch viele Einwanderer aus Gesellschaften, wo es zu wenige Mädchen gibt, wie in Indien, China, Pakistan usw.

Glauben Sie wirklich man kann ein Unrecht mit einem anderen Unrecht verhindern?

Und selbst wenn: was ist an dieser Gesellschaft dann besser als an der anderen?

re christoph rhein

" Kinder sind ein Segen, und wer sich keine Kinder wünschst, sollte sich selbst beherrschen und auf Sex verzichten."

Sex als reine Reproduktionsaktivität?

Können Sie gerne machen. Aber follower gibt's wohl keine.

"Das Referendum ein Gradmesser, wie liberal Irland geworden ist"

Laut dem Abschlusssatz des Videos ist also "liberal", wenn man ohne rechtliche Konsequenzen töten darf?
Das ist nach den gängigen Definitionen nicht zu unterschreiben.

Man soll "Abtreibung in der 12. Woche" beim Namen nennen, es heißt "Tötung". Und das Argument, dass es in der 12. Woche allein nicht überlebensfähig ist, und man es deshalb töten kann, zieht auch nicht: Ein Neugeborenes ist nämlich auch nicht von allein überlebensfähig.

@ 21:17 von jog

Die Rechtslage in der BRD scheint mir die bestmögliche zu sein zur Wahrung des Rechtsfriedens.

Bestmöglich wäre sie wenn ein Arzt bekannt geben dürfte welche Leistungen er anbietet ohne dafür Strafe zahlen zu müssen.

Für die neuen Bundesländer ist es sogar ein Rückschritt seit der Wiedervereinigung.
Dort war Beratung und die anschliessende Bedenkzeit vor dem Abbruch keine Pflicht.

re strawberryfields

"Man soll "Abtreibung in der 12. Woche" beim Namen nennen, es heißt "Tötung". Und das Argument, dass es in der 12. Woche allein nicht überlebensfähig ist, und man es deshalb töten kann, zieht auch nicht: Ein Neugeborenes ist nämlich auch nicht von allein überlebensfähig."

Da lassen Sie aber gezielt und durchschaubar den wesentlichen Unterschied weg:

Sobald das Kind aus dem Bauch heraus ist, kann es von jedem Beliebigen am Leben erhalten werden.

Bis dahin nur von der Schwangeren.

Auch bei uns in Deutschland muss die Rechtslage besser werden

Also ich sage mal ganz ehrlich, dass auch bei uns in Deutschland die Rechtslage besser werden muss und man endlich offen ueber Abtreibung reden können muss. Erst gestern habe ich wieder so eine Geschichte beim Focus gelesen, bei der es um eine Frau ging bei der sich das Kind im Verlauf der Schwangerschaft sehr spät fehlgebildet hat. Es war schon weit ueber den dritten Monat raus und dann bekam das Kind um das es in der Geschichte beim Focus ging, auch noch epileptische Anfälle im Mutterleib.

Auch dadurch wurde es schwer missgebildet und war nicht lebensfähig, sodass die Eltern es dann kurz vor der Geburt mit einer Infusion haben einschlafen lassen und es wurde dann noch vor der Geburt eingeleitet und das Kind kam tot zur Welt.

Die Mutter in der Geschichte hat berichtet, dass es schwer hirngeschädigt war, die Fueße und Beine schwer missgebildet waren und das Kind nicht lebensfähig gewesen wäre.

Es gibt Umstände die Abtreibungen nötig machen

Außerdem sehe ich es schon so, dass es etliche Umstände geben kann, die eine Abtreibung nötig machen:

zum Beispiel bei erkennbaren Fehlbildungen des Kindes wodurch es nicht lebensfähig ist (dazu habe ich erst gestern eine sehr traurige Geschichte von sowas beim Focus gelesen), wenn eine schwere Erkrankung des Kindes festgestellt wird wodurch es die Geburt nicht ueberleben wird, wenn bei der Mutter zum Beispiel Krebs festgestellt wird was eine sofortige Behandlung unumgänglich macht (zum Beispiel Chemo-Therapie) oder wenn die Schwangerschaft aus einem Gewaltverbrechen (Vergewaltigung) herruehrt und wenn das Kind durch plötzlichen Kindstot noch im Mutterleib verstirbt und der tote Fötus die Mutter zu vergiften droht. Auch dazu habe ich schon viele Fälle gelesen im Netz. Der plötzliche Kindstot ist noch viel zu wenig erforscht und man weiss noch nicht so richtig, woher das kommt.

In solchen Fällen sollte eine Abtreibung durchaus möglich sein.

Chapeau !!

Besser auf den Punkt gebracht geht es nicht !!!

@ Enferax (21:25): dass hier hatte ich nie bestritten

hi Enferax

Dass hier von Ihnen:

Und nur zur Info, das Herz schlägt wesentlich früher als erst nach neun Monaten, nämlich nach 22 Tagen.

habe ich zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Form bestritten. Ja, das Herz beginnt irgendwo zwischen der 10ten und der 14ten Woche der Schwangerschaft zu schlagen. Das hat niemand bestritten, auch ich nicht.

Ich habe nur gesagt, dass ein Fötus erst ziemlich zu Ende der Schwangerschaft ein Mensch ist, weil erst dann alle menschlichen Formen des Kindes voll ausgebildet sind. Ich habe nicht bestritten, dass das Herz schon wesentlich frueher schlägt.

23:17 von Demokratieschue...

Es gibt Umstände die Abtreibungen nötig machen

Außerdem sehe ich es schon so, dass es etliche Umstände geben kann, die eine Abtreibung nötig machen:

zum Beispiel bei erkennbaren Fehlbildungen des Kindes wodurch es nicht lebensfähig ist .., wenn eine schwere Erkrankung des Kindes festgestellt wird wodurch es die Geburt nicht ueberleben wird, wenn bei der Mutter zum Beispiel Krebs festgestellt wird was eine sofortige Behandlung unumgänglich macht (zum Beispiel Chemo-Therapie) oder wenn die Schwangerschaft aus einem Gewaltverbrechen (Vergewaltigung) herruehrt und wenn das Kind durch plötzlichen Kindstot noch im Mutterleib verstirbt und der tote Fötus die Mutter zu vergiften droht. Auch dazu habe ich schon viele Fälle gelesen im Netz. Der plötzliche Kindstot ist noch viel zu wenig erforscht und man weiss noch nicht so richtig, woher das kommt.

In solchen Fällen sollte eine Abtreibung durchaus möglich sein.
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Hier wird aber doch über die bedingungslose Abtreibung abgestimmt.

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