Ihre Meinung zu: Spahn legt Programm für 13.000 zusätzliche Pflegekräfte vor

23. Mai 2018 - 13:04 Uhr

In der Pflege fehlen Tausende Arbeitskräfte. Abhilfe soll eine Sofortprogramm schaffen, das Gesundheitsminister Spahn heute vorgestellt hat. Mindestens 13.000 Stellen zusätzlich sind geplant.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
1
Durchschnitt: 1 (2 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Das Geld wird falsch verwendet, Heime sind Gelddruckmaschinen

Vor allen Dingen muss dafür gesorgt werden, dass das Pflegegeld der Heimbewohner ihnen auch zugute kommt.
Es ist eine Schande, dass größere Altenpflege-Anbieter in immer prunkvollere Häuser und in hochbezahlte Betriebswirtschaftler investieren. Was haben die alten Menschen, die jetzt Hilfe brauchen, davon?

Der einzelne alte Mensch, der heute Pflege braucht, der heute vereinsamt in seinem Zimmer liegt, hat gar nichts davon. Trotzdem wird ihm, wenn er jemals Privatvermögen angespart hatte, alles genommen. Es ist kaum ein Platz unter 3000 Eu zu bekommen. Dafür gibt Billigessen, Wasser und dünnen Tee. Wie oft habe ich gesehen, dass das Essen hingestellt und nach der vorgesehenen Zeit abgeräumt wurde - ob der alte Mensch an sein Wasserglas gelangen kann, ob er allein im Liegen essen kann - egal.
Zu intimen Dingen, zur körperliche Hilfe und Pflege werden Zeitarbeiter herangeholt - jeden Tag jemand anders, oft ist keine Verständigung auf deutsch möglich.
Es ist einfach eine Schande

Besser als Nichts...

...und mal etwas anderes als "Steuerentlastungen" für Besserverdienende und "Auslands-Einsatzfähigkeit der Bundeswehr".

Ok na dann

Das Bild spricht Bände due Hände sind ...Ist das der Grund für Migration oder was möchte nur TS sagen?.Zahlt die Stelle richtig und nicht der Max Gewinn ist entscheidend sann gibt's auch Mitarbeiter. Wenn ich meine Abzüge ansehe müsste das Geld hier sein und ewig reichen.

Alternativen zur Heimunterbringung müssen her

Wir brauchen Alternativen zu den großen Heimen, Heimstättenverbänden und zu den großen Trägern der "Wohlfahrtspflege". Diese Unternehmen werden heute oft nach betriebswirtschaftlichen Prinzipien geführt, d.h. maximal was rausholen, minimal was reingeben, außerdem investieren und expandieren, zwecks Vergrößerung und Beherrschung des Marktes.
Was haben die alten Leute davon, von deren Beiträgen und Pflegegeld diese "Wohlfahrtsunternehmer" finanziert werden? Gar nichts.
Man sitzt fremdbestimmt im Heim, kann nicht einmal mehr bestimmen, welche Bettdecke/Kopfkissen, welches Essen, welche Wandfarbe man haben möchte ... und das für mehr als 3000 Eu pro Monat.
Herr Spahn, bessser wäre es, wenn Sie Initiativen für Altenwohngemeinschaften mit ambulantem oder stationären Pflegedienst fördern würden, damit man bis ins hohe Alter selbstbestimmt leben kann.
Jeder von uns Foristen hier sollte sich beizeiten Gedanken machen, irgendwann trifft es uns alle.

Herr Spahn sollte aeltere Arbeitslose in Altenheimen einstellen.

In den Altenheimen wird ja nicht nur Pflegepersonal gebraucht.

Auch die Veranstaltungen und die Begleitung von den Bewohnern ist zu verbessern. Es mus aufhoehren das alte Menschen mit Tabletten ruhig gestellt werden.

Wir muessen von unseren Steuern doch sowieso die Langzeit Arbeitslosen bezahlen. Aeltere werden von den Firmen einfach nicht eingestellt.

Das heisst die verlieren auch durch die Rente mit 67 Jahre da sie nichts mehr einzahlen koennen.

Wenn ein Arbeitsloser in Altenheimen Arbeit uebernehmen kann sollte er einen Zusatzlohn yum Arbeitslosen Geld bekommen welcher versteuert und kranken sowie renten versichert wird.

So waere allen geholfen.

Es kann doch nicht sein das die alten Leute in den so teuren Altenheimen so schlecht versorgt werden .

Herr Spahn sollte mal kontrollieren wo da der Fehler ist.

Es ist hoffentlich nur ein

Es ist hoffentlich nur ein Anfang!

Kann dieser Sprücheklopfer dann ...

... bitte auch dazu sagen, woher er auf einmal so viele neue Pflegekräfte zaubern will???
Fachkräftemangel an jeder Ecke, speziell auch im Pflegebereich. Hierzu erwarte ich Lösungen.
Die Bereitstellung von Geld ist nur der erste Schritt - es müssen Taten folgen und echte Ideen, wer die Arbeit machen soll!

Programm für 13.000 zusätzliche Pflegekräfte

Gut für den Anfang, aber nicht ausreichend!

Grossartig

Dann müssen ja nur noch 13.000 Fachkräfte gefunden werden die diese Arbeit machen wollen - zusätzlich zu den 36.000 die die jetzt schon offenen Stellen besetzen sollen.

13000, zu Tariflöhnen. m(

Könnte bitte mal jemand Herrn Spahn das Dezimalsystem und die aktuelle Kaufkraft eines Tariflohns im Gesundheitswesens erklären? Es fehlen dreimal so viele Kräfte, um wenigstens den Grundbetrieb hinzukriegen (von guter Pflege für alle sind wir dann immer noch weit entfernt), und die existierenden Tariflöhne sind weder der Belastung angemessen, noch reichen Sie annähernd aus, eine Familie zu finanzieren.

Heime?

Es fehlt Personal in der Häuslichen Pflege!
Es zeigt sich mal wieder das diese Regierung nur eines kann. Geld dort hin bringen wo es schon welches gibt.

Denkt der "Herr" 'Spahn wirklich das in einem Heim ein zusätzlicher Pfleger etwas ändert?
Die Rendite geilen macher dieser Heime werden ihn sicher so einsetzen das sie einfach noch einmal 20 Geld-Esel aka Pflegebedürftige MENSCHEN mehr in die 12qm Zimmer stecken können um sich selber die Taschen zu stopfen.

Ausserdem geht er mit keinem Wort darauf ein wo die Pflegekräfte herkommen sollen?
Ach so? Aus Osteuropa... ja klar. Nur nicht dafür sorgen das durch bessere Bedingungen mehr Leute aus Deuschland bereit sind diesen Beruf zu auszuüben.

Schämen soll sich dieser Herr.

Familienpflege

Hallo,
unsere behinderte Tochter ist mittlerweile 25 Jahre alt.
Lebt bei uns zuhause und ist glücklich.
Ich habe 2mal eine Mail zu Herrn Spahn geschickt, mit der Frage, warum die Pflege so groß geschrieben und für die Familienpflege nix getan wird.
Habe aber nie eine Antwort auf beide Mails erhalten.
Solche Minister brauchen wir nicht, welche sich überall einmischen, groß reden und nix machen.
Somit braucht die Politik sich nicht über die politkverdrossenheit junger Menschen zu wundern.
Es wird für die Pflege in der Familie sehr wenig getan, aber mit Kürzungen ist an schnell bei der Hand.

Da muss wohl mal ganz neu gedacht werden

Ich bin der Meinung es müssten einige Dinge dringend geändert werden:

1) Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser dürfen nicht gewinnorientiert arbeiten.
Alle Gewinne müssen wieder in die Ausstattung und das Personal investiert werden.

2) Wir brauchen wieder einen verpflichtenden Zivildienst.
Damit könnten einerseits die Fachkräfte entlastete werden.
Andererseits würde es vielleicht gegen den immer stärker werdenden Egoismus in der Gesellschaft helfen.

Ausserdem würde es den Beruf Jungen Menschen näherbringen. Nicht wenige haben sich früher nach dem Zivildienst für eine Arbeit als Rettungssanitäter oder Pflegekraft entschieden.

3) Bis die Pflegeeinrichtungen wieder aufhören Gewinn auf dem Rücken ihrer Fachkräfte zu erzeugen muss ein Pflegeschlüssel (Patienten pro Pflegekraft) eingeführt werden.

Finanzierung

Das kann doch nicht erst gemeint sein, das die Krankenkassen das finanzieren sollen. Womit denn? Mit den erwirtschafteten Rücklagen? Mit höheren Beiträgen? Wieso ist man hier nicht in der Lage zu sagen wir geben 4 Milliarden Euro. Jedes Jahr. So wie unser Aussenminister eben mal eine Milliarde für Assad's Krieg ausgibt. Warum ist das jetzt für deutsche Belange auf einmal nicht mehr möglich ? Wir Deutsche können für alle anderen in der Welt arbeiten , aber wenn man dann im Alter oder in Krankheit die Politik braucht fühlt man sich nicht mehr zuständig. Armes Deutschland.

Es würde reichen,

einfach den Mindestbruttolohn bei 3000€n zu garantieren- DANN würden sich genug im DERZEITIGEN Arbeitsmarkt finden.
Aber klar, bissi Parteienklamauk um hinterher ein paar hundert Polinen nach Deutschland zu schicken die dann dem heimischen Pglegemarkt fehlen.
Respekt vor Bürgern die in jungen Jahren diese Politik unwillentlich bezahlt haben, ist für den Snob Spahn ein Fremdwort.
Ach Ja Herr Spahn; lassen sie das nächste Mal doch einen Altenpfleger (sorry "erin"- wusste nicht daß das eine Frauendomäne ist) mal einen TAg wie einen Politiker leben!

@ c.schroeder 14:23 Uhr

"...bessser wäre es, wenn Sie Initiativen für Altenwohngemeinschaften mit ambulantem oder stationären Pflegedienst fördern würden, damit man bis ins hohe Alter selbstbestimmt leben kann."
Beispiel Wohnungseigentum:
In mehr als 30 Jahren sozialverträglich Rücklagen geschaffen. Prima und die Anlage wurde von Investoren übernommen. Im Ersten Schritt ein Griff in die Rücklage für eine Kostenfolge, welche lt. Grundbucheintragung jeder Eigentümer zu leisten hätte (und nicht die Gemeinschaft) , was offensichtlich deutschem Recht entspricht.
Die Bundesregierung sah keine Probleme für selbst nutzende Eigentümer bei der Okkupation durch Investoren. Nun denn; mein eigene Vorsorge wird damit ab absurdum geführt. Im Klartext; mehr als dreißig Jahre stellen sich heute als verlorene Zeit und Energie dar.
Warum sollten solche Lenker des Staates noch gewählt werden wenn sie Eigeninitiative und Eigenverantwortung fordern um dann richtig zutreten zu können?

@ Sharky-ffm: Richtig

"Es fehlt Personal in der häuslichen Pflege" - da gebe ich Ihnen Recht. Die häusliche Pflege ist für die Familienangehörigen ein 24-Std-Aufgabe, oftmals körperlich gar nicht zu schaffen.
Gut qualifizierte Menschen, die nach Zeit/pro Stunde bezahlt werden, müsste man haben. Der heutige Pflegeschlüssel lässt weder den Pflegenden Spielraum, notwendige Handreichungen außer der Reihe anzubieten, noch fördert er die Selbstständigkeit der alten Menschen.
Es wird einfach nach Liste "gepflegt": kleine/ große Wäsche, Haare kämmen, rasieren, Tabletten rein - und Tschüß" das ist einfach furchtbar - aber man nimmt es trotzdem in Anspruch, weil man es allein eben gar nicht schaffen würde.

Wie sollte sich

Jemand mit hundertausenden Euro Einkommen, die Nöte einer einfachen Pflegekraft mit Niedrigstlohn, auch nur vorstellen können.

14:35 von brigitte-barbados

Entschuldigung, haben sie schon mal in einem Altersheim gearbeitet? Denn, das mit den älteren Arbeitslosen geht nicht auf, weil der Job zu stressig im Heim ist. Wenn sie meinen das es mit Spazierengehen usw. getan ist, da sind sie im Irrtum. Da ich in Heimen gearbeitet habe, weiß ich wovon ich rede. Denn "Alltagsbegleiter/Betreuungskraft" werden in der Pflege und Hauswirtschaft eingesetzt. Darf laut §53c nicht, aber die Heime geben nix drum und da hat kaum noch einer Lust als Betreuer zu arbeiten. Es ist eben eine Sauerei was da passiert, das man nur 1Stunde Zeit hat und den Rest mit anderen Dinge beschäftigt ist. Da sollte der Spahn mal anfangen. Aber als Lobyist weiß er, was er tut. Mit Heimen Geld verdienen und wenig geben wie bisher. Sein Vorgänger hat es auch so gemacht, viel Rauch um nichts und die Heimbewohner bleiben im Regen und sind die dummen. So lange überall Mißbrauch von Pfleger/in und Betreuer/in statt findet, will kaum noch einer. Ich werde privat nur noch helfen.

Spahn legt Programm für 13.000 zusätzliche Pflegekräften vor...

Wohl eher eine Reaktion auf den Unmut und eine Public-Relation-Aktion. Eine halbe bis zwei Pflegekräfte pro Einrichtung.Während in Norwegen eine Pflegekraft 3,3 Patienten zu betreuen hat.Und in den Niederlanden,Irland,England,Schweden,Finnland und der Schweiz die Relation bei 1 zu 4,2 bis 1 zu 5,3 liegt,muß in Deutschland eine Pflegekraft durchnittlich 10,5 Patienten betreuen.Während in Deutschland 1,2 Prozent vom BIP für Pflege ausgegeben wird,sind es in den Niederlanden,Schweden,Norwegen,Dänemark zwischen 3,6 und 2,4 Prozent vom BIP.Mittlerweile sind die sechs größten Betreiber von Altenpflegeeinrichtung private Unternehmen:Konzerne wie Helios,Sana und Asklepios.Die Hälfte aller Pflegedienste befinden sich in privater Trägerschaft.

Wenn ich mich recht entsinne,

...dann war es Rothschild, der einmal ( sinngemäß ) sagte :

Wer Geld bekommen will, der muß keine Bank üebrfallen, sondern eine GRÜNDEN !

Heutzutage allerdings eher ein "Pflegeheim", denn das sind, leider !, wahre Gelddruckmaschinen. Natürlich nur für die Inhaber / Besitzer.

Wenn man, bezug nehmend auf Herrn Spahn, jetzt noch die Gehälter der Pfleger um 50% anheben würde, dann würden vielleicht ja die "zusätzlichen Kräfte" nahezu "von allein" kommen.

BTW: Mit "Leben" hat das dahinvegetieren vieler Leute in besagten Heimen für mich absolut gar nichts zu tun ! Die sind ( aus Profitgründen ) oft nur noch nicht tot. Und die Angehörigen kurz vor der Pleite.

@ silverbeard um 15:04

"2) Wir brauchen wieder einen verpflichtenden Zivildienst."

Ich kann nur hoffen das Sie das nicht ernst meinen.
Zum einen gab es in Deutschland noch nie einen verpflichtenden Zivildienst. Verpflichtend war hier nur der Wehrdienst; und ein "verweigerer" nach Art 12a Abs 2 GG konnte zu einem Ersatzdienst herangezogen werden.

Wenn sie also einen Sozialdienst fordern müsste dieser für jeden zwingend sein.
Das ist aber bei gerade mal 3-6 Monaten nicht zielführend.

Aber SIE können ja mit gutem Beispiel vorangehen und mal für ein Jahr für ca 1000 Euro (dürfte heute der Zivi Sold sein) in der Pflege arbeiten!
Nicht von anderen etwas fordern was man selber nicht bereit ist zu machen.

P.S.: Ich selber war 20 Monate als ZiVi in der individuellen Schwerbehinderten Betreuung tätig und weis von was ich hier rede.

Weiß....

Herr Spahn eigentlich, wie lange die Ausbildung einer Pflegefachkraft dauert? Kann Herr Spahn garantieren, daß ausländische Arbeitskräfte über die gleichen Kenntnisse verfügen und zumindest gebrochen Deutsch können oder sollen die Patienten die ausländische Sprache lernen? Weiß Herr Spahn eigentlich, daß der Bedarf nicht überall gleich hoch ist, sondern z.B. in Großräumen auch am größten ist und die Pflegekräfte die jeweiligen Mieten nicht zahlen können? Ich rede aus Erfahrung, da meine Frau Dipl.Krankenschwester ist und in München die Eingliederung der Kräfte aus Korea oder den Philippinen in der Praxis erleben mußte! Oder ist das nur die übliche "Erfolgsmeldung" für die Medien?

Null Ahnung

Herr Soahn hat keine Ahnung von den Sorgen und Nöten der Menschen in der Branche. Jemand mit 200.000 Euro im Jahr lebt sicher anders. Solange z.B. die Produktion von Autos am Band in Deutschland besser vergütet wird (ab 50.000 Euro), solange kann man nicht erwarten, dass Pflegekräfte über 35.000 Euro im Jahr kommen. Es zählt nur Kapitalismus. Und selbst im Pflegeheim gibt es Betriebswirte, die Stückkosten ermitteln und Gewinnmaximierung auf ihre Fahne geschrieben haben. Die halbe oder ganze Stelle die es zusätzlich vom Staat gibt wird die Pflegeheimindustrie vielleicht geschickt bei sich einsparen können. Ich verachte dieses System. Man muss in Würde leben, in der Jugend, im Arbeitsleben und im Alter. Reiche Bonzen lehne ich ab mit ihren V8 etc. Und Herr Spahn, Fachkräftemangel bedeutet, dass es keine ausgebildeten Kräfte für den Bedarf gibt. Man muss also erstmal 3 Jahre ausbilden um das Problem zu lösen. Verlassen Sie doch bitte die Politik Herr Spahn, das würde mich sehr freuen!

Herr Spahn weiss auch mit Sicherheit, dass Pflegeeinrichtungen, die nicht den vollen Personalschlüssel erfüllen, trotzdem so abrechnen, als sei dieser gegeben und so den vollen Betrag erhalten!

Will er's wissen? Unternimmt er etwas gegen.... nun, man darf es ruhig Betrug nennen.

Und nun gibt`s eine halbe bzw. volle Stelle gestaffelt für die Einrichtungen mehr.... Donnerwetternocheins - diese Dynamik!

Na, da kommen doch die pflegebedürftigen Heiminsassen ins Schwelgen!

Und beim Personal gibt's auch was drauf ......
Vorsicht: nicht dem Verprassen unterliegen.

Und 13000 Kräfte mehr...........

Woher? Wann? Wie? Wer wird uns denn da künftig zur Seite gestellt?

Ausbildung im Schnelldurchgang.

Ach ja, und so wird auch die Menschenwürde der Pflegebedürftigen wieder hergestellt.

Humanitas im Aufwind!

Schau, trau, wem!

Deutschland bekommt genau das, was es wählt

Das Problem mit den Pflegekräften liegt wo ganz anders: Der normale Deutsche geht heut lieber studieren und feilt an seiner Karriere. Das Grundproblem sehe ich darin, dass wir unsere soziale Verantwortung "outsourcen". Pflege ist in erster Linie eine Familienangelegenheit. In einem Land wo jeden Tag 400 Kinder abgetrieben werden fehlt nun die natürliche Altersvorsorge. Das kann man auch nicht mit Geld wettmachen! Deutschland hat es nicht verstanden und auch nicht anders verdient. In fast keinem anderen Land (außer Skandinavien) kann man so einfach Kinder versorgen wie hierzulande und trotzdem finden wir Kinder zu teuer (oder lästig)

...das rächt sich nun.

Pflege zuhause unterstützen!

Ich würde meinen Eltern gerne mehr selber helfen. Aber die 125 Euro entlastungsbetrag werden ja nur an Fremde bezahlt... am besten dafür, dass sie mit meinen Eltern Spaß haben, während ich wasche, koche, putze und bügle, denn "anpacken" können viele "Entlastungskräfte" nicht. Und es reicht auch nicht, dass mir ein paar Stunden in der Woche in die Rentenkasse einbezahlt werden, denn auch bis zur Rente muss ich essen, trinken, mich kleiden und Miete zahlen... Also muss ich arbeiten gehen und meine Eltern von Fremden pflegen lassen. Wie absurd!!! 13.000 tausend Familien unterstützen, statt fremde Pflegekräfte, das wäre familienfreundlich! Ich fand es als Kind (bis ich 14 Jahre wahr) toll, die Oma zuhause zu haben. Es war "meine Aufgabe" ihr jeden Abend gute Nacht zu sagen. Später auch, ihr etwas zu trinken zu bringen. Sie durfte sogar bei uns sterben. Auch das war eine gute Erfahrung!

Wieder reiner Aktionismus

Mein Frau arbeitet seit 15 Jahren in einem Altenpflegeheim und hat zuletzt öfteres mit sich gerungen aufzuhören. Die Arbeitsbedingungen haben sich in jeder Beziehung derart verschlechtert, (z.B. aufgrund von Personalmangel 15 Tage Arbeit ohne einen einzigen freien Tag), dass sie mit Anfang 50 am Ende ihrer Kräfte ist. (Und dann gibt es kluge Ökonomen, die eine Rente erst ab 70 befürworten).
Ihr Arbeitgeber bemüht sich seit Monaten, auch mit finanziellen Anreizen, neues Personal zu bekommen. Doch der Markt an Fachkräften ist leer gefegt und die als Hilfskräfte eingestellt wurden haben meist wegen der schwere der Arbeit nicht lange ausgehalten.
Wo also sollen die jetzt bewilligten 13.000 Neueinstellungen herkommen?
Für die Besserwisser noch der Hinweis, dass man für diese verantwortungsvolle Aufgabe nicht jede/n Arbeitslose/n hernehmen kann. Wer möchte schon von jemanden betreut werden, dem jegliche Motivation und menschliche Fürsorge fehlt?

@Sternenkind

Laut § 11 des Bundesministergesetzes erhalten Bundesminister Amtsbezüge „in Höhe von Eineindrittel des Grundgehalts der Besoldungsgruppe B 11, dies entspricht etwa Brutto 15.000 Euro monatlich, einschließlich zum Grundgehalt allgemein gewährter Zulagen“.

aus gesundheitlichen gründen

aus gesundheitlichen gründen habe ich letztens nach einer haushaltshilfe gesucht. habe alle 43 pflegedienste in unserer stadt durchtelefoniert - die haben die anfrage müde belächelt.
mit einigen konnte ich etwas länger sprechen, einer hat mir erzählt, er sucht schon seit jahren nach personal! Wo will Herr Spahn die ganzen Pflegekräfte herzaubern?
Eine andere erzählte mir, dass eine Pflegestunde etwa 20 € brutto kostet. Ich habe mich noch nicht getraut zu fragen, wieviel denn bei der Pflegekraft netto ankommt.

Zusätzliche Pflegekräfte

an dieser Stelle möchte ich meine persönliche Erfahrung als arbeitssuchende Krankenschwester bemerken. Bereits 1975 erfolgte an unserer Klinik ein kontinuirlicher Stellenabbau. Wegen der Versorgung meiner Kleinkinder wechselte ich für einige Jahre aus dem Schichtdienst als Krankenschwester in eine Arztpraxis.Als meine Kinder schulpflichtig waren,habe ich über viele Jahre vergeblich versucht eine Stelle im Krankenhaus zufinden.Offiziell waren Stellenangebote ausgeschrieben,intern war aber klar,daß die Stellen nicht besetzt werden sollten!!!!Diese frustrierende Situation habe ich viele Jahre erlebt........und nicht nur ich..........

@c.schroeder - 15:15

"Der heutige Pflegeschlüssel lässt weder den Pflegenden Spielraum, notwendige Handreichungen außer der Reihe anzubieten, noch fördert er die Selbstständigkeit der alten Menschen."

c.c. @Bernd Kevesligeti

Bitte nochmal realisieren.
Es gibt in Deutschland keine verbindlichen Pflegeschlüssel - es gibt nur "Empfehlungen".
Die Personalverantwortung liegt einzig bei den Betreibern. Da will die Politik aber um's Verrecken nicht ran, weil solch feste Personalvorgaben den wirtschaftlichen Spielraum (Gewinne) beeinträchtigen würden.

Die Würde des Menschen ist unantastbar,

würde man meinen!! Vor Jahrzehnten hießen Kitas noch Verwahranstalten, da sie tatsächlich auch nicht mehr, als diese waren. Mittlerweile hat sich diesbzgl. vieles verändert. Kitas sind Bildungseinrichtungen und Kinder haben eine Lobby. Heute sind die Altenheime diese Verwahranstalten, denn ältere und behinderte Menschen haben keine Stimme!! Als Krankenschwester kann ich mittlerweile sagen, dass auch die Situation in Kliniken immer prekärer für Mitarbeiter und Patienten wird. Solange in Deutschland die Belange für Menschen hinten anstehen, und lediglich die Wirtschaftlichkeit und Rendite eine Rolle spielen, wird sich diesbzgl. nichts ändern. Am fehlendem Geld kann es nicht liegen...

Na dann mal zu, Herr Spahn!

1. heißen die Abzüge vom Brutto Steuer bzw. Sozialabgaben. Der Trick der neoliberalen Politik ist es nun, überteuerte Mieten (Mietzulage) und Maximalgewinne im Gesundheitswesen DIREKT aus den "Sozial"-Abgaben abzuzweigen und immer darauf hinzuweisen, dass die "Sozial"-Abgaben aus dem Ruder laufen.
2. wird jeder Misstand durch großzügige "Planungen" in Angriff genommen, wobei sich leider regelmäßig herausstellt, dass der Plan scheitert (BER, S21, Renovierung der Schulen, Verringerung der Klassenfrequenzen, mehr sozialer Wohnungsbau etc., etc., etc.). Na wenigstens gehen die Diätenerhöhungen immer vollautomatisch. Wenigstens das klappt vorbildlich!

Darstellung: