Ihre Meinung zu: Trump zweifelt an Termin für US-Nordkorea-Gipfel

22. Mai 2018 - 21:29 Uhr

Nach den schärferen Tönen zwischen Washington und Pjöngjang stellt nun auch US-Präsident Trump das Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim infrage - auch wenn er ihm weiter Willen zur Abrüstung unterstellt.

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Kommentare

Ich erwarte von Trump politisch in Richtung Korea

politisch helfend wenig bis politisch helfend nichts! Wenn man in der Politik von globalen Populisten redet, dann meine ich, steht Trump an erster Stelle, statt populär positiv! Wichtig für mich, dass beide momentanen Koreas weiterhin den Kontakt suchen und hegen und pflegen, es sei der Menschheit gegönnt!

War doch zu erwarten!

Man stelle sich einmal vor, ein Land wie NK wagt es, der Weltmacht USA die Stirn zu bieten.
Und die EU?
Trump baut die nächste Sanktionsmauer gegen Venezuela auf. Und was passiert hierzulande? AM Maas beeilte sich, den USA pflichtschuldigst Beifall zu klatschen.
Ist das nun ein Umsichschlagen im Untergang, oder ein Test, wie weit die "Verbündeten" den USA bereit sind zu folgen. Bei der Zerschlagung aller internationalen rechtlichen und moralischen Werte?
Bereits 2008, Lostrennung des Kosovo von Serbien, sprach Russland von der Büchse der Pandora. Jetzt wieder von gefährlichem Präzedenzfall.
Entscheiden jetzt also einzelne Staaten oder Staatengruppen, ob man bestimmte Wahlen als rechtmäßig anerkennt, oder nicht? Schafft man dann so den Boden für Militärinterventionen?
Habe ich ein Glück. Bin a.D. und dadurch nicht mehr Mob-Reserve!

Denuklearisierung ist utopisch.

"Die USA bestehen auf einer sofortigen, nachhaltigen und überprüfbaren Vernichtung der Atomwaffen Nordkoreas."

Solange die USA ihre weltweiten Interessen militärisch durchsetzen, wird sich kein Land der "Achse des Bösen" entwaffnen lassen. Wenn überhaupt, ginge das nur in einer globalen Denuklearisierung, bei der die USA (gemeinsam mit Russland) den Anfang machen müssten. Aber das wird in diesem Jahrhundert wohl nicht mehr passieren...

Was zu erwarten war

Genau das, mehr zu schreiben lohnt nicht.
Ich glaube das Trump der gefährlichste Mann der Welt ist.
Man kann nur hoffen das Europa nicht auf diesen Zug aufspringt, es würde eine Reise ins Verderben sein.

USA von Friedensgesprächen ausschließen!

Donald: "Ich habe viele Deals gemacht."
Und viele Deals gebrochen.

Die USA sollten aus dem Friedensprozess ausgeschlossen werden. Von dort ist nur Blockade und "America first" zu erwarten.

Lasst diejenigen Staaten mit Nordkorea diskutieren, die ein legitimes Recht dazu haben, weil sie Nachbarn Nordkoreas sind: Russland, China, Südkorea.

Dann kann der Friedensprozess voranschreiten. Mit den USA aber nicht.

großartig :-)

"Ich habe viele Deals gemacht. Man ist nie ganz sicher, was herauskommt", betonte Trump.

Das war bei ihm ja auch schon mehrfach die ganz große Pleite ...

Am 22. Mai 2018 um 22:18 von Der Antichrist sagt:

Ich glaube das Trump der gefährlichste Mann der Welt ist.@Ich habe anfangs Trump politisch ok befunden, aber nun bin ich gleicher Meinung und halte ihn für eine globale Gefahr, die gebannt werden muss!

Im Klartext definiert Trump

Im Klartext definiert Trump das geplante Treffen als Belohnung für die zuvor stattzuhabende bedingungslose Kapitulation Nordkoreas. Vielleicht sollte jemand ihm sagen, dass bedingungslose Kapitulationen nach und nicht vor einem Krieg stattzufinden pflegen.

Kopf schüttel

Da posaunt ein Hinterhofpolitiker in den USA raus, dass Kim einseitig sein Atomwaffenprogramm beenden soll.
Darauf hin sagt ein Politiker aus Nordkorea, dass Nordkorea sein Atomwaffenprogramm nicht einseitig uns schon garnicht ohne Sicherheiten beenden wird.

Dann sagt der Trump, dass Nordkorea die besten Sicherheiten bekommen wird die es je gab.

Und dann dieser Satz der TS:
"Zugleich legte Trump nahe, Chinas Staatschef Xi Jinping könnte Kim zuletzt negativ beeinflusst haben. "
Wegen dem:
"Nach Kims zweitem Besuch in China Anfang Mai habe Nordkoreas Machthaber "eine andere Haltung" an den Tag gelegt, sagte Trump."

Mir kommt es so vor, dass hier Jemand versuch die Gespräche zu sabotieren.

Wie wäre es zur abwechslung mal mit:
Abwarten und Tee trinken!

Am 22. Mai 2018 um 22:15 von Nachfragerin

"Solange die USA ihre weltweiten Interessen militärisch durchsetzen, wird sich kein Land der "Achse des Bösen" entwaffnen lassen."

Als "Achse des Bösen" entpuppen sich immer mehr die USA, Saudi-Arabien und Israel. Diese Achse benennt allerdings gern andere Staaten so.

Nicht jeder Staatsvertrag ist nur ein Deal

das kann man bei dem Meinungsschwenk von Kim Yong un vermuten. Der Deal regelt oft nur Geschäfte. Beim Staatsvertrag will man sich kennen lernen, Beweggründe verstehen, mit Kontakten Good will befördern, einen Eindruck von Zuverlässigkeit bekommen, die Zuversicht in Ehrlichkeit gewinnen und an eine verläßliche Kontinuität der Beziehung glauben können. Vieles davon braucht man nicht für einen Deal, der ja im Wesentlichen auf den erfolgreichen Verkauf von Vorteilen aus ist und dann abgeschlossen ist. Vielleicht will Kim yong un ja nicht nur einen Deal sondern einen Staatsvertrag, wenn ja, müsste man zunächst ohne Dealabsicht in die Vertrauensbildung für einen Staatsvertrag einsteigen.

Arroganz bringt Verderben

Woher nehmen sich diese Kerle die masslose Arroganz, zu "fordern" dass Länder wie NK oder Iran keine Atomtechnik entwickeln "dürfen", während sie munter ihr riesiges Arsenal modernisieren?
Ansonsten schliesse ich mich den anderen Kommentatoren an: Es war von vorneherein klar dass Kim die lächerlichen Bedingungen Trump's nicht akzeptieren würde. Genau das gleiche mit Iran. Die neue US-Administration benimmt sich wie ein Bully auf dem Schulhof der im Leben sonst nichts gebacken kriegt.

Vielleicht ganz anders?

Die USA bitten, sich um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern und den beginnenden Frieden zwischen Nord- und Südkorea nicht zu torpedieren, wäre doch auch eine Möglichkeit, oder? Die USA können doch viel Geld sparen, wenn sie weltweit ihre Soldaten und militärische Ausrüstung abziehen und heim ins Land holen.

Panik bei der Waffenlobby

Ein äußerst gefährlicher Ausbruch von Weltfrieden wurde erfolgreich verhindert.
- Aufatmen beim militärisch-industriellen Komplex.

Rätselraten

Tja, was soll man tun als Staatschef eines Landes, das sich von den USA bedroht sieht?

Einen Vertrag aushandeln?

Die aktuelle einseitige Aufkündigung des Iran-Abkommens durch die US-Administration wird Kim zu denken geben.

Die USA unterschreiben Verträge mit Verhandlungspartnern, brauchen sich aber nach eigener Sicht nicht an diese Abkommen zu halten. Andererseits wird jede Verletzung des Abkommens durch den Vertragspartner als ein Kriegsgrund angesehen.

Ich würde mich

der reichlich geäußerten Meinung anschließen, Trump ist zur Zeit gefährlicher als jede andere Führungsperson eines Staates dieser Welt.
Das schlimme ist daran, die Größe Armee und fast die meisten A-Waffen und das meiste Geld dafür.

So sieht die Welt aus weil es zugelassen wurde, warum auch immer.

Wozu sollte sich Herr Kim mit dem völlig

überflüssigen Herrn Trump treffen, eien Einigung mit seinem Gegenstück aus dem Süden sollte doch genügen. Die Welt braucht keine Generaleinmischer mehr.

simple english

Liebes Tagesschau-Team, darf ich Sie bitten, 'simple english' oder 'very simple english' nicht einfach in falsches Deutsch zu übersetzen?
Ein Bsp.: "Wenn es nicht zustande kommt, vielleicht kommt es später zustande", sagte Trump."
Sie dürfen die Chance, Trump zu blamieren, ruhig einmal vorübergehen lassen ...
Sie setzen sonst Standards mit katastrophalen Folgen. Als mediale Multiplikatoren haben Sie eine große Verantwortung für unsere Sprache und somit auch für unser Denken. Bitte nehmen Sie diese Verantwortung an.

Der designierte

Der designierte Friedensnobelpreis Träger zweifelt an seinem Erfolg?
Die Strategie doch falsch? Forderungen stellen aber selbst kein Entgegenkommen zeigen.
Klar das NK bei weiteren Wünschen nach Frieden und Abrüstung dafür den Abzug der USA aus Korea fordert. Nun muß SK entscheiden, weiterhin Schoßhündchen zu sein oder einen Friedensvertrag und eine Wiedervereinigung an zu streben.

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