Ihre Meinung zu: Vulkanausbruch auf Hawaii: Alarmstufe Rot wegen Aschewolke

16. Mai 2018 - 14:14 Uhr

Riesige Aschewolken, die mehrere Tausend Meter hoch aufsteigen - viele Menschen auf Hawaii verfolgen dieses Naturschauspiel fasziniert. Doch tatsächlich ist die Asche aus dem Vulkan Kilauea eine ernste Gefahr.

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Kommentare

Man sieht immer mehr wie die Insel Big Island größer wird

Man sieht immer mehr wie diese Insel namens Big Island wachsen will und größer werden will (also von der Fläche her größer werden will). Diese Risse sind Dehnungsrisse. Und dass ist gut so, weil die Insel dann mehr Menschen aufnehmen kann. Und irgendwann kann aus diesem Inselarchipel dann sogar ein eigener Kontinent werden, wenn Big Island weiter wächst und sich eventuell mit den anderen Inseln vereint.

Außerdem wäre es mal interessant zu erfahren, ob sich am Erdumfang was tut, also ob der Erdumfang bereits größer geworden ist. Und wenn ja, dann wird man damit rechnen können, dass auch andere Vulkane dafuer sorgen werden, dass neue Länder und eventuell neue Kontinente entstehen werden.

Von daher ist es schon durchaus ein interessantes Naturschauspiel, dem Wachstum von Big Island zuzuschauen. Auf die Aschewolken allerdings sollte man aufpassen.

Offensichtlich verlagert sich der Krater vom Kilauea

Außerdem habe ich ehrlich gestanden den Eindruck, dass sich der Hauptteil der Eruption raus vor die Kueste der Insel verlagern will, also dort ein neuer Krater des Kilauea entstehen könnte und der Krater auf der Insel erlöschen wird.

Und wenn sich der Vulkan raus vor die Insel verlagern sollte, dann ist auch dass ein deutliches Zeichen vom Inselwachstum. Wäre doch nur schön, noch mehr solches Tropenparadies zu bekommen, das mal ein eigenständiger Kontinent wird und sich irgendwann von den USA lösen wird.

Und auch die Westkueste der USA wird eines Tages abbrechen durch die tektonischen Kräfte im Erdinnern (San Andreas Falte).

neuer Kontinent

Der Erdumfang kann nicht größer werden! Das Material was in Hawaii an die Oberfläche tritt ist woanders an Subduktionszonen eingeschmolzen worden. Ich muss Sie auch enttäuschen, da Hawaii sich nie zu einem eigenen Kontinent entwickeln sondern irgendwann erodieren wird, wenn sich die Pazifische Platte soweit verschoben hat, dass der Hotspot "weitergewandert" ist und südöstlich von Hawaii eine neue Insel aus dem Pazifik zaubert. Einige Millionen Jahre wird das Big Island aber noch wachsen. Aber irgendwann wird sie durch Wind und Wetter so abgetragen, dass sie mehr den anderen Inseln der Kette gleicht ;)

Demokratieschueler

Schade - von Ahnung zeugt das nicht. Wie weit ist Hawaii noch einmal von den USA entfernt? Und wie bewegen sich die pazifischen Platten?

@ 14:54 von Demokratieschue...

Kontinente entstehen durch teilweise andere Prozesse. Die Insel dagegen sind relativ klein und sehen unter der Wasseroberfläche, eine gute geographische Entfernung vorausgesetzt, eher als sehr dünne, sehr zerbrechliche Finger oder sogar Haare, die aus der Tiefe der Erde hoch zum Sonnenlicht streben.

Wohl ihren Plinius nicht gelesen?

Ich versuche mich jedenfalls von 300°C-800°C heißen Gas- und Aschewolken möglichst ausreichend weit fernzuhalten.

Re: Hotspot "verlagert sich"

Außerdem habe ich ehrlich gestanden den Eindruck, dass sich der Hauptteil der Eruption raus vor die Kueste der Insel verlagern will, also dort ein neuer Krater des Kilauea entstehen könnte und der Krater auf der Insel erlöschen wird.

Natürlich, genau so funktioniert Hotspot-Vulkanismus: Am Hotspot wird eine neue Insel gebaut und die alten verschwinden mit der Wanderung der tektonischen Platten und der Erosion - im Fall von Hawaii reicht die Inselkette, so man denn unter Wasser nachguckt, bis zu den Aleuten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hawaii-Emperor-Kette

Ein Kontinent wird allerdings niemals daraus werden, denn der Aufbau erfolgt ausschließlich an dem einen Hotspot.

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