Kommentare

Mal die Unabhängigkeit der Gerichte überprüfen

. . . . denn keines ist unabhängig . . Alle sind der B.Regierung unterstellt & die Richter u. sonstigen Angestellten kriegen ihr Gehalt ebenso vom Staat
. .apropos "Zum Wohle des Volkes" :D

Ist ein simpler Fakt, den man schon in der Schule lernt, keine Neue Sache

Hm, wie wird wohl hier die Entscheidung fallen . . . muss ich da unbedingt noch in meine Glaskugel gucken?

Es gibt so viele Probleme.

Wichtig wäre zuerst einmal der maßlosen Verschwendung Einhalt zu gebieten - mit der Hälfte der Mittel müsste man eigentlich die doppelte Leistung erbringen können.

Und weiterhin muss der Einfluss der Politik deutlich reduziert werden - im Moment ist jedenfalls von Neutralität und journalistischer Integrität, vor allem auch hier, wenig zu erkennen.

Am Ende sollte man dann noch überlegen eine Verschlüsselung einzuführen, und jeder der das Programm in Anspruch nehmen will, kauft sich einfach eine entsprechende Karte. Eine Zwangsabgabe darf es jedenfalls nicht weiter geben, wenn man das Angebot nicht in Anspruch nimmt, und nehmen will.

"Die Privatleute sagen, der

"Die Privatleute sagen, der Rundfunkbeitrag sei kein Beitrag, sondern eine Steuer. "
Für die Beantwortung dieser Frage muss man nicht das Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Da z.B. auch Studenten ohne eigenes Einkommen den Rundfunkbeitrag zahlen müssen, kann es sich nicht um eine Steuer handeln. Eine Steuer auf Nichts wäre jedenfalls ein Novum. Weiterhin begründet die Zahlung von Steuern per Definition KEINEN Anspruch auf eine Gegenleistung. Bei der Rundfunkgebühr hat man dagegen einen Ansspruch auf eine Gegenleistung.
Meiner Meinung ist es jedoch fragwürdig, warum die Rundfunkgebühr auch gezahlt werden muss, wenn man die Gegenleistung gar nicht haben will oder wenn man kein eigenes Einkommen hat. Ein "Opt-Out" sollte also möglich sein. Warum können die ÖR-Sendungen nicht einfach verschlüsselt werden, und nur wer zahlt, kann sie auch ansehen.

Mein Verständnis für den

Mein Verständnis für den Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und vor allem dessen konkreter Wahrnehmung in der 3. Säule 'Telemedien' wäre noch größer, wenn Nutzerbeiträge zu Tagesschau.de-Artikeln nicht regelmäßig und zunehmend selbst bei nur ganz leicht abweichender Auffassung systematisch geblockt werden würden. Beiträge mit leicht eigener Meinung werden von tagesschau.de zunehmend nur als vereinzelte Feigenblätter zugelassen, offenbar ist eine abweichende Auffassung nicht mehr gewollt. Der Sinn eines Nutzerforums ist damit in Frage gestellt. Aber an Tagen, an denen das BVerfG über Auftrag und Finanzierung verhandelt, sind die Nutzer mal im Blickpunkt der Redaktionen

Mein Verständnis für den

Mein Verständnis für den Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und vor allem dessen konkreter Wahrnehmung in der 3. Säule 'Telemedien' wäre noch größer, wenn Nutzerbeiträge zu Tagesschau.de-Artikeln nicht regelmäßig und zunehmend selbst bei nur ganz leicht abweichender Auffassung systematisch geblockt werden würden. Beiträge mit leicht eigener Meinung werden von tagesschau.de zunehmend nur als vereinzelte Feigenblätter zugelassen, offenbar ist eine abweichende Auffassung nicht mehr gewollt. Der Sinn eines Nutzerforums ist damit in Frage gestellt. Aber an Tagen, an denen das BVerfG über Auftrag und Finanzierung verhandelt, sind die Nutzer mal im Blickpunkt der Redaktionen

Gleiches Recht für alle!

Ähnlich wie diese Zwangsabgabe: Man könnte ja auch einen Pizzaservice aufmachen und jeden beliefern, ob er das will oder nicht. Zahlen müssten dann alle pauschal, da jedem das Recht zugestanden werden müsse eine gute Ernährung zu bekommen, egal ob er Pizza isst oder nicht.

Bin mal gespannt wie die Richter das Ganze begründen, denn das wird sehr sehr schwierig.

mitterweile gerne...

zahle ich meine Rundfunkgebühren. Ist der Sinn der Privatmedien ausschließlich das Geldverdienen, haben die Öffentlichen immer noch einen Aufklärungs- und Bildungsauftrag (auch wenn das nicht immer ersichtlich ist).

Und mehr Geld verdient man mit hohen Einschaltquoten und die bekommt man mit Massengeschmack und möglichst sensationeller Berichterstattung und Unterhaltung (siehe BILD).

Ich höre WDR5 (ohne Werbung und Effekthascherei um den Umsatz zu erhöhen) und ich bin froh, dass es noch die Tagesschau, Tagesthemen, Sendung mit der Maus, Quarks und Co etc..... gibt. Alleine dafür zahle ich gerne was.

ÖR muss sein

Jede Demokratie braucht unabhängige Medien, keine Frage. Dafür bezahle ich auch gern.
Was auf den Prüfstand gehört, sind Inhalte und Finanzierung.

Unterhaltung hat im ÖR nichts zu suchen, absurd teure Gagen für Showmaster und und Schlagersternchen sind hier falsch.
Die etlichen Milliarden, die der ÖR jedes Jahr verpulvert, sind nicht angemessen. Und dann wird trotzdem noch Werbung geschaltet - eine Unverschämtheit.

Und es muss steuerfinanziert sein, damit die Abgaben gerecht verteilt werden können, jetzt ist es sehr ungerecht.

Was ist denn übrgigens mit den vielen GEZ-Fahndern passiert? Die wurden prompt überflüssig, und wurden die entlassen? Sicher nicht. Das System bringt nun deutlich mehr Geld ein als vorher, und trotzdem ist der Personalstand nicht gesunken, trotz weniger Arbeit.

Und natürlich schreien die ÖR schon wieder nach noch mehr Geld - so nicht!

Neuer Anlauf - teil 1

"Sturm der Liebe", "Eisbär Affe und Co und Co", "Rote Rosen", Musikantenstadl, Talk&Quiz Shows ohne Ende, Traumschiffe und Doktoren aller Couleur oder uralte Kamellen als x-te Wiederholung wenn's denn mal ein Spielfilm sein soll.
Was passiert eigentlich mit den sage und schreibe 8 Milliarden Euro, die pro Jahr durch die Zwangsabgabe anfallen? Dafür könnte jeden Monat ein neuer Hollywood Megastreifen produziert werden.
Oder aber auch eine vernünftige Kommentarfunktion schaffen, wie es andere Medien auch können, ohne "Dauerüberlastung".
Moderatoren etc. kassieren fleißig ab. Claus Kleber wurde auf 600000 Euro pro Jahr geschätzt. Johannes B. Kerner soll in der Drei-Millionen-Euro-pro-Jahr-Liga spielen, Maybrit Illner und Reinhold Beckmann davon ein Drittel pro Jahr haben, schon die „Lottofee“ Franziska Reichenbacher soll pro Auftritt tausend Euro bekommen.
(http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fernsehen/fernsehhonorare-wer-was-...)
Stichwort: Verhältnismäßigkeit?

Zwangsabgabe

Für Qualität muss man bezahlen, das ist unstrittig.

Gezwungen zu werden, für Nichtqualität zu bezahlen - und das völlig unabhängig davon, ob ich das Produkt überhaupt nutzen möchte oder nicht - ist wohl einzigartig in seiner Absurdität.

Weg mit diesem sog. "Rundfunkbeitrag", dessen Bezeichnung selbst schon irreführend ist!!!

.. denn es geht explizit um die Finanzierung.

Der RF-Beitrag hat die RF-Gebühr abgelöst. Er wird seit 2013 pro Wohnung fällig.
Dieser "Beitrag", der von Kurt Beck (SPD) massgeblich zu verantworten ist, ist ein treffliches Beispiel für eine unsoziale und verfassungswidrige verkappte Wohnungssteuer. Die Rentnerin im gemieteten 20 qm-Zimmer mit Kochplatte, Dusche und Klo im betreuten Wohnen wird zur Kasse gebeten. Sie zahlt alleine soviel wie der Villen-Mehrpersonenhaushalt mit großem Fuhrpark und Medienausstattung. Das soll sozial und mit unserem Grundgesetz vereinbar sein?! Urteile im Rechtsstaat dazu sind unglaublich!

Information und Bildung sind Aufgaben die aus dem Steuersäckel zu finanzieren sind. Warum soll z.B. die Rentnerin diesen teueren Luxus, den sie nicht nutzt, nicht nutzen kann, mit finanzieren müssen?
Dieser "Beitrag" ist keine Voraussetzung für einen angemessenen ÖR-Rundfunk. Er ist ein gewaltiger Makel im Sozial- und Rechtsstaat Deutschland. Ja, verfassungswidrig!

wieso Beitrag?

die Zwangsgebühren hat uns doch einer der vielen fernsehdirektoren versucht einzubleuen, sei quasi eine Demokratieabgabe. also, die anstalt sagt uns bürgern, was demokratie in deutschland ist!

Werbung (Teil 2)

wird dabei immer noch ZUSÄTZLICH fleißig gemacht, diese Einnahmen sind also noch nicht einmal mitgerechnet.
Würden wir das auf das für mein Erachten dem wirklichen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Grundversorgung gerecht Werdende beschränken (siehe Phönix) dann könnten die Beiträge DRASTISCH reduziert werden, ohne die Qualität zu beeinflussen.
D.h., wenn wirklich so viele Zuschauer gerne "Sturm der Liebe" etc. sehen WOLLEN, würde doch nichts dagegen sprechen, diese in ein Pay TV umzuwandeln, als Add-on, also 5 Euro mtl. Grundgebühr für echte GRUNDversorgung, und 15 Euro mtl. on top für "Rote Rosen und Co.". Wie gesagt, hier geht es um Verhältnismäßigkeit und Eindämmung von Verschwendung öffentlicher Gelder.
Sollen die Privaten doch machen, was sie wollen, die leben schließlich von Werbung und nur von Werbung. Ich seh mir das auch nicht an, muß aber wenigstens auch nicht dafür bezahlen.

Nicht das Wie sondern das Ob

Nicht das Wie sondern das Ob der Beiträge ist gewiss verfassungswidrig. Schließlich könnte der Staat seine öffentlich-rechtlichen Sender verschlüsselt übertragen und gegen Gebühren welcher Höhe auch immer anbieten und versuchen, das Volk gegen die Verdummung durch die privaten Sender zu bewahren. Aber Vater Staat hat ja Staatsräson zu schützen und deswegen darf man sich am Feierabend Rosamunde Pischer mit Tatort und Meinungsjournalismus reinziehen. Na dann Brost Deutschland und gute Nacht

re gully

"Ähnlich wie diese Zwangsabgabe: Man könnte ja auch einen Pizzaservice aufmachen und jeden beliefern, ob er das will oder nicht. Zahlen müssten dann alle pauschal, da jedem das Recht zugestanden werden müsse eine gute Ernährung zu bekommen, egal ob er Pizza isst oder nicht."

Nicht alles, was hinkt, taugt als Vergleich.

Ach ja, da wäre noch

die Idee, ob wir nicht einfach eine Volksabstimmung machen sollten, so wie in der Schweiz. Ich bin mir ja bewußt, wie diese im Ergebnis endete, aber wenigstens werden die Menschen dort überhaupt gefragt. Und mit einer echten "demokratischen Entscheidung" kann sich der Mensch denke ich besser abfinden, als mit "basta" Politik.

Starke Meinung

@BoMbY

"Wichtig wäre zuerst einmal der maßlosen Verschwendung Einhalt zu gebieten - mit der Hälfte der Mittel müsste man eigentlich die doppelte Leistung erbringen können."

Das ist eine starke Aussage! Woher nehmen Sie das?

Zum Thema Einfluss der Politik schreibe ich mal lieber nichts. Mir ist die Tagesschau neutral genug, und ich informiere mich auch anderweitig. Es ist nicht die Aufgabe von Journalisten, Fehler von Politik und Politikern für die Öffentlichkeit glatt zu bügeln.

"Am Ende sollte man dann noch überlegen eine Verschlüsselung einzuführen, und jeder der das Programm in Anspruch nehmen will, kauft sich einfach eine entsprechende Karte. Eine Zwangsabgabe darf es jedenfalls nicht weiter geben, wenn man das Angebot nicht in Anspruch nimmt, und nehmen will."

Nun, selbst wenn Sie die Tagesschau nicht sehen: dieses Forum hier nehmen Sie in Anspruch. Auch das will finanziert werden.

Zitat von morph63, 13:15 :

"...Warum können die ÖR-Sendungen nicht einfach verschlüsselt werden, und nur wer zahlt, kann sie auch ansehen..."

GENAU DAS wäre das Vernünftigste überhaupt.

UND eine Beschränkung auf den gesetzlich festgelegten "BILDUNGSAUFTRAG".

Und da gehören Sendungen wie von "Trumpeltier" um 15:06 aufgelistete definitiv NICHT zu !

Warum ( geschätzt ) 60 Rundfunksender ?

Jeweils ein Regionalsender, ansonsten ein Sender je Genre :

Pop, Rock, Volksmusik, Klassik etc, die könnten Bundesweit laufen.

Warum zigmal allein z.B. WDR-3-TV-Programme über SAT ?

Etc etc...

Ich bin für eine Verschlüsselung

Dann muss auch nur der zahlen, der eine Möglichkeit der Entschlüsselung erhält, wofür er dann einen Beitrag zahlt.
Will er das nicht, dass kriegt er keine Möglichkeit zur Entschlüsselung.

Und diejenigen, die nicht zahlen können, also eine Befreiung vom Rundfunkbeitrag haben, die kriegen dann auch eine Möglichkeit das Angebot zu entschlüsseln.

Dank Internet und digitalem TV und Radio ist eine Verschlüsselung auch problemlos möglich, eine technische Hürde gibt es hier nicht.

@Verhaltenstherapeut

Den Aufklärungs- und Bildungsauftrag erfüllen Kanäle auf Youtube weitaus besser.

Oder anders gesagt:
Sagen Sie mir, was sie von Youtube halten, dann weiß ich, was sie auf Youtube konsumieren.

Ach ja, und ein Wahlkampf TV-Duell,

in dem die Kanzlerin vorher das Drehbuch der erlaubten Fragen festlegt, hat mit öffentlich-rechtlichem Rundfunk für meine Begriffe nichts zu tun. Solche Praktiken gehören zu den sonst auch ganz "unvoreingenommen" als "Regime" titulierten Regierungen.

re sumpfläufer voriger Thread

""Es gibt Menschen, die bewußt nie Auto fahren, und trotzdem die Erschließungsgebühren für Straßen bezahlen müssen."

Da sind es aber Steuern. Falls Ihnen der Unterschied bekannt und bewusst ist und Sie hier nicht nur unsinnige Kommentare posten um der Kommentare Willen."

Ich habe für das Beispiel extra Erschließungsgebühren genommen, damit nicht schon wieder Steuern und Gebühren verwechselt werden.

Hat aber nix genützt qed.

re gman

"Dieser "Beitrag" ist keine Voraussetzung für einen angemessenen ÖR-Rundfunk. Er ist ein gewaltiger Makel im Sozial- und Rechtsstaat Deutschland. Ja, verfassungswidrig!"

Ich würde die Frage "verfassungswidrig" mal denen überlassen, die dafür zuständig sind.

41.500 Stellen ("Vollzeitäquivalente")

das macht bei 8.000.000.000 Euro ganze 192000 Euro pro Kopf.
Jetzt kommt sicher das Argument: die ganze Technik etc. kostet ja auch Unmengen an Geld.
Andersherum wird aber sonst immer argumentiert: die Personalkosten sind der Hauptanteil.
Eine exakte Bilanz wäre hier doch hilfreich.

@karwandler

Es freut mich zu hören, dass Sie mich in meinem Privatvergnügen unterstützen werden, welcher Zahlungsweg schwebt Ihnen da vor, Goldbarren, Rohdiamanten, Firmenanteile, Immobilien? Die monatlichen Kosten belaufen sich übrigens auf 17,50 Euro, zukünftige Anpassungen nicht ausgeschlossen.

@ gman

... ist ein treffliches Beispiel für eine unsoziale und verfassungswidrige verkappte Wohnungssteuer.

Verfassunswidrig? Schwingen Wir uns als Foristen jetzt zum höchsten Gericht auf? Das BVerfG hat den Rundfunkbeitrag nicht für verfassungswidrig erklärt. Und unsozial ist er dank solider Gegenleistung auch nicht.

Ich empfinde

die Beiträge als zweischneidiges Schwert.

Einerseits garantieren sie mir, dass ich Zugriff habe auf qualitativ hochwertige Nachrichten alla Tagesschau, andererseits gibt es für mich außer der TS und der Heute Show sonst nichts was ich bei den öffentlich rechtlichen gucken oder hören würde.

Ja die Qualität dessen was läuft ist etwa 20 mal besser als bei den Privaten, aber es hat stark nachgelassen.

Ich erinnere mich noch daran, dass an jedem Wochentag um 15.15 Uhr auf ZDF eine hochwertige Dokumentation lief, einfach grandios.

Bringen sie das zurück und die Gebühren haben meine Unterstützung.

Wenn es sinnvoll wäre, dann gerne aber nich in dieser Form

Sieht man sich die Sendungen an, dann sollte jedem schnell klar werden:
- in der Musikbranche kannst Du nicht verlieren, denn hast Du kein Geld mehr, gehe zu ARD und ZDF; die finden eine Lösung. Beispiel: Carmen Nebel (nicht nur Sie) holt alte "Gesangsgrößen" als Topaktuelle wieder her.
- Quizsendungen genauso
- Sogar jetzt auch bei Hirschhausen
Wenn die Sender so sozial sind, dann doch bitte auch für all die Arbeitslosen, Sozialhilfeempfänger, etc.

Jetzt fragt man sich, ist die Rundfunkgebühr nicht eine verkappte Steuer für Priviligierte?

Don't feed the ...

@ Tammy Speed Mind:
Mal die Unabhängigkeit der Gerichte überprüfen . . . . denn keines ist unabhängig . . Alle sind der B.Regierung unterstellt

Selten so einen Quatsch gelesen.

zdf-neo - ein Beispiel für einen "besseren Sender"

da läuft jetzt mal grad wieder "Die Rettungsflieger" - 2 Folgen hintereinander - mit der passenden "Schwarzwaldklinik" Hintergrundmusik. Dann die Spezialisten, dann "New Tricks"... dann kommt Columbo... dann schon wieder "Bares für Rares" - die "Containerwars" des ÖR, aber letztlich auch nur billige Doku soap. Danach "Ein starkes Team" und dann "Wilsberg".
Letztlich NICHTS, das auch nur annähernd mit öffentlich-rechtlichen Ansätzen zu begründen wäre.
Ehrlich gesagt, ich bin seit Jahren fernsehabstinent und habe nun durch den Telekom-Wechsel seit 4 Wochen das Fernsehpaket mit dabei. Das einzige, was ich in dieser Zeit wirklich angesehen habe: ein paar mal Columbo.
Für die 17 Euro hätte ich mir alle Staffeln auch schon längst auf DVD kaufen können :)

Beitrag nein Danke

Anstat über Beiträge = Einnahmen zu diskutieren, sollten die ÖR endlich mal über ihren Auftrag nachdenken.
Für eine Grundversogung sind keine Direktübertragungen von Supersportveranstaltungen, Opernnächten, teuere eigenen Serien/Spielfilme oder Erstaustahlung von Kinofilmen o.ä. nötig.
Auch eine Konkurenz von ARD und ZDF ist für eine Grundversorgung nicht zielführend.
Bei einer Programmauswahl im Sinne der ursprünglichen Aufgaben sind für den Einkauf für Übertragungsrechte keine Ausgaben erforderlich.
Somit wäre eine erhebliche Senkung der Beiträge oder richtiger Weise als ör Auftrag eine Finazierung über den Staatshaushalt möglich.

Populistische Schnellschüsse

@ BoMbY:
Wichtig wäre zuerst einmal der maßlosen Verschwendung Einhalt zu gebieten - mit der Hälfte der Mittel müsste man eigentlich die doppelte Leistung erbringen können.

Da könnte ja jeder, der das denkt, mal bei sich selbst damit anfangen. Oder dann doch wieder nicht?

Wichtig, aber aufgebläht!

1. Öffentlich rechtliche Medien sind unverzichtbar.

- Tendenzschutz: Unter T. wird verstanden, dass dem Verleger eines Mediums ausdrücklich das Recht gewährt wird, die politische Meinung der jeweiligen Publikation festzulegen.

- 80% der privaten Medien befinden sich in der Hand von 5 schwerreichen Familien.

Sie sind damit Sprachrohr einer Handvoll Superreicher. Was bei aufmerksamem Lesen bei Bild, Focus, Welt, und inzwischen auch Spiegel, Stern schnell auffällt.

Dieser Ballung von Macht über die öffentliche Meinung stehen nun die Öffentlich Rechtlichen gegenüber. Täten sie das nicht... nun, dann hätten wir hier vielleicht Verhältnisse wie in Italien unter Berlusconi.

aber..

2. Um auch der breiten Bevölkerung eine Stimme zu bieten braucht es weder schlechte, aber teure Eigenproduktionen wie "In aller Freundschaft" und "Marienhof" usw.
Ebensowenig das Musikantenstadl, teure Fußballübertragungen, oder Filme mit Veronica Ferres.
Für Nachrichten und Reportagen aber sollten 5€ reichen.

Steuer oder Beitrag?

Dass die Kläger ihre Klage damit begründen, dass diese Abgabe eine Steuer sei, für die die Länder keine Gesetzgebungskompetenz hätten, überrascht mich doch sehr. Der Begriff der Steuer ist im § 3 der Abgabenordnung definiert. Eine Steuer liegt danach u.a. nur vor, wenn hierfür keine bestimmte Gegenleistung erbracht wird. Somit ist der Rundfunkbeitrag keine Steuer, sondern abgabenrechtlich eindeutig ein Beitrag. Den muss auch derjenige zahlen, der das Angebot gar nicht annimmt.

@13:17 von Norddeutscher22 - Nutzerbeiträge zu Artikeln

"Beiträge mit leicht eigener Meinung werden von tagesschau.de zunehmend nur als vereinzelte Feigenblätter zugelassen, offenbar ist eine abweichende Auffassung nicht mehr gewollt."

Das entspricht so gar nicht meinen Erfahrungen.

Allerdings: Nicht belegte oder gar unwahre Tatsachenbehauptungen müssen nicht weiterverbreitet werden. Im Gegensatz zu Werturteilen, die als Ausgestaltung der Meinungsfreiheit unter den Schutzbereich des Art 5 Abs. 1 GG fallen, genießen unwahre Tatsachenbehauptungen keinen verfassungsrechtlichen Schutz.

Nochmal: Es geht hier nicht um Zwangsbespaßung!

Viele Kommentatoren argumentieren, als wären die Ö/Re eine Unterhaltungsdienstleistung wie Netflix, nur schlechter, teurer und mit Zwang.

Sind sie aber nicht. Es geht bei den Ö/Re nicht um Unterhaltung. Oder sollte es zumindest nicht. Sondern darum, Meinungsmache, Information und Hintergrundreportagen nicht einer sehr kleinen Gruppe sehr reicher Leute zu überlassen.

Denn das käme uns erheblich teurer als die 17,50 im Monat.

Bereits jetzt leidet doch ein Großteil der Bevölkerung unter den Folgen der neoliberalen Politik der letzten 20 Jahre, die ja gerade mit Hilfe von Bild, Welt und Spiegel der Bevölkerung eingeredet und schmackhaft gemacht wurde.

Die Gehälter sind 30% niedriger als sie eigentlich sein müssten, werden aber weit höher besteuert als sie sollten.

Bei Gewinnen ist es andersherum. Die haben sich dank niedriger Löhne in den letzten 20 Jahren verdreifacht, und werden nur noch halb so hoch besteuert (Agenda 2010, SPD, Zeitarbeitsgesetz, Groko, Bankenrettung, CDU)

Bildungsauftrag

Das Verfassungsgericht wird vermutlich feststellen das der Bildungs- und Informationsauftrag wichtiger ist denn je. Ich erkenne bei vielen Gesprächen in meinem Beruf, und auch in den Kommentarspalten hier bei Tagesschau, das der Bildungsauftrag bei vielen Menschen nicht ankommt. Medienkompetenz, politische Bildung, Erkennen und Bewerten von Quellen und komplexen Zusammenhängen sind leider nicht auf dem Stand den man in einem Land wie Deutschland annehmen würde. Die Allgemeinbildung ist auf Talfahrt. Die gleiche Verteilung via Rundfunkbeitrag/Steuer ist eine gute Lösung, denke ich. Viele derer die am lautesten nach der Abschaffung rufen, könnten vom Bildungsauftrag nur profitieren. Die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten haben auch eine Verantwortung gegenüber Heranwachsenden, deren Eltern ihre Familien gegen Bildung abzuschotten versuchen. Soltle der Rundfunkbeitrag gekippt werden, muss der Staat hier einspringen und das Angebot wahren.

Dringend reformieren

Es gibt da bei dem Beitrag viele komische Dinge. Ein PC zB soll TV tauglich sein. Hä? Das geht nur über eine spezielle (PCI) Karte. Das Streaming ist ein (freiwilliges) Internetangebot der entsprechenden Medienhäuser.

Nächster Punkt: 99% aller Haushalte , so heisst es, sollen TV oder Radio haben. Es wäre also daher auch angebracht die Abgabe auf alle zu erheben. Nein, denn wenn ein PC nicht mehr zum TV Gerät erklärt wird, gibt es sicher weniger Zuschauer.

Das Angebot im Internet zwecks Bildung und Information ist mir und vielen anderen besser tauglich, auch weil weniger vorgekaut wird.

@15:12 von Karl Napf

"die anstalt sagt uns bürgern, was demokratie in deutschland ist!"

Bei den Privatmedien geht es in 1. Linie um's Geldverdienen, die Öffentlichen haben einen Aufklärungs- und Bildungsauftrag.

Auch wenn Sie es nicht zu schätzen wissen, ich bin froh, dass es Sendungen wie Monitor, Fakt, Weltspiegel und andere gibt.

Zwang zur Zahlung

Ich war 5 Jahre erfolgreicher Nichtzahler.

Ich wurde am 7.3.18 durch Justiz oder einen sich nicht ausgewiesenen Mann mit einem Haftbefehl gezwungen,
Unterschrift oder Beugehaft . . .

Das hat mich nun noch mehr ermutigt, das es eine komplette Abschaffung des Systems geben muss, wer zu solchen Maßnahmen greift, hat nichts anderes zu erwarten.
Meine ganze Kraft werde ich für die Abschaffung einsetzen.

Menschen aufklären u.s.w.
Zwang ist der falsche Weg, für Pensionsleistungen zahlen, NEIN ein wiederliches, verkommen es System ist das, andere Worte finde ich nicht dafür.

Das habt ihr nun davon,
seit 2001 keine Geräte mehr, keine Sender mehr von örR Interesse . . .

@ 15:22 von Wasserkocher

"Ich bin für eine Verschlüsselung"

Dann haben Sie die Bedeutung und Aufgabe der Ö/Re nicht verstanden.

Wir, Ihre Mitbürger, profitieren ja nicht davon, wenn Sie Ihre Informationen nur aus den privaten Medien beziehen. Im Gegenteil. Da kriegen Sie vorgesetzt, was eine Handvoll Reicher Ihnen vorsetzen will. Dadurch werden Sie mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit bei den nächsten Wahlen konservativ und wirtschaftsliberal wählen, und dadurch mithelfen, die Armen und die Mittelschicht zu Gunsten der Reichen noch mehr auszubluten.

Warum also sollten wir, die Gemeinschaft, das auch noch mit einem Erlass der Beiträge belohnen?

Daher: Nein!

Keine Verschlüsselung, keine Bezahlung nach Benutzung

Persönlich würde ich es sogar begrüßen, wenn man vor jeder Wahl einen kleinen Test machen müsste, was die Parteien in den letzen 6 Jahren so angestellt haben, und wer nicht besteht muss doppelte Gebühren zahlen.
Würde einer gelebten Demokratie nur guttun, und der Allgemeinheit Milliarden sparen

Es ist keine Steuer...

sollte aber vielleicht eher so behandelt werden und schauen wer wie viel Einkommen hat. Wichtig ist nur das wir nicht aus den Augen verlieren das ein Sinn hinter den ÖR steckt. Auch wenn der Beitrag jeden aufregt. Allerdings sehen wir ja, dass wenn etwas aus der öffentlichen Hand entfernt wird, Grade etwas das nicht dazu gedacht sein sollte damit Gewinn zu erzielen (Altenpflege, Bahn, Telekommunikation), dann geht alles langsam aber sicher den Falschen weg. Daher hat auch dieser Beitrag leider einen Sinn.

Zum Thema Verschlüsselung

Eine Verschlüsselung, die alle modernen TV-Geräte direkt verarbeiten können und ältere Geräte mit Hilfe sogenannter Decoder, funktioniert ganz einfach:

Wer seine Sender kostenlos bereitstellen will, sendet sie unverschlüsselt. Das funktioniert jetzt schon mit rund 20 Sendern, die frei empfangbar sind, in HD aber Geld kosten.

Nun kann sich der bisherige öffentlich-rechtliche Bereich entschließen, eine Art Grundversorgung zu leisten, die frei empfangbar ist, aber aus dem Staatshaushalt finanziert wird.

Wer dann unbedingt noch so bizarre Tatorte aus dem Saarland oder aus dem Schwarzwald sehen möchte, kann für 15 Euro im Monat eine Freischaltung erwerben: einmal als Smartcard für den Fernseher und einmal eine Kennung mit Passwort. Dann kann man auch über Handy, iPad oder Laptop fernsehen. Geht doch bei Netflix und Co. auch.

Selbst den Bergdoktor gibt es schon bei Amazon Prime, also, dafür braucht es keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Nachrichten gibt es auch bei WELT und N-24

Am 16. Mai 2018 um 13:19 von gully

Ist das Ihr ernst oder doch Ironie?
Dieser Vergleich hinkt ganz schön.
Der Staat ist verpflichtet "unabhängige" Medien zur verfügung zu stellen.
Für ihr leibliches Wohl sind Sie selbst verantwortlich und sonst niemand.

Selbst der Staat kann nicht einfach Pizza liefern und Sie dann (Piz)zahlen lassen.

"Man könnte ja auch einen

"Man könnte ja auch einen Pizzaservice aufmachen und jeden beliefern, ob er das will oder nicht. Zahlen müssten dann alle pauschal,(...)" ..die Idee findet sich in Marc-Uwe Klings neuem Roman "Qualityland". Sehr empfehlenswert! Stichwort: "Das System sagt, ich will das, aber ich will das nicht!" :D Bin ziemlich sicher, dass so was in einigen Jahren normal sein wird.

Ich fände es sinnvoll, das Internet und das Fernsehen getrennt zu behandeln. Ich habe auch früher nur GEZ für Autoradio bezahlt, das seh ich ja noch ein. Aber ohne TV gezwungenermaßen 17 Euro im Monat für Schlagzeilen im Newsfeed zahlen zu müssen, die mich dazu meist nur aufregen, weil sie schlecht recherchiert, fehlerhaft geschrieben und mit Framing-Intention veröffentlich werden, finde ich dreist!!

Sinlge mit 1200€ brutto zahlt genau so viel ...

... wie eine Millionärsfamilie. Ist das gerecht? Wenn man schon mal davon absieht, dass für etwas gezahlt werden muss, was man evtl. gar nicht nutzt. So als wenn man ein Zeitungs-Abo bezahlen muss, aber gar keine Zeitung beiziehen möchte.

Steuerfinanzierung wäre gut

Bei den Beiträgen sehe ich zwei Probleme:

1. Sie sind zu hoch. Wenn man die Ö/Re systematisch entschlacken würde, und alles, was nicht dem Bildungs- und Informationsauftrag dient abschafft, könnten ein Korrespondentennetz weltweit, Reportagen, investigativer Journalismus und Hintergrundberichte leicht mit 5€ bezahlt werden.
Dann würde auch keiner mehr über die Beiträge jammern.

2. Sie sind für alle gleich hoch. Für den alleinlebenden Altenpfleger mit 1.200 brutto wie für das Banker*-Pärchen mit 16.000 brutto.

Das könnte man leicht ändern, indem man die Ö/Re steuerfinanziert. Dazu bräuchte es nur ein "Finger-weg" Gesetz, das verhindert, dass die Politiker hier kürzen oder Einfluß nehmen. Dann klopft unser Verfassungsgericht denen schon auf die Finger. Eventuell sogar mehr als jetzt, wo man sich wegen der Beitragsfinanzierung ungeprüft auf die Unabhängigkeit verlässt.

.
*: Vielleicht gar nicht so ungerecht, immerhin profitieren Normalverdiener auch weit mehr von den Ö/Re als Reiche

Wenn doch all diejenigen

Wenn doch all diejenigen Kommentatoren, die über die "Zwangsabgaben" der öffentlich-rechtlichen Medien schimpfen, doch mal so konsequent wären und ihre Meinung ausschließlich bei den privaten Medien kundtun würden, dann könnte die ARD sicher einige Moderatoren einsparen...

@Wasserkocher..15:24

Wollen Sie allen Ernstes behaupten, Youtube wäre seriöser als unsere ÖR-Sender?

Wo die meisten klicks von sinnfreien Beautytips und Storys von C-D- oder E-Stars herkommen?

Ich gebe Verhaltenstherapeut recht..
ohne ÖR-Sender geht unsere Kultur endgültig den Bach runter..deshalb zahl ich gerne dafür!

@15:55 von Robert L.

'Nicht belegte oder gar unwahre Tatsachenbehauptungen müssen nicht weiterverbreitet werden. Im Gegensatz zu Werturteilen, die als Ausgestaltung der Meinungsfreiheit unter den Schutzbereich des Art 5 Abs. 1 GG fallen, genießen unwahre Tatsachenbehauptungen keinen verfassungsrechtlichen Schutz.'

Danke, diese elementaren Grundsätze sind nun wirklich bekannt. Wir reden auch nicht über Sachen, die das NetzdurchsetzungsGesetz berühren würden. Bitte lesen Sie meinen Beitrag wörtlich, ich sprach bewusst von 'Meinungen' (statt Tatsachen). Schon vorsichtig dezidiert andere Meinungen werden oft ein Dutzendmal den ganzen Tag über geblockt. Ich habe die Zeilen dann mehrfach durchgesehen, ob man darin irgendeine Behauptung herauslesen könnte. Trotzdem wird es oft ein halbes Dutzend mal hintereinander geblockt.
Vielleicht haben Sie das Glück, immer als 'Feigenblattkommentar' drankommen

re gman
"... Ja, verfassungswidrig!"
--
Ich würde die Frage "verfassungswidrig" mal denen überlassen, die dafür zuständig sind.

@karwandler, lesen Sie mal Artikel 5 GG. Ich lebe in einem Rechtsstaat und darf meine Meinung äußern.

dto.: 15:39 von Wohlstandsbäuchlein
.. Schwingen Wir uns als Foristen jetzt zum höchsten Gericht auf? Das BVerfG hat den Rundfunkbeitrag nicht für verfassungswidrig erklärt. Und unsozial ist er dank solider Gegenleistung auch nicht.

Falsch, der Beitrag ist an keine Leistung gebunden! Das BVerfG hat noch nicht in jedem Fall geurteilt!

Richter sind an das Gesetz, inbesondere das GG, gebunden. Wenn sich Richter darüber hinwegsetzen, nennt man das Rechtsbeugung. Es gibt Rechtslehrer, die fragen schon mal, ob Justitia die Binde verrutscht sein könnte.

Schon klar, das einsamer Widerspruch nichts bringt: roma locuta, causa finita.

Aber Kritik ist nicht nur erlaubt sondern geboten. Nicht hier, im Notfall gibt es noch Artikel 20 Absatz 4 GG!

15:44 von Trumpeltier

«Ehrlich gesagt, ich bin seit Jahren fernsehabstinent und habe nun durch den Telekom-Wechsel seit 4 Wochen das Fernsehpaket mit dabei. Das einzige, was ich in dieser Zeit wirklich angesehen habe: ein paar mal Columbo.
Für die 17 Euro hätte ich mir alle Staffeln auch schon längst auf DVD kaufen können :)»

Niemand scheint zu bedenken, dass:

1. Bezieher von ALG2 und "Mini-Rentner" von der Rundfunkgebühr ausgenommen sind. Bei rein privat finanzierten TV-Medieninhalten wären diese Personengruppen u.U. von Infos ausgeschlossen, da sie die Beiträge dafür nicht aufbringen könnten.

2. auch "Phoenix" mit Live-Übertragungen vieler Bundestagsdebatten und aller Parteitage zum ÖR-Angebot gehört. "Ungefilterte" politische Meinungsbildung.

3. auch "KIKA" (ohne jede Werbung!) ein ÖR-Programm ist. Wer schon einmal Kinderprogramme bei Privatsendern gesehen hat, der/die weiß, wie "Quengel-Konsumverhalten" an den Supermarkt-Kassen erzeugt wird.

Wem das alles keine 17,50/Monat wert ist - nun ja …

Abschaffen

Die Gebühren sollten abgeschafft werden und durch Steuern bezahlt werden, aber stark gekürzt! Ich schaue schon seit Jahren keine Öffentlich-Rechtlichen mehr, da es dort meiner Meinung nach eine tendenziöse Berichterstattung gibt. Alles was mit der EU, der NATO, USA und Israel zu tun hat ist eher positiv - alles aus Russland, der Türkei usw. ist schlecht. Sorry, aber das ist mir zu billig!

Rundfunkbeitrag ist wichtig, aber verfassungswidrig!

1. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist wichtig für die Information und Meinungsbildung und damit für unsere Demokratie!

2. Deshalb muss er auch finanziert werden. Eine Finanzierung über einen Rundfunkbeitrag ist sinnvoll, da dadurch die Regierung keinen unmittelbaren Einfluß auf die Finanzierung und damit indirekt auf das Programm hat. (Keine wohlwollende Hofberichtersattung? Zu kritisch? Dann Finanzkürzung!)

3. Der ör Rundfunk nutzt auch den Menschen, die ihn nicht nutzen, da auch sie von einer dadurch gut informierten Gesellschaft profitieren. Wenn 90% sich gut über den ör Rundfunk informieren und dementsprechend wählen und handeln, dann nutzt dies der ganzen Gesellschaft, auch den Nichtnutzern! Deshalb muss er durch Alle finanziert werden.

4. Privatrundfunk kann dies nicht leisten!

5. Der Rundfunkbeitrag ist verfassungswidrig, weil er gegen das Gleichbehandlungsgebot verstößt, denn Bewohner von Mehrpersonenhaushalten müssen im Vergleich zu Singles nur einen Bruchteil zahlen!

Der Rundfunkbeitrag ist verfasusngswidrig!

Der Rundfunkbeitrag ist wichtig für die Finanzierung des für unsere Demokratie wichtigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Er ist aber verfassungswidrig. Er ist zu hoch. Er könnte deutlich gesenkt werden, OHNE dass die Gesamteinnahmen sinken!

Es müssten nur die unsozialen Befreiungen für Mitbewohner in Mehrpersonenhaushalten aufgehoben werden, so dass mehr Menschen weniger Beitrag zahlen müssen, um das gleiche Gesamtbeitragsaufkommen zu erreichen.

Die Befreiung von Kindern, Kranken und Armen ist richtig. Die Befreiung von reichen Mitbewohnern ist aber unsozial und verstößt gegen das verfassungsgemäße Gleichbehandlungsgebot. Es ist keine Rechtfertigung ersichtlich, warum Mitbewohner in Mehrpersonenhaushalten pauschal vom Rundfunkbeitrag befreit sind!

@ Am 16. Mai 2018 um 16:27

@ Am 16. Mai 2018 um 16:27 von Kay 523
Wenn doch all diejenigen
Wenn doch all diejenigen Kommentatoren, die über die "Zwangsabgaben" der öffentlich-rechtlichen Medien schimpfen, doch mal so konsequent wären und ihre Meinung ausschließlich bei den privaten Medien kundtun würden, dann könnte die ARD sicher einige Moderatoren einsparen.

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Was ist das für ein Vergleich mit den Privaten ?

Da zahlen wir auch teils etwas, nur über den Konsum der Güter und Waren.
Aber keiner zwingt dort zum ZWANGSBeitrag für Pensionen und überhöhte Gehälter der Moderatoren.

Der Rundfunkbeitrag ist ein Fass ohne Boden ...

... und erfüllt den fragwürdigen Zweck der Meinungsbeeinflussung.
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Was immer die Rundfunkanstalten in den letzten Jahren gefordert haben: Sie haben es im großen und Ganzen auch bekommen.
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Wo sonst noch gibt es sowas? Eine Firma sagt was sie an Mitteln benötigt, Der Staat verpflichtet die Bürger diesen Betrag aufzubringen. Ohne jede wirklich öffentliche Diskussion.
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Besser wäre ein steuerfinanzierter Rundfunk. Dann müsste, im besten Fall alle 4 Jahre, alle politischen Kräfte über die Höhe und Notwendigkeit streiten. So wie über andere Ausgaben auch.
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Zu 16:09 von Stahl1990 "Es ist keine Steuer..."

.. Grade etwas das nicht dazu gedacht sein sollte damit Gewinn zu erzielen (Altenpflege, Bahn, Telekommunikation), dann geht alles langsam aber sicher den Falschen weg. Daher hat auch dieser Beitrag leider einen Sinn.

Hinkende Vergleiche, was haben Sie missverstanden?
Wenn Sie Bahn fahren kaufen Sie eine Fahrkarte, nur dann!
Sie bezahlen keinen Dauerzwangsbeitrag an die DB wegen Ihrer Wohnung.

Der Beitrag wird unabhängig für jede Wohnung fällig, auch wenn sich dort kein Mediengerät befindet. Selbst wenn ein Gerät betrieben wird, steht noch nicht fest, dass da öffentlich-rechtliche Medien genutzt werden.

Es ist eine verkappte Wohnungssteuer, denn es gibt kein weiteres Kriterium!

Ö-R könnten Sie auch als Wohnungsloser nutzen. Es reicht ein mobiles Gerät z.B. ein Smartphone.

Alles ok? Wenn, dann müssten Sie gegebenenfalls als Kinderloser auch einen Kita-Beitrag leisten, denn Sie könnten ja ein Kind adoptieren und ....oder als möglicher Bahnfahrer einen Wohnungsbeitrag.

@bitterer Pille

Sie schrieben:
"Wir, Ihre Mitbürger, profitieren ja nicht davon, wenn Sie Ihre Informationen nur aus den privaten Medien beziehen. Im Gegenteil. Da kriegen Sie vorgesetzt, was eine Handvoll Reicher Ihnen vorsetzen will"

In Zeiten des Internets bestimmt nicht mehr eine Handvoll von Wenigen, was man konsumieren kann.
Daher sind die Ö/Re überholt.
Mein Fernsehkonsum beschränkt sich auf höchstens 2 h pro Woche, für den Rest hat man heutzutage das Internet.

@ 16:51 von

@ 16:51 von Nichtzahler1961
"Was ist das für ein Vergleich mit den Privaten ? Da zahlen wir auch teils etwas, nur über den Konsum der Güter und Waren. Aber keiner zwingt dort zum ZWANGSBeitrag für Pensionen und überhöhte Gehälter der Moderatoren."

Kriege ich denn die Produkte  günstiger, wenn ich die Werbung jetzt nicht anschaue? :o) Gehen Sie doch einfach nicht arbeiten und lassen sich somit von dieser Zwangsabgabe befreien. Die Moderatoren mit ihren "überhöhten Gehältern" müßten dann "zwangshalber" diese für sie mitzahlen und dann sogar noch mit deren Einkommenssteuer für ihre Sozialleistungen aufkommen...

@ 15:42 von Wohlstandsbäuchlein __ kein Quatsch_ Allgemeinwissen

Es ist überhaupt kein "Quatsch", was ich hier genannt haben. Informieren Sie sich doch selbst , wenn sie es in der Schule schon versäumt haben. Und ja, Richter & Gerichtsangestellte werden bestimmt nicht von Spenden oder Privatleuten bezahlt, sondern aus der allg. Staatskasse, dessen Zuwachs ja nicht ohne Grund das Hauptanliegen, nicht das dem für das Volk irgend etwas Gutes zu tun __ evtl. zum allg. Frieden__, auch eines jeden Politikers ist

"Politisches System der Bundesrepublik Deutschland" __Wikipedia

@91541matthias

Selbstverständlich ist Youtube qualitativ hochwertiger als die ÖR-Sender.

Auf Youtube erhalte ich Vorträge von Professoren und Personen die das studiert haben und ganz vorne am Thema dabei sind.
Die bei weitem tiefgreifenderes Wissen und Inhalte vermitteln, als sie bspw. eine oberflächliche und teilweise fehlerhafte Terra X Sendung je vermitteln könnte.

Aber ich sagte ja, sagen Sie mir, was SIE von Youtube halten, dann WEIß ich, was sie auf Youtube konsumieren.

Es ist somit ihr Fehler, wenn sie die guten Kanäle nicht kennen.

re gman

"re gman
"... Ja, verfassungswidrig!"
--
Ich würde die Frage "verfassungswidrig" mal denen überlassen, die dafür zuständig sind.

@karwandler, lesen Sie mal Artikel 5 GG. Ich lebe in einem Rechtsstaat und darf meine Meinung äußern."

Und ich darf die Meinung äußern, dass hiesig geäußerte Meinungen Inkompetenz bezeugen.

"Richter sind an das Gesetz, inbesondere das GG, gebunden. Wenn sich Richter darüber hinwegsetzen, nennt man das Rechtsbeugung."

Über angebliche Rechtsbeugung beim BVerfG äußern Sie auch schon Ihre Meinung.

Sie haben ganz schön übergriffige Meinungen.

Wenn

es darum geht den Leuten an den Geldbeutel zu gehen, wird das dann auch mit Fakten belegt werden.
Auch von höchsten Gericht.

re immanuel20

"5. Der Rundfunkbeitrag ist verfassungswidrig, weil er gegen das Gleichbehandlungsgebot verstößt, denn Bewohner von Mehrpersonenhaushalten müssen im Vergleich zu Singles nur einen Bruchteil zahlen!"

Wird denn die Müllabfuhr nach Personenzahl berechnet? Und wenn die ganze Familie drei Wochen Urlaub macht muss das bei den Müllgebühren erstattet werden?

Merken Sie langsam was?

re immanuel20

"Es müssten nur die unsozialen Befreiungen für Mitbewohner in Mehrpersonenhaushalten aufgehoben werden, so dass mehr Menschen weniger Beitrag zahlen müssen, um das gleiche Gesamtbeitragsaufkommen zu erreichen."

Herr Müller lebt werktags allein, seine Verlobte ist Wochenendfahrerin und verbringt nur die Wochenenden bei Herrn Müller. Aber manchmal fahren sie am Wochenende auch gemeinsam ins Ferienhaus von Herrn Müllers Onkel.

Jetzt liefern Sie mal ein Abrechnungsmodell, wie der Rundfunkbeitrag je nach Personenzahl zu berechnen ist.

re geselliger misa

"Besser wäre ein steuerfinanzierter Rundfunk. Dann müsste, im besten Fall alle 4 Jahre, alle politischen Kräfte über die Höhe und Notwendigkeit streiten. So wie über andere Ausgaben auch."

Und da die Regierungsmehrheit am Ende entscheidet, wieviel Geld die Rundfunkanstalten bekommen, ist deren Unabhängigkeit fraglos gesichert?

Komisch, gerade die, die sonst über den "Staatsfunk" rumheulen, möchten ihn in perfekter Form einführen.

Youtube ist zuallermeist niveaulos!

Am 16. Mai 2018 um 18:14 von Wasserkocher:
"@91541matthias
Selbstverständlich ist Youtube qualitativ hochwertiger als die ÖR-Sender."

UNSINN! Das Allermeiste auf Youtube ist Schrott, Verschwörungswahn, Werbung etc.

Erst mit einer gewissen Vorbildung findet man vielleicht etwas mit Niveau. Aber der Youtube-Nutzer, der keine Vorbildung hat, findet dieses Niveau NICHT!

Und derjenige, der noch nicht weiß, ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel ist, der findet Beides in Youtube und weiß nicht, was er glauben soll.

16:10 von Brodi

«Wer seine Sender kostenlos bereitstellen will, sendet sie unverschlüsselt. Das funktioniert jetzt schon mit rund 20 Sendern, die frei empfangbar sind, in HD aber Geld kosten.»

Der Empfangsweg über "DVBT2-HD" ist der kostengünstigste
(Digital Video Broadcast Terrestrial High Definition).
Außer denen für die Anschaffung der Empfangsgeräte fallen keine Folgekosten an (Box + Zimmerantenne ab ca. 100 Euro in Top-Qualität).

Seit dem 29.03.2017 sind alle Privatsender verschlüsselt, und nur gegen eine Gebühr von 69 Euro/Jahr zu empfangen (Empfang in "Nicht-HD" ist nicht möglich!). Wie sich der Beitrag für Nutzer entwickelt, die sich ab dem 01.01.2019 anmelden, ist nicht absehbar.

Der Empfang von DVBT2-HD betrifft ca. 1 Mio. Haushalte.
Dieser Empfangsweg bietet auch bei älteren TV-Geräten (bis hin zu "uralten" Röhren-TVs) über die DVBT-Box (SCART-Kabel) den Anschluss von Festplatten-Recordern (via USB).

Seit dem Ende der kostenlosen Testphase (06/2017) schaue ich "nicht mehr privat" …

Was ist ein "ZWANGS"Beitrag?

Was soll der polemische Begriff "ZWANGS"Beitrag???

Alle Steuern und Beiträge sind Zwang. Freiwillig sind nur Spenden. Der polemische Begriff ZWANGSBeitrag ist genauso unsinnig gedoppelt wie ZWANGSSteuer und damit auch unsachlich.

Niemand muss deutsche Steuern zahlen, denn Jeder kann aus Deutschland ausreisen.
Und genauso muss Niemand Rundfunkbeitrag zahlen, denn jeder kann aus Deutschland ausreisen.

Aber Jeder, der in Deutschland wohnt, muss sich an dem gesellschaftlichen System mit Steuern und Beiträgen beteiligen. Und da alle diese Steuern und Beiträge ZWANG sind, ist diese Eigenschaft schon in den Wörtern "Steuer" und "Beitrag" enthalten und braucht daher nicht nochmal hinzugefügt werden.

Die Frage, auf was sich der Rundfunkbeitrag bezieht - ob auf Geräte, Wohnung, Einwohner - ist eine ganz andere.

Wer eine sachliche Diskussion will, der sollte auf solche überflüssigen Polemiken wie "Zwang" verzichten.

Der "Beitrag" ist eine Steuer

Ich bezahle meinen "Beitrag" für meine Wohnung, in der ich kein Empfangsgerät habe. Dann bezahle ich für meinen Zweitwohnsitz, den ich beruflich benötige. Und dann wird ein Beitrag an meinem Arbeitsplatz bezahlt, an dem ich weder die Zeit, noch die Möglichkeit habe, Radio zu hören oder TV zu sehen.

Also für mich kleine Nummer fallen drei Beiträge an, wobei ich nur einmal nutzen könnte. Damit ist es eine Steuer.

Weiterhin ist der "Beitrag" ohnehin viel zu hoch bemessen, denn es werden viele Dinge damit bezahlt, die nicht das Informationsbedürfnis der Bürger stillen. Außerdem brauchen wir keine zwei Sendeanstalten. Geschweige denn diese riesige Anzahl an Landesrundfunkanstalten. Hier gehört einmal ordentlich durchgewischt. Dann sind etwa 28.000 Menschen nicht mehr Angestellte im öffentlichen Dienst.

Außerdem gibt es, wie in Österreich, technische Möglichkeiten, dass ganze gerecht zu organisieren. Wer zahlt sieht, wer nicht will, sieht nichts.

Wenn man wollte, ginge es.

re tammy speed mind

"Mal die Unabhängigkeit der Gerichte überprüfen

. . . . denn keines ist unabhängig . . Alle sind der B.Regierung unterstellt & die Richter u. sonstigen Angestellten kriegen ihr Gehalt ebenso vom Staat"

Dann sind wir jetzt mal gespannt, wie Sie die Richter bezahlen würden.

re wasserkocher

"Auf Youtube erhalte ich Vorträge von Professoren und Personen die das studiert haben und ganz vorne am Thema dabei sind."

Und Sie wissen auch gleich, wer da seriös ist oder ein hochgradiger Spinner?

"Selbstverständlich ist Youtube qualitativ hochwertiger als die ÖR-Sender."

Einige wenige Teile von Youtube möglichwerweise. 99% ist Mist weil jeder seinen persönlich präferierten Mist hochladen kann.

Rundfunkbeitrag für ALLE!

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte von ALLEN finanziert werden, weil ALLE davon profitieren. Denn ALLE profitieren davon, dass sich alle im ör Rundfunk informieren können und die meisten sich auch darüber informieren. ALLE - auch die Nichtnutzer - profitieren von einer gut informierten Gesellschaft!

Wenn es keinen ör Rundfunk gäbe, dann gäbe es keine niveauvollen Informationen über Politik mehr im Fernsehen. Privatfernsehen kann dies nicht leisten. Privatfernsehen kann sich nur durch Sex, Crime & Sport finanzieren.

Dass Extremisten das Niveau bestreiten, weil sie ihre extremistischen Ansichten dort nicht oder kaum wiederfinden, wundert mich nicht.

Über das Niveau der Unterhaltung im ör Rundfunk kann man sicherlich diskutieren. Auch ich denke, dass sich Niveau und Helene Fischer nicht miteinander vereinbaren lassen. Aber Andere sehen es anders. Man kann es keinem Recht machen. Jeder der 80 Millionen Deutschen hat andere Vorstellungen von Niveau im ör Fernsehen. Das ist halt so

GEZ / Rundfunkbeiträge

Die Rundfunkbeiträge haben schon irgendwie den Charakter einer Steuer. Zwei oder drei Nachrichtensender zu finanzieren finde ich angemessen.

Zwangsgebühr abschaffen.

Zwangsgebühr abschaffen. Danke

16:45 von Immanuel20

«Rundfunkbeitrag ist wichtig, aber verfassungswidrig!»

«5. Der Rundfunkbeitrag ist verfassungswidrig, weil er gegen das Gleichbehandlungsgebot verstößt, denn Bewohner von Mehrpersonenhaushalten müssen im Vergleich zu Singles nur einen Bruchteil zahlen!»

Erwachsene Bewohner von Mehrpersonenhaushalten, die sich ein einziges Kraftfahrzeug zur gemeinsamen Nutzung teilen, zahlen anteilsmäßig auch weniger, als der gelackmeierte Single, der Versicherung und Steuern ganz alleine berappen muss.

Wenn man Sie so liest (auch in Ihrem folgenden Beitrag von 16:50), braucht man im Grunde genommen auch gar kein BVerfG mehr, das in mündlicher Verhandlung und anschließender Beratungsfrist ein Urteil fällt.

Da sagen Sie:
«Er ist aber verfassungswidrig. Er ist zu hoch. Er könnte deutlich gesenkt werden, OHNE dass die Gesamteinnahmen sinken!»

Wenn der Rundfunkbeitrag verfassungswidrig ist, dann gehört er abgeschafft, nicht gesenkt.

Wohl doch ganz gut, dass das BVerfG darüber entscheidet …

18:11 von Tammy Speed Mind

16. Mai 2018 um 18:11 von Tammy Speed Mind:
"Und ja, Richter & Gerichtsangestellte werden bestimmt nicht von Spenden oder Privatleuten bezahlt, sondern aus der allg. Staatskasse, dessen Zuwachs ja nicht ohne Grund das Hauptanliegen, nicht das dem für das Volk irgend etwas Gutes zu tun __ evtl. zum allg. Frieden__, auch eines jeden Politikers ist"

Richter bekommen natürlich ihr Gehalt vom Staat. Sollen die denn ohne Einkommen arbeiten??? Aber ihre Rechtsprechung ist vom Gehalt UNABHÄNGIG! Egal, was für Recht sie sprechen, sie bekommen immer dasselbe Gehalt und können ihren Job nicht wegen ihrer Rechsprechung verlieren, solange sie keine Rechtsbeugung begehen. Gerichtsangestellte sprechen KEIN Recht. Richter und Gerichte sind also UNABHÄNGIG!

Der Rest des Kommentars ist unbelegter Verschwörungswahn.

Viel mehr als...

...die Zwangsgebühren regt mich auf, dass analoges TV in D abgeschafft wurde & es nur noch digitales TV gibt, für das man dann neben den GEZ-Gebühren auch noch richtig viel Geld latzen muss... selbst im günstigsten Paket.

Wenn ich noch vor 8 Jahren Fernsehen gucken wollte, dann hat mich das im Monat nur 17,50 EUR gekostet. Seit dem "Abschalten" muss ich neben den monatl. Zwangsgebühren auch noch ca. 50 EUR für die Bereitstellung eines Digitalreceivers & jede Menge Onlinekrimskrams bezahlen, den ich gar nicht brauche, um mich überhaupt noch über das TV informieren zu können!

Wer in Gottes Namen hat sich hier von wem bestechen lassen, solch eine Unverschämtheit durchzusetzen, die für niedrige EK eine riesige Belastung darstellt? Vonwegen "Recht auf Information"... was ist von einem Recht zu halten, dass man sich finanziell nicht leisten kann?

Behaltet meinetwegen die GEZ bei & schaltet wieder analogies TV frei. Sollen doch die, die digitales TV wollen, für digitale Inhalte bezahlen!

18:14 von Wasserkocher

«Selbstverständlich ist Youtube qualitativ hochwertiger als die ÖR-Sender.
Auf Youtube erhalte ich Vorträge von Professoren und Personen die das studiert haben und ganz vorne am Thema dabei sind.
Die bei weitem tiefgreifenderes Wissen und Inhalte vermitteln, als sie bspw. eine oberflächliche und teilweise fehlerhafte Terra X Sendung je vermitteln könnte.»

Ein völlig unsinniger Versuch, die ÖR mit youtube vergleichen zu wollen.

Man vergleicht ja auch nicht ein einzelnes Konzert einer einzelnen Band in einer einzelnen Stadt mit der Musikbibliothek, die man in "i-Tunes" finden kann (oder in ähnlichen Portalen).

Man schaut auch generell nicht TV, wenn man "tiefgreifenderes Wissen" erwerben will (nicht die ÖR, die Privaten schon mal gar nicht).

Man gelangt an ein solches Wissen auch nicht alleine durch das Lesen von Wikipedia-Artikeln, und/oder "durch ein noch so gutes Lexikon".

Selbst "die beste Sendung" im TV kann immer nur "Anregung für vertiefende Informationsgewinnung sein" …

RF BEITRAG NICHT GERECHT

Hier: die sogenannte Beitragsermäßigung. Bei einem anerkannten Behinderungsgrad von 80 mit Merkzeichen "RF" besteht Anspruch auf Beitragsermäßigung. Doch wenn beim Anspruchsberechtigten eine nicht verwandte Person einzieht, die darüberhinaus auch Student ist, wird kurzerhand der Student zum Vollzahler gemacht, weil er "nicht zum Kreis der ermäßigungsberechtigten Personen zählt". Darüberhinaus darf selbiger Student an seinem Studienort für dortige Nebenwohnung nochmal den vollen Beitrag zahlen. Wozu gibt es diese Ermäßigung, wenn der Anspruchsberechtigte durch den Beitragsservice mit schlüpfrigen Wendungen im Rundfunkstaatsvertrag um seinen Anspruch gebracht wird? Warum muss man überhaupt für die Nebenwohnung zahlen? Hier werden Leute doppelt abgezockt. Kommt eine Nebenwohnsitzsteuer der Gemeinde dazu, ist man gleich dreifach angemeiert. Ich sehe der Entscheidung des BVFG gespannt entgegen. Wird die Ohnmacht der Verbraucher endlich gestoppt?

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