Kommentare

Keine Perspektive.

Auch Quim Torra wird nicht in der Lage sein ein Dialog mit Madrid zustande zu bringen. Denn Madrid will es nicht. Sie will um jeden Preis die Katalanen in die Radikalisierung treiben. Und damit wird sie denn auch mittelfristig Erfolg haben. Dabei ist Katalonien von wesentlich größere Bedeutung, politisch und wirtschaftlich, als das Baskenland. Spanien wird für diese Politik einen deutlichen Preis zahlen und leider auch Europa.

Hoffnung?

Vielleicht besitzt er den Verstand, von der Eigenstaatlichkeit außerhalb des Staates Spanien zum Verbleib mit eventuell erweiterten Autonomie Einrichtungen innerhalb Spaniens im Rahmen des Verfassungsrechtes
Zurück zu finden.
Das sollte den Unmut der Stolzen Katalonien besänftigen und zu einer beständigen Realpolitik beider Seiten verhelfen.
Denn: mehr Gemeinsames Europa tut Not!!!

Nun wüsste man gerne,...

...welche politische Überzeugung Herrn Torra beseelt - ob er die gleiche Zielrichtung wie Herr Puigdemont verfolgt, oder ob er die Angelegenheit besonnener angeht und den Dialog mit der spanischen Regierung sucht.
Die Tatsache allein, dass er von Puigdemont vorgeschlagen wurde, lässt einen zwar ersteres vermuten, aber vielleicht ist er ja doch für eine Überraschung gut.

Katalonien Torra

Herr Torra ist auch einer von den "Unverbesserlichen" und ist auf die volle Konfrontation mit Madrid aus! Der erneute Einsatz von 155 wird nicht lange auf sich warten lassen! Mehr als die Hälfte der Katalanen (53%) wollen keine Unabhängigkeit von Spanien - uns das ist nun mal die Mehrheit, die Herr Rajoy nicht einfach "im Regen stehen lassen" wird! Dem katalanischen Nationalismus / Separatismus sollte möglichst bald ein Ende gesetzt werden! Spanien und Europa müssen wachsam sein und Strömungen dieser Art massiv entgegenwirken!

Mal eine ganz einfache Frage!

Katalonien ist von den Bourbonen gewaltsam erobert wurden.
Die Katalanen sind bis heute nie gefragt wurden ob sie Spanier sein wollen. Da ist ihr Wunsch nach Unabhängigkeit falsch? Sehe ich nicht so. Viel Glück an die Katalanen auf ihrem Weg zur Unabhängigkeit von Spanien.

Warum....

überschlagen sich auch hier manche Foristen mit pauschalen Adjektiven und Schlagwörtern? Was bitte ist "ein stolzer Katalane"? Was macht ihn "stolzer" als einen Basken oder Andalusier oder Galicier usw.? Ich habe den Verdacht, daß oft der Mangel an Argumenten dahintersteckt. Da lassen sich solche lächerlichen Pauschalen ganz toll verwenden! Und was soll dieses Gerücht der "Unterdrückung"? Da hätten in Deutschland die Schwaben, die Friesen oder die Bayern noch mehr Grund zu meckern, wird in den Schulen doch Hochdeutsch und nicht Dialekt unterrichtet, oder?

Immerhin geht es weiter.

Immerhin geht es weiter.

Ich habe am letzten Freitag

Ich habe am letzten Freitag und heute die Debatten im Parlament in Barcelona verfolgt. Und kann die Meinung von

Werner53

voll unterstützen. Wie die Oppositionsführerin Ines Arrimadas der Ciudadanos Partei ausführte. Die Separatisten haben nur aufgrund eines ungleichen Wahlsystems mit nur 47 % der Stimmen eine knappe Mehrheit im Parlament. 70 zu 65.

Die Separatisten rennen immer wieder mit dem Kopf gegen die gleiche Wand.

Sie vergiften die Köpfe der Menschen, vor allem der Jugend mit nationalistischen Parolen. Sie spalten eine einst friedliche Gesellschaft. Sie wollen eine Republik gegen die Mehrheit der Katalanen.

Die Tragödie wird weitergehen. Und leider fallen ausserhalb Spaniens zu viele auf die Propaganda der Nationalisten/ Separatisten herein. Weil sie nicht wissen, was dort wirklich geschieht. Ich habe lange in Katalonien gelebt und gearbeitet. Es ist alles nur ein Trauerspiel.

Viel Glück

bei dem Bestreben die Unabhängigkeit zu bekommen, doch das wird weiterhin mit allen Mitteln verhindert werden durch die Staatsregierung.

Die Katalanen wurden gefragt.

Die Katalanen wurden gefragt. In der Volksabstimmung von 1978 über die gültige demokratische Verfassung. Und haben mit grosser Mehrheit zugestimmt !

Diese Verfassung wollten die Separatisten durch de einseitige und illegale Unabhängigkeitserklärung - quasi ein Staatsstreich - ausser Kraft setzen. gegen den Willen der Mehrheit des Volkes.

DAS sind die Tatsachen. Sonst nichts.

@Halleluja: Mal eine ganz einfache Antwort

Katalonien wurde nicht gewaltsam von den Borbonen erobert, sondern wurde als Teil des Königreichs Aragón spanisch, als im Jahr 1469 Isabella von Kastilien Ferdinand von Aragón heiratete, wodurch das Königreich Spanien entstand.
Richtig ist hingegen, dass die Borbonen später katalanische Bestrebungen nach Unabhängigkeit auch gewaltsam verhindert haben.

Ändern wird sich ja leider nichts

Die spanische Regierung glaubt schließlich, die Unabhängigkeitsbewegung „besiegt zu haben“. Also weiterhin kein Hinterfragen des „warum“. Wie können Millionen von Menschen mit „Ihrem“ Nationalstaat so unzufrieden sein, dass sie sich von ihm trennen möchten? Ist der Wunsch, als katalanisches Volk die eigene Zukunft selbstständig zu gestalten wirklich so unverständlich, wenn man bedenkt, wie es um die angebliche „Autonomie“ tatsächlich bestellt ist? Würden wir Deutsche bei aller Liebe zu unseren französischen Nachbarn von Paris mitgregiert werden wollen?

Europas Rettung!

Guten Abend,
Separatist kommt von "separare",und trennen tun allein die neoliberale Europapolitik und die rechtsnationalistischen Schwenks der Oesterreicher,Ungarn und Italiener Europa!
Und mit diesem korrupten und unaufgeklärten"partido popular"wird kein einziger Katalane oder andere Mitbürger Katalaniens jemals seinen Frieden schließen.
Sollte Katalonien es schaffen,weiter friedfertig fuer Ihre gerechte Sache zu kaempfen -so sehe ich sogar eine Hoffnung fuer ein neues demokratisches und sozialeres Europa der Regionen.
Herzlichen Glueckwunsch an Puidgemont und Torra.

Hardliner

Der Mann ist ein separatistischer Hardliner. Warum wählt die knappe Mehrheit der separatistisch eingestellten Abgeordneten ausgerechnet so jemanden ins Amt? Wäre nicht Verständigung angesagt?

Ich stelle es mir schrecklich vor, durch Diktat einer Mehrheit den Staat verlassen zu müssen, zu dem ich mich zugehörig fühle.

Viel Erfolg!

Gut, und viel Erfolg fuer die Erreichung der Unabhaengigkeit! Ein geeintes Europa muss aus Einzelstaaten bestehen die von ihren Buergern unterstuetzt werden, in denen sie sich repraesentiert sehen, ihre dort verwurzelte kulturelle Identitaet gewahrt sehen. Erst die Freiheit, dann die selbtbestimmt eingegangene Union.

@Karl Heinz Faltermeier: Unterdrückung

Sehr geehrte Herr Faltermeier, „Unterdrückung“ ist ein Extremzustand und bei weitem nicht das einzig denkbare Motiv einer Fremdbestimmung entgegenzuwirken. Die verfassungsmässig definierte „Autonomie“ Kataloniens existiert de facto nicht. Die Katalanen können mit ihrem Parlament beschließen, was sie wollen. Spanien kippt die meisten Gesetze sowieso wieder, auch wenn diese weder mit Restspanien noch mit der Unabhängigkeit zusammenhängen. Die Mentalitäten (ES/CAT) sind sehr sehr unterschiedlich.

@ Hallelujah

Mal eine ganz einfache Frage! Katalonien ist von den Bourbonen gewaltsam erobert wurden. Die Katalanen sind bis heute nie gefragt wurden ob sie Spanier sein wollen.

Ist das relevant? Wurde in Deutschland, in Frankreich, in Polen, ... jemand gefragt, ob er Deutscher, Franzose, Pole, ... sein will? Was ist das denn für ein seltsames Geschichtsverständnis, das da heraus klingt?

Geschichte ist eben Geschichte

@ Hallelujah:
Mal eine ganz einfache Frage! Katalonien ist von den Bourbonen gewaltsam erobert wurden.

Ja und? Das kommt eben vor.
Wollen Sie die Eroberung Galliens durch die Römer am Ende auch wieder rückgängig machen?

Vergleiche

Da hier immer wieder Vergleiche zu Regionen in Deutschland wie Schwaben oder Bayern gezogen werden: Wuerde die Bevoelkerung dort tatsaechlich einen eigenen Staat wollen (derzeit ja wohl nicht der Fall), selbstverstaendlich waere ein solcher dann auch moeglich. Die deutsche Einheit ist ja noch gar nicht so alt. Die Welt aendert sich staendig. Krieg sollte deswegen nicht gefuehrt werden. Einer Zusammenarbeit auf internationaler oder EU Ebene steht es doch nicht entgegen, egal ob Einzelstaaten gross oder klein sind. Hauptsache die einheimische Bevoelkerung ist zufrieden und fuehlt sich gerecht repraesentiert. Zugewanderte und deren Nachfahren muessen sich anpassen und assimilieren.

Es ist eine Minderheit von 47

Es ist eine Minderheit von 47 % die Spanien verlassen will.

Das sollte man doch endlich mal zur Kenntnis nehmen !

Wer würde einen sowas fragen?

@ Hallelujah:
Die Katalanen sind bis heute nie gefragt wurden ob sie Spanier sein wollen.

Gegenfrage: Sind Sie je gefragt worden, ob Sie Deutscher sein wollen? Ich jedenfalls nicht.
In Katalonien hat die heute gültige demokratische Verfassung von Spanien im Referendum von 1978 zumindest eine Zustimmung von über 90 Prozent bekommen. Das ist doch auch was, oder?

Jede Ebene hat ihre Kompetenzen

@ Germanokatalane:
Die Katalanen können mit ihrem Parlament beschließen, was sie wollen. Spanien kippt die meisten Gesetze sowieso wieder ...

Das stimmt doch gar nicht. Es gibt eine gesetzgeberische Kompetenz der Landes- und eine der Bundes-Ebene. Beide dürfen sich nicht ins Gehege kommen. Im Zweifelsfall entscheiden Gerichte. Das ist in Spanien nicht anders. Wenn die Katalanen in Übereinstimmung mit der Verfassung bleiben, ist alles gut.

@werner53, 15:39

"Herr Torra ist auch einer von den "Unverbesserlichen" und ist auf die volle Konfrontation mit Madrid aus!"

Könnte ja daran liegen, dass diese "Unverbesserlichen" die Mehrheit bei den letzten Wahlen errungen haben. Nennt sich Demokratie.

Wen hätten Sie denn gerne an der Spitze?

@ Petra Weber

Es ist eine Minderheit von 47 % die Spanien verlassen will.

Richtig.
Und mich stört die Vehemenz und die Verbissenheit, mit der die Separatisten sich hinein knien. Muss man denn immer mit dem Kopf durch die Wand? Politik heißt Verständigung und Dialog.

@petraweber, 18:11

"Die Separatisten rennen immer wieder mit dem Kopf gegen die gleiche Wand."

Richtig, aber es ist eine Wand, die irgendwann umfallen wird. Weil sie aus Dreck und Lehm gebaut ist.

Das mit der "Mehrheit" ist natürlich bloße Behauptung und durch nichts auch nur ansatzweise zu belegen. Im Gegenteil, der gegenwärtige politische Diskurs vor Ort spricht eine ganz andere Sprache.

Mehrheit?

@ rossundreiter:
Könnte ja daran liegen, dass diese "Unverbesserlichen" die Mehrheit bei den letzten Wahlen errungen haben. Nennt sich Demokratie.

Zumindest 47% haben sie ja errungen.

Liberal?

@ Oskar.spd:
Guten Abend,
Separatist kommt von "separare",und trennen tun allein die neoliberale Europapolitik ...

Man sollte in einer Diskussion nicht Argumente durch Floskeln ersetzen.

Die Zahlen kann man nicht negieren

@ rossundreiter:
Das mit der "Mehrheit" ist natürlich bloße Behauptung und durch nichts auch nur ansatzweise zu belegen. Im Gegenteil, der gegenwärtige politische Diskurs vor Ort spricht eine ganz andere Sprache.

Eine laute und unnachgiebige Sprache. Beeindruckt uns das? Die Separatisten haben nicht deshalb recht, weil sie laut sind.
Außerdem sind die Zahlen vom Wahlausgang doch eindeutig.

Offizielles Referenfum

Man sollte die Katalanen in einem offiziellen Referendum (Volksabstimmung) abstimmen lassen, diesmal aber ohne die "Anwesenheit" der Guardia Civil.

Ein Anfang

Man kann nur hoffen und wünschen, dass jetzt der Anfang vom Ende der Fremdherrschaft der Bourbonen und die Befreiung der politischen Gefangenen kommt. Es lebe die Republik!

@Petra Weber

Sie verwechseln hier etwas Entscheidendes:

Die Katalonen sind Separatisten und somit genau das Gegenteil(!) von Nationalisten!

Die Nationalisten sind in diesen Fall die anderen Spanier, die den katalanischen Separatismus ablehnend gegenüber stehen!

Was zu bedenken ist!

Kopf durch die Wand?

@ west-fale:
Offizielles Referenfum Man sollte die Katalanen in einem offiziellen Referendum (Volksabstimmung) abstimmen lassen, diesmal aber ohne die "Anwesenheit" der Guardia Civil.

Glauben Sie, dass das Verfassungsgericht die Abstimmung plötzlich für verfassungsgemäß erklärt? Das ist doch nicht sehr wahrscheinlich.

Viel Glück

den Katalanen auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit!
Die Freiheit der Menschen sollte ein hohes Gut in Europa sein! Nicht die Unterdrückung durch Spanien!

Argumente,Fehlanzeige.

"Wohlstandsbauechlein".
Sie halten es fuer eine Floskel,bitte,ich halte es fuer eine Feststellung,die ich bereits mehrfach zu diesem Thema und vielen anderen argumentativ untermauert habe.
Es ist seit langem meine Ueberzeugung,dass ein gemeinsamer Markt ohne eine soziale und demokratische Sauele -insbesondere mit einer gemeinsamen Währung -Europa nicht zusammenführt sondern spaltet.
Man kann Europa nicht mehr mit 26 Staaten zusammenhalten ohne ein solides Fundament!!
Und als Europäer und Sohn eines Europäers der ersten Stunde muss ich dies sagen.Und freue mich,dass die Katalanen,die Wallonen und einige andere Regionen Ihre demokratischen Traditionen und Ihre Geschichte positiv besetzen.
Denn mir graust es vor Orban oder Rayoi,vor dem Rechtsruck nationaler Praegung und einem Europa ,dass Banken rettet und Ihre Kinder in Arbeitslosigkeit verweilen laesst.
Floskeln Salvinis und Berlusconis sind ein wenig gefährlicher als meine Zuneigung zu diesem stolzen und demokratischen Volk(Katal.)

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