Kommentare

Geschäftsmodelle beachten!

Was der Artikel leider nicht betrachtet sind die vollkommen gegensätzlichen Geschäftsmodelle von google und Facebook.
Während Facebook Mehrwert für seine Kunden und Profit aus dem Verkauf von Daten erwirtschaftet, z.B. mit der Möglichkeit eigene Kundendaten zu vervollständigen, sieht das Modell bei Google anders aus.
Google sammelt ebenfalls Daten aber das schlimmste für das Geschäftsmodell wäre, wenn andere auf diese Daten Zugriff hätten.

Hinzu kommt dass zwischen den Schattenprofilen die Facebook erstellt und den von google anonymisiert erhobenen Daten ebenfalls ein bedeutender Unterschied besteht.

Facebook korreliert über die like Buttons auf Webseiten die Daten mit dem jeweiligen Nutzerprofil und wertet die E-Mail Postfächer der Nutzer ebenso aus wie die Freundesliste um ein soziales Netzwerk auch der Nichtmitglieder zu erstellen.

Google wertet die Webseitenbesuche aus um die Relevanz von Webseiten zu ermitteln und anonymisierte
Werbeprofile zu erstellen.

Datenschutz

Die einzigen sicheren Daten, sind Daten die nicht erhoben werden. Alle Informationen die man einer Firma oder Behörde zur Verfügung stellt können missbraucht werden (Identitätsdiebstahl, Erpressung, Manipulation...), und die Herausgabe von persönlichen Daten ist und bleibt Vertrauenssache. Der Nachweis eines Missbrauchs ist oft schwierig.
Über die Möglichkeiten sparsam mit seinen Daten um zu gehen kann man sich problemlos informieren, doch leider gibt es zu viele User, die immer noch nach der Devise handeln:" Ich hab doch nichts zu verbergen". Sehr dumm.

Der Nutzer ist das Produkt...

Wer glaubt, Unternehmen wie Google, Facebook, Amazon, Twitter, LinkedIn und so weiter würden ihre Dienste nur aus Nächstenliebe erstaunlich günstig oder gar kostenfrei anbieten sollte sich mal darüber Gedanken machen wie man damit astronomische Umsätze und größtenteils auch erstaunliche Gewinne einfahren können soll. Selbst die paar Cent pro tausend Clicks, die mit Werbung verdient werden reichen nicht einmal ansatzweise aus, um den gigantischen Geräte- und Strombedarf zu bezahlen und dann sind auch noch keine Angestellten bezahlt und sonstige Aufwände beglichen.

Nein, diese Umsätze werden mit dem Verkauf von Benutzerprofilen und anderen schmierigen Geschäften erzeugt, ermöglicht durch die freizügige direkte Nutzung der Dienste (z.B. die Google-Suche, Android Telefone oder Facebook oder WhatsApp), aber auch durch freiwilliges Einbinden der Tracking Mechanismen durch Dritte im Tausch gegen eine Hand voll Besucherdaten (z.B. Google Analytics).

Stoppt die Nutzung "kostenloser" Dienste!

Google kennt mich!

Werde ich nicht mehr nutzen! Es gibt doch genug andere Suchmaschinen. Ich bin mir ganz sicher. Die kennen mich nicht. Leider habe ich jetzt einen Freund weniger.

Was Neues entdeckt? Besser diese, als Internetkriminalität

Dafür bekommen wir KOSTENLOSEN Zugang zu den vielen Kommunikations- & Informationsdienstleistungen

Mir scheint, die Nutzer regen sich MEHR über die Nutzung der Daten von legalen Firmen auf, ALS von VERBRECHERBANDEN & dem "Dark Net".

Solange diese Firmen nichts Verbrecherisches mit meinen Daten tun, ist es mir schnuppe. Bei Facebook, Goggle & auch den anderen Dienstleitern gibt es umfassende Möglichkeiten die Privatsphäre zu bestimmen, und auch das Erscheinungsbild der Seiten__ z. B. auch ob überhaupt & welche Werbungen mir gezeigt werden, oder den Kontakt zu Firmen oder anderen Nutzern beschränken/ggf. blockieren . . . . nicht erst seit heute, seit Jahrzehnten !

Microsoft als Vorbild?

Google ist eine Datenkrake. Punkt.

Microsoft als verantwortungsvoller darzustellen, schießt aber ganz weit übers Ziel hinaus oder der Autor kennt die Sachlage mit Windows 10 nicht.

In dem Fall einfach mal bei heise.de schlau machen:

https://www.heise.de/ct/ausgabe/2018-9-
Microsoft-unter-Druck-wegen-Telemetriedaten-bei-
Windows-10-4014312.html

Ob Google, Microsoft, Facebook, alles der gleiche Dr***.

Glaubt denn wirklich jemand

Glaubt denn wirklich jemand das sich irgendwer riesige Serverfarmen installiert um den Nutzern aus reiner Menschenliebe einen kostenfreien Service zur Verfügung zu stellen.

Das sind alles börsennotierte Großunternehmen und natürlich müssen neben den Unterhaltskosten von Gebäuden und IT Infrastruktur auch noch nebenher zehntausende Mitarbeiter bezahlt werden und wie jedes andere Unternehmen weltweit ist die Kostendeckung nicht das Ziel sondern die Erwirtschaftung von Gewinnen.

Warum Google, Facebook usw. dann personenbezogene Daten verscherbelt ? Weil sie es können und weil sie damit Geld machen. Wer online unterwegs ist gibt Persönliches preis, das sollte jedem bewusst sein. Wer damit nicht einverstanden ist muss es entweder lassen oder zumindest sein Surfverhalten kritisch hinterfragen, denn es wird ja niemand dazu gezwungen bei Facebook seine Partyfotos hochzuladen.

@Herr Lüdenscheid

> Google wertet die Webseitenbesuche aus um die Relevanz von Webseiten zu ermitteln und anonymisierte Werbeprofile zu erstellen.

Da täuschen Sie sich aber ganz gewaltig. Was bringt ein "anonymisiertes Werbeprofil", wenn man ihnen zielgerichtet die Werbung zuschieben will? Oder Ihnen mitteilen will, dass auf ihrer alttäglichen Route zur Arbeit gerade Stau ist und Sie besser noch eine halbe Stunde abwarten sollten? Oder automatisch ihr Postfach nach wichtig und unwichtig sortieren soll? Oder automatisch das Licht zu Hause einschalten, sobald Sie sich nähern? Oder Ihnen sinnvolle Vorschläge für die abendliche Musikberieselung unterbreiten soll?

Spätestens sobald Sie einen Google Account verwenden sind Sie alles andere als anonym und selbst ohne sind Sie bestenfalls scheinanonym.

Im Übrigen betreibt auch Google "soziale" Dienste, nicht nur Facebook...

@mm0815

> Glaubt denn wirklich jemand das sich irgendwer riesige Serverfarmen installiert um den Nutzern aus reiner Menschenliebe einen kostenfreien Service zur Verfügung zu stellen.

Wenn man die naiven Aussagen diverser Foristen so liest: offensichtlich JA.

> Wer damit nicht einverstanden ist muss es entweder lassen oder zumindest sein Surfverhalten kritisch hinterfragen, denn es wird ja niemand dazu gezwungen bei Facebook seine Partyfotos hochzuladen.

Ganz so einfach ist das leider nicht. Klar können Sie sich einfach nicht bei diversen Diensten anmelden, das hält aber Google, Facebook, Amazon und Konsorten nicht davon ab alle Ihre Besuche auf einer großen Mehrheit aller Seiten zu protokollieren und zu verwerten; ob Sie das wollen oder nicht. Die Seitenbetreiber wollen ja gerne von Google Analytics wissen, wer sie so besucht. Auch der obligatorische Facebook "Like" Daumen darf möglichst nirgendwo fehlen und Amazon weiß schon vor Ihnen welches Produkt Sie als Nächstes anschaffen sollten...

@ denn es wird ja niemand dazu gezwungen 15:27 von mm0815

Doch wird er inzwischen.
Denn fast jede ernstzunehmende Alternative führt immer wieder zu denselben 'Kraken'.

Die Jugend ist zum Teil längst wieder von facebook weg zu Instagram oder Whatsapp.
Aber was die wohl nicht realisieren: Beide gehören inzwischen zu facebook.

Also wenn sie nicht 'gezwungen' werden wollen, müssen Sie ihr Internet abschalten.
Keiner zwingt Sie ja ;)

Ich benutze ...

... Firefox, als Browser, mit NoScript, als PlugIn, um nur die notwendigsten Zusatz-"Programme" laufen zu lassen.
Z.B. Goggle Analytics läuft bei mir nicht, soweit ich das beurteilen kann.
Außerdem benutze ich DuckDuckGo als Suchmaschine.
Und soziale Dienste benutze ich IMHO überhaupt nicht.
Damit hoffe ich den Datenkraken zu entkommen.

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