Ihre Meinung zu: NATO will Hunderte Soldaten in den Irak schicken

26. April 2018 - 15:09 Uhr

Erst kürzlich hat der "Islamische Staat" wieder mit Anschlägen im Irak gedroht. Nun will die NATO Hunderte Soldaten in das Land schicken. Die sollen indirekt beim Kampf gegen den IS helfen. Von Kai Küstner.

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Kommentare

Bemerkenswert

Zur Erinnerung: Die instabile Lage im Irak hat der amerikanische Präsident G.W. Bush im Jahre 2003 verursacht. Und nun sollen also die NATO-Partner diese damals eingebrockte Suppe auslöffeln. Herr Trump sollte sich daran erinnern, dass er im Prinzip die Erbschaft als "Enkel" angetreten hat!

Wer hat das Mandat dafür gegeben?

Jetzt kann wo die Nato überall einmarschieren, wenn jemand droht.
Die aggressive Politik der Nato wird immer mehr sichtbar.
Wer bezahlt das alles? Wir mit unseren Steuergeldern müssen die Kriegsspiele von Herrn Stoltenberg bezahlen.
Ohne Mandat ist es eine Kriegserklärung auch wenn es nur wenige sind. Es werden aber mit Sicherheit mehr werden.
Herr Maas ist bestimmt ganz vorn mit dabei.

Wunsch der USA

Dass es der Wunsch der USA sei, wird ausdrücklich erwähnt. Ob es aber auch der Wunsch des Irak ist, wird schamhaft verschwiegen.

Das nächste Afghanistan

Unzwischen dürfte doch durchgedrungen sein, daß in der Vergangenheit jeder Militäreinsatz in größerem Umfang mit der Entsendung von "Miltärberatern" begann. Der einzige Unterschied besteht doch darin, aber auch die Höherentwicklung, daß es nicht mehr einzelne NATO-Mitglieder sind, sondern jetzt sogar die NATO als Organisation.
Will man jetzt die Hürde für die Gegner solcher Einsätze, im Irak ja noch verm. mit Einverständnis der JETZIGEN Regierung, noch höher hängen? Was passiert eigentlich nach den Wahlen, wenn sich eine neue Regierung bildet, die diesen Einsatz NICHT mehr will? Das Szenarium Afghanistan und Syrien? Man bleibt TROTZDEM?
Warum hört man hierzulande nichts von den Stimmen, selbst aus den USA, wie der Chef der Spezialeinheiten der USA auf einem Forum des Aspen Institute: "Wir (die USA) sollten nicht dort (in Syrien) sein. Wir sind es nämlich nicht rechtmäßig, die Russen schon." Kann sogar bei youtube angeschaut werden!

Machen wir

uns nichts vor: Die NATO mit den USA an der Spitze hat den IS geschaffen. Dazu gibt es genügend Aussagen. Jetzt bekämpft sie ihn... Geht es nicht vielmehr darum, dem westlichen Bündnis im Irak Militärbasen sicherzustellen?

nichts zu suchen

Dort haben Nato-Soldaten nichts zu suchen.
Nicht im Kosovo, nich in Afghanistan, nicht im Irak. Die Entsendung ist das Ausleben von machtgeilen Politikern und wird hinter angeblicher Humanität versteckt.
Es wird wieder nur Mist gebaut, wie Bush im Irak, Nato in Afghanistan, und die Kriegstreiber in Syrien.
Hört endlich auf.

NATO will Hunderte Soldaten in den Irak schicken

Die Nato hat im Irak absolut nichts, aber garnichts zu suchen. Was hat ein Verteidigungsbündnis im Irak zu suchen.
Der Verursacher, die USA, sind da zuständig, auch für die Flüchtlinge.

Wir sollten abrüsten und das gute Geld für unsere Bürger ausgeben. Tafeln in Deutschland abschaffen.
Frieden ist das Gebot der Stunde.

Kein Geld für Waffen.

""Zu oft haben wir erfahren

""Zu oft haben wir erfahren müssen, dass Chaos in dieser Region Terror-Anschläge auf unserem eigenen Boden bewirkt und verzweifelte Flüchtlinge und Migranten an unsere Türschwelle treibt", erklärte der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. " TS

Bei solchen Worten müssten doch bei uns allen, die demokratischen Werte-Glocken Alarm schlagen. Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis und hat nicht im Namen der sogenannten Eliten für die Eroberung aller Märkte weltweit zu sorgen.
Wo bleibt die Empörung unserer Regierung, unserer Medien und unserer akademischer Denk-Fabriken. Oh je, wenn das die Russen wären.

"Indem sie verstärkt

"Indem sie verstärkt Militär-Ausbilder trainiert, soll die irakische Armee auf robustere eigene Füße gestellt werden."
Das ist bereits der Fall. Beispielsweise hat die irakische Luftwaffe kürzlich erfolgreich ein Gebäude in Syrien bombardiert, in dem führende IS-Leute ein Treffen abhielten. Die u.s.-Luftwaffe hat dagegen ihre anti-IS-Aktionen in den letzten zwei Monaten fast eingestellt.

Wunsch der irakischen Regierung

Der Irak sind mehrheitlich Schiiten. Die Regierung ist schiitisch. Der IS rektutiert sich aus sunnitischen Irakern, die die irakische Regierung systematisch ausgrenzt.
Da wäre es angebracht, dass sich die irakische Regierung selbst um diesen Bevölkerungsteil bemüht und Spannungen abbaut um dem Terrorismus die Grundlage zu entziehen.
Statt dessen soll die NATO helfen die Diskriminierung mit militärischen Mitteln aufrecht zu erhalten. So macht man sich nicht selbst die Finger schmutzig und hat gleich den richtigen allgemein anerkannten Sündenbock wenn etwas schief geht.
Gut durchdacht, der Plan der NATO. Fast so gut wie der außerordentlich erfolgreiche Plan, der Afghanistan die Menschenrechte und Demokratie gebracht hat.

Hunderte NATO-Soldaten im Irak?

Das ist doch nichts Neues, es sind mindestens schon hunderte dort in der Kurdenregion: Soldaten des NATO-"Partners" Türkei. Die haben allerdings nicht die Bekämpfung des IS als Ziel.

NATO

Zur Erinnerung. Die Regierung George Bush, Cheney, etc. sind Kriegsverbrecher, die leider nie vor ein internationalesTribunal kamen. Was diese Regierung im Irak angerichtet hat, war eine gesunde Basis für die Bildung des IS. Es ist definitiv keine Rolle für die NATO, die der US-hörige Generalsekretär Stoltenberg zu verkaufen sucht. Als ehemaliger NATO Mitarbeiter kann ich mich nur für diesen US-Pudel schämen und hoffen, daß nicht alle NATO Staaten diesen falschen Weg mitgehen. Bei Deutschland bin ich mir da gar nicht sicher.

Kampf gegen den Terror

hat man mit so Aktionen nicht erst den Terror geschaffen ?

Irak wird NATO-Basis

Was den USA und ihren Verbündeten (= Koalition der Willigen) nicht gelungen ist, wird den USA und ihren Verbündeten (= NATO) auch jetzt nicht gelingen. Das kann es auch nicht, da sich ein asymmetrischer Krieg nicht mit Waffengewalt beenden lässt.

Das wissen die USA. Aber der Irak ist ja sehr nah im Iran und insofern ergänzen die zusätzlichen Truppen die US-Basen in Syrien.

Haben die USA keine Ausbilder?

"Einige europäische Bündnispartner waren zunächst zurückhaltend, was nach über einem Jahrzehnt in Afghanistan eine weitere Ausbildungsmission anging. Doch den USA die Bitte ausschlagen wollten sie auch nicht."

Natürlich nicht, denn das wäre dann Befehlsverweigerung.

Wenn es hier tatsächlich um die Ausbildung der irakischen Truppen ginge, könnten die USA das sicherlich selbst in die Hand nehmen. Ausbilder haben sie garantiert mehr als genug. Es geht wohl vielmehr darum, andere NATO-verpflichteten Staaten schon jetzt mit ins Boot zu holen, bevor sich dann - rein zufällig - der nächste Konfliktherd auftut.

Schon erstaunlich

wo dieses "Verteidiguns"bündnis überall aktiv ist und welche kreativen Gründe dafür gefunden werden...

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