Ihre Meinung zu: Teurere Lebensmittel: Hohe Ansprüche, hohe Preise

24. April 2018 - 16:52 Uhr

Viele Lebensmittel in Deutschland sind in den vergangenen zwölf Monaten deutlich teurer geworden. Ein Grund: Die Verbraucher haben höhere Qualitätsansprüche. Von Marco Müller.

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Kommentare

mh

wenn aber billigstbutter sich im preis verdoppelt bei gleicher qualität, kann an dieser aussage was nicht stimmen. vielleicht sollte der faktenfinder diese meinung des herrn müller mal auf fakten untersuchen

Die Preissteigerungen

beruhen nicht nur auf Marken, wie ich feststellen durfte auch No-Namemarken und das nicht nur in den letzten 12 Monaten so, das hält schon länger an, ich meine seit ca. 2015 geht es ständig klein klein bergauf! Und ich meine, dass nicht nur wegen der Konsumlaune, sondern meiner Meinung nach wird Nachfrage erzeugt und der andere Grund ist der gesamte Mehrverbrauch seit ca. 2015, im Lebensmittelbereich, inkl. im Obst-/im Gemüse-/Salatbereich! Die andere Verteuerungs-"un"-art ist die, dass weniger in der Verpackung ist, oder weniger in der Verpackung und noch oben ein paar Cent drauf! Anmerkung: Ich kaufe beim Discounter ein, im Supermarkt und kaufe Feinkost und das im Wechsel!

tja, so läuft es in einer globalen Wirtschaft ...

"Die Lebensmittelteuerung ist doppelt so hoch wie die Inflationsrate." Dies trifft wohl auf die Armen - die ausschließlich ihr Geld für Lebensmittel ausgeben müssen - wohl nicht zu. Dort orientiert sich die Inflationsrate doch eher and der Preissteigerung für Lebensmittel!

"Gerade Lidl und Aldi Nord und Süd haben im Ausland sehr sehr viel vor … dort fließt ein Großteil des Geldes hin, das hierzulande verdient wird."
Ist ja der Hammer, jetzt zahlen die Verbraucher in Deutschland schon die Marktexpansion in anderen Ländern.

Der Grund steht also schon fest

Aus meinen Beobachtungen haben sich die Produkte keinesfalls verändert. Vielmehr ist es so, dass sowohl Hersteller als auch Verkaufsketten ihre Margen mächtig erhöht haben.
Es wird viel mehr mit geringerem Inhalt und schlechteren Inhalt getäuscht (Palmöl ec). Es wäre besser gewesen, die TS hätte erst mal selbst recherchiert, als die Argumente der Lobbyisten zu übernehmen!
In den Erzeugerländern sind die Preise oft bei weitem nicht so stark gestiegen, wie bei uns im Handel. Deshalb ist der Direktversand beispielsweise von Orangen aus Italien/Spanien sehr lukrativ geworden. Man umgeht die riesigen Gewinne der Handelskonzerne.

höhere Qualität

wer es glaubt. Es ist nur teuerer geworden nicht besser

Deutschen geht es so gut wie

Deutschen geht es so gut wie noch nie. Das zeigt sich auch beim Lebensmitteleinkauf. Nicht der Preis ist Priorität eins, sondern die Qualität und das ist gut so.

"Hohe Ansprüche, hohe

"Hohe Ansprüche, hohe Preise"
Wenn ich einwandfrei produzierte, mit möglichst wenigen Zusatzstoffen versetzte Nahrungsmittel verlange, ist das noch lange kein hoher Anspruch, sondern selbstverständlich.
Nahrungsmittel sind über die Jahrzehnte hinweg relativ zu anderen Produkten immer günstiger geworden. Dass das eine Kehrseite hat, und vorallem, dass das nicht ewig so weitergehen kann, leuchtet immer mehr Menschen ein.

Die Auswahl ist geschrumpft

Ob man bei uns nun Brokkoli ( frisch) oder Salat( frisch) oder aber auch mal Backobst sucht...die Regale sind da leer.
Mich erinnert das immer mehr an Mangelwirtschaft.
Und ich meine Supermärkte und keine Emmalädchen.
Mit der Weile kann man nicht mehr sagen:
Heute essen wir das oder dies, sondern muss erst schauen, was es im Markt gibt.
Und das ist dann auch noch teuer als sonst.
Rind oder Schwein ist seltener da, als Geflügel.
Verheerend, wenn man dafür erst mal drei Läden der Umgebung abfahren darf.
Ist das ideologiegesteuert?`
Ich denke schon.

Da gibt es noch andere Strategien

Produkte von kleinen Herstellern werden aus dem Sortiment genommen und durch höherpreisige Ersatzprodukte mit fast identischen Eigenschaften und teurer ersetzt.
Diese kommen dann von großen Herstellerfirmen die eigentlich preiswerter als die "Kleinen" produzieren könnten.

Die Qualität ist besser geworden?
Bunter in der Verpackung, schönere Schachteln und Flaschen und eine intensivere Bewerbung - aber die Qualität hat sich nicht verbessert. Es stimmt, die Lebensmittelpreise in Deutschland sind mit die Geringsten in Europa, nur die Qualität ist den Preisen entsprechend.

Das Qualitätsbewustsein mag gestiegen sein ...

das hat aber mit der Preissteiderung nichts zu tun. Teurer wurden vor allem Billigprodukte. Oft wurde der absolute Preisunterschied zwischen No-Name und Markenprodukt beibehalten, was aber bedeutet, dass der relative Aufpreis (also die prozentuale Teuerung) beim No-Name Produkt besonders hoch ist. Ein schönes Beispiel dafür ist die Butter, wo sich No-Name Butter in den letzten Jahren im Preis fast verdreifacht hat, während Markenbutter "nur" das doppelte kostet.

Das trifft insbesonders arme Menschen hart, die zum einen schon einen relativ großen Anteil ihres Geldes in Lebensmittel investieren und zum anderen nicht einfach auf günstigere Produkte ausweichen können, da sie in der Regel sowieso schon die günstigsten Produkte kaufen.

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