Kommentare

Wichtiger ist der Budget Irrsinn abschaffen

Viele Ärzte nehmen gar keine Patienten mehr an
weil sie ständig übers Budget kommen.

Plünderung der Sozialkassen

Man erinnert sich:
Rentenkasse von 3 auf einen Monat abgeschmolzen.
Staatszuschüsse und Beiträge mussten extrem erhöht werden.
So wird es auch mit den Gesundheitskassen gehen.
Hier werden die Beiträge der gesetzlich Versicherten
kurzfristig sinken, um in schwindelnde Höhen angehoben zu werden.
Denn längst ist klar was kommt: Wir brauchen mehr Landärzte, Altenpflege, usw.
Na, dann gute Nacht Deutschland.

Weshalb bezahlt man nicht von dem Buget :

Das u. mehr Personal z.B.Pflege usw. anstatt den Sharholder so mancher Mitverdiener am Sozialbeitragstopf Krankenkasse;Pflegekasse usw.
Werden keine Krankenhäuser mehr gebaut u. ausgestatten oder Pillen gedreht ohne Gewinn? Nur der Arbeitnehmer soll anscheinend nicht so viel vom Topf abbekommen den er auch mitfinanziert ? Der Rest darf gewinne machen oder maximieren?Übrigens früher wuden die Überschüsse der Arbeitslosenversicherung in die Renten übertragen u. wenn mich nicht alles täuscht ist es immer noch so seit mind. 40 Jahren. Ob dies Töpfchenspiele hier auch üblich sind. War da nicht was mit Selbstverwaltung u. Zweckbindung oder Aufgaben die zu erbringen bzw. erfüllen wären Bedarfsdeckung......?

Ja es gibt andere

Dinge die wichtiger wären als eine Senkung, was soll dem Rentner das bringen wenn Er 3 Euro im Monat mehr hat bei den die wenig Rente haben wenn es überhaupt so viel ist.
Wichtiger wären die Zuzahlungen für Zähne oder Hörhilfen und so weiter wegfallen zu lassen oder den den Betrag den die Kasse gibt drastisch zu erhöhen.
Hörgerät zum Beispiel gibt rund 1500 Euro und ein gutes was auch geht kostet das 3 Fache, wer also nicht hat muss mit dem billigen Quaker leben mal als Beispiel.

Mehr Ärzte und auch Land zu bedienen das man nirgends mehr Stundenlang sitzen muss und Monate auf einen Termin wartet ist viel wichtiger als 3 Euro die niemand retten.
60 Prozent Rente würden die Rentner retten aber nicht 3 Euro.

wo kommt das Armutsrisiko her ...

wo kommt denn das Armutsrisiko her? Unter anderem von einer dauerhaften Erkrankung, während der die sogenannte Eigenbeteiligung Familien mit Kindern ebenso wie Rentner verarmen lässt.

Schon Brillen, Zahnspangen und -ersatz, Blutverdünner usw. sind doch unerschwinglich.
Ganz zu schweigen von den Rezeptgebühren, die mit €10 pro Medikament anfallen.

Und wenn dann ein Facharzt besucht werden muss, sind außerhalb einer der wenigen Großstädte schnell 30,00 € allein für die öffentlichen Verkehrsmittel zu zahlen.

Das Gesundheits-System sanieren

Anstatt die Diskussion an den Beiträgen festzumachen wäre es hilfreicher über die Effektivität des gesamten Systems nachzudenken. Wozu braucht jedes Bundesland eine kassenärztliche Vereinigung? Was löst die vielen Anfragen beim MdK aus?

Die Internetmedizin wird gebremst, dafür gibt es bei Hausärzten Unterversorgungen. Was wer abrechnet ist total verschleiert und für den Patienten unbekannt. Wie kann ein zukunftsfähiges System aussehen?

Anstatt an einer grundlegenden Reform, auch gegen die verschiedenen Lobbyisten, zu arbeiten, traut sich Minister Spahn wohl doch nicht ran. Ist ja auch schwieriger als Sprüche klopfen.

Krankengeld

Der "Wettbewerb" unter Krankenkassen läuft (zum Teil oder hauptsächlich) über Krankengeld. Da ist es vorteilhaft für die Krankenkassen, wenn sie widerrechtlich kein Krankengeld zahlen und Ärzten Schwierigkeiten (Verwaltungsaufwand) bereiten, die Patienten länger als 6 Wochen arbeitsunfähig krank schreiben. Das beobachte ich sehr häufig. Wirtschaftliche Überlegungen verdrängen die Bindung ans Recht - zum Nachteil derer, die Leistungen brauchen.
Außerdem werden zu hohe Vergütungen bei den Krankenkassen gezahlt, insbesondere an Führungskräfte. Der Gesetzgeber sollte regeln, dass niemand mehr als 180.000 Euro im Jahr verdienen sollte, der in der Verwaltung einer Krankenkasse (als Vorstand/Geschäftsführer) "arbeitet".
Und mich interessiert, ob die hohen Rücklagen der Krankenversicherung dazu führen, dass sie mehr Geld an bestimmte Mitarbeiter (auch Aufsichtsräte und dergleichen) zahlen.

Wofür jeder Euro gebraucht wird

Die Pflege in den Krankenhäusern ist so unterbesetzt, dass Behandlungsfehler vorprogrammiert sind. Wäre allen bekannt, wie haarsträubend die derzeitige Situation in der Krankenhauspflege ist, gäbe es einen Aufstand.
Wenn Bezahlung und Arbeitsbedingungen nicht erheblich verbessert werden, wird sich das noch mehr zuspitzen, weil viele aus diesem Beruf aussteigen oder selber gesundheitlich nicht mehr in der Lage sind, diesen Dauerstress auszuhalten.

Es wird zeit, daß das

Es wird zeit, daß das Sozialsystem ein wenig zurückgestutzt wird. Die Beiträge sind viel zu hoch. Vielmehr muß dafür gesorgt werden, daß die Menschen, die Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, diese auch selber bezahlen.
Die Armutszuwanderung tut ihr übriges dazu. Es würde helfen, wenn Zuwanderer nur dann Leistungen erhielten, wenn sich auch schon eine gewisse Zeit Steuern und Sozialabgaben geleistet haben.
Und außerdem könnte man Sozialleitungsbezieher auch mal etwas für die Unterstützung arbeiten lassen.
Überhaupt sollten Menschen, die von dem Geld anderer Leute leben, den Tag mit Lernen und Arbeiten verbringen, statt zu Hause zu sizten.
Das Geld reicht nur deswegen nicht, weil zu viele Menschen Leistungen erhalten ohne Beiträge zu zahlen. Von daher ist der Schritt richtig.

Kassenbeiträge senken - sinnvoll oder nicht?

Es gibt gute Gründe für Pro und für Kontra.
„Denn schließlich arbeiten die Kassen immer noch mit dem Geld der Versicherten! Also zum Beispiel dem von Rentnern und Familien. Und die können auch ein paar Euro mehr im Monat gut gebrauchen.“
Und viele kleine Rentner, Geringverdiener und Familien brauchen heute jeden Cent, um zu überleben und nicht, was sie mal in der Zukunft mehr in ihrem Portmonee haben. Und mehr Ärzte würden wahrscheinlich auch nicht auf das Land ziehen, wenn die Beiträge gesenkt werden. Also wäre es besser, heute die Beiträge zu senken und die Reserven bei einer bestimmten Höhe zu belassen.

@b_m

Grandiose Idee, wir lassen die Arbeitslosen einfach arbeiten dann werden auch die Sozialbeitraege geringer. Wenn da mal jemand drauf gekommen waere.
Pfeift es eigentlich wenn Sie den Hut abnehmen?

re davidw.

"Man erinnert sich:
Rentenkasse von 3 auf einen Monat abgeschmolzen.
Staatszuschüsse und Beiträge mussten extrem erhöht werden."

Argumentieren Sie doch mal mit Zahlen, was Sie als eine extreme Beitragserhöhung bezeichnen.

Das Geld der Krankenkassen sinnvoll ausgeben?

Gegen die heute (und zukünftig dramatisch) fehlenden Landärzte könnte auch eine erhöhte Zulassung zum Medizinstudium helfen.
Ich fest davon überzeugt das ein Nummerus Clausus von 1,0 Menschen nicht zu besseren Ärzten macht.

Das kostet natürlich Geld weil mehr Studienplätze und damit auch mehr Lehrkräfte und Personal benötigt werden.
Vielleicht muss einfach mal Steuergeld direkt in Ausbildung investiert werden anstatt nur die Postenanzahl in den Ministerien oder die Abgeordnetenmenge zu erhöhen.

Krankenkassenbeiträge sind aber das letzte, das dafür ausgegeben werden darf.
Und ein kleinerer Puffer bedeutet nur häufigere und grössere Sprünge beim Beitragssatz.

Die Bürgerversicherung ablehnen UND die Rücklagen verbrennen ist zu viel Herr Spahn!

@18:47 von b_m

Es wird zeit, daß das Sozialsystem ein wenig zurückgestutzt wird. Die Beiträge sind viel zu hoch. Vielmehr muß dafür gesorgt werden, daß die Menschen, die Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, diese auch selber bezahlen.

Sie sind also für das amerikanische System bei dem man nach einer schweren Krankheit bis an's Lebensende verschuldet ist?

Nein danke, da bin ich dagegen. Deutschland funktioniert deshalb weil wir vor den GroKo's ein gutes soziales System hatten.
Nur wer sicher sein kann im Unglücksfall aufgefangen zu werden kann beherzt in die Zukunft gehen und aufbauen.
Alles andere erzeugt Missgunst und Gewalt.
Beispiel Amerika, das moderne, reiche Land mit den meissten Gefängnissinsassen pro Einwohner und einer enormen Mordquote.

auszahlen

Die Sozialversicherungsbeiträge sollen der Kostendeckung dienen, und nicht zum Erwirtschaften von Gewinnen. Wenn die Kassen Milliardenbeträge angesammelt haben, kann ein minimaler Teil der Deckung von Unwägbarkeiten dienen. Normalerweise muss sofort im Folgejahr der Kassenbeitrag angepasst werden.

Insofern ist eine Diskussion in diesem Punkt sinnfrei.

Weiterhin ist es nicht Aufgabe der Versichertengemeinschaft mittels Beiträgen die Infrastruktur zu verbessern, sondern dies ist eine ureigene Aufgabe der Politik. Die Politik soll lenken und Fehlentwicklungen vorbeugen (da muss ich selbst schmunzeln) oder korrigieren. Nachdem über zehn Jahre lang der Missstand auf dem flachen Land bekannt ist, kann man hier schon von schuldhaftem Zögern sprechen.

Also, Überschüsse durch Beitragssenkungen auszahlen!

Darstellung: