Ihre Meinung zu: EU und Mexiko einig über Handelsabkommen

21. April 2018 - 21:35 Uhr

Während US-Präsident Trump den Protektionismus vorantreibt, rücken die EU und Mexiko näher zusammen: In Brüssel einigten sich beide auf ein neues Freihandelsabkommen, das zollfreien Handel ermöglicht.

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Kommentare

Ohne Rücksicht

auf den Willen der Bevölkerung geht man den einmal eingeschlagenenen Weg immer weiter. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Solch eine EU braucht niemand.

Schön Frau Malmström, genau zum richtigen Zeitpunkt

Es ist gut das sich Mexiko und die EU sich einig sind, somit könnte das beidseitige Handelsvolumen wesentlich ausgebreitet werden und braucht Mexico sich nicht nur auszurichten nach Amerika. Eine Vielzahl von Produkten die jetzt noch aus Amerika kommen könnten in bessere Qualität aus Europa kommen, nicht nur für Mexico sondern für ganz Südamerika. Europa sollte für bestimmte landwirtschaftliche Güter aus Mexico seine Grenzen öffnen, ebenso sollte die Touristik intensiviert werden.

gut für Trump

Dieses Freihandelsabkommen spielt Trump in die Hände.
Trump ist jetzt verpflichtet das Handelsabkommen mit Mexico auszusetzen und neu zu verhandeln.
Die USA werden so wie Russland nicht zulassen dass europäische Waren zollfrei über Mexico nach die USA geliefert werden.

Dummheit siecht

Warum werden Zölle immer als schlecht dargestellt?

Das sind Einnahmen des Staates, mit denen er wichtige Infrastrukturmaßnahmen finanziert.

Bestenfalls Kitas und Straßen, schlechtestenfalls Bundes"wehr".

nwo-schreiber

klar alles was nicht globalisierung ist bedeutet protektionismus. alias nationalismus. alias rassismus. so einfach ist das. gruß nach bangladesch an die glücklichen arbeiterinnen in den textilfabriken.

Gut so. Freihandelsabkommen

Gut so. Freihandelsabkommen sollten mit und von allen Staaten auf der Welt geschlossen werden. Zölle behindern den Austausch und Innovationen und Verteuern für die Verbraucher.

Welthandel vs. Klimaschutz

„Zudem sagen beide Seiten zu, ihre Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erfüllen.“

Wie soll denn mehr zu erwartender globaler Warenverkehr und Konsum zum Schutz des Klimas beitragen? Genau das Gegenteil wird geschehen, wenn es billiger wird, Güter sinnlos durch die halbe Welt zu karren.

Schlechtes Abkommen.

Lobbypolitik, sonst nichts

" so etwa der Pharmaindustrie und dem Maschinenbau"

schon klar, woher die Entscheidung kommt.
Lobbyismus der Großen.

re trulicken

"Ohne Rücksicht

auf den Willen der Bevölkerung geht man den einmal eingeschlagenenen Weg immer weiter. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Solch eine EU braucht niemand."

Wo sehen Sie denn den Willen der Bevölkerung bzgl. Freihandelsabkommen?

99% der Bevölkerung interessiert sich nicht mal dafür ...

23:13 von MK Ultra Slim

"klar alles was nicht globalisierung ist bedeutet protektionismus. alias nationalismus. alias rassismus. so einfach ist das. gruß nach bangladesch an die glücklichen arbeiterinnen in den textilfabriken."
Sie hätten also lieber, die 'glücklichen arbeiterinnen' hätte keine Arbeit?
Die Lösung ist nicht Abschottung/Zölle, sondern faire Bedingungen - und da liegt sicher noch Vieles im Argen.

Ich gerade mal

versucht zu finden was die EU von Mexiko kauft und Ergebnisse sind so gut wie Null die ich finden konnte.
Weis einer was importiert wird.
Klingt eher nach einem Absatzmarkt für wenige Länder der EU als das Mexiko davon profitieren kann außer das Geld nach Mexiko geschaufelt wird um sich dort zu etablieren wie Investitionen ja oft genannt werden.

Leider haben die Bürger keinen Einfluss darauf den Brüssel hat sich ja verselbstständigt und da wundern sie sich das keiner sie so richtig mag.

warum sind Zoelle also protektionismus grundsaetzlich schlecht

wenn ich meine Arbeitsplaetze hierzulande grundsaetzlich erhalten moechte
aus Gruenden wie Umweltschutz, ebenso wie Arbeitsschutz eben teurer produziere ....
ist doch nachvollziehbar und eigentlich auch akzeptabel

22:39 von trulicken

"Ohne Rücksicht auf den Willen der Bevölkerung geht man den einmal eingeschlagenenen Weg immer weiter. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Solch eine EU braucht niemand."
Nun mal langsam zum Mit-denken:
'Ohne Rücksicht auf den Willen der Bevölkerung'
Woher kennen Sie den 'Willen der Bevölkerung'? Und könnten Sie ihn uns dann verraten? Ich denke eher, einen wie auch immer gearteten 'Willen der Bevölkerung' gibt es gar nicht, sondern ganz viele verschieden Meinungen.
'geht man den einmal eingeschlagenenen Weg immer weiter'
welcher 'einmal eingeschlagene Weg' wird immer weiter gegangen? Der Weg des Güteraustausches mit anderen Ländern? Was wäre daran schlecht?
'Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.'
Sie wollen sagen, dass der Handel über Grenzen bald zusammenbrechen wird? Ja, bei bestimmten Alternativen für Deutschland könnte ich mir das vorstellen.
'Solch eine EU braucht niemand.'
Sie gehen also davon aus, dass ich (und Millionen Bundesbürger) 'niemand' sind?

Hintergrundinformationen ?

Welche Waren kaufen wir denn aus Mexiko?
Und warum dort und nicht in Europa?
Welche Waren kaufen Mexikaner aus Europa, die sie selber nicht günstiger herstellen können?
Wie sieht es mit Schiedsgerichten aus?

@hellmutant

Denke das der Staat trotzdem nicht leer ausgehen wird:
Mindestens die Mehrwertsteuer und dann vielleicht noch Umsatzsteuer? Eventuell könnte das gar vielleicht am Ende mehr Einnahme bedeuten als wenn es sich für einige wegen hohem Zoll nicht lohnt und die davon absehen zu importieren? Leider kenne ich die Zahlen nicht, aber das Zoll gleich toll sein soll, das muss nicht.

Zölle und andere Hemmnisse ...

... für den freien Welthandel gehören schleunigst abgeschafft.
In der EU können sich alle Unternehmen ohne benachteiligt zu werden EU weit bei allen Ausschreibungen ein Angebot einreichen. Warum geht sowas nicht auch weltweit?

Gut für die EU

Die Abschaffung der Zölle ist gut für die EU und gut für Mexiko. Zölle behindern den internationalen Handel ja nur.

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