Kommentare

Richtiger Ansatz !!!

Gut gemacht Herr Spahn!!!
Die Kleinselbstständigen haben es wirklich nötig. Die sparen sich die KV im wahrsten Sinne vom Munde ab.

Gruß Hador

19 Milliarden € Reserven sind

19 Milliarden € Reserven sind bei Krankheitskosten von über 340 Milliarden € pro Jahr doch " peanuts ". Wichtiger wäre eine Selbstbeteiligung, damit weniger wegen " Schmarrn " zum Arzt gegangen wird und die Kosten sinken. ( 4200 € pro Jahr und Einwohner ).

Zurück in die KV !

Durch dieses Gestz können sich viele Kleinselbstständige eine KV wieder leisten.

Gruß Hador

das ging aber schnell

Jetzt wo die Arbeitgeber wieder paritätisch zahlen sollen, müssen natürlich sofort die Beiträge gesenkt werden, da ja sonst wieder der Untergang des Abendlandes droht und Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen (siehe Gurtpflicht, Katalysator usw.). Ironie aus.

Senken ist nett. Ausgeben

Senken ist nett. Ausgeben hätte aber auch was. Wenn Geld "über" ist, wird wohl zu viel eingespart und man könnte die Kosten des einen oder anderen medizinisch Notwendigen mal ersetzen.
Im Prinzip werden ja nur noch die Krankschreibungssitzungen beim Arzt bezahlt, alles andere höchstens anteilig. Ist zwar solidarisch, aber irgendwo hört der Spaß auf, wenn ich Unmengen an Geld abdrücken muss, aber bis auf Vorsorge nie zum Arzt muss (und die ist dann nicht mal 100% gedeckt), während einige das als Sport sehen und regelmäßig gratis zum Arzt gehen, um ein paar Tage ohne Arbeit weiter Geld zu verdienen. Und ja, ich kenne solche Leute persönlich, mehrere. Aber da die Welt von Geld und Wirtschaft regiert wird, ist es vielleicht an der Zeit, dass einfach mal alle Arbeitnehmer ihre Beiträge mit "freien" Tagen verrechnen, indem sie zum Arzt gehen und sich die Krankschreibung abholen. Dann gehen die Unternehmen vielleicht mal gegen das System und die Kassen vor.

Falscher Weg

Vielen Versicherten würde es sicher mehr helfen, wenn sie nicht durch teilweise unfassbar hohe Eigenbeteiligung belastet würden. Brillen, Zahnersatz (inzwischen teilweise auch für schlichte Füllungen), Physiotherapie, Medikamente und und und...
Gesundheit ist schon heute in vielerlei Hinsicht eine Frage des Geldbeutels. Aber wie sagte der Kabarettist Volker Pispers so schön:
"Wer nichts zu Beißen hat, braucht auch keine Zähne."

Das Tollhaus Berlin macht

Das Tollhaus Berlin macht weiter, da wo es aufgehört hat. Die GKV-Versicherten können einem leidtun. Das Geld wird hin- und hergeschoben, bis keiner mehr weis, wo es eigentlich herkommt. Zum Ausgleich "sinkender" Beiträge der GKV wir dann wohl für die marode Pflegeversicherung nächste Jahr der Beitragssatz erhöht.

///Am 20. April 2018 um 18:23

///Am 20. April 2018 um 18:23 von Anna-Elisabeth
Falscher Weg
Vielen Versicherten würde es sicher mehr helfen, wenn sie nicht durch teilweise unfassbar hohe Eigenbeteiligung belastet würden. Brillen, Zahnersatz (inzwischen teilweise auch für schlichte Füllungen), Physiotherapie, Medikamente und und und...
Gesundheit ist schon heute in vielerlei Hinsicht eine Frage des Geldbeutels. Aber wie sagte der Kabarettist Volker Pispers so schön:
"Wer nichts zu Beißen hat, braucht auch keine Zähne."///
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Im Moment wird solidarisch von den Beitragszahlern für jeden Bundesbürger € 4200 pro Jahr im Durchschnitt bezahlt. Finden Sie das zu gering ?

Krankenkassen sollen Beiträge senken

Grundsätzlich halte ich es für richtig und wichtig, dass bestimmte Beitragszahlergruppen durch den Überschuss in den gesetzlichen KK entlastet werden können. Besser - und übrigens auch solidarischer - würde ich es aber finden, dass all diejenigen, die diesen Überschuss erwirtschaftet haben auch wieder etwas von diesem Kuchen abbekommen. Und ich vermute mal das das vorwiegend die ganz normalen Versicherten, in einem ganz normalen Arbeits- oder Angestelltenverhältnis sind...

@18:17 von Werner40 - Ihr O-Ton.: " Schmarrn "...

...nenne ich Ihren Vorschlag bzgl. der
Selbstbeteiligung von 4200 €/ Jahr.
Um diese 350 €/ Monat überhaupt über zu haben muß man im Mittel ca. 600 € Brutto mehr verdienen.
Das kann sich somit kaum einer leisten außer
Sie vielleicht, da Sie so einen Vorschlag machen.
Bei so einem Beitrag kann man sich ja schon sehr gut zusatzversichern.

Selbst die mal dagewesene 10 € Praxisgebühr war für viele schon zuviel.

Und was heißt hier "Schmarrn" wenn es um Krankheiten geht?
Wann ist für Sie ein Patient nicht behandlungswürdig?
Bei Schnupfen evtl.?

Für mich ist jede Krankheit behandlungswürdig, wenn ein Mensch sich dadurch beeinträchtigt findet.
Hausmittel hin oder her.
---
Mein Fazit:
Schmarrn hoch 3!

An die Zukunft denken !

Wie Forist "Werner40" schon beschrieben hat, ist der Überschuss von € 19 Mrd kein allzu großer Betrag im Verhältnis zu Beiträgen und Kosten.
Der nächste wirtschaftliche Abschwung wird kommen, und da werden wir alle froh sein, über stabile Beiträge.
Gruß Hador

@18:17 von Werner40

"Wichtiger wäre eine Selbstbeteiligung, damit weniger wegen " Schmarrn " zum Arzt gegangen wird und die Kosten sinken."

Es gibt Medikamente, die man lebenslang einnehmen muss (z.B. Schilddrüsenmedikamente). Als Kassenpatientin bin ich gezwungen(!) allein für ein Rezept 4x im Jahr zum Arzt zu gehen. Kein Gespräch, keine Blutkontrolle - nur das Rezept und einmal die Versichertenkarte einlesen. Dies dann noch einmal beim Facharzt (der HA darf nicht jedes Medikament verschreiben) macht dann schon 8 'Arzt'besuche, die ich nicht brauche und auch nicht will.
Früher bekam man solche Medikamente für 6 Monate.
Es waren die Kassen, die das geändert haben.
Hier könnte man z.B. sinnvoll sparen und chronisch Kranke entlasten.
Und noch einmal Volker Pispers: "Die Ärzte schaffen sich ihren Patientenbedarf selbst."

RE: Anna-Elisabeth

"Es waren die Kassen, die das geändert haben. ... Und noch einmal Volker Pispers: "Die Ärzte schaffen sich ihren Patientenbedarf selbst.""
Sie widersprechen sich !

Zudem bekommt der Hausarzt eine "Patientenpauschale" pro Quartal plus weitere Kleinigkeiten. Durch ihre häufigen Patientenbesuche wird er nicht reich.

Gruß Hador

Bei ca 40.000 Jahresgehalt könnte man nach einer Milchmädchenrecvhnung rund 400.000 Beschäftigte in die Krankenhäuser und Pflegeheime bringen. Oder für die nächsten 10 Jahre 40.000. das wäre eine andere Hausnummer als die 8.000, die der gusndheitsminister großzügig spendieren will.

Leider Augenwischerei

Der Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte (das sind z. B. die Kleingewerbetreibenden) liegt z. Z. bei ca. 185 Euro (je nach Kasse). Wer mehr als Kleingewerbetreiben ist, wird nach Einkommen berechnet... Wo ist da die große Entlastung wenn es nur noch 179,00 Euro sind? Ach ja, 5 Euro im Monat. Davon gehe ich mit meiner Frau mal essen (wir teilen und ne Portion Currywurst-Pommes rot-weiß).

was spahn auch macht

es wird ihm natürlich verübelt

@Anna-Elisabeth

"Es gibt Medikamente, die man lebenslang einnehmen muss (z.B. Schilddrüsenmedikamente). "

Ich schätze ca. 80 % der Schilddrüsenmedikamente in dem Fall sind es Levothyroxin Präparate müssen die Menschen eigentlich gar nicht einnehmen.

Mit 16,7 Millionen Verordnungen und Kosten von 243 Millionen EU (Stand von 2010 heute wahrscheinlich mehr) könnte man 175 - 200 Millionen Euro/Jahr sparen, wenn sich die Ärzte nach den Leitlinien halten würden.
Es wird meistens dafür benutzt, um den TSH Wert zu korrigieren.
Nach den Leitlinien muß man aber nur reagieren, wenn der TSH Wert über 10 liegt.

Viele Menschen denken, daß unser Gesundheitssystem reibungslos arbeitet oder es eine Selbstverständlichkeit ist, daß es perfekt funktioniert. Demnach braucht man sich ja auch nicht dafür zu kümmern, wenn es eine Selbstverständlichkeit ist, daß es fehlerfrei läuft.

Wir haben riesige Probleme und Defizite. Eine einfache Beitragsenkung ist zwar verbraucherfreundlich aber löst die Probleme nicht.

Ich hätte da noch einen Vorschlag für Herrn Spahn!

Vielleicht sollte er sich endlich dafür einsetzen, dass diese überbordende Krankenkassen-Bürokratie abgebaut wird.
Wozu muss sich unser kleines Deutschland weit über 100 Krankenkassen leisten - mit einer Unmenge von Angestellten, Millionen EUR-Vorstandsgehälter, Prunkpalästen usw.
Welches vergleichbare Land leistet sich einen solchen Luxus - und legt andererseits die dringend notwendigen Gehaltserhöhungen für Pflegepersonal dann einfach auf die zu Pflegenden um?
Also nicht immer nur reden - sondern endlich im Sinne der kleinen Leute handeln!

Die Krankenkassen ...

... werden von Selbstverwaltunsgorganen bestimmt die von den Versicherten gewählt sind.

Herr Spahn sollten diesen Leuten schon zutrauen, mit dem Geld genau dieser Versicherten umgehen zu können.

Was ist jetzt mit seinen Wahlkampfphrasen von: "Zukunft aktiv gestalten, Eigenverantwortung mit Leben füllen"?

Vielleicht könnte er, statt ständig andere Leute in die Pflicht zu nehmen, selbst loslegen. Das wäre doch mal eine echte Überraschung.

RE: Cari

Sie irren !

Der von ihnen angegebene Betrag mag stimmen. Der ist aber nur der "Arbeitnehmeranteil". Darüber hinaus muss der Versicherte auch den "Arbeitgeberanteil" eintrichten, sofern es für einen Selbstständigen einen "Arbeitnehmeranteil" und "Arbeitgeberanteil" gibt . Soll heißen: Er zahlt € 370.

Gruß Hador

von einem SPD-ler

von einem SPD-ler hätte ich erwartet, das die immensen Eigenleistungen abgeschafft würden.
Die Eigenleistungen bringen Rentner und, bei ernsthafter Erkrankung, die meisten Familien an den Rand der Armut.

Aber so lange es solche wie Nahles, Gabriel und Co. in der Führung der SPD geben, werden die reichen Arbeitgeber gefüttert und die Arbeitnehmer gebeutelt.

//"Es waren die Kassen, die

//"Es waren die Kassen, die das geändert haben. ... Und noch einmal Volker Pispers: "Die Ärzte schaffen sich ihren Patientenbedarf selbst.""
Sie widersprechen sich !//

Jein - die Ärzte hätten die Möglichkeit bei "Dauermedikation" mit den Kassen neu zu verhandeln.

(Sie haben aber Recht: Ich habe die Zutaten für meinen 'Eintopf' falsch gewählt.)

//Durch ihre häufigen Patientenbesuche wird er nicht reich.//
Ist ja auch nicht (mein) Zweck des Arztbesuchs.

Trotzdem verlange ich Sparen an der richtigen Stelle

man sollte sowieso mal überlegen, warum wir zig Krankenkassen brauchen. Ein verschiedenes Angebot mit verschiedenen Beiträgen ist logischer, als 10 Mal den Pförtner, Hausmieten und Strom der Krankenkassen mitzuzahlen, und vor allem die Werbung, mit denen man im absurden Konkurrenzkampf sich bewähren will.

Es gibt weiterhin noch andere Möglichkeiten zu sparen. Ich sehe das nicht ein, warum wir den Überfluss in diesen Sachen bezahlen sollen, während anderswo für die wichtigsten Gesundheitsdinge Geld fehlt! Unfassbar, dass man davon nicht mal in den Medien irgendeinen Professor hört. Anscheinend soll das kapitalistische Prinzip eben nicht angetastet werden.

Herr Spahn hat offensichtlich noch nicht

begriffen, dass der Pflegenotstand durch sparen verursacht wird. Haben die Krankenkassen weniger Geld, wird das ganze noch schlimmer. Nein, es muss jede notwendige Behandlung finanziert werden! Ich habe es satt, Beiträge werden gesenkt, Zuzahlung erhöht. Völliger Blödsinn! Für Pflegekräfte ist nicht genug Geld da!! Politiker kann offensichtlich jeder werden, Eignung spielt keine Rolle mehr!

Krankenkassen sollen Beiträge senken

Krankenkassen horten viele Milliarden für schlechte Zeiten?
Wegen des Überschusses hat die Techniker Krankenkasse das Bonusprogrogamm für eine gesunde Lebensweise 2016 reduziert?

RE: kurtimwald

Herr Spahn ist CDU-ler !

"Die Eigenleistungen bringen Rentner und, bei ernsthafter Erkrankung, die meisten Familien an den Rand der Armut."

Bitte erlären sie, wie der Eigenanteil für Rentner ganze Familien an den Rand der Armut bringt."

"Aber so lange es solche wie Nahles, Gabriel und Co. in der Führung der SPD geben, werden die reichen Arbeitgeber gefüttert und die Arbeitnehmer gebeutelt."

Soweit ich weiß, hat doch die SPD darauf gedrungen, den Arbeitgeberanteil anzugleichen, sprich zu erhöhen.

Gruß Hador

Das Erste was in den

Das Erste was in den Sozialversicherungen zu ändern ist, wäre die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen!
Es kann nicht sein, dass die Besserverdienenden unter uns daran gehindert werden, sich angemessen an den Sozialversicherungen zu beteiligen.
Danach könnte Herr Spahn vielleicht in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsministerium dafür sorgen, dass ein paar Hunderttausend unserer 2 - 6 Millionen Arbeitslosen zu Pflege - und Erziehungskräften weiterqualifiziert werden.
Eine Zusammenlegung aller Krankenkassen täte ein Übriges um etwas Geld einzusparen und dieses dann in die Pflege weiterzuleiten.
Eine lächerliche Senkung der Beiträge ist da überhaupt nicht nötig.
Falls wirklich zu viel Geld vorhanden sein sollte, könnte man auch noch die Kleinverdiener von den Abgaben für die Sozialversicherungen befreien.

re defender411

"Herr Spahn hat offensichtlich noch nicht

begriffen, dass der Pflegenotstand durch sparen verursacht wird. Haben die Krankenkassen weniger Geld, wird das ganze noch schlimmer."

Da scheinen Sie aber Krankenkasse und Pflegekasse zu verwechseln.

Naja,

30 Euro, wenn ich mich recht errinnere.. bei einem Bruttoeinkommen von 3000.. das ist nicht viel, es wäre mir also viel lieber, wenn dieses Geld für eine bessere Entlohnung von Krankenschwestern und Pflegern benutzen würde.. ob das die Gesetzte wohl hergeben würden ?

Darstellung: