Ihre Meinung zu: Macron in Berlin: "Moment des europäischen Abenteuers"

19. April 2018 - 14:58 Uhr

Wie geht's weiter in Europa? Und in Syrien? Darüber sprechen Frankreichs Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel heute in Berlin. Zum Auftakt betonten beide den Willen zur Zusammenarbeit.

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Kommentare

Syrien ist für Deutschland

Syrien ist für Deutschland kein außenpolitisches Thema, es gibt weder einen geschichtlichen Bezug, noch eine andere Verpflichtung. Vielmehr sind die ehemaligen Kollonialländer Großbritanien und Frankreich gefragt.

Die EU

...ist eine gute Idee.
Nur leider wird sie von verantwortungslosen Politikern an die Wand gefahren.warum ist wohl das Vertrauen der meisten Europäer zur EU auf dem Nullpunkt....
Wie geht es weiter in Syrien?Ich glaube das entscheiden weder Hr.Macron noch Fr.Merkel.
Ich bin mir aber in einem sicher,wenn diese beiden die EU weiter führen dann bleiben wir schôn auf den Konfrontationskurs gegen Russland.

EU

In Europa liegt die Zukunft Deutschlands. Notfalls auch ein Europa der zwei Geschwindigkeiten.

Im Rechtspopulismus von der Union über die CSU bis Ungarn und Polen liegt das Risiko für Deutschland.

Wie geht es weiter in Europa?

@von Burkhard Werner
„In Europa liegt die Zukunft Deutschlands. Notfalls auch ein Europa der zwei Geschwindigkeiten.
Im Rechtspopulismus von der Union über die CSU bis Ungarn und Polen liegt das Risiko für Deutschland.“
Ihr Kommentar: Kurz, aber vollkommen richtig.

Die ewige Wiederholung

"Europäische Asylpolitik, gemeinsame Außenpolitik, Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion, Bankenunion."

Die ewig gleichen Phrasen. Jeder weiß, dass praktisch nichts davon umgesetzt werden wird. Und dass Bürger von den Ideen überzeugt sind bleibt für EU Politiker eine ewig gültige unhinterfragbare Grundannahme.

Das Humboldt-Forum untermalt das EU Weltbild. Auf der Copy-Taste eingeschlafene Funktionärs-Architektur. Groß, monoton, uninspiriert, machtversessen, narzisstisch.

EU

Die Probleme der EU werden so nicht gelöst, abgehobene Ideen ändern daran nichts. Keine Ausweitung der EU bis elemtaten Probleme gelöst sind. Warum kann Staaten Pflichten umgehen, Beispiel Flüchtlinge. Nicht nur Polen und Ungarn, auch Frankreich, Italien nehmen nur wenige auf. Was ist mit Verunsicherung?
Keine Schuldenunion wo D. immer am meisten Zählt. Was ist mit der Besteuerung der Großindustrie, Irland, Niederlande Luxemburg. Zeigt endlich das ihr Europa ernst nehmt.

"Moment des europäischen

"Moment des europäischen Abenteuers"

Ja, Abenteuer ist schon die richtige Beschreibung für dieses Experiment in dem alle Einwohner die Laborratten sind, nur leider ist zu befürchten das selbiges Abenteuer leider böse enden wird, wie immer.

EU-

Wehr glaubt Macron,er wiel doch nur >Frankreich retten,natürlich auf >EU .Basiss,und die Kosten bezahlt Frau Merkel.und natürlich auch der Michel.Ich hoffe Sie läst Sich auf den Diel ein????

Marcon und Merkel...zwei die

Marcon und Merkel...zwei die keiner mehr will

EU

an von skydivers.sr Europa wurde schon nach Damaligen Verhandlungen schon zu Scheittern verurteilt.

Starke Worte

Diese bedeutungsschwangeren Worten des französischen Präsidenten sind anscheinend notwendig um an deutsches Steuergeld zu kommen, was wohl für den französischen Präsidenten essentiell wichtig für seine "Reformen" ist .
Und (fast) alle fallen darauf herein ......

Es kommt....

langsam der Zeitpunkt, an dem man sich entscheiden muß! Soll man weitermachen mit einer politischen Union oder den Schritt zurück zu den Römischen Verträgen, die sich wohlwissend ausschließlich auf die Wirtschaft konzentriert haben. Will man zurück zu den "Wurzeln", muß man auch akzeptieren, daß es wirtschaftlich schwache und starke Staaten und entsprechende Währungen und auch die ganzen Hemmnisse in Form von nationalen Vorschriften und Gesetzen gibt. Will man eine politische Union muß man akzeptieren, daß erfolgreiche Systeme übernommen werden und es keine nationalen Sonder- oder Ausnahme- oder Einzelregelungen mehr gibt. Preisfrage: welche Staaten sind dazu bereit?

Macron in Berlin:"Moment des europäischen Abenteuers"

Sie fürchten beide die Europawahl 2019.Und der Monsieur fürchtet den sozialen Widerstand im eigenen Land,deshalb auch seine Initiative Richtung europäischer Finanzminister.Er möchte so die wirtschaftlichen Ungleichgewichte etwas verringern.Aber da wird er letztlich in Berlin auf Granit beißen.Außerdem erfordern seine Vorschläge die Änderung von EU-Verträgen.

was haben wir mit syrien zu tun?

ok, über ne million leben nun hier. aber macron soll doch mal sein land aufräumen, dann hat er die nächsten 20 jahre genug zu tun

???

Im Rechtspopulismus Ungarns und Polens liegt das Risiko für Deutschland?

Entweder haben wir eine Zukunft mit der EU, oder wir haben...

... gar keine nennenswerte Zukunft. Auch wenn es schwer fällt sich daran zu gewöhnen: Europa muss lernen mit einer Stimme zu sprechen und als "Vereinigte Staaten von Europa" wie ein Staat aufzutreten, sonst werden die europäischen Staaten und die von ihnen getragene "abendländische Kultur" (die nur so islamische Einflüsse wird integrieren können) erhalten bleiben und das Zusammenleben der Menschheit mit prägen können. Dafür wird ein Europa der zwei Geschwindigkeiten notwendig sein. Wenn Frankreich und Deutschland es schaffen sich zusammen zu raufen, werden die Anderen schon mitmachen - und Russland muss nicht immer außen vor bleiben.
Wenn wir uns im Klein-klein verlieren, werden wir wieder am Rande vor uns hin muckeln - genau wie bis zum Ende des Mittelalters. Die Musik wird wieder entlang der 'Seidenstraße' spielen, Russland orientiert sich bereits um, die Türkei erst recht. Europa verliert bereits heute an Attraktion. - Ich möchte, dass unsere Werte der Aufklärung erhalten bleiben.

@15:15 von Burkhard Werner

In Europa liegt die Zukunft Deutschlands.

Das müssen Sie mir mal erklären. Plattitüden reichen da nicht.

Notfalls auch ein Europa der zwei Geschwindigkeiten.

Auch das funktioniert nicht und endet für die ehemals "alten" EU Länder in der Katastrophe (Portugal, Spanien, Griechenland, Italien). Wer sich so etwas wünscht hat nur 3 Dinge im Kopf: Arbeitsplatzverschiebung in Billiglohnländer (sogar von der EU gefördert), Import von billigen Arbeitskräften um auch das Niveau in den "alten" Ländern zu drücken und als letztes neue Absatzmärkte. Die Menschen sind denen egal.

Syrien?

Ist die Ukraine nicht mehr aktuell? Die Diskussionen darüber sind doch maximal ein PR-Gag, denn weder Frankreich noch Deutschland hat da mitzureden.

@ 15:15 von Burkhard Werner

Oh, wie Recht Sie haben. Ich hatte gestern die Gelegenheit, das Europaparlament in Straßburg zu besuchen. Eine Parlamentssitzung, wenn auch nur in einem kleinen Ausschnitt, zu besuchen ist ein Erlebnis für sich. 751 frei gewählte Angeordnete repräsentieren 700 Mrd Europäer. Da wirkt die kleinlich Erbsenzählerei Einiger Weniger einfach nur noch lächerlich.
Ich habe höchste Hochachtung vor den Parlamentariern/Innen. Ihr Einsatz in erheblich, von der Gesundheit über Dauerstress bis zu zerbrochenen Ehen und Familien. Wir sollen diesen Einsatz wertschätzen.
Die EU ist für Europa das absolut Beste, was diesem Kontinent passieren konnte und täglich passiert.
Europa muss aber erwachsen werden und sich von all denen trennen, die glauben mehr bekommen zu dürfen als sie leisten.
Europa und die EU haben sich bewährt; für den Frieden und für Wohlstand.

@ 15:06 von Parteibuchgesteuert

Was ist das geschichtliche Verantwortung bei unabhängigen Staaten? Frankreich und nicht GB war lediglich Mandatsmacht, also vorübergehende Verwaltungsmacht und nicht Kolonialmacht. Mit Abgabe des Mandats entfiel jegliches "Reingerede" seitens Frankreichs. Lediglich kulturelle Bindungen mit der Eliteschicht blieben bestehen, mit 1. Fremdsprache Französisch in der Schule. Intellektuelle haben nach wie vor enge Bindungen zu Frankreich.

Die Türkei als Nachfolger des zusammengebrochenen osmanischen Reiches hat dagegen keine starken kulturellen Bindungen aufrechterhalten können. Einzig die Bindungen der Baathpartei mit dem Ostblock fanden als Partnerschaft statt, was letztendlich zum Hilferuf nach Moskau führte.

Nach Frankreich ruft keiner der Parteien, was natürlich den kleinen Bonaparte äh Macron wurmt.Und GB war in Palästina, Irak Jordanien Mandatsmacht und SA war sofort (Königs)-Reiche (Selbstkrönungen).

Das einzige Abenteuer sind

Das einzige Abenteuer sind die ständigen Anpumpereien für uns, die dann auch noch von den eigenen Leuten für gut geheißen werden. Glaubt man wirklich, dass man ein starkes Europa damit bauen kann, dass einige meinen, hier die Führungsrolle übernehmen zu und groß mit endlosen Milliarden um sich schmeißen zu können, die die anderen als graue Mäuse immer bei zu schaffen und ansonsten die Klappe zu halten haben? Das ist doch genau das Französische Modell Europas, wie es hier schon einmal alles geknechtet und geplündert hat, bis es vorübergehend 1789 kurz gestoppt wurde, bis es die Verschiedenen Napolione weitergetrieben haben. Ich habe immer den Verdacht, dass was die Franzosen für ein geeintes Europa halten, immer noch dem ähnlich etwas ganz anderes ist, als das, welches wir uns wünschen. Einmal ein vereintes Europa mit selbstständigen Staaten, in dem wir Deutschen nicht nur zum Zahlmeister dekradiert sind.

17:21 von Klauswitz

Sie irren. Genau diese beiden will ich. Ich glaube allerdings auch, dass es eine Mindert gibt, die glaubt die Nationalstaaten könnten sich erfolgreicher entwickeln.

Ein Blick auf die europäische Geschichte zeigt, diese Ansicht ist grober Unfug.

17:34 von karlheinzfaltermeier

Hier muss man differenzieren.

Fast alle Staatsvölker wären dazu bereit, bei den Staatslenkern sieht dies deutlich anders aus. Die Staatsfürsten haben schließlich was zu verlieren.

um 15:06 von Parteibuchgesteuert

"Syrien ist für Deutschland kein außenpolitisches Thema, es gibt weder einen geschichtlichen Bezug, noch eine andere Verpflichtung."
Deutschland hat als Kolonialmacht wie GB und Frankreich zwar keinen außenpolitischen geschichtlichen Bezug zu Syrien, hat aber wegen der vielen syrischen Kriegsflüchtlinge, die auch nach Deutschland gekommen sind, eine hohe Verantwortung. Und diese werden wir entsprechend internationaler Regeln auch wahrnehmen.

Macron braucht dringend unser

Macron braucht dringend unser deutsches Geld, und das wird mit der üblichen EU-Rhetorik kaschiert.

Ich habe, so wie ich Frau Merkel inzwischen kenne, nicht den allergeringsten Zweifel, dass er unser Geld auch bekommen wird.

I

Europa, ein Abenteuer ???

Schon diese Fragenstellung der Tagesschau zeigt auf wo wir mit Europa angelangt sind. Vor einigen Jahrzehnten wäre das neue Paradies stattdessen beschrieben worden. So ändern sich die Zeiten und damit die Erwartungshaltung. Und so ist es, man kann überall lesen was wir nicht wollen und kaum was wir wollen und wenn dann aus Paris, verbunden mit hohen finanziellen Vorstellungen. Und schon wieder wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Bankenunion bevor eine Bereinigung vorliegt, gemeinsames Europäisches Budget, bevor eine Anpassung vorliegt, Europäischer Finanzminister, gar nicht gesetzlich möglich, EU Identität........ Man sollte beginnen in den einzelnen Ländern verschiedenes zu egalisieren und anzupassen und danach zu europäisieren.

17:39 vonBernd Kevesligeti

Das ist richtig: Die Verträge der EU müssen weiterentwickelt und damit geändert werden.

Ein Blick ins Gesetzbuch vereinfacht die Rechtsfindung. Genau wie innerhalb Deutschlands gibt es auch in der EU die Zielvorgabe auf einheitliche Lebensqualität. Darauf beruhen die gesamten Ausgleichszahlungen von Brüssel.

Da es aber Staaten in der EU nur das Geld wollen, ansonsten aber alles ablehnen, wird das nicht funktionieren. So macht das keinen Sinn.

Die Schulden der einzelnen Staaten spielen über Rolle. Der EU Finanzminister hat nur die Aufgabe die unterschiedlichen Steuergesetze anzugleichen. Mit der Vergangenheit hat er nichts zu tun.

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